Posts by Ryoki

    Mir hat das Spiel auch nicht zugesagt. Die Grafik und das Setting fand ich okay, je nach dem wie es weiter gegangen wäre vielleicht sogar interessant.


    Aber das Gameplay hat sich angefühlt wie ein beliebiger Asia Grinder mit aufgepepten Animationen und Dodge Skill. Schwache Skills durchcasten -> Kombopunkte aufbauen -> Fisnisher um Gegner zu erledigen
    Unter spannend stell ich mir was anderes vor.

    Kapitel 2


    Man sah ihrem regungslosen Körper nur zu deutlich an, dass die Lichten nicht zimperlich mit ihr umgegangen waren. Schon allein ihr Gesicht war bedeckt von mehreren dunklen Blutergüssen und Schrammen. Mich hätte es nicht gewundert, wenn sie noch sehr viel schlimmere Verletzungen woanders davongetragen hatte.
    Langsam trat ich näher und hockte mich vor ihr hin, um ihren Puls zu fühlen. Ich brauchte einige Momente, um ihn zu finden. Er war schwach. Aber immerhin war er da. Wahrscheinlich würde sie es sogar überleben. Armes Ding. Menschen waren wirklich Kreaturen, die es nicht verdienten zu leben. Wie konnte der schwache Strom der elementaren Magie, den mein rechtes Auge in ihrem Leib erblickte, ein Grund dafür sein ein Kind ihrer eigenen Art zu misshandeln und als Forschungsobjekt zu missbrauchen? Was ging in den Köpfen dieser kranken Bastarde nur vor?!
    Ich richtete mich wieder auf, sah einmal kopfschüttelnd auf den kleinen Körper herab und schluckte meine Wut herunter. Es nützte mir nichts ihr jetzt nachzugeben.


    Schließlich legte ich mich wieder auf die Pritsche und schloss die Augen in der Hoffnung, dass das Mädchen in absehbarer Zeit nicht ihr Bewusstsein wiedererlagen würde. Nach wie vor wäre es besser für sie, von all dem so wenig wie möglich mitzubekommen. Außerdem hatte ich ehrlich gesagt keine große Lust dazu meine Zelle mit einem nervigen kleinen Kind zu teilen. Ausnahmsweise schien sich meine Bitte zu erfüllen und nach wenigen Minuten überwältigte der Schlaf meinen erschöpften Körper.


    Doch war es mir nicht vergönnt lange ungestört zu sein. Ich fühlte mich, als hätte ich die Augen gerade erst zu gemacht, als mich jemand sanft an den Schultern wachrüttelte. Verschlafen fuhr ich hoch und bereitete mich reflexartig darauf vor mich zu verteidigen, weil ich die hässliche Fratze meines Wächters erwartete.
    Doch als ich das schmutzige Gesicht des Mädchens erkannte, entspannte ich mich und setzte mich erleichtert auf die Pritsche. Unbeschwert streckte ich meine steifen Glieder und betrachtete das schweigende Mädchen. Das Erste, was mir auffiel, war, dass das Mädchen keine Anstalten machte Angst oder Abscheu zu zeigen. Es war eher das Gegenteil. Ihr Blick haftete fasziniert auf meinem Auge. Das erste freundliche Lächeln seit langer Zeit stahl sich auf mein Gesicht und ich fragte: „Hast du mich nur geweckt, um mich anzustarren?“ Das Mädchen erschrak und fing beschämt an den Boden zu mustern. Mein Lächeln wurde größer. Dieser kleine Wicht schien mehr Intelligenz zu besitzen als alle Lichten in diesem Kerker zusammen.
    „Zeigen wir Manieren, oder sind wir nur schüchtern?“, neckte ich sie und rückte ein wenig auf der Pritsche auf, um ihr Platz zu machen. Verunsichert beobachtete sie mich, während sie die Entfernung zu mir hielt. Ich konnte es ihr nicht verübeln. Diese Reaktion hatte ich ohnehin erwartet. Sie schwieg, warf mir aber immer wieder verunsicherte Blicke zu.
    „Ich kann dir nicht helfen, wenn du nicht deinen Mund aufmachst, Stöpsel.“, meinte ich, wobei ich ein Gähnen nicht unterdrücken konnte. Sie warf mir erneut einen Blick zu, wobei ich meinte etwas Beleidigtes in ihm zu erkennen. Dann folgten wieder Momente der Stille, doch bevor ich sie mit einem erneuten Gähnen durchbrechen konnte, fragte sie mit zittriger Stimme: „Was wird mit mir passieren… Wo sind wir?“
    „Hast du den Namen Caliatia schon einmal gehört?“, fragte ich, doch sie schüttelte nur den Kopf. Ich seufzte und meinte tonlos: „Du solltest dich schon mal an den Gedanken gewöhnen, als Laborratte zu enden. Dieser… Ort ist das größte Forschungsgelände der Lichten.“
    „Forschungsgelände?“, echote sie zittrig.
    „Ein Ort, wo sie dich gründlich untersuchen werden. Wahrscheinlich werden sie dich aufschneiden, um nach irgendeinem Organ zu suchen, das die elementare Magie produziert, die sie so verachten, oder so was in der Richtung. Mach dir keine Hoffnungen, Winzling. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du die nächsten Tage gut überstehst.“, prophezeite ich düster.
    Zwar tat sie mir leid, aber dennoch hatte sie das Recht auf die Wahrheit. Wenn sie damit nicht hätte umgehen können, wäre es schließlich nicht mein Problem gewesen. Doch anstelle in Tränen auszubrechen oder eine andere nervige Reaktion zu zeigen, schob sie trotzig ihre Unterlippe vor und starrte den Boden an. Entweder verstand sie nicht, was ich ihr gerade gesagt hatte, oder aber sie war interessanter als ich es erwartet hätte. Normalerweise sind alle Elementare und magischen Wesen, die hier eingepfercht werden schon von Anfang an gebrochen. Sie zitterte zwar wie Espenlaub, aber das war wohl eher auf ihre zerrissene Kleidung, die Kälte des Bodens, den Schock und die Schmerzen zurückzuführen, als darauf, dass sie in Hoffnungslosigkeit ertrank.


