Beiträge von AmunRa

    Ich glaube weniger, dass es diesbezüglich großartige Vorgaben geben wird. Wichtig war und ist wohl nach wie vor, dass es eine gewisse Qualität hat und dass es eben nicht mal für ne Woche und dann nur alle Jubeljahre mal ist. Mehr als ein Danke (wenn überhaupt) sollte nach Möglichkeit auch nicht erwartet werden und so bleibt es eben bei einem kleinen Kreis an Überzeugungstätern.


    Nach maßgeblicher Entscheidungsträgerin klingt das beim besten Willen nicht, sondern ist eher auf einer Stufe mit den restliche CCs anzusehen.

    Mal aus reinem Interesse: In wie weit ist der Wartower überhaupt an der Organisation und Durchführung des ganzen beteiligt? Auf der Website des Foostival habe ich zumindest nur von Guild News und Nerdy Bookahs gelesen.

    Das hat mit Geheimhaltung in meinen Augen wenig zu tun, sondern eher mit einer gewissen "Blauäugigkeit" (oder Berechnung, wobei ich von ersterem Ausgehe) einen solchen Text 1:1 nach außen zu tragen.
    Natürlich führt es dazu, dass das Thema erneut aufflammt, gerade weil es einen wunden Punkt trifft.


    Dass es intern nicht gerade rund zu laufen scheint, kann jeder der sich nur halbwegs dafür interessiert in diesem und einigen anderen Threads nachlesen und entsprechend einen Eindruck gewinnen warum manches so ist wie es ist und warum sich manches auch dann nicht ändert wenn sich alle noch aktiven Staffies auf den Kopf stellen. Das hat aber in einer Abschiedstopic in meinen Augen nichts zu suchen und man muss es nicht auch noch provozieren.

    Sitzen wir hier gerade auf einem Pulverfass?


    Nein, das Pulverfass gibt es schon lange, nur in letzter Zeit fliegen hier und da des öfteren mal ein paar Funken ;)


    Im Endeffekt lässt es sich damit zusammenfassen, dass hauptsächlich durch die diesem Thread ursprünglich vorausgegangenen Geschehnisse das interne Klima nach außen hin merklich geschädigt wurde.
    Gefolgt sind einige mehr oder minder unschöne Schlammlachten, aber bislang eben auch nicht viel mehr. Auch den damals getätigten großen Ankündigungen ist - für mich leider nicht wenig überraschend - nicht allzuviel hervorgegangen.
    Der Weggang von Via inklusive des offenbar aus dem internen Thread entnommenen Abschiedspost stellt nun einen weiteren Höhepunkt des ganzen dar, zumal der Inhalt des Abschiedsposts im Hinblick auf die bereits geführten Diskussionen erneuten Zündstoff liefert. Aus meiner Sicht ein wenig unglücklich das so zu veröffentlichen, da aus meiner Sicht absehbar war welche Reaktionen es früher oder später hervorruft, aber ist jetzt nunmal so.

    Von wem hörst du das? Von den neuen Leuten die Podcasts machen? Von denen die versuchen mit anderen Communities das foostival in Deutschland zu versuchen? Von denen die gemeinsam aus dem WvW Streamen, oder sich gegenseitig helfen die technische Seite all dessen zu bewältigen? Von Usern wie roter_mantel die den totalen Newsradar ausfahren oder IlLeone die regelmäßig Fanfiction schreibt? Welches Bild wird gezeichnet wenn du das hörst was du hörst, was löst es in dir aus und wem nutzt es, dass dieses Gefühl in dir ausgelöst wird?


    Tut mir wirklich leid, aber ich verstehe beim besten Willen nicht was du mir sagen möchtest.
    Mein Eindruck muss nicht zwingend der Realität entsprechen, aber ich sehe nicht wo sich durch deine Aufzählungen etwas an dem Eindruck ändern sollte.
    Ich bin mir nicht bewusst je abgestritten zu haben, dass es nicht noch motivierte Projekte gibt (wenn auch /discuss vllt. nicht das beste Beispiel ist und mir bei foostival die Suche lediglich diesen Thread und eine News von April letzten Jahres auswirft), aber das ist für mich noch lange kein Indiz für internen Zusammenhalt.
    Sei mir bitte nicht böse, aber wenn ich zwischen Aussagen von dir und Aussagen von beispielsweise Sharyn wählen kann, dann schenke ich ihren Schilderungen doch eher Glauben, und das bestätigt dann übrigens auch genau den Eindruck den ich habe.


