Posts by Merela

    Ich kann nun nicht mit Sicherheit sagen, dass es keine Cheats im Spiel gibt, was ich aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich noch keinem Cheater begegnet bin.
    Bot habe ich nun auch noch keinen offensichtlichen gesehen, wobei natürlich nicht jeder Bot sofort als solcher erkennbar sein muss.

    Müssen nur, wenn man offensive Builds spielen will. Natürlich sollte man auch mit defensiven Builds ab und zu ausweichen, aber gut darin muss man dann lange nicht sein. Allerdings wird man so in Instanzen deutlich langsamer sein und sollte vorsorglich Störenfriede auf die Blockliste packen, die defensivere Spielweise als nutzlos für die Gruppe diffamieren. Und natürlich ist es, wenn dir das ausweichen nicht liegt, nicht mehr egal, welches Build du spielst. Leute, die üblicherweise die offensiven Meta-Builds spielen, würden eine Instanz vermutlich auch nackt schaffen, nur eben sehr viel länger dafür brauchen. Spieler, die sich überwiegend auf defensive Attribute verlassen, würde eine Instanz ohne diese gar nicht schaffen.


    Die Lebenden Geschichte erzählt immer wieder neue Ereignisse in der Entwicklung der Welt. Dass die zeitlich begrenzt sein müssen, ist durch diese Erzählweise notwendig, um sich nicht in Logikfehler zu verstricken. Die Skins aus der lebenden Geschichte vor 2 Monaten wird man sich aber vergeblich suchen. Grinden wäre es, wenn man immer das gleiche täte, aber um das zu vermeiden, gibt es ja neue Episoden. Das einzige, was in GW2 leicht in Richtung Grind geht sind die Tagesquests, zumal man die auch braucht um Lorbeeren für aufgestiegenes Gear zu haben. Soviel gegrindet wie in anderen MMOS wird in GW2 aber definitiv nicht.

    Der Endcontent in Form der lebenden Geschichte ist nun doch deutlich abwechslungsreicher als alles, was in anderen MMOs in Form von stupidem Raid-Endgrindcontent mit viel Frust und Geschlechtsorgan-Vermessungstools aufgetischt. Sicher ist GW2 anders als GW1, was möglicherweise manchen GW1-Spieler enttäuscht hat, aber hier unwahre Hasstiraden zu speien hilft wirklich niemandem.

    Ich fand andere MMOs auf Maximalstufe grauenhaft. In GW2 wird da auch noch viel geboten, da auch immer neue Skins dazukommen, während andere MMOs nur über unsägliche Item-Spiralen Druck ausüben, die immer gleichen Instanzen bis zum Erbrechen zu grinden. Als ich für meine Main alles hatte, was ich wertetechnisch brauchte, merkte ich erst, was ich an GW2 habe und bisher in keinem MMO hatte. Die lebende Geschichte entwickelt sich stetig weiter, natürlich werden neue Spieler anfangs nicht alle Zusammenhänge kennen, ähnlich, wie bei einer Serie, die man nicht von Anfang an gesehen hat, aber man kann da sehr schnell hineinfinden.

    Ich denke, die lautesten negativen Stimmen kommen von Leuten, die a) genau jene die Dinge an GW1 geliebt haben, die GW2 nicht hat, also z.B. Helden, Doppelklassen oder volle Instanzierung oder b)Dinge an Standard-MMO mögen, die GW2 nicht hat, also Item-Spirale oder Raids. Wenn man diese Dinge erwartet/hofft, wird man vermutlich enttäuscht werden.


    Vor dem Release wurde GW2 u.a. als MMO für Leute beworben, die keine MMOs mögen. Hier hat Anet Wort gehalten, noch kein Guild-Wars-2-Spieler hat im Zorn seine Maus beim Versuch eine Waffe zu verzaubern zerstört, was man wertetechnisch erspielt hat, ist nicht übermorgen sinnlos und niemand muss sich mit 20 Rotznasen im TS herumärgern und um irgendwelche Drops streiten, um die besten Rüstungen im Spiel zu bekommen.


    Vor dem Release wurde GW2 auch damit beworben, es würde alles erhalten, was Leute an GW1 geliebt haben. Das trifft nur auf das Setting, nicht aber auf Spielmechaniken zu. Wer also Missionen mit NSC-Helden gemacht hat und die Gebiete gerne auch alleine in Augenschein genommen hat und aus solchen Dingen einen Großteil seiner Motivation bezogen hat, wird an GW2 wahrscheinlich wenig Freude haben. Auch haben Fertigkeiten, die den gleichen Namen wie GW1-Fertigkeiten haben mit ihren Vorgängern nichts außer des Namens gemeinsam.


    Und das PVP-Balancing finde ich immer noch gut, nicht perfekt aber gut. Wenn du mittelmäßiges Balancing sehen willst, spiel SWTOR. Wenn du wirklich grottenschlechtes PVP-Balancing sehen willst, wirst du in Aion fündig.

    Erst mal sorry für Doppelpost, aber ich habe den Eindruck bei diesem Build könnten die neuen Traits Einfluss haben.


    Ich habe bei meiner Mesmerin die Skillung daher einmal auf 0-3-5-0-6 geändert, um den neuen Trait aus der Illusions-Linie einsetzen zu können. Was meint meint der Erfinder dieser Skillung dazu? Umskillen sinnvoll oder doch lieber beim Ausgangs-Build bleiben?

    Die Kurzfassung: Ja!


    Die längere Version: Grafisch und was die Gestaltungsmöglichkeiten der Charaktere angeht, ist GW2 in jeder Hinsicht empfehlenswert. Auch die Geschichte der Welt ist sehr gut erzählt und vor allem für Leute, die GW1 kennen durch die vielen Anknüpfungspunkte interessant. Es spielt 250 Jahre nach dem ersten Teil und viele der Charaktere von damals spuken jetzt noch in Ascalon herum. Was also Stimmung, Story und Präsentation angeht, sollte GW 2 für jeden, der High Fantasy-Settings mit einer Brise Steampunk mag, eine gute Wahl sein.


    Was die Builds angeht: Ich muss schon widersprechen, wenn gesagt wird, es gäbe in GW2 keine Vielfalt an Builds. Man kann in GW2 sehr wohl, gut an verschiedenen Builds tüfteln. Der Unterschied zu GW1 ist hier in erster Linie: Man kann, in GW1 musste man. In GW1 brauchte man gute Builds, um Missionen zu schaffen, in GW2 geht sehr viel auch, wenn man sich keine Gedanken um Builds macht und dort hinläuft, wo die Mehrheit hinläuft, was übrigens im PVE wie im WvW (PVP Server gegen Server) gut funktioniert. Wenn man sich gute Builds baut, gehts nur je nach Präferenz entspannter oder schneller.


    Generell ist GW2 ein sehr "egalitäres" Spiel: Bei World-Events oder auch im WvW erhält jeder Beteiligte die gleiche Belohnung bzw. Chance darauf. Das heißt, der Kommandant, der ein Welt-Event organisiert und mit einem optimiertem Build am Drachen steht, hat keine höhere Chance eine aufgestiegene Waffe aus dessen sterblichen Überresten zu ziehen, wie jemand, der zufällig vorbeikommt und ein paar Pfeile mit drauf schießt. Im strukturiertem PVP geht es auch fair zu und jeder ist Level 80 und die gleichen Auswahlmöglichkeiten an Ausrüstung. PVP und PVE sind strikt getrennt. Daher bleiben einem hier unschöne Szenen in der Machart anderer MMOs erspart, bei denen hochstufige PVPler in niedrigstufigen Questgebieten marodieren. Und ich komme aus Aion, ich habe jedes Recht in aller mir gegebenen Polemik über diese Angewohnheiten zu sprechen.


    Die beiden PVP-Arten unterscheiden sich sehr stark, wobei für Anhänger des PVP in GW1 wahrscheinlich das strukturierte PVP, als Kleingruppe gegen Kleingruppe interessanter sein dürfte als WvW (Massenschlachten).


    Das Kampfsystem ist action-orientiert, in dem Sinne, dass es aktives Ausweichen bzw. je nach Waffe auch Blocken gibt. Man kann es im allerweitesten Sinne mit den Kampfsystemen von Tera oder ESO vergleichen, allerdings ist es... ich würde sagen, leichter. Wenn man also bisher mit Action-Spielen wenig am Hut hatte, heißt das nicht, dass man in GW2 automatisch auf verlorenem Posten steht. Man kann relativ viel durch defensive Ausrüstung ausgleichen. Vereinfacht gesagt: Brauchst du in Tera oder ESO dicke Rüstung und aktives Blocken/Ausweichen, ist es in GW2 ein "oder" statt dem "und". Wenn du allerdings im PVE in Instanzen schnell sein willst, solltest du gut im Ausweichen sein, um die offensivsten Rüstungen tragen zu können.


    Noch einige Unterschiede zu konventionellen MMOs:
    - Es gibt keine Dreifaltigkeit, also keine Tank, Heiler und DDs. Jeder ist für sein Überleben selbst verantwortlich, man sollte also nicht vom Krieger verlangen, dass er sich für die Gruppe verhauen lässt und nicht vom Wächter erwarten, dass er die verwundeten wieder ganz macht.
    - Es gibt keine Itemspirale, jedenfalls nicht so wie in anderen MMOs, wo das beste Gear von heute in drei Wochen sinnlos sein kann. Wer aufgestiegenes/legendäres hat, hat wertetechnisch ausgesorgt und kann sich ganz stressfrei um Skins und Erfolgspunkte kümmern. Keine Frustration durch Entwertung der eigenen, mühevoll erspielten Habseligkeiten.
    - Quests werden als dynamische Events gehandhabt. Diese Events starten in bestimmten Abständen immer wieder neu und je nach Erfolg oder Misserfolg entstehen andere weiterführende Event-Ketten. Ziel dieses Systems ist es, die Welt lebendiger zu gestalten, etwa in dem der Spieler in einen Zentaurenangriff läuft und nicht ein Männchen mit einem Rufzeichen über den Kopf artig darauf wartet, angeklickt zu werden, um dem Spieler dann erzählen können, dass er ganz dringend seine Farm vor den bösen Zentauren schützen muss. Leider muss man anmerken, dass dieses Vorhaben nur für neue Spieler die Illusion einer belebten Welt schafft. Nach einem Jahr wirken diese Events, vor allem, wenn man sie täglich für die Tagesquest macht, gar nicht mehr so taufrisch und lebendig.
    - Die Geschichte der Welt wird im Rahmen einer "lebendigen Geschichte" weitererzählt, einer Eventreihe, bei der alle 2-3 Wochen eine neue Episode als Event hinzukommt, jedesmal mit neuen Belohnungen etwa in der Form von Skins oder Pets. Das Erzählschema lässt sich im weitesten Sinne mit Fortsetzungsromanen oder TV-Serien vergleichen.


    Unterschiede zu GW1:
    - Nicht mehr voll instanziert. Wenn man nicht gerade in einem Dungeon ist befindet man sich auf einer Map mit vielen anderen Spielern, ebenso wie in anderen MMOs auch.
    - Daraus einhergehend Massen-Events mit sehr vielen Spielern etwa bei Worldbossen
    - WvW mit großen Schlachten im PVP
    - Keine Doppelklassen mehr
    - Tasten 1-5 abhängig von der Waffe und nicht frei belegbar
    - Keine Helden
    - 5 Spielbare Rassen mit eigenen Hauptstädten und Startgebieten
    - Neue Waffentypen: Großschwert, Streitkolben, Gewehr, Pistole; dafür keine Sensen mehr

    Rune der Stärke, hieß es, war früher verbuggt und nach etwas testen mit meinem kleinen Krieger, neige ich auch dazu das zu glauben, denn der Schadensoutput schien mir nach dem Patch höher. Beim Krieger kommt außerdem ein neuer Trait in der Waffen-Linie dazu, der bei 2 Waffen 10% Angriffsgeschwindigkeit gibt, was effektiv auch wieder 10% mehr Schaden sind.

    Im WvW für alle Nicht-Zustandsbuilds. PVE für Drachen-Events (sofern diesen mit dem Megaserver spielbar bleiben) alle Klassen. PVE für Leute, die in Instanzen Wert auf Schnelligkeit legen, gar nicht.
    Mesmer wäre aber tendenziell die Klasse, der ich Soldaten-Gear am wenigsten empfehlen würde. Offensive Buids verwenden hier meist Berserker wie bei den meisten anderen Klassen auch und defensive sind in der Regel eher auf Zustände ausgelegt, so dass Grausam oder Tollwütig hier in den meisten Fällen die sinnvollere Wahl sind.

    Hmm, was die Boni der aufgestiegenen Gegenstände angeht: Ich hätte es ehrlich gesagt beim Schmuck nicht gemerkt, bei der Rüstung ein wenig, aber der Waffe aber sehr deutlich. Mag aber sein, dass es mir beim Schmuck nicht aufgefallen ist, weil es schrittweise mit relativ großem Zeitabstand dazukam.

    Ich denke, was gut aussieht, kommt auch immer auf den Charakter an. Der Träumer, also der legendäre Kurzbogen sieht auch bei vielen Charakteren sehr gut aus, vor allem, die Animation. Warum es mir nie in den Sinn gekommen ist, mir einen zu holen? Weil mein Waldläufer ein männlicher Norn ist. Der verwendet übrigens einen Ascalon-Kurzbogen in der einen und Axt/Horn in der anderen Hand. Meine Kriegerin hat einen aufgestiegenen Bogen (im Originalskin) als Zweitwaffe.


    Was die Effizienz angeht: Zum Eventfarmen sind Bögen effizient, im WvW ist die Reichweite auch wertvoll, Instanzgruppen, die sich auf Fernkampf spezialisieren und denen Schnelligkeit egal ist, sollten ebenfalls gut mit dem Bogen zurecht kommen, einzig für schnelle Dungeons-Runs taugen Bögen nicht. Dass der Schaden deutlich niedriger ist, als bei Nahkampfwaffen ist für Leute, die mit der Erwartung "Waldläufer macht viel Schaden mit dem Bogen" ins Spiel gestartet sind, natürlich ärgerlich, aber meiner Meinung nach im Sinne des Balancing auch notwendig. Wenn Fernkampf gleich viel Schaden machen würde, wie Nahkampf gäbe es überhaupt keinen vernünftiger Grund mehr, das höhere Risiko auf sich zu nehmen, das damit einhergeht, direkt am Gegner zu stehen.

    Meine Main ist Norn-Kriegerin. Mir gefällt der Körperbau der gleichermaßen kräftigen wie sinnlichen weiblichen Norn besser. Und ja, ich mag üppige Frauen mehr als dünne Models. Mir ist aber auch bewusst, dass das subjektive Schönheitsempfinden, das Frauen hier bei sich und ihren Charakteren anwenden, sich im allgemeinen etwas von meiner Sichtweise als männlicher Spieler unterscheidet. Gesichter und Frisuren gibt es für beide Rassen sehr schöne. Letzten Endes kommt es wohl darauf an, was der Charakter darstellen soll:


    - Kommt der Charakter dem Archetypen einer Barbarin nahe, soll sie in erster Linie urwüchsige Kraft verkörpern, archaisch anmutenden Rüstungen tragen, benutzt sie Hammer, Äxte oder die massiveren Großschwertskins, passt Norn besser.
    - Willst den Charakter möglichst furcherregend gestalten, etwa mit Flammenzitadellen-Rüstung, ist ebenfalls die Größe der Norn von Vorteil.
    - Soll der Charakter eine edle Ritterin darstellen, in strahlender Rüstung, benutzt sie Einhandschwert, Schild und die eleganteren Großschwertskins, haben Menschen die passendere Kultur und auch die passenderen Kultur-Rüstungen. Letztere kaschieren auch den etwas zu zierlichen Körperbau.
    - Soll der Charakter eine wendige elegante Klingentänzerin mit 2 Schwertern darstellen, ist dieser zierliche Körperbau wiederum sogar passend und sollte mit den leichteren der schweren Rüstungsskins kombiniert werden.


    Etwas überspitzt formuliert geht Mensch halt eher in Richtung Barbie mit Schwert und Norn eher in die Richtung weiblicher Conan. Stilvoll gestalten lässt sicher aber mit Sicherheit beides.

    Zu meinem großen Missfallen kursiert für Aion inzwischen auch ein Damage-Meter und seit der im Umlauf ist, hat sich auch der Anzahl der unleidlichen Zeitgenossen in diesem Spiel exponentiell erhöht. Die meisten Leute, die ihn benutzen zanken ständig, beschimpfen andere Spieler, sind gieriger als alle anderen, was den Loot angeht und verlassen die Gruppe in etwa nach der Hälfte der Instanz. Ich will sowas in GW 2 nicht sehen, nein danke.


    Und der Regions-Chat in GW 2 ist in eine Hochburg von Kultur und Zivilisation gegen den 3er in Aion.

    Schlechte Erfahrungen mit Raids in Aion. Und die Würmer selbst sind nicht kritbar, Spieler mit Soldaten-Gear sind in der Regel auch jene, die ihre Builds für World-Events anpassen und im TS auf die Anweisungen der Orga hören und nicht einfach irgendwas machen. Ich kann nichts mit Spielern anfangen, die mit Ausdrücken wie "Failbob" um sich werfen und möchte in keinem Fall mit ihnen in einer Gruppe sein. Ich habe es noch in keinem Spiel erlebt, dass eine Instanz erfolgreich abgeschlossen wurde, wenn Leute in der Gruppe waren, die Damage-Meter verwendeten oder unbedingt das Gear des anderen sehen wollten. Ich will bei World-Events eine vernünftige Orga, die das ganze im TS über die Bühne bringt und kein Whine, Wipe und Gezank mit Ultrakiller_XXX und BloodpaindeathProBro und genau das käme zustande, wenn die Bosse instanziert mit Gruppensuche wären. Wenn es solchen Bedarf nach neuen Dungeons gibt, kann Anet die von mir aus ja machen, am besten mit einem Satz Rüstung mit viel Flammen, Blutspuren und Totenköpfen dran, von mir aus auch aufgestiegen und nur mit Berserker-Stats, um den Geschmack der betreffenden Klientel zu treffen, aber bitte lasst die World Events in Ruhe.

    Das jederzeitige Umskillen finde ich per se schon eine sehr gute Idee, auch die Traits, die man sich freispielen kann, halte ich für sinnvoll, zumal es eine Weiterentwicklung vorhandener Charaktere ermöglicht, ohne mit Anhebung des Maximal-Levels oder Itemspirale einher zu gehen.


    Die Änderungen am kritischen Schaden finde ich ebenso gut, auch wenn ich persönlich Berserker nie als sonderlich stark erlebt habe, da ich mit Ritter oder Soldat zumindest in Nahkampfbuilds immer besser gefahren bin. Mir gehen nur die Leute, die herumposaunen, alles andere wäre schlecht, furchtbar auf den Senkel, so dass ich eine Maßnahme die ihnen den Wind aus den Segeln nimmt, in jedem Fall für gut befinde, in sozialer Hinsicht, wenn auch nicht unbedingt in spieltechnischer.


    Was ich persönlich noch wünschenswert fände, wäre eine Änderung, was Zustände angeht, um diese auch im Gruppen-PVE etwas aufzuwerten. Sicher, PVE ist nur ein Teil von Guild Wars 2 und im PVP/WvW sind Zustände stark genug, aber ab und an wäre es auch gut, wenn man kein schlechtes Gewissen haben müsste, weil man mit dem einen oder anderen Waffentyp bei einem Welt-Event aufkreuzt. Größe Stacks an Zuständen bei World-Bossen wäre ein guter Anfang.

    Ich denke auch, dass das neue Build in den meisten Situationen besser funktionieren sollte. Zustandsentfernung ist nun einmal sehr wertvoll, oft entscheidender als Heilung. Wenn du noch etwas mehr in die offensive Richtung gehen möchtest, könntest du theoretisch auch Verteidigung auf 15 reduzieren, Stärke rausnehmen und dafür 25 Waffen. Da die Gegner durch dein Schwert dann ja ständig am bluten sind, würdest du so einen permanenten 10%-Schadensbonus erhalten.


    Was Soldaten-Gear bei Welt-Events angeht: Prioritäten. Hier will ich die bestmögliche Ausrüstung, da ich doch einen gewissen Fokus auf die Welt-Events lege. Umgekehrt würde ich keine Glaskanone spielen, um schneller durch Instanzen zu gelangen, auch wenn das dafür vermutlich optimal wäre und andere, die dort ihren Fokus haben, das, in dem Fall auch völlig sinnvoller Weise, schon tun.

    Du kannst bei solchen Gegner nur über Kraft Schaden machen. Präzision und kritischer Schaden bringen nichts, null, Nüsse. Du kannst sie nicht kritisch treffen, Berserker macht keinen Punkt Schaden mehr an diesen Gegnern als ein Soldat.


    Zerschmetterer kann man als Soldaten-Krieger problemlos vorne bleiben, oft genug gemacht, kein einziges Mal auch nur ansatzweise in Bedrängnis gewesen.


    Golem, OK, sollte man an einem sicherer Ort bleiben und Fernkampf machen, habs noch nicht gesehen, dass ein Nahkämpfer dort länger als ein paar Sekunden gelebt hätte.


    Generell finde ich beide erwähnte Builds für einen Bannerkrieger gut, allerdings bevorzuge ich persönlich beim Support-Krieger immer noch die Rufe, evtl. in Verbindung mit Horn-Skills. Grund dafür ist, dass man mit Rufen (vor allem in Verbindung mit Soldatenrune) Zustände entfernen kann, mit Bannern aber leider nicht.

    In jedem Fall gegen sogenannte Schlachtzüge und die Möglichkeit, Spieler zu kicken. Ich will das Schmarotzen bei Events nun nicht schön reden, aber den Stress und Streit, den Raid-Instanzen in ein Spiel bringen, braucht Guild Wars 2 so notwendig wie Ausschlag an den Familienjuwelen. Lieber ein paar AFKler, selbst wenn sie im schlimmsten Fall das Event scheitern lassen, als Gruppensuche für 50 Leute, sich mit Nervensägen rumärgern, die nur Leute mitnehmen, die Builds spielen, die ihr großer Bruder für sie aus einem Forum abgeschrieben hat, streiten wann man losgeht, ob nicht jemand wieder gehen möchte, weil Gildenfreunde X, Y und Z auch noch ganz dringend mitwollen, dann die Gruppe auflösen, weil 2 Mitglieder merken, dass sie nicht miteinander können, weil der eine vor 10 Jahren dem World of Würgreiz-Twink des anderen den Kopf abgebissen hat und danach merken, dass man 5 Stunden Lebenszeit für eine rote Gesichtsfarbe und ein paar graue Haare verloren hat.