    Plötzlich schaute sie auf und blickte mir zögerlich in die Augen. Einen Moment reagierte ich gar nicht, doch dann hob ich überrascht und fragend eine Augenbraue. Darauf schluckte sie und flüsterte kaum vernehmlich: „Ich heiße Soria… Und… ich…“, der Rest war nur noch ein unverständlich leises Gemurmel.
    „Deine Stimme ist also auch winzig… Versuch wenigstens so zu sprechen, dass ich dich verstehen kann.“, meinte ich trocken und erwiderte ihren Blick ruhig.
    Sie zuckte leicht zusammen und etwas Aufgebrachtes schlich sich in den Ausdruck ihrer rehbraunen Augen.
    „Ich bin nicht winzig! Und erst recht kein Winzling!“, murrte sie mit trotzig aufgeblasen Backen. Amüsiert zog sich mein rechter Mundwinkel nach oben und ich beugte mich ein wenig vor. „Wenn du kein Winzling bist, bin ich ein Lichter.“
    Sie pumpte ihre Backen noch ein Stückchen weiter auf, schaute dann aber wieder auf den Boden und murmelte zu sich selbst: „Fiesling!“
    Belustigt schnaubte ich und wollte sie über ihre Gefangennahme ausfragen, als mein rechtes Auge plötzlich einen äußerst schmerzhaften Strahl in mein Gehirn schickte.


    Überrascht keuchte ich auf und schlug mir die Hände reflexartig auf das Auge. Soria stieß einen spitzen Schrei aus und bedrängte mich mit Fragen, die mich nicht erreichten. Der Schmerz pulsierte immer wieder durch meinen Körper, unkontrolliert zuckte ich jedes Mal zusammen. Doch dann ließen sie fast genauso schnell wieder nach, wie sie gekommen waren. Ich kannte diese Prozedur. Der Teleporter wurde wieder aktiviert, um einen der wichtigen Magier des Reiches zu seinen Versuchsobjekten zu transportieren. Wie ich das hasste. Schmerzen dieser Art waren meist die Vorboten für noch sehr viel schlimmere Stunden.


    Doch für den Moment sollte es mich nicht weiter kümmern. Ich lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf das Mädchen, das aufgeregt um mich herum tapste und mich ängstlich musterte. „G-geht es dir gut?“, fragte sie besorgt, „Haben sie dich auch aufgeschnitten?“
    Überrascht über ihre Anteilnahme schwieg ich vorerst und erwiderte stattdessen ihren forschenden Blick. Sie schien die Reaktion meines Auges auf die Magie wohl als Folge der Untersuchungen zu sehen. Verächtlich schnaubte ich, legte ihr meine Hand auf den Schopf und beugte mich vor, sodass ich mit ihr auf Augenhöhe war. „Eher fliegt das gesamte Imperium der Lichten in die Luft, als das ich mich von diesen Armleuchtern aufschneiden lassen würde.“
    „D-du wirst also nicht sterben?“
    Ein freudloses Lachen entfuhr mir, das zu einem gefährlichen Lächeln überging. „Allein ich entscheide wann, wie und wo ich sterbe.“, erklärte ich leise, mit einem bedeutenden Unterton, „Und ich habe vor noch eine ganze Zeit lang zu leben.“


    Es entstand ein weiteres kurzes Schweigen, in dem ich mich wieder aufrichtete und die Arme hinter meinem Kopf kreuzte. Dann war das Mädchen plötzlich neben mir, legte mir eine Hand auf das Knie und nutzte es, um neben mir auf die Pritsche zu klettern. Es war als wäre ihre anfängliche Angst vor mir fast völlig verschwunden.
    „Neh, du bist kein Mensch, oder?“
    „Hoff ich doch.“, erwiderte ich knapp und legte mich hin. Doch sofort tauchte ihr Gesicht über mir auf und an ihrem fragenden Ausdruck erkannte ich, dass ich sie damit wohl kaum zufriedenstelle könnte.
    „Ich bin ein Seher.“, gähnte ich und zwinkerte ihr mit meinem rechten Auge zu.
    Die Verblüffung stand ihr ins Gesicht geschrieben und sie rückte ein Stückchen näher an mich heran. „Du kennst die Geschichten?“, fragte ich.


    Vorsichtig nickte sie und zitierte leise:
    „Neben den Salvi, den Kreaturen der Nacht und den Iavi, den Wesen des Lichts, erschufen die Götter die Weber der Wahrheit. Als diese die irdische Welt betraten, sahen sie die Unvollkommenheit der Schöpfung und begannen neue Wahrheiten zu weben. Doch kein Mensch, kein Salvi, kein Geschöpf, das durch die Werte der alten Götter erschaffen wurde, vermochte es die neuen Wahrheiten zu begreifen. Sie verzweifelten an der neuen Realität, Chaos brach über die Welt hinein. Doch die Weber der Wahrheit sahen ihr Leiden nicht. Sie webten weiter, um eine Welt zu erschaffen, die perfekt war. Nur den vereinten Gebeten der Salvi und Menschen war es zu verdanken, dass die Götter von der Not der Welt erfuhren. Denn die Weber hatten einen Schleier über die Erde gelegt, der die Götter bis zum Tage der Zusammenkunft, ihre alte Ordnung vorgegaukelt hatte. Aber nachdem sie nun von den Bemühungen der Weber erfahren hatten, wurde ihr Zorn geweckt. In einem Gewitter ihres heiligen Zorns stoppten sie die Weber, die verzweifelt für ihre Vorstellungen gekämpft hatten. Doch sie waren zu spät. Selbst die Macht der Götter reichte nicht aus, um die neuen Wahrheiten, die in das Gedächtnis der Erde geprägt wurden, zu zerstören. In ihrer gnadenlosen Wut entfachten sie ein Himmelsfeuer, das heller brannte als die Sonne. Die Körper der Weber verbrannten, doch ihre Existenz war schon lange zu einem Teil der Welt geworden und so vergoss ein jeder Weber eine Träne aus seinem rechten Auge. Diese Tränen fielen zur Erde. Und ein jeder, der von solch einer Träne getroffen wurde, konnte sehen, was die Schöpfer der Wahrheit zu sehen vermochten. Sie sahen all das, was eine Kreatur der Schöpfung nicht sehen konnte.“


    „Und sie waren auch die einzigen die sehen konnte, dass die neu entstandenen Sterne die letzten Funken des großen Himmelsfeuer waren, das der Seher ihrer Körper beraubt hatte.“, ergänzte ich und nickte zufrieden, „So ists. Ich bin ein Seher. Ein Feind der Götter und damit ein Feind der Menschen…. Ziemlich angsteinflößend, oder?“
    Für einen Moment zögerte Soria, musterte mich verunsichert, kam näher mit ihrem Gesicht an mich heran und starrte mich durchdringend an. Fragend hob ich meine Augenbraun in einer Art und Weise die sagte: „Was hat dich denn jetzt gebissen?“
    Dann schüttelte sie aber wild ihren Kopf, so dass ihre Haare umherflogen und meinte energisch: „Die doofen Magier sind viiieeeeeeeel böser als du. Die machen mir Angst, du aber nicht! Du bist viel lieber, als alle von ihnen zusammen!“ Dabei schlug sie die Hände neben sich auf die Pritsche, beugte sich weiter über und stützte sich dabei auf den dünnen Armen ab, um ihre ersten Absichten zu betonen. Ihre Augen glänzten leicht.
    Ich musste schmunzeln, als mich ihre ehrlichen Worte innerlich wärmten, jedoch brachte ich nur ein trauriges Lächeln hervor. Sie wusste nicht, wie sie behandelt werden würde, wenn sie dies öffentlich ausgesprochen hätte. Sie war jung, hatte keinen Blick für die Konsequenzen, sie war ein unbeschriebenes Blatt. Aber ich wünschte mir nichts anderes. Denn nur eine leere Seite würde Monstern, wie auch ich eines war, Augenblicke wahrer Akzeptanz schenken und sich von ihren Worten prägen lassen. Innerlich seufzte ich. Doch wie viele unbeschriebene Blätter gab es wohl noch? Wie viele Kindergeiste waren noch nicht von den Lehren der Eltern in eiserne Ketten gelegt?


    So schnell wie dieser sentimentale Moment kam, flog er auch wieder vorbei. Mühelos verlieh ich meinem Lächeln einen Hauch von Dankbarkeit und strich Soria sanft über den Kopf. Es ist wirklich eine Schande, dass ich sie hier treffen musste. Bei dem Gedanken wallte erneut die Wut in mir hoch. Wie konnten es diese glänzenden Affen nur wagen! Kochend ballte ich meine Faust so fest ich konnte. Ich spürte schon wie mir mein Blut ins Auge rauschte und es dazu brachte begierig zu jucken. Ein unzufriedenes Seufzen entglitt mir. Irgendwie musste ich mich abkühlen. Die Zeit war noch nicht reif, der richtige Augenblick lag noch weit in der Zukunft. Zudem würde eine unüberlegte Handlung nun nicht nur mich, sondern auch Soria in große Schwierigkeiten bringen. Und gerade diesem Mädchen wollte ich so viel von dem ersparen wie ich konnte.


    In diesem Moment hörte ich das Knarren der schweren Türen zu dem Trakt, in dem wir gehalten wurden. Eine düstere Vorahnung befiel mich, denn die Ankömmlinge waren zwei Magier, die mein rechtes Auge zum Jucken brachten. Den einen erkannte ich fast sofort als Tarsian, den Magier, der den Befehl über diese Hölle hatte. Die Magie des anderen erkannte ich allerdings nicht wieder. Er musste derjenige sein, für den der Teleporter aktiviert wurde.
    Beunruhigt registrierte ich, dass sie auf unsere Zelle zuhielten. Schon nach wenigen Augenblicken waren ihre leichten Schritte zu vernehmen. Langsam richtete ich mich auf und wollte gerade aufstehen, als sich Sorias dünne Arme plötzlich von hinten um meinen Brustkorb schlossen. Sofort spürte ich ihren zitternden Leib, der meiner Wut und meinem Hass neues Futter lieferte. Als die beiden Magier schließlich vor unsere Zelle traten, hatte sich bereits ein klarer Gedanke in meinem Kopf gefestigt.

    Hoi H3nn1,
    danke fürs Lesen. :-)
    Und auch danke für die ehrliche Meinung.


    Die Geschichte ist spontan entstanden und diente mehr dazu meine Gedanken zu verpacken. Von daher werde ich auch weiterhin nichts ändern.
    Trotzdem werde ich mir deine Anmerkungen für künftige Geschichten zu Herzen nehmen. (Vielleicht werde ich dann auch irgendwann mal absichtlich eine Aufteilung in die "3 Erzählebenen" vornehmen *hust*)


    Quote

    Bleib bloß beim Schreiben


    Sowieso. ^^

    Danke für die Kritik. :-)


    Ändern werde ich an dieser Geschichte jedoch so ziemlich nichts, außer etwaige Rechtschreibfehler.
    So unangenehm sie zu lesen ist, war sie auch zu erleben.


    Trotzdem danke fürs Lesen. :-)

    Langsam glitten wir fort in dem kriechenden Strom der Menschenschlange, während wir uns nach einem Platz zum Stehen umsahen. Der Aufenthaltsraum war gefüllt von Unruhe und dem alltäglichen Getratsche, so wie gelangweilten, ergriffenen, ernsten und skeptischen Gesichtern.


    Ein Lehrer schritt rastlos zwischen den Reihen der Schüler durch und forderte jene, die schon standen und jene die sich noch bewegten dazu auf doch weiterzugehen, um jedem die Chance zu geben an dem Ereignis teilzunehmen. Keiner wollte doch vor der Tür stehen gelassen werden. Dabei war seine Stimme zugleich vorwurfsvoll und von einer flehenden Einzigartigkeit gespickt mit einem verzweifelten Zittern, das ich in diesem Raum nicht noch einmal finden sollte. Und doch wurde er von allen ignoriert.
    Warum fragte ich mich ob seine Gefühle wahrlich wirklich waren, oder ob sie ein obsoletes Schauspiel waren, um die allgemeine Etikette zu erfüllen?


    Woher kommt dieses Misstrauen?


    Als alle Schüler schließlich ihren Platz gefunden hatten, trat der Direktor vor und eine gezwungene Stille senkte sich über die Schar der Schüler. Sie wussten, dass es nötig war zu schweigen. Sie wussten, dass es angebracht war. Sie wussten, dass etwas anderes nicht toleriert werden würde. Und einige wussten, was sie fühlten. Doch ein Teil von uns wusste es nicht. Ein Teil wusste nicht einmal, warum sie eigentlich hier standen.
    Und nur ein paar wenige wussten, was folgen würde.
    Es war schließlich immer das Gleiche.
    Sie versuchten uns zum Trauern zu zwingen.


    Nicht einmal ein Räuspern vor seiner Rede war nötig, damit er ganz sachlich beginnen konnte.


    Liebe Kollegen und Kolleginnen … liebe Schüler und Schülerinnen …


    Ich fühlte mich, wie bei der Eröffnungsrede für eine Schulveranstaltung… Es war immerhin auch eine Feier… Wenn auch nur im Namen.


    Verlust…Kompetenz…Lehrerin…Kollegin…Kompetenz…Wettbewerb…Gewonnen…


    Wir haben Lehrermangel. Kein Wunder, dass er trauert. Sie war anscheinend eine gute Lehrerin gewesen.
    In der Zwischenzeit ist der Lehrer mit der flehenden Einzigartigkeit in einen Nebenraum gegangen, um dort hinter dicken Glasscheiben auf und ab zu gehen. Danach kam er zurück und setzte sich schwerfällig mit rotem Gesicht auf den Boden. In dem Moment verurteilte ich meine eigenen Gedanken.
    Was bin ich für eine Person, die ihn des Schauspiels beschuldigen konnte? Aber gleichzeitig erfüllte es mich mit Sorge. Wie war er in der Lage bei diesen Worten zu trauern? Er musste ihr nahe gestanden haben…
    Hoffe ich…


    Sie war doch mehr als eine Lehrerin…


    Schüler…Kompetenz…Leistung…Kollegin…Kompetenz…Schule…Gott…


    Die Rede näherte sich dem Ende und dem Blickwechsel mit einer Lehrerin folgte ein emotionsloses Gebet, das weitaus persönlicher war als die Rede. Und trotzdem schwieg die gesamte Audienz beim abschließenden Amen.
    Keine Anteilnahme.


    Als Abschluss der Trauerfeier sollte ein Lied, gespickt von Inhalten aus der Bibel, dienen. Gott wurde gepriesen, Satan war der Besiegte, ihre Sünden sollten ihr vergeben werden, Jesus stand aus dem Grabe auf, Satan wurde überlistet.
    Was interessiert mich Gott? Waren ihre Sünden etwa der Grund für ihr Schicksal? Was interessiert mich Satan? Wo besteht der Zusammenhang mit Jesus? Sie wird nicht wieder aus dem Grabe auferstehen. Sie wird den Tod nicht mehr überlisten können.


    Danach waren wir entlassen. Die Lehrer kamen mit, damit wir auch wirklich in andächtiger, würdiger und angebrachter Art und Weise schweigend in unsere Klassenräume zurückkehren konnten, um dort wieder unverändert dem Alltag nachzugehen.


    Während der Feier hatte ich nicht wegen ihres Todes trauern können. Es lag nicht daran, dass sie eine mir eine Unbekannte gewesen war. Jeder Tod bringt Verluste mit sich, die man betrauern sollte. Jeder Tod erzeugt irgendwo eine Lücke. Und jeder Tod eines Menschen lässt uns sehen, was uns hinterlassen wurde, wofür wir dankbar sein sollten und was wir vermissen werden.
    Doch das sind keine Erinnerungen an gewonnen Schulwettbewerbe. Keine Erinnerungen an eine kompetente Lehrerin. Keine Erinnerungen an eine leistungsfähige Arbeitskollegin. Keine fragwürdigen Floskeln aus der Bibel.
    Wo ist die Person geblieben? Wo ist der Mensch?


    Ich weigere mich den Abschluss eines Verlustgeschäfts zu betrauern.

    Weil das quasi die Originalfassung war... Die ist aber erst im Nachhinein entstanden. xD
    Und ich den Namen brauchte. ^^


    Die andere Geschichte ist aber nicht völlig verschwunden. Die wird nur ein kleines bisschen umgeschrieben und unter einem anderen roten Pfaden laufen, wahrscheinlich aber in der selben Welt.
    Und natürlich wirds eine Namensänderung geben.

    Hier das erste Kapitel. :-)
    Ich bedanke mich schon mal bei allen, die es sich durchlesen.




    Kapitel 1


    Erschöpft sackte ich in mir zusammen und ließ mich kraftlos auf meinen Rücken fallen. Der kalte Steinboden war unangenehm, aber mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt. Immerhin vegetierte ich schon seit mehreren Wochen in diesem verflucht Loch vor mich hin und wartete auf einen günstigen Augenblick endlich zu fliehen. Aber das Schicksal hatte es noch nie gut mit mir gemeint.


    Die Flucht würde alles andere als einfach werden. Nicht nur, dass ich mich einem Labor der Lichten befand und es hier dementsprechend vor Magiern nur so wimmelte, nein das Gebäude wurde auch noch durch eine mächtige Barriere geschützt. Ich könnte sie zwar durchbrechen, aber dafür bräuchte ich Zeit. Und die würde ich nicht so einfach bekommen. Das war das Entkommen aus meiner stinkenden Zelle noch das kleinste Problem.


    Ein Seufzen entglitt mir und ich fuhr mir mit der Hand über mein Gesicht. Sofort spürte ich das klebrige Blut, das schon anfing zu trocknen. Ich würde nicht sterben. Aber das hinderte mich nicht daran zu hassen. Sie zu hassen. Diese verdammten Lichten sahen mich, oder besser gesagt mein Auge, als ihr rechtloses Forschungsobjekt. Jeden Tag zerrten sie mich in ihre Labore und versuchten dort die Eigenarten meiner Fähigkeiten zu ergründen. Ich lächelte überlegen. Aber bis jetzt haben sie noch nicht einmal herausgefunden, was genau mein Auge sehen kann… Und ich war mir sicher, dass es ihnen auch nicht gelingen würde. Nicht umsonst war ich einer der wenigen Seher, die auf dem Boden dieser Erde wanderten. Kein Forscher, kein Lichter, kein sonstiger Magier, würde es schaffen... Ich war überlegen und sie wussten es, klammerten sich aber an die Vorstellung mich zu überwinden, indem sie zu verstehen versuchen. Aber das würde nicht klappen. Meine Fähigkeit die Magie in ihrem Wesen zu sehen, war nichts, was ein verkümmerter Mensch begreifen und verstehen konnte. Dafür bedarf es einer höheren Existenz.
    Und sie wussten es, auch wenn es keiner eingestehen wollte. Sie versuchten sich zu entwickeln, sahen dabei aber nicht, dass ihr Streben vergeblich war. Eher würden sie sich selbst vernichten, da die Mächte mit denen sie spielten ihr Vorstellungsvermögen überschritt.


    In meiner Situation half mir das allerdings herzlich wenig. Zuerst müsste ich wieder zu Kräften kommen.


    Angestrengt wandte ich meinen Blick von der Decke ab und betrachtete die Gitterstäbe meiner Zelle. Mein linkes Auge nahm nur das dunkle, von bräunlichem Rost überzogene Metall wahr. Nur mein Rechtes sah den Zauber, der mich einsperren sollte. Feine, sorgfältig gewebte Fäden aus gelbem bis orangem Licht füllten die Metallstäbe von innen heraus und ließen sie bedrohlich leuchten. Ein überlegenes Lächeln stahl sich in mein Gesicht. Schließlich wussten die Lichten nicht, dass ihr eigener Zauber der Grund war, weshalb ich meine Kraft nicht verlor. Langsam rutschte ich in die hinterste Ecke meiner Zelle, um mich vor den Blicken meiner Wächter zu schützen und lehnte mich dort an die Wand. Danach schloss ich mein linkes Auge und fixierte die Gitterstäbe.


    Sofort erkannte ich den langsamen Rhythmus in dem die Magie ihre eigentliche Aufgabe verrichtete. Ich stimmte mich ein und schon nach wenigen Sekunden fühlte ich den Fluss der magischen Kraft. Das Auge fing leicht an zu glühen und ein kleiner blauer Blitz schoss aus meiner Pupille mitten in den Zauber. Mein Lächeln wurde breiter. Die Verbindung war hergestellt, der Zauber, der mich einsperren sollte, lag nun völlig unter meiner Kontrolle. Deswegen wäre es auch kein Problem aus dieser Zelle zu entkommen. Theoretisch hätte ich die Tür einfach in die Luft sprengen können, indem ich eine Turbulenz im Zauber verursacht hätte. Aber da ich danach einfach überwältig werden würde, wäre es wohl eine der dümmsten Dinge, die ich hätte tun können. Sehr viel sinnvoller war es den Zauber anzuzapfen. Die Verbindung, die ich über mein Auge hergestellt hatte, gaukelte dem simplen Spruch vor, dass ich zum System gehörte. Dadurch floss ein großer Teil der magischen Kraft in meinen Körper, wovon ich allerdings auch nur einen Teil nutzen konnte. Schließlich wollte ich nicht, dass die Lichten bemerkten, dass ihr Zauber plötzlich aufgehört hat zu wirken. Dennoch reichte die abgezapfte Menge, um meine Kraftreserven aufzufüllen.


    Ein weiterer Fakt, der mich über die Menschen stellte. Solange ich von Magie zehren konnte, brauchte ich keine Nahrung. Mein Körper funktioniert weiter, auch wenn er weiterhin Entzugserscheinungen zeigt. Die Magie hält mich zwar am Leben, spendet mir Kraft, stillt aber weder meinen Hunger, noch meinen Durst.


    Nach einigen Minuten hatte ich die Grenze erreicht. Hätte ich noch mehr gesaugt, wäre der Zauber zusammengebrochen, womit ich den Lichten einen vermeidbaren Hinweis gegeben hätte. Mit aufgestockten Reserven schloss ich schließlich mein Auge und besann mich auf meinen schmerzenden Körper. Die Magie strömte durch mich hindurch, um zu den verletzten Stellen zu gelangen und diese zu heilen. Wer aber denkt, dass es ein angenehmes Gefühl ist, der irrt. Es ist das Gegenteil der Fall. Bei magiebedingter Heilung wird der Körper gezwungen sich in unnatürlichem Maße zu regenerieren, was sich je nach Ausmaß der Verletzung als äußerst schmerzhaft erweisen kann.
    Bei mir begrenzten sich die Nebenwirkungen glücklicherweise nur auf ein paar stechende Schmerzen im Brustkorb und ein dumpfes Pochen im Kopf. Also nichts, was mich daran hätte hindern könnte erst einmal Erholung im Schlaf zu suchen.


    Bedächtig zwang ich meine steifen Glieder sich aufzurichten und mich zu der kargen Holzpritsche zu tragen. Erschöpft legte ich mich nieder und schloss gerade die Augen, als im Raum vor meiner Zelle Stimmen laut wurden. Der einzige Grund warum ich aufhorchte war, dass unter ihnen eine verzweifelt schreiende Stimme war, die ich nicht zuordnen konnte. Neugierig hob ich meinen Kopf ein Stückchen an, öffnete mein linkes Auge und spähte durch die Gitterstäbe meiner Zelle. Doch bevor sich die Verursacher des Tumults in mein Sichtfeld begeben hatten, verstummte die Stimme mit einem schmerzerfüllten Schrei. Mein Mundwinkel zuckte hasserfüllt. Ich konnte mir nur zu gut vorstellen, welches Schicksal den Unglücklichen getroffen haben muss.
    Doch gerade als ich meine Augen wieder schließen wollte, hörte ich, wie sich die Kerkertür öffnete und die Wächter eintraten.


    „Ich glaubs nicht, dieses kleine Biest hat mich tatsächlich gebissen!“, fluchte einer von ihnen, während sie meiner Zelle immer näher kamen. Ihre Schritte wurden von dem Schleifen eines Körpers begleitet.
    „Du hättest es fester schlagen sollen… Dann hätten wir es gleich entsorgen können. Jetzt besteht Tersain noch darauf vorher seine Experimente zu machen.“, beklagte sich die angeekelte Stimme meines Wächters.
    „Da hasse Recht…“, schnaubte der Andere, während sie vor meine Zelle traten. Mein Wächter schloss die Tür auf, warf mir einen hasserfüllten Blick zu und meinte: „Hier hast du Frischfleisch!“ Dann hielt er dem anderen Soldaten die Tür auf, worauf dieser einen kleinen, schmutzigen und regungslosen Körper achtlos in die Zelle schleuderte. Mein Magen drehte sich um, während ich mich so schnell aufrichtete wie ich konnte, ohne Schwäche zu zeigen. Von meinen neuen Magiereserven gespeiste Blitze zuckten aus meinem Auge auf die Menschen zu. Wut wallte in mir hoch und ich ballte meine Faust. Am liebsten wär ich diesen Mistkerlen an die Kehle gesprungen. Doch sie schlugen nur schnell die Zellentür zu und verschwanden eilig aus dem Kerker.


    Zitternd stand ich vor dem regungslosen Körper, der zu einem zierlichen Mädchen von höchstens acht Jahren gehörte.

    Aiai Rechtschreibung... Getrennt und auseinander geschriebene Wörter sind denk ich mal das Hauptproblem? Sonst lass ich eigentlich meine Geschichten immer von Word prüfen.


    Die Aufzählungen sind so eine Sache. Ich kenne diese Richtlinie, dass sie eher langweilig, ungeschickt sind etc. Aber ich mag sie trotzdem und deswegen werde ich es auch nicht ändern. Gerade die am Anfang sollte bewusst "nicht wirksam" wirken. Die zweite guck ich mir noch einmal an.



    Die "Niemals-Sätze" schau ich mir auch noch einmal an. Das war auch eine Stelle, die mir beim Schreiben schon aufgefallen ist... Ich wusst nur nich, ob mein Empfinden da richtig war, daher danke ich dir für die Anmerkung. :-)


    Ai, stimm ich dir zu...


    Du hast schon Recht. Die Gesandte hat wirklich eine große Bedeutung, allein weil sie eine Magierin ist. Ist so ein Gesellschaftsschichten Ding mit einer durch Magie bestimmten Rangordnung. Zumindest teilweise. Aber das wird noch in den nächsten Kapitel alles erklärt.
    Ich schau mir die Stelle auch noch einmal an... Vielleicht kann ich das Ganze noch ein bisschen besser rüberbringen.


    Und danke für die Kritik, wie auch das Lob. :-) Hat mir weitereholfen.

    SandraDeWinter vielen Dank für das Feedback und vor Allem fürs Lesen. :-)


    Darf ich vielleicht fragen, wo die kleinen Schwächen deiner Meinung nach liegen? Man strebt schließlich danach sich immer weiter zu verbessern. :)


    Die Fortsetzung wird demnächst folgen. Muss vorher aber noch einmal alles prüfen und einiges umschreiben.

    Das hier ist der Anfang einer Fantasy Geschichte, die irgendwann mal ein Roman werden soll.
    Sollten Interesse bestehen, werde ich auch noch die nächsten Kapitel rein setzen, aber so würd mir auch erst einmal Feedback zum Anfang reichen. :-)


    PS: Ich habe die Geschichte einmal komplett umgekrempelt. Alles ist neu verpackt und im Kern geändert.





    Prolog


    Ich hasse Menschen.


    Der Wächter zog meinen kraftlosen Körper durch einen hell erleuchteten Raum.


    Ich hasse sie, weil sie mich hassen.


    Grob schleuderte mich der Mann, der eine schillernde Uniform trug, in meine Zelle.


    Sie hassen mich, weil ich anders bin.


    Beim Aufschlag verlor ich kurz das Bewusstsein. Als ich aufwachte, fühlte ich nur das Blut, das aus meinen rechten Augen quoll und mein Gesicht benetzte.


    Ich bin anders, also wissen sie nichts über mich.


    Langsam und mühselig zwang ich meinen zitternden Körper sich aufzurichten.


    Sie wissen nichts über mich, weil ich kein Mensch bin.


    „Noch nicht genug gehabt Monster?“, drang die verhasste Stimme zu mir durch. „Soll ich dich gleich noch einmal zurückbringen und sie bitten, dass sie weitermachen sollen?“


    Ich bin kein Mensch, also bin ich ein Ungeheuer.


    Ich hob meinen Blick und heftete mein blutendes Auge auf die Gestalt meines Peinigers, der sich mit einem gehässigen Grinsen vor mir aufgebaut hatte.


    Und da ich ein Ungeheuer bin, fürchten sie mich.


    Der Ausdruck in den Augen des Wächters änderte sich.


    Weil sie mich fürchten, wollen sie mich beherrschen.


    Er stieß ein wütendes Grollen aus und schlug mir hart in den Magen. Ich ächzte, hielt mich aber durch pure Willenskraft auf den Beinen.


    Da sie mich nicht beherrschen können, wollen sie mich meiner Macht berauben.

    Augenblicklich suchte ich wieder den Blick des Wächters. Er zuckte zusammen, trat einen Schritt zurück. Langsam richtete ich mich wieder auf, wobei ich ihn gefährlich anlächelte. Er wich weiter zurück.


    Nachdem sie hinter das Geheimnis meiner Macht gekommen sind, werden sie mich entsorgen.


    „Ich freue mich auf den Tag, an dem die Doktoren mit dir fertig sind. Ich werde es genießen dir dein verfluchtes Auge herauszuschneiden, Monster!“


    Entsorgen?


    Ich drückte meinen Rücken durch und zwang mich aufrecht zu stehen, während ich den Wächter weiterhin durch den blutroten Schleier fixierte.


    Mich?


    Ein gedämpftes Lachen entstieg meiner rauen Kehle. Doch den Wächter ließ ich nicht aus den Augen. Er wich erneut zurück und nach einem weiteren Moment knallte die Zellentür in ihr Schloss.


    Lächerlich. Wie könnte ich es mir erlauben von solch verachtenswerten Kreaturen getötet zu werden?


    Angestrengt leitete ich den Rest meiner Kraft in mein rechtes Auge. Langsam fing es an in einem unheimlichen Blau zu glühen, kleine blaue Blitze sprangen in Richtung des Wächters. „Verfluchte Bestie!“, brüllte er wütend, riss sich gewaltsam von meinem Starren los und flüchtete aus meiner Sichtweite.

    Ich würds nett finden, wenn wir irgendwie eine Art Kontrolle, also Spielleiter, haben, der auch mal sagen kann, dass eine Handlung scheitert, wenn der Spieler einen für seinen Charakter unmöglichen Stunt, oder ähnliches, ausführen lässt.
    Mir würds schon reichen, wenn sich einer berufen fühlt, darauf irgendwie besonders zu achten und dann diejenigen Spieler einfach anschreibt, wenn die Mist verzapft und in einen temporären Godmode gewechselt sind.
    Ich gestehe mal jedem hier genügend Intelligenz, die eigenen Posts noch einmal nach bestem Gewissen zu prüfen.


    Haben wir dies in irgendeiner Art, dann brauchen wir die Attribute auch nicht unbedingt. Vielleicht kann man sie trotzdem verweden, um bei der Charaktererstellung eine Hilfestellung zu haben.

    Schließ mich H3nn1 an.
    Hätte aber dann noch eine Frage. :P
    Tiermenschen... ist sehr wage. ^^


    Wie genau? Darf ichs mir wie Werwölfe vorstellen, oder dann doch eher nen menschlicher Körper, mit ein bisschen Fell, Ohren, vielleicht klauenähnlichen Händen und Schweif?

    Das hört sich doch gar nicht schlecht an.


    Hab da aber noch die ein oder andere Frage, wie hätte es auch anders sein können, zur Magie.
    Wie steht es mit Flüchen? Nekromantie ohne diese, ist ja ein wenig... sinnlos. Zumindest aus meiner Sicht. :P
    Die haben ja meist eine zeitliche Dauer. Wie stark dürfen sie sein, wie lang bleiben sie, und wie dürfen sie konzipiert sein?
    Das gleiche gilt für den Mesmerismus... Vermutlich Gedankenmagie? Wie weit darf man da gehen? Gedankenlesen ist auch nicht unbedingt eine tolle Sache in einem RPG.
    In dem Zusammenhang auch eine Frage zur Schattenmagie. Wie wird eine "Verschmelzung mit den Schatten" gewertet? Nicht schattenschrittmäßig (Teleportationen sollten meiner Meinung nach auch verboten werden), sondern eher, dass man im Dunkeln so gut wie unsichtbar wird.


    Lichtmagie... Entspräche das den Peinigungsgebeten in GW? ^^
    Wie werden Unterstützungszauber wie einfache Lichtblitze, die absolut keinen Schaden anrichten, nur tierisch grell sind und alles und jeden im Umkreis blenden, gewertet? Vermutlich ist dort die nötige Anstrengung doch recht gering, oder?



    Gibt es Erkennungszauber für Magie? Wenn ja, wie werden die gewertet und zu welchem Talent würden die zählen?
    Alchemie -> Auch problematisch. Kann man aus irgendwelchen Kräutern, die man Unterwegs gefunden hat, einem Lagerfeuer und einem köchelnden Pott Wasser ein Gift herstellen, dass sofort tödlich wirkt? ^^
    Oder braucht man um dies zu realisieren (das tödliche Gift) einen Alchemietisch mit Ausrüstung, teure Zutaten und eine gehörige Protion Zeit?



    Soweit so gut. Charaktererstellung ist so gut wie geklärt, wie schauts aber mit der Story und der Welt aus? So ne grobe Situation wäre nicht schlecht.

    Svafa


    Ich habe auch nie für mich beansprucht, dass die Information richtig war/ist.
    Das Massensterben der Vögel in Verbindung mit Haarp war lediglich der Anlass. Es ist, wie Dreamkiller schon gepostet hat, nur eine Verschwörungstheorie, die ich benutzt habe.


    Aber darum gings eigentlich auch nicht. Im Prinzip hätte ich die Geschichte auch mit einem Atomkraftwerk und Verstrahlung schreiben können. Der Sinn dahinter wäre der gleiche Gewesen.


    Und trotzdem danke fürs Lesen. :-)

    So grundsätzlich hätte ich Interesse.
    Ich würde mir aber noch ein paar Infos über die Spielwelt und das Setting wünschen. ^^
    Und ein Vorgeschmack auf das Regelwerk insbesondere im Bezug auf Magie. Denn da liegt oft der Knackpunkt, der mir dann den Spaß an RPGs verdirbt... Das muss nicht einmal kampfstarke Magie sein, sondern eher die taktisch angelegte Magie, ist oftmals zu wenig eingeschränkt. Ich meine damit sowas wie "magische Fühler", die man nach Belieben ausstrecken und dann damit jeden beliebigen Feind im Umkreis von was weiß ich wie vielen Kilometern ertasten kann. Also Sinneserweiterungen/verbesserungen, aber auch Heilung müssen wirklich streng geregelt werden, sonst bin ich raus.
    Oder was auch toll ist... Magisches Glück. Ist mir einmal untergekommen und das bedeutete so viel, wie einen zeitlich begrenzten Godmode zu haben.


    Was die Zeit angeht passts bei mir. Allerdings kann das RL ab und zu mal dazwischen funken. Aber grundsätzlich bin ich jeden Tag aktiv.

    Erst einmal danke fürs Lesen und fürs Feedback. :-)


    Meister Ferasus


    Es geht in der Geschichte eigentlich nur darum, was die aktuelle Technik so anrichten kann in Bezug gesetzt auf das (mittlerweile mehr oder weniger) aktuelle synchrone Massensterben der Vögel. Gekoppelt ist das Ganze nun mit einem Hauch von Kritik an der Gesellschaft, die einfach mitspielt und es eigentlich noch unterstützt.




    SandraDeWinter


    Na das freut mich. :-)
    Bevor ich verschiedene Geschmacksverstärker einbaue, denke ich mir halt, dass erst einmal das Wesentliche rein muss. Daher auch die Kürze.
    Und so wie es aussieht, war die Würze auch dabei. :vibes:



    PS: 'Tschuldigung wegen der verspäteten Antwort, man hat leider einiges um die Ohren. ^^

    Also ich muss zugeben, dass ich es nicht unbedingt den Chimären (Chimäras?) zugeordnet hätte. Aber es sieht trotzdem verdammt gut aus...
    Ich glaub ich muss mich aber berichtigen... Wenn das die Arbeit eines Anfängers ist, dann bin ich doch nicht so weit gekommen, wie ich eigentlich dachte. O.o
    Gefällt mir auf jeden Fall. :-)
    Meinst du, du kannst es mal in eine Umgebung packen?

    Zwei Arbeiter in normaler Schutzkleidung stehen vor einer Maschine. Der eine schaut dauernd auf die Uhr, der andere notiert verschiedene Messwerte. Dann guckt der eine aus dem Fenster und betrachtet missmutig den Himmel. „Glaubst du es wird wieder regnen?“
    Der andere schaut kurz auf, widmet sich dann wieder den Messinstrumenten und, nach einem Piepen der Maschine, schreibt er den letzten Wert auf. „Bestimmt. Hat es die letzten Tage doch dauernd.“ Der eine murrt, sagt aber nichts weiter und nach wenigen Minuten folgt der Schichtwechsel.
    Die Arbeiter gehen zur Tür und da fängt es an. „Verfluchter Mist.“, brummt der eine und lehnte sich gegen die Wand. „Zum Glück habe ich mein Auto heute unter einer Überdachung abgestellt. War extra früh hier. So muss ich nicht mein Geld für eine Waschstraße rausschmeißen.“ Der andere, missmutig, schnappt sich seinen stählernen Regenschirm, den er von der Stiftung bekommen hat, verabschiedet sich mit einem Winken und verschwindet im Schauer.
    Der eine schaut ihm hinterher und muss schmunzeln, während er dabei zuguckt, wie sich sein Kollege stolpernd und rutschend seinen Weg durch den Regen bahnt.
    Nach wenigen Minuten ist es wieder vorbei. Nun geht auch der eine raus, versucht dabei nicht auf den toten Vogelleibern auszurutschen, steigt in sein Autor und lässt die Kontrollstation der aktiven Hochfrequenz Energieschleudern in der Hoffnung hinter sich, dass sie während der Fahrt nicht noch einen Vogelschauer verursachen würden.


    http://www.science-explorer.de/reports/haarpprojekt.htm



    Das ist eine experimentelle Kurzgeschichte von mir.
    Ich würd mich wirklich freuen, wenn ihr mir sagen würdet, wie sie bei euch angekommen ist.

    Geboren, sein Geist von reinem Weiß
    wohlig geschmiegt in des Mutters Fell.


    Doch ihr Gesicht,
    die Fratze einer Bestie.


    Senkt sich, glühend irrer Blick starrt in des Neugeborenen Aug,
    Gebrüll, Gezeter ewige Begleiter auf seinem Weg.


    Es lernt zu überleben,
    zu zerreißen und zu zerbeißen.


    Schwarze Flammen züngeln,
    Weiß verbrennt zu grauer Asche.


    Wie ein dunkler Phönix erwacht.


    Knurren, Zähne fletschen, irrer Blick,
    unfähig zu sehen


    des Menschen Werk.



    Bin eigentlich kein Lyriker... Deswegen kann man meine Gedichte auch mehr, als Spiele mit dem Unbekannten auffassen. Ich weiß, dass es jederzeit fürchterlich schief gehen kann. ^^