Posts by Kingofkmöse

    Und jetzt plötzlich müssen wir vor harmlosen Mount Skins in einem Online Rollenspiel beschützt werden? Dann sollte man auch direkt Panini Sticker verbieten die sind ja auch Glücksspiel und werden sogar von Kindern gekauft.

    Da steht oben doch ganz klar, dass alle Produkte mit RNG-Faktor für Spieler aus Belgien entfernt wurden und Produkte ohne RNG-Faktor wieder erhältlich sind. RNG und Kinder, das geht einfach nicht klar und gehört aus gutem Grund verboten. Bravo Belgien, haha Digital River Inc (die verkaufen nämlich auf dem Papier dieses Zeug damit das ganze über Irland steuergünstig verbraucherfreundlich angeboten werden kann).

    Wer wirklich will gibt halt bei der Accounterstellung als Heimatland Frankreich/Luxemburg an oder meldet sich kurz beim Support, weil man da jetzt angeblich lebt..


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    Wenn du solch eine meinungslose Welt magst bitte, ich finde wir sind schon mehr als genug eingeschränkt in unserer Lebensweise.

    Wir sind das Volk, wir sind das Volk.. *lach*

    Wirklich sehr schade. Bis zum bitteren Ende hatte ja ein alter Kern existiert - auch wenn es wirklich weniger wurde. Bei "interessanten" Themen kamen ja noch alle aus ihren Löchern gekrochen :-)


    Mein großer Dank gilt noch Roter_Mantel für die vielen, vielen News. Mach dir mal einen Twitter Account und führe das weiter - hast einen tollen Job gemacht!

    Da du dich selber als Trader bezeichnet musst du das sagen und das ist auch vollkommen in Ordnung, nur entspricht es nicht der Wahrheit. Du gehst von einem saisonalem Markt aus, der in Gw2 nur geringfügig existiert. Die Komponente Zeit würde nur einen Bruchteil höher liegen würde der Trader außen vor sein und gleichzeitig wäre der Markterfolg für Verkäufer sowie Käufer höher. Defakto ist es aber für den Verkäufer sowie Käufer egal, da er thoretisch immer auf sofortkauf klicken könnte, er wählt aber den Weg von Angebot und Nachfrage gerade weil er etwas sparen möchte.



    ArenaNet wird niemals so etwas einführen. Daher ist das Traumtänzerei. Wie sich Preise entwickeln würden kann man auch nicht vorher sagen, da es kein vergleichbares Lootdrop-Handelsposten-Konstrukt gibt. Ich würde vermuten, dass Items (v.a. Materialien), bei denen ein größeres Angebot als eine größere Nachfrage herrscht,sich irgendwann Richtung Händlerpreis bewegen. Egal wie selten die eigentlich sind. Momentan spielt bei Preisen die Seltenheit mit rein, bei deiner Theorie würde sich dir Preisbildung komplett auf Nachfrage und Angebot beschränken und daher dem "eigentlichen Wert" nicht gerecht werden.
    Ob das preismildernd für steigene Preise ist mag ich bezweifeln. Ja, es würde erstmal eine Weile dauern bis stückreiche Items im Preis steigen, aber irgendwann wäre Richtung oben auch kein all zu großer Halt mehr.

    FFreak Nein durch das quasi unendliche Lagern und die unendliche Kapazität enstehen Handelsmonopole.


    Das ist nur bei außergewöhnlich wenig Items mit außergewöhnlich viel Geld möglich. Die Aussage ist viel zu pauschalisierend.



    Im Normalfall unterliegen Käufer und Verkäufer beide einem Handlungszwang. Käufer braucht die Ware für Aktion x und Verkäufer muss die Ware verkaufen bevor sie verdirbt, veraltet, die Lagerung aufgrund der Kosten keinen Sinn ergibt oder schlichtweg keine Lagerkapazität vorhanden ist. In Gw2 unterliegen die Händler diesem Zwang nicht. Für einen Händler in Gw2 gibt es nur dann einen Zwang zu verkaufen, wenn er Kapital braucht und glaubt das Geschäft Y mehr abwirft als das laufende Geschäft X. Von daher haben wir hier ein klares Ungleichgewicht zwischen Verkäufer und Käufer, welches automatisch zu hören Preisen für den Käufer führt.


