Posts by Phoenixfighter

    Warum nun ein Umdenken bei Anet eingesetzt hat, nachdem man genau diese Events jahrelang vernachlässigt hat...nungut.

    Weil man dadurch schneller neue LS bringen konnte. Anet hat ja schon gesagt, dass durch die Umstrukturierung wohl weniger LS kommt und eben dafür mehr kleine/große Events oder sie eine neue LS auch gänzlich ohne neues Gebiet bringen wollen.

    Da gab es kürzlich einen Blogpost zu, dass Anet künftig verstärkt auf kleine und große Events setzt. Das Team welches die Zwischenevents plant wurde dafür genommen. Mich wundert nur, dass man das Drachen-Gepolter wieder ausgekramt hat und dafür sogar eine neue Deko in Hoelbrak hergerichtet hat (es war vorher in Löwenstein) statt jetzt das Fest der vier Winde wieder stattfinden zu lassen. Aber Hauptsache es gibt ein Fest^^. Beim Moa Rennen werde ich wieder arm^^.

    Du sagst, alles was im Handelsposten vorgefunden wird, kann mit Gold gekauft werden, also einer ingame-Währung. Ist also durch das spielen des Spiels erreichbar. Wie es in den Handelsposten hineingekommen ist, ist irrelevant. Gold wiederum kann man alternativ für Echtgeld kaufen und sich damit auch alles für Echtgeld kaufen, was im Handelsposten zu finden ist, selbst wenn es ausschließlich über ingame-Mechaniken generiert worden ist.

    Das ist die Sicht, die ein Spieler vom Spiel hat: er schaut die Angebote an und wählt passende für sich aus. Die Mechaniken dahinter sind ihm egal. Er will und kauft das Ding, das er haben will, mit welcher Währung auch immer, und ist damit glücklich.

    Das ist ungefähr so das was ich meine ja. Der Spieler kauft das was er haben will außer es ist ihm zu teuer. Die Einen nehmen den langen Weg über Ingamewährung, die Anderen den Kürzeren übers Echtgeld. Letzten Endes weißt du aber nie was wohin passiert wenn diese Bereiche nicht strikt voneinander getrennt sind. Im Grunde ist alles was nicht Accountgebunden ist ein möglicherweise käufliches Objekt. Ich möchte hier noch ein recht simples Beispiel anführen: Spieler A kauft sich einen Schwarzlöwenschlüssel für Echtgeld, droppt daraus meinetwegen T6 Beutel also Materialien die man im Spiel farmen kann. Die Materialien verkauft er nun an Spieler B der dafür 1g hinlegt. Spieler A hat also seine Gems in 1g umgewandelt während Spieler B die Mats für seine nächste Legy verbraten wird. Am Ende bleibt nichts übrig außer das Spieler A weiß, dass er Echtgeld ausgegeben hat für einen T6 Beutel und jetzt noch 1g besitzt. Natürlich gibt es auch noch einen Spieler C der dadurch die Gems günstiger kaufen kann für Gold. Wenn er diese sagen wir für eine Bankerweiterung nutzt werden diese Gems auch verbraucht. Letzten Endes bleibt aus diesem Geschäft nichts übrig weil alles miteinander verschwimmt. Es ist sogar in diesem Fall so, dass mehr Gold aus dem Spiel verschwindet. Meine Aussage ist einfach Folgende: Jemand kann Kleidungssets haben, volle Heimatinstanzen usw. muss aber trotzdem kein Gemkäufer sein. Genauso kann auch jemand harter Gemkäufer sein der 5 Legys besitzt. Und deswegen kannst du keinem Spieler ansehen ob er ins Spiel zahlt oder nicht.

    Ich sage, dass einige dieser Angebote, genauer gesagt deren Preise, völlig überzogen sind und den Spielern Echtgeld oder Spielzeit (grind) aus der Tasche für eine minderwertige Leistung ziehen. Und implizit dass jeder, der das bezahlt, einen an der Klatsche hat.

    Solange es genug Leute gibt die es zahlen und sich kaum einer beschwert scheint der Preis gerechtfertigt zu sein. Spaß kostet Geld und wenn man in GW2 nun einmal seine Bestimmung sieht dann ist man auch bereit dafür Geld hinzulegen. Du kennst sicher selbst hunderte banale Beispiele wo Geld hingelegt wird und du dir an den Kopf fassen würdest. Solange es aber genug Anhänger dafür gibt wirst du auf taube Ohren stoßen was das angeht. Manche schmeißen ihr Geld in einen Fußballverein andere in ihr 8tes Auto und wiederum andere tapezieren alle 4 Wochen ihre Wohnung neu. Man mag es selbst als Geldverschwendung sehen aber für die die es machen ist es einfach nur um ihren Spaß auszuleben. Zudem ist die Wertevorstellung seit Einführung des Euro sowieso zerrissen. Ich spiele ja selbst GW2 und für mich ist der Wert in Ordnung. Ich hab mir den Skin für mein Gold gekauft und bin glücklich und zufrieden. Da mag man denken was man will es ist nun einmal mein Hobby. Und so würde es sicher auch Dinge geben wo ich sagen würde: "Silmar wie kannst du nur für so ein Mist Geld ausgeben".

    Können wir uns auf dieses Fazit einigen? :arab:

    Klar. Ich möchte nur, dass du verstehst das Geldwerte immer im Auge des Betrachters liegen. Nur weil für dich 2000 Gems Wahnsinn sind muss das für viele andere nicht gelten. Wie gesagt, Anet lebt vom Shop und würden die Verkäufe nicht ausreichen würden sie sicher die Preise dauerhaft reduzieren. Aber selbst Schwarzlöwentruhenschlüssel kosten heute immernoch so viel wie an Tag 1 in GW2.

    Wie das funktioniert weiß ich. Nur vergisst du hier eben wie schon erwähnt die Schwarzlöwentruhe und deren Inhalte. Man kann alle Gegenstände daraus erhalten. Deshalb passt der Vergleich mit der Zaishen-Truhe sehr wohl. Denn der Schlüssel kann auch über einige Inhalte in GW2 oder als Drop erhalten werden. Deswegen kann ich nur immer wieder sagen, dass du nicht weißt mit was ein Item eigentlich bezahlt wurde. Es gibt nun einmal nicht nur den Weg Gold zu Gem oder Gem zu Gold sondern auch noch andere Wege um Shopitems zu erhalten. Keiner weiß ob der gekaufte Ernteknoten mit einem Gem Schlüssel oder mit einem Drop Schlüssel in den Handelsposten gekommen ist. Keiner weiß ob das Kleidungsset jetzt aus dem Shop ist oder ob es mit einer garantierten Garderoben Freischaltung erhalten wurde. Und das versuche ich die ganze Zeit zu erklären. Deswegen kann ich nur noch einmal sagen:

    Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Spieler sich täglich Gold über das Umwandeln von Edelsteinen holen und sich beispielsweise eine Legendary kaufen. Dieses Gold wird ja aus Echtgeld erzeugt welches du vielleicht über den Handelsposten erhälst. Ist die gekaufte Legendary dann auch ein Shopitem weil es rein aus Edelsteinen gekauft wurde? Sobald es eine Möglichkeit gibt Shopwährungen auch Ingame zu bekommen und umgekehrt verschwimmt diese ganze Situation weil man kein Einblick hat was die Spieler eigentlich mit Gems und Gold machen. Theoretisch könnte sogar jeder Gem nur für Gold benutzt werden und im Shop gar nichts gekauft werden trotzdem würde Anet Umsatz machen.

    Das ist eben das umgekehrte Beispiel. Ein Ingamegegenstand mit Echtgeld kaufen obwohl es für Gold erspielbar ist. Es werden Gems in den Markt geworfen die sich ein anderer Spieler dann gönnt. Der kauft sich dann mit seinem erspielten Gold/Gem meinetwegen ne Bankerweiterung und der andere eben seine Legy. Weißt du nun wer wirklich Echtgeld investiert hat und wer nicht? Das weiß nur Anet. Man könnte in diesem Kontext auch sagen das die Bankerweiterung ein erspielbarer Gegenstand ist und die Legy das Shopitem. Und deswegen verschwimmt die ganze Situation, sobald nicht nur alles über eine Shopwährung läuft.

    Die Zaishen Truhe in GW1 war nichts weiter als ein ingame-drop nach Beutetabelle des schweren Modus. Für ingame-Währung.

    Das hat nichts mit dem Lootbox-, Farben- und Skin-Glücksspiel gegen Echtgeld in GW2 zu tun.

    Du kannst alles aus dem Ingameshop auch gegen Ingamewährung kaufen. Man kann aber auch noch einen anderen Aspekt einfließen lassen. Dein Gold ist ja eigentlich Echtgeld weil du damit alles bezahlst. Nehmen wir Ernteknoten. Diese gibt es nur in der Schwarzlöwen-Truhe. In der Theorie brauchst du aber nie auch nur eine Truhe öffnen weil du alle Knoten auch im Handelsposten kaufen kannst für Gold. Außerdem gibt es ja öfters auch diverse Ingameshop Items als Belohnung im Spiel für Währungen. Zudem kriegt man ja auch ab und zu mal ein Schlüssel gedroppt oder alle 5000 AP mal Edelsteine. Was ich sagen will ist: Die Skins sind nicht hart hinterm Shop versteckt sondern lassen sich genauso wie eine Legendary auch über Zeit erspielen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Spieler sich täglich Gold über das Umwandeln von Edelsteinen holen und sich beispielsweise eine Legendary kaufen. Dieses Gold wird ja aus Echtgeld erzeugt welches du vielleicht über den Handelsposten erhälst. Ist die gekaufte Legendary dann auch ein Shopitem weil es rein aus Edelsteinen gekauft wurde? Sobald es eine Möglichkeit gibt Shopwährungen auch Ingame zu bekommen und umgekehrt verschwimmt diese ganze Situation weil man kein Einblick hat was die Spieler eigentlich mit Gems und Gold machen. Theoretisch könnte sogar jeder Gem nur für Gold benutzt werden und im Shop gar nichts gekauft werden trotzdem würde Anet Umsatz machen. Deswegen auch das Beispiel mit dem Zaishen Schlüssel. Der war ähnlich wie der Schwarzlöwen Schlüssel schwierig zu bekommen und es gab eben eine Truhe die alles droppen konnte. Da GW1 aber erst spät ein Shop bekam und es keine Umwandlungsmöglichkeit gab hat es eben nur Ähnlichkeit. Ich denke aber nach wie vor, dass wenn Anet nicht auf GW2 umgestiegen wäre, wäre es in GW1 irgendwann auch so geworden. Man hat es ja am Ende schon deutlich gemerkt in welche Richtung es gegangen ist.

    Das Geschäftsmodell von Arenanet ist mir ein Rätsel. Sie verlangen utopisch viel Geld für Dinge, die fast nichts in der Herstellung kosten und für die ich deshalb nie im Leben soviel zahlen würde (die Skins) und verschenken aufwendig und teuer herzustellende Dinge, die ich definitiv kaufen würde (die LS Episoden).

    Man möchte die Spieler eben mit den wichtigsten Faktoren im Spiel halten. Neue Inhalte. Und mit den ganzen Shopitems möchte man jede Gruppe von Spieler ansprechen sich im Shop etwas zu kaufen. Nebenbei gibt es ja auch Gegenstände die Gold bringen wie der Kupferne Wiederverwerter oder eben die Heimatinstanzen. Jeder hat andere Ziele die er verfolgt und haben möchte. Manche investieren nur Gold andere stört es einfach nicht, da jeden Monat 25 Euro in ihr Lieblingsspiel zu stecken. Es gibt viele Dinge die man im Leben verteufeln kann. Es gibt auch Leute die geben jeden Monat seinem Lieblings Lets Player 100 € als Spende. Könnte man als genauso sinnlos darstellen. Trotzdem brauch Anet und auch der Lets Player diese Zahlungen um überleben zu können. Ich kann es auch nur noch einmal wiederholen: Würde es niemand kaufen wären die Preise sicher schon abgesunken im Shop. Wie gesagt: Ich finde 25 € noch angemessen wenn man es schafft den Blick von Content wegzunehmen.

    Und dann haben wir noch gar nicht über die Glücksspiel-Aspekte des Shop gesprochen. Hätte ich nicht zuvor GW1 gespielt, das bis 2012 einen 100% fairen Shop gehabt hat, hätte ich wegen des Glücksspiels GW2 noch nicht einmal angefangen zu spielen - allein die Existenz der Glücksspiel-Gegenstände (Lootboxen, aber auch anderes) diskreditiert das Spiel. Mag das reine gameplay handwerklich noch so gut umgesetzt sein. Glücksspiel ist nämlich Betrug, und ich lasse mich nicht mit Betrügern ein. Der Umfang des Betrugs hat sich ja immer weiter ausgeweitet und kulminierte in diesen Lotterie-Losen für Reittier-Skins, zu denen es dann ja auch den Lootbox-Shitstorm gab. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich dann auch geistig vom Spiel gelöst. Ich habe danach zwar noch etwas gespielt, aber das war im Prinzip mein Abschied dort. Das und der Grind, der immer mehr um sich griff.

    Ja hier hat es Anet übertrieben. Mittlerweile gibt es aber immer sichere Boxen wo man sich die Skins aussuchen kann. Oft sind die Boxen auch im Angebot. Anet hat das schon stark entschärft. GW1 hat ja erst sehr spät ein Itemshop bekommen. Und auch damals gab es schon viele Dinge im Spiel welche starkes Glücksspiel waren. Diese Zaishen Truhe war krass. Anet ist sich da treu geblieben. Man muss aber tatsächlich sagen, dass der Glücksspiel Faktor überall sehr hoch ist. Egal was ich spiele, ich habe es immer mit zufallsbasierten Gegenständen zu tun. Da ist es fast noch löblich das Anet auch einiges über das Handwerk laufen lässt.

    25 Euro für eine Textur, wo die Vollversion des Spiels 30 Euro kostet? Da stimmt das Preis- Leistungsverhältnis nicht. Ganz egal, ob man es sich leisten könnte oder nicht, die Leistung für die Textur im Vergleich zur Leistung aller Dinge, die man sonst in der Welt so für 25 Euro bekommt, steht in keinem akzeptablen Verhältnis.

    Ich würde nichts sagen, wenn da eindeutig dranstehen würde, dass die Textur selbst nur 1-2 Euro Wert ist und der Rest für den Profit des Studios gedacht ist, aber die Shopgestaltung ist derart, dass man meinen muss, dass der Preis die Leistung "Skin" bezahlt und dafür angemessen ist - was es aber in keinster Weise ist. Da sind ja sogar Abo-Kosten ehrlicher.

    Und genau das habe ich schon geahnt, dass dies als Antwort kommen wird hätte das schon im letzten Text einbinden sollen. Du darfst in GW2 nicht die Add On Kosten den Skinkosten gegenüberstellen aus einem ganz einfachen Grund. GW2 holt sich mit den Add On Kosten mehr oder weniger nur ein Sicherheitsgeld welches die Kosten des Add Ons wieder einspielen soll. Die LS etc. wird ganz allein über den Shop finanziert. Wenn GW2 monatliche Gebühren hätte würden die Preise sicher günstiger aussehen. So aber bleibt jedem selbst überlassen wie er das spiel genießt und dabei gibt es die unterschiedlichsten Facetten. Es gibt Leute die kaufen sich jede Woche ein Umstyling Kit damit sie immer anders aussehen. Es gibt Leute die wollen immer eine volle Heimatinstanz haben usw. Jeder findet da irgendwo ein Lücke für sich die er auch bezahlt. Das muss man eben abgekapselt sehen. Anet könnte auch sagen wir verkaufen unsere Add Ons für 150 Euro. Würdest du ein Add On für 150 € kaufen? Deshalb finde ich 25 Euro noch angemessen im Hinblick darauf was wir in 7 Jahren GW2 gerade mal ausgegeben haben.

    Mit verlaub, deine Aussage tendiert stark in Richtung Bullshit. Wie viel Gold einige wenige auf Halde haben, ist in diesem Zusammenhang auch irrelevant. Eine weitere sinnvolle Diskusion mit dir, siehe auch deine anderen Beiträge, ist aufgrund deiner mangelnden Objektivität (Fanboy) leider nicht möglich.

    Dann ist scheinbar die komplette GW2 Community verblödet die sich seit Jahren Skins für 2000 Gems holt, Ernteknoten für die Heimatinstanz usw.^^. Nochmal: Geh nach Löwenstein und sieh dich um. Ist genau die gleiche Diskussion wie beim letzten Mal. Wer das Spiel spielt hat Gold und kann sich die Skins umsonst kaufen. Wer Casual spielt muss ebend die 25 € bezahlen was scheinbar auch mehr als genug Leute tun, da sonst Anet mit Sicherheit an den Preisen schrauben würde. Vergiss nicht Anet lebt von den Einnahmen! Ich habe mir den Skin ebenfalls für die paar Gold gegönnt. Wenn es dir zu teuer ist, ist es ja ok. Aber wenn du alle als Fanboys abstempelst die den Preis angemessen finden solltest du vielleicht mal mehr GW2 spielen oder Real mehr reinhauen. Dann kannst du dir den Preis auch leisten. 25 Euro verdient man mit 2-3 Stunden Arbeit.

    Spürt die Himmelsschuppe an 21 unterschiedlichen Orten auf (darunter Weltbosse und Sprungrätsel)


    Das finde ich nun absolut Unnötig, weil nicht jeder ist ein Meister im JP (eher ein Meister im Runterfallen) und Weltenbosse ..Hallo..

    Ja ich weiss..es gibt Mesmer, was ich toll finde das sie oft ihre Hilfe anbieten :) aber ist das der Sinn der Sache, Zwang auf etwas zu legen?

    Hol dir doch das Portalgerät damit schafft man selbst als größter Noob jedes JP. Für Legys musste auch PvP, WvW oder Raids spielen das ist nun einmal das Prinzip.


    Ich muss sagen nachdem ich nun immer weiter in der Sammlung fortschreite das mir es echt viel Spaß macht und es endlich mal eine schön erzählte Quest gibt. Ich kann so langsam noch weniger nachvollziehen warum die Leute darüber meckern. Mich motiviert es total wieder mehr zu spielen.

    aber ich hasse es, zu warten.

    Und gerade diese Einstellung ist es oft die ein negatives Flair nach sich zieht. Wie oft erleben wir das Anet etwas Neues einfügt was XX altes/neues Material braucht. Die Preise gehen durch die Decke und sind anfangs viel zu hoch. Trotzdem kaufen die Leute die Materialien ein weil sie einfach nicht warten können. Meistens haben sich die Preise nach 1-2 Wochen wieder beruhigt. Ich mache z. B. so, sehr viele gute Geschäfte im Handelsposten. Ich kenne das auch aus meiner Gilde. Meistens sind die, die alles sofort wollen dauerpleite oder meckern rum das sie kein Gold haben etwas zu kaufen. Wenn Anet nun Dinge hinter Zeitschranken packt die einen davon abhalten schnell Fortschritte zu erzielen, dann ist das Gemecker ebenso groß. Der Punkt ist, egal wie man es nun wendet, dass Ungeduld immer nachteilig ist. Wenn man geduldig ist hat man am Ende des Tages viel mehr davon. Die Himmelsschuppe läuft ja auch nicht weg oder es wird sogar simpler wie man ja jetzt an Anets Reaktion sieht.

    Falls man PvP uninteressant findet, sehe ich keinen anderen Teilbereich von GW2, bei dem gelegentliches Spiel nicht ausreichend wäre, um recht regelmäßig bis nahezu immer zu "gewinnen" (was auch immer das dann heißt).

    Die Frage ist für mich eher welche Bereiche es noch gibt die man untrainiert locker schaffen kann. Die Open World, alte Inhalte und dann hört es auch schon langsam auf. In einige Bereiche wirst du ohne ensprechende Qualifikation gar nicht mitgenommen. Ich finde GW2 ist alles aber nicht wirklich ein casualfreundliches Spiel. Eher ein Spiel für Core und Kurzzeitspieler.

    Allerdings kann ich in "Treue" dieser Art auch keinen überragenden Wert erkennen, wenn es sich nur um ein Spiel und damit eine banale Freizeitbeschäftigung handelt. Und warum sollte man einem Unternehmen treu bleiben, wenn man gerade erkennt, daß man von dessen Produkt und Denkweise mehr und mehr gelangweilt ist?

    Wenn einem ein Spiel nicht mehr zusagt dann geht man einfach. So wie man auch eine Marke nicht mehr kauft oder in ein Geschäft geht welches schlecht geworden ist. Nur gibt es leider viel zu viele Leute die das nicht können. Die immernoch Erwartungen haben obwohl sie eigentlich gar nicht mehr wollen. Was aber viel schlimmer ist, ist wenn Leute zufrieden sind und trotzdem untreu. Denn dann geht das Gemeckere los wenn es Veränderungen gibt die man eigentlich nie wollte. Diese Spieler werden dann auch unzufrieden. Will sagen: Egal ob Supermarkt oder GW2 beides werden von Unternehmen geführt. Beide brauchen treue Kunden denn ohne diese geht jedes Unternehmen kaputt. Wenn ich mehrere Monate nicht mehr in meinem Lieblingssupermarkt einkaufen gehe muss ich mich eben auch nicht wundern wenn dadurch mein Lieblingssupermarkt gar nicht mehr toll ist. Und so hat GW2 auch schon einige Wandlungen durchgemacht. Man muss sich halt überlegen wie wichtig einem gewisse Aspekte sind. Wenn einem GW2 nicht wichtig ist dann sollte man sich auch nicht über Veränderungen beklagen wenn ich es eh nicht wirklich unterstütze.

    Ich glaube kaum, dass man die Spieler, die man auf Reddit und Co wahrnimmt, als Casuals beschreiben kann.

    In Online Foren ist ja auch das Mimimi am Größten. Da wird sich über Dinge ausgekotzt von denen du Ingame gar nichts mitbekommst oder wo du selbst im Chat angeprangert wirst wenn du denkst GW2 schlecht zu reden. Da wird sich schlichtweg über jeden Pups aufgeregt. Und wie gesagt: Selbst Ingame nimmt man aktuell ein negatives Echo bezüglich des Mounts wahr. Das ist aber eben hauptsächlich von Casuals die halt nur zur neuen LS on kommen, einmal durchzocken und wieder in die Inaktivität verschwinden. Und gerade diese Gruppe nervt mich aktuell alle anderen sind mir erst einmal egal.

    IIRC waren weder der Käfer nur eine 5min-Quest noch der Greif ausschließlich 200g

    Klar die waren beide nicht sonderlich lang. Die unterhalten dich im besten Fall für 7 Tage wenn du wenig spielst.

    sondern diejenigen, die nichts Besseres zu tun hätten als ein paar Stunden hintereinander stupide mehrere Dutzend Orte auf der Karte abzulatschen unde sich dann sofort darüber aufzuregen, daß sie für das Durchstehen dieser "Leistung" nicht genug gelobt würden und nun schon wieder nichts zu tun wäre.

    Spielst du noch GW2? Hast du schon einmal eine neue Legy hergestellt? Dort wird ähnliches verlangt wie für die Himmelsschuppe. Da meckert komischerweise niemand. Aber das für ein Mount ständig gespielt werden muss ist natürlich absolut Böse vor allem weil man es ja (nicht) haben muss. Hier ist definitiv der Casual am Lautesten sehe es ja auch selbst Ingame. Ich finde es echt schwach, dass man kein Bock hat mal ein paar Tage auf etwas hinzuarbeiten. Und dann wird wieder gemeckert, dass nichts im Spiel zu tun ist. Und mal ehrlich: Ob Timegated oder nicht ich garantiere dir hätte man es auf weitere Sammlungen statt auf Timegated gelegt wäre genauso gemeckert worden weil es viel zu lange dauert. Hätte man Gold genommen hätte man ja wieder böse farmen müssen usw usw. Die Spieler sind heute nur noch auf meckern aus weil sie wissen das die Unternehmen einknicken. Anet macht da gerade super Werbung für. Einfach nur schwache Leistung von beiden Seiten.

    sondern ich beschwere mich generell darüber, dass im allgemeinen das Spiel immer mehr von solchen Langzeitbeschäftigungen bestimmt wird anstatt unterhaltsamen und anregenden Inhalt zu produzieren.

    GW2 ist eben kein Spiel mit monatlichen Gebühren. Und dafür, dass das Spiel es nicht ist finde ich das LS4 Finale echt super und auch die neue Map ist motivierend. Auch hier hat man längere Erfolge eingebaut. Wenn man natürlich erwartet das jede Woche neuer Content in GW2 kommt dann ist man definitiv im Spiel falsch. Auch in GW1 gab es teilweise große Durststrecken bis mal etwas Neues kam.

    Und jenen anderen, die dann darauf hören und in der Zwickmühle sind, es als Vorgabe für "Gutsein" angenommen zu haben, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind.

    So ist das aber nun einmal. Der Zeitfaktor ist der wichtigste Aspekt um in einem Spiel gut zu sein. Egal was du nun online spielst ob GW2, Counter Strike oder Pokemon überall musst du trainiert sein um irgendwie eine Chance zu haben. Mich persönlich würde es ziemlich frusten wenn ich in jedem Spiel nur am verlieren wäre. Deshalb spiele ich 2 Games online und für mehr reicht die Zeit dann nicht. Und in denen gewinne ich auch. Klar sind auch andere Spiele interessant aber es bringt mir letzten Endes nichts wenn ich dafür zu wenig Zeit investiere.

    Ist es in irgendeiner Weise besser (für wen auch immer), wenn sie gezwungen sind, sich jetzt zwei Wochen länger einzuloggen, nur um erst dann wieder für ein Vierteljahr inaktiv zu sein?

    Ja, weil der größte Vorwurf an GW2 immer ist das es nicht lang genug nach einer LS Programm liefert. Oder das es unfair ist das man bestimmte Dinge nicht mitbekommt wenn man monatelang inaktiv ist. Wenn man einem Spiel/Unternehmen nicht treu ist darf man halt auch nicht erwarten alles auf dem Silbertablett serviert zu bekommen. Oder das alles noch so ist wie es mal war. Richtig treue Spieler findet man auch zumeist nur noch in den älteren MMOs. Die Neueren sind doch schon alle wieder dicht oder werden erst gar nicht veröffentlicht.

    Ich suche mir meine Langzeitbeschäftigungen nämlich selbst. Wenn dann das Spiel daherkommt und mir immer mehr vorschreibt, mit was ich im Spiel meine Zeit zu verbringen habe, insbesondere auch mit Sachen, an denen ich nicht so unbedingt Spaß habe, dann verlässt mich die Lust an diesem Spiel. Und so hat die Lust mich halt verlassen, und ich daraufhin das Spiel.

    Niemand schreibt dir vor das du das Mount haben musst. Genauso wie der Greif keine Voraussetzung ist. Vielmehr bringt es dir spielerische Vorteile um einfacher andere Ziele zu erreichen. Niemand wird dazu gezwungen die Himmelsschuppe haben zu müssen um Content zu schaffen.

    Das dumme ist ja, dass sich unerledigte Langzeitbeschäftigungen stapeln, je mehr davon ins Spiel gebracht werden.

    Und deshalb sollte man auch am Ball bleiben und nicht ständig die Spiele wechseln. Lieber in einem Spiel gut als in 5 anderen schlecht. Davon mal ab sind die Langzeitziele alle keine Pflicht um irgentwas zu erreichen.

    Aber da man keinen Spaß daran hat es zu machen, hat man das Gefühl, dass die offenen Angebote im Spiel nur Dinge sind, die einem keinen Spaß mehr machen. Und so lässt man es dann ganz sein.

    Das ist ja nun wieder was anderes. Wenn du keine Lust hast darauf, da kann das Spiel ja nichts zu. Das Spiel kann dir was anbieten entweder findest du das gut oder schlecht. Und wenn ich über längere Zeit merke das mir etwas kein Spaß mehr macht dann würde ich das Spiel komplett leaven und nie wieder online kommen und meinen Fokus auf ein anderes Spiel legen. Bringt ja nichts wenn man sich dann doch wieder nur ärgert.

    Ein "du musst" mag hingegen das Gegenteil bewirken.

    Die Himmelsschuppe ist kein "du musst". Man könnte auch sagen es ist ein Luxusartikel wie Gemeinsame Inventarplätze, ne unendliche Bank oder ein Legy. Es erleichtert dir das Spiel ist aber keine Bedingung für irgentwas.

    Vielleicht wäre es also sinniger den Mount einfacher freizuschalten, aber den schicken Skin gibts erst nach Aufwand. Funktion hinter Grind zu verstecken mag problematisch sein.

    Nein. Es ist genauso gut wie es ist. Das ist ein motivierenderes Langzeitziel als eine Legy weil es einem effektiv auch das Spiel erleichtert ähnlich wie der Greif. Ginge es nur um einen Skin wäre das genauso wie ein Legy nur Makulatur und würde einfach nur wieder Gold fressen. Ich merke es ja auch in der Gilde. Viele haben sich zur neuen LS wieder eingeloggt und wollten dann zügig das Mount freischalten um wieder in die Inaktivität zu verschwinden. Jetzt wird bei uns rumgemosert wie scheiße doch GW2 ist weil sie Zeit in dem Spiel verbringen "müssen" um das Mount zu bekommen... Da frag ich mich jedesmal warum die sich überhaupt noch einloggen...

    Man muss halt auch sehen, dass das Mount extrem stark ist. Dagegen sehen alle anderen Mounts alt aus. Man könnte es fast als legendäres Mount bezeichnen. Kann mir sogar gut vorstellen das die Himmelsschuppe das letzte Mount ist und man mit LS5 andere Wege geht. Ich hoffe allerdings immernoch auf ein Unterwasser Mount. Da müsste es ja eigentlich auch als Nächstes hingehen. Scarlet hat ja auch mal eine Ley Linie angebohrt wodurch Mordremoth erweckt wurde. Ähnlich war es ja in dieser LS die zufälligerweise noch mitten im Ozean stattgefunden hat. Der Himmelsdrache kommt bestimmt als Letztes dran. Töten dürfen sie aber keinen mehr.