    Im Großen und ganzen treffen folgende zwei Satz von Sharyn ziemlich genau den Eindruck den ich habe:

    Zitat

    Man kann viel darüber philosophieren, in welche Richtung es gehen sollte, aber es ist einfach realistischer von einem Stillstand auszugehen. Ab und zu wird man mal einen Schritt nach links und mal einen rechts machen.


    Das ist nicht unbedingt überraschend, aber schade ist es allemal. Ändern kann daran jedoch maximal einer etwas und das wird nicht passieren, also bleibt dir und allen anderen nunmal nicht viel anderes übrig als zu verwalten was besteht und irgendwann das Licht zu löschen.
    Dass irgendwann nicht morgen ist und dass man deswegen alles hinwerfen solle habe ich nie behauptet.

    Wenn ich eines mit Sicherheit nicht als Grund für den Userschwund zählen würde, dann ist es die Moderationspolitik.
    Natürlich gab (und gibt es mit Sicherheit immer noch) Moderationseintscheidungen, über die man geteilter Meinung sein kann und darf, und selbstverständlich ist nicht jeder immer mit entsprechenden Entscheidungen einverstanden. Aber ich denke im Laufe der Jahre waren die Entscheidungen in der Regel durchaus transparent und nachvollziehbar, sowie im Rahmen der von uns aufgestellten Regeln.
    Das mag manch einem zu hart und dem anderen wiederum zu lasch gewesen sind, aber die Anzahl derer, die auf Grund dessen dem Wartower den Rücken gekehrt haben, dürfte doch vergleichsweise gering gewesen sein (zumal ja auch zu Hochzeiten mit regelmäßig über 1000 Usern gleichzeitig das Thema Moderationspolitik ein sehr häufig diskutiertes Thema war).
    Es ist ja auch nicht so als würde es nur den Wartower treffen, da muss man sich einfach nur mal bei den ehemals großen Guild Wars Communities umschauen. Das ist ein recht globales Verhalten, was sicherlich auch viel damit zu tun hat, dass ArenaNet mit Guild Wars 2 nicht mehr auf Fansites, sondern in erster Linie auf die eigene Seite, das eigene Forum und anderen eigene Kanäle wechselte, die Sie direkt steuern können.


    Bezüglich des grundsätzlichen Userschwunds also einen Schuldigen suchen zu wollen ist in meinen Augen unsinnig und da würden auch dutzende Datenbanken, ein runterneuertes Design und 50 hochengagierte Mitarbeiter den Wartower vermutlich nicht mehr zu "altem Glanz" verhelfen.
    Auf der anderen Seite tut es mir allerdings schon in der Seele weh, wie sich der Wartower entwickelt hat. Was von interner Seite zu hören ist klingt nach absolut zusammenhaltlosem "vor sich hin arbeiten", ohne dass noch irgendwer bereit wäre da Verantwortung zu übernehmen, so dass außer hochtrabenden Ankündigungen und vor Eloquenz triefenden "Nichtsaussagen" eben auch nicht mehr viel passiert. Es wird verwaltet was besteht und irgendwann macht der letzte dann das Licht aus. Schade, aber war abzusehen.


    Dass vom eigentlich Verantwortlichen auch weiterhin nichts kommt wundert mich jedoch wenig und solange das nicht passiert bringen auch neue Mitarbeiter in meinen Augen nur bedingt etwas, denn ohne dass sich irgendjemand um die eventuell letzten motivierten kümmert und solange die Möglichkeiten derart beschränkt bleiben wie sie seit Jahren sind, solange wird auf kurz oder lang auch der motivierteste Mitarbeiter irgendwann resignieren.

    Mir sind keinerlei Beweise bekannt, dass Savage die Einnahme für private Zwecke genutzt hat oder nutzt. Gesetzt dem Fall er würde es tatsächlich tun, wäre das zwar in meinen Augen menschlich sehr schwach, aber es ist sein gutes Recht. Die Seite gehört ihm (bzw. der GbR) und damit auch die Einnahmen. Da ich nicht davon ausgehe, dass der Vertrag mit Computec irgendwelche Verwendung vorschreibt (was lachhaft wäre), kann er damit machen was er möchte.

    Es ist halt auch nicht förderlich, wenn sich, in Reaktion auf das Bestreben, dass Hilfe rankommt, eine Allianz aus Ehemaligen und Best of Flamern zu Wort meldet, die eine News zum Anlass nehmen noch einmal ordentlich auf Savage zu hauen, sich mockieren wie lange das Redesign schon geplant ist und allerlei Grundsatzdiskussionen aufreißen, die wohl inzwischen jeden abgeschreckt haben dürften, der sich vielleicht überlegt hat mitzumachen. Von den Auswirkungen auf Savage mal ganz zu schweigen, der braucht sicherlich das dickste Fell bei der Sache.


    Mein Mitleid mit Savage hält sich an dieser Stelle doch sehr in Grenzen, zumal er sowieso erst einmal mitlesen müsste, um es überhaupt mitzubekommen (und ich gehe einfach mal davon aus, dass sich daran nach wie vor nichts geändert hat).
    Auf der anderen Seite hast du natürlich sicherlich recht. Es ändert nichts an der Situation, macht die Ursache aber vielleicht ein wenig deutlicher.
    Letztendlich ist das Hauptproblem nicht einmal, dass Savage wenig merkliche Aktivität an den Tag legt, sondern dass es offenbar nach wie vor so ist, dass ohne ihn wichtige Themen nicht voran kommen können. Ich bin der letzte der es nicht versteht, wenn andere Dinge wichtiger als die Mitarbeit an einer Fansite werden, nur sollte ein Fortschritt dann nicht wieder und immer wieder an der gleichen Person hängen bleiben. Das und nichts anderes bemängle ich, und dafür kannst weder du, noch sonstwer außer Savage wirklich etwas.



    Zitat

    Klar gibt es Verbesserungsmöglichkeiten um die Relevanz des Wartowers für GW2 und/oder die gegenwärtige Spielekultur seiner Fans und Nutzer zu verbessern. Aber das Erkennen und das Beschreiben sind immer die einfachsten Schritte, das kann jeder. Leute finden die daran mitmachen und zu motivieren, das ist das schwere. Sowohl auf technischer als auch auf Content Ebene wird es da immer Widrigkeiten geben, das ist nie ein Selbstläufer gewesen, wird es niemals sein. Das Video sollte ja alleine Beweis genug sein, dass auf dem Wartower so ziemlich alles geht und auch mal total in die Hose gehen kann. Aber was solls, Nase abwischen, weitermachen, was interessiert mich das Geschwätz von Gestern. Der schwerste Schritt ist halt vom Beobachter-Kritiker zum Mitmacher ohne dabei am Anspruchsdenken von sich selbst oder den Antwortthreads nach 10m abzusaufen. Es gibt leider kein Planschbecken für Internetcontent und die Konkurrenz etwas auf lokaler oder Freundeskreisebene etwas im Bereich Computerspielkultur zu machen ist dank zahlreicher Web 2.0 Netze mit so viel Konkurrenz ausgestattet wie nie. Gerade weil die lokale Dimension aber nie gegeben sein wird für den WT, ist Gift und Galle nicht gerade unser Freund.


    Dass es einfach ist hat nie jemand behauptet, genauso wie die äußeren Einflüsse natürlich auch seine Spuren auf dem Wartower hinterlassen haben.
    Mit sinkendem Useraufkommen noch motivierte Mitarbeiter zu finden ist nicht einfach. So wirklich einfach war es aber auch zu meiner Zeit nicht immer und gerade durch die Tatsache, dass es im Endeffekt eine rein ehrenamtliche Tätigkeit ist, kann man hier auch beim besten Willen keine Terminarbeit erwarten, wie es vielleicht bei bezahlten Kräften der Fall wäre. Verbessere mich falls ich hier ein wenig verblendet bin, aber ich kann mich nicht erinnern, dass das jemals von einem Mitarbeiter gefordert worden wäre.


    Wie man das letztendlich löst ist keine Aufgabe, die mal eben so zu beantworten ist und auch mir fällt spontan keine praktikable Lösung außer natürlich der Suche ein. Nur warum um Gottes willen sucht man dann trotz besserem Wissens schon wieder freiwillige Helfer für klassische Auftragsarbeiten wie eben die Entwicklung bzw. Erstellung des Grundgerüsts? Das sind Arbeiten die optimalerweise von einer einzelnen Person und möglichst kurzfristig durchgeführt werden sollten. Vielleicht gibt es tatsächlich Mitglieder der Community die hierfür Zeit und Motivation hätten, das mag ich gar nicht abstreiten, aber es bliebe eine ehrenamtliche Aufgabe, die noch dazu essentiell für die Zukunft ist. Mein Verstand sagt mir einfach: "Lasst hier einen Profi ran!". Am Geld sollte es nicht mangeln und wenn erst einmal einige Hürden vom Tisch wären und die Arbeit einzelner Mitarbeiter vereinfacht, sowie die grundsätzlichen Möglichkeiten überhaupt erstmal vorhanden wären, kann man sich auch effektiv um andere Baustellen kümmern.

    Ich kann eine solche Sicht durchaus verstehen und sie ist zu gewissen Teilen auch absolut zutreffend.
    Die Technik dahinter, die Interna, all das sind Themen mit denen der normale Nutzer keine wirklichen Berührungspunkte hat.
    Für mich persönlich sieht die Situation allerdings ein wenig anders aus. Zwar habe ich mich aus freien Stücken dazu entschlossen meine Arbeit beim Wartower aufzugeben, trotzdem liegt mir diese Website natürlich noch immer am Herzen.


    Der Grund für ein Redesign ist in diesem Fall weniger ein aktuellerer Anstrich (wenn das natürlich auch eine gewisse Rolle spielt), sondern hat in erster Linie praktischere Gründe.
    Die Website wurde irgendwann um das Jahr 2004 herum erstellt. Selbiges gilt größtenteils für die Technik die irgendwo dahinter steht. Das mag nach damaligem Wissen und Gewissen auch alles gut und schön gewesen sein, wurde jedoch im Laufe der Zeit dahingehend problematisch, dass es die Möglichkeiten doch sehr einschränkt. Die Seite an sich ist sehr statisch, allein der Platz für die einzelnen Kategorien ist schon sehr begrenzt, was eine Verschachtelung verschiedenster Artikel und Formate mit sich bringt, bei der in meinen Augen viel geleistete Arbeit auf den ersten Blick gar nicht ersichtlich ist, weil sie sich irgendwo hinter X Links verbirgt. Selbiges gilt auch für die Datenbank(en), deren Aufbau und die grundsätzliche Struktur, die schlichtweg nicht auf Anforderungen ausgelegt war, die im Laufe der Zeit kamen.
    Letztendlich gleicht der Wartower in seiner derzeitigen Form mehr einem Flickenteppich verschiedenster Erweiterungen, Editoren, Schnittstellen und Funktionen, als einem durchgängigen, abgestimmten System.
    Die einzige Möglichkeit den Wartower hier auf ein "stabileres" Gerüst zu stellen ist diese Struktur neu aufzubauen und in diesem Schritt auch das Design entsprechend darauf abzustimmen.