    Das ist auch Blödsinn. Trader kaufen ein, wenn es günstig ist. Das heißt der normale Spieler bekommt sogar mehr für sein Item als es eigentlich Wert ist. Tritt Update Y jetzt ein, steigen die Preise. Die Trader realisieren ihre Gewinne, indem Sie ihre Items auf den Markt werfen. Der reale Preis ist sollte durch das Update Y eigentlich hoch sein, da aber so viele Items "aus dem nichts" auftauchen, ist der Preis für den normalen Käufer günstiger (und zwar dann, wenn der die Items braucht).



    In Gw2 sind diese reine Spekulation und erhöhen nur die Kosten für den Käufer, auch wenn das gerne bestritten wird.


    Spekulationen schaffen da Marktreserven, wo sie gebraucht werden. Schau dir mal an wie Anet mit Mats umgeht, die in zukünftigen Updates wichtig werden. Erst werden die Märkte geflutet um Investoren anzulocken und anschließend lassen sie den Content los, der die Nachfrage erhöht. Die Reserven werden z.T. von der Community verzehrt und ein relativ normaler Preis sollte sich einpendeln. Einfach mal auf gw2spidy gucken, damit verdiene ich schon seit Jahren meine Brötchen.



    In Gw2 braucht aber defakto niemand den Spekulanten, da alle Gründe für sinnvolle Spekulation entfallen.


    Bisschen weit aus'm Fenster gehangen. siehe weiter oben oder unten



    Defakto sind alle Preise zu hoch, da ein Spekulant immer bezahlt werden möchte, es diesen in der Gw2 Wirtschaft aber eigentlich nie benötigt. Man stelle sich dazu vor, jedes Item könnte nur genau einmal gehandelt werden und wäre dann account gebunden, es würde die Spekulation unmöglich machen und somit die Preise drücken, da die Zwischenhändlermarge entfällt.


    Die Zwischenhändlermarge ist doch gar nicht relevant und juckt Anet die doch nicht. Guck mal, denen geht es nur darum, dass einige Materialien durch Updates plötzlich nicht über 1g ö.Ä. kosten. Wenn sowas wie legendäre Rüstungen released werden und plötzlich viele Menschen wirklich viele Mats wollen, wo wären die Preise ohne Spekulaten, die tausende von Stacks gehorten haben?


    Dieses "Items nur 1x handeln" halte ich für Traumtänzerrei


    Man kann die Nachfrage auch in sehr kleinem Stil steigern, so dass es keine große Preissteigerung gibt sondern nur eine kleine. Dann lohnt sich spekulieren kaum. Aktuell scheint das der Weg von Anet zu sein.


    Nein, genau das klappt ja momentan nicht. Schauen wir uns ein Beispiel an: Beim Update vom 26.07, welches u.a. die Infusionen betraf, hat ein Trader 1,7 Millionen +1Infusionen gekauft.
    Dieses Update hat die Nachfrage nach Infusionen nicht wirklich erhöht, sondern nur der ganzen Geschichte einen neuen Schliff gegeben inkl. neues Fraktal. Trotzdem wurde unbeabsichtigt eine Preisvorstellung eingebracht.


    Der Preis ist von 40Kupfer auf ca 2-2,8Silber gesprungen. Das ist zwar keine große Preissteigerung und hat den "normalen Spieler" auch nicht gejuckt. Ihm ist es relativ egal ob er jetzt 0,4s oder 2s erhält, ist ihm nämlich beides zu wenig für den eigentlichen Aufwand. Einmal von Rata Sum nach Hoelbrak reisen und weg ist's wieder. Für hohe Beträge die man investiert hat, hatte man jedoch eine erfreuliche Hebelwirkung, da man bei diesem Markt in der Lage ist jeden Lagerbestand früher oder später zu verkaufen.


    In meinen Augen lag das nicht nur an der Änderung allein, sondern auch an der Tatsache, dass Infusionen einfach komplett unterbewertet verkauft wurden und einem Trader das in Kombination mit dem Update ausreichte, um über 7000x auf kaufen zu klicken. Ich habe selber ein bisschen an dem Update mitverdient und möchte mich daher nicht beklagen, halte sogar Infusionen immer noch für zu günstig, aber wenn die Entwickler sowas als Problem sehen, muss man das Problem an der Wurzel anpacken. Wo die Wurzel steckt lässt sich natürlich drüber streiten, aber ich bin davon überzeugt, dass es zuviele Items in Guild Wars 2 gibt.



    Man kann auch das Angebot reduzieren, z.b. indem man Loot durch anderen ersetzt, ohne dass es den normalen Spieler negativ betrifft. Wenn Anet jetzt z.b. in den Beuteln die billigen T5 Mats z.b. durch Quarz oder mystische Münzen ersetzt sinkt deren Wert, während der Wert der T5 Items wohl langsam steigen dürfte. Für den normalen Spieler kann das besserer Loot sein.


    Ja, kann man machen. Behebt aber nicht das Kernproblem, da bei solchen Preisänderungen früher oder später Lagerbestände reaktiviert werden. Die Preise, die gestiegen sind, würden früher oder später stagnieren / fallen, da Trader Gewinne realisieren. Die Preise die sinken, würden je nach Itemart mehr oder weniger stark fallen, da plötzlich eine Flut an Items aus vergangenen Tagen auftauchen könnte. Also bei mir ist es schon vorgekommen, dass ich über ein halbes Jahr gebraucht habe um eine million Items der gleichen Art abzusetzen, da ich gerne mal eine Art Mauer baue. Ich hab aber ein Großteil meiner Items in meinen Gildenbanken eingelagert, die ich so auf dem Markt werfen könnte wenn dies erfoderlich ist. Bin da bestimmt nicht der Einzige.


    Ich schätze aber schon, dass im Hinblick auf neue Erweiterungen, Updates ect. schon Abhilfe geschaffen wird.

    Du hast schon auch den letzten Absatz gelesen oder? Arenanet wird weiterhin in nötigen Fällen in die Wirtschaft eingreifen. Ich schätze mal eben darüber, dass es entweder neuen Nutzen für günstige Items gibt oder überteuerte eben einfach zusätzlich durch neues erhältlich sind. Letztendlich nicht viel anders bisher und um einiges besser wenn anet die "Drophäufigkeit" stellschraube weniger bzw. gar nicht mehr benutzt.


    Doch, ich habe den letzten Absatz gelesen, aber ich störe mich sehr am Begriff "nötigen Fällen". Ich zitiere einfach nochmal zur Veranschaulichung John Smith:

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    Uns ist bewusst, dass einige Märkte sich in eine unerwünschte Richtung entwickeln. Sobald wir entsprechende Entwicklungen der Wirtschaft feststellen, können wir die Märkte überprüfen und Verbesserungen vornehmen, wie wir es bereits in der Vergangenheit getan haben.


    Die Definition einer unerwünschten Richtung (oder auch wie o.g. nötigen Fälle) bleibt im Endeffekt den Entwicklern überlassen; diese kann auch durchaus anders sein als die der normalen Community, bzw. dem Part der Community, der aktiv mimimi macht (Hot wäre zu belächeln :wink:).



    Dieser Text beinhaltet wirklich viel PR-BlaBla. Trotzdem erweckt es bei mir den Eindruck, als wäre es eine Entschuldigung für alle zukünftigen Geschehnisse die so passieren werden. Ob begründet mit "wir wollten ja weniger regulieren" oder mit "das ist so gewollt".. mal gucken.


    Ich tippe auf allgemeine Preissteigerungen.

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    In viele Märkte haben wir unbeabsichtigt eine Preisvorstellung eingebracht. Dies sollte eigentlich vom Markt selbst ausgehen. Lein ist ein gutes Beispiel für ein Produkt, dessen Preise auf dem Markt nicht Angebot oder Nachfrage widerspiegelten, sondern die Vorstellung eines Wertes. Irgendwann stellten die Spieler fest, dass es Leinen im Überfluss gab.


    In einem Markt eine Preisvorstellung einzubringen kann meines Wissens nach nur über 2 Möglichkeiten erfolgen: a) Gerüchte und b) Überangebot (=einfach zu günstig um nicht zuzuschlagen).
    Interessanterweise ist das Beispiel von Smith auch ein Überangebot gewesen. Die Trader, die nach dem "value investing" Prinzip handeln, haben die Chance erkannt und genutzt. Im Gegensatz zu Leerverkäufen an der Börse sind es sozusagen "Leerkäufe" von einigen wenigen Personen, die gerne mal für 5stellige Goldsummen Materialien kaufen. Das funktioniert bei wirklich sehr vielen Items und das ist ja der Knackpunkt an dem die Entwickler sich schwer tun. Items werden über- oder unterbewertet verkauft und bieten daher massiven Raum für Spekulationen.


