Posts by 7


    wobei worlds first in gw2 glaub ich eh überbewertet wäre / ist / sein wird. :D


    Ok, geht jetzt Off-Topic, aber seis drum:


    An und für sich ist das Konzept so schlecht nicht. Müsste man halt n paar Sachen anpassen.
    Diablo 3 kocht da ja sein Süppchen mit den Conquests (Zur Erklärung: Achievements/Ziele/etc für die es für die ersten XY die es erreichen n Leaderboard gibt. Teilweise auch Ziele, die man mit Einschränkungen (zB ohne bestimmtes Gear) erreichen muss. Einige Dinge sind was langwieriger, anderer schwierig oder fordern ein bestimmtes Vorgehen).


    Sowas grundsätzlich ähnliches würde GW2 zumindest nicht schaden.


    von dir halte ich mich fern.


    Find ich gut. Das erspart mir weiteres Geflame und grundlose Aggression von Deiner Seite sowie das Rumhacken auf dem Grün. Hat ja schon lang keiner mehr gemacht. Ich habs fast vermisst, dass jemand damit kommt um sich damit zu profilieren und sich selbst als Opfer darzustellen.


    Ich hoffe, Du bleibst auch konsequent bei Deiner Ansage, und lässt mich tatsächlich in Ruhe.


    @Topic:



    Das was in GW2 als "GvG" bezeichnet wird würde ich eher als "Zergwars" bezeichnen und da kommts dann eher auf die Koordination des Zergs an.


    Jaein. Punkt ist der: Mit dem Begriff "GvG" ist der Spielmodus aus GW1 verknüpft. Hätte irgendwann mal n Spiel ne deutliche Duftmarke gesetzt, dass "Gilde gegen Gilde" eben Massenkämpfe sind, dann wäre soetwas auch gemeinhin in GW2 als GvG akzeptiert.

    Was ist denn so lustig daran, wenn man jemanden fragt, ob er noch nicht sehr lange spielt? Oo Kannst du mir das mal bitte erklären? Und warum sollte ich ihn provozieren wollen, mit einer einfachen Frage? Wtf? Und nein, wie soll ich mehere Beiträge im Jahr gelesen haben von ihm? Siehe mein Registrierungs-Datum.


    Hat immer so n herablassenden Unterton, wenn man fragt, ob jemand Anfänger ist.
    Mal ab davon ists grade bei jemandem, der teilweise wirklich überpräsent war im WT, lustig, wenn n Neuling daherkommt und fragt, ob er noch nicht so lang spielt. Aber gut - passiert in jedem Forum alle Jubeljahre mal: N Neuling fragt nen langjährigen Regular, ob er denn Ahnung vom Thema hat. Immer wieder putzig.


    Evtl hält man da lieber den Ball flach, grade wenn man neu ist. Oder schaut sich kurz mal n paar alte Beiträge des Users an, in der Übersicht auf der User-seite reicht dann n kurzer Blick um zu sehen, dass derjenige wohl ziemlich viel bzgl GW 2 geschrieben hat. Oder beachtet das Regisrtierungsdatum des Users.





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    Es ist aber trotzdem eine Lüge zu sagen, dass Gameplay in GW2 sei "wie überall", da es kein Spiel auf dem Markt gibt, was selbiges bietet, wie es in GW2 enthalten ist. Wieso? Weil es wohl einfach nicht die gleichen Spiele sind. Mit einem hast du zwar recht: Durch die Einführung von dämlichen Raids und die noch strengere Exklusivität, wird GW2 wirklich langsam zum Standard-Spiel.


    Wieso ist das ne Lüge? Das Kampfsystem ist n stark vereinfachter Mix aus Brawler (Dodgen) und MMO (Skillbar). Nicht ganz alltäglich und im Kern eine gute Idee. Spielt sich aber höchst unspektakulär. Könnte irgendein xbeliebiges Spiel irgendeines Genre sein. Der MMO-Kram dabei ist ziemliche Standardkost. Hier bissl grind, dort gibts Massenevents, die so gesehen zwar neu sind, aber die sich auch nicht sonderlich spektakulär spielen.
    Der Rest ist unterm Strich ebenfalls Standardkost. Hier und da in eigener Fasson, aber nun auch nichts, was *wirklich* neu oder wenigstens extrem gut umgesetzt ist. Also so n bisschen n Mix aus allem möglichem - ohne bei irgendwas oder auch nur in der Summe herauszustechen.



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    Aber das hier überall behauptet wird, dass GW2 "nur" gross mit PvP beworben wird, halte ich für falsch. Nur weil jemand diese Thema als "Beilage" anspricht, wird noch lange nicht alles mit PvP beworben.


    Errrrrm. Nein. PvP war immer ein ganz heises Thema. Bei der ersten Ankündigung. Vor Release. Da gab es deutliche Aussagen ANets, dass man eine grosse Nummer im eSports werden will. Aber hallo.
    Es wird nicht behauptet, dass PvP gross beworben wurde - Es gab tonnenweise Ankündigungen, Blogposts, etc seitens ANet zu dem Thema. Sie stellten von Anfang an PvP als einen wichtigen Teil des Spiels dar. PvP-Spieler als relevanter Anteil der Spieler-/Kundschaft. Keine Beilage. ANet hat immer wieder betont, wie wichtig PvP sein soll und welche sehr hochgesteckten Ziele man dabei hat. Nicht als nebensächlich, wie Du hier schreibst.



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    Ich meine, in GW1 waren die Modi sogar noch eintöniger. Es ging dort eigentlich nur rein ums Deathmatch, mehr auch nicht.


    Anzahl der Modi heisst nix. Die erfolgreichsten PvP-Spiele derzeit (MOBAs) haben gar nur einen relevanten Modus.
    Der Knackpunkt beim GW1 PvP war die Spieltiefe und das Gameplay. Weils hochkomplex war. Da wird dann halt auch schnödes Deathmatch so richtig spannend und taktisch.


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    Das PvP in GW2 wurde niemals als "Hauptfeature" angekündigt und wird es auch niemals sein

    .


    Es wurde als sehr grosses und wichtiges Feature angekündigt. Es Gab genug offizielles dazu. Immer wieder Bezugnahmen auf GW1, darauf, dass PvP ein wichtiger Bestandteil von GW2 sein wird, etc. Es wurde massiv damit geworben. Das ist keine Nebensächlichkeit. Anet hatte von Anfang an gesagt, dass PvP-Spieler angesprochen werden sollen.

    Man spielt ein MMORPG, aber erwartet ein ultimatives PvP?



    Du hast aber mitbekommen, dass ANet bereits vor Release gross davon sprach, dass man mit dem PvP-Modus sich im eSport etablieren möchte?
    Du hast auch mitbekommen, dass ANet bis heute mit PvP wirbt?
    Du hast mitbekommen, dass ANet von Anfang an auf PvP-Spieler abzielte nach aussen hin?
    Du hast mitbekommen, dass ANet sich neulich damit brüstete, wie erfolgreich GW2 PvP sei?


    ANet wirbt mit PvP und präsentiert das Spiel allenthalben als eSports-Nummer. Da sollte dann mehr drinstecken, als dass es - wie Du ja selbst sagst - nebenher läuft.


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    Was manche hier fordern, kommt dem gleich, wenn ich mich in einem Moba beschweren würde, dass es kein/kaum PvE gibt.


    Nein, kommt es nicht. Käme es dann, wenn Riot, Valve oder Blizzard gross tönen, dass ihr jeweilges Spiel den total super PvE-Modus hätte.


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    Skarpak


    Du scheinst nicht sehr lange GW2 zu spielen, oder liege ich falsch?


    Ich musste eben sehr laut lachen. Danke dafür.


    Ich hoffe sehr, Du wolltest Skarpak damit nur ein wenig provozieren. Den Typen kriegt man eigentlich mit, wenn man mehr als nur 2 Beiträge im Jahr im WT liest.

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    Es ist ein neues Spiel, ein anderes Spiel. Es ist halt einfach kein GW1 mehr. Solange man sich nicht von diesem Gedanken lösen kann, wird man mit GW2 meiner Meinung nach auch keine Freude haben (da spreche ich aus Erfahrung, mir gings lange auch so, leider).


    Jo, hallo hier. Ich hab mein "neues GW1-Spiel" woanders gefunden, bin in recht vielen Genres unterwegs und gebe wenig auf Franchises und die damit evtl verknüpften Erwartungen. Nüchtern betrachtet, und unabhängig vom Vorgänger, bleibt mir zu GW2 eigentlich nur übrig zu sagen: Es ist ein ganz nettes Spiel. Aber letztlich allenfalls Durchschnitt, mal abseits der nett gemachten Welt. Gameplay-technisch dabei nichts besonderes. Ist halt ein weiteres MMO. Mehr nicht.

    Dann hast du deine MMOs entweder nicht intensiv genug gespielt oder du verdrängst den Rest.


    Ich bezweifle, dass Du in der Lage bist, das zu beurteilen.
    Allerdings geben Deine Ausführungen einen interessanten Einblick darüber ab, wie Du an Spiele herangehst.



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    GW1 war stylebezogen, somit kann man dort bestes Equip mit gewissen Styles gleichsetzen.


    Merkst Du eigentlich was Du da schreibst? Es ging um Legendäre Waffen bei GW2, du redest von "Bestes Euquip gibbet halt nur ohne Spass". Und dann argumentierst Du wiederum, dass GW1 stylebezogen war.
    Legendaries in GW2 sind nur Style.


    Ich hatte übrigens teures Zeug in GW1. Und ja, ich hab x-mal den selben Content gespielt, um Dinge zu bekommen. Ich hatte meinen Spass dabei. Liegt halt auch dran, dass die Mechaniken bei GW1 ansprechend waren, und einem deswegen auch die xte Wiederholung nichts ausmachte. Das ist dann der Knackpunkt, wo spiele mit mieser Mechanik zu Arbeit und Frustration werden, und solche mit guter Mechanik auch weiterhin Spass machen.


    Wenn Dir bei Spielen mit guter Mechanik der Spass abgeht und Du der Meinung bist, Du müsstest Dich durch Wiederholungen und Frustration quälen, dann liegt das Problem nicht am Spiel. Sondern in Dir.
    Wenn man dann trotzdem weiterspielt anstatt sich ein anderes Hobby zu suchen, obwohl das alles keinen Spass macht, dannn würd zumindest ich mir - wenn ich von dem Phänomen betroffen wär - mir Gedanken um meine Gesundheit machen.

    Das Argument trifft aber auch MMOs eher nicht zu. Von Wow bis LotrO, von GW bis Warhammer Online, von Rift bis SWTOR, kein einziger Spieler, der ehrlich zu sich selbst ist, hat jemals das beste Equip allein mit Spass bekommen. MMOs leben von einem gewissen Frustfaktor und jeder Menge, im Grunde ziemlich sinnloser, Wiederholungen im Endgame. Ansonsten könnte man auch schlichtweg keine Spieler dauerhaft beschäftigen.


    Das hat dann immer noch mit "Spass" zu tun. Die grosse Frage ist, wieviel generve für den Spieler noch akzeptabel ist im Vergleich zum Payoff, den man am Ende erhält.
    Bis zu nem gewissen Maße seh ich das noch als gesund an - das aber auch noch zu idealisieren oder den eigenen Tellerand so begrenzt zu halten, dass man sich offenbar nicht mal mehr vorstellen kann, dass Videospiele auch mehr hergeben, halte ich für fragwürdig.


    Ab davon ists mal wieder albern, das mit einem "das ist halt so im MMO Genre" zu verargumentieren.
    Ich hatte in meinen MMOs Spass. Irgendwas hab ich wohl richtiger gemacht als Du. Zumindest musste ich mir nie dieses Ding mit "Frustration gehört dazu" einreden um bei nem ordentlich designten Spiel länger zu bleiben.

    Oh ich muss PvP spielen, oh ich will nur die Sachen farmen die mir Spaß machen :rolleyes:


    Genau deswegen spielen Leute Videospiele. Des Spasses wegen. Alles andere halte ich für fragwürdig bis ungesund.



    Aber hey, ich bin gerne da um Deine Tränen zu trocknen, falls Du jemals auch nur einen Satz hier lässt, dass im PvP nur noch Vollnappels rumgurken, die kein Plan haben und sich durchsterben bis sie ihre Legendary haben.

    Hat Dich im Faction-Chat schon jemand angeschrieben? Bzw wie ist die Verteilung beider Fraktionen in deiner Gegend? Wohnst Du städtisch oder ländlich? Da gibts dann auch wieder unterschiedliche Vorgehensweisen...

    Damit hat also der in GW1 angekündigte Waldi-Buff seinen legitimen Nachfolger in GW2: Die Dungeon-Überarbeitung.
    Ich weiss nicht, was alle haben, seit Jahren schreit man hier, dass GW2 ne richtige Fortsetzung zu GW1 sein soll. Nun ist ist es da.


    Spass beiseite:
    Ich versteh nicht ganz, wie damit der Anspruch, auch die Casual-Spielerschaft zu bedienen, weiterhin verfolgt wird. Dungeons werden damit wohl nennenswert weniger gespielt. So manche Spieler ("Casuals") dürfen sich dann erst recht zwischen "Worauf hab ich grad Bock" und "Ich sollte Gold reinspielen" entscheiden.
    Ungut.

    Portal komplett besetzen: 1750 AP. 2 Mods drauf: nochmal 250 AP.
    Gegnerisches Portal Hacken: 100 AP.
    Glyph-Hacking: zusätzliche 50 - ~300AP (letzteres dann eben für mit Level 8 gehackte Level 8-Portale, bei denen man alle Glyphen richtig hatte; den AP-Bonus fürs Glyphen gibts auch bei bei eigenen Portalen);
    2500 AP brauchst Du für Level 2.


    Das L1 bedeutet Level 1. Wenn Du Deinen Namen antippst, werden Dir Deine momentanen AP angezeigt.



    Zum Glyph-Hacking nochmal:
    Gewöhn Dir das früh an. Am anfang wirst Du ggf wenig richtig haben. Mit der Zeit kommt die Übung, und man kennt die gängigsten Glyphen. Ist neben dem Achievement und den AP auch so wichtig, weil eben ordentlich Material dabei rumkommt. In der Level-Phase brauchst Du die Resonatoren, später dann vor allem die Waffen. L7- oder L8-Portale will man später auch gar nicht normal hacken. Dafür sind die idR zu selten und der Loot zu wertvoll.


    Nach nem Glyph-Hack werden Dir nochmal die einzelnen Glyphen angezeigt. Jede Glyphe hat eine Bedeutung, es werden Sätze oder Aussagen gebildet. Ich merk mir nen Teil der Glyphen über die Bedeutung, für manche Glyphen hab ich eigene Eselsbrücken, weil da meine "Vokabelkenntnisse" noch Lücken haben.
    Glyph-Sequenzen innerhalb eines Hacks sind nicht zufällig, die Aussagen machen einen gewissen Sinn. Dementsprechend können manche Glyph-Folgen niemals kommen, während man sich sinnvolle Sätze logischerweise leichter einprägen kann. Bspw "Change human future" ist dann einfach einfach zu merken und umzusetzen, wenn man die Glyphen erstmal halbwegs kann. Das gibt sich mit der Zeit, viel Auswendiglernen muss man nicht.
    Ein kleiner Guide: http://decodeingress.me/2015/05/07/golros-guide-glyphing/
    Übersicht über mögliche Glyph-Sequenzen: http://www.ingress.tv/3-glyph-hack-sequences.html


    Auf den niedrigen Levels sind ohnehin kürzere Sequenzen. Da kriegt man dann auch Übung.

    @7
    Wie du weißt, bin ich ein strickter Gegner der These, dass das Angebot die Nachfrage bestimmt.


    Weiss ich. Weil Du aber in einigen Dingen über den Durchschnitt hinaus intelligent und besonders reflektiert über Dich selbst bist, widerspricht das in keinster Weise dem, was gängig ist: Menschen greifen zu dem, was ihnen angeboten wird und ihnen dabei positiv erscheint. Zumal es eben auch angenehm und bequem ist, sich nicht ständig mit Neuem auseinanderzusetzen. Weswegen man zum Gewohnten greift.
    Der Markt bedient das, weils bis zu einem gewissen Grad auch wenig Risiko birgt.


    Schliesst aber auch nicht aus, dass es nicht möglich ist, einer breiteren Masse andere Standards erfolgreich näherzubringen. Gewohnheiten zu bedienen, ist idR risikoärmer und ausreichend einträglich.


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    Das ist nicht gewollt. Gewollt ist, dass jeder, wirklich jeder sein Erfolgserlebnis hat. Und wenn er sich dabei noch gut/besonders fühlt, das ist dann ein ansprechendes Spiel.


    Wobei da eine gewisse Gratwanderung notwendig ist. Zu einfach solls nicht sein, der Widerstand soll aber nicht zu gross sein. Innerhalb eines bestimmten Rahmens gibts dann auch noch ne Zielgruppe, die sich ihre Ziele und Inhalte gern selbst schafft. Sandbox-Spiele boomen ja.


    Auf der anderen Seite erinnere ich mich noch dran, dass Du vor längerer Zeit mal beschrieben hattest, warum Du das Kampfsystem von Assassins Creed mochtest: Du hattest im Gegensatz zu Leuten, die dies kritisiereten nicht den Eindruck, dass dieses zu anspruchslos ist, sondern hattest das abseits von schierer Effizienz so gespielt, dass Du Dir selbst das Ziel stecktest, Gegner auf bestimmte Arten und Weisen zu besiegen. Mag für Dich interessant sein, ist aber an der Masse vorbei, wenn man sich betrachtet, dass Hersteller solche Vorgaben auf harte (es ist notwendig, um weiterzukommen) oder weiche (Unlockables und Achievements, wenn man auf bestimmte Arten und Weisen oder mit Einschränkungen oder mit Vorgaben (zB XY verschiedene Moves, Verwendung bestimmter ) Kämpfe bestreitet) Art und Weise ins Spiel bringen.



    Die Spiele, die mir im Hinblick auf Mechaniken am meisten positiv im Gedächtnis bleiben, sind solche, die da einen relativ fliessenden Übergang hinkriegten.
    Bestes Beispiel stellt da imho "The Wonderful 101" dar. Da gibt es faktisch (fast - wenige Ausnahmen gibt es) kein Scheitern. Es gibt zwar einen GameOver-Screen, aber man macht in den meisten Fällen exakt (!) an der Stelle weiter, an der die eigenen HP ausgingen. Und wenn der Boss da grade bei 57% war, dann gehts bei 57% weiter. Die Stellschraube im Spielverlauf stellt da letztlich die aufgewendete Zeit und die erlebte Flüssigkeit von Kämpfen dar. Als Spieler fühlt man sich - meiner Erfahrung mit dem Spiel nach - nie schlecht. Sondern man fühlt sich noch besser, wenn mans besser macht. Der Trick ist dabei, dass die zugrunde liegenden Mechaniken hochkomplex sind und man sich so tief reinarbeitet, wie man das eben als angenehm/herausfordernd empfindet. Trotzdem bleibt ein Erfolgserlebnis, selbst wenn man in kleinen Schritten und mit einfachen (und nicht ganz so effektiven) Taktiken durchkam.


    Das Spiel hat sogar in gewisser Weise Belohnungen fürs Scheitern (das ist nix grundsätzlich neues - Dead Space zB hatte auch eine Vielfalt von Szenen beim Tod der Spielfigur. Sowas taucht immer mal wieder in Spielen auf und findet seinen Ursprung bereits in den 80er Jahren.). Hier springt zumindest mir das stärker ins Gesicht als woanders.


    Übrigens erfüllt TW101 auch das, was Dir an Assassins Creed gefiel - mit dem Unterschied, dass Dir das Spiel noch viel mehr Feedback und Erfolgserlebnis gibt. In Abhänigkeit davon, was Du wie gemacht und geschafft hast. Dieses Feedback schlägt sich neben Combo-Scores (die die Abwechslung berücksichtigen, diese aber nicht als einziges Kriterium und Möglichkeit für einen guten Score verwenden) eben auch in der Art, wie die Kämpfe erlebt werden, nieder.


    Der relativ geringe Erfolg des Spiels lag imho an wenig ausgeprägtem Marketing. Das Spiel bekam keinen grossen Hype und keine nennenswerte Werbekampagne. Als Grund dafür sehe ich wie gesagt die Tatsache, dass solch ein Spiel zu weit weg von den Standards ist, die man mit vertretbarem Aufwand verlässlich regelmässig abliefern kann. Aus meiner Sicht scheint es, als sollte das nie ein Verkaufsschlager werden, sondern eben um die WiiU auch einer Kundengruppe mit anderen Ansprüchen schmackhaft zu machen. Allerdings ohne, dass eine grössere Anzahl an Kunden auf die Idee kommt, soetwas als Standard zu wollen. Ergo: Dem Spiel wird keine grosse Medienpräsenz spendiert.


    Ähnlicher Grund, warum imho soetwas wie Super Mario Maker nicht als Start-Titel für die WiiU kam - es hätte früh einen sehr hohen Standard bzgl der Nutzungsmöglichkeiten der Periphe gesetzt. Ob der immer hätte eingehalten werden können: Fraglich. Ob die Kundschaft das so gut gefunden hätte, wenn da nix mehr gekommen wäre: Ebenso fraglich. Zum jetzigen Zeitpunkt, wo ein Nachfolger der Konsole in den Startlöchern steht: Passt. Wird als positiv wahrgenommen. Man freut sich, das schliesslich so etwas kam.

    Das Du oftmals nicht direkt helfen kannst. In Guild Wars 1 hattest Du z.B. die Missionen etc, wo Du direkt Leute per Hilfestellung "durchziehen" konntest. In Guild Wars 2 dagegen kannst Du bei den Aussichtspunkten/JP (Mesmerportal mal außen vor) oder den Herzchenquests nicht wirklich eingreifen. Das muss der andere alleine schaffen. Da bist Du zwar dabei, aber letztendlich nur Zuschauer.


    Bei dem Beispiel mit den Hüpfereien muss ich widersprechen. Die Art der Hilfe ist ne andere - In der Anfangszeit hatte ichs zigfach erlebt, dass man zusammen geknobelt hat, wie man springt. Oder dem anderen vorgesprungen hat oder Tipps gegeben hat. Das ist was anderes als Hilfe durch Mittel der Spielmechanik. Dennoch sehe ich da keinen Bruch.
    Im Gegenteil - jemanden "durchziehen" wie das in GW1 ja oft praktiziert wurde, das ist nichtmal ein Nebeneinander, sondern ein "hintereinander her".


    Herzchenquests zusammen fand ich übrigens relativ spassig. Problematisch war das dann, wenn man nicht gleichauf war. Da hätte man tatsächlich besser ansetzen können. Aber grundsätzlich?

    Da muss man differenzieren, Wyvern.


    Einmal haste Spiele per se - und dann eben die Sichtweise von Spielerschaften. Ich hab das offen gesagt auch nie so recht verstanden. Problematisch wirds dann dadurch, dass beide Arten von Spielen und Zielgruppen selten bis nicht tatsächlich nebeneinander koexistieren. Einfluss einer Zielgruppengrösse auf Designentscheidungen inklusive Kaufkraft und Kaufbereitschaft auf der einen Seite - und auf der anderen Seite die gewünschte Selbstwahrnehnung von Spielerschaften. Wo ich manchesmal den Eindruck habe, dass Videospiele für so manchen mehr sind als nur Spiele. Eben Teil der eigenen Selbstwahrnehmung.


    Dann wiederum ist es fast schon wahnwitzig, dass eine einstige Mainstream-Ikone (nämlich Super Mario) ziemlich core und eigentlich kein Stück mehr Casual ist, was den Skillcap diverser Spiele des Franchise betrifft.
    Und hier gibt es wiederum einen Teil der Hardcore-Gamerschaft, die aus Abgrenzungsgründen genau das nicht sehen kann oder will.
    Gleichermassen gibt es Gründe, warum Dinge wie Kaizo Mario überhaupt existieren können.


    Das ganz andere Problem ist aber, dass das Angebot (weniger komplizierte Spiele mit möglichst zugänglichen Inhalten) auch die Art der Nachfrage bedingt.
    Gleichzeitig setzt sich mit einer Fokussierung auf Anspruch auch ein Hersteller unter Druck - Ich vertrete da durchaus die These, dass zu avantgardistisches oder Anspruchsvolles Marketingtechnisch gern mal eher unten gehalten wird. Ein Publisher würde sich nur Probleme einhandeln, wenn die Kundschaft zuviel Blut geleckt hat und bestimmte Standards eben nicht mit jedem Release eingehalten werden können. Als eines von mehreren möglichen Beispielen: Nintendo hätte meines Erachtens nach ein massives Problem, wenn nach einer aggressiven Marketingkampagne TW101 oder Bayonetta 2 massive Verkaufsschlager geworden wären.

    "Casuals" ist vor allem ein Begriff geworden, vor dem man sich gerne abgrenzt.
    Elitarismus ist halt im Trend, und offenbar ordnen sich Leute gern möglichst weit oben in der Fresskette ein. Weil Dota > LoL > Hots und Starcraft >>> die drei vorigen. Und PC > Konsole. Und das ist ja wichtig. Will mir das Internet und gewisse Leute sagen.


    Ich geh mal noch ne Runde Ingress Farmen, das ist viel höherwertiger als der ganze Nerdkram den man zuhause in der warmen Bude tut.


    Und wenns schon Videospiele sind:
    Natürlich sind Dinge wie TW101 viel besser anzusehen als dieses Mainstream-Casual-Geeiere a la Witcher 3 oder MGS 5: Phantom Pain. Ist halt nur was für Casuals und den Mainstream. Kann die Industrie mal bitte wieder richtige Spiele ohne diesen ganzen unnötigen Fluff rausbringen? Diese Casualisierung mit den ganzen RPGs, wo sich Leute dann fühlen können, als wären sie richtige Computerspieler, das sorgt auch nur dafür, dass zuwenig Anspruchsvolles produziert wird.


    Hab den Wiederstand gewählt. Konnte nicht anders^^



    Ich finde diese Entscheidung gut. :D
    Übrigens, wir heissen eigentlich Schlümpfe. Und die andern Frösche.


    Ich war jetzt just dieses Wochenende zum ersten mal bei ner etwas grösseren Aktion dabei. Also, Felder mit Seitenlängen jenseits der 20 Kilometer. War dann schon sehr thrillig, weil zeitweise unklar war, ob das alles so hinhaut, wie man sichs vorstellte. Aber in der Nacht irgendwo im nirgendwo im Wald zu stehen, nach mehreren Minuten endlich mal lange genug ne ausreichend stabile Internetverbindung zu haben, dass man die Links schliessen kann und zu Wissen, dass da einige Leute nun überlegen, ob sie nochmal rausgehen oder das am nächsten Tag wegräumen - Priceless.


    Achja: Wenn man sich mal nicht entscheiden kann, in welches Cafe man sich setzt: Scanner anmachen, und dann das nehmen, bei dem mehr Portale in Reichweite zum Hacken sind :D

    Dann mal n kleiner Crashcurs für den Einstieg:


    Sind die Portale in Deiner Umgebung eigene Fraktion oder Gegner?
    Gegnerische Portale: Hacken. Gibt jedesmal 100 AP. Bei 2500 AP steigst Du auf Level 2.
    Eigene Portale geben bei normalem Hacken keine AP, aber dennoch Items. Also, hacke einfach was das Zeug hält. Wirst Du so oder so das Spiel durch tun müssen.


    Es gibt noch das sogenannte "Glyph-Hacking". Dazu hältst Du den "Hacken"-Button gedrückt, es öffnet sich dann ein Mini-Game, bei dem Du Symbole nachzeichnen darfst. Je mehr Du richtig hast, desto mehr Bonus-Items gibts. Ausserdem gibts zusätzliche AP für Glyph-Hacking. Ich empfehle, früh damit anzufangen. Man braucht einige Zeit und Übung, bis man genug Routine hat. Zumal es für Glyph-Hacking auch Achievement-Punkte gibt. Ausserdem ist das der beste Weg, sich langfristig mit genug Items auszustatten.


    Nächster Punkt, um AP zu bekommen: Portale mit Resonatoren besetzen.
    Geh am besten auf www.ingress.com/intel - Und such Dir mitels der Suchfunktion dort deine Umgebung. Zoome nah ran, dann werden graue Portale auch angezeigt. Zur Not - wenn keine grauen Portale in deiner unmittelbaren Umgebung sind) machst Du bei Gelegenheit einen Ausflug in nen Nachbarort oder irgendwo in die Natur. Geh mit der Einstellung ran, dort nen gemütlichen Nachmittag zu verbringen (Also: Stadt anschauen, wandern, Kaffee trinken, Shopping-Bummel, etc) und nebenher Ingress zu spielen. Fang gar nicht erst mit ner "Ich muss irgendwohin um zu Grinden"-Einstellung an. Sondern grinde nebenher, während Du irgendwas anderes machst. Oder weil Du eh am entsprechenden Ort ist.


    Du gehst also zu nem grauen Portal, und machst dieses voll mit Resonatoren. 125 AP pro Resonator, für den ersten (Capture) gibs 500 AP dazu, für den letzten 250 (Complete). Dazu setzt Du noch 2 Mods (grüne Portal-Shields, etc - erstmal kein rare oder very rare Zeug). Wenn irgendwo Portale der eigenen Fraktion sind, die nicht voll besetzt sind: Besetze diese auch voll, um jedes AP abzuschöpfen.


    Nach nicht allzu langer Zeit wirst Du dann Level 3 sein (bei mir hats nen gemütlichen Stadtbummel in ner Nachbarstadt gedauert). Achja, und das mein ich ernst: Guck nicht nur aufs Handy. Wenn Du an nem Portal bist, schaus Dir an. Ich gehör da auch zu der Fraktion an Spielern, die es cool findet, auf wieviele Details einen das Spiel in seiner Umgebung und auch in fremden Orten so hinweist.


    Mit Level 3 kannst Du dann Portale bis auf Level 2 Upgraden. Portal-Level errechnet sich wie folgt: Summe aller Resonator-Levels geteilt durch 8.Und das dann abgerundet. Level 2-4 Resonatoren können je maximal 4 von einem Spieler gesetzt werden, 5 und 6 je 2, 7 und acht je 1. Je höher der Portal-Level, desto höher die Reichweite für Links.
    Links und Felder sind auch eine wichtige Quelle für AP.


    Zum Linken: Du brauchst einen Portal-Schlüssel von dem Portal zu dem Du linken willst. Zudem müssen alle beteiligten Portale voll mit Resonatoren besetzt sein. Verknüpfst Du 3 Portale untereinander mit Links, entsteht ein Feld. Links gegben 313 AP, ein Feld 1250.
    Zu den Portal-Schlüsseln noch, weils mir am Anfang nicht klar war: Sofern Du noch keinen Schlüssel vom Portal hast, gibt es eine relativ hohe Chance, dass beim Hacken einer droppt. Willst Du mehr als einen Schlüssel von einem Portal: Vor dem Hacken schaust Du in das Menü des Portals. Unten ist ein Icon in Form eines Schlüssels. Drauftippen, dann kannst Du Drop/Ablegen wählen. Tu das. Dann hacken. Danach den abgelegten Schlüssel wieder aufsammeln. Gewöhn Dir erstmal an, bei jedem Hack auch nen Schlüssel zu holen, gleich ob du grad Linken kannst oder nicht. Dann bist Du versorgt, wenn Du mal wieder vorbeikommst und feststellst, dass Du Felder bauen könntest. Ohne erstmal rumzustehen und im Kreis zu latschen, bis Du alle benötigten Schlüssel hast.
    Zieh keine riesigen Links. Erstmal immer nur zum nächstgelegenen Portal. Deine Mitspieler werdens Dir danken, da du mit zu grossen Links irgendwohin (aka Wurstlinks) nur deren Spiel störst.


    Generell gilt: Binde Dich nicht an Deine Portale. Es ist in der Level-Phase grundsätzlich vorteilhaft, wenn der Gegner Deine Sachen abreisst. Weil Du damit wieder ne Basis hast, um mehr AP zu machen. Jackpot ist imho, falls Du nen gegnerischen Spieler ähnlichen Levels in Deiner Umgebung hast. Man reisst sich dan gegenseitig Felder und Portale ein und kann wieder aufbauen. Ausserdem übt man schonmal die Rivalität im Kleinen ;)


    Ganz wichtiger Punkt auch - und der, ohne den das Spiel nur bedingt Spass macht: Knüpfe Kontakte mit den Mitspielern Deiner Fraktion. IdR siehts so aus, dass die lokalen/regionalen Communities froh über neue Spieler sind und sich auch entsprechend um diese kümmern. Im zweifelsfall kannst Du in der Google+-Suche deine Region und die Fraktion eingeben. Kann passieren, dass Comms nicht direkt jeden reinlassen, sondern die Leute erstmal persönlich treffen wollen (um der Gefahr auf Gegner mit Zweitaccount entgegenzuwirken). Die Soziale Interaktion ist imho auch das, was den Reiz an Ingress ausmacht. Die können und werden Dir dann wahrscheinlich auch durchaus beim Leveln helfen. Je nach lokaler Comm gibts häufige oder regelmässige Treffen/Stammtische/Farmrunden. Ausserdem sind High-Levels idR froh, wenn sie ihren Level 1-5-Kram an jemanden loswerden können, ders brauchen kann. Oder man läuft gemeinsam durch die Stadt, die Level8-Leute schiessen dir gegnerische Portale weg und unterstützen Dich mit Schlüsseln, damit Du dann zügig Portale besetzen und Felder bauen kannst.


    Ab Level 6 bist Du in der Lage, die meisten gegnirischen Portale mit vertretbarem Aufwand einzureissen. Keine Sorge, der Weg dorthin geht schneller, als man vielleicht meinen möchte.


    Soviel erstmal dazu, später mehr. Wenn Du Fragen hast: Raus damit.


    Ansonsten noch 2 Links:
    https://www.reddit.com/r/Ingre…i_started_aka_a_level_by/ (den Teil mit dem Einreichen eigener Portale bitte ignorieren - die Funktion ist derzeit deaktiviert).


    https://docs.google.com/docume…9LwRmdP38AOJ7Zp58TE0/edit
    (das ist viel Lesestoff. Aber gibt einen guten Überblick)

    Welche Fraktion bist du?


    Ich kann dir morgen oder so die ersten Schritte erklären und Dir nen Guide verlinken.