Posts by Miss Goodnight

    Natürlich kann er das, es ist ja seine Seite. Erklär niemals Deine Ethik als allgemeingültig, es war seine Seite, also kann er machen was er will. Und bei mir zu Hause kann ich sehr wohl unfreundlich sein. Das kann ich auch, wenn ich irgendwo zu Besuch bin ... Wer seine Bilderchen nicht auch lokal gespeichert hat ist in meinen Augen selbst schuld. Wie würde dieser Fred wohl aussehen, wenn die Daten serverseitig gelöscht wären, also ohne sein Verschulden? Seine Motive interessieren mich rein gar nicht, es ist seine Entscheidung.


    Das ist sogar noch die Frage, ob er sich da AGB-mäßig entsprechend abgesichert hat.


    Es ist zwar seine Seite, aber zunächst mal nicht seine Daten, die auf der Seite veröffentlich sind, solang er nicht (ähnlich wie bei Fratzenbuch) eine generelle Rechteabtretung verlangt.


    Ein Filehoster darf auch nicht, selbst wenn er kostenlos ist, einfach fristlos Deine Daten löschen. Ähnlich wie bei einem Schließfach in einer Bank ist da eben Dein geistiges Eingtum drin. Daher ist dieser Fall meist in den AGB geregelt, die es aber afaik bei gwc nicht gab.


    Also last uns den Rechtsweg einschlagen :goggle:


    Ne, aber es ist wirklich ein Jammer um die vielen tollen Seiten die es dort gab, selbst bis zuletzt hab ich dort als noch gelesen, selbst wenn der Spieler schon 2 Jahre nicht mehr aktiv war... war immer noch sone "Erinnerung-to-go" an das gute alte GW1

    Ne ganz traurige und erbärmliche Nummer... vor allen Dingen diese letzten Worte sind ein Schlag ins Gesicht der Leute, die die Seite gestaltet haben. Wenn da nicht dutzende User die Seite mit Leben gefüllt hätten, in dem sie schöne Bilder, interessante Storys und allerlei Sehenswertes online gestellt haben, hätte er sich seine tolle Programmierung sonstwohin stecken können.


    Es hätte sich sicher jemand gefunden, der zumindest im read-only-Modus die Seiten als html-Code irgendwo auf seinem Server hostet, sodass wenigstens noch ein Denkmal für die schöne Zeit in GW1 im Netz ist. Denn die kommt nie wieder.


    Und auch zumindest ne Ankündigung durch eine Rundmail an alle Benutzer wäre ein feiner Zug gewesen. Naja, alles hat mal ein Ende, manches ein Schönes, manches ein Schäbiges.


    Für GW2 macht sowas ja absolut kein Sinn mehr, die Charidentifziierung und das Community-Gefühl ist da ja auf ein Bruchteil gesunken. Wer interessiert sich da noch für andere Chars ... auf GWC hat man sich gerne mal nach dem Zocken bis tief in die Nacht durchgeklickt und sich dann riesig gefreut, ein dort vertretenen und liebevoll beschriebenen Char zufällig ingame zu treffen und gleich bisschen mit demjenigen Spieler zu quatschen...in GW2 ist sowas aufgrund der Serverkakophonie und der communityfeindlichen Umgebug genauso realistisch wie ne Stecknadel im Ozean zu finden...

    Obwohl ich sonst immer versionsgeil bin und alle paar Tage was Neues brauch, so bin ich dennoch froh, wenn bewährte Sachen einfach so bleiben, wie sie sind.


    Und selbst wenn die Seite genauso aussieht wie 2004, so erfüllt sie seit 2004 eben absolut ihren Zweck: Schnell auf die Inhalte kommen, die man sucht.


    Diese häufig zu sehende Uber-Designerei von Webseiten bzw. immer die selbe CMS-Baukasten-Scheisse (wie bei obigen Links zu sehen) ist absolut nicht mein Ding. Das Schlichte, sachliche macht den Wartower so angenehm, weil der WT letztlich eine News-Seite ist und ich GW-Neuigkeiten in einem ähnlich seriösem Design wie bei heise.de oder sonstwo erhalte. Und keine Ultra-Krasse-Gangsta-Kiddie-Page mit 500 blinkenden Bildchen, wie es sich tonaytan96 wohl wünscht.


    Weniger ist manchmal einfach so viel mehr .. gerade bei Webseiten.

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    Bei so vielen Dingen die ihr in GW1 besser findet frägt man sich echt was ihr überhaupt in GW2 zu suchen habt. O.o (ohne das böse zu meinen...)


    Ach man, die Frage stellst Du doch nicht ernsthaft, oder?


    Wenn Teil 1 Dein absolutes Lieblingsspiel war, bist du dann nicht vollkommen geil drauf auch Teil 2 zu spielen?


    Sicher waren fast alle News von GW2 seit Jahren für mich eher vernichtend als dass sie die Vorfreude steigerten, andererseits hoffte ich eben, dass ich in dem "großen Universum" namens GW2 dennoch meine Bereiche finde, in denen ich Spaß haben kann. Und naja, die 50€ lassen mich jetzt nicht verarmen, auch wenn ich mich über das rausgeschmissene Geld im Nachhinein doch sehr ärger.
    Und gerade deswegen versucht man halt doch zwangshaft irgendwie damit zurechtzukommen, weil man eben doch wieder "GuildWars" mit Spaß spielen möchte und nicht nur Geld ausm Fenster geblasen haben will.


    Es war in GW1 ja genauso, ich konnte nie viel mit PvP anfangen und schon gar nicht mit den Festival-Arenen usw, während andere da total drauf ansprangen. Aber dennoch hat GW1 mehr als hinreichend genug geboten, damit ich Spaß haben kann, obwohl ich gewisse Spielaspekte nie ausgenutzt habe. Ich habe außer dem LVvA alle erreichbaren PvE-Titel, während im PvP-Strang nichtmal der Titelbalken angezeigt wird, ich hab in GW1 das PvP nahezu komplett ausgeblendet und trotzdem jahrelang Spaß am Spiel gehabt.


    Und das war eben mein Grund GW2 zu kaufen, eine Hoffnung, dass nach so einem grandiosen Vorgänger doch am Nachfolger zumindest "irgendetwas" für mich dabei sein muss. Dass das dann so desaströs endet, das hatte ich echt nicht erwartet. Ich hoffte, dass man mit der offenen Welt irgendwie zurechtkommt, aber die eigentliche Motivation z.B. in den Dungeons finden könnte.


    Leider bin ich eben auf den Marketing-Gag hineingefallen, hier wurde auch der gute Name missbraucht für eine Sache, die gar nichts mehr mit dem Original zu tun hat. So wie man es bei bekannten Filmtiteln, Firmennamen usw. auch dutzendfach erlebt.


    Aber ich hoffe, damit ist diese Frage beantwortet.

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    Geh mal davon aus, dass ich Gw1 schon was länger spiele / gespielt habe.


    Geh mal nicht davon aus, dass Du GW länger spielst :wink: ... mein WT-Registrierungsdatum ist daher so spät, weil ich die 2 Jahre vorher auf Ursanwelten.com aktiv war, aber da es dort ab EotN Release nur noch in den Foren um die Brillianz dieses Bärenskills ging, bin ich dann zum WT gewechselt, dort war man doch etwas "erwachsener":


    GW1 war lange nicht perfekt, defintiv waren viele Fertigkeiten vielleicht ganz nett, aber nicht nett genug, um tatsächlich eine viel bessere Fertigkeit im Build dafür zu opfern. Aber das ganze Attributslinien sinnlos sind ist wohl überzogen .... ein Mesmer ohne Inspiriationsmagie funktioniert wohl nur mit einem BiP-Necro, der auf Blutmagie geskillt hat :thumb:


    Aber eben genau die Punkte wären es doch gewesen, die man hätte verbessern und weiterentwickeln können. Es ist eben immer noch ein GuildWars2 ... und was erinnert mich in Guildwars nun noch an Gilden? Nicht mal Gildenhallen gibts, die Gilden sind nichts anderes als in mehrere Rubriken unterteilbare Freundeslisten... das ist doch ein Witz im Vergleich zu GW1.


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    Ich hatte nie Probleme mit Thunderhead Keep, Arborstone, Iron Forgeman Hell's Precipie, Shiro, Abaddon und wie die ganzen schweren Missionen / Gegner auch hießen. Und nein, die hab ich ohne Ursan, sab und Konsorten gemacht, weil es sie zu jener Zeit noch nicht gab.


    Der Großteil der Spieler hatte eben als das Spiel bzw. die Add-Ons neu rauskamen Probleme. Es hat lange gebaucht, bis der K/Mö mit Heilender Hauch ausgestorben ist und nur noch als klischeehafte Legende in GW weiterlebt. Und für den erfahrenen Spieler gab es recht bald den Hardmode und man war nie gezwungen mit 7 Leuten zu spielen ... mach mal die ganzen schönen englischen Missionstitel im HM nur mit 2 oder 3 Helden bzw. Spielern. Das bringt gleich mal ne ganz andere Taktik rein und hat nichts mehr mit dem Massen-Hack'n'Slay zu tun, der sich in GW2 bietet.


    Ich könnte hier 1000 Punkte sagen was in GW1 alles besser war und weitere 1000, was man in einem echten GW2 sinnvoll hätte darauf aufbauen hätte können. Damit wäre GW2 perfekt geworden, weil es viel Bewärhtes beibehalten und die grundlegenden Systemschwächen von GW1 aufgegriffen und gezielt angepackt hätte, statt einfach total alles neu und komplett anders zu machen.
    Damit wurde GW2 ein total neues Spiel ohne jeden Bezug zum Vorgänger, in dem außer dem Titel und paar Namen von Skils und NPC's absolut gar nichts aus GW1 "gelernt" und übernommen wurde. Also braucht es wieder zig Add-Ons, in denen die Fehler des Ursprungsspiels hoffentlich korrigiert werden und die es vielleicht einmal dauerhaft spielbar machen.
    Man könnte aus diesem radikalen Kurswechsel und "Neubeginn" nur folgern, dass ANet meinte mit dem Konzept von GW1 gescheitert zu sein. Natürlich hatte es nicht die Userzahlen wie andere MMORPGs, dafür war es eben immer das bessere Spiel, das sich nicht total wie GW2 nun nach dem Casual-Mainstream-Gamer richtete, dem man nicht zu traut aus ca 100 Klassenfertigkeiten 8 geeignete rauszusuchen, sondern lieber alles vorgibt.

    @Virusfighter: Ocard hat mir die Worte aus dem Mund genommen, die ich auf Dein Beitrag auch geantwortet hätte.


    Wer mit den Mainstream-Skills durch GW1 ist, alles mit Sabway, Conset und Ursan niedergebügelt hat, der hat von GW1 das Wesentliche verpasst. Viel interessanter war es auch die "unbekannten" Skills zu probieren, auch da haben sich vielleicht nicht die damageeffizientesten Synergien ergeben, aber hey, ich fand es auch lustig, wenn ein Boss beim Sterben zwar 5s länger braucht, dafür aber dank allen möglichen Zuständen und miesen Rupts kein einzigen Skill rausbringt ;) Und genau das war in GW eben das tolle, ein Puzzle aus vielen Skills, die man fast alle irgendwie auch einsetzen konnte. Und es gab eine Zeit, da war eben die Dürre ein harter Boss, da war so manche Gruppe um ein Interrupt-Mes oder Waldi froh. Sicher wird er heut mit Deinen genannten Skills niedergebügelt, noch Monate nach NF-Release war das ganz anders.


    Dass seit Mitte 2009 ca GW1 ein massiven Niedergang erlebt hat, sämtliche Herausforderungen glattgebügelt, SC's der einzige Weg durchn Riss/UW wurden und sämtliche Bosse bis auf Duuhm uninteressant wurden, das bestreit ich nicht und damit hab ich das Spiel dann auch schleichend verlassen. Trotzdem hab ich in 2010 nochmal mein letzten Gott gemacht, quasi eine "Ehrenrunde" nachdem ich in GW1 PvEmäßig alles schon zig mal erreicht habe (und trotzdem noch Motivation hatte es -auf anderen Wegen - noch- und nochmal zu erreichen). Alleine hab ich eigentlich nie gespielt. Ich hatte immer zumindest einen weiteren Spieler bei mir.


    Wenn ich in GW2 schon les "Waffentyp kann von dieser Klasse nicht verwendet werden", dann wird schon klar, wie einfältig das Buildsystem in GW2 ist. In GW1 hast nem Ritu nen eigentlich total sinnlosen Bogen in die Hand gedrückt, aber es gab für allles ein Skill und dank der Zweitklasse konnte man sich noch mehr Skills bedienen, die selbst den sinnlosen Bogen trotzdem richtig gut machten. Und so konnte man alles "Verrückte" durchprobieren, Nahkampfwaldi mit Schild & Schwert, Mesmer/Assa mit Casterklinge, und und und ... das hat so viel Spaß gemacht ... das fehlt alles in GW2. Ich hab meine Waffe und hab von Level 1 bis 80 damit komplett die selben Fertigkeiten - :sleep: In GW1 konnte ich alles ausprobieren, sicher war vieles definitiv nicht "sinnvoll", aber das Spiel hat mir den Freiraum gelassen mein Spaß zu haben und mir nicht vorgeschrieben, dass meine Klasse mit der Waffe nicht umgehen kann und auf was für eine Art ich die Waffe nutze. Wieviele Builds haben auf Waffen aufgebaut, die eigentlich nie für die jeweilige Klasse geeignet waren .. was macht ein Krieger mit einem Cestus .. aber in GW1 war selbst das möglich & sinnvoll... Und auch mit den Gebieten, es waren "meine" Gebiete, ich konnte mich 6h lang im Riss mit nur 2 auf meinem Mist gewachsenen Helden austoben, mich hat niemand dabei gestört oder gehindert.


