Posts by Cool-M

    Allzu viele Raid Games haben die meisten hier noch nicht gespielt oder?


    Ob die 2, 10, 35 oder 100h brauchen ist erst einmal ziemlich irrelevant für den Rest. Für den stellt sich eher die Frage, wie schwer der am Ende erfolgreiche letzte Try nachzuzocken ist.


    Gibt Encounter in anderen Games die haben Top Gilden nach wenigen Versuchen geschafft und viele andere Gilden nicht einmal nach den x. Nerf.

    @4th


    Ich glaube da unterschätzt du den Markt. Mobile Games sind momentan wirklich eine Goldgrube selbst bei eher miesen Spielen. Ka warum, aber das Geld auf dem Handy sitzt bei den Menschen weitaus lockerer als am richtigen PC. Nicht nur für Games, auch die Akzeptanz von Micropayment ist Welten drüber.


    FFreak


    Trotzdem. Klar muss man das Spiel nicht fertig haben, aber F2P Spieler spielen auch selten endlos lang pro Tag. Ich hab bei den meisten F2P MMOs Monate bis Max Level gebraucht. Und so sonderlich schnell geht das bis Max Level mit dem allerersten Char nun auch nicht.

    Ihr habt wieder Probleme.


    Ja, ANet hat mehrfach betont das man sehr zufrieden mit dem PvP ist. Und wo das Problem liegen soll, das bestimmte Mannschaften die Turniere dominieren wisst ihr wohl auch nur selbst. Dann sind Sie eben die besten. Gut für Sie, Ansporn für den Rest.

    Das hat dann immer noch mit "Spass" zu tun. Die grosse Frage ist, wieviel generve für den Spieler noch akzeptabel ist im Vergleich zum Payoff, den man am Ende erhält.
    Bis zu nem gewissen Maße seh ich das noch als gesund an - das aber auch noch zu idealisieren oder den eigenen Tellerand so begrenzt zu halten, dass man sich offenbar nicht mal mehr vorstellen kann, dass Videospiele auch mehr hergeben, halte ich für fragwürdig.


    Ab davon ists mal wieder albern, das mit einem "das ist halt so im MMO Genre" zu verargumentieren.
    Ich hatte in meinen MMOs Spass. Irgendwas hab ich wohl richtiger gemacht als Du. Zumindest musste ich mir nie dieses Ding mit "Frustration gehört dazu" einreden um bei nem ordentlich designten Spiel länger zu bleiben.


    Dann hast du deine MMOs entweder nicht intensiv genug gespielt oder du verdrängst den Rest. In die 2 Kategorien kann man so ziemlich jeden MMO Spieler einordnen, der MMOs halbwegs intensiv spielt. MMOs leben im Endgame von viel Frust und sinnlos Zeit und Kompensieren das mit einem theoretischen Gewinn. Glücksspiel Prinzip. Gibt auch Glücksspiel Süchtige die meinen Sie hatten Spaß am Automaten. Dazu hofft man natürlich auf einen gewissen Social Faktor, bei dem eigentlich egal ist wie der eigentlich Inhalt ist.


    Es funktioniert eben anders nicht im MMO, kein Spiel kann einen dauerhaften Spass generieren und das auch noch für möglichst viele Spieler. Deswegen wollen kaum noch Hersteller das ihre Spiele als MMO bezeichnet werden, weil es eine unstillbare Erwartungshaltung weckt.


    Yoma


    GW1 war stylebezogen, somit kann man dort bestes Equip mit gewissen Styles gleichsetzen. Und wenn ich mal an die ganzen Riss/UW Gruppen denke und die vielen unterschiedlichen Spieler war der Spass Faktor auch nur bei jenen gegeben, die noch "am Anfang" waren. Auch kein anderes Prinzip wie bei Raid Games.

    Genau deswegen spielen Leute Videospiele. Des Spasses wegen. Alles andere halte ich für fragwürdig bis ungesund.


    Das Argument trifft aber auch MMOs eher nicht zu. Von Wow bis LotrO, von GW bis Warhammer Online, von Rift bis SWTOR, kein einziger Spieler, der ehrlich zu sich selbst ist, hat jemals das beste Equip allein mit Spass bekommen. MMOs leben von einem gewissen Frustfaktor und jeder Menge, im Grunde ziemlich sinnloser, Wiederholungen im Endgame. Ansonsten könnte man auch schlichtweg keine Spieler dauerhaft beschäftigen.


    Vielleicht auch ein Grund dafür das das Genre auf dem absteigenden Ast ist und vielleicht zukünftig ganz verschwindet.

    Ich habt mal wieder echt Probleme :D


    ANet könnte auch 10 Euro fürs Spiel verlangen oder 300 (oder 1000?), sie könnten auch ein geschmiertes Butterbrot beilegen oder einen exklusiven Zugang zu den lustigsten Videos der letzten Weihnachsfeier gewähren. Es ist ein Produkt, man kann es kaufen oder man lässt es.


    Genauso immer eure Diskussionen zum Content. Es ist ein Addon zu einem Spiel. Einige werden in nullkommanix durch sein, andere ewig brauchen. In meiner Wow Zeit hab ich für kein Addon was das Max Lvl angeht länger als 24h gebraucht, danach war das für mich bis zu den Raids quasi durchgespielt. Hätte ich mich da jetzt bei Blizzard beschweren müssen? Masse ist am Ende auch relativ. Ich hab auch ein paar Spiele auf Steam, die über 20 Euro kosteten und weniger als 5h Spielzeit hatten. Da sind trotzdem einige davon absolut lohnenswert gewesen.

    Tja, früher versuchten Studios einfach ein gutes Spiel zu machen, das bei einem -theoretisch- objektiven Testbericht von Spieleredaktueren in einem Spieleheft dann entsprechend gelobt wurde. Heute wird stattdessen nur herumgehypt und ein paar Internetfreaks labern irgendwas dazu. Weil die Kiddies heute dank PISA und co auch nix mehr merken kann man so auch ein Grottenspiel verticken weil irgendwelche unwichtigen Leute unwichtiges Zeug labern aber jeder meint bei so einem Quatsch mitmachen zu müssen. [Blocked Image: http://www.computerbase.de/forum/images/smilies/freak.gif]
    Es ist einfach nur noch traurig.


    Auch gute Spielekritiken kosten Geld und haben schon immer Geld gekostet oder was glaubst du wie die Topseller damals auf ihre 90+ Punkte (oder Prozent) mit ausführlichsten Berichten gekommen sind. Durch Marketing.


    Wer sein Augenmerk früher auf "Spielberichte" legte hatte auch kein besseres Kritierum als die Leute die ein "Play" Vid schauen oder ihre Meinung anhand von Trailern bilden. Am Ende ist alles ein Marketing Vehikel das man als solches einstufen sollte. Und wenn ich mich erinnere was bei den ersten Spielemagazinen für einen Hype um die Redakteure gemacht wurde, ist der Hype um die wie du Sie nennst "Internetfreaks" auch nichts weltbewegend anderes.

    Die Drachen wahren schon immer große, mächtige, omnipotente, hyperintelligente Wesen. Bei Zaithan wurde das nur nicht richtig rüber gebracht, leider. Über einen der prominentesten Vertreter der Drachenriege, namentlich Smaug, würde ein Zaithan eigentlich lachen müssen. Naja, eigentlich halt. Es ist glaub ich schon oft genug gesagt worden: die ursprüngliche persönliche Story ist viel zu verfrüht rausgekommen.


    Warum soll das nicht rübergebracht worden sein? Wozu soll sich ein Drache der Tote zum Leben erwecken kann und ganze Landstriche dem Boden gleich macht, um spezielle Taktiken bemühen. Zhaitan befand sich jeglichen Lebens weit überlegen und hielt sich für unbesiegbar. War eine Fehleinschätzung, aber Überheblichkeit ist nun auch keine unrealistische Tugend bei jemanden mit solcher Macht.

    Naja alles gut aber dann müssen lösungen her für nicht wechselbare stats her,ist ja nicht sinn der sache für jeden Charr 2-3 Rüstungen in der Bank liegen zu haben.Legendary Rüstung wird erst mal ne weile dauern wenn das die gleichen ausmasse hat wie die Waffen.Also ja ich will feste Rollen aber dann muss ich meinen Charr auch flexibel rüsten können,das beisst sich wieder.Und bei 10 Mann immer die gleiche rolle zu haben wird nicht klapppen.Sinvoll wäre 5% mehr auf legys und aufgestiegene ebenfalls wechselbar zu machen,das gelabere von wegen grind ist eh nur mimimi das bisl mehr müsste drin sein dann sehe ich auch einen grund sowas zu bauen.


    Es ist sehr Sinn der Sache mehrere Rüstungen auf der Bank zu haben

    Lvl 15 oder 25 macht kaum Sinn. Würde das bis lvl50 oder 60 machen. Wer so angefixt ist, der will auch das Ende sehen und gibt die paar Euro dafür aus.


    Die Angst vor Spam sehe ich nun wirklich nicht, zur Not gibt es halt Chatbeschränkungen. Würde mich im übrigen nicht wundern wenn die Kostenlosen Accs beschränkt sind und man die Beschränkungen schrittweise im Shop freischalten kann. So ähnlich ist das ja bei LotrO. Etwa man wertet die F2P Acc auf oder holt sich eine Erweiterung die das ganze freischaltet.

    Ihr solltet es zwischendurch mal mit denken probieren. GW2 hat sich in China zum Release ordentlich verkauft, die Haupteinnahme für MMO Publisher in China ist aber die Lizenz. Die hat KongZhong in vollem bezahlt. Somit war es für ANet und NCSoft auch ein Erfolg. Ob KongZhong das Ding jetzt dauerhaft am Markt platzieren kann oder nicht ist eher nicetohave.


    Und der Forum Post ist zu großen Teilen Unsinn. Chinesische Spieler meiden im Normalfall schwere oder gar Gruppeninhalte wie die Pest, und wenn dann stehen sie eher auf Rnd. Leichte Rnd Raids ist aber sicherlich nicht das was man sich gerade im Westen so wünscht. Liegt zu großen Teilen natürlich auch am anderen Spielverhalten in China. Da wird eben auch viel in Internetcafes gezockt oder sonstwo und der Tag ist wesentlich durchgeplanter. Worauf die Asiaten stehen sind Belohnungen an Mass und was in China ziemlich gut läuft sind sämtliche Shops mit elementaren Inhalten, mit denen man für Geld besser werden kann.
    Da trifft GW2 mit seinen eher kosmetischen Sachen natürlich weniger den Nerv.


    Auch vom Style her ist es sehr westlich, man versucht es zwar mal mit Flügeln oder großen Waffen, aber so wirklich dominante Styles fehlen halt. (für westliche Spieler gut, für Asiatische Spieler schlecht)


    Das größte Problem ist aber wenn man mal mit chinesischen Spielern spricht wohl das fehlen der Itemspirale. Im PvP mag das akzeptabel sein aus der Notwendigkeit einer Balance, im PvE bereich ist es unakzeptabel (und ungewohnt) das alle gleich stark sind, egal wie viel Zeit sie ins Spiel investieren.

    Vier grundlegend verschiedene Spielmodi, vier grundverschiedene Richtungen in die gezerrt wird. Was im einen Modus gebalanced ist, kann im anderen komplett nutzlos oder OP sein.


    Seht Euch mal an, was in den letzten fünf Jahren mit Computerspielen wirklich passiert ist. Die sind komplett in Einzelteile zerbrochen. Bei DotA geht es nur um PvP und die Balance geht nur darauf ein, andere Spielmodi gibt es nicht. Diablo 3 geht nur auf den Co-Op farm, für was anderes gibt es keine Balance. Witcher 3 geht nur auf Solo-PvE.


    Nur ArenaNet klammert sich verbissen an diese Vorstellung, dass man mit einer Balance grundlegend verschiedene Spielmodi und Spielprinzipien bedienen kann. Das stößt halt an seine Grenzen und nirgends sieht man das mehr als in Argumentationen was die Balance ist und was sie sein sollte, warum sie schlecht ist und dann wieder doch nicht. Wie gesagt, ein endloses Gezerre in alle Richtungen, bei dem am Ende alle verlieren außer die Spieler die nur Jumping Puzzles machen.


    Man kann in einem jahrealten Spiel jetzt aber auch schlecht das PvP rauspatchen. Ein GW3 würde sicherlich wesentlich weniger "universell"

    Das wäre dem jetzigen System, in dem niemand irgendeine Aufgabe hat, immer noch vorzuziehen. Wenn die Aufgaben schwer sind und Fehler hart genug bestraft werden, wird das auch nicht langweilig, weil man immer voll konzentriert sein muss. Das Problem daran ist nur, dass dann nur ein kleiner Teil der Spieler jemals das Ende sehen wird. Ich denke da zum Beispiel an FFXIV und einige der schweren Instanzen darin, da liegt die Erfolgsquote von Pugs bei <10%. ANet wird sowas nicht bringen, die haben Schiss, dass sie damit die Casuals vergraulen und die tragen nun mal das Geld in den shop. Wahrscheinlich ist die Gruppe, die sich für solche Inhalte interessiert, auch zu klein, als dass sich der Aufwand lohnen würde.


    Egal wie hart man Fehler bestraft es ist immer langweilig, weil immer gescriptet. Und meist sogar so schlecht gescriptet das man einen Enrage einbauen muss um wenigstens ein Gearcap als Blocker einzubauen. Im Endeffekt belohnt man ja dort ja auch keine großartige Leistung sondern nur die Reaktion auf das festgelegte Script.


    Nicht umsonst stellt man als Raidleiter nicht selten die größten Nulpen auf, Hauptsache das Equip stimmt und sie schaffen es 1 Taste dann zu drücken wann man es ihnen sagt.

    Wenn anstatt 5 Leuten nun 10 oder 15 bei den Bossen Schaden machen und vor roten Kreisen fliehen, sollte man die "Raid-Experten" gleich feuern. Wir haben schon genug monotone, uninspirierte und immer gleiche Aufgebnstellungen. Mehrschichtige und höchst abwechslungsreiche Aufgaben während den Bossbegegnungen sind da Pflicht. Die Leute müssen raus aus ihrer Zerker-Wohlfühlecke.


    Das Problem ist das dies dann meist auf dieses totsterbenslangweile Raid-Script-Erfüllen hinausläuft, wie bei Wow und Konsorten. Wüsste momentan kein MMO was wirklich abwechslungsreiche dynamische Aufgaben hinbekommen hat.

    Schwer zu sagen, ArenaNet benutzt nicht den gleichen Zyklus wie Blizzard. Blizzard führt etwas für die Top 5% der Spieler ein und wenn die davon gelangweilt sind, führen sie für die Top 5% was neues ein und das alte wird so adaptiert, dass es jetzt für die Top 25% relevant wird vom Aufwand. So wird dann letztlich jedes Motivationsintrument nach unten durchgereicht. Den Ansatz sehe ich bei ArenaNet noch nicht so, die sind konservativer beim bewahren einer Sache für ihre ursprüngliche Spielerschicht. ArenaNet führt da lieber auf mittlerem Niveau was neues ein, als etwas bestehendes zu entwerten. Bestes Beispiel sind die Legendaries.


    Haben sie vielleicht mal, aber letztlich versuchte Blizzard ja eher ihr Produkt auf die Casual Line umzustellen. Heutzutage sind Top Spieler auch schlichtweg irrelevant. Es gibt weder noch die damaligen Hypes, noch zieht irgendwas elitäres noch neue Spieler.


    ANet hat das ziemlich gut erkannt und fokussiert seit Release nicht die Hardcore Gamer Fraktion. Damit könnten Sie am Ende auch sehr gut positioniert sein für die Hauptänderung im Genre. Denn in einem Umfeld wo den Spielern unglaublich viele Optionen zur Verfügung stehen, wo in Spielereihen teils jedes Jahr Nachschub geliefert wird und in einer Zeit wo die Masse auch MMOs nicht mehr als exklusive Spiele wahrgenommen werden, stellt sich die Frage, welche Laufzeit wirklich noch sinnig ist.


    Ist die Akzeptanz zukünftig wirklich noch so groß "alte" Spiele zu spielen, die endlos laufen? Oder entwickeln sich MMOs eher zu kürzeren Laufzeiten? Ich würde sehr stark auf Zweiteres tippen.