Posts by Silmar Alech

    Dann ist scheinbar die komplette GW2 Community verblödet die sich seit Jahren Skins für 2000 Gems holt

    Willst du wirklich wissen, was ich in diesem Punkt von der GW2 Community halte? Aber Vorsicht, die Antwort könnte die GW2 Community verunsichern.


    25 Euro für eine Textur, wo die Vollversion des Spiels 30 Euro kostet? Da stimmt das Preis- Leistungsverhältnis nicht. Ganz egal, ob man es sich leisten könnte oder nicht, die Leistung für die Textur im Vergleich zur Leistung aller Dinge, die man sonst in der Welt so für 25 Euro bekommt, steht in keinem akzeptablen Verhältnis.

    Ich würde nichts sagen, wenn da eindeutig dranstehen würde, dass die Textur selbst nur 1-2 Euro Wert ist und der Rest für den Profit des Studios gedacht ist, aber die Shopgestaltung ist derart, dass man meinen muss, dass der Preis die Leistung "Skin" bezahlt und dafür angemessen ist - was es aber in keinster Weise ist. Da sind ja sogar Abo-Kosten ehrlicher.


    Das sage ich als jemand in komfortabler Einkommenssitutation, der problemlos jeden einzelnen Artikel im Shop ohne mit der Wimper zu zucken sofort bezahlen könnte. Ich habe sogar soviel Gold auf meinem Account angesammelt, dass wenn ich Gems dafür gekauft hätte statt es zu horten, hätte ich über meine gesamte Spielzeit gesehen kein einzigen Gem für Echtgeld kaufen müssen (ich habe ca. 20000 Gems für Echtgeld gekauft). Aber für so einen Skin das Gold auf den Kopf hauen? Nein, niemals. Die Preise sind unverschämt. Lieber lasse ich das Gold auf dem Account versauern.

    ...da wird ein Moloch gefüttert ... immer mehr und immer mehr ... sagt mal, was machen die Entwickler aus diesem Spiel? Solche Mechaniken haben doch sonst diese Browser-Clicker-Games.

    Ich finde es z.B. scheisse das ich als Alleinspieler einige Sachen nicht abschliessen kann. Als Beispiel nenne ich mal am Ende von Pof-story glaub ich Mordremoth killen oder bei der LW3-Story diesen komischen langen Flug.

    Ebenso das ich z.B. wie jetzt bei der LW5-Story irgendwie bei Kralkatorik mit dem Speer nicht rankomme.

    Da läuft man dann 2-3 mal und lässt es.

    Sowas ist einfach spieltechnisch unterste Schublade.

    Ebenso wie bei den Legys die scheiss herumlauferei/finderei.

    Das sind ja mal zwei total verschiedene Dinge, die miteinander überhaupt nichts gemein haben. Die Kämpfe in den Story-Instanzen haben eine bestimmte geskriptete Ablaufmechanik, die man knacken muss. Die Aufgabe der Instanz ist eine Beobachtungs- und Geschicklichkeitsaufgabe. Sie besteht nicht darin, blind auf alles draufzuhauen, was feindlich aussieht. Du musst dein Gehirn einsetzen. Die Aufgabe besteht darin, einer geskripteten Aktion eine passende Gegenaktion entgegenzusetzen. Wenn du das jeweilige Skript genügend gut verinnerlicht hast, könntest du die ganzen Bosskämpfe der Instanzen sogar ohne Schaden zu nehmen durchstehen. Soviel Mühe gibt man sich zwar nicht, aber es ist möglich. Der Anspruch ist, neben dem Timing die jeweils richtige Gegenaktion herauszufinden. Das ist spielerischer Anspruch und ein Qualitätskriterium von GW2. Das hat Niveau. Die Skripte sind zwar arg statisch, aber man erkennt, dass die Entwickler unterscheidbare Kämpfe implementieren wollen und nicht einfach nur "kille den Boss, indem du 1000 Mal draufhaust".


    Die legendären Waffen hingegen sind Beschäftigungsaufgabe ohne jeglichen spielerischen und analytischen Anspruch. Bei denen kannst du das Gehirn abschalten und ganz simpel den Laufzettel abarbeiten. Das ist tatsächlich spieltechnisch unterste Schublade.

    Du verstehst mich nicht. Langzeitbeschäftigungen sind durch stupides Wiederholen von Dingen und Timegates gekennzeichnet, um die Beschäftigung mit dem Spiel aufrechtzuerhalten. Nicht um wirklich spielerisch attraktiven und abwechslungsreichen Inhalt bereitzustellen. Ich beschwere mich nicht darüber, dass ich konkret das neue Reittier nicht sofort freispielen kann, sondern ich beschwere mich generell darüber, dass im allgemeinen das Spiel immer mehr von solchen Langzeitbeschäftigungen bestimmt wird anstatt unterhaltsamen und anregenden Inhalt zu produzieren.


    Aber das macht nichts, ich habe das früher auch nicht verstanden, als ich da noch voll drin war. Nach einem Jahr Abstand merkt man es allerdings, dass man da viel Zeit weggeworfen hat. Das ist wie bei einem Raucher, dem man erklärt, dass er sich umbringt, wenn er weiter raucht: das weiß er vom Verstand her zwar auch schon, aber er hört trotzdem nicht auf.

    Ich finde es echt gut, dass Anet den untreuen Spielern endlich mal die Rote Karte zeigt und die treuen Spieler belohnt werden.

    Also Grind und endlos in die Länge gezogene Beschäftigungstherapie als "Belohnung"? Insoweit sehe ich das als jemand, der wegen der kontinuierlich ausgebauten Langzeit-Beschäftigungen GW2 verlassen hat, nicht als rote Karte, sondern als Bestätigung mit Brief und Siegel, dass ich nicht nur eine Durststrecke zu überwinden gehabt hätte, sondern dass das Spiel tatsächlich in diese Richtung weiter entwickelt wird. Und somit mein Ausstieg und Suchen nach alternativer (und anregenderer) Hobby-Tätigkeit zum richtigen Zeitpunkt kam. Eher sogar zu spät als zu früh.


    Ich suche mir meine Langzeitbeschäftigungen nämlich selbst. Wenn dann das Spiel daherkommt und mir immer mehr vorschreibt, mit was ich im Spiel meine Zeit zu verbringen habe, insbesondere auch mit Sachen, an denen ich nicht so unbedingt Spaß habe, dann verlässt mich die Lust an diesem Spiel. Und so hat die Lust mich halt verlassen, und ich daraufhin das Spiel.


    Das dumme ist ja, dass sich unerledigte Langzeitbeschäftigungen stapeln, je mehr davon ins Spiel gebracht werden. HoT hatte soviel Grind, davon habe ich immer noch was übrig. Das war die letzte Spielerweiterung, bei der ich noch gedacht hatte, ich könnte fast alles abarbeiten was einem da so angeboten wird.

    Beginnend damit hat sich in LS3+LS4 immer mehr davon gestapelt. PoF selbst hat genügend Inhalt geboten, dass man dessen Langzeitinhalte ignorieren konnte. PoF war toll, hat mir riesig viel Spaß gemacht. Aber das Anhäufen der unerledigten Langzeitbeschäftigungen gibt einem aber immer mehr das Gefühl, dass man was verpasst. Aber da man keinen Spaß daran hat es zu machen, hat man das Gefühl, dass die offenen Angebote im Spiel nur Dinge sind, die einem keinen Spaß mehr machen. Und so lässt man es dann ganz sein.

    Ich finde Windows 10 auch sehr akzeptabel. Würde auch nicht auf Windows 7 zurückgehen wollen.


    Was die Accounts angeht: nach den ersten Jahren mit lokalem Account habe ich vor einem Jahr auf Microsoft-Account zum einloggen umgestellt und bisher keine Probleme feststellen können. Ich habe das umgestellt, weil es mich genervt hat, dass alle möglichen Microsoft-Programme extra Logins verlangt haben.

    Man kann den Account-Typ beliebig hin- und zurückändern, d.h. das ist keine Einbahnstraße. Man kann auch parallel mehrere Accounts in verschiedenen Account-Typen haben. Das "verheiratet" den Rechner nicht unauflösbar mit Microsoft, sondern es synchronisiert einfach nur für einen Login Username+Passwort mit einem Microsoft-Account online. Löscht man den Account auf dem Rechner oder ändert ihn zurück auf lokal, ist der Microsoft-Einfluss auch wieder weg. Ich habe z.B. noch einen lokalen Ersatz-Administrator-Account ohne Microsoft-Account auf dem PC. Bisher aber nicht gebraucht.

    Lasst mal die Kirche im Dorf. Ich würde mich hier vor allem erstmal um die technischen Aspekte kümmern, denn dazu wurde der Thread eröffnet. Die juristischen oder wirtschaftlichen Aspekte sind Sache der Rechner-Besitzerin.


    Apropos technische Aspekte. Ich gehe davon aus, dass deine Bekannte kein Backup hat. Ist einfach mal geraten. Ich habe oben das mit der USB Festplatte für 65 Euro nicht ohne Hintergedanken erwähnt. Beschaffe ihr so ne Platte und richte die "Dateiversionsverwaltung" damit ein. Ist ein Windows Bordmittel. Ganz simpel gesagt, spiegelt es alle Verzeichnisse+Dateien, die man in Windows-Bibliotheken aufgenommen hat, in beliebig vielen alten Versionen auf die USB Platte. Platte anstöpseln, und automagisch nach 1-2 Stunden sind alle Dateien drüben, die seit dem letzten Kopiervorgang verändert wurden. Geht einem was kaputt, kann man über den Explorer ziemlich komfortabel alte Versionen zurückholen. Das ist das einfachste Backup-Verfahren, was man haben kann - Fehlbedienung ausgeschlossen, außer man schließt die Platte nie an. Einziger Einrichtungsaufwand: zusätzliche Bibliotheken für die Verzeichnisse einrichten, die bislang nicht von den Standard-Bibliotheken erfasst werden. Bei einem Komplettverlust ihres Rechners kann man dann die Daten von dieser Platte auf einen Ersatzrechner zurückholen.


    Alternativ würde ich ein Cloud-Sync empfehlen. Ich persönlich habe seit einiger Zeit ein Office365 Abo zusammen mit meinem Vater. Kostet 100 Euro im Jahr und umfasst 5x Microsoft Office und 5x 1 TB Cloud-Speicher, nutzbar in 5 einzelnen Microsoft-Accounts. Wir nutzen 2 davon, ich zahle 50 Euro und er zahlt 50 Euro. Das gibt 1 TB Onedrive Cloud Speicher für mich. Ich habe dort alle meine selbst hergestellten oder beschafften Dateien abgelegt, die ich je produziert oder beschafft habe. Das sind so um die 600 GB. Außer Videos, das wäre etwas zuviel. Das ist außer wegen der automatischen Verfügbarkeit auf allen meinen Rechnern ebenfalls eine ziemlich einfache Backup-Methode. Wenn hier der Blitz einschlägt und alles zerschlägt, auf Onedrive ist es weiterhin vorhanden, und was genauso wichtig ist: es ist auch dauerhaft und sofort verfügbar, auch nach einem Disaster, denn da braucht man es am dringendsten. Neuer Rechner, Onedrive-Client anmelden, und die Daten sind sofort (wieder) da ohne sonst noch was zu tun.

    Das mit dem neu aufsetzen kommt vor allem daher, dass man einfach nicht weiß, was nun genau vorgefallen ist und welche Kompromittierung genau vorliegt.

    Logmein alleine scheint keine Malware zu sein, sondern ein nicht unrespektables Unternehmen, das unter anderem Fernwartung mit Technikersupport anbietet. Zumindest wenn man nach dem geht, was Google und Wikipedia ausspuckt.


    Auch bringt eine Google Suche nach "logmein scareware" keine Resultate, die darauf hindeuten, dass es ein Geschäftsmodell dieser Firma wäre, Supportverträge durch Angstmachen abzuschließen. Mir scheint das eine Firma mit einer breiten Palette von Diensten zu sein, die unter anderem beinhalten, denjenigen Anwendern für Geld unter die Arme zu greifen, wo deren know-how nicht ausrecht, um den Rechner in Schuss zu halten. Also der Admin für die Dinge, bei denen man selbst die Ahnung nicht hat. Daran kann ich nichts falsches sehen. Auch die Preise, die genommen werden, passen meiner Ansicht nach auf die Sisyphus-Arbeit, die auf einen Admin zukommt, wenn man auf einen PC stößt, der von Technikdilettanten verhackstückt wird (du weißt, was ich damit meine) [*].


    Möglicherweise hat ein Betrüger Logmein nur als Vehikel benutzt, um entweder auf den Rechner zuzugreifen oder seinerseits diesen Vertrag abzuschließen, der möglicherweise dann gar nicht mit Logmein abgeschlossen werden sollte, sondern mit dem Betrüger. Oder es ist überhaupt nichts passiert, und deine Bekannte hat nur auf einen logmein-Werbebanner geklickt und einen Client mit Trial-Periode installiert, und die trial ist abgelaufen - sonst nichts.


    Solange man nicht genauer weiß, was da nun installiert wurde und was da los ist, kann man da schlecht entscheiden, was die minimal invasive aber dennoch effektive Vorgehensweise ist. Und in dem Fall muss man vom schlimmsten ausgehen, von der komplett-Kompromittierung, und das bedeutet halt Neuinstallation. Wäre nur irgend ein Logmein-Helper drauf, vom originalen Logmein und nicht von irgendeinem Trittbrettfahrer, der das nur so genannt hat, dann würde ich ja fast sagen, deinstalliere diesen Client, Passwörter ändern, und fertig. Aber bei der vorliegenden Informationslage kann man da nichts genaueres sagen. Manchmal entpuppt sich ein Elefant bei genauerem Hinsehen auch als Mücke. Aber dafür muss man auch genauer hinsehen können.


    Die anderen System im LAN, naja. Draufschauen, ob bei denen im Autostart unangenehme Sachen geladen werden, ob Browser-Homepages entführt wurden, was der Virenscanner sagt. Wenn da nichts von der Norm abweichendes zu sehen ist, Passwörter ändern und dann sollte es erstmal genug sein.


    [*] wegen sowas halte ich im Bekanntenkreis meine Technikkenntnisse in aller Regel flach. Bei manchen Sachen, die man hört, muss man einfach die Zähne zusammenbeißen und einfach nichts sagen bzw. auf offizielle Supportkanäle von Händler und Hersteller verweisen. Die Leute sind erwachen, die wissen, dass sie für sich selbst verantwortlich sind. Wenn man jemandem eingehender hilft, und einmal macht man es ja auch gerne, aber dann wird man unweigerlich immer wieder für jeden Scheiß hinzugezogen, insbesondere zu Problemen, die nie passiert wären, wenn die Leute das gemacht hätten, was man ihnen vorher empfohlen hat.

    Ich sage beispielsweise immer wieder: "lass deinen Rechner in Ruhe und benutze ihn einfach. Keine Optimierungssoftware, keine Cleaner-Software, keine Helper-Software. Benutze ihn einfach, Windows 10 hält sich selbst gesund. Früher war das anders, aber Windows 10 ist gut." Und dann höre ich von Problemen, die nach der Benutzung ebensolcher Software auftreten, von fehlenden Einstellungen bis nicht mehr booten. Da habe ich dann keine Lust, bei der Reparatur zu helfen, was erst gar nicht passiert wäre, wenn sie getan hätten, was ich empfohlen habe. Es gibt natürlich Leute, an denen zu helfen führt kein Weg vorbei, aber zum Glück merkt sich mein Vater was ich ihm sage, und er fragt bei den meisten Dingen auch vorher und hält sich an das, was ich sage, so dass etwaige Wartungsarbeiten im Rahmen bleiben. Bin ich wirklich heilfroh drüber.

    Ich schließe mich The_Wraith an: das System ist verbrannt.

    Du hast die folgenden Möglichkeiten:

    1. es richtig machen

    Das bedeutet, du sprichst zunächst mit ihr. Nicht am Telefon sondern direkt, und du versuchst herauszufinden was sie genau gemacht hat. Schau dir ihren Rechner an. Möglicherweise hat sie irgendeine Scareware zu Gesicht bekommen, hat eine Nummer angerufen, und auf Anweisung durchs Telefon irgendeinen Scareware- oder Remote-Control Client runtergeladen. Der wiederum hat gescannt und 1000 fiktive Bedrohungen zum Angstmachen gefunden, worauf sie dann einen teuren Wartungsvertrag abschließen sollte. Das ist meines Wissens eine Standard-Verfahrensweise in dieser "Branche".

    Sag ihr, was an ihrer Handlungsweise falsch war und wie man das hätte erkennen können. Und wie man solche Sachen in Zukunft handhabt. Das dürfte auf eine Hotline-Tätigkeit deinerseits hinauslaufen.


    Wenn der Rechner ohnehin recht neu aufgesetzt war, solltest du den Rechner komplett neu aufsetzen aus vertrauenswürdigen Quellen. Nicht die eingebaute Windows Zurücksetzung machen, weil man nicht weiß, ob sich die installierte Malware auch darüber beibehält. Lade dir über die Microsoft Webseite das Windows 10 Image auf einen USB Stick runter und installiere damit. Downloade persönlich die ganze Software vom Hersteller runter, die deine Bekannte wieder auf ihren Rechner haben will. Die Daten deiner Bekannten kopiere zuvor auf einen USB Stick bzw. eine USB Festplatte. Hat sie keine USB Festplatte, schenk ihr dafür und für Backup-Zwecke eine 2 TB USB Festplatte - kostet um die 65 Euro.


    Dann besorge ein Passwortverwaltungsprogramm und lasse sie sämtliche Passwörter ändern, die sie benutzt. Lasse sie das in das Passwortverwaltungsprogramm eintragen.

    Dann stelle sicher, dass der Virenscanner auf dem System ordentlich arbeitet. Der eingebaute Windows Defender funktioniert super und vor allem ziemlich lautlos - nimm den und installiere nichts extra.


    Dann erkläre deiner Bekannten, dass sie Popups und Meldungen aus dem Netz, die etwas von ihr wollen, insbesondere dass man etwas installiert oder kauft oder bezahlt, kein Gehör schenken darf. Die Herausforderung ist es hier, Meldungen aus dem Netz von lokal ausgelösten berechtigten Meldungen zu unterscheiden, die man gerne mal wegklickt. Hier solltest du ihr anbieten, dass sie dich im Zweifel lieber anrufen soll als was zu tun. Geht das nicht, im Zweifelsfall nicht auf eine Meldung eingehen, sondern wegklicken.

    Ein Indiz: wenn der abgedunkelte Windows-Bildschirm mit dem UAC-Prompt kommt, in dem Moment muss deine Bekannte darüber nachdenken, dass sie das nur dann akzeptieren darf, wenn sie eine Installation oder Konfiguration vornimmt, aber nicht weil irgendetwas von Ferne ihr etwas eingeflüstert hat.


    2. du kannst es auch wischi-waschi machen, also nur die Technik so halbwegs in Ordnung bringen. Das hilft für den Moment, aber deine Bekannte wird über kurz oder lang wieder auf was hereinfallen.

    Also Rechner mit Windows-Zurücksetzung zurücksetzen, installierte Malware/Scareware identifizieren und deinstallieren. Virenscanner in Gang setzen, Komplettscan, Malware entfernen lassen. Passwort für Windows Rechner neu vergeben.

    Das hilft für den Moment und dürfte mit 80%iger Wahrscheinlichkeit den Rechner gesäubert haben.

    Mit dieser Option hast du nur den Aufwand für die Säuberung, aber deine Bekannte lernt nicht sowas in Zukunft zu vermeiden.


    3. nichts machen

    Sag deiner Bekannten, dass sie sich an den Händler wenden möchte, der ihr den Rechner gegen Gebühr reparieren und ggf. neu aufsetzen soll.

    Auf lange Sicht gesehen hat diese Option dieselbe Auswirkung wie Option 2: der Rechner ist langfristig gesehen wieder verseucht wie jetzt. Allerdings hast du bei Option 3 keine Arbeit.


    Wenn du Option 1 und 2 verknüpfst, d.h. ihr zwar lang und breit Methoden beibringst, wie man das in Zukunft vermeidet, aber die Säuberung des Rechners nicht 100%ig machst, dann kann es sein, dass die Malware verbleibt und Schaden anrichtet, obwohl sie geschult ist. Das ist sozusagen der worst case, weil deine Bekannte dann komplett verunsichert sein wird, wenn sie sich an das gelernte hält und dennoch wieder Schaden nimmt. Also noch schlimmer als wenn du gar nichts tust.

    Naja, gehe auf https://discordapp.com/activity, klicke auf das große + links am Rand, erstelle einen Server und lade deine Kumpels ein. Deutlich weniger Gewese als man es mit Teamspeak je hatte. Die persistenten Text-Channel sind auch nicht zu verachten.

    Falls du auf einem Teamspeak Server bestehst, kann ich dir gern auf meinem mittlerweile ziemlich verwaisten Server gern einen einrichten.

    Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber das war klar wie das Amen in der Kirche. Grundsätzlich jeder GW1 Spieler, der zu meiner GW1-Zeit für den Überlebenden nach Hilfe/Begleitung gefragt hat, ist genau dabei oder kurze Zeit später gestorben. Wenn man nur mit Hilfe weiterspielen kann, dann ist man noch nicht bereit dazu. Das soll nicht heißen, dass man alles solo spielen können muss, das soll nur heißen, dass man noch nicht genügend Spielerfahrung für diese spezielle Anforderung hat.

    Der Knackpunkt sind nicht die normalen 90% der Gegner, sondern das sind die 5-10% der Massen- oder Boss-Kämpfe. Gerade kurz vor 20 zieht es nämlich vom Schwierigkeitsgrad her ein klein wenig an, und wer dafür bereits Hilfe benötigt, der wird es später schon erst gar nicht weiter schaffen.


    Die eigentliche Herausforderung kommt erst weit jenseits der 20. Wenn man normal spielt und nicht explizit EP farmt, dann hat man nämlich noch wochenlang am Legendären Überlebenden zu knabbern. Soweit ich mich erinnere, kann man die Zeit damit verbringen alle 3 Teile durchzuspielen und hat immer noch nicht alle EP beisammen. Ich meine mich zu erinnern, dass ich mir bei einem Charakter das Ziel gesetzt hatte nicht zu farmen, und damit das endlich fertig wird, mit dem Bezwingen des Jademeers angefangen habe, denn bezwingen gibt immer noch am meisten EP wenn man nicht farmen will.


    Von daher: besser das Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Wenn du den Titel willst, farme es einfach nachträglich.

    Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich, als ich noch fürs farmen zu haben war, einer Reihe von Charakteren mit dem Vaettir-farmen eher nebenbei den Überlebenden-Titel geholt habe. Wenn man das vorher etwas übt und dann dabei sorgfältig bleibt, dann ist das eine Sache von einem Abend.

    https://wiki.guildwars.com/wiki/Guide_to_vaettir_farming


    Ein Charakter, der seit Erstellung nie gestorben ist und den Überlebenden-Titel bekommt, unterscheidet sich nicht von einem, der beliebig oft gestorben ist und erst irgendwann später dann die für den Titel erforderlichen 1337500 EP am Stück bekommt ohne zu sterben. Ich würde mir also nicht so wahnsinnig viel Gedanken darüber machen, das gleich beim hochleveln eines Charakters machen zu wollen. Die eigentliche Herausforderung kommt ja erst nach Stufe 20, denn mit erreichen von Stufe 20 hast du gerade 10% der erforderlichen gesamten EP für den legendären Überlebenden.

    Das ist wirklich ne gute Nachricht, aber auch überraschend. Ich hätte nicht gedacht, dass Arenanet jetzt GW1 doch noch mal ein klein wenig aufmacht. Allerdings ist das, was hinzugefügt wird (der zusätzliche Inventarplatz), echt enttäuschend. Das ist ganz im Shop- und grind-Geist von GW2 und gehört echt nicht nach GW1.



    Was den Drucker angeht, ich habe mir einen Creality Ender 3 gekauft. Aber für 3D Druck die allgemeine Frage nach Hintergrundinfos ist so wie wenn du Hintergrundinfos zu MMOs anforderst - ein extrem breites Feld. Du müsstest da schon etwas selbst recherchieren. Falls du dann zu konkreten Dingen Fragen hast, kann ich gern versuchen was dazu zu schreiben (in einem anderen Forenbereich als GW natürlich).


    (Kleine Anekdote am Rande: ich habe mir im Zuge der 3D Druck Bastelei soviel Filament, Werkzeug, Malzeug und sonstigen Bastel- und Heimwerker-Kram bei Amazon geholt, dass Amazons KI mir glatt angeboten hat, meinen privaten Account auf einen Geschäftsaccount aufzuwerten, weil sie offenbar glaubt, ich hätte irgendwie gewerblich mit Bastelzubehör zu tun ;) )

    Pubg im Angebot geschossen, nach 5 Stunden Spielzeit wieder gelöscht, Fortnite und den ganzen anderen Survival Müll links liegen gelassen.

    Derzeit zocke ich noch World War 3, was mich ein wenig an BF2 erinnert, und eben GW1 & 2.

    Wenn alles enden sollte, wird die Online-Karriere eben an den Nagel gehangen, und ich widme mich wieder den offline RPG's.

    Tja, und ich habe mir im Dezember einen 3D-Drucker gekauft und festgestellt, dass es unerwartet viel Spaß macht, Miniaturen zu suchen, auszudrucken, und in Acryl anzumalen. Vor allem, wenn man sie dann auch noch als Statisten für Kampfstellungen in pen&paper D&D verwenden kann. Dabei habe ich das letzte Mal in der Schule gemalt, mit Wasserfarben, muss so um die 35 Jahre her sein. Beim Malen ist ein Abend gar nix.


    Auf dem Computer habe ich seit einem Jahr gar nicht mehr gespielt - vor Trauer hat irgendwann letztes Jahr die Lüftung meiner Grafikkarte aufgegeben, und ich habs nicht mal gemerkt.

    Nö, natürlich nicht. Ich habe in den letzten Jahren sicher um die 30 oder 40 7-Jahres Geburtstagsgeschenke aufgemacht, aber natürlich sind nur die "normalen" lila und goldenen Minis rausgekommen. Willst du nen Frostie? Oder Palawa Joko? Ich glaube, ich habe 6 Stück jeweils.

    Au Mann, ich sollte aufhören über Spiele zu schreiben, die ich doch nicht mehr so intensiv verfolge. Stimmt, die beiden haben ja Mitte letzten Jahres etwas gebastelt, und ob da Joe Kimmes, der eigentliche letzte verbliebene Engine-Guru, da noch dabei war, weiß ich gar nicht mal. Sorry, ich schätze ich habe mich da etwas weit aus dem Fenster gelehnt.

    Der Berichterstattung letztes Jahr zufolge haben Bill Freist und Stephen Clarke-Wilson an GW1 im Rahmen des Amazon-Cloud Move rumprogrammiert, damit das dann dort funktioniert. Von einem Dritten war da nicht die Rede, also schätze ich waren es die beiden alleine. Da gibts auch glaube ich keinen neueren Stand. Dann sollte doch ein Damokles-Schwert weniger über GW1 hängen als ich eigentlich dachte.

    Es gibt eher kein Revival, sondern man hat sich bei Arenanet wohl daran erinnert, dass man GW2 Spielern ja auch nochmal GW1 anbieten kann, wenn man sie schon als GW2 Spieler gewonnen hat. Keine schlechte Sache, GW1 ist ein tolles Spiel.


    Dem aktuellen Wissensstand nach gibt es aber bei Arenanet nur noch einen Programmierer, den guten Joe Kimmes, der sich im GW1-Buildprozess auskennt und Änderungen vornehmen kann. Wenn du irgendwann mal liest, dass Joe Kimmes Arenanet verlassen hat, dann ist das Ende von GW1 am Horizont erschienen. Es ist dann noch nicht da, aber wenn es Probleme gibt, die eine Neuerstellung eines GW1 Builds erfordern, dann wird es das Ende sein, weil es dann niemanden mehr gibt, der das bauen kann. Möglicherweise ist auch das Backup+Restore Verfahren für GW1 auch nicht mehr so frisch und lauffähig und wird nicht mehr regelmäßig verifiziert, so dass wenn es mal einen Datenbank-Crash geben sollte, dann wäre auch das das Ende.