    Da ist einfach nichts, was GW2 dauerhaft eben diese Motivation bringt. Für viele ist das Spiel neu und natürlich macht es Spaß neues zu erkunden und vieles Unerwartete zu entdecken. Ähnlich wie ein Kinofilm beim ersten Anschauen auch am meisten Spaß macht. Aber die Zeit geht irgendwann vorbei, und dann braucht es Inhalte, die weiter motivieren. Das Skillsystem von GW1 war so ein Motivator und ist bis heute unübertroffen.


    Und genau dies fehlt GW2 total ... in 2 Jahren, wenn auch der letzte Spieler jeden Winkel der Map kennt, kräht da genauso wenig noch ein Hahn danach wie bei SWTOR, Aion und den dutzenden anderen Asiagrindern, die zunächst alle wahnsinnig als die große Reinkarnation gepriesen wurden und mittlerweile prinzipiell zumindest in Europa allesamt schon aus den Medien sind. Dafür, dass GW1 so schnell von Anet verlassen wurde, hat das verdammt lange gehalten, weil gleich von Anfang an so vieles bereits absolut richtig gemacht wurde, Innovationen statt bei zig anderen MMORPGs abkupfern.

    Sorry aber mir kommt der WoW-Vergleich immer wieder hoch.


    GW2 wurde zu der Zeit gestartet, als WoW sein Hochpunkt hatte, Anet sich wohl dachte auf den Zug aufspringen zu müssen und man nun an allen Ecken und Kanten viel mehr WoW weiterenwickelt sieht als GW. Gerade das machte für mich GW1 aus, dass es eben diesen ganzen Mist wie Crafting usw alles nicht gab, es war reduziert aufs Wesentliche: Gegner (sei es PvE oder PvP) bekämpfen und das möglichst intelligent und der persönliche Skill war viel wichtiger als der Item/Level-Grind. Auch davon wurde sich verabschieded, Builds quasi festgeschrieben, 80 zermürbende Level...


    Und ich habe es in GW1 mit den Instanzen geliebt, wenn man sich irgendwo die Zähne ausgebissen hat, sein Build vielleicht nicht ganz optimal war und man dennoch durch geschicktes Stellungsspiel, intelligent pullen usw. eine schwierige Situation gemeistert hat. Jetzt geht das nicht mehr, entweder ich hab den Damage um die Gruppe umzunieten bevor sie neu spawnt oder ich scheiter. Den Weg "langsam Gegner für Gegner rausnehmen" gibts nicht mehr. Und genau das hat bei GW1 für jahrelange Motivation gesorgt, gerade eben keine Hilfe zu bekommen, sondern auf sich allein gestellt zu sein.
    Und sowas wie Motivation hatte ich in GW2 überhaupt noch nie, der Mob rennt drüber, der Boss wird runtergeprügelt und man selbst fühlt sich gegen so ein Champion richtig nutzlos, weil ein Schlag dem netmal 0,01% Leben abzieht, weil er so viel HP hat, dass 30 Spieler 10 Minuten am Stück auf ihn einkloppen können - huch, auch da sind wir wieder bei WoW.


    In der Anfangszeit (bevor die ganzen Rushbuilds kamen) war in GW1 hingegen ein Bosskampf (z.B. die Dürre oder Faulschuppe) richtig interessant, gerade als Mesmer konnte man dann wirklich auf den Boss einwirken und die Gruppe hat gemerkt, wenn man z.B. sauber ruptet. In GW2 ists dem 30-Leute-Mob beim Bosskampf vollkommen egal, ob Klasse XY dabei ist und ein guten Job mach oder nicht, es kloppen genug andere drauf ein.


    Und wie gesagt, die Respawns und die offene Welt sind das allerschlimmste, dieses ganze Feeling wie "ich bau mir mal ein interessantes Build und schau mal beim Bezwingen, wie es wirkt" fehlt mir total. Und jetzt lauf ich am Gegner einfach vorbei, weils mir absolut nix bringt den zu killen, er ist in paar Sekunden eh wieder da, EP krieg ich auch nicht viel und der Loot ist zu 90% fürn Kaufmann.


    Ja, das Spiel ist wirklich nichts für mich, merkt man schon daran, dass ich mit der Hoffnung auf Besserung 2 Chars hochgequält hab, aber seit Samstagmittag keine Sekunde mehr eingeloggt war und absolut nichts vermisse. Selbst Diablo 3 hatte da eine deutlich längere Halbwertszeit... Meine letzte Hoffnung ist da echt noch der PvP-Modus.... (das, was ich in GW1 so gut wie nie gespielt hab)


    Je größer der Hype, desto schlimmer das Spiel, so wars bis jetzt immer :(

    Diese offene WoW-Welt nimmt mir jeden Tag mehr die Motivation.


    In GW1 hab ich ein Bereich gesäubert und hatte dann für alles mögliche Zeit ... Landschaft nochmal begucken, mit jemand ausführlicher chatten, Skills für den nächsten Besuch in dem Gebiet überdenken, whatever.


    In GW2 nervt mich es mittlerweile ungemein... ich geh im Lornarpass in ne Höhle rein, am Anfang der Höhle eine große Gegnergruppe inkl. Veteranen, die ich mit Mühe umleg.... ich bin noch nicht richtig am Ende der Höhle angekommen, weiss ich, dass ich sobald ich wieder zurück muss, mich mit der selben Gruppe erneut rumschlagen darf, die ich vor gefühlten 10 Sekunden bereits schon mal gelegt hab. Vorbeilaufen is dank Snares & KD's nahezu unmöglich, Porten dank der sinnnlosen Reisekosten auf Dauer zu teuer.


    Und die Gegner sind generell allesamt nicht mehr zum "einfach tothauen", das ist (gerade wenn man einige Level drüber ist und generft wurde) doch immer ne nervige Prozedur größere Gruppen umzulegen, zumal man immer aufpassen muss, dass man beim Zurückziehen nicht neue Spawns hinter einem wieder erneut zieht. Man hat ja absolut keinen "freien Rücken" mehr, sondern is permanent quasi umzingelt von Gegnern.


    Das nimmt einfach jede Motivation aus den Kämpfen, dieses Hamsterrad ist einfach zermürbernd. Warum musste man das so WoW-like kopieren? Wenn schon offene Welt, dann hätte man es doch wenigstens so intelligent machen sollen, dass bereits besiegte, aber wieder neu gespawnte Gegner einem für z.B. 30 Minuten ignorieren, solang man sie nicht angreift. Dann hätte man auch mal die Chance sich an der Landschaft zu erfreuen, den Weg zu einem Vista rauszufinden oder ein geheimen Eingang zu suchen, ohne dass alle 30s erneut irgendein Drecksvieh spawnt und an einem dabei auf den Sack geht.


    Diese WoW-Welt vernichtet einfach jeden Spielspaß. Irgendwo will man ja auch tatsächlich sehen, was man erreicht hat (Gebiet gecleared wie in GW1) als nur permanent irgendwelche Statusbalken zu grinden. :|-|


    Ist da irgendwas noch seitens Anet in der Pipeline, dass das mal geändert wird oder bin ich der einzige, dem das jeglichen Spaß nimmt?

    Hatte eigentlich gehofft, dass genau sowas verhindert wird, wenn man schon den fetten Nachteil in Kauf nimmt das ganze Spiel auf zig Servern zu zersplittern.


    Und das ist nur der Headstart, der richtige Ansturm kommt ja dann erst nächste Woche....


    Gehen wir mal davon aus, dass wir in 14 Tage bis 3 Wochen erst GW2 vernünftig spielen können - ganz so wie es bei Diablo 3 auch war.

    Bei kaum einem Spiel hab ich bis jetzt so eklantante Grafikunterschiede gesehen wie bei GW2. Manches sieht richtig gut aus, aber bei manchen Sachen stellt selbst GW1 die GW2 Grafik in den Schatten.


    Und ein Dungeon kann gerne hell, freundlich auch farbenfroh sein, gerade bei den Sylvari. Aber das kommt eher durch eine effektvolle Beleuchtung zusammen als durch die übertriebe Farbsättigung einzelener Texturelemente und überladenem Effektgewitter. Das ist echt wie SuperMario aufm Nintendo64...Da etwas weniger, dafür mit Beleuchtungseffekten deutlich mehr, im Moment wirkt das Spiel genauso "steif" wie GW1.


    Andererseits muss man sich halt auch eingestehen, woher sollen überwältigende Lichteffekte und detaillierte Texturen kommen, wenn man eine Spieleengine auf eine DirectX-Version aufsetzt, die vor 10 Jahren mit Veröffentlichung von Windows XP Stand der Technik war...


    Ich hoffe wirklich, dass bis Samstag da noch ein paar weitere Grafikfilter drübergezogen werden, dass die Welt endlich athomsphärisch und lebhaft wirkt. Aber ich glaub nicht dran, dafür isses mittlerweile zu spät :(

    Ich spiel wohl wieder Diablo 3 ... das Video hat meine teilweise doch etwas aufgebaute Euphorie auf GW2 wieder total zunichte gemacht ... hoppelhoppelhoppel, buntquietschbunt, 20x die Kamera drehen, überal zappelt was, Hauptsache die ach so wichtige Wackelkamera ist auch eingeschaltet und das sollen dann spannende Kämpfe im Endgame sein :sleep: Komm mir vor wie bei Super Mario aufm N64...


    Erbärmlich, wenn man dagegen die düsteren, athomsphärischen und geheimnisvollen Elite-Dungeons aus GW1 vergleicht .. Tiefe und Urgoz is selbst jahrelangem Spielen immer wieder toll .. quo vadis GW :(

    Normalerweise bringen die Monitore dann eine Fehlermeldung und schalten ab, wenn man ungültige Betriebsmodi/Wiederholraten zuweisst. Von daher sollte da nichts passieren.


    Sicher mag irgendwo in der Theorie eine höhere Wiederholrate der Lebensdauer nicht gerade zuträglich sein, aber praktisch dürfte man einen Hardwaredefekt wohl eher nicht daran festmachen können. Da gibts in CRT-Monitoren ganz andere Sollbruchstellen.


    Gedundheitlich ist 85Hz das allerunterste Minimum, was ein Monitor leisten können sollte, 100Hz wär schon deutlich besser. Generell sind die Dinger für die Augen einfach ungesund, wenn man lange davor hockt. 60Hz & Co geht gar nicht, da sieht man es ja schon 'aktiv' flimmern, während 85Hz sich eher in allmählichen Kopf/Augenschmerzen äußern.


    Kann heute gar nimmer glauben, wie ich es vor 15 Jahren stundenlang vor so einer Flimmerkiste ausgehalten hab, heute hab ich da nach 5 Minuten Augenkrebs und Kopfweh, kanns schon nimmer ertragen wenn nen LCD über VGA angeschlossen ist... .. :ill:

    Serverkosten sind in Zeiten von virtuellen Maschinen kein Problem mehr, ist ja nicht mehr so, dass da Hardware in dutzendfacher Ausführung stehts gepflegt und gewartet werden muss.


    Man sieht ja schon alleine wie wenig Traffic GW erzeugt und das wird sicher nicht deswegen sein, weil der Server/Client alles hocheffizient komprimiert, sondern weil schlussendlich lächerlich wenig Daten durch eine gute Programmierung verarbeitet werden - Peanuts für aktuelle Serverarchitekturen. Zudem ist ja bei weitem nicht mehr die Spielerlast da, wie sie früher einst war. Also wäre das wohl das geringste Problem ein GW1 Server auf irgendeinem VM Host nebenbei mitlaufen zu lassen.


    Auch der Software-Support dürfte sich in Grenzen halten. Lass da 1-2 Leute dran arbeiten, die sich weiterhin um evtl. noch auftretende Sicherheitslücken kümmern und ansonsten sich etwas um neuen Content bemühen und GW1 könnte jahrelang weiter laufen, ohne dass ANet dadurch in irgendwelche Unkosten gestürzt wird.


    Aber ich denke das will man einfach nicht, die Cashcow ist ausgemolken und dann wird sie geschlachtet, rein aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten, statt aus technischen. Solche Entscheidungen trifft eben ein Manager und kein Techniker. Daher denke ich, dass es in GW1 ziemlich bald zappenduster werden wird, Autoassault & Co wurde auch ratzfatz einfach abgeschaltet, obwohl man wenige Monate zuvor noch groß getönt hat, dass sowas nie eintreten würde.


    Wenn man dann schon abschaltet, dann sollte man in jedem Fall durch ein finalen Patch das Spiel rein offline verfügbar machen, in dem man quasi ein "abgespeckten" Server veröffentlicht, auf den man sich dann selbst und z.B. noch max 7 Clienten verbinden könnten.

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    Ach betroffene Hunde bellen am lautesten, der Verbraucherschutz ist inzwischen eh schon an Blizzard wegen D3 interessiert. Dauert net lang dann wird der handel mit digitalen Gürtern gegen Echtgeld auch überall in der EU verboten. Wirklich sicher waren diese Transaktionen sowieso nie weil sich der Balance jeden Tag ändern kann, zudem was gehört einem denn da ein paar bits und bytes und dafür dann Echtgeld? Bisher wurdes toleriert aber afaik nicht auf einer rechtlichen Basis. Der Dienstanbieter erlaubt Lizenznutzern den Verkauf von Items an dritte. Klingt für mich eigentlich absolut unsinnig, zumal der Staat daran garnichts verdient und auch keine Lohnsteuern gezahlt werden. Eigentlich absolut Illegal.


    Ich weder Freund noch Nutzer des Echtgeldauktionshaus und halte es spielemäßig den größten Schwachsinn den es je gegeben hat. Aber die einzige Möglichkeit ebay & Itemsellerseiten etwas einzudämmen, ist sie unattraktiv zu machen. Rechtliche Handhabe hat man dagegen ja überhaupt nicht, es sind Seiten mit noch viel schlimmerem Inhalt unbehelligt online.
    Und das RMAH von Blizzard hat wenigstens den großen Vorteil, dass die Sache dann offiziell und zuverlässig funktioniert und kein Ebay-Käufer darauf hoffen muss, dass tatsächlich der Itemseller online kommt und das Geld/Item übergibt.


    Unterm Strich wird das RMAH aufgrund viel mehr Wettbewerbern deutlich die Preise drücken, sodass die Itemseller-Seiten (wohl einer der Hauptgründe für Botten) hoffentlich auf Dauer an Unattraktivität eingehen. Und wenn das passiert, hat das RMAH sein Zweck für mich erfüllt. Sicher ist das kein Königsweg, aber mir fällt kein besserer ein.


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    Jessas, dann müsstest du beim jetzigen BK oder Bezwingen ja auch rumheulen, weil jetzt jeder den Titel geschenkt bekommt, ebenso durch MTSC oder MQSC. Auch wenns nen verstoß war, hat er nur das Ziel gehabt ein paar poplige Titel zu erfarmen und hat weder der Ingamewirtschaft noch dem PvP geschadet. Wenn du dich dann für deinen Titel auslachen lässt, tjoa kann ichs auch net ändern, ist zwar doof, aber was solls.


    Die Titel wurden von ANet neu definiert, damit hab ich kein Problem. Wenn ich wollte, könnte ich jetzt auch den Luxon Titel viel schneller haben, jeder hat gleiche Chancen. Das ist nicht vergleichbar wie wenn der eine cheatet und der andere über Monate hinweg fair spielt.


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    So ein bullshit, schau dir Diablo2 oder SC1 an, das sah nichteinmal 1/2 Jahr nach Release schon so aus mit Bots, Hacks, hochgeladene Items, Dupes. Direkt am Anfang haben sie den Constricting Ring z.B. mal einfach auf die Server geladen, der dann sogar droppen konnte, dazu kamen die gedupten Knots die durch nen Balanceupdate (glaube war 1.07) nicht mehr droppen konnten aber jeder diesen Ring hatte weil gedupt. (Aus dem Grund dann Ladderitems und Resets alle paar Monate) Über Maphack brauch ich garnet erst anfangen zu reden, das gabs seit eh und je. Gegen Bots hat man nie was gemacht, nicht einmal gegen die nervigen Spambots für Echtgeldshops. Ansonsten hatten zu 1.11 Release die Hacker sogar zugriff auf das Rollback-System und keine Sau konnte mehr spielen, weil du alle 2 Minuten nen Rollback vom Server hattest... Im SC1 kannst du bis heute mit nem Hack deine Startrasse ändern, bzw gleich mit verschiedenen Rassen starten. Dazu kommen erste Dupebugs und Programme in Diablo3, 6 Tage nach Release haben Hacker schon Accounts direkt übers BNet gehackt und Items entwendet. Blahblubb... und du willst mir weiß machen, dass Blizzard ne gescheite Politik macht? Das ja wohl nen schlechter Witz... soviel zum Thema "Wirtschaftsschaden Ingame", dass sie bei D3 dahinter sind ist klaro, sie verdienen am Shop 1€ pro Transaktion da wird Dupe und Hackschutz auch nur so lang groß geschrieben, wie man Geld an dem Mist verdienen kann. Dagegen ist ne Amnesie für nen popligen Titel den inzwischen eh jeder an einem Wochenende zusammenfarmen kann nen Witz im Sinne der Verhältnismäßigkeit.


    Richtig, aber da muss man noch ein paar Sachen dazuschreiben

    • Diablo II war von je her ein größeres Ziel für Cheater, während GW lange Zeit eher ein Geheimtip war. Genauso wie Microsoft von je her das große Ziel der Virenprogrammierer ist, während sich für Apple oder Linux kaum einer interessiert.
    • Diablo II und Starcraft I ist steinalt, das wurde in den 90ern programmiert und ich glaube, da war man froh, dass man überhaupt ein stabilen Onlineserver anbieten konnte, das war der Zeit schon extrem voraus... Da hatte man bei der Entwicklung gewiss ganz andere Sorgen als einen perfekten Schutz vor Cheatern. Wer konnte ahnen, das sowohl so eine mafiöse Industrie als auch Armeen von privaten Flachköpfen nichts bessers zu tun haben als 10 Jahre später immer noch konstant zu versuchen das Spiel zu sabotieren.
      Und irgendwann ist eben der Punkt erreicht, wo man ein Spiel nicht mehr permanent vom kompletten System her durch Patches quasi neu aufbauen kann, um den Kampf gegen Cheater und Hacker unendlich weiter führen zu können. Man kann nicht bis ins Unendliche "nachpatchen" und schon gar nicht kostenlos. Um so wichtiger ist es, dass es trotzdem eine rechtliche Handhabe dagegen gibt, wenn man schon auf technischer Ebene irgendwann aufgeben muss.
      Und mittlerweile hat Blizzard ja auch gelernt, den sinnlosen Offline-Modus (an dem jeder Botter/Cheater z.B. in D2 wunderbar üben konnte) aus den aktuellen Spielen entfernt, Warden eingeführt (ein integrierter "Virenscanner" der Malware auf den Rechnern entdeckt) und wenn das sauber gepflegt wird, braucht man vor Cheatern nicht mehr sooo viel Angst haben wie in den letzten Jahren in GW. Ob das Blizzard jedoch so konsequent durchhält, wird sich auch zeigen.
    • Du kannst Dir Software von den renommiertesten Herstellern kaufen, oft werden schon vor offiziellem Release die ersten Sicherheitslücken bekannt und die ersten Hacks sind auch schon zu finden. Das ist auch leider bei Blizzard und Diablo 3 nicht anders. Die einzige Möglichkeit ist diese Lücken eben schnell zu schließen und da leistet Blizz bis jetzt gute Arbeit. Dass in 10 Jahren Diablo III auch in Stücke gehackt sein wird, ist wohl logisch. Irgendwann muss eben der Support heruntergefahren werden, ein Win98 Rechner ist heutzutage auch sicherheitstechnisch offen wie ein Scheunentor.

    Versteh mich nicht falsch, aber Du bist immer noch n bisschen pissed, weil Du iirc nicht übermässig lang vor der Vereinfachung der Titel diese von Hand gemacht hast, oder?


    Respect btw fürs Durchhaltevermögen.