    Das alles hätte optimalerweise schon vor ein paar Jahren geschehen sollen, ist es aber bekanntlich nicht und geschehen ist geschehen. Natürlich kann man sich fragen ob ein solcher Aufwand jetzt noch Sinn macht, aber ich vertrete hier die Position "besser spät als nie", zumal ja - wie in einigen Threads geschrieben wurde - grundsätzlich die Option angedacht wurde den Fokus auch über Guild Wars hinaus zu setzen. Finde ich persönlich zwar fragwürdig (auch im Hinblick auf den derzeitigen Hoster), aber das ist ein anderes Thema und derzeit sowieso nicht wirklich relevant.

    Um es mal ganz deutlich zu sagen: Die Situation ist nicht neu. Im Grunde war die Situation maximal zu meiner Anfangszeit noch ein wenig anders, wenn auch schon da nicht wirklich befriedigend.
    Der große Unterschied war nur, dass es zu dieser Zeit nicht allzu sehr ins Gewicht fiel, da schlichtweg kaum Content vorhanden, und die Anforderungen entsprechend geringer waren.
    Mit steigenden Userzahlen und einer wachsenden Anzahl an Artikeln, Datenbanken und News kamen aber auch immer mehr Anforderungen an die Seite und alles um diese herum, die leider nicht immer (oder: selten) erfüllt wurden. Als Ergebnis sind einige durchaus ambitionierte Projekte nie über eine gewisse Planungsphase hinaus gekommen und manch Projekt zieht sich inzwischen offensichtlich auch schon trotz mehrmaliger Planung über mehrere Jahre hinweg.
    Trotzdem hat es über all die Jahre immer irgendwie funktioniert, was hauptsächlich an der Motivation und dem Engagement der Mitarbeiter lag, die im Rahmen der Möglichkeiten oftmals mehr als zu erwarten war aus dem System heraus holen konnten.
    Natürlich gab es auch damals immer wieder verschiedenste Diskussion, um eine Verbesserung der Situation zu bewirken, aber außer kurzzeitiger Hoffnung (und entsprechender Hoffnungsvoller Ankündigungen in so manch einem "Neujahrsgruß" und an anderen Stellen) kam leider meist nicht viel bei heraus. Irgendwann kommt dann die Resignation, in deren Verlauf man vielleicht so manch "mitarbeiterinterne Planung" im Nachhinein hätte durchziehen müssen, aber dann letztendlich doch nicht tat.
    Ich will hier im Nachhinein auch nicht wirklich mit Schmutz werfen. Die Situation ist nunmal wie sie ist und mögliche Auswege wurden nicht genutzt. Ob das eine gute oder schlechte Entscheidung war lässt sich kaum mit Sicherheit sagen, aber es hatte ja trotzdem irgendwie immer funktioniert und hat auch mit dem Grund meines damaligen Abgangs nichts zu tun.


    Der Start von Guild Wars 2 hat dann auch für den Wartower einiges Verändert, was sich vor allem im quasi Wegfall eines der Hauptzugpferde des Forums bemerkbar machte - dem Handelsposten. Auch die Entscheidung seitens ArenaNet ein offizielles Forum als direkte Konkurrenz zu den Fansites aufzustellen hat sicherlich einen gewissen Anteil an der Userentwicklung. Hinzu kam auch, dass sicherlich viele Mitarbeiter und auch User der zweite Teil nicht ebenso fesseln konnte, wie es bei Teil eins der Fall war.
    Das alles ist niemandem vorzuwerfen. Es ist eine weitere Entwicklung die teilweise abzusehen war und auch die Beweggründe von ArenaNet sind völlig legitim.
    Was mir jedoch in letzter Zeit ein wenig sauer aufgestoßen ist, ist der plötzliche "Umbruch" und was daraus resultiert ist. Ich kenne die exakten internen Abläufe nicht, das geht mich auch nach meinem Abgang im Grunde nichts mehr an, aber ich habe mit einer gewissen Sorge den Weggang einiger langjähriger Mitarbeiter der Seite und die darauf folgenden großspurigen Ankündigungen beobachtet, ohne das sich bislang merklich etwas geändert hat. Im Gegenteil habe ich eher das Gefühl, dass es um den Wartower seitdem sicherlich nicht besser steht, was auch aus manch Posting ehemaliger und aktueller Mitarbeiter meine herauslesen zu können.


    Sei es wie es ist, die Intention das Projekt Redesign nach mehreren Jahren endlich zu einem Ergebnis zu führen ist durchaus löblich, nur will ich nicht verstehen wieso an dieser einen Stelle jetzt schon wieder versucht wird einen solch elementaren Teil wie das "Grundgerüst" auf freiwillige Arbeit auszulagern, wo die Alternative doch - zumindest für mich - viel naheliegender wäre. Ich glaube recht genau zu wissen was im Laufe der Jahre an Einnahmen für den Wartower zusammen gekommen ist. Die Ausgaben können das bei weitem nicht derart reduziert haben, dass an dieser Stelle nun gespart werden müsste, im Gegenteil.

    Ich glaube du verrennst dich bei der Suche nach dem Schuldigen zu sehr in einer Wunschwelt in der ArenaNet die Guten und NCsoft die Bösen sind.
    Wie die Realität aussehen mag wissen wohl nur Eingeweihte (und ich wage zu bezweifeln, dass diese sich hier zu Wort melden werden), jedoch kann ich mir schwerlich Vorstellen, dass der Publisher derart tiefgreifend auf einzelne Design- oder Story-Entscheidungen Einfluss nimmt wie du es dir vorzustellen scheinst.

    "Laid off" muss nicht zwingend bedeuten, dass er hochkant gefeuert wurde. Laid off heißt erstmal nur, dass er entlassen wurde.
    Gründe dafür kann es viele geben - von einem abgelaufenen und nicht verlängerten Vertrag bis hin zu internen Unstimmigkeiten ist alles möglich - aber darüber zu Mutmaßen ist auch mehr als müßig.
    Letztendlich gehen die Gründe nur Ihn und ArenaNet etwas an.


    Schade finde ich vor allem, dass man hier direkt im Newspost schon das Thema "Trollen" fokussiert (und aus dem Kontext reißt), wobei das in meinen Augen zum einen rein gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat und zum anderem mit ein bisschen gesundem Menschenverstand auch hätte klar sein müssen worauf das hinaus läuft.

    Was habt ihr erwartet? Dass sich einer der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit hinstellt und davon erzählt wie sehr das Spiel in verschiedensten Foren doch kritisiert und zerrissen wird?
    Natürlich pflückt er sich irgendwelche positiven Beispiele heraus, natürlich stellt er das Vorgehen seiner Firma als außergewöhnlich und den absolut richtigen Weg dar, und natürlich ist der Launch in China total super und wichtig.
    Alles andere wäre aus Sicht des Marketings (welches zum Teil auch in seinen Aufgabenbereich fällt) absolut dilettantisch.


    Martin ist Mitarbeiter von ArenaNet, das heißt er spricht in seiner Position im Namen ArenaNets und nicht im Namen Martin Kersteins. Was die Person Martin Kerstein an dieser Stelle evtl. für Ansichten und Meinungen hat ist absolut irrelevant, da er diese im Rahmen seiner Tätigkeit wohl kaum öffentlich äußern wird.

    Was macht man, wenn man seinem Kind zu Weihnachten eine Konsole schenken möchte? PS4 ist für November bestätigt, aber wenn man jetzt bestellt, ist Liefertermin Quartal 1 2014. XBox ist ja schon wieder verschoben worden und es heisst irgendwann im November...


    Weihnachtsgeschäft versaut würde ich sagen. Da können die nur noch ihre Sklavenarbeiter in Pakistan oder Indien bis zum Tod arbeiten lassen.


    Zitat von Amazon.de

    Alle Vorbestellungen, die nach dem 5. August 2013 erfolgen, können erst nach dem Erscheinungstag ausgeliefert werden. Die Lieferung erfolgt schnellstmöglich je nach Verfügbarkeit, jedoch vor Weihnachten. Kunden mit einer Lieferadresse in Deutschland, die bis einschließlich 5. August 2013 vorbestellt haben, erhalten die PS4 am Erscheinungstag. Über den genauen Liefertermin informieren wir Sie per E-Mail und in Ihrer Bestellübersicht.


    :spec: