Posts by Silmar Alech

    Kaineng freigeschaltet zu haben bringt dir insofern was, als der Fertigkeitenhändler in Kaineng sämtliche Factions-Fertigkeiten anbietet, die es gibt. Falls du irgendein Build hast, in dem eine Factions-Fertigkeit gefordert ist, der hat sie. In allen anderen Kampagnen ist das anders, da sind die Kampagnen-Fertigkeiten über die Fertigkeitenhändler der ganzen Karten verteilt. Da muss man sich den entsprechenden Außenposten erst erlaufen, wenn man eine bestimmte Fertigkeit sucht. Da hilft einem letztlich nur das wiki.


    Außerdem ist Kaineng eine "vollwertige" Stufe 20 Hauptstadt mit Vollausstattung an allen möglichen verschiedenen Händler-NPCs, und sie ist die Factions-Hafenstadt im Reise-Menü, und es ist die einzige für ein 8er Team. Du lernst das vielleicht später noch schätzen, wenn du nur noch mit einem 8er Team unterwegs bist und nach EOTN reisen willst oder in eine 8er Stadt in Prophecies. Eigentlich läuft das über Löwenstein, aber das ist nur eine 6er Stadt, d.h. da verlierst du 2 Teammitglieder, die man hinterher wieder reintun muss. Stattdessen kannst du nach Kaineng reisen und dann in das Loch neben Kaineng, da kommst du in der nördlichen Station in EOTN raus, alles 8er Außenposten. Und die Nördliche Station ist auf der EOTN/Prophecies Karte, d.h. von dort aus kannst du endlich jeden 8er Außenposten auf dieser Karte erreichen ohne das Team wieder zu vervollständigen.

    Für die Nightfall-Karte geht das leider nicht, da gehts immer über Kamadan, wo man die Hälfte seines Teams verliert. Es gibt zwar Direkt-Reisemöglichkeiten über den Aufbruchstrand, aber das hinlaufen zu den entsprechenden Reise-NPCs ist noch länger und nerviger als das Team wieder zu vervollständigen.


    Was das Leveln von Helden unter 20 angeht: Maria Murtor will sagen, dass bevor du eine Quest-Belohnung abholst, für die man EP bekommt, tausche zuvor einen Helden ins Team rein, der unter Stufe 20 ist. Der bekommt die EP dann auch ab. Egal, ob der den Quest mitgemacht hat oder nicht, wichtig ist dass er im Team ist während du die Questbelohnung annimmst. Im Gebiet geht das eher weniger, aber für Quests, deren Belohnung du in einem Außenposten entgegennimmst, schon.

    Als Ergänzug zu Loups Beitrag: Die ersten Helden aus Eye of the North (Ogden - Stufe 20 Mönch, Vekk - Stufe 20 Elementarmagier): die bekommst du mit einem wirklich ganz kurzen Abstecher nach EOTN, den du auch gar nicht weiter verfolgen musst, wenn du das nicht willst. Verfolge das Loch, das ein klein wenig nördlich von Löwenstein in der Provinz Nordkryta liegt.

    Gwen (Stufe 20 Mesmer, eine der nützlichsten Helden des Spiels) kommt dazu, wenn du den Primärquest dann noch eine Station weiter bis zur Halle der Monumente verfolgst. Dann siehst du auch gleich, was die Halle der Monumente darstellt, in der du 30 Punkte ansammeln willst.


    Eine Herausforderung sind natürlich die Fertigkeiten der Helden - wenn du keine sinnvollen Fertigkeiten für sie beschaffst, sind sie unter Umständen schwächer als die Gefolgsleute, selbst wenn sie noch keine Stufe 20 haben.


    Noch eine Anmerkung zum generellen Teambuilding. Loup hat ein Teambuild vorgeschlagen, aber sofern du damit nicht zurecht kommst oder es nicht auf die Beine stellen kannst, hilft dir das vielleicht weiter.


    In GW1 machen als Held oder Gefolgsmann Fernkämpfer mehr Schaden als Nahkämpfer, weil die Nahkämpfer eher mehr über das Schlachtfeld laufen als dass sie kämpfen. Die KI lässt die Gegner auch einfach vorbeilaufen, und ein Nahkämpfer rennt dem dann hinterher ohne Schaden zu machen.

    Man braucht aber eine Frontline, damit die soviel Schaden wie möglich von der Backline abhält, die den wirklich Schaden oder die Heilung produziert.


    Eine sehr effiziente Methode, um Kanonenfutter zu produzieren, ist ein Minion Master. Das ist ein Nekromant, der untote Diener beschwört. Die Minions laufen vor, und die Gegner entladen sich auf die Minions statt auf die Gruppe. Der früheste Nekromant-Held, den du als Prophecies Spieler bekommen kannst, ist Olias. Den bekommt man, wenn man über Löwenstein zuerst die Quest nach Kamadan (Nightfall) spielt und dort im Ankunftsort Konsulathafen die entsprechende Quest für Olias macht. Ist auch nur ein kleiner Abstecher, du musst Nightfall nicht weiter spielen. Wenn du aus seinem mitgelieferten Build die Blutmagie und Flüche sowohl von den Attributen als auch von den Fähigkeiten wegmachst und stattdessen Seelensammlung+Todesmage auf Maximum setzt, dann hat der mit den 2 Knochendienern und Todesnova schon alles wichtige. Es fehlt dann noch Blut des Meisters, das du bereits haben könntest. Und wenn nicht, dann kannst du es im Maguuma Dschungel bei Fertigkeitenhändlern kaufen - wenn du schon in der Wüste bist, musst du dort vorbeigekommen sein.


    Ansonsten sollte man das Team so aufstellen:

    - 4er Gebiet: 1 Heiler, 1 Frontliner, 2 Schaden

    - 6er Gebiet: 2 Heiler, 1 Frontliner oder 1 Minion Master, 3 Schaden

    - 8er Gebiet: 2 Heiler, 1-2 Frontliner oder 1 Minion Master, 4-5 Schaden


    Bei den heutigen hochoptimierten aufgemotzten Teambuilds sind teilweise keine Minion Master dabei, weil die Gegner schneller fallen als sie einen erreichen können - das wirst du aber zu Beginn nicht hinbekommen, weil dir die Fertigkeiten fehlen.


    Bei der Backline sollte auch Unterbrechung dabei sein. Mesmer ist da die beste Wahl, wenn ein entsprechender Gefolgsmann oder Held zur Verfügung steht. Wenn nicht, dann schauen, ob ein Waldläufer mit Unterbrecherfertigkeiten verfügbar ist. Du selbst kannst das machen, aber du hast unter Umständen noch nicht so den Überblick was man bei welchem Gegner unterbrechen sollte. Die KI der Gefolgsleute/Helden ist hingegen echt gut was automatische Unterbrechung angeht.


    Wenn du Gold brauchst, oder Waffen oder Runen oder Befähigungen, sprich mich an, ich habe da viel übrig. Nicht ingame, sondern hier im Forum - ich bin aktuell nur sporadisch wenn überhaupt online. Auf Verabredung zeige ich dir gern wie eine Mission gespielt werden kann (ich will dich nicht zwangsläufig durchrushen, sondern einfach nur den Ablauf zeigen, wenn du das willst).


    Die 30 Punkte in der Halle der Monumente sind eine starke Ansage, ich würde schätzen du brauchst etwa ein Jahr dafür, sofern du neben GW1 auch noch was anderes machst wie z.B. Familie und Arbeit.


    Und dann empfehle ich dir, eine Gilde zu suchen. Eine gute Gilde hilft immer gerne weiter, gerade Neulingen. Es gibt auch immer noch große lebendige deutsche Gilden. Wenn du suchst, gehe in den amerikanischen Distrikt 1 in Kamadan (das ist in Nightfall, 2. Station nach Ankunft im Konsulatshafen). Dort läuf alle Spielerinteraktion, insbesondere Handel. Einfach auf deutsch schreiben, dass du als Anfänger ne Gilde suchst, da wird mit Sicherheit jemand antworten.


    Alternative dazu ist der Aufbruchstrand - dieselbe Insel wie der große Tempel des Balthasar. In den deutschen Distrikten ist wenig los, aber in den Ami-Distrikten siehts fast so aus wie vor 10 Jahren. Im Aufbruchstrand wird allerdings nicht gehandelt, sondern man trifft sich eher wegen der Zaishen-Quests (die für dich aktuell eher noch uninteressant sind).


    Dann gibts noch ne Möglichkeit, "kostenlos" Fertigkeiten für Helden freizuschalten. Eigentlich eine PvP-Mechanik. Wenn du im Großen Tempel des Balthasar zum "Priester des Balthasar [Belohnungen]" gehst, dann siehst du, dass der dir auf der dritten Karteikarte alle Fertigkeiten des Spiels anbietest. Was du hier freischaltest, ist für alle deine PvE-Helden (und PvP-Charaktere) verfügbar, nicht für dich selbst. Die Währung sind Balthasar-Punkte. Vorsicht: Hier keine Helden freischalten. Das funktioniert nicht.


    Du kannst ohne PvP spielen zu müssen eine kleine Zahl von Balthasar-Punkten pro Tag in der Zaishen-Herausforderung (2000 Punkte) oder Zaishen-Elite (6000 Punkte) erspielen. Wenn dich das interessiert, kann ich dir das ingame zeigen wie man da hinkommt und ein Trapper-Build, mit dem das ratz-fatz erledigt werden kann, zumindest die Zaishen-Herausforderung. Die 6000 Punkte in der Zaishen-Elite sind etwas glücksabhängig, aber 4000 Punkte sollten immer drin sein - das sind insgesamt nach einer Woche 28-42 Fertigkeiten, mit denen man schon was anfangen kann. Auch Elite-Fertigkeiten für Helden kann man hier bekommen, die sonst im Spiel für Erbeutung komplett außer Reichweite sind.


    Falls du einfach nur schnell durch GW1 durch willst und die Fertigkeitenbeschaffung als nervige Nebensache ansiehst, dann kannst du übrigens auch im Online Shop von Guild Wars 1 die 4 Fertigkeiten-Freischalt-Packs für die 4 Teile je 9,99 Euro kaufen. Das schaltet die Fertigkeiten zwar nicht für deine normalen PvE-Charaktere frei, aber auf dem Account für alle Helden und PvP-Charaktere. Brauchst du dann nicht mehr ingame zu holen.


    Solltest du darüber hinaus jetzt sofort Helden haben wollen ohne sie im Spiel regulär zu erspielen, kannst du im Shop auch bis zu 8 Söldnerheldenplätze kaufen. Damit kann man seine PvE oder PvP Charaktere als Helden duplizieren. Brauchst du z. B. "sofort" einen Mesmer-Helden, erstellst du einen PvP-Mesmer, der spielt keine Story, ist sofort Stufe 20, und mit dem kann man ausschließlich PvP spielen. Aus dem generierst du einen Söldnerhelden, und ab sofort steht der deinem PvE-Team zur Verfügung - obwohl die Quelle ein PvP Charakter war.

    Das und auch die Fertigkeiten-Freischaltpacks sind in keinster Weise wichtig oder nötig für GW1. Ich wollte aber die möglichen Abkürzungen erwähnen. Falls du zuviel Geld hast. Die stärksten Teambuilds des Spiels kommen ohne Söldnerhelden aus, von daher: braucht man nicht, ist wirklich nur Abkürzung. Und eine nette Sache, denn eigentlich sind die Söldnerhelden eingeführt worden, damit man seine in Jahren liebgewonnenen PvE-Charaktere auch als Held mit seinen anderen PvE-Charakteren mitnehmen kann.

    Nein. Sie gelten als PvE-Fertigkeiten, für die es keine Folianten gibt. Du musst eine Fertigkeit mit genau dem Charakter erbeuten, mit dem du sie verwenden willst. Sie gehen auch alle auf das jeweilige Primärattribut ihrer Klasse, d.h. du wirst auf einem Charakter immer nur die für die Primärklasse vorgesehene Fertigkeit erbeuten wollen.

    Die Belege sind aktuell nicht verfügbar. Vermutlich erst wieder nächstes Jahr. Du kannst aber Mitspieler finden, die einen haben. Solange einer in der Gruppe den Beleg im Inventar hat, spawnen die Bosse und jeder im Team kann dann deren Fertigkeiten holen, egal ob er persönlich den Beleg dabei hatte oder ein anderer.

    Falls du niemanden findest, sprich mich an und ich komme online und begleite dich (die Belege sind accountgebunden und können nicht verschenkt werden). Aktuell spiele ich zwar nicht GW1, aber für ne Stunde hab ich immer Zeit.

    Ob man eine MSI Grafikkarte oder eine von Gigabyte mit demselben Chip holt, ist von der Performance her egal. Diese ganzen Karten haben leicht unterschiedliche MHz, geringfügig gegenüber dem Standardtakt erhöht, damit sich die später veröffentlichte Karte in Benchmark-Tests auf dem ersten Platz in den Vergleichslisten wiederfinde. Eine reine Marketing-Sache. Ein realer Geschwindigkeitsunterschied ist beim spielen nicht zu merken.


    "Haltbarkeit von SSDs". Vergiss das Thema. Jede popel-SSD ist in einem Client-PC wie dem unseren de facto bis in alle Ewigkeit haltbar. Ich nutze SSDs seit Jahr und Tag, stets vom unteren Ende der Preisskala, und ich habe nie Rücksicht auf irgendwelche Schreibzugriffe genommen. Bei allen ist die Alterungs-Info gerade mal ein bißchen angekratzt, wenn überhaupt. Auch bei den ältesten. Unabhängige Tests (z. B. von c't) bestätigen das.

    Teure SSDs werden dann interessant, wenn man sie in Server einbaut, bei denen es um IOPS geht. Tausende von parallelen Zugriffen pro Sekunde von hunderten von Clients. Bei einem lokalen Windows PC wäre der Unterschied dahingehend zu merken, dass Windows in 4 statt in 5 Sekunden bootet oder ein Spiel in 10 statt 12 Sekunden startet. Das sind wahnsinnige Unterschiede, für die man natürlich gerne 100 Euro extra hinlegt (nicht).


    Ein Rechner ohne HD ist wie ein Auto ohne Kofferraum. Der Remote-Speicher wäre dann der Sarg-Kofferraum auf dem Autodach, wenn man bemerkt, dass man doch Platz braucht. Ich habe das mal ausprobiert: eine Festplatte über Ethernet als iSCSI Target eingebunden. Das hatte ich mal gemacht, als meine lokale Festplatte in meinem Rechner kaputtging und ich kurzfristig eine Ersatzplatte brauchte, aber keine hatte.

    Über Gigabit-Netzwerk leider inakzeptabel im Vergleich zur Performance einer lokalen Harddisk. Du bräuchtest schon 10 GBit Netzwerk oder ein echtes SAN (also Glasfaser), damit du die Performance einer Festplatte über Netzwerk rüberbringst. Tust du das nicht, bleibst du immer auf ca. 100 MByte/s limitiert.

    Sorry, aber eine RTX 2080 (SUPER) ist mit über 700 Euro allein für die Karte unverschämt teuer. Sowas würde ich nie kaufen. Es gibt Grenzen. Die Mehrleistung für fast den doppelten Preis liegt bei 10% oder 15%. Das ist diesen Zuwachs an Kosten nicht wert.

    Ich finde, dass der Rechner für die zu erwartende Rechenleistung viel zu teuer ist. Die Komponenten sind nicht ausgewogen.

    Einige Komponenten sind Hochleistung und sehr teuer, andere Komponenten hingegen zu klein dimensioniert. Die Hochleistung kann nicht abgerufen werden, deshalb ist sie an der Stelle sinnlos und überbezahlt.


    Die 3 relevanten Komponenten für Performance sind CPU, GPU, Boot-Festplatte. Diese 3 Komponenten wählt man zuerst und baut dann den Rechner drumherum.


    Mit einem üppigen 1700 Euro Budget kommt man ziemlich weit. Ich versuche mal, preislich einander angemessene Komponenten zu zeigen. Welche Marke man am Ende für eine Komponenten wählt, ist Geschmackssache. Ich versuche vor allem Preise einzuordnen.


    Ich persönlich schaue bei CPU auf cpubenchmark.net und sortiere nach Preis-Leistungsverhältnis. Dort springen einem die Ryzen 5 3600, Ryzen 5 2600 und Ryzen 7 3700X ins Auge. Da wir einen Gaming-Rechner wollen, nehmen wir den Ryzen 7 3700X, der 100 Euro mehr kostet aber 25% mehr leistet. Das ist fast die Top CPU für Gaming Anwendungen, bei dem Budget können wir uns die leisten. Mit weniger hingegen brauchen wir uns nicht zufrieden zu geben. 300 Euro.


    Bei Grafik auf videocardbenchmark.com schauen. Die RTX Serie ist ok, die 2060 ist ok, allerdings würde ich die RTX 2060 SUPER nehmen. Das ist die Karte mit der höchsten 3D Performance in der "Price-Performance" Übersicht im oberen Tabellenbereich, die preislich gerade noch so im Rahmen liegt. 400 Euro.


    Als SSD können wir eine gewöhnliche SATA SSD nehmen. Für um die 100 Euro 1 TB bietet sich da die Samsung Samsung 860 QVO 1 TB an. SSDs mit höherer Performance werden erst für Server-Anwendungen oder viele parallele Zugriffe merklich besser. Gaming eher nicht, da wird nur Kram geladen. SSD ist ein Muss für die primäre Platte, es muss aber keine exorbitant teure sein. 100 Euro.


    Das Mainboard ist für diese Konstellation ok. Eigentlich etwas teuer, aber naja. (ca. 200 Euro)

    Als Prozessorlüfter ein klassischer Lüfter für 50 Euro.

    RAM ist ein Moloch. Finde das kostengünstigste RAM aus der RAM Kompatibilitätsliste des Mainbaords, das deinen Geschwindigkeitswünschen entspricht: https://www.msi.com/Motherboar…-EDGE-WIFI#support-mem-19

    Ich würde ausschließlich RAM aus dieser Liste nehmen, kein anderes. Damit erspart man sich subtile Abstürze und Speicherfehler später.

    Das ergibt für 16 GB irgendwas so um die 60 Euro.


    Zusätzliche drehende Festplatte ist nie schlecht, als Datengrab, oder wenn man z.B. Video-Aufzeichnung für sich entdeckt, und nicht zu unterschätzen: Backups von Daten der primären Platte. Will man Backups besser, beschafft man sich auch noch eine externe USB 3 Festplatte und macht Backups dort drauf.

    Bestes Preis-Leistungsverhältnis liegt bei 4 TB Platten, irgendeine für 100 Euro. Weniger als 4 TB zu nehmen lohnt sich einfach nicht, da spart man 20 Euro, und das ist bei dem Budget gar nichts.


    Angemessenes Netzteil ist um die 100-130 Euro.


    Angemessenes Gehäuse ist um die 100 Euro.


    Zwischensumme 300+400+100+200+50+60+100+100+100 = 1450 Euro, aufgerundet 1500.

    Hättest du also noch 200 Euro für Kleinkram.


    hm... würde ich glatt für mich persönlich weiter ausarbeiten wollen... bei mir steht nämlich auch eigentlich eine Rechnererneuerung mit in etwa so einem Budget an ;)

    Ein Teil des verdeckten Bereichs wird aufgedeckt, wenn man das Video zur Vizunahplatz-Mission (vom Einheimischenviertel aus gestartet!) komplett anschaut.


    Falls du einen nicht-Cantha-Charakter hast, kann ich mal bei mir nachschauen, ob ich dich dort hin mitnehmen kann. Wenn ich mich nicht irre, habe ich mit einem Charakter den Quest "Chaos am Markt" für sowas immer aufgehoben, damit man Leute dort hin mitnehmen kann.

    Wenn ihr eine Benutzergruppe definiert, könnte das doch der manuellen Aktivierung eines Accounts entsprechen: direkt bei Registrierung ist man als Benutzer existent und kann zumindest öffentlich schreiben. Die Admins müssten eine Benachrichtigung über jeden neuen User erhalten und tragen ihn dann in die Konversations-Gruppe ein, wenn er ein valider User ist. Die Info, dass man erst nach Überprüfung eine Konversation eröffnen kann, müsste in der Fehlermeldung des Forums stehen, die kommt, wenn man nicht Mitglied dieser Gruppe ist.

    Soweit ich das sehe, wird Arenanet mit GW2 sein Ende finden oder nach GW2 etwas völlig anderes entwickeln. Nach allem, was man so im letzten Jahr mitbekommen hat, und auch wie sich so der Markt entwickelt, scheint es für eine MMO-Nachfolge für GW2 keine Grundlage zu geben.

    Die melken die Kuh jetzt noch so lange es geht, und dann ist Ende.


    Am Ende wird es möglicherweise noch eine Ausgründung mit einer Minimannschaft zum Restbetrieb von GW2 geben, so wie jetzt auch schon GW1 läuft, und das läuft dann noch so lange wie die Einnahmen größer als die Betriebskosten sind und man GW2 im Portfolio von NCsoft führen möchte.

    GW1 tot kann ich jetzt nicht behaupten. Man darf natürlich nicht in verlassenen Gilden bleiben, auch wenn es die ist, die man aus nostalgischen Gründen niemals verlassen will. Es gibt weiterhin große aktive Gilden, auch deutsche, und ein aktives Gildenleben.


    Es ist überhaupt nicht schwer es zu finden. Ich war eine zeitlang mit meinem gildenlosen Lageraccount unterwegs, und irgendwann war ich es leid die netten Nachfragen nach Gildenmitgliedschaft auszuschlagen, und so bin ich in eine aktive deutsche Gilde mit echt aktivem deutschen Bündnis gekommen. Es gibt ein aktiv genutztes Teamspeak oder auch Discord fürs ganze Bündnis, jede Gilde ihren Channel, zusätzlich übergeordnete Channel, und da ist wirklich Leben drin ganz wie man es von früher gewohnt ist. Und soweit ich das mitbekommen habe, gibts selbst jetzt noch den einen oder anderen ganz neuen Spieler, den man gern mit seinem angesammelten Krempel überhäuft.


    Das Bündnis insgesamt ist sogar so aktiv, dass immer wenn ich nachschaue, irgendeine Stadt in Factions gehalten wird, so dass ich das erste Mal in meinem GW1-Leben direkten Zugang zu billigen Dietrichen habe... Nicht dass ich das noch bräuchte, aber man sieht daran, dass da schon noch was läuft.


    In Außenposten ist natürlich weitgehend tote Hose, das ist nicht zu beschönigen. Die meisten Tätigkeiten wirst du mit deinen Helden alleine machen oder mit vielleicht einem Mitspieler aus dem Bündnis.


    Aber am Wochenende abends das Gekloppe in Fort Espenwald macht echt Spaß. Das ist beliebt, und das läuft noch. Sogar die Flames und Schmähungen sind dieselben wie seit Urzeiten.



    Die Art der Ankündigung des dritten GW2-Addon zeigt aber auch den desolaten Zustand von Arenanet und GW2. Eigentlich muss sowas zelebriert werden und groß rauskommen. Jetzt ist die Bekanntmachung, dass da was kommen soll, unter "ferner liefen" am Ende des Ausblicks gerade mal erwähnt worden. Die Ankündigung fühlt sich kühl und sachlich an wie von den Entwicklern selbst gemacht, nicht von einem kraftstrotzendem funktionierenden Marketing.


    Das zeigt, wie ausgezehrt Arenanet ist und händeringend versucht, die Spieler bei der Stange zu halten. Die Art der Ankündigung sagt mir, dass man sich erst jetzt gerade fest dazu entschlossen hat, tatsächlich doch noch ein Addon herzustellen. So eine Ankündigung verpflichtet ja: ab jetzt müssen sie es bringen und können dieses Vorhaben nicht rückgängig machen. Wäre Arenanet sich des Spiels und der Spieler sicherer, hätten sie die Ankündigung verschoben und dann mit mehr Inhalts-Teasern bringen können. Der einzige Teaser ist ein Konzept-Artwork, das so sicherlich schon seit Jahr und Tag in den Mappen herumdümpelt. So dürfte das Addon vielleicht so um Weihnachten nächstes Jahr zu erwarten sein, und das ist schon verdammt lange weit hin.

    Als es neulich Zaishen-Quest am Wochenende war, bin ich Samstag abend nach Fort Espenwald gegangen, amerikanischer Distrikt, und da waren genügend Leute für eine gepflegte Klopperei da. Ist jetzt nicht das richtige organisierte PvP, aber für mich hat das richtig Laune gemacht, obwohl ich sonst absolut nicht der PvP-Typ bin.

    Ich mach jetzt mal keinen extra Thread auf...


    Um den Rest von Cantha zu kartografieren, habe ich letzte Woche ingame rumgefragt, wie man auf die Espenwald und Jadesteinbruch Karten kommt, und es scheint ein inoffizielles Wochenend-Event im amerikanischen Distrik für Fort Espenwald zu geben: Sonntag, vielleicht ebenfalls Samstag, zwischen 21:00 (oder wars 22:00?) und circa Mitternacht europäischer Zeit. Sorry für die ungenaue Angabe, ich hätte mir das besser merken müssen, aber man kann ja ingame nochmal nachfragen.


    Ich hasse eigentlich PvP, aber das hat unerwartet richtig Spaß gemacht, und ich habe nicht nur kartografiert, sondern bin ganze 3 Stunden dabeigeblieben. Ich würde anhand der Wartezeiten schätzen, dass 2 oder 3 gleichzeitige Matches am laufen waren, d.h. vielleicht 30-50 Spieler. Jetzt nicht die Welt, aber immerhin.


    Einziger Wermutstropfen: ist halt amerikanischer Distrikt, d.h. hohe Latenzen, d.h. schwieriges Unterbrechen.


    Jadesteinbruch allerdings hieß es sei nicht im Programm, weil nur von Bots gespielt. Man solle sich an seine Allianz wenden und dort entsprechend Spieler ausheben, wenn man mal kartografieren will.

    "ihr werdet alles in GW2 vorfinden was ihr in GW geliebt habt" (so oder so ähnlich)

    Das ist reines Marketing-Sprech und so unspezifisch wie möglich gehalten, damit jeder Spieler seine persönliche Vorliebe, wieso er GW1 so gern spielt, auf GW2 projiziert. Das ist natürlich für jeden Spieler was anderes, und so ein Versprechen kann natürlich in seiner Gesamtheit niemals von einem anderen Spiel gehalten werden. In solche Sätze darf man kein Gewicht legen.

    Eigentlich lief es doch für GW2 von Anfang an nicht gut. Was da 2012 nach 5 Jahren Entwicklung veröffentlicht wurde, hatte nicht nur nichts mit GW1 zu tun, es hatte auch nichts mit den Versprechungen zu tun, die während der Entwicklung gemacht wurden und war vor allem überhaupt nicht fertig.

    Man muss GW2 schon als neues Spiel akzeptieren und nicht zwanghaft an allen GW1 Konzepten festhalten. Das schließt zwar Teile der alten Spielerschaft von GW1 aus, schließt aber wiederum neue Teile der weltweiten Gamer ein. Für diese, potentiell deutlich größere Kundschaft, hat man GW2 konzipiert.


    Aber es lief dennoch von Anfang an nicht gut, denn es wurden jahrelang sehr merkwürdige Funktionalitäten eingebaut und das Spiel in Richtungen entwickelt, die wenig mit dem konkreten Bedarf der Spielerschaft zu tun hatten. Hinterher kann man zwar immer leicht sagen: "ich habs schon immer gewusst", aber ich schwöre, bei diversen gescheiterten Sachen habe ich bereits bei Bekanntwerden nur "wtf" sagen und den Kopf schütteln können. Die Entwickler haben offensichtlich nicht gewusst, was die Bedürfnisse und Wünsche der Spieler sind, und das habe ich schon direkt bei Release der jeweiligen Funktionalität sagen können.

    Das alles hätte nie Produktion werden dürfen:

    • Traits nicht frei, sondern nur in Hauptstadt nach Bezahlen neu verteilen können (das hat man schon zu GW1 Zeiten falsch gemacht und nach einem halben Jahr in GW1 korrigiert!)
    • Einmalinhalte (LS1) (passt nicht in den Alltag der Spieler hinein: das Spiel muss der Freizeit der Spieler folgen, nicht die Freizeit der Spieler dem Spiel)
    • aufwendige Skins bereitstellen, aber keine Skin-Bibliothek. Geld für Skin-Wechsel verlangen. Und bis heute gibt es keine komfortable preview für Skins und Färbung, und schon gar keine Speicherung sich erarbeiteter Charakter-Designs (Kombinationen von Rüstung+Skin+Farbe) (bewirkt die Nichtnutzung von Skins, dadurch Verschwendung der Entwicklerressourcen, die in den Skins stecken)
    • überstarke Auswirkung von Ausrüstung auf die Kampfstärke (bewirkt sowohl zu schwache als auch zu starke Spieler->fehlender Spielerfolg->Frustration->Spielerschwund)
    • überstarke Auswirkung von Spieler-Können auf die Kampfstärke (bewirkt sowohl zu schwache als auch zu starke Spieler->fehlender Spielerfolg->Frustration->Spielerschwund)
    • keine spielintegrierte Möglichkeit, Builds auszutauschen (bewirkt zu schwache Spieler->fehlender Spielerfolg->Frustration->Spielerschwund)
    • 1 Jahr Entwicklung der China-Version und währenddessen Stagnation des existierenden Spiels, dadurch Spielerschwund anstatt Ausbau und Verbreiterung der Spielerbasis
    • Wiedereinführung des Grind mit HoT
    • Lootokalypse: Übermaß an nichtssagenden Beute-Drops, an deren Aufräumen man nur seine Zeit verschwendet, die aber wenig zum Spielerlebnis beiträgt. Motiviert durch das Kaufen-sollen im Shop von Convenience (mehr Speicherplätze). Dazu in der Frühzeit des Spiels das hinlaufen- und aufsammeln-müssen aller Beute, während die anderen längst weiter gerannt sind.
    • Versuch der horizontalen Progression durch Einführung von Beherrschungen, einer völlig gescheiterten Mechanik, die nichts anderes als Grind darstellt und das Spielerlebnis verschlechtert->Frustration->Spielerschwund

    Die Liste ist mit Sicherheit unvollständig, gerade in den Anfangsjahren habe ich so oft "wtf" gesagt, da kann ich mich gar nicht mehr an alles erinnern. Gerade die Sachen, die dann doch durch folgende Updates wieder in was akzeptables geändert wurden.


    Dort haben viel zu viele Designer lauter Kopfgeburten implementiert, aber auf die wirklichen Bedürfnisse der Spieler wurde zu wenig Wert gelegt. Design über Funktionalität: das Design, dass die Spieler zum Shop geführt werden sollen, und dass die Spieler so lange wie möglich mit Tätigkeiten im Spiel beschäftigt werden sollen überschattet die Bedürfnisse der Spieler deutlich. Diese interessiert direkt nach dem Kauf des Spiels der Shop erstmal überhaupt nicht, sondern sie wollen einfach nur spielen. Und sie wollen auch einfach nur spielen und nicht ihre Zeit mit irgendwas völlig bedeutungslosem wie dem Aufsammeln von 5-Kupfer-Schrottgegenständen verschwenden.


    GW1 hingegen ist an der Stelle vorbildlich: dort ist das wesentliche vorhanden, schnörkellos, und in genau der richtigen Menge.

    Du siehst eine Perspektive für Arenanet, die über GW2 hinausgeht? Diese Perspektive ist mit den Entlassungen in Q2 2019 beerdigt worden und hat seinen Abschluss im Fortgang von Mike O'Brien gefunden. Das sieht man daran, dass die kreativen Designer gegangen sind, und die Information dass zwei ungenannte Projekte eingestellt worden sind. Das wäre das Spiel/die Spiele gewesen, das Arenanet nach GW2 gemacht hätte. Sei es GW3, sei es ein Mobil-Spiel, sei es etwas ganz anderes. Das ist gestoppt worden, und die dazugehörigen Entwickler wurden entlassen. Ende Gelände.


    Übrig geblieben ist die Betriebsmannschaft von GW2. Die wird das Spiel so lange betreiben, wie es ausreichend Gewinn abwirft. Dann wird GW2 heruntergefahren. Aus dem Grund wird die Betriebsmannschaft soviel wie möglich daran setzen, mit minimalem Aufwand so lange wie möglich am Ball zu bleiben und so viel Geld rauszuholen wie möglich, damit ihre Arbeitsplätze erhalten bleiben. Die haben ja sogar angefangen, aus den verbliebenen GW1 Spielern noch was rauszuquetschen: plötzlich gibts für teuer Geld massig kleine Banktruhenerweiterungen, die es 12 Jahren lang nicht gab. Das ist der Geist der heutigen Shop-Orientierung: braucht man Geld, bringt man irgendwelche unsinnigen teuren Sachen in den Shop, und damit die Leute es kaufen, baut man zuvor ins Spiel Hindernisse ein, die der Spieler im Shop wegkaufen soll. Das nennt sich euphemistisch dann "Convenience". GW2 ist da ganz groß drin, GW1 ist zum Glück vorher designed worden und hat davon fast nichts. Erst kürzlich muss jemand auf die glorreiche Idee gekommen sein, den 12 Jahre alten Designfehler der zu geringen Lagerkapazität endlich doch mal in Geld umzuwandeln.


    Darüber hinausgehende wesentliche Weiterentwicklungen wird man aufgrund der Nichtmehrexistenz von Kreativen und Designern in GW2 nicht machen können. Die Leute gibt es schlicht nicht mehr, und mit Sicherheit auch keine entsprechenden Planstellen. Man wird mit den existierenden Tools und den existierenden Konzepten das Spiel im kleinen weiterbringen. Schließlich gehört zum Erstellen einer neuen Karte und der Ausgestaltung einer bereits skizzierten Storyline vor allem handwerkliche Fleißarbeit, aber keine kreative und visionäre Design-Arbeit, denn das ist in den vergangenen Jahren den entsprechenden Fleißarbeitern in Fleisch und Blut übergegangen. Die mäßige, handwerklich solide, aber fließbandmäßig produzierte Qualität der Spielerweiterungen seit PoF spricht dafür. Aber so was wirklich neues, was bisher noch nicht im Spiel ist, wird nicht mehr kommen.

    Auch kein neues Spiel. Es gibt kein Team dafür. Arenanet ist kein Entwicklungsstudio mehr, es ist zum Betreiber/Maintainer von GW2 geworden. Wenn man ein neues Spiel will, wird man ein neues Studio gründen. Das ist z.B. auch genau das, was Mike O'Brien getan hat.

    Da läuft was mächtig schief bei denen nur die wissen das ned.

    Aus Spielersicht entwickelt sich das Spiel nicht gut. Wie sich das Spiel aus Arenanets Sicht entwickelt, wissen wir nicht. Möglicherweise ist das ja vorausgesehen und genau so eingeplant - schließlich gibt es jahrelange Erfahrungen mit vielen MMOs, wie sich Spielerzahlen und Einnahmen angesichts des Erweiterungs-, Pflege- und Updatezustands eines MMO langfristig entwickeln.


    Ich jedenfalls bin vor mittlerweile knapp 2 Jahren vor allem wegen des überhand nehmenden obligatorischen Grind ausgestiegen. In der Zeit seither hat sich das nicht verändert, und zusätzlich wird einem der Shop immer mehr reingedrückt, der zweite große Grund weshalb ich mich befremdet vom Spiel abgewendet habe. Da sich beide Aspekte eher noch verstärkt haben, sehe ich es so, dass die existierende Spielerschaft so lange wie nur möglich mit geringstem Entwicklungsaufwand an das Spiel gebunden werden soll, bei maximal zu erringenden Shop-Einnahmen mit Dingen, die keine Ergänzung meines Spielerlebnis bieten, sondern sogar betrügerisch sind (Lootboxen/Zufallsmechaniken). Das sind Mechaniken, die ich in Spielen grundsätzlich ablehne, weil sie nicht meinem Spielspaß dienen.


    Oder um es mit den Worten der Software-Entwicklung zu sagen: wenn du bemerkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.


    Meine Konsequenz: ich spiele nur noch Spiele ohne Shop/Micro-Transaktionen. Ich habe in GW2 gesehen, wie scheiße sowas ist, also nur noch Spiele ohne. Wenn es da keine neuen mehr ohne Shop gibt, dann kaufe ich eben keine neuen Spiele. Irgendwie muss man sich ja diesem Trend entgegenstellen, der in den letzten Jahren die Spiele immer mehr verseucht. Wenn ich ein Vollpreis-Spiel kaufe, dann will ich das Spiel komplett haben und keine verschlossenen Schlösser ingame vorfinden, die ich für Zusatzgeld freischalten kann. Ich habe es doch schon bezahlt! Das Schloss sehe ich als Betrug an.

    Beim Ausrüsten der Helden muss man sich vor Augen halten, dass das nicht irgendwelche anonymen Wegwerf-NPCs sind, die einem egal sein können, weil sie nicht der eigene Charakter sind, sondern das sind Teile und Erweiterungen des Charakters. Gerade jetzt, wo man praktisch nur alleine unterwegs ist. Die Helden auszurüsten ist von der Kampfkraft her genauso wichtig wie den eigenen Charakter auszurüsten. Immerhin tragen die Helden 7/8 zum Kampf bei und man selbst nur zu 1/8.


    Und mehr, jetzt, wo ich von GW2 und dem dortigen totalen Powergaming zurückkomme und die heutigen GW1 Builds anschaue, muss ich sagen, dass ich eigentlich nur als Noob in GW1 herumgelaufen bin. 5 Jahre lang. Was war ich dumm, und was habe ich alles verweigert zu sehen. Was hätte man hinbekommen können, wenn man die Spielmechaniken besser berücksichtigt und verinnerlicht hätte. Immerhin habe ich soviel Durchblick gehabt, dass ich schon zu meinen GW1 Zeiten nur die Heldentypen ausgerüstet habe, mit denen man zumindest halbwegs was anfangen kann, und wenigstens keine Krieger oder Assassinen. Aber peinlich sind ein Großteil meiner Beiträge in der Hinsicht schon - dummerweise sind die alle noch hier auf Wartower zu finden ;)

    Allerdings spricht für GW1, dass man hier im Gegensatz zu GW2 auch mit deutlich weniger hochgezüchteten Builds ("schlechteren Builds") durch alle Inhalte durchkommt, d.h. es ist gar nicht so wichtig, was man im Endeffekt einsetzt - wenn es denn den Zweck erfüllt.