    Nein, ich bin nicht pissed weil Anet den Titel vereinfacht hat. Die Änderung war überfällig, aber sie kam letztendlich und war von Anfang an nötig.
    Dafür hatte ich den Titel halt relativ früh und so ganz schlimm wars nun auch nicht. Die Zeit, wo man sonst in der Gildenhalle idlen würde, hat man halt solang paar Helden geflagt. Muss man ja nicht power-farmen, sondern einfach halt als kleine Nebenbeschäftung über Monate hinweg sehen. Sonst wird man echt weich in der Rübe, wenn man stundenlang immer nur das selbe Gebiet betritt, bis die 12.000 endlich mal voll sind.


    Sonst könnte ich mich ja über alles aufregen, mittlerweile ist ja ein Gott überhaupt kein Problem mehr, während früher ohne Ü3 usw. das eine echte Liebeserklärung zum Spiel war. Dafür weiss ich halt, dass ich ihn "auf dem harten Weg" gemacht hab und darauf viel mehr stolz sein kann, als jemand, der die eine Hälfte mit unendlich günstigeren Consumables und die andere Hälfte mit Sabway & Consets gemacht hat.


    Pissed bin ich nur über die Typen, die den Titel in einer Woche ercheatet hatten (und mich über meine Blödheit fair zu spielen auslachten) und über Anet, die das vorsätzliche einbringen von Malware in ihrem Spiel so geil fanden, dass sie die paar von den tausenden Bottern, die sie zunächst gebannt hatten, wieder ins Spiel zurückgeholt haben.


    Und mit so einer Haltung gegenüber legit-Spielern ärgere ich mich überhaupt, dass ich Anet wieder mit dem GW2-Fehlkauf unterstützt hab. Sowas ist einfach unter aller Sau, ein Hersteller muss so wie Blizzard eine ganz klare Linie fahren: Wer cheatet, fliegt, ohne wenn und aber.

    Btw, so gehen andere Softwarehersteller gegen Botter vor:



    http://diablo3.ingame.de/52568…-diablo-3-bot-entwickler/



    Einfach richtig gegen diese Schmarotzerfirmen den Dampfhammer auszupacken. So eine Politik wünschte ich mir auch damals von Anet, aber da wurde gegen die HFFF-Cheater sogar noch ne Amnestie gegeben, weil der Kurzick-Titel ja etwas langwierig war, daher ist Botten ja nicht so schlimm... Seitdem is Anet bzgl. ihrer Haltung gegen Cheater bei mir eh unten durch.

    Bots=/=Hacks.
    Bots greifen ansich nicht in die Spielesoftware ein. Sie drücken bestimmte Tasten nur zu bestimmten Zeitpunkten. Dafür muss der Bot nichtmal durch den Spielclient abhängig sein.


    Die primitiven Bots drücken irgendwelche Tasten oder steuern Mäuse. Die "Profi-Bots" greifen ganz massiv direkt in die Client-Serverkommunikation ein, vergleichbar mit einem Man-in-the-middle Angriff. Beispiel hierfür ist Diablo II, da kann der Charakter gesteuert werden, obwohl D2 bestenfalls nur noch im Hintergrund läuft, der Bot redet mit dem Server direkt und übermittelt die Koordinaten, wohnin der Charakter sich bewegt und was er machen soll (Wie da jetzt der aktuelle Stand ist, weiss ich nicht, damals wars möglich und damit hab ich auch schlagartig mit D2 aufgehört). Die Bots haben da nicht nur selbstständig Bosse gefarmt, sondern drangen auch in die PvP-Spiele ein und waren da unbesiegbar, da sie Laufwege machen konnten, die ein echter Spieler niemals vollführen konnte. Inklusive Townkill, dass meinem damaligen Char alle Sachen gedropt sind. Das ist dann das Endstadium von Bottern & Cheatern.


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    Wenn man auch ein Tool selber geschrieben hat, dann liegen auch die Urheberrechte bei einem. Somit darf ich es auch verkaufen. Egal, ob es ein "Bot" für ein Spiel ist. Ich kann es auch als eine aufgegessende Laugenstange verkaufen, wo dieses Programm als Bonus dabei ist.


    Du kannst viel kaufen und verkaufen, geh auf einschlägige Seiten und Leute bieten Dir vorgefertigte Trojaner, Viren und sonstige Hacktools an. Das macht das ganze nur noch illegaler. Du vergisst einfach, dass ein Bot ganz klar unter die Kategorie "Malware" fällt, die einen Bots korumpieren das ganze Windows, andere eben nur z.B. GW. Der Effekt ist der selbe.


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    Wenn man eine Datei verkauft, die eine bestimmte Tastenkombination in einer betimmten Folge ablaufen lässt, dann ist das keineswegs illegal.


    Und genau das ist der Punkt, der geändert gehört. Angenommen Du organisierst ein Sport-Event und dann kommt irgendjemand daher und verkauft frech vor der Sporthalle Doping-Mittel für die Sportler. Das ganze Event wird damit zur Farce, kein Mensch würde sich mehr dafür interessieren. Ist doch ganz logisch, dass soetwas verboten gehört. Auch der ehrliche Sportler hat dann kein Bock mehr, wenn die Hälfte seiner Gegner betrügt - und genauso ist eben cheaten in Onllinespielen.


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    Ach komm, hohe Auslastung der Server? Viel dir kein besserer Grund ein? Du vergleichst außerdem einen 0815 Bot mit einem DDoS Angriff? Lächerlich. Wenn ein Spieleserver keine 1000-5000 Spieler mehr oder weniger aushält, dann hat die Spielefirma schlichtweg falsch geplant.


    Wenn die Größenordnung 1000-5000 Botter wär ... außerdem verhält sich ein Bot oft ganz anders als ein realer Spieler und belastet die Server deswegen ums dutzendfache mehr (das wurde sogar von Anet damals ich glaub in Zusammenhang mit den HFFF-Cheatern irgendwo bestätigt).


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    Die Spielefirma macht sogar noch Profit. Die Botter kaufen sich Accounts. Wofür sich extra strafbar machen durch hacken, wenn ein Account unter 7Euronen kostet?


    Mittlerweile kostet er 7 Euro. Bei GW2 usw kostet er keine 7€. Also schießen wieder die Scammer-Seiten und vermeintlichen "Tools" (die aber nur Passwörter mitsniffen) wie Pilze aus dem Boden.


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    Wir zahlen nicht die Kosten dafür, dass die Server angeblich ausgelastet sind. Also ich nicht. Oder habt ihr jemals in GW Gebüren bezahlt?


    Letztendlich muss Anet diese Kosten tragen und wird sie schon entsprechend umlegen.


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    Einen Spieleserver übermäßig auszunutzen ist noch kein Strafbestand.


    Das ist kein Spieleserver nutzen, das ist eine Form au eines Hackangriffs auf ein Spieleserver (s.o.).


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    Es ist richtig, dass man keinen Eigentum von einem Spiel verkaufen darf bzw überhaupt kann. Das wäre illegal. Jedoch zitiere ich dir einfach mal was von Ebay:


    Wie bereits oben erwähnt, darf man selbstgeschriebende Bots verkaufen. Es geht hier aber nicht um den Verkauf von Bots. Es geht um den Verkauf von Ingamewährung. Jedoch kann man den Verkauf so hübsch umschreiben, dass es wieder legal ist. Schade.


    Um so nötiger, dass dieser Bullshit endlich komplett kriminalisiert wird, damit solche miesen Winkelzüge nicht mehr gehen.


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    Es gibt eine offizielle Regelung zum Thema Botten. Und zwar in den AGB's.


    Richtig, und genau das ist mein Wunsch, dass diese AGB auch etwas Biss haben und nicht nur ungelesen weggeklickt werden. Die AGBs sind Bedingungen, die beim Kauf akzeptiert werden. Und wenn der Softwarehersteller seine Bedingungen nicht einhält (z.B. nichts liefert), kannst Du dagegen auch klagen und dein Geld zurück erhalten, je nach Produkt auch Schadensersatz fordern. Und genauso sollte eben der Hersteller ebenfalls Klagen, wenn Du seine Bedingungen nicht einhälst (z.B. keine Cheatsoftware zu verwenden).


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    Ich verlinke mal einfach meinen eigenen Post, warum auch Leute, die Botter nicht mögen, gegen so ein Gesetz sein sollten.
    http://www.wartower.de/forum/s…hp?p=7912647&postcount=31


    So, das Thema ist erstmal hoffentlich durch.


    Das Internet darf kein total rechtsfreier Raum sein. Auch hier müssen rechtstaaatliche Gesetze gelten und weder Wild-West-Regeln noch Anarchie herrschen.


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    Achja, die Botter sorgen nicht für ein Übermaß an wertvollen Gegenständen. Botter sorgen für ein Übermaß an Goldmünzen. Das war es aber auch. Oder habt ihr jemals von einem UWSC,- , TdP,- , oder SooSC Bot gehört? Die SC'ler bringen die ganzen Ectos, Armreifen (mal von Dupen abgesehen) und anderen teuren Waffen auf den Markt. Als UWSC in 7 Minunten noch möglich war, waren Ectos auf 4,5p stk. Das ist heute nicht mehr der Fall und Ectos sind zwischen 7-10p.
    Botter kaufen doch mit ihrem erbotteten Gold doch nicht beim Händler ein, wenn Sie es bei echten Spielern viel billiger bekommen. Meiner Meinung nach ist SC viel schlimmer als so ein Farmbot. q13 Volti, 100p+60Ectos, Silverwing q9 100p+350e.. Das waren noch Zeiten! Das selbe ist auch beim Kristallschwert. Damals q9 über 350e wert.. Ohwait... Ist ja heute immer noch so...Bestimmt, weil es nicht farmbar ist :)


    Einen schönen Abend noch.
    :coffee:


    Es geht hier nicht primär um GW. Es gibt Spiele, da bedeutet Gold noch viel mehr und da richten Bots ein ganz erheblichen Schaden an. In GW war es zum Glück fast nur "menschlicher" Betrug an den Mitspielern, in vielen anderen Spielen ist es aber direkter Onlinebetrug.

    Und was macht man dann, wenn sich die Spieler ihr Nutzungsrecht wieder "erklagen"? Derzeit sind die AGB/EULA ja soviel wert wie ein Schild mit Aufschrift "Betreten auf eigener Gefahr".


    Entweder man klärt also endlich mal ab, was dem Betreiber eines Onlinespiels an "Rechten" zusteht oder aber man nimmt das als Regierung selbst in die Hand. Beide Methoden haben ihre Vorzüge und Schwächen.


    Genau so sieht es aus. Es ist für die Hersteller ein Kampf gegen Windmühlen gegen die komerziellen Cheater vorzugehen. Versuche mal als Spielehersteller irgendeine auf den Antillen gehostete Gold-Seller-Seite zu schließen. Selbst mit eindeutiger rechtlicher Handhabe ist das extrem schwer, aber wenn so (wie in den meisten Ländern) eben jede gesetzliche Regelung fehlt und das als "Kleinkriminalität" abgetan wird, nahezu unmöglich. Die Folge ist, dass die Herstelller den direkten Kampf bereits aufgegeben haben und versuchen die Betrügerseiten unattraktiv zu machen, in dem sie selbst ein besseren, legalen Dienst anbieten (Siehe Blizzard beim D3 Auktionshaus).


    Du kaufst eben gerade bei Online-Spielen nur ein Recht auf eine klar definierte Nutzung des Dienstes und kein Freibrief für jegliche kriminelle Handlung mit dieser Software. Und da muss es dem Hersteller eben gesetzlich verbindlich ermöglicht werden, diese AGB auch notfalls gerichtlich durchzusetzen.
    Wenn ich als geistiger Eigentümer einer Software nicht will, dass ein Lizenznehmer meine Software als Basis für Betrügereien nutzt, und er es trotzdem tut, dann muss er eben dafür auch entsprechend bestraft werden können - und genau diese Möglichkeit fehlt. Schön, dass in Korea da jetzt solangsam mal drauf eingegangen wird und unabhängig von den Hersteller-AGB bestimmte Onlinekriminalität generell unter Strafe gestellt wird. Durch die Verwendung eines Bots greifst du auf eine Weise in FREMDES EIGENTUM ein, die der Eigentümer ganz klar verboten hat. Ist das so schwer einzusehen, dass jegliche Zuwiderhandlung schlichtweg kriminell ist? Da geht es hauptsächlich gar nicht darum, dass das den anderen Spielern unfair gegenüber ist sondern aktuell kann der Eigentümer diese Gauner bestenfalls mit viel Mühe "vom Grundstück" jagen, aber fast nie für ihr Vergehen tatsächlich belangen. Wenn der Botteraccount dann geschlossen wurde, besorgt (hackt...) er sich halt den nächsten. Wenn aber der Account geschlossen wurde und gleichzeitig er ein Anklage am Hals hat, dann hat das viel mehr Wirkung.


    Ich seh da natürlich ein subjektiven Unterschied zwischen Onlinebetrug und Körperverletzung, aber trotzdem ist eben beides eine Straftat. Und es ist wohl reichlich egal, ob irgendwelche Idioten versuchen Kreditkarten-Daten online abzufangen oder ein Onlinespiel als Plattform nutzen um dort durch Betrug Geld zu verdienen.


    Sicherungsmaßnamen in den Spielen schön und gut, aber du kannst auch nicht sagen, dass Wohnungseinbruch legal ist und wer das nicht will, muss eben dafür überall schwere Stahltüren und dicke Schlösser einbauen. Und ich glaube kein Spieler hat Lust, durch permanente Captcha-Abfragen usw. sich jeglichen Spielspaß zu versauen, nur damit die Cheater (für dem Moment) keine Chance haben.

    Wen betrügt man denn beim botten? Das Spiel? Die Community? Man sorgt höchstens für eine Inflation und schadet das Wirtschaftssystem, aber betrügen tut man hier niemand.


    1. Sehr viele Bots und fast alle Hacks greifen in ein Softwareprodukt ein und beeinflussen die Kommunikation zu Servern (nämlich die von Spieleherstellern), die dich nichts angehen. Das ist nichts anderes, als wenn du die Webseite von irgendein Online-Wettbüro oder Onlineshop mit irgendeinem Tool manipulierst um dort Geld oder Waren zu stehlen. Und noch schlimmer, du benutzt dieses Tool nicht nur für dich, sondern verkaufst es weiter. Erster Straftatbestand.


    2. Bots sorgen für eine unnatürlich hohe Auslastung der Server, ähnlich den DDoS-Bots, die gerne gegen Webserver gerichtet werden um diese zu überlasten. Zweiter Straftatbestand (HINT: Die zusätzlichen Serverkosten, weil dort tausende Instanzen von einem MMORPG Spielclient 24/7 laufen und mit ihren unnötigen Bots mehr Traffic erzeugen als jeder normale Spieler, der vielleicht 3-4h am Tag spielt, zahlen WIR).


    3. Das große Problem ist in der Tat nicht der hirnlose, gemeine Cheater, sondern eben "Firmen", die sich auf Botting in MMORPGs spezialisieren, das im großen Stil durchziehen um dann auf Goldseller-Seiten & eBay die Sachen anzubieten. Das ist ein professionelles Schmarotzergeschäft, dass die Spielesoftware ausnutzt um damit gewerblich Geld zu ergaunern. Die Bot-User haben jedoch gewiss keine Lizenz gekauft, um z.B. GW betrügerisch geschäftlich zu nutzen. Programmier ein AddOn (welcher Form auch immer, ein "Bot" ist halt auch im Grunde ein Add-On) für eine Software, die Dir nicht gehört und vetreibe das ohne Einwilligung des Herstellers gewerbsmäßig. Gibt sicher bald hübsche Post... Dritter Straftatbestand.


    Und da gibts noch zig weitere Punkte, an denen deutlich wird, dass alles was mit Cheats & Bots und sonstigen widrigen Eingriffen in ein Online-System zu tun hat, betrügerische Geschäfte sind und zu Computerkriminialität gehört. Dabei ist es unerheblich ob das ein Onlinespiel ist, ein Onlineshop oder ein sonstiger Internetserver ist. Du hast den so zu nutzen, wie er vorgesehen ist und nicht in irgendeiner Form dort unberechtigt einzugreifen.


    Und wie gesagt, der kleine Cheater ist nicht das Problem, wenns da einen erwischt und der bis an sein Lebensende Schadensersatz zahlen darf, ist auch nicht schade drum. Aber wichtig sind die Firmen, die damit im großen Stil Geld verdienen, basierend auf Software, für die sie nicht nur die geringsten Nutzungsrechte haben, sondern selbige auch noch sabotieren. Und das sowas ganz klar unter Strafe gestellt wird und nicht irgendwo sich (so wie hier) in einer rechtlichen Grauzone befindet, ist absolut richtig.


    Du kaufst eben keine Software, sondern du kaufst ein Nutzungslizenz an fremden Eigentum, die dich noch lange nicht berechtigt an diesem Fremdeigentum rumzufingern, wie du willst (sprich es verändern, kopieren, weitervermieten, Kapital rauszuschlagen, usw). Zu was dich die erworbene Lizenz berechtigt, steht sehr genau in den AGB beschrieben und es wird Zeit, dass ein Verstoß dagegen nicht nur die Aufkündigung des Lizenzvergabe bedeutet, sondern u.U. eben auch strafrechtlich relevant werden kann.


    Und über das Strafmaß erlaub ich mir kein Urteil. Professionelle Firmen, die mit Computerkriminalität hunderttausende an Dollars ergaunern, können auch ruhig bis zu 50.000$ Strafe zahlen oder einsitzen.


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    Verleumdung und Rurfmord auf höchstem Niveau! Also ist jeder, der gegen Gesetze und eventuelle strafrechtliche Folgen bei einem ONLINESPIEL (Hallo?!) ist, automatisch ein Botter. Bitte noch mehr Kontrolle durch den Staat. Stinkt hier ganz schön nach Nord-Korea.
    Bravo, großartiger Troll :cheers:


    Jeder, der gerne online spielt und klar bei Verstand ist, kann auch nicht die geringste Form des Cheatens gutheissen. Und schon gar nicht die gewerbsmäßige. Wer sich da dahinterstellt und jammert wie unerhört es doch ist dazu endlich auch mal "offiziell" gesetzliche Regelungen zu schaffen, da kann man nur sagen "Getroffene Hunde bellen".

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    könne in Zukunft lernen und botten, hat sich geschnitten. Bis zu 5 Jahre Gefängnis und 50.000€ Geldstrafe stehen auf Botten. Ehemals musste man schon Leute in der U-Bahn verprügeln, also ohne Totschlag versteht sich, um das zu bekommen, heutzutage sind 5 Jahre ja das neue Strafmaß für alles, was mit Jugendlichen zu tun hat.



    Wunderbar, dass der Wartower jetzt auch auf dieses Strammtischproletentum aufspringt :censored:


    Nur weil Körperverletzung ein schweres Delikt ist, ist alles andere dagegen gleich ein Kavaliersdelikt? :rolleyes:


    Hört doch bitte auf Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Sowohl der Schläger als auch der Betrüger schaden vorsätzlich anderen Menschen, nur mit verschiedenen Mitteln. In beiden Fällen ist eine harte Strafe absolut gerechtfertigt.


    Die Gesetzgebung Koreas ist in dem Fall zeitgemäß und fortschrittlich. Da könnte sich Deutschland & Co ein absolutes Beispiel dran nehmen, statt es Abmahnabwälten zu legitimieren das 12jährige ahnungslose Kind oder die 80jährige Oma zu tausenden von Euro zu verdonnern, nur weil ein Telefonanschluss vorhanden ist und sie damit eine mp3 geladen haben könnten.


    Diese ganze Botten, Goldsellen usw ist nichts anderes als Computerbetrug und damit genauso strafrelevant wie Hacken & Co. Dabei ist es irrelevant ob das eine Organisation ist, die damit Geld verdient oder nur ein kleiner Fisch, der zu blöd zum ehrlich spielen ist. Es ist absolut richtig, dass hier ein Staat entsprechende Gesetze schafft, um hier endlich mal langsam diesen Sumpf trockenlegen zu können, der absolut jedes Spiel kommerzialisiert und zu nichte macht.


    Naja, aber hier regen sich wieder die Leute auf, die wohl damals bei GW1 erst bei ebay shoppen und den Rest gebottet haben, weil im Gegensatz zu Mord & Totschlag isses ja nicht so schlimm...:ill: