Posts by Mozarella

    Ich verstehe nicht, warums überhaupt sudden death gibt, wenn die Angreifer zwei mal erfolgreich sind. Einfach das team gewinnen lassen, das noch mehr Zeit übrig hatte und fertig. Wenns kein team geschafft hat, eine Runde King of the hill auf einer zufälligen map, dann ist es auch ausgeglichen.


    Ob das System in einem 1v1, einem 6v6 oder einem 50v50 verwendet wird ist irrelevant, es funktioniert trotzdem. Es verlangsamt das Finden des richtigen Niveaus nur (und nein, nicht annähernd langsam genug um zu rechtfertigen, das System nicht zu nutzen).


    Niemand sagt, dass es nicht funktioniert. Aber zu behaupten, es wäre das beste System, ohne ein anderes überhaupt zu versuchen, ist falsch. Vor allem wenn eine season nur 2 Monate dauert, ist ein langsames System nicht gerade von Vorteil. Man muss die Gewichtung ja auch nicht 50:50 machen. 80% für Sieg/Niederlage, 20% für individuelles zum Beispiel.


    Edit: Dummheit der Spieler als Grund gegen ein System anzuführen halte ich auch für falsch, wenns danach ginge, dürfte man gar keine Wertung benutzen. Eigentlich müsste ein System das individuelle skills mit einbezieht nach deiner Logik doch besser sein, da gute Spieler wissen, was wichtig ist und deshalb nicht sinnlos kills hinterherlaufen. Die kommen daher noch schneller auf ihr eigentliches Niveau. Bei schlechten Spielern machts wenig Unterschied, wer jetzt kills hinterherläuft würde es auch weiterhin machen und wer es jetzt nicht tut, hat offenbar genug Spielverständnis, es auch dann nicht zu tun.

    Die Aufgabe eines Carry in LoL sind unter anderem kills, wieso sollte man dann nicht ein,zwei Punkte des MMR darauf geben? In Dota2 gibts das System im Prinzip schon als Fantasypoints in Turnieren. Die werden zwar im Moment nur für Fantasy leagues verwendet und das System ist nicht sehr umfassend, aber es spiegelt trotzdem schon einigermaßen gut die Leistung einzelner Spieler wieder.


    Ich verstehe nicht, warum ein System, das aus einem Bereich kommt, in dem 1gg1 gespielt wird und Sieg oder Niederlage akkurat die Leistung der Spieler widerspiegeln, automatisch das objektiv beste System in einem 6gg6 mit deutlich mehr spielerischen Faktoren sein soll. Was geht denn dabei verloren, wenn man eine season lang wenigstens versucht, etwas zu verbessern?

    Weil es das System unnötig kompliziert macht? Abgesehen davon: Wie bewertest du objektiv einen Helden wie Tracer? Nach Kills? Pur auf Kills zu spielen ist auch für Tracer eine ziemlich blöde Spielweise. Objective Time kannst du aber auch nicht wirklich nehmen.


    Es ist einfach völlig unnötig. Individuelle stats sind völlig wumpe in einem so teamorientierten Spiel wie Overwatch. Ich hab keinen Bock drauf, dass Leute für die Statistik spielen.


    Sind sie nicht, das merkt man ja spätestens dann, wenn die Widow/der Hanzo im eigenen team nichts gebacken kriegt und das Spiel zum 5gg6 wird.
    Es ist anicht zu viel verlangt, ein uraltes System zu verbessern oder es wenigstens zu versuchen. Wie kompliziert das ist, ist mir egal, immerhin hat Bliz 40 bzw. 60€ für ein Multiplayer only mit überschaubarem content verlangt, da kann man zumindest verlangen, dass sie sich bei den grundlegenden Systemen Mühe geben. Wenns nicht funktioniert, geht man eben nächste season wieder zum alten System über, dauert ja nur zwei Monate. Kurze seasons sind doch am Anfang bestens für solche Experimente geeignet.

    Helden wie Genji/Tracer/... werden tendenziell deutlich weniger Objective Time haben wenn sie ihren Job richtig machen und Helden wie Reinhardt/Winston/... werden massig Objective Time haben.


    Was hält Blizz davon ab, für jeden Helden individuelle Kriterien zu bewerten?

    Eh nein, ich hoffe das die individuellen Stats möglichst wenig einfließen. Es ist ein Team-Game und die individuellen Stats zu pushen ist oftmals nicht team-dienlich. Wer sowas will soll CoD o.ä. spielen.


    Blizzard hat gesagt, dass das auch mit einbezogen wird, aber ich hoffe nur untergeordnet.


    Du musst ja nicht alle stats einfließen lassen. Aber stats wie Objective kills und Objective time sind doch genau dafür da. Von mir aus sollen sie zwei skillratings machen, ein solorating, ein teamrating. Gibts ja bei LoL und Dota auch.

    Was soll denn am Skillrating "nutzlos" sein? Ist im Prinzip nichts anderes als eine Elo-Zahl. Nur dass dir halt statt 0-2855 (nur als Beispiel, weil höchste derzeitige Elo im Schach) eben 0-100 angezeigt wird.
    Bisher wurden alle recht nahe um die 50 herum platziert (was wahrscheinlich grob ~1300 sein wird, je nach dem wo die Spitze angesetzt ist), aber das ist ja auch relativ normal direkt nach den Placements. Dauert eben eine Weile bis jeder seinen Rang erreicht.


    Ich finde es nutzlos, weil ich nicht weis, was alles einen Einfluss darauf hat. Ich hab spiele verloren, in denen ich 3 gold und 1 silber medal am Ende eines langen und knappen matches hatte und hab trotzdem genau so viel rating verloren, wie bei einer Niederlage bei der ich selbst grottenschlecht und das match nach weniger als 10 minuten vorbei war. Wenn es schon "skill"rating heist, wäre es nicht schlecht, wenn es auch etwas damit zu tun hat, und nicht nur eine verkomplizierte Anzeige der winrate ist. Ich weis, dass man mehr oder weniger gewinnt bzw. verliert, je größer der Unterschied zwischen den teams ist, aber da das matchmaking ja hoffentlich funktioniert, sollte das nicht oft vorkommen.
    Da in Overwatch pro match gefühlte 100 stats pro Spieler aufgezeichnet werden, hatte ich gehofft, sie würden das rating damit etwas individueller gestallten können als anderswo.

    Competitive ist für mich nach zwei Tagen eigentlich schon wieder gelaufen. Skillrating ist völlig nutzlos, Matches dauern oft unnötig lange und laufen fast gleich ab, weil jeder das gleiche pickt.

    Gehts eigentlich nur mir so, oder ist das Niveau bei dieser EM bisher tatsächlich unglaublich schwach? Vielleicht liegts an der Aufstockung der Teilnehmer, bis jetzt gabs jedenfalls kein einziges gutes Spiel.

    Das ist bisher allerdings auch mein größter Kritikpunkt. Alle Charaktere mit Autoaim bzw. spray and pray Angriffen finde ich zu stark dafür, dass man eigentlich nicht mal den Gegner treffen muss. Die Ultis von Soldier 76, McCree, Junkrat, D.VA, Hanzo (vor allem Hanzo) und an erster Stelle Bastion, dessen Minigun fast die Präzision und Reichweite eines Snipers hat und der als fahrbare Kanone einfach alles wegräumt und dabei noch gut einstecken kann. Alle davon haben zwar eirgendeine Art Vorwarnung, aber imo kann man oft nicht darauf reagieren.

    Gefällt mir gut nach 5 Matches, etwas unübersichtlich zwar, aber das wird sich schon legen, wenn man die maps irgendwann kennt.


    Mein Battletag ist Mozarella#2998, bin jederzeit bereit ;).

    Man könnte doch auch einfach mal versuchen, mehr als zwei (manchmal nur ein) builds pro Charakter ungefähr gleich gut spielbar zu machen. Am Optimierungszwang ändert das überhaupt nichts, aber man hätte etwas mehr Auswahl und Abwechslung. Der Versuch wird aber überhaupt nicht unternommen.

    Das ist genau der Punkt, schaut mal bitte über euren Tellerrand. Natürlich gibt es Leute die haben nach einer Woche alles auf Max. (für mich persönlich unbegreiflich wie man das schaffen kann), es gibt aber auch die anderen. Die die nur (wie ich z.b.) 3-4 Std. am Tag und nur 5 Tage die Woche spielen, ich hab noch lange nichts auf uralt ja ich muss sogar froh sein jetzt überhaupt mein Set für das Build zusammen zu haben. Die Teile sind allesamt schlecht gerollt aber immerhin hab ich sie mal gefunden. Gar nicht daran zu denken, mangels Mats, die Teile umzuwürfeln. Blizzard und alle anderen müssen halt eben die Spiele so designen, dass alle irgendwann nachkommen. Sicher verdammt schwer die Hardcoregamer mit den Casuals irgendwie unter einen Hut zu bekommen.


    Max stats interessieren mich (und evtl. auch Pax) in dieser Diskussion überhaupt nicht. Es geht mir darum, dass man innerhalb kürzester Zeit das Set bekommt, das diese season gerade ins lächerliche gebufft wurde und sich ab dann praktisch nichts mehr an der Spielweise ändert. Die stats auf den items ändern daran nichts, Ancient ändert daran nichts.

    Ich finde das übrigens gut. Da sind jetzt einfach nur Grenzen verschoben. Früher hat man halt halbfertige Builds gespielt. Jetzt kriegt man sein Farmbuild schnell geliefert und ist dafür mit Optimierungen beschäftigt und sammelt nebenher Kram für High-End.


    Nein, früher hat man builds gebaut und die dann je nach Laune bzw. gefundenen Items angepasst. Jetzt bekommt man Items geschenkt, die ein build vorgeben, farmt dann in kurzer Zeit sein End game Set zusammen und bleibt dann für den rest der season bei dem build, das das Set vorgibt. Da machts für mich keinen Unterschied ob man dafür 10 mal so lange braucht, weil man alles ancient haben muss, um oben in den Leaderboards dabei zu sein. Für mich wäre das keine Motivation und das ist es wohl auch nicht für den Großteil der Spieler.
    Man könnte inzwischen doch alle items ausser legendaries und sets entfernen und die Spieler gleich bei lvl 70 beginnen lassen und es würde nicht mal wirklich einen Unterschied machen.

    Du hättest die Gelegenheit nutzen und die Open Beta mitmachen sollen.


    Ich bin eigentlich auch kein Shooter-Typ, bin auch quasi reiner MOBA-Spieler gewesen. Aber Overwatch hat mich echt gefesselt.


    Ich war im Urlaub während der Beta, sonst hätt ichs schon versucht. Ich hab gelesen, dass die Charakter balance nicht so ganz passen soll, stimmt das?

    In 59 Stunden geht's endlich los! Noch jemand so gehyped wie ich? Anscheinend nicht, sonst wäre der Thread hier nicht so tot. :p


    Nach dem Nosedive von Battleborn hat Overwatch dagegen richtiges Hit-Potenzial.


    Bin jetzt seit Tagen am überlegen, ob ichs mir holen soll. Bis jetzt habe ich noch keine Erfahrung mit teamshootern und das schnelle gameplay schreckt mich etwas ab. Nach über 5 Jahren MOBAs würde ich aber auch gerne mal was neues versuchen. Wahrscheinlich werde ich die ersten reviews abwarten und mich dann entscheiden.


    Aber gut: Um noch auszuführen, warum ich (Einzelschicksal) aufs derzeitige D3 so abfahr:
    Es gibt kurzfristige Belohnungs- und Progress-Erlebnisse.


    Wieviel Belohnungsgefühl hat man denn noch, wenn einem alles hinterhergeworfen wird? Für mich war das einer der Gründe, mit D3 aufzuhören. Man verdient sich im Spiel ja nichts mehr selbst sonder bekommt alles ohne viel eigenes Zutun serviert.