Posts by Merela

    Es mag Leute geben, die Jormag oder Zerschmetterer in Berserker-Gear im Nahkampf durchstehen, glaubwürdigen Hinweis darauf habe ich noch keinen erhalten, sehr viele Spieler mit Meta-Kram sterben einfach nur und skalieren als Leichen das Event hoch. Bei Tequatl sollten auch Leute mit sehr guten Reflexen etwas Verteidigung dabei haben (oder neben einem Wächter oder Wasser-Magier mit Stab stehen), denn kein Charakter hat endlose Ausdauer. Sicher ist in jedem Fall, dass Berserker bei solchen Events absolut gesehen schlechter ist als Soldat, Eiferer und Walküre, da es 2 Stats verschenkt. Es hat seine Einsatzgebiete, aber Nahkampf bei Worldbossen im Gebäudeformat gehört definitiv nicht dazu.


    Das soll nicht heißen, dass Leute, die ihre Builds für Instanzen optimieren diese Schwäche nicht vernachlässigen können und bei World-Events ein billiges Gewehr auspacken, auf weitgehend sicherer Entfernung bleiben und evtl. ein paar Silber Reparaturkosten löhnen. Mir geht es ja auch am allerwertesten vorbei, dass meine Builds nicht zum Rushen taugen.

    Für alle World-Events, in denen Gegner als Gebäude zählen, ist Soldaten-Gear die beste Wahl. Diese Skillung ist ebenfalls gut, weil du damit die anderen Spieler unterstützt. Solo würde sich diese Skillung allerdings verdammt zäh spielen. Die fehlende Mobilität mag im WvW natürlich auch noch ein Problem, das mir auf den ersten Blick nicht bewusst war.


    Alternativ könnte man bei der Skillung auch über Eiferer-Gear nachdenken, bei Drachen-Events wäre die Präzision aber natürlich ein vergebener Wert.


    Bei Schwert als Hauptwaffe könnte man auch Verteidigung auf 15 runterfahren, Stärke weglassen, Waffen auf 25 und statt Soldat Grausam oder Tollwütig nehmen. Im WvW wäre das bestimmt nicht verkehrt, dann allerdings eher mit zweitem Schwert oder Horn statt der Axt. Im Solo-PVE wäre es auch noch denkbar, für Instanzen aber weniger empfehlenswert und bei World-Events vergiss den letzten Satz ganz schnell wieder.

    Für Speedruns ist das natürlich nichts und auch im Solo-Spiel ist es nicht perfekt, aber diese Aspekte einmal ausgeklammert, denke ich schon, dass es im WvW und in den meisten Teilen des Gruppen-PVE, insbesondere World-Events eine gute Skillung ist. Ich würde allerdings evtl. die 10 Punkte aus Stärke in Disziplin stecken für den Krieger-Sprint oder aber die Rune durch jene der Geschwindigkeit oder des Reisenden ersetzen. Versteh mich nicht falsch, ich wäre der letzte, die die Dolyak-Rune schlecht reden würde, aber Laufgeschwindigkeit ist im WvW und bei Farm-Rotas schon sehr nützlich und an Heilung hast du durch Banner und Siegel der Heilung schon einiges.


    Bewaffung würde ich evtl. auch überdenken, das Schwert hat zwar einen netten Sprung-Skill, aber in Builds ohne Zustandsschaden, ist u.U. doch eine Axt in der Ersthand die bessere Wahl. Für die Zweithand könntest du ein Horn in Erwägung ziehen. Großschwert ist zwar in vielen Teilen des Spiels gut, im WvW und bei World-Events solltest du jedoch nicht gänzlich auf eine Fernwaffe verzichten, Bogen oder Gewehr ist hier Geschmackssache.

    Bei der Primärquest "Verteidigt den Wall", sollte man dann in der Lage sein die Mission "Der große Nordwall" zu starten. Denn seit dem Quest habe ich keine Primärquest mehr und auch keine Ahnung, wie ich eine starten könnte. Kann es am Level (8) liegen, dass das noch nicht funktioniert?

    Das ist mir schon klar, dass dem so ist, weil das Spiel weitgehend leer ist - ich habe mich eher gefühlt wie in einem Single-Player-Spiel mit optionaler Multiplayer-Komponente (Feststellung, keine Kritik). Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich mich nicht im amerikanischen Distrikt aufgehalten habe, wie und ob dieser bevölkert ist, kann ich also nicht beurteilen.

    Ich hab vor kurzem auch angefangen, GW1 zu spielen, zum einen, um der Erfolge in GW 2 willen, zum anderen, um mein Wissen über die Geschichte der Welt zu vertiefen und muss sagen, dass es eine wohltuende Abwechslung ist, in einem Online-Spiel einmal nicht mit einer unappetitlichen Mischung aus MMO-Abkürzungen und Schimpfworten bombardiert zu werden.

    Lohnenswert ist natürlich ein sehr subjektiver Begriff. Objektiv lohnenswert an den Events sind die Account-Punkte. Die Belohnungen in Form von Skins sind, na ja, Geschmackssache, ich persönlich würde sie auch nicht per se als schön oder hässlich kategorisieren, da sie nicht an allen Charakteren gleich gut oder schlecht aussehen. Sehen Gasmaske, Zahnradschultern und Jetpack-Rucksack an einem menschlichen Ingenieur im Steampunk-Stil gut aus heißt noch lange nicht, dass sie auch einem archaischen Norn-Waldläufer oder einem blumigen Sylvari-Mesmer stehen müssen.


    Ich habe einen Großteil der Events mitgemacht, allerdings nur in etwa die Hälfte der Belohnungen auch wirklich im Einsatz. Vielleicht baue ich je eines Tages einen Charakter, dem sie stehen. Account-Punkte kann man immer brauchen und Karma geben die Events in der Regel auch. Wenn mir Event einmal wirklich gar nicht gefällt, bleiben immer noch World-Bosse und WvW.

    Mein bisher bester Drop war ein aufgestiegenes Rüstungsteil. Es ist derzeit zwar noch in der Kiste, da es Schildwächter-Werte hat und ich noch nicht, weiß zu welchem meiner Charaktere es am besten passen würde.

    Die Schwierigkeit die ich sehe, ist es, Fokus und Symbole in einem offensiveren Build zu vereinen. Denn für Offensive und Fokus bräuchte man ein Schwert, das macht aber wieder keine Symbole.


    Könnte man ein Build mit Streitkolben mit ein paar mehr Berserker oder Assassinen-Teilen spielen? Ich wage hier keine Prognosen, ob und wie so etwas funktionieren könnte. Ritter in verschiedenen Builds mit Schwert ist sicher keine schlechte Idee, wenn man für den Wächter eine Allround-Skillung sucht und die Symbole keine Bedingung sind. Den Stab würde ich auch nicht weglassen wollen, dafür ist er im WvW und bei World-Events einfach zu wertvoll und so wie ich es verstanden habe, ist eine Doppelskillung, also 2 verschieden Builds, auch nicht im Sinne des Erfinders.


    Nebenbei eine Frage an die Leute, die 2 Builds haben: Spielt ihr in der offenen Welt eigentlich das WvW-Build oder das für Instanzen?

    Auf die Rune verzichtet man nicht, wenn man sie mal gewöhnt ist. Ist in der freien Welt nicht unbedingt angenehm ohne Laufgeschwindigkeit und kann u.U. zu Generve mit Mitspielern führen.


    So könnte eine Eiferer-Variante des Builds aussehen. Damit gibt man dann bei kritischen Treffern der Gruppe der Macht und heilt sich damit wiederum selbst:


    http://gw2skills.net/editor/?v…Nbz2c4Acdh+bb+zlTIgQbAA-w


    Ist derzeit noch eher ein Gedankenspiel, hatte noch nicht die Zeit und die Ressourcen mir eine Rüstung mit Eiferer-Werten zu bauen, aber gerade bei Builds mit Selbstloser Heilung sollte Eiferer gut funktionieren.

    Was man auch nicht vergessen sollte: Obwohl man über Dungeons wie Katakomben von Ascalon oder wie schon erwähnt über Berufe leveln kann: So kommt man zwar auch Stufe 80, aber es fehlen wertvolle Skillpunkte, die man beim Erkunden der Karte bekommt. Ich habe einmal einen Charakter fast nur durch Katakomben gelevelt, aber ich würde es niemandem empfehlen.

    Eine Idee wäre 5 Punkte von Tugenden nach Ausstrahlung zu verschieben. Blenden kann mitunter doch sehr hilfreich sein.


    Falls der Stab eher selten zum Einsatz kommt, könntest du zweihändige Beherrschung gegen Reine Stimme tauschen. Selbstlose Heilung könnte evtl. auch eine gute Alternativ zu Fokus des Mönchs sein, da du ja nur eine Meditationsfähigkeit verwendest.


    Du könntest evtl. auch einen genaueren Blick auf die neue Stat-Kombination Eiferer werfen. Die sollte sich eigentlich auch gut für einen Charakter eignen, der einen gesunden Mittelweg zwischen Bunker und Glaskanone sucht.

    Soldat ist in erster Linie bei Drachen-Events und im WvW besser als Ritter. Solo gegen Champions meiner Erfahrung nach auch, allerdings sind Solo-Kämpfe gegen Champs ohnehin eher ein Minderheitenprogramm. Empfehlen würde ich es allerdings nur Leuten, die auch dabei bleiben wollen oder es in nur bestimmten Situationen einsetzen wollen.


    Zum Kombinieren ist Ritter besser, weil es auch die Präzision hat, um sich gut mit Berserker kombinieren zu lassen. Theoretisch könnte man bei Soldat ein paar Assassinen-Teile einstreuen, um bei der Präzi etwas nachzuhelfen, ob das sinnvoll ist, wage ich allerdings nicht zu beurteilen. Für Ritter spricht in der offenen Welt auch, dass es im Gegensatz zu Soldat mit Sigill des Feuers funktioniert, einem zumindest beim Farmen sehr nützlichen Sigill.


    Letzten Endes gilt aber: Ab 60 bekommt man Teile mit 3 Attributen und da sollte man dann auch ausprobieren, denn am besten erkennt man dann doch im Spiel, welche Spielweise die passenden ist. Blaue und grüne Teile bekommt man sehr günstig, so dass hier nicht viel verloren ist, schließlich kann man sie bei Nichtgefallen ja einfach zerlegen und die Mats verscherbeln. Das und die Überlegung anstellen, ob und falls ja, wo man im Spiel seinen Fokus setzen will, denn die meisten Builds, die jemand in Foren schreibt sind extrem spezialisiert, entweder für Dungeons, WvW oder sPVP. Beste Builds gibt es so viele wie es Spieler gibt und wenn der TE dann mit einem Build spielt, dass für Skarpak zu langsam oder für mich zu zerbrechlich ist, ist es dennoch lange nicht schlecht.


    Der Stab ist in erster Linie bei der Rota und bei World-Events gut, evtl. noch als Fernwaffe für den Notfall, wobei hier meist das Zepter besser ist. Macht und Eile sind sehr hilfreich, aber der Schaden ist beim Stab halt eher niedrig.

    Wenn du an eine defensives Build gewöhnt bist, weichst du zwar auch manchmal aus, aber du erkennst nicht, wo es mit einem offensiven schon nötig ist auszuweichen. Ich spiele ja selbst Soldat und habs bei einem Twink mit Berserker probiert. Jemand, der noch nie GW 2 gespielt hat, könnte eine Glaskanone besser spielen. Wenn du mehr aushältst gewöhnst du dich daran, Dinge lockerer zu sehen, außerdem wirst du ein offensives Build dann als extrem anfällig und stressig empfinden. Wer sich auf sowas spezialisieren will, solls gleich spielen. Ist mitunter auch ein psychologisches Phänomen: Du fühlst dich einfach irrsinnig schwach und zerbrechlich, wenn du an Bossen verreckst, die bei deinem anderen Build/Charakter nicht mal an deiner Lebensleiste kratzen.


    Hauptvorteil von Ritter gegenüber Soldat ist, dass es auch bei Builds und Sigillen brauchbar ist, die kritische Treffer voraussetzen und sich mit Berserker mischen lässt. Ich hab beim Wächter Ritter-Rüstung und Schmuck mit Berserker-Waffe. Bei Soldat wäre eine solche Kombination in Ermangelung von Präzision halt weniger gut. Soldat hat mehr Kraft, was bedeutet, dass es an Bossen, die als Gebäude zählen mehr Schaden macht. Das zusätzliche Leben hilft im WvW.


    Ritter ist das Set für alle Lebenslagen, wenn man nur ein Set haben will. Es gibt allerdings auch Leute, die sich für Instanzen ein Berserker und für WvW und World Events ein Soldaten-Set zulegen und auf Ritter verzichten können.


    Wenn es Stat-Kombinationen geht, die man mit Berserker kombinieren kann, sind evtl. auch noch Walküre und Kavalier eine Erwähnung wert. Hiervon würde ich aber immer nur ein oder zwei Teile empfehlen.

    Wichtig ist auch zu wissen, wo du im Spiel deinen Fokus legen willst. Also Instanzen, WvW, Open World PVE, solo oder Gruppenspiel?


    Exotische Gegenstände bekommst relativ leicht für ein paar Gold im AH, je nach Attributen auch für Karma oder Instanzmarken. Was die Werte angeht kannst als Wächter Zustandsschaden und -dauer vergessen, Heilkraft brauchen nur einige wenige sehr spezialisierte Builds. Von den Preisen im AH solltest du dich auch nicht ins Bockshorn jagen lassen, denn diese kommen oft nur durch die Preise für das Ausgangsmaterial zustande. Bestes Beispiel dafür sind Schildwächter-Teile, die extrem teuer sind, aber nur empfehlenswert, wenn du bei World-Events und WvW die Wunderlampe des Kommandanten einschalten willst. Craften ist nur sinnvoll (und notwendig) wenn du aufgestiegene Rüstungen und Waffen willst, ansonsten ist selbst bauen ein vielfaches teurer als kaufen. Aufgestiegenen Schmuck bekommst du für Lorbeeren, also immer fleißig Dailys machen. Bei den anderen Gegenständen spürt man meiner Erfahrung nach die Waffen stärker als die Rüstungen.


    Was die Attributs-Kombinationen angehen ist für den Wächter in den meisten Fällen eine der folgenden sinnvoll:


    Berserker evtl. mit ein paar Teilen Assassine: Höchster Schadensausstoß, für Leute, die in den Dungeons schnell sein wollen. Schwierig zu spielen, da du sehr gut ausweichen musst, wird aber von den meisten Leuten verwendet, die sich auf schnelle Dungeons-Runs spezialisieren. Wenn du mit diesen Werten spielen willst, solltest du es aber in jedem Fall gleich tun, denn du lernst das Ausweichen nicht mit Rüstungen, die dafür gemacht sind, in weitem Teilen des Spiels darauf verzichten zu können. Lieber ein paar Mal am Misserfolg lernen als gar nicht. Und merke: Das kommt von einem Spieler, der als Main Soldat spielt und seit der Beta intensiv spielt. Defensive Builds sind eine andere Spielweise als offensive, aber mit Sicherheit keine Vorbereitung darauf.
    Wenn für dich ein Build dann stark, wenn du damit schnell bist, bist du hier richtig.


    Ritter: Allround-Stats, mit denen du in den meisten Aspekten des Spiels, vor allem im Open World PVE gut zurecht kommst und die ein ausgewogenes Verhältnis offensiver und defensiver Fähigkeiten bietet.
    Wenn ein Build für dich dann stark ist, wenn du es in möglichst vielen Aspekten des Spiels einsetzen kannst, greif hier zu.


    Soldat: Etwas defensiver als Ritter, da du hier auf kritische Treffer verzichtest, dafür hast du mehr Leben, was es vor allem im WvW sehr stark macht, da hier auch mit Zuständen gearbeitet wird und vor denen schützt Zähigkeit nicht. Sehr gut auch bei World-Bossen, die gegen kritische Treffer immun sind.
    Wenn für sich für dich ein starkes Build dadurch definiert, dass du das Spiel damit möglichst stressfrei spielen kannst, wirst du hier fündig.


    Was die Waffenwahl angeht: Einhandschwert macht den höchsten Schaden an Einzelgegnern und ist bei Dungeonsgehern am beliebtesten. Alleine in der Open World ist Großschwert sicher eine gute Wahl. Hammer und Streitkolben sind für eher defensive Gruppen gut, Hammer vor allem mit Builds, die selbstlose Heilung verwenden. Stab ist sehr gut im Zerg bei WvW und Champ-Rotas. Bei den Zweithandwaffen ist meiner Erfahrung nach in allen Spiellagen der Fokus eine gute Wahl.


    Tante Edit meint: Natürlich lehne ich jede Form, defensive Builds als unbrauchbar oder egoistisch zu verunglimpfen als schwere Beleidigung grundsätzlich ab und würde auch nie mit Leuten spielen wollen, die solche Dinge von sich geben, aber was die Tatsache angeht, dass sie kein guter Übergang zu Speedrun-Builds sind, muss ich in dem Fall auch Menschen recht geben, deren Ansichten ich ablehne.

    Man muss fairer Weise auch sagen, dass man sich nach wie vor schöne Charaktere in Aion bauen und vorhandene Charaktere nicht entstellt wurden. Sicher kann man auch extreme Hässlichkeit erschaffen, aber das ist nun mal bei Charakter-Editoren der Preis der Freiheit, denn irgendwelche Leute wird es immer geben, die solche Machwerke lustig finden. Das gute ist, dass sie an ihren Monstern meist doch nach einer gewissen Zeit die Lust verlieren und wieder verschwinden.

    OK...hatte mich nur gewundert, warum nichts in Stärke und soviel in Disziplin, aber wenn man davon ausgeht, dass die Salven so oft wie möglich zum Einsatz kommen, macht natürlich Sinn. Meine Main ist zwar Hammer/Bogen-Kriegerin, aber Builds in der Art kannte ich noch nicht. Ich nehme an, in den meisten Fällen kommt auch hier der Hammer zum Einsatz?