Posts by Amok Der Heiler

    Ich habe kurz gezweifelt ob ich tatsächlich auf deinen Post reagieren soll, vor allem um dich zu schützen, damit du dich nicht weiter selbst differmierst. Allerdings ist mir das Thema zu wichtig, daher muss ich leider auf deine Peinlichkeit, 9 Monate, nach der Diskussion reagieren. (Habe ich solange in deinen Kopf gespukt?) Noch schlimmer finde ich die Tatsache, dass du in Verbindung mit diesem Thema Schadenfreude empfinden kannst. Es geht hier um einen signifikanten Anstieg von Sexualstraftaten und dein erster Reflex ist Schadenfreude? Autsch! Vielleicht erstmal an die Opfer denken, bevor du dich darüber freust, angeblich Recht gehabt zu haben.
    Ich sage angeblich, weil du hier eine einzige Zahl in den Raum wirfst, die ohne weitere Hintergründe überhaupt nichts belegt! Ja die Sexualstraftaten sind laut Statistik um 24,9% gestiegen, dein Fazit scheint zu sein, daran können nur die Flüchtlinge Schuld sein. Nach dieser Logik könnte man ebenfalls behaupten, dass die Flüchtlinge des letzten Jahres grundsätzlich weniger kriminell sind als der Rest der in Deutschland lebenden vor der Flüchtlingsbewegung, da die Statistik besagt die Straftaten sind um 3,2% gesunken. Macht das Sinn? Nein natürlich nicht, weil es so einfach nunmal nicht ist und kein kausaler Zusammenhang besteht!
    Ich kenne die Hintergründe der Statisitk leider nicht und könnte nur Allgemeines dazu sagen, die einen Teil des Anstiegs erklären würden wie z.B. steigt die absolute Zahl von Menschen wird auch die Kriminalität steigen. Aber da du ja hier die Expertin bist, würde ich dir mal den Vortritt lassen uns aufzuklären in wie weit dieser Anstieg mit den Flüchtlingen zusammenhängt.


    Quote

    Die Angst vor dem Denken bzw. die Angst vor kritischer Auseinandersetzung mit politischen Themen halte ich übrigens sehr gefährlich. Eine gesunde Demokratie muss auch unpopuläre Meinungen zulassen und diskutieren.


    An welcher Stelle fühlst du dich denn eingeschänkt? Ich finde in den letzten 18 Monaten wurde sehr viel diskutiert und wenn man sieht das ein Herr Höcke oder die Enkelin von Hitlers Finanzminister in Deutschland frei sprechen können, kann ich deine Bedenken nicht verstehen! Aber bitte kläre mich über das Demokratiedefizit in diesem Zusammenhang auf.

    Bin mal gespannt wie lange Punkt 1 und 2 bei den Leuten im Gedächnis bleiben, ansonsten muss Anet eigentlich nur noch Ankündigungen raushauen um die Preise in die Richtung zu bewegen, die Anet beabsichtigt und das Ganze ohne großen Aufwand.

    Es ist doch relativ simpel:
    Gw1 ist ein Gruppenspiel mit wenigen Soloinhalten, auch wenn man ohne andere Spieler unterwegs ist, spielt man mit Gefolgsleuten oder Helden immer in einer Gruppe und das von Beginn an. Man lernt die Synergien einer Gruppe von Anfang an kennen. Gw2 beginnt als Solospiel und baut erst später auf Gruppeninhalte. Es sollte also wenig verwundern, warum das Gruppenspiel in Gw1 besser klappt als in Gw2.


    Wirtschaftsmodelle bilden auch nicht die Realität ab, trotzdem kann man diese auch für Spiele wie Gw2 heranziehen.


    Deine Ausführungen zum Flipping halte ich für falsch, bzw. du belegst deine Aussage nicht.


    Als erstes basiert deine Aussage auf der Annahme, dass der Großteil der Spielerschaft ungeduldig und faul ist. Einen Beweis dafür bleibst du schuldig, es handelt sich um eine Annahme bzw. eine Vermutung!
    Diese Vermutung basiert auf einem Markt der von Flippern beeinflusst ist, daher kann man daraus keine Schlussfolgerungen ziehen wie ein Markt ohne Flipper tatsächlich aussieht. Deine Vermutung die Angebotspreise steigen und die Nachfrage würde sinken, nachvollziebar, aber nicht zu belegen, da deine Basis der Annahme die derzeitige Situation ist. Tatsächlich können wir nicht sagen wie sich ein Markt entwickeln würde. Ebenfalls denkbar, dass sich das Angebot und die Nachfrage von selbst regelt und alle Marktteilnehmer besser dastehen.


    Was ich für unlogisch an deiner Annahme halte, wie kann die Masse aller Spieler davon profitieren, nebenbei noch die Trader ein lukratives Geschäft machen (denn die würden es sonst nicht machen) und bei Anet sprudeln zusätzlich noch die Steuern und dieses ganze Konstruck der Win Win Situation soll eine kleine Minderheit tragen, denn irgendjemand trägt diese ganzen Mehrkosten. Klingt für mich nicht sehr logisch. Denn die Menge der Items bzw. die Goldmenge ist bei beiden Szenarien identisch.
    Aus diesem Widerspruch ließe sich folgendes ableiten, tatsächlich zahlen alle permanent einen kleinen Betrag zusätzlich, den Sie kaum spüren an die Trader/ANet. Durch den geringen Betrag stört sich niemand daran, wüsste man wieviel es tatsächlich bei jedem Trade und in der Summe ist, könnten die Schwankungen im Sinne einer Normalverteilung tatsächlich viel besser sein. Sprich man landet mal einen guten Kauf, mal einen schlechten, aber in der Gesamtheit dürfte das Ergebnis besser aussehen als das permanente schröpfen durch Anet und Trader.


    Wie gesagt die Schranke im Handelsposten durch die viel aktiveren Trader würde wegfallen. Der Casual wird auch durch einen möglichen größeren Unterschied zwischen Angebotspreis und Nachfragepreis dazu angeregt tatsächlich nicht den Sofortkauf zu tätigen. Rückschlüsse lassensich wie gesagt nicht ziehen, da das System auf einem System für Flipper basiert.


    Deine weiteren Ausführungen/Beispiele, die Seide und Leder betreffen sind Einzelfälle, die in meinen Augen nichts zum Thema beitragen, diese basieren wieder auf vielen Beobachtungen des Status Quo. Mein Vorschlag wäre bleiben wir doch wirklich am Thema! Sind Trader ein Fluch oder ein Segen?


    Nachtrag: Ich kann die meisten deiner Beispiele komplett nachvollziehen und würden Ihnen in einer Einzelfallbetrachtung auch zustimmen. Außerdem bin ich niemand der auf seiner Meinung zwanghaft beharrt, sihe die Unterscheidung Trader/Spekulant, trotzdem glaube ich das du in diesem Punkt falsch liegst und dir der Status Quo im Wege bei deiner Betrachtung steht und du somit zu deiner Schlussfolgerung kommst Trader seinen ein Segen für die Mehrheit!

    Wenn ich das richtig verstehe sind die beiden Geraden Angebot und Nachfrage, am Schnittpunkt ist "Gleichgewicht" und der Idealfall, S ist die Steuer die den Preis nach oben verschiebt und dadurch zu einer geringeren Nachfrage (und damit auch geringeren Gewinnen für den Produzenten) führt.
    Das kann man so aber nicht auf den GW2 Trader übertragen. Anders als eine Steuer erhöht ein Trader real die Nachfrage, das ist ein Unterschied (in dem Fall müsste die Nachfragekurve parallel nach rechts verschoben werden). Ein Spekulant verkauft seine Items ja nicht sofort wieder, er verkauft sie oft erst deutlich später. Dann sieht die Angebots-Nachfrage Situation aber ganz anders aus, beispielsweise weil garkeine "Produktion" mehr möglich ist. Man hätte dann zwei verschiedene Diagramme von zwei verschiedenen Zeitpunkten.

    In GW2 ist die "Produktion" vieler Items auch unabhängig vom Preis und relativ konstant. Beispielsweise weil "Nebenprodukte" aufgekauft werden, die eigentlich garnicht gezielt gefarmt werden. Oder weil Items durch "normale Spielaktivität" erzeugt werden und die "Produktion" nur durch Maßnahmen von Anets gestiegen ist. Z.b. wenn die LS auf der Karkainsel stattfinden würde. Dann würden mehr Karkapanzer droppen und der Preis sinken. Diese Produktion wäre aber relativ unabhängig vom Verkaufspreis, weil die Spieler die Items "nebenbei" erzeugen und nicht gezielt erfarmen.


    Anders als eine Steuer greift ein Spekulant eben direkt in Nachfrage und Angebot ein. Die Steuer macht das nur indirekt, weil der Preis gestiegen ist. Teils werden Items zum Großteil an Spekulanten verkauft, einfach weil die aktuelle Nachfrage vergleichsweise gering ist. Anet schmeißt ja bei manchen Events in 2-3 Wochen eine "Jahresproduktion" an Items auf den Markt. Das sorgt dann während des Events für einen gewaltigen Überschuss, der sich erst im Laufe eines Jahres nach und nach abbaut. Die Spieler wollen ihr Inventar aber "jetzt" aufräumen und nicht bis September warten müssen, bis sie ihre XY Stacks Candycorn verkaufen können um wieder Platz im Inventar zu haben.


    Kurze Begriffsklärung: Trader jemand der auf kurzfristige Gewinne aus ist und Spekulant eher auf mittel bis langfristige Gewinne, sehe ich richtig oder?
    Nur als kurze Ergänzung:

    Quote

    (und damit auch geringeren Gewinnen für den Produzenten)

    Sowie einen höheren Preis für den Konsumenten. Es liegt ein grundsätzlicher Wohlfahrtsverlust vor.


    Ganz allgemein gesprochen: Klar ist das nur ein Modell und es lassen sich Beispiele in der GW2 Ökonomie finden, wo man eher von einem Oligopol/Monopol sprechen würde, z.B. bei den Pres, zumindest war das früher so, die jetzige Situation kann ich nicht einschätzen. Für die standard Items ist ein Polypol bei vollkommener Transparenz, aber ein ziemlich brauchbares Modell. Tatsächlich trifft das Modell eher auf die Gw2 Ökonomie zu, als auf unsere reale Wirtschaft, da gewisse Prämissen wie vollkommene Transparenz in der Wirklichkeit ein frommer Glaube ist, bei Gw2 aber durch den einen Marktplatz tatsächlich gegeben ist.


    Ganz klar jeder neue Impuls/Situation führt zu einem veränderten Diagramm bzw. zu einen völlig neuen Diagramm. Ein Trader wird kurzfristig die Nachfrage erhöhen, aber es ist keine "echte" Nachfrage, sondern vorgelagerte Nachfrage für Andere, zukünftige Nachfrager, er greift der Nachfrage auf der Zeitachse vor, dabei kann er gewinnen und verlieren. Gewinnt er tritt ein Wohlfahrtsverlust auf Seiten der Produzenten sowie Konsumenten ein und verliert er muss er den Wohlfahtsverlust tragen, der Gewinner ist immer Anet bzw. die Steuer, denn die fällt bei jeder Transaktion an und je mehr Transaktionen es bis zum Endkonsumten gibt, desto mehr Wohlfahrtsverlust fällt an.


    Bei Spekulaten gilt letztendlich das selbe Prinzip, mit einem Unterschied, dass er tatsächlich ein Bedüfnis befriedigt, in dem er Produzenten zum Zeitpunkt x, an seinen zukünftigen Gewinnen geringfügig beteiligt, die er vermutlich zum Zeitpunkt x1 realisieren wird. An diesem Punkt, revidiere ich meine Aussage und kann deiner/eurer Argumentation zustimmen und selbst in Gw2, einen gewissen Nutzen abringen, auch wenn dieser eindeutig geringer ist, als bei Spekulanten in der "realen" Wirtschaft. Bei Tradern würde ich nicht zustimmen, denn die nutzen nur Ihre "Schnelligkeit" aus um Arbritage zu erwirtschaften. Vergleichbar ist das in meinen Augen mit Wegelagerei oder der heutigen Situation am Aktienmarkt.


    Kurzer Exkurs: Wenn Ottonormalverbrauch heute eine Aktie an der Börse kauft, selbst wenn er das mit einem schnellen Internet Anschluss macht, zahlt er schätzungsweise an 2 bis 3 Banken vorher seinen Wegzoll, bevor er die Aktie erhält, das sind nur Bruchteile von Cent pro Aktie, zahlen tut er das trotzdem. Man kann dagegen auch überhaupt nichts machen, denn die Banken haben einfach die schnellere Internetverbindung. Ähnlich, zugegeben nicht ganz so schlimm, ist die Situation in Gw2 mit den Tradern, spätestens nach dem 2-3 mal, dass dein Nachfragequote, ohne Ergebnis, überboten wurde gibt der Casual Spieler auf und klickt auf Sofortkauf.


    Auf Absatz 2 und 3 muss ich leider, aufgrund von Zeitmangel, ein anderes Mal eingehen. Bis dann

    @@FFreak und Kingofkmöse
    Bitte entschuldigt die späte Antwort, leider zu viel um die Ohren.


    Um den Quote Wars einzufangen, ein Versuch es auf den Kern runterzubrechen. Eure These Trader/Spekulanten glätten die Preise wovon letztendlich alle etwas haben. Meine These Trader/Spekulanten sind die "Heuschrecken", die eher schädlich sind. Hoffe wir können uns darauf einigen.


    Ein wichtiges Kernargument von euch: Trader federn Marktschwankungen in beide Richtungen ab und das hilft letztendlich allen. Ihr liefert dafür Belege in Form von gewissen Beispielen, denen ich auch nicht widersprechen möchte, denn Einzelfälle wird man für beide Thesen finden. Sicherlich ist es positv, wenn jemand im Verkauf von einem Spekulaten etwas mehr Kupfer bekommt, bezahlen müssen das letztendlich der Käufer und auch der Verkäufer.


    Betrachten wir den Einfluss des Traders:
    Dessen Einfluss ist umstritten, auf den ersten Blick erhöht er die Nachfrage, allerdings ist das nicht richtig, denn er greift nur einer Nachfrage vor, die er in der Zukunft erwartet und durch sein eingreifen, wird die Nachfrage insgesamt sinken, da seine Marge und die erneute Steuer, die Gesamtnachfrage, durch den höheren Preis senkt.


    Siehe dazu folgendes Schaubild:
    Polypol mit Steuer


    Tatsächlich senkt ein Trader die nachgefragte Menge und steigert den Preis, wobei von der Preissteigerung die Produzenten nichts haben. Das Diagramm ist zu Zeitpunkt t ohne Trader, greift der Trader am Zeitpunkt t1 ein, verschiebt sich in Folge dessen p1 Richtung x-Achse, PR verringert sich. Im Zuge dessen verändert sich auch p1+t+t1 und zwar aufwärts auf der p-Achse. Die PR und KR schrumpfen durch den Einsatz des Traders und die Steuerlast steigt.

    Da du dich selber als Trader bezeichnet musst du das sagen und das ist auch vollkommen in Ordnung, nur entspricht es nicht der Wahrheit. Du gehst von einem saisonalem Markt aus, der in Gw2 nur geringfügig existiert. Die Komponente Zeit würde nur einen Bruchteil höher liegen würde der Trader außen vor sein und gleichzeitig wäre der Markterfolg für Verkäufer sowie Käufer höher. Defakto ist es aber für den Verkäufer sowie Käufer egal, da er thoretisch immer auf sofortkauf klicken könnte, er wählt aber den Weg von Angebot und Nachfrage gerade weil er etwas sparen möchte.


    Das ist nur bei außergewöhnlich wenig Items mit außergewöhnlich viel Geld möglich. Die Aussage ist viel zu pauschalisierend.


    Da hast du mich falsch verstanden. Nicht ein Trader schafft das Monopol, sondern es ensteht ein grundsätzliches Trader Monopol (viele Trader) gegenüber dem Käufer.



    Das ist auch Blödsinn. Trader kaufen ein, wenn es günstig ist. Das heißt der normale Spieler bekommt sogar mehr für sein Item als es eigentlich Wert ist. Tritt Update Y jetzt ein, steigen die Preise. Die Trader realisieren ihre Gewinne, indem Sie ihre Items auf den Markt werfen. Der reale Preis ist sollte durch das Update Y eigentlich hoch sein, da aber so viele Items "aus dem nichts" auftauchen, ist der Preis für den normalen Käufer günstiger (und zwar dann, wenn der die Items braucht).



    Spekulationen schaffen da Marktreserven, wo sie gebraucht werden. Schau dir mal an wie Anet mit Mats umgeht, die in zukünftigen Updates wichtig werden. Erst werden die Märkte geflutet um Investoren anzulocken und anschließend lassen sie den Content los, der die Nachfrage erhöht. Die Reserven werden z.T. von der Community verzehrt und ein relativ normaler Preis sollte sich einpendeln. Einfach mal auf gw2spidy gucken, damit verdiene ich schon seit Jahren meine Brötchen.



    Das du daran gut verdienst glaube ich dir, nur bestätigst du damit meine Aussage und widerlegst damit deine eigene Argumentation. Wie kann es sein, dass du daran verdienst und der Verkäufer und Käufer noch den gleichen Preis dafür zahlen?



    Bisschen weit aus'm Fenster gehangen. siehe weiter oben oder unten


    Beantworte mir doch bitte für was man in Gw2 einene Trader braucht?



    Die Zwischenhändlermarge ist doch gar nicht relevant und juckt Anet die doch nicht. Guck mal, denen geht es nur darum, dass einige Materialien durch Updates plötzlich nicht über 1g ö.Ä. kosten. Wenn sowas wie legendäre Rüstungen released werden und plötzlich viele Menschen wirklich viele Mats wollen, wo wären die Preise ohne Spekulaten, die tausende von Stacks gehorten haben?


    Die wären im AH zu einem geringer Preis, als wenn Speukulaten alles aufgekauft haben und zu einem höheren Preis wieder reingestellt haben.



    Dieses "Items nur 1x handeln" halte ich für Traumtänzerrei


    Das war ein Beispiel um zu zeigen das eure Theorie unwahr ist. Auf so eine Aussage mit Traumtänzerrei zu antworten zeigt nur das du es nicht verstanden hast oder nicht verstehen willst...

    FFreak


    Nein durch das quasi unendliche Lagern und die unendliche Kapazität enstehen Handelsmonopole. Im Normalfall unterliegen Käufer und Verkäufer beide einem Handlungszwang. Käufer braucht die Ware für Aktion x und Verkäufer muss die Ware verkaufen bevor sie verdirbt, veraltet, die Lagerung aufgrund der Kosten keinen Sinn ergibt oder schlichtweg keine Lagerkapazität vorhanden ist. In Gw2 unterliegen die Händler diesem Zwang nicht. Für einen Händler in Gw2 gibt es nur dann einen Zwang zu verkaufen, wenn er Kapital braucht und glaubt das Geschäft Y mehr abwirft als das laufende Geschäft X. Von daher haben wir hier ein klares Ungleichgewicht zwischen Verkäufer und Käufer, welches automatisch zu hören Preisen für den Käufer führt.


    Quote

    Da viele Items saisonal sind würde es zu viel krasseren Wertänderungen über die Zeit kommen. Aktuell kann halt ein Trader z.b. 50.000 Quarz kaufen und die direkt im AH lagern. Das macht auch bei kleineren Wertänderungen schon halbwegs Sinn und hält die Preise stabil. Ohne diese Lagerkapazität könnte man nur kleinere Mengen lagern - und würde höhere Preise verlangen. Anderen Tradern würde es genauso gehen. D.h. das Quarz dann statt 10 Silber vllt 50 Silber oder mehr kosten würde. Einfach weil kein Nachschub mehr vorhanden ist.


    Das stimmt nur zur Hälfte, ja auf der einen Seite sind die Lagerkosten in Gw2 gering, wodurch über einen langen Zeitraum zu einem geringen Betrag gelagert werden kann. Aber hier kommt wieder der Punkt aus meinem ersten Kommentar zutragen, der Preis ist trotzdem höher da der Verkäufer nicht wirklich unter Zugzwang steht (zumindest solange bis die Saison von neuen beginnt) Außerdem würde der Preis länger niedrig bleiben sollten Lagerkapazitäten begrenzt sein, denn kein Spieler würde einen Stack Quarz einfach so zerstören und der Preis würde länger auf einem niedrigen Stand verharren, wenn die Läger der Trader voll wären. Der letzte Punkt, im Verhältnis zur Gesamtzahl sind die Anzahl der saisonalen Items eher gering.


    Es gibt 2 theoretische Engpässe der Trader, das Kapital und den Lagerplatz. In Gw2 ist nur das Kapital der Engpass und in gewissen Traderschichten kann man davon kaum noch sprechen. Spekulation/Termingeschäfte können in der realen Wirtschaft durchaus Sinn ergeben z.B. in der Landwirtschaft. In Gw2 sind diese reine Spekulation und erhöhen nur die Kosten für den Käufer, auch wenn das gerne bestritten wird. In Gw2 braucht aber defakto niemand den Spekulanten, da alle Gründe für sinnvolle Spekulation entfallen. Defakto sind alle Preise zu hoch, da ein Spekulant immer bezahlt werden möchte, es diesen in der Gw2 Wirtschaft aber eigentlich nie benötigt. Man stelle sich dazu vor, jedes Item könnte nur genau einmal gehandelt werden und wäre dann account gebunden, es würde die Spekulation unmöglich machen und somit die Preise drücken, da die Zwischenhändlermarge entfällt.
    Um mein Beispiel zu untermauern: Auf irgendeinem meiner Accs liegen hinter zig hunderttausenden Items irgendwo ein paar huntertausend T5 und T6 Leder, die hätte ich niemals gekauft wären die alle accbound, aber von einem Kaufpreis von damals 8 Kupfer und einem Händlerpreis von 7 Kupfer war das Verlustrisiko maximal 1k pro Item. In der Annahme, dass Anet irgendwann irgendwas verändert war es nur logisch solche Items zur Spekulation zu kaufen. Daher fehlt dem Markt nun eine Menge X und dementsprechend ist der Preis für alle höher.


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    Das Problem dabei sind die in GW2 benötigten Mengen. Wenn Anet irgendwo ektos, eisen oder sonstwas verlangt verschwinden gerne mal hunderttausende Items aus dem AH, die vercraftet werden. Das passt nicht in die vorhandenen Lagerplätze der meisten Spieler.


    Da zeigt sich der inhomogene Weg bei Anet. Die Massen an Items wurden geschaffen um zum einen Spieler zu belohnen zum anderen den Lagerraum zu verknappen, nur haben Sie dabei Ihr AH vergessen. Wäre Anet schlau könnte Sie wesentlich mehr Lagerkapazitäten gegen Gems verkaufen. (nicht das ich dafür wäre)


    Genauso wenig wäre ich dafür den Status quo zu ändern, da würde noch spielen, eher "handeln" als "spielen" würde.

    Um große Volumen zu speichern ist es sinnvoll ein paar Accounts zu haben. Pro Account kann man dann so 3-5 Items quasi unbegrenzt und umsonst im Handelsposten speichern (mehr sind nicht praktikabel da man zu schwer ran kommt). Dadurch spart man sich auch viel Klickarbeit zwecks Stacks verschieben. Einfach die Sachen nicht vom Handelsposten abholen. Nachteil man kann mit diesen Accounts nicht mal eben schnell etwas im HP kaufen, da natürlich der Eingang mit diesen Items verstopft ist. Am besten daher alle Items gleichmäßig kaufen, ansonsten blockieren diese sich gegenseitig.


    Am Ende ist es dann Glücksache wieviel Arbeit das ganze macht, da natürlich nicht alle der 3-5 Items gleichzeitig interessant für den verkauf sind.

    Lies den Satz nochmal. Der "Unsinn" ist natürlich auf das Löschen bei der (geringen) Aktivität bezogen.


    *Da ging ihm ein Licht auf*
    Dachte ursprünglich du beziehst dich auf deinen eigenen Satz^^


    Zu meiner Verteidigung. Heute morgen um 6 Uhr hoch, knapp 10 Stunden Arbeit, danach meinen Sohn, 2 monate alt, mit Fieber ertragen müssen. Jetzt braucht Papa kurz Zeit, um in alten Erinnerungen zu schwelgen ;)


    Egal ist ja schön, wenn hier mal wieder etwas los ist!

    Yoma
    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Mit einem verrückten Tank (und das waren die meisten), der Gott und die Welt zusammen zieht, hat Heal alleine keine Chance den Tank zu halten. Als Wdh Mönch war man in dem Fall nur beschäftigt den Prot mit Heilung zu versorgen, beim Tank wäre das völlig undenkbar gewesen.


    Um zum ursprünglichen Thema etwas zurück zu rudern, es gab in Gw1 weitaus mehr Build Möglichkeiten als in GW2 und die waren je nach Situation/Aufgabe anderen Variationen überlegen. In Gw2 wurde dieser Weg eindeutig verlassen, was sehr schade ist.


    @Zodiak

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    Klar, du hattest theoretisch über 2.000 Skills aus denen du dir was zusammen bauen kannst. Rechnen wir mal die Core Skills ab, die in jeder Kampagne mit einem anderen Namen, aber ansonsten gleichen Werten, aufgewärmt wurden, lichtet sich das Feld etwas. Und zieht man dann noch alle Skills ab, die bis zum heutigen Zeitpunkt unnütz sind da andere Skills weniger kosten und mehr ausrichten, bist du auch schnell bei 20 bis 30 Skills je Klasse angekommen,


    Beim Mönch hätte ich eher gesagt 20-30 Skills die vielleicht unnütz waren. Aus Interesse gerade guildwiki bemüht um mir die Skills vom Mönch nochmal anzuschauen. Da fällt mir zu 80% der Skills ein Build ein, das ich tatsächlich gespielt habe, dazu die unterschielichen Kombinationen mit 2. Klassen (da nutze man bekanntlich nicht die komplette Vielfalt). Von daher liegst du mit deiner Behauptung, völlig daneben!


    "Faszinierende" Diskussion. :D


    Eigentlich komplett OT, aber löschen ist irgendwie Unsinn.


    Nein kein Unsinn, solche Diskussionen gehörten zu Gw1 einfach dazu und waren interessant und faszinierend, sowas fehlt bei Gw2, eindeutig!


    *Setzt die rosa rote Brille auf*
    Wenn ich zurück denke, zwangsläufig gab es viel mehr Interaktionen zwischen den Spielern und das hat die Bildung von größeren Communities gefördert. Gruppenspiel in vielen Bereichen und Handel waren dabei die beiden Kernthemen. Klar ist es nett den Gegenstand schnell im Hp zu kaufen und sicher werden mir da viele widersprechen, aber es ist eben etwas anderes wenn man weiß einen Gegenstand für Gold permanent im Hp verfügbar zu haben oder ob man sich erst auf einen weiteren Weg (nach dem Goldfarmen) bewegen muss um den Gegenstand dann auch tatsächlich zu haben.
    Zum Gruppenspiel, auch hier war wesentlich mehr Interaktion nötig zwischen den Spielern, da das Gruppenspiel permanent gefordert wurde. Nun mag man einwerfen ja aber die Helden. Diese kamen zu einem Zeitpunkt ins Spiel, wo es sinnvoll war, eine zweite Option neben dem permaneten Gruppenspiel zu ermöglichen. Der Standard Content war zu ausgelutscht und somit für Nachzügler & co, durch die Helden, trotzdem noch zu erreichen. Auf der anderen Seite war genug interessanter und lukrativer Content vorhanden der weiterhin das Gruppenspiel förderte.
    Davon sind wir bei Gw2, in meinen Augen, meilenweit entfernt...

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    Vor dem Release der Glutbucht konnte man mit Glück 10 Seetang pro Tag erfarmen. Es gab eigentlich keinen anderen Weg als Kauf im Hp.


    Im süden der südlichen Bucht waren meistens 2-3 Spots im Wasser mit relativ kurzen Wegen, mit Boostern und guten WvW Boost konnte man jede Stunde pro Char zwischen 8-16 Stück ernten, Dauer ca. 2-3 Minuten. Sprich je nachdem mit wie vielen Chars man das gemacht hat konnte man pro Stunde auf nen Stack kommen, ist halt ziemlich langweilig...

    Hab Rugby bei Olympia leider verpasst, aber das fand auch nur in abgespeckten Teams statt oder?


    Ansonsten finde ich Fechten immer sehr spannend, auch wenn es in Rio für Deutschland miserabel gelaufen ist.
    Bahnradfahren derzeit finde ich auch sehr spannend, egal wie dämlich dieses E-Bike aussieht, das vorne weg fährt.
    Beachvolleyball der Frauen! :thumb:
    Und mein persönliches Highlight waren die Schießwettbewerbe, da ich den Modus zum Ende der einzelnen Werttkämpfe sehr spannend finde.


    Muss dazu sagen habe derzeit einen Monat "Urlaub" und habe fast alle Wettbewerbe gesehen^^

    Ok mal ehrlich, ich will das spiel spielen und will nicht zugucken wie andere das spiel spielen. Wofür diese ganzen Stream, oder bin ich zu alt(40) um den sinn dieser streams zu verstehen.


    Junge, ischschwör, du verstehst nicht! Stream viel effizienter! Spielst du selbst, dauert voll lange! Guckst du, spielst wie PRO, du besser! (40) du voll alt! Schwör, meine Karre erst 30! Lass mal Ölwechsel machen, vielleicht checks du dann! :D


    ahja, wieder dieser ominöse "großteil", den du wahrscheinlich auch wieder persönlich kennst oder an deiner verwaisten freundesliste/gilde festmachen kannst, ne? :rolleyes:
    der ist genausogut wie mein ominöser großteil, der alles total super findet und GW2 jeden tag 12h suchtet.


    Splittet man Gw2 in seine Einzelbereiche auf und bewertet diese wie folgt: Wachstum/Stagnation/Rückgang. Gleichzeitig führt man sich die damalige Belebung in den Bereichen vor Augen, ist ein gewisser Abwärtstrend schwer zu leugnen. In genaue Zahlen wird es niemand von uns fassen können, aber spürbar ist es!


    Es ist auch bemerkenswert wieviel Zeit Anet in gewisse SM Kanäle steckt, wobei die Zuschauerzahlen in meinen Augen sehr enttäuschend sind.
    Auch die Strategie der kleinen Schritte/Gimmik Anpassung ist maximal Bestands wahrend.


    Selbst bei den Giganten im Genre bekommst du keine Add-Ons mit dem von dir genannten Umfang. Also mal schön auf dem Teppich bleiben...


    Wäre das nicht genau der Grund in diese Richtung zu gehen, quasi als usp? Wenn es keiner macht oder keiner leisten kann, wäre das wirklich ein Alleinstellungsmerkmal. Die Grundannahme dieses sei nicht möglich würde ich erstmal mit einem Fragezeichen versehen, schließlich fordern viele nicht mehr, als etwas das schon dagewesen ist. Sprich sollten Sie es nicht mehr leisten können, müsste man feststellen, dass sich die Spieleindustrie in der Contentdichte rückwärts bewegt.


    Ebenfalls dieses ständige Basching, derer die Kritik üben. Sicherlich gibt es ein paar Leute die Andere nur reizen wollen, aber in der Fülle und in der Sachlichkeit, wie die Kritik von vielen Seiten an vielen Stelllen geäußert wird, sollte zum Nachdenken Anlass geben!


    Meine ganz persönliche Meinung, man hat Gw2 an der "Basis Klientel" von Gw1, von Anfang an, vorbei designed und hat somit sehr viel Potential verschenk und wird dieses auch nicht durch Neueinsteiger ausgleichen können. Die Waage des Gelichgewichts ist jedesmal zu Gunsten, "probieren wir was Neues" ausgeschlagen und leider hat man dabei zu wenige Spieler mitgenommen.


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    Früher war halt alles besser. 5 Euro ins Phrasenschwein dafür. Auch wenn früher nicht alles besser war.


    Nicht alles, aber manches! Wenn man die erfolgreichen Dinge der Vergangenheit ausblendet, wird die Entwicklung in die Zukunft unnötig erschwert!


    Beispiele:
    -5 Rassen statt 1ner (gestehen Anet sich ja selbst ein), man hätte nie mit 5 Rassen starten sollen, stattdessen hätte es da in der Zukunft Potentiale gegeben!
    -Von einem viel zu großen Skillozean in Gw1 geht man zu radikal auf eine Skillpfütze und entwickelt diese nicht mal weiter.
    -Man lieferte eine Maplandschaft wie zu den Anfängen von Gw1 und entwickelte diese nicht weiter.


    Es gibt viele weitere Beispiele, aber man hat einfach wichtige Kernkompetenzen völlig außer acht gelassen und vernachlässigt!


    @Phoenix: Mag sein das viele, mich eingeschlossen, immer noch Gw1 zu oft ins Feld führen, aber anstatt die Fehler aus Gw1 zu beheben und das Spiel weiter zu entwickeln, hat man einfach ein komplett anderes Spiel erschaffen, ohne den Stärken von Gw1 Rechnung zu tragen. Wen wundert es da, wenn die Ehemaligen sich verägert abwenden. Man muss wirklich sagen, völlig idiotische unternehmerische Entscheidung, so dumm muss man erstmal sein, wahrscheinlich irgendein Fachidiot, der das große Ganze nicht im Blick hatte. Schade...

    Und ich hatte schon gedacht, es wird Story-Content zum Geburtstag geben. :p


    Selber spielen ist doch out! Heutzutage schaut man anderen beim Spielen zu oder man hört sich Diskussionen dazu an. Habe selbst 3 Inder angestellt die für mich permanent spielen und mir täglich über den aktuellen Stand berichten. Meine Spielzeit konnte ich so wesentlich effizienter gestalten, ich lese nur noch 30 Minuten aber habe pro Tag 36 Stunden Spielzeit, bei Kosten die ich im RL in 30 Minuten verdiene :D

    Das wäre dann deine Meinung. Bei solchen Taktiken wundert es mich nicht mehr, dass du selbst gleich ohne Quellen arbeitest.


    Aktuelle Strafverfolgungsstatistik Erhoben vom Statistischem Bundesamt, im PDF unter Sexualdelikte. Das ist für mich eine Quelle und nicht irgendwelche dubiosen 10 Zeiler, die jemand in der Kaffepause mal kurz hingeklatscht hat. Bitte entschuldige meine Ausdrucksweise, aber in der letzten Zeit wird soviel Medien Müll produziert und wir sollten uns nicht so verarschen lassen!




    Migranten ist hier bestimmt kein Synonym für Flüchtlinge. Und Statistiken unterscheiden auch grundsätzlich nicht zwischen Menschen mit deutschem Pass und Menschen ohne deutschen Pass. Ist klar.


    Ein Journalist sollte präzise formulieren können, damit man nicht orakeln muss was er denn meinen könnte. Sprich entweder ist es das Unvermögen des Verfassers oder was noch viel schlimmer wäre er/sie stellt absichtlich zwischen Dingen einen Zusammenhang her wo keiner existiert. Somit kann man in solche Kurzmeldung eigentlich alles hinein interpretieren und das wird ja auch gemacht. Btw. jeder Migrant der ohne gültige Papiere in Deutschland einreist begeht eine Straftat, könnte auch ein Grund sein für den Anstieg.


    Quote

    Unter den Sexualdelikten waren 458 Fälle von Vergewaltigung oder sexueller Nötigung.


    Wieder so ein Satz, wo man nicht weiß in welchem Zusammenhang dieser steht, suggeriert wird natürlich das waren alleine die Flüchtlinge, steht da aber tatsächlich nicht. Schaut man sich die Zahlen aus dem PDF an für 2014 sind das genau 452 Fälle für 80 Millionen Bürger und ein paar 100k an Flüchtlingen sollen dann genauso viele Vergehen begangen haben wie 80 Mio.? Da die Zahlen komplett wirr sind auch nicht nicht wirklich erklärt werden kann man keine vernünftige Aussage daraus ziehen.



    Du hast mich zitiert und mir ging es nicht um die Vergewaltigungen allein, mir ging es um sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen (steht da auch). Du hast es dir dann passend zurechtgelegt, um deine "Statistik" platzieren und besser punkten zu können. Ich habe das ignoriert und spreche weiterhin nicht nur Vergewaltigungen.


    Schau dir das PDF an, die Zahlen sind in der Tendenz deutlich rückläufig.




    Dass du dir den "Dünnschiss nicht reingezogen" hast, merkt man ziemlich deutlich. Sonst hättest du Folgendes gelesen: "In der Mail, die nach einer Besprechung am 15. Juni versendet wurde, stehen auch sechs Punkte, wie die Beamten künftig reagieren sollen". Das legt nahe, dass diese E-Mail offiziell war (auf eine Besprechung folgend) und an alle Beamten des KK12 gegangen ist. "Der Pressesprecher bestätigte gegenüber der "Welt" die Echtheit der Mail." ist ein weiteres Zitat aus dem Artikel. Es ist also nicht so, als hätte Die Welt blind von der Bild abgeschrieben, sondern sie haben direkt bei der Polizei sichergestellt, dass die Informationen echt sind. Wenn dir Die Welt nicht seriös genug ist, kann ich das nicht ändern. Ich finde das aber ein bisschen zu wählerisch für jemanden, der hier einfach so Meinungen und Behauptungen raushaut, ohne überhaupt irgendwelche Angaben zu machen. Was mich zum abschließenden Punkt führt:


    Ich finde es schade, dass du hier nicht auf dem Niveau der anderen Teilnehmer diskutieren willst. Ich nehme gerne zur Kenntnis, dass du mit meinen Aussagen nicht einverstanden bist und respektiere deine Meinung, klinke mich dann aber an dieser Stelle aus und fokussiere mich wieder auf die produktiven Beiträge in diesem Thread, die nachvollziehbare Gedanken und Meinungen bieten, aus denen man etwas mitnehmen kann und die zum Nachdenken anregen.


    Du beschreibst es perfekt!

    Quote

    Das legt nahe,

    Interpretation und Spekulation! Wäre es so, wie du nahe legst, würde der Journalist es auch schreiben, denn es würde seinem Artikel viel mehr Gewicht verschaffen. Die Mail ist echt, klasse, unechte Mail wäre ja auch blöd. Für die Welt hat der Artikel nicht gereicht, deshalb ist er ja auch online erschienen :D


    Mach das, ich hab auch nichts gegen deine Meinung, begegnet einem ja leider tagtäglich...

    Laut diesem Bericht vom BKA kam es im Jahr 2015 zu 1688 Sexualdelikten durch Flüchtlinge. Damit die wohldokumentierten Quellen deiner Statistiken Sinn ergeben, müsste das bedeuten, dass deutsche Männer im Jahr 2015 einen Gang zurückgeschaltet haben. Mathematisch ist das sonst schlichtweg nicht möglich. Mit einer verengten Sichtweise müsste man sagen, dass die Flüchtlinge die Abkehr des weißen Patriarchats von der Rape Culture ausbremsen. Ich frage mich auch, wie du die Vorfälle in Köln in dein kleines Weltbild einbaust, wo es zu hunderten Übergriffen in nur einer Nacht kam und wie du dir (oder viel mehr anderen) sowas erklärst.


    Was nicht passt ist dein verlinkter Artikel, bzw. Artikel kann man das gar nicht nennen, eher willkürlich aneinander gereihte Sätze, der alle möglichen Begriffe durcheinander wirft.

    Quote

    Demnach wurden 2015 gut 208.000 Straftaten aufgeklärt, an denen Migranten beteiligt waren.


    In Deutschland gibt es 16,4 Mio Migranten (20% der Gesamtbevölkerung), davon sind übrigens mehr als 50% Deutsche.


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    1688 Sexualdelikten


    Bitte zeige mir wo ich von Sexualdelikten gesprochen habe, dieser Oberbegriff greift viel zu weit, 30-40 Tatbestände z.B. "Erregung öffentlichen Ärgernisses" oder Exhibitionismus.
    Ich sprach von sexueller Nötigung und wie gesagt diese Zahlen gehen seit Jahren zurück. Wie ich mir Köln erkläre? Zu viel Alkohol, Drogen und eine gewisse Gruppendynamik unter unbefriedigten jungen Männern, die dabei zu weit gegangen sind...


    Wie erkläre ich mir einen schlechten Witz von Welt Artikel? In dem Nachrichten Schnipsel steht Null verwertbares drin. Die nennen die Bildzeitung als Quelle, die geheime E-Mails der Düsseldorfer Polizei hat. "Sex Mob Alarm im Schwimmbad". Mysteriös...sorry aber solchem Dünnschiss will ich mir nicht reinziehen...Waren wahrscheinlich 2 Polizisten die sich per Mail zu dem Thema unterhalten haben.