Posts by Silmar Alech

    Das dauert allerdings noch ein wenig. Ich bin total raus aus dem spielen. Erstmal ein bisschen bezwingen. Das Problem ist, dass man mit dem Build im Nu weg ist, wenn man nicht aufpasst und überrannt wird bzw. von irgendeinem starken AoE getroffen wird, den man nicht hat kommen sehen. Und davon gibts soweit ich mich erinnere beim Endkampf bei diesem Quest jede Menge. Helden- und vor allem Fahnen-Management muss ich wieder üben. Man kann ja jetzt sogar alle 7 Helden einzeln setzen, das ist richtig cool. Das kannte ich noch nicht.

    Ich bin sporadisch wieder in GW1, weil es so schön entspannt zu spielen ist im Gegensatz zu GW2. Ich hab sogar noch einen Charakter gefunden, mit dem ich noch Gebiete erkunden und bezwingen könnte, und so verbringe ich immer mal wieder den Abend mit einer Stunde Gebiet bezwingen.


    Ich habe dazu endlich auch mal die aktuellen Heldenbuilds ausprobiert, und sie verhalten sich genau so wie ich mir das vorgestellt hatte: Die Gegner werden nicht bekämpft, sondern abgetötet. ;) Wirklich was für jemanden, der sonst schon alles gemacht hat. Ich schätze, ich werde damit dann auch mal den einzigen Quest nachholen, den ich seinerzeit mit der Gilde nie geschafft hatte - Wind des Wandels "Kappa Angriff" im schweren Modus.

    Das sind keine Almosen, im Gegenteil. Du tust mir einen Gefallen, wenn du die einer sinnvollen Verwendung zuführst (in der Halle der Monumente ausstellen, oder auch einfach gegen Platin verticken).


    Man bekommt jedes Jahr, wenn ein Charakter Geburtstag hat, ein Minipet als Geburtstagsgeschenk. Ich habe 2 GW1 Accounts, einen mit 8 Charakteren, einen mit 14 Charakteren. Seit ca. 2011 habe ich bei beiden Accounts die Halle der Monumente voll, d.h. seither sammeln die sich an ohne dass sie irgendwie "verbraucht" werden. Eigentlich würde man sie ingame verkaufen, aber da ich nicht mehr aktiv spiele, habe ich keinen Goldbedarf.

    Das sind 8 Jahre mal 22 Charaktere = 176 Minipets, und ich kann als pack-rat die süßen Dinger einfach nicht zerstören, wie man es sonst eigentlich mit Sachen tut, die man nicht mehr braucht. Leider sind sehr viele davon doppelt, so dass ich dir vermutlich nicht alle 50 unterschiedlichen geben kann, die man für das Monument der Hingabe als Maximum benötigt.

    Man braucht nicht zwangsläufig eine Prestige-Rüstung. Der Unterschied zwischen gewöhnlicher Rüstung mit maximalen Werten und Elite-Rüstung ist nur der Preis. Beide liefern aber dieselben Werte. Das, was du im Konsulatshafen oder auch in Droknars Schmiede kaufen kannst, sind die maximalen Werte - höher wird es nicht. Elite-Rüstungen sehen nur höherwertiger aus und sind teurer. Selbst die ultimativ teure Obsidian-Rüstung aus dem Riss liefert dieselben Werte wie die Rüstung aus dem Konsulatshafen. Es ist nur ein anderer Skin, der auf die Figur draufgeklebt wird.


    Zerlegewerkzeug gibts kostenlos gegen Questbelohnungen. Zumindest in Factions und Nightfall - wie das in Prophecies aussieht, weiß ich nicht mehr. In Nightfall/Factions gibt es im Tutorial und danach sogenannte Token - in Factions nennen die sich unter anderem Ausrüstungsanforderungen oder Kloster-Belobigungen, in Nightfall unter anderem Istan-Empfehlung oder Kournische Münze. Es gibt Händler, bei denen kann man die gegen ein Überlegenes Wiederverwertungswerkzeug eintauschen. Das ist wie ein Profi-Wiederverwertungswerkzeug mit 100 Benutzungen. Es spart 2 Platin, wenn man das für die Questbelohnungen eintauscht statt kauft.


    In Nightfall ist es so, dass wenn man die Kampagne durch hat, man in etwa die Ressourcen und Geld angesammelt hat, um sich die Elite-Rüstung von Nightfall kaufen zu können. Prophecies ist da knauseriger.


    Wenn du GW1 für die Halle der Monumente spielst, um die entsprechenden Erfolgspunkte, Skins und Titel in GW2 zu bekommen, dann hätte ich noch was: ein Monument beinhaltet Minipets, die man dort ausstellen kann. Ich kann dich mit Minipets totschmeißen (die gibts für jeden Charakter-Geburtstag). Ich habe ganze Lagercharaktere voll damit. Tu mir einen Gefallen und nimm mir einige davon ab und stelle sie bei dir in der Halle aus.


    Solltest du planen, länger GW1 zu spielen bzw. auch Titel zu erspielen, für die man Gebiete bezwingen muss (bezwingen: im schweren Modus alle Gegner in einem Gebiet töten), dann solltest du teurere Anschaffungen auf die Zeit des Bezwingens verschieben. Fängst du mit dem Bezwingen an, wirst du feststellen, dass du plötzlich mehr Gold anhäufst als du ausgibst. Damit kann man dann auch Dinge wie Prestige-Rüstungen aus der Portokasse bezahlen, ganz ohne zu sparen. Wenn du das zusätzlich mit den täglichen Zaishen-Bezwingungung Quests kombinierst, dann wirst du mit Gold nur so zugeschüttet.


    Aber am Anfang des Spiels solltest du dein Geld nur für notwendige Dinge ausgeben: Ausrüstung für dich und deine Helden. Wobei mit Ausrüstung gemeint ist: Fertigkeiten, Rüstung, Waffen, Runen, Befähigungen.


    Nightfall hat an der Stelle den großen Vorteil, dass man sich Waffen selbst zusammenbasteln kann. Bei in Prophecies gedroppten Waffen sind die Werte fix und festgelegt. Bei in Nightfall gedroppten Waffen kann man die einzelnen Boni, die auf den Waffen liegen, ausbauen und in andere Waffen wieder einbauen. So kann man Aufwertungen mit maximalen Werten finden und extrahieren und sie in eine Waffe mit Wunsch-Eigenschaften wieder einbauen und sich seine persönliche Wunsch-Waffe zusammenbasteln. Man kann z.B. die Aufwertung "Verlängert Verzauberung 20%" aus einem ansonsten schrottigen Stab ausbauen und in einen anderen Stab einbauen, der zwar die Werte hat, die man will, dem aber noch diese Aufwertung fehlt. Noch ein Grund, weshalb Nightfall besser als Start-Kampagne geeignet ist als Prophecies: man kommt einfacher an Waffen mit gewünschten Werten.

    Ich finde, dass du an diesem Punkt ein wenig aus der Zeit gefallen bist.

    Ja, das ist sicher richtig. Dazu stehe ich. Das schöne ist ja, dass man durch GW durchkommt, auch durch den schweren Modus, ohne das letzte aus dem Fertigkeitensystem rauszuholen. So hat man Raum für Unvollkommenheit und eigene Gestaltung. Deshalb verachte ich die Raids aus Guild Wars 2, wo man dieses Freiraumes beraubt wird.


    Dein letztes Beispielvideo ist auch nett anzuschauen, aber ich finde nicht, dass das beispielhaft dafür ist, wie es gedacht ist dass man GW spielt. Es ist eine Monstrosität. Du setzt Fahnen und erneuerst/heilst alle 10-20 Sekunden eine Handvoll Geister, die nichts tun als herumstehen und ihre passiven Eigenschaften auf die Gruppe ausstrahlen. Ansonsten wartest du. Echt, das macht man einmal, um "WTF" zu sagen, während man zuschaut, aber der Spaßfaktor ist sehr begrenzt - dann erscheint einem das Spiel sinnlos. Das ist was für ganz am Ende, wenn man ansonsten schon alles getan hat was das Spiel zu bieten hat. Nach Bezwingung, Gott unter Sterblichen, und darüber hinaus. Das ist dann, wenn man ansonsten fertig mit dem Spiel hat. Für mich macht das Spiel bedeutend mehr Spaß, wenn der Kampf so richtig schmutzig ist und auf beiden Seiten das Blut fließt.

    Kosteneffizienz. Der Leitfaden richtet sich speziell an Leute mit komplett neuem Account. Entsprechend müssen die Kosten zur Ausrüstung der Helden gering gehalten werden

    Apropos Kosten. Dir ist es vermutlich schon aufgefallen: Fertigkeiten werden immer teurer, je mehr man beim Fertigkeitenhändler bereits gekauft hat. Der Endpreis ist 1 Platin, teurer wird es nicht.

    Es gibt einen Unterschied zwischen "Fertigkeit habe ich für meinen Charakter gelernt" und "Fertigkeit ist auf dem Account freigeschaltet".

    Dein Charakter, mit dem du gerade spielst, kann nur Fertigkeiten verwenden, die er persönlich gelernt hat. Lernt er eine Fertigkeit, wird sie auch automatisch auf dem Account freigeschaltet.

    Deine Helden, und auch deine PvP-Charaktere, können jede Fertigkeit verwenden, die auf dem Account freigeschaltet sind.


    Der springende Punkt: spielst du mehrere Charaktere, dann können die Helden deines zweiten Charakters auch alle Fertigkeiten verwenden, die du bereits mit deinem ersten Charakter freigeschaltet hast. Nur der Charakter selbst muss seine Fertigkeiten nochmal selbst lernen.


    Diese Mechanik ist eigentlich fürs PvP: das PvE war ursprünglich dafür vorgesehen, dass man im Rahmen des PvE nach und nach alle wichtigen fürs PvP erforderlichen Fertigkeiten freischaltet. So eine Art Leveln von PvP-Charakteren. Die Helden haben ihre Fertigkeiten dann von dieser Spielmechanik geerbt.


    Du kannst diese Mechanik fürs PvE ausnutzen, indem du PvP spielst: Du erspielst Balthasar-Punkte im PvP, und für 1000 Balthasar-Punkte kannst du dir eine Fertigkeit freischalten. Obwohl im PvP erspielt, kann diese Fertigkeit sofort auch von sämtlichen Helden deines Accounts verwendet werden. Nicht von deinen PvE-Charakteren, aber von deinen Helden.


    Wenn du nicht der PvP-Spieler bist, kannst du das trotzdem ausnutzen: Gehe in die Zaishen-Herausforderung (Außenposten auf der Insel mit dem Großen Tempel des Balthasar). Dort kannst du pro Tag 2000 Balthasar-Punkte in NPC-Kämpfen erspielen, d.h. 2 Fertigkeiten pro Tag freischalten. Elite-Fertigkeiten kosten 3000 Balthasarpunkte, da muss man halt 2 Tage sparen. In der Zaishen-Elite (weiterer Außenposten dort) kann man pro Tag 6000 Balthasarpunkte erspielen, allerdings nur in einer ununterbrochenen Sequenz von Siegen. Leider geht das nicht mehr solo bis 6000, seit Helden dort nicht mehr verwendet werden können, aber 3000-4000 Punkte können immer noch drin sein. Das sind jedesmal pro Fertigkeit 1 Platin, die du sparst.


    Falls dich das interessiert (ist eine nette Geschicklichkeitsaufgabe, die am Anfang unüberwindbar aussieht), zeige ich dir wie man die Zaishen-Herausforderung bzw. -Elite "exploiten" kann, um Balthasarpunkte für Fertigkeiten zu farmen. Dauert pro Tag 10 Minuten oder so, wenn man das näher verfolgt. Ich habe damit nach und nach sämtliche Fertigkeiten auf dem Account freigeschaltet. Mit "exploiten" meine ich nichts illegales, es ist nur ein bestimmtes Build mit einer bestimmten Taktik. Das einzige, was du benötigst, ist ein freier Charakterslot, um einen Waldläufer PvP Charakter zu erstellen.


    Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, Fertigkeiten für Helden freizuschalten. Das sind Helden-Fertigkeitenhändler. Nur in Nightfall und Eye of the North zu finden. Jedesmal, wenn du einen Fortschritt des Sonnenspeer- oder Lichtbringertitel hast (Nightfall) oder einen der Eye of the North-spezifischen Titel), dann erhälst du einen Helden-Fertigkeitspunkt, mit dem man bei einem der Helden-Fertigkeitenhändler sich eine Fertigkeit aus einem bestimmten Pool von Fertigkeiten aussuchen und kostenlos freischalten kann. Unter anderem auch deshalb ist Nightfall eigentlich die beste Kampagne für einen Einsteiger.


    Noch ein Tipp für die Ausrüstung: Ich habe mich immer daran orientiert so um die 500 Lebenspunkte für Charakter und Helden zu haben. Es nützt natürlich überhaupt nichts, sich oder einen Helden mit mehreren überlegenen Runen einer +3 Attributverbesserung auszurüsten, weil er dann soviel Lebenspunkte verliert, dass er zu schnell stirbt. Ich habe oft eine +2 oder +3 Rune mit Verbesserung des genutzten Schadensattributes ausgerüstet und dann noch eine Rune mit +1 (die kostet keine Lebenspunkte) mit Verbesserung des Primärattributes der Klasse. Überlegene Rune eher nur dann, wenn man den Lebenspunkteverlust mit einer überlegenen Rune der Lebenskraft kompensieren kann.


    Apropos Primärattribut. Um die Konzeption von Builds zu versehen, sollte man die Rolle des Primärattributs in der Spielmechanik kennen. Das Primärattribut hat fast überall etwas mit Energiemanagement zu tun. Um gut kämpfen zu können, muss man gute Fertigkeiten möglichst oft verwenden. Hat man keine Energie mehr, dann kann man keine Fertigkeiten mehr nutzen. Das Primärattribut hat fast immer etwas damit zu tun, weniger Energie zu verbrauchen als auf der Fertigkeit eigentlich draufsteht, oder implizit irgendwie Energie zurückzugewinnen, oder es gibt Zugriff auf Fertigkeiten, die so etwas tun. Der Assassine beispielsweise hat nur 25 Energie als Basis. Die sind sofort weg. Aber sein Primärattribut gibt ihm über Fertigkeiten (und einer Eifer-Waffe) die Möglichkeit, pro Treffer mehr als 1 Punkt Energie zu generieren, so dass er fast endlos Energie hat, sofern er Gegner möglichst schnell und zuverlässig trifft. Der Waldläufer verbraucht weniger Energie pro Schuss. Der Nekromant erlangt Energie, wenn etwas stirbt. (letzteres macht den Nekro im PvE "overpowered", weil immer was stirbt)

    Die Kunst des Build-bauens liegt unter anderem darin, es so zu bauen, dass man immer genug Energie hat. Wenn du ab einem Punkt im Kampf aus Energiemangel warten musst, bis sich Energie auflädt, dann ist das Build nicht optimal, bzw. du spielst es nicht optimal.

    Beispiel: das interessanteste Build in punkto Energiemanagement ist meiner Ansicht das "Versengende Flammen" Build vom Elementarmagier. Das dreht sich darum, eine 15 Energie kostende Schadensfertigkeit alle 3 Sekunden auslösen zu können. Das benutzt das Primärattribut des Elementarmagiers und sage und schreibe 3 Fertigkeiten zur Energierückgewinnung. Damit man sich der hemmungslosen Energieverschwendung hingeben.

    Apropos Wort der Heilung, da fällt mir ein Fehler ein, den ich seinerzeit beim Prophecies-spielen gemacht habe, der als Beispiel für zu frühes Einsteigen in zuviel Powerplay und Build-Bauen dienen kann und somit auch nicht ganz off-topic hier ist. Auch als Beispiel, welche Unterschiede in der Leistungsfähigkeit verschiedener Fertigkeiten bestehen.


    Da ich sämtliche Tutorials von GW1 erleben wollte, und das Prophecies-Tutorial als das schönste gilt, habe ich meinen Mönch (meinen dritten Charakter) in Prophecies erstellt. Die ersten beiden hatte ich in Nightfall erstellt. Ich kam auf die glorreiche Idee, direkt nach Verlassen des Tutorials mittels eines Elite-Folianten Wort der Heilung in Ascalon zu lernen. Um gleich "was richtiges" fürs Build zu haben. Mit Wort der Heilung bin ich in der Lage gewesen, als einziger Mönch mein Team von Gefolgsleuten (nicht mal Helden, nur Gefolgsleute) bis Löwenstein und darüber hinaus zu tragen. Die ganzen 4er und 6er Gebiete. Und zwar in Ascalon mit Wort der Heilung als einzige Fertigkeit im Build, in Kryta noch ein bis zwei Fertigkeiten zusätzlich. Die anderen Fertigkeiten hätten leer sein können - Wort der Heilung alleine hätte gereicht.


    So zu spielen war allerdings langweilig, und so habe ich das dann rausgeworfen. Ich habe stattdessen auf Peinigung gesetzt, also Schaden als Mönch gemacht. Das hat bedeutend mehr Spaß gemacht, weil man als menschlicher Spieler besser im offensiv- als im Defensivspiel ist, wenn man eine Gruppe komplett aus NPCs anführt. Peinigung wiederum ist nicht effizient in späteren Gebieten und Aufgaben, und so sattelt man dann doch wieder auf Heilung um.


    Was ich sagen will: wenn du nur nachspielst, was andere als optimal vorgeben, wie z.B. vorgefertigte erprobte super-Builds, dann ist das einseitig und kann zu Langeweile führen. Und zu Frust, wenn du scheiterst, obwohl du ein vermeintlich unbesiegbares Build hast. In dem Fall hättest du nicht gelernt, dass verschiedene Aufgaben manchmal verschiedene Builds erfordern.


    Du hast einen guten Einstieg gefunden, indem du dich alleine bis dorthin durchgekämpft hast, wo du jetzt stehst, und den richtigen Weg, dir von extern alternative Builds anzuschauen. Aber siehe die nicht als nonplusultra an und nicht als einziges zu spielendes Build. Bleibe beim experimentieren. Am meisten macht das Spiel Spaß, wenn man sich stetig verbessert und nicht gleich von Anfang an auf 100% Effizienz geht.

    Nein, nicht getestet. Ich habe keinen Mac, und keine 10 Pferde werden mich dazu bringen dieses völlig überteuerte Vendor-Lock-in Zeug zu kaufen. Ich habe nur wiedergegeben, was ich in den vergangenen Jahren über Wine und Windows Programme auf dem Mac gelesen habe. Guild Wars 2 beispielsweise wurde vor dem nativen Mac-Client mehrere Jahre mit dieser Technik sogar offiziell auf dem Mac angeboten. Wenn das auf dem aktuellen Mac Betriebssystem jetzt nicht mehr geht, dann ist das halt so. Dann dürften die virtuellen Windows Maschinen die einzige Lösung sein.


    Auf die Schnelle habe ich diesen Artikel zu diesem Thema gefunden: https://www.pcmag.com/article/…it-apps-in-macos-catalina

    Du kannst GW1 vermutlich auch in Wine für Mac verwenden (Wine ist eine Windows Umgebung für Linux, BSD und Mac): https://wiki.winehq.org/Download

    Für Mac gibt es auch eine "polished" Wine Kaufversion namens Crossover: https://www.codeweavers.com/products


    Damit sieht es aus, als wäre GW1 eine native Mac-Anwendung. Dass intern emuliert wird, wird nach außen nicht sichtbar. Bei einer vollen virtuellen Maschine mit einem dort drin installierten Windows sieht man das Windows hingegen. Bei den Emulationen, die Model genannt hat, benötigt man überdies eine Windows Lizenz für das in der Emulation laufende originale Windows. Bei Wine/Crossover ist das nicht der Fall.

    Eigentlich kauft man sich die Rüstung bei Rüstungsschied-NPCs. Nur die sind wirklich vollwertig. Sammler-Rüstungen haben ein Handicap - die mit maximalen Rüstungswerten können nicht mit Befähigungen aufgewertet werden.

    Du warst aber vermutlich schon in Droknars Schmiede - dort kannst du bei Morgren oder Seifred eine Rüstung ohne diese Beschränkung kaufen. Oder auch in der Nördlichen Station, das ist der Außenposten, den du in Eye of the North direkt als erstes erreichst, wenn du ins Loch einsteigst. Falls dir Material oder Gold fehlt, ich kann dir das geben.


    Das Beginner-Team von pvxwiki kann man nehmen, auch wenn es in meinen Augen etwas komisch aussieht (ich mag es lieber, wenn nicht nur Mesmer-Fertigkeiten verwendet werden). Lies dir auch die "Beginner Basics" durch, die dort verlinkt werden. Das ist sehr nützliche Theorie über die Spielmechanik.

    1. wenn du keine Helden hast, kannst du nur aus den verfügbaren Gefolgsleuten auswählen. Du musst dir vorstellen, dass jedes Teammitglied im Kampf eine bestimmte Rolle einnimmt. Du und auch jeder Gefolgsmann. Man packt die Gefolgsleute so ein, dass alle erforderlichen Rollen im Team besetzt sind. Oft ist es so, dass wenn man eine Mission oder einen Quest das erste Mal macht, dann weiß man nicht, welche Rollen man benötigt. Man kommt unter Umständen nicht weiter. Dann verändert man das Team, wechselt vielleicht eine Rolle, verändert sein Build entsprechend dem, wo man den Fehlschlag gesehen hat, und versucht es erneut.


    Welche Rolle welcher Gefolgsmann darstellt, ist für einen Spielanfänger etwas schwierig zu ergründen. Ich persönlich habe Monate gebraucht, um überhaupt zu realisieren, dass es solche Rollen gibt, und welches Build welche Rolle darstellt, und welche Rollen in einem Team gebraucht werden.


    Die offensichtlichste Rolle ist die des Heilers. Pi mal Daumen sagt man, dass in Gebieten mit 4er Team 1 Heiler dabei sein sollte, in Gebieten mit 6er Team 1 Heiler bzw. es dick kommt dann 2 Heiler, und in 8er Gebieten 2 Heiler.


    2. Sobald du einen Helden freigespielt hast, kannst du ihn jedes PvE Gebieten mitnehmen, egal welche Kampagne. Man schaltet sie pro Charakter frei. Das läuft im Rahmen von Quests der Hauptstory. Die sind fest in die Hauptstory der jeweiligen Kampagne eingearbeitet (Nightfall und Eye of the North). In Prophecies und Factions gibts keine Helden. Als Trostpflaster gibts für Prophecies einen Helden (Olias, Nekromant) extra und für Prophecies eine Heldi (Zenmai, Assassine). Olias ist als Nekro unglaublich wertvoll, Zenmai als Assassinen-Heldin eher nutzlos. Du könntest noch Eye Of The North anspielen - das Loch erkunden. Flüchtest du durch die Höhlen, schließen sich dir sofort 2 EOTN-Helden an (ein Mönch und ein Elementarmagier). 3 Helden (Nekro, Mönch und Ele) und dann noch 4 gewöhnliche Gefolgsleute ergeben eigentlich ein passables Team. Du musst allerdings die Helden ordentlich mit Fertigkeiten ausstatten - deren Default-Build ist nicht leistungsfähig. Stattest du die nicht gut aus, solltest du sie gar nicht mitnehmen, dann wäre ein entsprechender Gefolgsmann stärker.


    3. Die Kampagnen laufen alle chronologisch zwar nacheinander ab, aber sie setzen einander nicht voraus und sind unabhängig voneinander. Eigentlich macht es nichts, wenn man sie in verkehrter Reihenfolge spielt. Einzig bei Nightfall trifft man kurz vor Ende auf etwas aus den vorherigen Kampagnen - das ist aber nicht so schlimm, weil sie nicht wirklich an der Story teilnehmen, sondern eher nur als zu bekämpfender Boss in einer Mission auftauchen und sonst nicht weiter Bezug auf sie genommen wird.


    4. Die Fertigkeiten sind alle global. Einzig im PvP kannst du PvE-Fertigkeiten nicht verwenden.


    5. Ja, genau richtig erkannt. Selbst mit Helden sehr anspruchsvoll, weil man die Gruppe splitten muss und dann nicht die volle Kraft hat. Eigentlich sind die Quests für mindestens 2 menschliche Spieler gedacht, da bleibt einer hinten und einer geht raus, und man spricht sich jeweils ab. Bei guten Builds braucht man glaube ich 2 Leute, die zurückbleiben - einen Heiler und einen, der die ankommenden Gegner weghaut.


    Ich biete dir auch an, die eine oder andere schwierige Stelle zu zeigen und dir drüber hinwegzuhelfen. Wenn du magst, kann ich dir auch gern mit Waffen und Runen helfen - ich habe noch jede Menge Kram auf Lager.


    Schau dir auch unbedingt die Builds im Team- und Heldenbuilds Forum an: Team- und Heldenbuilds bzw. besser hier, mit gwbbcode Verlinkung aus dem alten Forum: Team- und Heldenbuilds (GWBB-Code)

    Das ist Finetuning vom feinsten, und viel rumexperimentieren, aber vielleicht bekommst du eine Idee davon, was man so machen kann.

    Generell gibts immer noch die altehrwürdige pvxwiki Build Webseite mit erprobten Builds: https://gwpvx.gamepedia.com/PvX_wiki

    Wo wir schon bei den wikis sind, absolut hilfreich ist das deutsche Guildwiki: https://www.guildwiki.de/wiki/Hauptseite


    GW1 ist eigentlich ein MMO, und eigentlich spielt man es mit mehreren Menschen im Team. Jetzt in der Endzeit des Spiels sind halt nur noch wenige Spieler da, und die wollen in aller Regel gerade nicht das, was man selbst macht, und so wird man alleine mit Helden/Gefolgsleuten losziehen. In einer Gilde hätte man Ansprechpartner für Fragen, auch das dürfte aktuell schwierig werden. Frag also alles hier im Forum, und man kann sicher auch im Discord oder Teamspeak darüber sprechen, wenn es komplexere Themen gibt - so sind alle ins Spiel gekommen. Niemand muss alles alleine herausfinden, und diverse Dinge findet man einfach nicht alleine heraus.

    Bei Guild Wars 1 kommt es auf das Zusammenspiel aller Teammitglieder an. Also nicht einfach x-beliebige Henchies einpacken, sondern deren Builds durchsehen (z.B. auf den GW1 Wikis) und sehen, wie die zusammenpassen, auch in Hinblick auf dein eigenes Build. Es gibt erstaunliche (und geplante) Synergien zwischen verschiedenen Fertigkeiten, sowohl zwischen Fertigkeiten die man selbst benutzt, als auch Fertigkeiten, die von verschiedenen Teammitgliedern zusammenwirken.


    Versteife dich nicht zu sehr, alles der Reihenfolge komplett durchzuspielen und komplett aufzudecken. Gerade Prophecies ist relativ groß und verwinkelt. Mit den anderen Kampagnen erhälst du weitere Fertigkeiten, die deine Stärke in Kombination wesentlich erhöhen, d.h. es spielt sich danach leichter mit Fertigkeiten aus verschiedenen Kampagnen.

    Spiele also zuerst nur die Kampagnen durch, vervollständige deine Builds, und gehe dann an die ausstehende Erkundung der Gebiete.


    Zusätzlich bekommst du in der Nightfall-Kampagne Helden dazu, das sind Gefolgsleute, deren Fertigkeiten du selbst ausrüsten kannst. Die können (entsprechend ihrer Klasse natürlich) jede auf deinem Account freigeschaltete Fertigkeit benutzen, unter anderem auch die im PvP für Balthasarpunkte freigeschalteten. Im Gegensatz zu deinem persönlichen Charakter, der nur die Fertigkeiten benutzen kann, die er persönlich freigeschaltet hat. Helden sind, gut ausgerüstet, ein erheblicher Erfolgsfaktor. Die spielen mit einem heldengeeigneten Build so gut wie ein durchschnittlich spielender echter Spieler.


    Ich persönlich finde Nightfall für den Anfänger die beste Kampagne, denn dort gibts zum einen die Helden, zum anderen ist das die am besten balancierte Kampagne für den Start. Nicht so ewig lang wie Prophecies, nicht so einsteigerfeindlich wie Factions.


    In Löwenstein hast du die Möglichkeit, mit deinem Prophecies-Charakter in die anderen Kampagnen einzusteigen. Mache einen kurzen Abstecher nach Nightfall, und wenn du als erste Station in Konsulatshafen bist (musst nicht weiter spielen), dann hole dir die Quest "Alle für einen und einen für Gerechtigkeit". Das gibt dir den Nekromanten Olias als Helden. Wenn du fortan den mitnimmst und als Minion-Master ausstattest, dann fühlt sich das ganze Spiel deutlich leichter an, denn die von ihm beschworenen untoten Diener dienen als Kanonenfutter und verringern somit die Schadenslast auf deiner Gruppe.


    Apropos Minion-Master. Es gibt verschiedene Team-Taktiken, die man spielen kann. Die klassische Taktik mit Nahkämpfer/Tank, Damage-Dealer und Heiler funktioniert nur mäßig, weil die Gegner oft am Tank vorbei in die Gruppe reinlaufen. Kanonenfutter, in denen sich die Gegner verheddern sind hier Gold wert - minion Master oder auch ein Geister-Ritualist können das bieten.


    Außerdem sind Unterbrechungsfertigkeiten ein Schlüssel für den Erfolg. Wenn man in der Lage ist, die Heilung der Gegner bzw. deren stärkste Schadensfertigkeiten zu unterbrechen, erleichtert das den Kampf. Zuerst sollte man immer herausfinden, welcher der Gegner der Heiler ist. Den zuerst ausschalten. Dann die mit dem stärksten Schaden. Dann den Rest, vorzugsweise die, die dann schon am wenigsten Leben haben.


    Man kann im Kampf Gegner callen (markieren). Das ist eigentlich für menschliche Gruppen gedacht, aber auch die Gefolgsleute halten sich daran. Callen tut man mit ALT-Taste gedrückt halten und Fertigkeit auslösen. Es ergibt einen Eintrag im Chatfenster. Es reicht bei Gefolgsleuten auch schon einmal mit Autoattack (Leertaste) auf einen Gegner zu hauen, dann greifen die Gefolgsleute in aller Regel den so angegriffenen Gegner an.


    Alles in allem muss man im Hinterkopf behalten, dass in GW1 die Fertigkeiten und das Build dazu den Ausschlag geben. Das ist die Progression in diesem Spiel. Wenn du Stufe 20 erreicht hast, hast du noch lange nicht das Maximum deiner Charakterstärke erreicht. Die darüber hinausgehende Entwicklung ist das Freischalten der Fertigkeiten und das Aufbauen von starken Builds damit. Mit den stärksten Builds einiger Klassen (nicht aller) kannst du ganze Gebiete solo abräumen, ganz ohne Gefolgsleute. Das macht man zwar nicht, weil es sehr lange dauert, aber theoretisch geht das. Nur als Hinweis darauf, was man erreichen kann.


    Die stärksten Fertigkeiten sind "PvE-Fertigkeiten" genannte Fertigkeiten. Die gibts glaube ich ab Factions. Von denen kann man 3 Stück ausrüsten, und mit dem geeigneten Build drumherum sind die von der Stärke her zwischen Elite- und normaler Fertigkeit einzustufen. Eher in Richtung Elite.


    Zuguterletzt, apropos Grenths Fussabdruck und Rubikon: ich nehme an, du meinst die Quests im Hochofen der Betrübnis. Das sind sowas wie Elite-Quests, die nach Release von Prophecies eingeführt wurden, für Spieler, die ansonsten schon fertig waren. Das sind mit die anspruchsvollsten Quests in Prophecies. Gerade der ganze Kram im Hochofen drin. Das ist ein Mega-Dungeon! Die sind für erfahrene Spieler gedacht, die sonst schon alles durch haben und auch voll mit Elitefertigkeiten ausgerüstet sind. Da braucht man einiges an Taktik und Erfahrung. Mach die jetzt noch nicht. Mach die, wenn du auch mit Factions und Nightfall durch bist.

    Danke für den Link. Sehr interessante Geschichte. MassivelyOP hält sich bei der Bewertung sehr zurück und betont immer wieder, dass Lynie aufgrund der Geschichte nicht wirklich vertraut werden könnte, andererseits hielten die überprüfbaren Angaben Überprüfungen stand und es gebe wohl keine überprüfbare Angabe, die sich bei der Überprüfung als falsch herausgestellt habe. Ich persönlich halte die Geschichte deshalb für glaubhaft und für genau so zugetragen, wie es berichtet wurde.


    Das ganze überrascht mich nicht, in keinster Weise. Wer schon mal für große Unternehmen gearbeitet hat, für eine Kundenschaft die in die Millionen geht, der hat eine andere Sichtweise auf einzelne Kunden, und der weiß wie so ein Unternehmen die Arbeit strukturiert hat (Arbeitsprozesse, Auslagern an Subunternehmer, Kostenorientierung). Unter diesem Gesichtspunkt hat Arenanet die Kosten optimiert. Der (extern gemietete) Support ist so kostengünstig eingekauft, dass die Supporter so einfach gestrickt sind, dass sie ihre Arbeit nicht vorschriftsmäßig tun, sondern irgendwie, Hauptsache Ticket wird erfolgreich geschlossen (noch so eine Sache, die man nur erkennt, wenn man selbst mal mit Service Level Agreements im 1st Level Support gearbeitet hat).


    Die Kosten für einen zuverlässigeren Support waren wohl aus geschäftlicher Sicht nicht gerechtfertigt. Als Problembehebung an der Stelle wird nicht fertig geklärt, welche Accounts zu wem gehören, sondern im Zweifel wird einfach der Account geschlossen, der Probleme macht, und besonders dann, wenn es ein Whistleblower ist. Das ist langfristig wohl kostengünstiger als einen zuverlässigeren Support zu bezahlen. Lieber versuchen die Leute zum schweigen zu bringen als die Sache zu klären und zu erklären. Denn alleine das klären kostet schon mehr Geld als die Korrektur der Prozesse nach Klärung an Geld einbringen würde. Da ist aus Geschäftssicht einfach nur ein Störer, der den Ablauf stört, also wird er ausgesperrt. Fertig.


    Arenanets Vorgehensweise hat sich bei der Geschichte als unglaublich schlecht herausgestellt. Schlechter hätte man es aus Kundensicht nicht machen können. Zum einen bin ich davon überzeugt, dass das alles heute immer noch geht, ungeachtet der Beteuerung, dass es nicht mehr geht, und zum anderen dass Arenanet daran auch in Zukunft nichts ändern wird und Whistleblower einfach gesperrt werden anstatt Prozesse zu korrigieren. Und gerade jetzt geht Arenanet ja so sehr aufs Geld wie nie zuvor, da werden sie mit Sicherheit eher noch weniger Geld für den Support ausgeben anstatt mehr.


    Der letzte Satz: "– for the sake of the Six, enable 2FA." macht mir in dem Zusammenhang durchaus Angst. Denn die 2FA ist angesichts des beschriebenen social engineering überhaupt kein Hindernis. In der ersten Support-Anfrage lasse ich einen Account auf meine email-Adresse umschreiben. In der nächsten Support-Anfrage, ganz unabhängig von der Adressänderung zuvor, lasse ich die 2FA entfernen. Die nützt also überhaupt nichts, wenn der Support nicht vorschriftsmäßig arbeitet. Beides im übrigen Dinge, die im Support täglich zigmal ganz regulär vorkommen, weil Leute nunmal ihre email-Adressen ändern, ihre Telefonnummern und ihre Smartphones.


    Man sollte angesichts dessen lieber nicht darüber nachdenken, welchen Stellenwert der einzelne Kunde bei einem millionenfach verkauften Spiel genießt, denn das versaut einem nur den Spaß am spielen. Denn es ist kaum anzunehmen, dass das bei anderen Herstellern besser ist.

    Im Laufe der Charakterentwicklung (die Hauptstory) erwirbt dein Charakter die Fähigkeit jede Klasse als Zweitklasse vewenden zu können. Nach einmaliger Freischaltung (500 Gold je Zweitklasse) kannst du die dann immer frei wählen. Dort kommst du zwangsläufig vorbei. Stolperst du also vorher über einen Quest, der dir eine Fertigkeit verschafft, die nicht deiner Hauptklasse entspricht, dann kannst du sie spätestens dann einsetzen.


    Einfach weiterspielen. Du kannst nichts verpassen und nichts kaputtmachen. Jeder GW1 Charakter kann am Ende seiner Charakterentwicklung jede Klasse als Zweitklasse verwenden und jede Fertigkeit lernen und verwenden, die es im Spiel gibt. Und hast du irgendeine Quest oder Funktion übersehen, dann kannst du in den betreffenden Außenposten oder zu dem entsprechenden NPC zurückgehen und das nachholen.

    Auf ein Wort. Was eierst du da ständig mit GW1 herum? Erst startest du begeistert wieder voll durch, dann ziehst du dich zurück. Dann kommst du zurück, aber nur "ohne Magie". Das ist ein Spiel! Das sind nur bewegte Pixel ohne jegliche Realität.


    Der irgendwo von dir verlinkten Webseite zufolge bist du den Zeugen Jehovas in die Arme gefallen. Bitte Vorsicht: das ist eine Sekte! Das sind Leute, die dir unrechtmäßigerweise vorschreiben, wie du dein Leben zu führen hast. Die machen dir Angst wo vorher keine war und wollen so über dich bestimmen. Das sind Leute, die dich aus der Gesellschaft der Menschen herausnehmen, dich isolieren und dich vereinnahmen. Dich, dein Geld, deine Verwandten, deine Seele. Das ist der Weg in die Unfreiheit.


    Das ist der grundfalsche Weg, denn der einzige, dem es erlaubt ist über dein Leben zu bestimmen, das bist du selbst! Nur du selbst, und du alleine. Sei selbständig, werde selbständig. Erlange deine Freiheit wieder, indem du dich von Leuten und von Ideologien löst, die über dein Leben bestimmen wollen. Löse dich von Leuten, die dir irgendwas einflüstern wollen.


    Guild Wars 1 als Spiel so spielen können wie es von den Entwicklern programmiert wurde, und dabei Spaß haben, gehört zu dieser Freiheit dazu, die du wiedererlangen musst. Aber das ist nur das geringste deiner Probleme.

    Spiele zwar nicht mehr aktiv GW1, aber falls du im Laufe deines Spiels irgendwann mal Bedarf an irgendwelchem Equipment für dich und deine Helden hast, also irgendwelche Waffen, Runen, Befähigungen, Inschriften, Waffen-Aufwertungen, die du ad hoc nicht so einfach herbeizaubern kannst, oder auch Material um Rüstungen oder Waffen zu kaufen, kann ich dir gern unter die Arme greifen. Auch nach Jahren des Ausschlachtens ist da immer noch viel übrig.


    Und falls du für die Halle der Monumente Minipets zum Ausstellen suchst, ich kann dich da mit Minipets geradezu erschlagen - das kann man sich in etwa so vorstellen wie Captain Kirk mit den Tribbles:

    Ich möchte nur, dass du verstehst das Geldwerte immer im Auge des Betrachters liegen. Nur weil für dich 2000 Gems Wahnsinn sind muss das für viele andere nicht gelten.

    Ja, ich weiß, und das ist halt genau das, was ich nie verstehen werde. So viele Leute geben meiner Ansicht nach ihr Geld und ihr Gold für die falschen Sachen aus. Für die überteuerten Sachen, und nicht für die angemessenen Sachen. Das Maß dafür, was ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis hat, hängt schief. Im Auge des Betrachters. Meiner Ansicht nach ist das mit ein Grund dafür, dass arme Leute arm bleiben: sie geben ihr Geld für die falschen Sachen aus.

    Es stellt sich jetzt die Frage, worauf wir beide hinauswollen.


    Du sagst, alles was im Handelsposten vorgefunden wird, kann mit Gold gekauft werden, also einer ingame-Währung. Ist also durch das spielen des Spiels erreichbar. Wie es in den Handelsposten hineingekommen ist, ist irrelevant. Gold wiederum kann man alternativ für Echtgeld kaufen und sich damit auch alles für Echtgeld kaufen, was im Handelsposten zu finden ist, selbst wenn es ausschließlich über ingame-Mechaniken generiert worden ist.

    Das ist die Sicht, die ein Spieler vom Spiel hat: er schaut die Angebote an und wählt passende für sich aus. Die Mechaniken dahinter sind ihm egal. Er will und kauft das Ding, das er haben will, mit welcher Währung auch immer, und ist damit glücklich.


    Ich sage, dass einige dieser Angebote, genauer gesagt deren Preise, völlig überzogen sind und den Spielern Echtgeld oder Spielzeit (grind) aus der Tasche für eine minderwertige Leistung ziehen. Und implizit dass jeder, der das bezahlt, einen an der Klatsche hat.


    Können wir uns auf dieses Fazit einigen? :arab: