Posts by Trollchen

    Dank Starcraft Remastered hat ja auch Day9 wieder seine Videoreihe remastered :D


    Day9TV
    Let's Learn StarCraft Introduction - Why StarCraft is Awesome


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    Am 08.09.2017 veröffentlicht
    For the next several months, I’m going to be doing a twice weekly show called Let’s Learn Starcraft!
    The purpose is to help bring someone from “zero to hero,” from someone who knows little to nothing about StarCraft to someone who can enjoy the game as a regular player and watcher of competitive SC:R.


    StarCraft is a true challenge, but once you’ve learned enough, the simple act of playing StarCraft feels so good whether you win or lose.
    I sincerely hope this series can help showcase the joy and beauty of StarCraft :)


    Ich finde das so (abschreckend) krass, wie er da aufzeigt, was die Pros da machen - das bekomme ich im Leben nie hin. Allerdings ist mir die Original Starcraft Grafik auch nichts mehr muß ich gestehen, man wird da durch die Zeit doch verwöhnt, trotzdem schön zum Zugucken.

    Soll die CDU doch mal alleine als Minderheitsregierung ran,
    wenn vernünftige Sachen kommen, werden schon genügend andere mit ziehen.


    Aber da kann man ja nicht bequem durch regieren...

    Am schnellsten ginge die AFD wohl kaputt, wenn sie mit der CDU die Regierung bilden würde :D
    Ich bin von den Ergebnissen wenig überrascht und um ehrlich zu sein, es hatte auch eigentlich keiner die Stimmen verdient. Hier schreiben sie ja auch treffend "Lauter Verlierer" (Ich zähle da auch mal die AFD dazu, weil sie den Erwartungen nicht gerecht werden kann, die FDP hingegen wird wohl dann direkt wieder in Regierungsverantwortung zerrieben, wie jeder kleinere Partner der CDU).


    Durch meine Shadowrun Spielrunde heute abend habe ich die Diskussionen überwiegend verpasst - haben sich wieder alle als Gewinner gefeiert?
    Das bricht mich persönlich immer am Meisten an, selbst die Partei, die ich schlußendlich als Verlegensheitslösung gewählt habe sollte sich bitte nicht bestätigt und beauftragt fühlen.
    Die haben meine Stimme bloß bekommen, weil der Rest noch übler war.


    Und da bin ich sicher nicht der Einzige.


    Die Masse der Leute hat die Nase von der großen Koalition ohne echte Opposition, die aber trotzdem nichts gestaltet - trotz vorhandenen Mehrheiten - halt gründlich voll.
    Bloß was dagegen wählen? Ob CDU oder SPD, beides wäre eine "Toll, macht weiter so" Wahl gewesen.
    FDP, Grüne? Damit die dann den Steigbügelhalter für weitere vier Jahre "weiter so" machen?


    Oder die Linke oder AFD als Stiefkinder, mit denen niemand reden oder gar koalieren möchte?
    Was die Zweitstimmen betrifft war es das dann leider schon.
    Und bei den Erststimmen isses ja eine "Alles oder Nichts" Wahl, wo man demnach bloß die beiden aussichtsreichen Kandidaten wählen kann, wenn man seine Stimme durch bekommen möchte.


    Eine Minderheitsregierung, wo die Opposition an vernünftigen Lösungen mitarbeitet wäre auch meine Idealvorstellung, wird aber wohl kaum passieren. Eher lassen die uns wieder und wieder wählen, bis eine neue Regierung dann die bestehende ablöst.
    Oder es gibt halt CDU/FDP/Grüne bis die sich völlig zerstreiten und neu gewählt werden muß.
    Irgendwie torkeln wir weiter, aber immerhin geht es uns mehrheitlich dabei noch vergleichsweise gut.


    Die Bürgermeisterwahl bei uns ist auch noch nicht durch -.-

    Hat halt konkret mit der Wahl schon länger nichts mehr zu tun,
    da ja kein Bezug zu den Parteien mehr besteht.
    Aber spätestens morgen abend haben wir ja Zahlen, über die wir uns dann die nächsten vier Jahre ärgern können.


    Der Heilsbringer in Frankreich läuft ja momentan auch gewaltig im Gegenwind mit seiner Arbeitsmarktreform.
    Hier war ja damals Schröder Vorreiter - hat halt wenig gebracht für die Arbeitnehmer, die Arbeitgeber nehmen ohne was zurück zu geben. Da liegt eines der zentralen Probleme.


    Schade, dass sowas von den Leuten, die es bräuchten nicht gelesen / beachtet wird.


    Nichtwählen oder ungültiger Stimmzettel - macht das einen Unterschied?


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    Nicht hingehen oder Stimmzettel ungültig machen - für die Sitzverteilung im Bundestag ist das egal. Auch bei der Frage, ob eine Partei über die Fünf-Prozent-Hürde kommt, zählen ungültige Stimmen nicht. Sie erhöhen die Wahlbeteiligung, aber das ist es auch schon.


    Was es bringt, kleine Parteien zu wählen


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    Bringt es einer kleinen Partei etwas, wenn ich sie wähle?


    Schon aus praktischen Gründen lohnt es sich für kleine Partein, wenn Überzeugte für sie stimmen. Denn sobald sie 0,5 Prozent erreicht, streicht sie 85 Cent pro Stimme vom Bund ein. Damit kann sie dann Aktionen in der Zukunft und auch den nächsten Bundestags-Wahlkampf 2021 finanzieren.


    Problem dabei ist halt, dass die vorhandenen Sitze unter den Parteien aufgeteilt werden, welche die 5% Hürde schaffen, d.h. die bekommen dann unter Umständen mehr Sitze. Siehe FDP und AFD 2013, die es beide nicht geschafft haben.


    Zitat:

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    Ein Rekordhoch (15,7 %) gab es bei den Stimmen für Parteien, die, wie die FDP und die erstmals angetretene Alternative für Deutschland, an der 5-Prozent-Hürde scheiterten und somit bei der Sitzverteilung nicht berücksichtigt wurden. Das führte dazu, dass die im Parlament vertretenen Parteien von unter 60 % der Wahlberechtigten gewählt wurden, obwohl die Wahlbeteiligung mit 71,5 % um 0,72 Prozentpunkte über dem historischen Tiefstand der Bundestagswahl 2009 lag, und dazu, dass die Unionsparteien trotz ihres Ergebnisses von lediglich etwas über 40 % eine absolute Mehrheit der Sitze nur knapp verfehlten. In der Folge wurde erneut Kritik gegen die Sperrklausel laut.


    Letzten Endes hat beispielsweise die CDU zwar 2013 ihre 41,5% geholt, aber das waren halt die Stimmanteile der 71,5% Wahlbeteiligung. 1.3% haben damals ungültig gewählt, ich hege Zweifel, dass die alle zu doof waren, eine gültige Stimme anzugeben. Aber ob doof oder bewusster Protest, es geht unter.


    Wenn man also die 71.5% Wahlbeteiligung mit den 41.5% multipliziert, werden wir von einer Kanzlerin regiert, deren Partei bloß 29,67% der Wahlberechtigten gewählt haben.


    Für die anderen Parteien sieht es konsequenterweise nicht minder duster aus, was deren Legitimation durch das (Wahl)Volk betrifft.

    Wir landen halt sonst bei einem handlungsunfähigen Haufen, wie es die Vereinten Nationen ja vorleben.
    Vetorecht hier, Vetorecht da, Bewegung null. Die OSZE ist auch ein zahnloses Etwas.
    Bei der NATO sieht es auch nicht eben toll aus. Eine Bündnisbereitschaft mit der Türkei?
    Mir wird beim Gedanken schlecht, dass da so viele Atomwaffen stationiert sind.

    Das Hauptproblem der EU ist ja auch, dass ab Beginn kein Mechanismus vorhanden war, jemanden raus zu schmeißen. Die Leute so lange gängeln, bis sie selber gehen wird nicht funktionieren, gerade bei denen nicht, die eigentlich nicht bereit für die Aufnahme waren.

    TV Noir
    Lina Maly - Wachsen (live bei TV Noir)



    Die gesamte Wahlkampfkosten Erstattung gehört reformiert,
    Wahlkampf sollte durch das Handeln in der laufenden Legislaturperiode erfolgen
    und somit für alle "Großen", die bereits im Parlament sitzen nicht mehr subventioniert werden.


    Bei den kleinen "Neuen" sehe ich ein, dass die irgendwie auf sich aufmerksam machen müssen,
    aber die "Big Player" sollte man auch so kennen, die brauchen weder Parteispenden noch Wahlkampfkosten Erstattungen pro Wähler (zementiert ja auch bloß akt. Machtverhältnisse).