Posts by Der von Eben

    Die Qualität der Story hängt aber nicht davon ab, was noch kommen wird, sondern auch von dem, was schon geschehen ist.
    Und wenn man es nach einem Jahr nicht geschafft hat, lose Handlungsfäden (wenn man überhaupt von Handlung sprechen kann) halbwegs spannend, schlüssig und interessant herüberbringen kann, dann IST die Story einfach schlecht.
    Beachte: Story =/= dargestellter Inhalt. Den Turm der Albträume zu erkunden kann durchaus spannend oder aufregend sein. Die Geschichte dazu, nämlich dass die Krait aus unerfindlichen Gründen eine Splittergruppe des Albtraumhofs beherrschen und auf Scarlets Geheiß (oho!) einfach mal eben so einen giftigen Pflanzenturm in die Kessex-Hügel bauen, ist einfach fad.


    Das tragische daran ist, dass Anet richtig gute Storyteller hatte. Damals, als die Geschichte gestrickt wurde, bevor der Inhalt programmiert wurde. Der zweifelsohne aufwändigere Weg, demnach ist es nicht weiter verwunderlich, dass jetzt des Geldes wegen anders verfahren wird. Hauptsache im zweiwöchigen Takt erscheinen neue Waffen mit möglichst grellen, bunten Animationen im Auktionshaus.

    Die Formeln sind alles nur Näherungswerte, der tatsächliche Energiebedarf ist individuell abhängig von Stoffwechsellage, Krankheiten, Außentemperatur, Größe, Muskelmasse, Gewicht, geistige und körperliche Leistungsfähigkeit etc., man kann ihn kaum berechnen.
    Für die Selbsteinschätzung des Energiebedarfs reicht der Näherungswert allerdings aus. Während der Grundumsatz relativ konstant ist, schwankt der Leistungsumsatz doch beträchtlich. Wer ein wenig mit den Tabellen gearbeitet hat, welche Tätigkeit welche Energieaufwand nötig macht, und sich dafür interessiert, wie sich die Nahrung nährstoffmäßig zusammensetzt, bekommt schnell ein Gespür dafür, wieviel Energie er im Durchschnitt braucht und zu sich nimmt. Die Formeln im Internet berechnen dabei den Grundumsatz, dazu müssen alle anderen Tätigkeiten energiemäßig addiert werden.


    ABER: Reines Kalorienzählen macht nur unglücklich und ist anstrengend. Man darf auch gerne mal über die Stränge schlagen und muss nicht alles genau berechnen. Wichtig ist nur, dass man ein Gefühl dafür bekommt, wieviel man isst und wieviel man tut.


    Für nicht-adipöse Menschen sind Ernährungsberatungen, in welcher Form auch immer, aber leicht überzogen. Mit ein bisschen Wissen und Selbstdisziplin bekommt man das selbst in den Griff. Fitnessstudio ist aber immer eine gute Idee, in den Höherwertigen findet man auf jeden Fall Fachpersonal, für den Bereich Training, Ernährung und Physiotherapie. Die guten Studios haben in der Hinsicht Beiträge ab 60€/Monat.

    Unter dem Aspekt der Gewichtsregulation ist es komplett egal, ja. Ich kann meine 3000kcal Gesamtumsatz auch komplett morgens zu mir nehmen und den restlichen Tag nichts essen. Wenn ich sie aufbrauche, nehme ich nicht zu. Ebenso kann ich den ganzen Tag nichts essen und abends richtig reinhauen. Es geht immer nur um das Verhältnis Energiezufuhr und -verbrauch.


    Allerdings haben viele nicht evidenzbasierte, überlieferte Richtlinien wie "abends weniger essen" aus anderen Gründen ihren Sinn, denn sie können zu einer ausgewogenen, kontrollierten und strukturierten Ernährung beitragen.


    • Drei feste Mahlzeiten am Tag verhindern unkontrolliertes Essen- man behält den Überblick und greift so weniger zu Zwischenmahlzeiten, die sich im Laufe des Tages energietechnisch sehr stark läppern können.
    • Regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten stellen eine zuverlässige Energiezufuhr sicher und bewahren die Leistungsfähigkeit.
    • Abends weniger zu essen führt in der Regel dazu, dass man nicht übersättigt und nicht hungrig ins Bett geht, da beides einen erholsamen Schlaf beeinträchtigt. Außerdem gewöhnt man sich so ab, ggf. eine zweite, vollwertige warme Mahlzeit zu sich zu nehmen, die man z.B. schon mittags in der Kantine genossen hat.
    • Da in den Ruhephasen des zirkadianen Rhythmus (bei den meisten Menschen nachts) und im Schlaf erst recht die Verdauung reduziert bis ganz ausgesetzt ist, führen große Mengen an Essen in den Stunden vor der Schlafzeit durch Gärungs- und Fäulnisprozesse meist zu Völlegefühl, Blähungen, Stuhlgangbeschwerden etc.
    • Das Vermeiden von übermäßigen Portionen verhindert eine Gewöhnung des Magens an große Mengen Essen, welches beim Ausbleiben dieser Mengen ein Hungergefühl verursachen kann.
    • Dauerhaftes Naschen führt übrigens zu einer ständigen Insulinsekretion, die das Hungergefühl unnötig aufrecht erhält. Daher lieber doch 1-3 größere Mahlzeiten am Tag.


    Letztendlich muss jeder seinen eigenen Rhythmus finden, der ihm am besten gefällt und in den Tagesablauf passt. Ich persönlich esse am liebsten zwei Hauptmahlzeiten am Tag (Frühstück je nach Hungergefühl und möglichst eine warme Mahlzeit) so über den Tag verteilt, dass ich keinen Hunger leide und mich trotzdem aufs Essen freue. Durch das Fehlen der dritten Mahlzeit kann ich auch so zwischendurch mal naschen, ohne gleich Kalorien zählen zu müssen. Leider habe ich sehr unregelmäßige Tagesabläufe, trotzdem habe ich mich so daran gewöhnt, dass ich Tage, an denen ich "Mittag" essen muss, gar nicht so toll finde.
    Andere Menschen essen lieber abends richtig warm und den restlichen Tag nur Stückelzeug. Wer die Energiebilanz im Hinterkopf behält, kann seiner Fantasie so freien Lauf lassen und ohne Einschränkungen essen. Da ist dann auch ein Besuch bei Burgerking drin, ohne gleich eine positive Energiebilanz zu haben.


    Wer unter ständigem Hunger leidet, findet die Erlösung davon meist schon in einer etwas diversifizierten Ernährung. Chronischer Hunger, wenn er in unseren übersättigten Breitengraden denn mal auftritt, ist oftmals nur ein Signal des Körpers für das Fehlen einiger Nährstoffe, meist Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente. Er versucht es dann halt über die quantitative Methode, an seine Stoffe zu kommen, nach dem Motto: "Wenn Herrchen schon nicht isst, was ich brauche, dann wenigstens so lange, bis es irgendwann dabei ist."
    Der Griff zu simplen, gesunden Lebensmitteln zwischendurch wie Gemüse, Obst, Fisch, hochwertiges Fleisch etc., der oft, besonders im Berufsleben , zu kurz kommt, schafft hier schnell Abhilfe.


    Nein.
    Das Hormon Insulin wird immer dann ausgeschüttet, wenn Glucose ins Blut gelangt.
    Insulin macht Körperzellen für die Blutglucose durchlässig und wandelt überschüssige Glucose zuerst in die Speicherform Glykogen (eingelagert in Leber- und Muskelzellen) und, wenn die Glykogenreserven aufgefüllt sind, in Speicherfett der Fettzellen um. Gleichzeitig hemmt es die entgegengesetzten Prozesse, sprich die Umwandlung von Glykogen oder Eiweißen zu Glucose und die Umwandlung von Speicherfett zu Energie für die Zeiten zwischen den Nahrungsaufnahmen.


    D.h. ohne Glucose keine Insulinausschüttung, ABER es ist nicht möglich, die Sekretion zu verhindern. Es besteht auch überhaupt gar kein Grund dazu, denn sie ist vollkommen erwünscht und physiologisch. Entweder gelangt Glucose über die Verwertung von Nahrung ins Blut (jedes Nahrungsmittel hat Kohlenhydrate, und fast alle Kohlenhydrate werden zu Glucose gespalten) oder der Körper stellt in der Phase zwischen der Nahrungsaufnahme aus Glykogen oder Eiweißen selbst welche her, wenn die Blutglucose unter einen Grenzwert sinkt.
    (Eine fehlende Insulinausschüttung hat man übrigens bei Diabetes mellitus Typ I oder im Endstadium von Diabetes mellitus Typ II. Also eher unerfreulich das ganze.)


    Kleiner Exkurs zu Ernährung
    Kohlenhydrate sind die energieärmsten Nährstoffe in der Nahrung (~17kJ/g), Eiweiße mittelmäßig (~22kJ/g) und Fette energiereich (~39kJ/g). Dabei ist sollte sich die Nahrung mengenmäßig wie folgt zusammensetzen: 50% Kohlenhydrate, 35% Eiweiße, 15% Fette.


    Kohlenhydrate sind für eine optimale Gehirn- und Muskelarbeit unabdingbar und sollten deshalb der Hauptbestandteil der Nahrung sein. Der Verzicht auf Kohlenhydrate hat keinen Effekt, außer der Leistungsminderung. Allein die tägliche Energiebilanz ist das Maß für die physiologische Gewichtsab- oder zunahme. Der Zeitpunkt der Nahrungaufnahme hat keinen Effekt auf die Energieverwertung!


    Der Mythos der bösen Kohlenhydrate ist völlig fehlgeleitet und begründet sich eigentlich auf folgenden Aspekten:
    a) Kohlenhydrate lassen sich leicht in erhöhter Menge in die Nahrung integrieren, ohne deren Qualität zu ändern, und reichern sie deshalb massiv mit unnötiger Energie an (z.B. jegliche Zuckerzusätze)
    b) Die meisten Kohlenhydrate werden schnell verdaut und verursachen kein langes Sättigungsgefühl, wodurch die Quantität der Nahrungsaufnahme und somit die aufgenommen Energiemenge erhöht wird- so z.B. auch abends, wenn man seine benötigte Energie über den Tag eigentlich schon zugeführt hat, dann aber noch zusätzliche Energie aufnimmt.


    Es ist völlig irrelevant, wann, wieviel und welche Nahrung zu dir nimmst. Allein die Energiebilanz pro Tag ist ausschlaggebend dafür, ob man Fett verbrennt oder nicht. Nimmst du mehr Energie zu dir, als du verbrauchst, hast du eine positive Energiebilanz und der Körper wandelt du überschüssige Energie zu Glykogen und Speicherfett um. Verbrauchst du mehr Energie, als du zu dir nimmst, baut der Körper Speicherfett ab, um Energie zu gewinnen. Dabei ist es auch total egal, woher diese Energie kommt.
    Um Abzunehmen muss man sich klarmachen, wieviel Energie man täglich benötigt. Dies richtet sich nach dem relativ konstanten Grundumsatz (=die Energiemenge, die der Körper in 24h in Ruhelage bei 20°C Raumtemperatur unter Auschluss der spezifisch-dynamischen Wirkung der Nährstoffe zur Aufrechterhaltung der lebenerhaltenen Funktionen benötigt) und den Leistungsumsatz (= die Energiemenge, die der Körper für jegliche Gehirn- und Muskelarbeit benötigt). Grundumsatz+Leistungsumsatz= Gesamtumsatz.
    Der Grundumsatz hängt von Körpergröße und Gewicht ab, diesen kannst du nicht beeinflussen. Den Leistungsumsatz kann man durch Sport erhöhen. Hat man dann noch seine Energiezufuhr im Blick und hält seine Energiebilanz negativ, nimmt man ab. Dies sollte der Aspekt sein, an dem du zum Abnehmen festhälst.

    WIK und WOC vermittelten diesen Flair jedoch auch nur, weil sie seit Jahren bekannte Elemente aufgriffen und veränderten. WIK zog die Spieler in ihr heiliges Kryta zurück, und bei WOC mussten sich die Spieler mit der sonst eher unbeliebten Stadt Kaineng auf einer Weise auseinandersetzen, die dann doch irgendwie episch war. Dazu bot beides eine gameplaytechnische Herausforderung.
    Aber auch hier wurde sich bei beidem beschwert, bei WIK war es den Spielern zuviel unbedeutender Kleckercontent, bei WOC zuviel eintöniger Content auf einmal, für den es letztendlich aber doch zuviel Zeit bis zum nächsten Update gab.


    Es macht den Eindruck, dass sich Anet diese beiden Kritikpunkte zu Herzen genommen hat. Aber nicht, um es besser zu machen, sondern um die LS daraus zu kreieren.:D


    Der Unterschied zu WIK und WOC liegt jedoch in erster Linie an der besseren Story, die unmittelbar mit der vorher erlebten oder den Gegebenheiten in den Gebieten verknüpft sind (weißer Mantel, Murssat, Monarchie in Kryta, Befallene, Kaiserreich, Xenophobie, Kriminalität etc.). Das waren Dinge, mit denen man als Spieler etwas anfangen kann. So konnten dann auch nachfolgend neue Gegnergruppierungen hinzugefügt werden, ohne dass es einen Bruch in der Geschichte gibt- diese werden sogar noch als stimmig aufgefasst (wie die Friedenswächter oder das Ministerium der Reinheit).


    Im Vergleich zu GW2 wäre das, als würde jetzt nach der Personal Story Orr von den Untoten bereinigt und von Flora und Fauna zurückerobert, die restlichen Untoten im gesamten Land ausgelöscht werden, die Zentauren Kryta im großen Stil angreifen oder die Inquestur auf einmal richtig bedrohliche Formen annimmt. Daran könnte man dann auch neue Gegnergruppierungen anknüpfen, step bei step.
    Wie das in der aktuellen LS funktioniert, muss ich ja nicht ansprechen. Dort werden irgendwelche Gegnergruppierungen hingeklatscht, die die bereits bekannte Geschichte der Allianzpartner völlig untergehen lässt, und am Ende kommt raus, dass die r0xx0r evil Scarlet ihre Finger im Spiel hatte. Wer hätte das gedacht. :sleep:



    Wobei es ansich ja völlig egal ist.. falls sie ein Addon raus bringen und es Schnuckiliger Rosa Ponyhof nennen oder Cantha.. der punkt ist der das Guild Wars 2 noch ZUWENIG spieler hat um ein Addon (neue Karte) zu bevölkern, ohne das dabei die karten die bisher mittelpunkt des geschehens waren noch mehr ausdünnen als jetz schon.. ich mein wann wart ihr des letze mal in der südlichtbucht? oder eisenmark da ist absolut NICHTS l


    Du kannst Spieler aber nicht einsammeln, hinstellen und sagen: "Jo, wenn ihr nach einem halben Jahr genug an der Zahl seid, dann gibts das, was ihr euch wünscht." Das funktioniert nicht.
    Warum die Gebiete leer sind, hängt noch mit ganz anderen Faktoren als der Story an sich zusammen. Fest steht jedoch, dass enorm viele Spieler offline sind, weil das Spiel und die LS sie langweilen. Mit einem Addon könnte man diese Spieler reaktivieren, die sich selbiges dann kaufen UND gleichzeitig potentielle Käufer für den Ingameshop darstellen.
    Da Anet aber kein Interesse daran hat, alte Spieler zu binden sondern lieber auf Laufkundschaft setzt und neue Märkte erschließt, wird es auch kein Addon geben.


    Alternative wäre die Nutzung der bereits vorhandenen Gebiete in dem von mir beschriebenen Stil, und nicht mit Scarlet.

    Ich hatte bis dato bei solchen Diskussionen immer angemerkt, dass das MMORPG-Flair, mit vielen Spielern auf einer Karte, verloren ginge, wenn man eine Welt zu sehr vergößere und die Spieler zu sehr verdünne.
    Daher war meiner Meinung nach einer der wenigen positiven Aspekte an der LS bisher, dass sie alte Gebiete nutze oder ggf. neu aufarbeite und somit die Spieler immer neu zentralisiere.


    Ich revidiere meine Meinung, da sich die Spieler eh automatisch verdünnen bzw. auf einige wenige Hotspots zentralisieren.
    Der Rollenspielflair kommt daher größtenteils aus der Entdeckung und dem Erleben neuer Gebiete und Inhalte, hierbei liegt die Betonung auf neu. Der Wiederspielwert eines aufgearbeiteten, bereits bekannten Gebietes ist doch geringer als angenommen, besonders wenn die dazugehörige Story so dermaßen langweilig wie die um Scarlet ist. Daher ist es rollenspieltechnisch auch egal, ob da jetzt eine Blume im Viathan-See steht oder der halbe Kessexhügel voller Trümmer liegt. Es ist nach wie vor der Kessexhügel und man weiß, was einen erwartet. Das Aufregendste daran war der Turm an sich, und das ist ja nun eine neue Map gewesen, wodurch man gleich ein neues Gebiet hätte erschließen können.
    Allerdings wären neue Gebiete gleichen Stils im Sinne der o.g. fiktiven Erweiterung in den (fernen) Zittergipfeln anders, aber bestimmt nicht neuartig. Berge, Schnee und Eisbrut habe ich schon auf fünf anderen Maps, davon braucht man nicht noch mehr. Differentialbeispiel: Die fernen Zittergipfen in Eye of the North waren für die meisten Spieler auch nur deshalb nostalgisch und interessant, weil der Aufenthalt in den südlicheren Regionen drei Jahre her und das Grafikdesign deutlich aufwändiger war.


    Daher tendiere ich zu einer völlig neuen Karte, alias Cantha oder Elona. In Cantha gibt es auch Tengus -auf Shing Jea- dort könnte man diese Rasse anspielen, ohne wieder ein neues Startgebiet bar jeglicher historischer Wurzeln aus dem Boden stampfen zu müssen (z.B. wie das abstrakte Herschaftsgebiet der Winde).
    Gute Storyteller würden dabei einen spannenden Bogen zwischen den Ereignissen in Cantha oder Elona und den Drachen knüpfen können (z.B. Kralkatorrik als Verbündeter von Palawa Joko in der Kristallwüste oder der Tiefseedrache im Jademeer?).
    Schlechte Stroyteller bleiben lieber bei Scarlet, dem Pakt und Trahearne.

    Die sensationsgeile Gesellschaft ist der Hauptauslöser solcher Aktionen. Wo ein Absatzmarkt ist, findet sich auch ein Anbieter, und "Sensationen um jeden Preis" werden so lange das Geschäft vieler Fotografen und Journalisten sein, wie die Umsatzzahlen von Bild, Welt, Sun und anderer minderwertige Boulevardblätter die momentanen Dimensionen beibehalten.


    Das ist indiskutabel moralisch verwerflich und ethisch überhaupt gar nicht zu vertreten.


    Da sich der Trend in den letzten Jahren aber -trotz oder gerade wegen der neuen Medien- von einer natürlichen Neugierde über die Sensationslust zur absoluten Sensationsgeilheit gesteigert hat, wird sich das in naher Zukunft auch nicht ändern. Ob ein Promi -der zweifelsfrei auch die Sonnenseiten des Ruhmes genießt/genossen hat- als bemitleidenswert angesehen werden kann, weil ihm die Presse auch in jedweden ungünstigen Situationen auf den Geist geht, sei mal dahingestellt, zumal es sich hier um ein Einzelschicksal handelt.
    Viel prekärer finde ich diese Sensationsgeilheit bei Katatrophen und Unfällen jeder Art, wo anstatt geholfen lieber gegafft und die Rettungskräfte beeinträchtigt werden, und zwar IMMER. Neuestes Beispiel: Zwei Straßen weiter von mir hat Abends ein Sägewerk gebrannt (in Broistedt, Gemeinde Lengede in Niedersachsen). Der hiesige Pöbel hatte nichts besseres zu tun, als tatsächlich mit dem Auto aus den umliegenden Ortschaften anzureisen, alle zuführenden Straßen mit den PKW zu blockieren, auf dem Gelände herumzulaufen und sich sogar auf die naheliegende Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zu stellen, weil man von dort aus so gut gucken konnte, weswegen die Arbeit der zahlreichen Rettungskräfte äußerst erschwert wurde und die Bahn die Strecke 6 Stunden nicht benutzen konnte. Ich bin stattdessen nichtmal vor die Tür gegangen, obwohl ich hier wohne.


    Die Masse am Volk ist nur mäßig intelligent und versteht solche Zusammenhänge nicht, weswegen man es ohne schärfste Sanktionen auch nicht davon abbringen kann. Es kann nur jeder für sich selbst entscheiden, was er wichtig/interessant findet, was dramatisch und was nicht.
    Mir ist ein lebensbedrohter Rennfahrer z.B. ziemlich egal, ich erlebe jeden Tag mehrere lebensbedrohte Menschen. Viel dramatischer finde ich die Terroranschläge in Russland. Und noch dramatischer, dass sich die Presse dafür weniger interessiert als für Schumacher. Panem et circenses.

    Es war und ist einfach viel zu viel.
    Dadurch ist es zu unübersichtlich.
    Weg mit den Instanzen, weg mit den Fraktalen. Zu schwer und zu wenig Spieler spielen dort. Für ne Randgruppe interessant, aber der Großteil spielt das überhaupt nicht.
    Will man z.B. eine aufgestiegende Rüstung/Waffen muss man an Randgruppenspielen teilnehmen. Über kurz oder lang landet man dann beim WvWvW.


    Ich will nicht vorm Bildschirm rumhampeln, das brauchte ich nicht bei GW1. Da hat die Maus gereicht. Ich brauch auch keine Gegner die einen mit 2 - 3 Schlägen umhauen. Ich will auch nicht Rätsel lösen oder Rätselspringen. Das ist ein MMO und kein Adventure oder Jump and Run. Wenn ich sowas mag spiel ich was anderes.


    Das wichtigste ist doch, wo sind viele Mitspieler. Einfach auf der Kartenübersicht für jedes Gebiet die 3 größten Spieleransammlungen markieren, so das man sich aussuchen kann wo man gerne mitspielen möchte. Das mit den Tempeln ist doch schon mal ne Richtung. Wenn man da sehen könnte, wieviele wo woran spielen, wäre mir persönlich schon geholfen. Und dann die Belohnungen so einrichten das man nicht zwingend irgendwo teilnehmen muss.


    Du kritisierst das als fehlend, was niemand sonst, der (fehlende) Aspekte des Spiels kritisiert, als fehlend erachtet.
    Instanzen und Fraktale (außer auf den höheren Stufen) sind nicht zu schwer, sondern zu einfach. Sie werden aber nicht gespielt, weil die Relation zwischen angebotener Entlohnung und Aufwand nicht stimmt. Seltene Belohnungen gibt es ja dank universalen Dropsystem nicht. Die gleiche Ausbeute, die ich bei aufwändigeren Dungeons bekomme, erhalte ich in kürzerer Zeit auch, wenn ich die Living Story grinde.
    Ebenso muss man in GW2 durch das schon genannte universelle Dropsystem keine "Randgruppeninhalte" spielen, um Geld zu scheffeln. Eigentlich sogar das Gegenteil; Geld wird über die Quantität der Drops verdient, nicht über die Qualität. Das nimmt einen aber auch zusätzlich den Anreiz, spezielle Inhalte zu spielen, um einzigartige Drops zu erhoffen.


    Warum Jumpingpuzzle und Rätsel nicht weiter genutzt werden sollen, ist mir schleierhaft. Wenn du die von dir verwendete Abkürzung ausschreiben würdest, kämst du darauf, dass MMORPG für massive multiplayer online role play game steht und somit Rollenspiel- und Adventureelemente durchaus ihre Rechtfertigung haben. Mal abgesehen davon, dass es die einzige Abwechslung vom alltäglichen Grind ist.


    Was soll die Kennzeichnung von Zergs auf der Map bringen? Die Wiederbelebung anderer Inhalte? Das glaube ich nicht. Funktioniert in deinem aufgeführten Beispiel mit den Tempeln ja auch nicht, die überwiegend nicht erobert sind, obwohl alle Spieler wissen, wann/wie/wo ein Tempelevent startet. Die Masse der Spieler folgt der Living Story, ansonsten hält sie sich bei Inhalten auf, die am meisten Loot abwerfen (Scarlet-Invasion, Tequatl, Champs im Königintal farmen, WvW, Katakomben von Ascalon und Flammenzitadelle). Abhilfe würden hier Inhalte schaffen, die deutlich mehr Loot (aber qualitativ hochwertigen!) abwerfen, aber ein koordiniertes (und damit aufwändigeres) Gruppenspiel erfordern. Ungeachtet der Tatsache, dass dies bei dem akutellen Kampfsystem schwer möglich ist, widerspricht es auch der GW2-Mentalität, dass aufwändiges Gruppenspiel und spezifischer Loot kein Spielzwang sein soll.


    Was Anreize zum Spielen von Inhalten sein würde, wäre:
    -das Fortschreiten der eigentlichen Hauptstory von GW, meinetwegen auch im Rahmen der LS
    -eine Überarbeitung und Diversifizierung des Kampfsystem mit Heraushebung des Gruppenspiels, so wie effektivere Rollenverteilung der Klasse
    -qualitative Inhalte und Loot statt Quantität in allen Spielbereichen
    -Auslagerung von neuen Skins aus dem Edelsteinshop ins echte Spiel (=qualitative Drops)
    -der Abschluss von unliebsamen Inhalten (wie z.B. Scarlet)
    -das Beenden der Itemspirale


    Da diese Punkte aber alle gegen die Grundprinzipien des Spiels (und vermutlich der neuen Zielgruppe an Spielern) verstoßen, werden sie auch 2014 nicht umgesetzt.

    Ich bin eher enttäuscht als zufrieden- und das, obwohl ich seit jeher ein Verteidiger von GW2 war. Vielleicht bin ich aber auch einfach aus dem Spiel herausgewachsen, sodass sich die Interessen eher nach anderen PC-Spiele und das Reallife richten.


    Allgemein gesehen hat GW2 eine schöne Welt, die durch die LS in diesem Jahr auch genutzt wurde. Hin und wieder gab es auch ganz nette Ideen und Verbesserungen wie Zwielichtgarten, Tequatl oder das Ätherklingendungeon. Das war es aber auch schon an großartigen Entwicklungen.


    Der Rest ist eher müßig: Eine uninteressante Story über eine noch uninteressantere, fadenscheinige Superschurkin wird im Zweiwochentakt grindlastig den Spielern vorgesetzt. Egal als wie episch ihre Paarungen, Intelligenz und Erfindungen angepriesen werden- das einzige epische daran ist die Erzählbreite des Dargestellten. Schon nach der zweiten LS hatte die Spielerschaft kein Bock mehr auf Scarlet, wünschte sich Drachencontent, EPISCHEN Content. Das wäre für mich als Publisher die Möglichkeit gewesen, die Notbremse zu ziehen, die Storyteller zu entlassen und mich meinem Primärziel widmen.
    Anstatt dies zu tun, wird Woche um Woche irgendetwas neues aufgetischt, was keiner so richtig begeistert auslöffeln will. Es geht nur um Geld und Erfolgspunkte.


    Die Frage, die ich mir stelle, ist: Wie lange wollen sich die Entwickler damit begnügen? Glauben sie im Ernst, GW2 wird den Markt so lange wie WoW dominieren, sodass man locker 5 Drachen im Abstand von 2 Jahren abarbeiten kann und zwischendurch den Spielern nur aufgewärmten Pullercontent serviert? Ich bezweifle dies doch sehr.

    Der Preis in diesen Unternehmen sollte einem mit Sicherheit nicht nachdenklich darüber stimmen, wieso man für Essen so wenig zahlt, sondern man warum für DAS Essen so viel zahlt! Bei Produktionkosten von >20ct pro Burger frage ich mich, wieso ich da bitteschön 600% draufzahlen soll. Eine sehr merkwürdige Wertschöpfungskette.


    Insgesamt sorgt mein lieber Freund, der Hype, dafür, dass es solchen Unternehmen gut geht und Tag ein Tag aus genug Schafe zur Fütterung dort vorbeischauen, ohne die unmöglichen Rahmenbedingungen zu begreifen.
    Ganz außen vor lassen wir mal den Geschmack; ich persönlich leugne nicht, dass die Gerichte mit besonders viel Fett und Geschmacksverstärkern wohlschmeckend sind, trotzdem ist das Ansichtssache. Der Rest aber mit Sicherheit nicht, weswegen ich besonders McDonalds konsequent ablehne.


    Gehen wir mal davon aus, dass ich ein normales Menü mit einer kleinen zusätzlichen Beilage verzehren möchte. Der Spaß kostet ungefähr 7-10€. Das ist ein normaler Preis für ein Mittagessen im Restaurant, wo ich in Ruhe sitzen könnte, eine angenehme Atmosphäre habe, am Tisch bedient werde und letztendlich ein hochwertiges Essen bekomme.
    Was bekomme ich bei McDonalds? Erstmal nichts, denn ich muss mich anstellen und warten, bis ich dem meist überlasteten Kassiermensch meine Bestellung diktieren darf. Dann muss ich bezahlen, bevor ich überhaupt mein Essen bekomme habe, um im besten Fall hinterher festzustellen, dass mal wieder Etwas fehlt. Dann trage ich irgendwann mein Essen spazieren und suche mir einen Platz auf umbequemen Schicki-micki-Möbeln, wo ich halb hockend, halb vorübergebeugt mein Burger vom Kaffeetischchen aufklaube. Nach dem Essen habe ich zwar Rückenschmerzen, ist aber egal, denn hauptsache wir sind hip und fressen unser Junkfood im edlen McCafe.
    (Alternative zu den tollen Mc-Cafe-Möbel sind entweder auch sehr hippe und bequeme Lounge-Barhocker, meist in der Mitte des Lokals, damit mich jeder beim Essen beobachten kann, oder eingesaute normale Tische- falls man Letztere überhaupt noch in irgendeiner Filiale findet.)
    Nachdem ich die konsequente Lärmbelästigung durch piepende Fritteusen, nervig quäkende Mitarbeiter an der Kasse und dem allgemeinen Gewusel in der Menge ausgeblendet habe, widme ich mich meinem Essen und stelle erfreut fest, dass sich mal wieder überhaupt keiner Mühe mit meiner Nahrung gegeben hat. Wenn sie warm ist, habe ich schon richtig Glück gehabt, der Rest ist auch eher ernüchternd. Am meisten ergötze ich mich aber an meiner 0,5L Cola, die ich aus dem edlen Pappbecher trinken darf, in der Produktion nicht mehr als 15ct gekostet hat (2ct Pappbecher, 1ct Leitungswasser, 1ct Cola-Sirup, 1ct Eiswürfel und 10ct Personalkosten und Logistik), ich aber sagenhafte 1,50€ für bezahlen durfte. Ein edles Gesöff!
    Danach darf ich mein Tablett auch noch abräumen.


    Pluspunkt für das Etablissement: Es hat meist bis in die Nacht geöffnet. Falls ich mal spontan Hunger verspüre, muss ich somit nicht bis zum nächsten Tag warten, mich dafür aber mit irgendwelchen Besoffenen herumärgern. Hm. Klasse.


    Thema Hygiene: Naja. Im Gastraum eher weniger, in der Zubereitung meinetwegen. Über Umsetzung oder Missachung der Hygiene im lebensmittelzubereiteten Gewerbe kann man ganze Bücher schreiben. Den Anfang macht da das Gesundheitsamt mit seinen lächerlichen Hygienebelehrungen, jeder, der daran schonmal teilnehmen musste und einen IQ über Raumtemperatur hat, der weiß, was ich meine.


    Fazit: Wer in solche Läden geht, ist selber Schuld. Wer sich das nach Hause liefern lässt, noch viel mehr. Bedenke: Das System ist darauf ausgelegt, unmittelbar bedient zu werden (Kasse) oder unmittelbar mit dem Auto vorfahren zu können (DriveIn) und maximal eine Minute (lol) zu warten. Es klappt selten. Wie soll ich mein Essen dann zeitlich nach Hause bekommen?

    Ich würde mir ein Addon kaufen. Was ich mir wünschen würde:


    -eine Fortsetzung der Drachengeschichte auf den anderen bekannten Kontinenten
    -neue Klassen und ein paar neue Fertigkeiten für die bereits bestehenden (entweder in Form von neuen Waffen und/oder als Elite-/Hilfsfertigkeiten)
    -kein Aufwärmen von GW1-Inhalten (z.B. Riss oder UW, Krieg der Cantha-Fraktionen etc.)
    -mehr Epicness in der Story, meinetwegen auch auf Kosten des MMORPG-Feeling oder des Gezerges
    -maximal eine neue, zum jeweiligen Kontinet passende Rasse
    -neue Klassen; besonders eine Neuinterpretation des Ritus wäre toll


    Vorher muss die Geschichte mit Scarlet aber zu Ende gebracht werden. Egal wie viele Allianzen sie noch schmiedet, es ist weder interessant, noch episch. Keine Ahnung weshalb.


    Dass ein Großteil der Gebiete leerer sein wird als einige wenige bestimmte wird immer so sein. Das ist quasi wie im echten Leben: In den Ballungszentren tummelt sich das Leben, auf dem Land ist weniger los. Es kann nicht überall alles gleichzeitig für die gleiche Anzahl an Spielern gleich interessant und spannend sein. Ebenso ist die Anzahl der Spieler nicht unendlich, wodurch sich diese auch nicht gleichmäßig über das Land verteilen lassen.
    Auch wenn die LS teilweise echt lahm und an den Haaren herbeigezogen ist, die temporäre Nutzung bereits vorhandener Gebiete wird gut umgesetzt. Sowas hatten wir in GW1 (vor dem Reisenden, und der brachte die Spieler auch eher widerwillig in die peripheren Regionen), überhaupt nicht.

    Diamantenhaut macht den Ele jetzt zu Beginn eines Kampfes sehr stark. Alle Kontrollfertgkeiten sind wirkungslos, solange er nicht 10% seines Lebens verliert.


    Quote from freesteiler

    Also in den ersten 5 sekunden? Cool, dafür opfere ich doch gerne einen Grandmaster! trait.


    Quote

    Earth Magic Diamond Skin: Gain condition damage based on your toughness.


    - This trait has been redesigned. Conditions cannot be applied to you when your health is above the threshold. 90%.


    Seid ihr knatter?


    Ich finde die Änderung gar nicht so verkehrt. Nützlicher als die alte Funktion ist sie allemal, und richtig geskillt kann man so auch während des Kampfes öfters über 90% der Lebenspunkte liegen, wodurch man in dieser Gesamtzeit komplett unverwundbar gegen Zustände ist. D.h. dadurch fällt auch eine Menge Zustandsschaden weg, der einen sonst schnell wieder unter 90% bringen und stark beeinträchtigen würde.
    Da Zustände erst gar nicht angwendet werden (statt nur vorübergehend keinen Effekt zu haben) bekommt man so auch gleichzeitig einen indirekten Schadensboost, indem Blindheit und Schwäche wegfallen, ist zeitweise immun gehen Snare und spart sich unterm Strich seine Condremoves auf, bis man sie wirklich braucht.

    Guild Wars 2 ist wenig grindlastig. Du musst nicht viel Zeit investieren, um effektiv spielen zu können. Teure Ausrüstungsgegenstände haben nur geringfügig bessere Werte (aufgestiegene Gegenstände), für das normale Spiel sind hochstufige Items (exotisch oder selten) völlig ausreichend und erschwinglich. Vor den aufgestiegenen Items standen auch nur diese zur Verfügung, und die Spieler haben damit gespielt- jeder, der dir etwas anderes erzählen will, quatscht Müll.


    Das Spiel ist sehr stark auf Gelegenheitsspieler und Einzelspieler ausgelegt. Es hat somit ein geringeres Suchtpotential als andere MMOs. Trotzdem gibt es eine Menge zu entdecken, dennoch keinen Zwang, einen gewissen Inhalt erkunden oder spielen zu müssen. Das Spiel lässt dir hier sehr viel Freiraum.


    Wer mehr Zeit ins Spiel investiert, erhält auch mehr Belohnungen und mehr Geld. Außer für Prestigeobjekte braucht man dieses Geld eigentlich nicht. Die täglich wiederholbaren Erfolge dienen eher als Anreiz, dich gewissen Spielinhalten täglich neu anzunehmen und nicht als Zwang, diese täglich zu erfüllen. Wenn du trotzdem mehr Geld hättest, kannst du im Ingameshop Edelsteine gegen Echtgeld kaufen. Diese Edelsteine kannst du im Edelsteinshop ausgeben (für Gegenstände, die man nur dort erwerben kann) oder auch gegen Spielgold eintauschen. Ebenso kann man Spielgold gegen Edelsteine tauschen. Die Items aus dem Edelsteinshop sind aber überwiegend Gimmicks oder kleine Helferlein. Weder erlangt man dadurch einen gravierenden spielerischen Vorteil, noch sind sie für das Spiel nötig. Die Aufwendung von Echtgeld im Edelsteinshop ist also rein optional.



    3. Frage: Gold fürs Spiel kaufen ist verboten! Es gibt im Spiel lediglich die Option Gold gegen Gems bzw. Gems gegen Gold zu tauschen. Gems sind die Währung für den Ingame - Shop.


    Falsch. Edelsteine können gegen Echtgeld erworben werden und dann gegen Spielgold getauscht werden. Da der Umrechnungskurs (momentan) aber miserabel ist, lohnt sich dies in der Regel nicht, wenn man wirklich aufs Spielgold hinaus will. Was verboten ist, ist der Erwerb von Spielgold über Drittanbieter, also alles außerhalb des Ingameshops.

    Wir reden hier jetzt aber von Grind durch die LS und nicht durch die Ausrüstung. Aufgestiegene Ausrüstung finde ich auch doof, ganz klar, zähle ich aber nicht zu dem LS-Grind (a lá "du musst all dieses in vier/zwei Woche erledigen").


    Man muss allerdings dazu sagen, dass sich die aufgestiegene Ausrüstung wahrscheinlich nicht als Standard außerhalb der Fraktale etablieren wird. Abgesehen vom Qualwiderstand ist der Vorteil zu exotischer Ausrüstung, die sich ja nun seit einem Jahr als ausreichend bewährt hat, zu gering, als dass sich der Aufwand lohnen würde. Außer aus Prestigegründen bleiben diese wohl eher unbedeutend. Daher sehe ich diese Form des Grindes -den man mit den 24h-Craftsperren und tausenden an accountgebundenen Materialen durchaus als solchen bezeichnen kann- als, wie bereits erwähnt, nicht essentiell an.
    Die exotischen Rüstungen sind nicht schwer zu erwerben und somit kein wirklicher Grind.


    Der Erfolgsgrind der LS, der teilweise echt Überhand nahm, wurde in den beiden letzten Updates reduziert. Hoffen wir, dass dies so beibehalten wird.

    So, jetzt der Reihenfolge nach:


    Meine "persönlichen Anspielungen" nennt man Polemik und die wende ich immer an, wenn in (vorzugsweise) Newsthreads von einer handvoll ausgewählter User unproduktive Beiträge verfasst werden, die allein den Zweck haben, Unmut zu säen und den Aufwand der Entwickler zu denunzieren. Dass einem der Stil der persönlichen Geschichte nicht zusagt ist eine Sache, das kann man aber auch rational darlegen und muss es nicht in jedem Newsthread erneut unterschwellig einfließen zu lassen.
    Im Übrigen wünsche ich mir auch Spielupdates in einer anderen Form als der LS, mecker deswegen aber nicht jede Woche erneut herum.


    LS-Entwicklung: Hat seit den ersten Veröffentlichungen deutlich an Qualität gewonnen. Großer Pluspunkt: Bestehende Inhalte des Spiels werden überarbeitet und bieten neue Reize. Das hat den Vorteil, dass sich die Spieler mit den Inhalten besser identifizieren können und so auch nebensächlich Inhalte bestritten werden, die vorher unbeachtet blieben. Z.B. kann man momentan super im Funkenschwärmersumpf Events machen und Questen, da man immer wen findet. Außerdem muss man bedenken, dass sich die Spielerschaft mit zunehmenden neuen Content auch immer stärker verdünnt, da die Spieleranzahl mit zunehmenden Content nicht linear steigt.


    Grind: Ja, bei der LS ist Grind dabei. Allerdings ist dieser Grind nicht essentiell für das Spiel und hat seit den ersten LS-Veröffentlichungen deutlich abgenommen. Grind ist eine Form der Spielerbindung und es gefällt mit Sicherheit auch einigen. Wem es nicht gefällt, muss nicht grinden. Man hat dadurch keine Nachteile, außer die fehlenden, belanglosen Erfolgspunkte.


    Bossmechaniken: Haben sich seit dem Release deutlich verbessert. Der gemeine Weltenboss ist in der Tat sehr eintönig, da haben andere Spiele deutlich mehr zu bieten. Das Update mit Tequatl war ein Anfang. Ansonsten hatten wir durchaus Bosse, die alternativ gestaltet waren, z.B. Mai Trin, den Vorboss, die beiden Molten Alliance-Bosse etc. Auch viele Dungeonbosse sind abwechslungsreich, werden aber selten gespielt. Jedoch: Das Spiel hat durchaus mehr Potential bezüglich des Kampfsystems, als momentan konsequent genutzt wird.


    Andersartigkeit von GW2: Innerhalb der letzten 12 Monate kam meiner Meinung nach die Spielerschaft gemeinsam zu dem Entschluss, dass GW2 einiges bietet, aber auch einiges Versprochene nicht erfüllen konnte. Liegt aber eher am Marketing als am Spiel, hier wurde sehr über die Stränge geschlagen. Das muss man ja nun nicht wieder diskutieren.

    Die letzten Inhalte der LS (auch wenn man das Konzept eher nicht mag, so wie ich) gehen genau in die richtige Richtung, bereits vorhandene Inhalte aufzuarbeiten und neu zu präsentieren. Dabei ist sogar sehr wenig Grind dabei, und wer nicht unbedingt Erfolgstruhen/-punkte jagt, hat auch keine Nachteile, wenn er nicht grindet.
    Ich persönlich spiele vollständig grindfrei und fühle mich trotzdem up-to-date.

    Zwielichtgarten- mein Lielingsdungeon. Coole Sache, dass sich in den Dungeons noch was tun soll- ich dachte bisher, dass die geänderte Belohnung die letzte Tat diesbezüglich gewesen sein sollte.


    Leider fällt es mir jetzt in den Nacken, dass die Story um die olle Scarlet noch weitergesponnen wird, da ich mich damals überhaupt nicht damit beschäftigt hatte und es auch in absehbarer Zeit nicht tun wollte- empfand ich den Charakter doch als zu aufgesetzt und langweilig. Vielleicht bringt die Entwicklung jetzt etwas mehr Tiefe hinein.

    Und was hindert dich daran, dich zu den "Über-Gilden" zu stellen und deinen Teil zum Gelingen des Events beizutragen? Wo musst dich besonders besprechen? Ist doch viel entspannter als ein Raid.
    In einer Woche weiß jeder Spieler, was zu tun ist, und dann läuft das Event auch generell mit viel weniger Absprache.


    Aber es war mir fast klar, dass selbst bei diesem Update, dass den Wünschen der Spieler zu 100% nachkommt, wieder nur unbegründet geflennt wird. Ich überlege mir gerade, ob ich eine Studie darüber beginnen soll, ob alle Wartower-Flamer auch die CDU wählen. CDU-Wähler sind bekannt dafür, bar jeglicher Logik ihre opportunistische Partei zu wählen, auch wenn diese noch so viel Müll fabriziert, nur weil man das schon immer tat, weil Mama und Papa das schon immer gemacht haben und weil darum isso. Hier ist es ähnlich. Inhalt des Updates kann sein was man will, gemeckert wird trotzdem. Und wenn man absolut nichts weltbewegendes findet, dann sucht man sich halt was! Stimmige Begründungen sind überbewertet.
    "Mimimi, der Ele ist bei Tequatl und anderen Weltenbossen stärker als ein 100b Krieger! Omg das darf nicht sein! Ich habe mich jetzt zwar 6 Monate darüber beschwert, dass 100b Krieger am stärksten von allen sind, aber diese winzige Nische gönne ich einer anderen Klasse nun doch nicht."


    Das Update ist gut. Es bietet andersartigen Content, der -wenn vielleicht auch nur temporär- eine andere Spielweise erfordert, die Spielerschaft herausfordert, nicht sofort von jeden einzelnen zu lösen ist und deshalb eine gewissen Reiz auf die Spieler ausübt und episch wirkt. Außerdem räumt es mit einer Baustelle des Spiels auf, knüpft am eigentlich Spiel an, ohne ständig neuen Lore zu erschaffen. Trotzdem ist er nicht so essenziell, dass er unbedingt gespielt werden muss- ein Juwel für echte Liebhaber eben.


    Gestern um diese Zeit haben wir auf Flussufer Tequatl mit wenigen, nicht organisierten Spielern bekämpft. Die Vorbereitung im Kartenchat, das Bilden und Besprechen der einzelnen Gruppen und der anschließende Kampf waren sehr episch und spannend. Auch wenn wir ihn nur auf 70% der Lebenspunkte herunterbekommen haben, hat es dennoch viel Spaß gemacht.