    Die Herausforderung für die Entwickler besteht jetzt darin, ebendiesen entgegen zu wirken. Meiner Erfahrung nach gibt es auf dem Markt mehr unterbewertete Items als Überbewertete ("Ich-farme-X-lange-um-Y-Materialien-zu-bekommen-die-Z-Wert-sind-Rechnung"). Beispiele wären ein Großteil der Kochmaterialien, Seidenreste, Gazereste, Juweliermaterialien, T2-T4 Leder, sowie mehrere seltene Materialien wie u.a. Riesen-Augen oder Kerne / Magnetsteine und außerdem auch neu eingeführte Materialien aus Hot. Klar gibt's noch mehr, aber hoffentlich reicht das zur Veranschaulichung. Von all diesen Items sind unheimlich große Mengen eingelagert worden, daher wäre es relativ wirkungslos, einen Preisverfall, herbeigeführt durch Angebotsüberschuss, mit Kappung der Angebotsmöglichkeiten entgegen zu wirken... Und mal ganz pragmatisch gedacht.. wenn man den Lootdrop ernsthaft nerfen würde, dann sägen die doch an dem Ast auf dem die sitzen :spec::D
    Eine Erhöhung der Nachfrage bleibt doch die einzige Konsequenz, oder irre ich mich da?


    Ob jetzt überbewertete Items im Preis sinken halte ich für fragwürdig. Die Meldung war ja weniger Regulierung, außerdem ist ja auch noch nichts bei Leder, Myst. Münzen usw. passiert. Ob die warten wollen bis die "Lagerbestände" weg sind? Kann gut sein. Ob die teure Preise einfach gut finden? Trau ich denen auch zu. Erhöht schließlich das Erfolgserlebnis beim looten, was die Kundenbindung erhöht. Ast auf dem ich saß undso..


    Die armen Spieler müssen mehr für ihre Items bezahlen, erhalten aber auch mehr für Items. Aktives spielen wird stärker belohnt. Die Spieler bis so ein paar tausend Gold sind die großen Verlierer wenn sie nicht aktiv am Umbruch mitwirken. Reiche, die sich eh schon alles leisten konnten, werden halt Superreich und können sich wie vorher auch alles leisten.


    Ist doch alles cool :cheers:


    Edit: Ich möchte noch auf den Post von Deaths eingehen

    Stimmt ich verstehe den Handel in GW2 nicht. Ihr aber genau so wenig.Weil alles was ihr und ich erzähle nur spekulationen über das wie es funtionieren könnte sind. Ich sehe der ganzen Sache mistrauisch. Weshalb meine Ausführungen von euch abgelehnt werden. Im Endeffekt sind eure Ausführungen genau so humbuk wie meine, weil sie eben nicht auf fakten beruhen.


    Trade seit etwa 6 Jahren in GW, GW2 seit release. Der einzige Grund warum ich mich täglich seit Jahren in GW2 einlogge ist um zu traden. Ansonsten bockt mir das Spiel gar nicht so, PvE hab ich grob durch und PvP technisch gibt's viel bessere ligabasierte Alternativspiele. Worauf ich hinaus will: Nur weil du unwissend bist, sind es nicht auch alle anderen.


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    Ich würde gerne mal Zahlen von Anet sehen wie sie Ihre Statistiken von reichtum berechnen. Ob sie inaktive spieler rausnehmen. Ob sie Causual spieler mit einkalkulieren. Ob sie einkalkulieren das ein spieler nach 4 Jahren eben eine andere spielweise hat als ein spieler nach einem 1 Jahr. Ob insider wissen mit einkalkuliert wird. Wieviel maipulation der Märkte sich Anet erlaubt. Im Endeffekt weis keiner von uns ob Anet nicht einfach Items generiert und diese auf den Markt schmeist ohne es dem spieler in die Hand zu geben oder ob Anet bewust Items aufkauft um sie zu vernichten. Ihr wisst es nicht ich weis es nicht.


    Google ist dein Freund

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    [–]Sjaakdelul vor 3 Tagen


    I have maybe a weird question, regarding the players that hoard/keep materials out of the market. Do you also consider that some accounts may be inactive for months and do not influence the market directly. My brother for example probably has a lot of mystic coins lying around but he hasn't touched the game anymore since 2 years. I wonder if those kinds of accounts are also considered to be 'part of the market' since technically they are but in reality they aren't.


    Mehr wird's wohl nicht an Infos geben.


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    Nur Ihr geht davon aus das spieler insider wissen haben. Ich geh davon aus das Anet vor einem Patch bewust den Markt aufkauft oder verkauft.


    Ob Ihr mir glaubt oder nicht ist mir wuscht. Und verworren ist die ganze Geschichte weil ich aus einem anderen Blickwinkel betrachte die Ihr nicht akzeptieren wollt.


    So ist das halt mit öffentlichen Foren. Hier darf jeder seine Meinung kundtun, egal wie kompetent oder auch nicht. Ist wie das erste mal ohne Stützräder Rad fahren. Ab und zu geht's gut und ab und zu nicht :D
    Die Theorie, dass ArenaNet aktiv mithandelt, halt ich für Humbug.

    Ich glaub da nichts von.. Wenn ArenaNet nicht aktiv in die Wirtschaft eingreift, werden einige Items übermäßig teurer oder bleiben für immer Crap. Aus Sicht eines Traders freue ich mich, aber irgendwie ist da was faul.

    Also bei 9 Monaten (ab jetzt) bin ich zwar nicht begeistert, aber unzufrieden bin ich auch nicht wirklich.
    Bin gerade Online gekommen und habe gesehen, dass Infusionen und Erinnerrungen des Kampfes teurer geworden sind. Das freut mich wirklich sehr :D
    War das jetzt das Quartals-Update im Sommer? Haben die irgendwo schonmal erwähnt, was für das Q3(Herbst) vorhaben?

    die man für Gold kaufen kann
    http://www.guildwiki.de/wiki/Zaishen-Titel
    Ich habe da 8000 Platin reingesteckt. Danach waren die bei mir weg


    Das Problem hierbei ist die einseitige Denkweise. Gold muss nicht vernichtet werden (sprich an Anet fliessen) damits nicht zum Problem wird.
    Im RL wird auch kein Geld vernichtet, trotzdem funktionierts. Einfach nochmal drüber nachdenken.


    Virtuelles Spielgold in MMO's muss vernichtet werden, da sonst eine Hyperinflation eintritt. Also in meinen Augen ist das ein unumstößlicher Fakt.
    Der Vergleich zum Reallife hinkt extrem; die Prozesse in unserer Finanzwelt sind viel komplexer und ganz anders aufgebaut. Einfach nochmal drüber nachdenken.


    Aussage nicht verstanden.


    Goldsink Beispiele wären TP, Reisen, Craften, Mystische Toilette, Buffood und bestimmt noch ein paar. Wenn man hier und da mal ein wenig dran rum schraubt, kann man regulieren wie viel Gold vernichtet wird. Wenn ArenaNet wollte, dass es mehr Gold im Markt bleibt, und sie halt dafür die Reperaturkosten entfernt haben, dann war das voll legitim.




    Hier hat Anet einen Grund gesucht und gefunden, mehr ist das nicht. Ein echtes Problem war das in GW1 nicht. Dazu kommt da man das ingame Geld nicht gegen Echtwährung wie Diamanten tauschen konnte, ist das halt nur Spielgeld.


    In GW1 konnte man auch kein virtuelles Spielgold kaufen, nur über verbotene Goldseller. Die Hyperinflation in GW1 war so gigantisch, würde es sowas wie Gems dort geben wären die Preise astronomisch und casual Spieler wären gezwungen, echtes Geld zu investieren. Das frustet und ist von einem Unternehmen was Geld verdienen will tunlichst zu vermeiden. Die wollen sich noch ein paar Jahre am Markt halten.




    Auch hier wieder Aussage nicht verstanden. Die Abschaffung der Alternativwährungen führt zu einem Verlust an Spielqualität weil nur noch Gold der entscheidende Faktor ist. In Spielen wie GW2 sollte der Reiz darin liegen sich Sachen zu erspielen und nicht zu erkaufen.


    Warum Verlust an Spielqualität? Woran will man das definieren? Wieso "sollte" das so sein? Ist das nicht einfach nur deine persönliche Meinung?




    Du siehst das halt nur aus Sicht des Händlers. Das ist aber nicht die Masse der Spieler und damit wenig relevant für die Verkäufe des Spiels. Was bringt mir ein Handelsystem was mit Goldsink die Goldmenge balanciert aber für den Spieler keinen Spass macht zu spielen. Das habe ich nun bereits mehrfach versucht zu erklären. Das mag bei EvE passen nur bei GW nicht.
    [...]


    Wie du schon sagst es handelt sich um eine Pyramide, diese hat bekanntlich nicht nur eine Spitze sondern auch einen massiven Körper. Sprich Pets konnten sich alle leisten nur nach oben hin immer weniger, hier wieder der Vergleich zu Kunst.


    Ein Goldentzug hätte das verhindert, richtig, aber damit wäre das System auch langweilig geworden. Das ist doch genau der Punkt auf den ich hinauswill aber einige hier anscheinend nicht verstehen. Ein Goldsink im Sinne von Entzug ist in einem MMO kontraproduktiv auch wenn das einige immer wieder predigen. Die Tendenz geht nicht umsonst zur playerdriven Wirtschaft zurück (wo MMO's im übrigen herkommen).


    Ein Handelssystem was die Goldmenge balanciert bedeutet Beständigkeit. Die Wirtschaft wird noch nicht verkorkst sein wenn der letzte Teil released wird. Sowas ist nötig um das Schiff auf Kurs zu halten. Hättest du gerne für High-End Loot standartgemäß 5-6 stellige Beträge? Man beißt nicht die Hand die einen füttert. Und es sind nicht die Hardcore Zocker, die ArenaNet Millionen einbringen (siehe GW2Hot flopp). Es sind die Casuals. Die Wirtschaft muss sich linear und nicht exponentiell entwickeln, ansonsten floppt das Game. Die Kunst ist es dabei, den Spielern trotzdem Spaß am spielen zu geben. Wenn du es nicht spaßig findest, ok. Also ich warte noch ein paar Releases ab und schau dann.




    Ja der aber auch nicht benötigt wird. Jedenfalls nicht in dem Sinne das das Geld vernichtet werden muss.
    Alternativ kann man den Kauf von teueren Gegenständen auch als Goldsink definieren. Sink bedeutet erstmal nur "abfliessen" und nicht zwangsläufig Vernichtung.


    Der Kauf von teuren Gegenstände ist kein Goldsink, er zeigt nur an, dass extrem viel Gold auf dem Markt ist.


    Ja, und? Wo ist da das Problem, das sind doch alles nur virtuelle Sachen die Milliardenfach erzeugt werden, warum sollen die nicht auch wieder vernichtet werden. Eine Rüstung mit max Stats kam 60 Kupfer. In dem Spiel zählte nur der Skill und nicht das Geld, besser gehts nicht.


    Weil Hyperinflationen voll scheiße sind?


    Ja das kann ich. Nur beantworte mir mal die Frage: Wozu?
    Wenn ich das will geh ich an die Börse oder spiel ein Börsenspiel (das geht ohne Geld), da geht das a 10mal bessser und b machts da auch mehr Sinn.
    In GW1 musste ich im Wartower / GWAH / Chat erstmal einen Preis ermitteln und dann zum Teil auch wieder per Chat handeln. Das war damit Teil des Spiels und wurde in GW2 rückstandslos entfernt, leider.[/QUOTE]



    Ja das kann ich. Nur beantworte mir mal die Frage: Wozu?
    In GW1 musste ich im Wartower / GWAH / Chat erstmal einen Preis ermitteln und dann zum Teil auch wieder per Chat handeln. Das war damit Teil des Spiels und wurde in GW2 rückstandslos entfernt, leider.


    Das Problem war, dass man alles zum Kaufmann gegeben hat, Gold aus dem Nichts generierte und die Hyperinflation mitverantwortete. Das ist in GW2, dank des TP, nicht so.


    Wenn ich das will geh ich an die Börse oder spiel ein Börsenspiel (das geht ohne Geld), da geht das a noch 10mal bessser und b macht das da auch mehr Sinn.


    Was hat das mit dem Thema zu tun? Einfach persönliche Antipathie gegenüber Tradern kundtun?

    Von daher weiß ich nicht, was ich vom Rest deines Beitrags halten soll.


    Weshalb ich auch immer die Leute bedauere die das als Wirtschaftssimulation spielen.


    Der mag mich bloß einfach nicht ;)


    FFreak und Silmar Alech haben es ziemlich gut auf den Punkt gebracht und dem kann ich mich auch anschließen, all zu viel ergänzen möchte ich nicht.
    Zur Wirtschaft in GW1:
    Die Wirtschaft in GW1 war, aus sicht eines Händlers, extrem gut. Aber aus volkswirtschaftlicher Sicht war die Hyperinflation wahnsinn. Neben den fehlenden Goldsinks gab es das Problem, dass Spieler normalen Loot eher beim Kaufmann verkauft haben als bei anderen Spielern (von FFreak schon angeschnitten). Der generiert immer aus dem nichts ein wenig Gold; Die Währung ist halt nicht von Spieler zu Spieler gewandelt. Handelsgebühren gab es sowieso nicht.
    Das größte Problem jedoch waren die Duper. Die Tatsache, dass plötzlich ein paar Spieler eine große Menge Armreifen der Wahrheit erschaffen konnte, und damit der Markt geflutet wurde, brach der Wirtschaft teilweise das Genick. Die Armreifen wurden auch nur teilweise wieder aus dem Spiel entfernt. Das ist genau genommen katastrophal.



    Hier fehlt irgendwie eine Begründung? Schliesslich ist der Preis ja nicht da wo er mal war, was per se nicht schlimm ist aber dann fehlt halt eine Begründung.


    Die Preise hätten auch schon bei 1g für Ektos oder 5-10Silber für normale Mats liegen können. Tun sie aber nicht dank präventiven Maßnahmen. Wird aber bestimmt noch kommen :wink:


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    Der Satz macht so keinen Sinn, wenn der Preis durch Inflation um 100% gestiegen ist hast du keinen Profit gemacht.


    Dann erklär ich es dir anders. Es gibt Items, da sind keine Nachfrage-, oder Angebotsschübe durch Updates eingetreten. Die Spieler sind aber heute bereit das Doppelte zu bezahlen, einfach nur weil die Währung an Wert verloren hat und der Preis als angemessen erscheint. Wie das ist mit investiertem Kapital verdoppeln und Rendite und so muss ich jetzt nicht drauf rumreiten. Das ist Haarspalterei und darum geht's auch nicht.


    Quote


    Nein das war Murks. Es war Teil des Spiels und dabei hätte man es belassen sollen. Heute rennt man komplett sinnlos zum Reparateur. Wenn man das aber mal aus reiner Geldsicht (was die falsche Sicht ist) sieht, war das relativ irrelevant.


    Es war kein Murks. An jeder Ecke hat ArenaNet Goldsinks eingebaut. Die Reperaturkosten wurden irgendwann im März oder April 2014 entfernt, also früh nach Release. Damit die Wirtschaft ein wenig mehr in Schwung kommt haben Sie halt einen Goldsink totgenerft. Sofern es erforderlich wird, kann man ihn reimplatieren - auch zu höheren Konditionen. Die haben sich das einfach als Hintertürchen offen gehalten.


    Quote

    So, jetzt aber zur Kritik :
    a)[...]
    b)[...]
    c)[...]


    Zu a)
    Direkter Verkauf = Keine Transaktionsgebühren & Spieler haben die Möglichkeit anderen Spielern ein vom Pferd zu erzählen und sich selber unverhältnismäßig zu bereichern (siehe Wirtschaft GW1)
    Also ich fand das Traden in GW1 auch ganz toll und hab mich da auch unverhältnismäßig bereichert; Die Nachteile waren aber wohl so groß, dass ArenaNet sich einem anderen System zugewendet hat.


    Zu b)
    Der Goldanteil wurde hochgefahren, ja. Es gibt jetzt ja mehr Möglichkeiten an Gold zu kommen als zu Release. Das ganze hält sich jedoch in Maßen und hat dank der Goldsinks noch keinen großen Einfluss auf die Wirtschaft. Siehe sonst nochmal oben, die Preise für Ektos könnten auch schon über 1g liegen.


    Zu c)
    Kleine Ergänzung zu Silmar Alech: Gold wurde nur von Spieler zu Spieler verschoben, aber nicht entfernt. Es wurde einfach eine neue Sub-Währung erschaffen, aber kein Goldsink.

    Hallo, nach ein paar Monaten weg vom WT möchte ich mich auch mal wieder an einer solch herzhaften Diskussion beteiligen.


    Nachdem ich mir einen großteil des Threads durchgelesen habe (deaths halte ich nicht für kompetent, also bitte: Do not feed the troll), möchte ich als Trader-Only meinen Senf zu aktuellen Marktsituation und die Inflation geben.
    Ich beobachte den Markt, allem voran die Materialpreise, seit Release.
    Also die Kurzfassung: Die Inflation, oder um genauer zu sein der Wert eines Goldstückes, ist genau da wo er meiner Meinung nach sein sollte. Es wurde erst der zweite Teil released und die Preise sind minimal angestiegen. Ich hab Items in meinem Portfolio (2Jahre und älter), da habe ich inflationsbedingt momentan um die 100% Profit + - 10%. Das ist voll ok und hätte deutlich schlimmere Ausmaße annehmen können. Bei denen von mir angesprochenen Items ist kein künstlicher Nachfrageschub durch Updates erzeugt worden.


    Ich kann mich FFreak anschließen: Die Preise sind sehr stabil und ich kann keine Tendenzen sehen, dass durch die 2g ein großer Preisanstieg zu vermerken ist. Gewisse Preisanstiege bei gewissen Items lassen sich durch andere Gründe erklären.
    Die Entwickler standen beim Release vor dem Problem, dass sie ingesamt 5 oder 6 Teile releasen müssen und in diesem Zeitraum die Wirtschaft nicht zerstört werden darf. Eine relativ (!) gleichmäßige Abwertung des Goldes von Release zu Release ist das Ziel. Momentan befindet sich ArenaNet auf einen guten Kurs; ich kann ihnen in ihrer Finanz-, und Konjunkturpolitik fast keine Vorwürfe machen (und dabei bin ich eigentlich nie gut auf ArenaNet zu sprechen). Wenn wir uns in 2 oder 3 Jahren diesen Thread angucken, werden wir lachen wo die Preise mal waren.


    Die 2g daily sind in meinen Augen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Klar, irgendwo wird sich das bemerkbar machen, keine Frage. Aber nicht in dem Ausmaß was einige befürchten. Man darf nicht davon ausgehen, dass jeder Spieler so ein herzblut-fanboi wie Alecco ist, der einfach nichts besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß. ArenaNet hat im Gegensatz zu uns die Möglichkeit, das ganze mit Zahlen zu analysieren und ggf. Gegenmaßnahmen zu ergreifen.


    Der Handelsposten ist eine unglaubliche Goldvernichtungsmaschine, die man nicht unterschätzen darf. Deshalb ist es in Ordnung, wenn man den Spielern ruhig 2g pro Daily gibt. Es geht auch in Ordnung, den Golddropp um 2% jeden Monat beim Spieler für regelmäßiges einloggen zu erhöhen. Es geht auch in Ordnung, Reperaturkosten für Rüstungen zu entfernen u.ä. .


    Mehr Gold im Spiel => Höhere Preise => Höhere Gebühren => Mehr Gold im Spiel wird entfernt
    In einem "gewissen Maße" (natürlich wird es immer eine Inflation geben, eine Deflation wäre schädlich) gleicht sich das aus und ArenaNet hat das ganz gut im Griff.


    Ich empfehle jeden, der sich für das Thema Inflation in MMO's interessiert das Video How to Manage Inflation in Virtual Economies von Extra Credits, vielleicht werden dann einige Zusammenhänge verständlicher.

    Metaerfolg abschließen bringt jetzt 2g -> Geld


    Verliesmetaerfolg wurde eingeführt (5g Belohnung) -> Hören die ganzen Fans von Verließen jetzt auf zu weinen? Achja, noch mehr Geld


    Schreiben ist günstiger geworden -> Wohin denn mit dem ganzen neuen Geld?


    Krieger ist krass tankiger geworden.


    Spieler können jetzt die gewünschte Menge angeben, wenn sie Gegenstände bei einem Händler kaufen. -> Wurd' ja auch mal Zeit


    Der Endlose Reparaturkanister wurde als sehr seltene Belohnung (Schwarzlöwentruhe) hinzugefügt. -> Kann man den handeln?


    Rest cared mich nicht so. Gucken was in 3 Monaten so kommt.

    Quote from Linsey Murdock

    Die Entwicklung des Systems für die legendären Waffen war eine monumentale Aufgabe. Endlich sind wir an den Punkt gelangt, an dem wir euch genau sagen können, wie das System funktioniert. Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen, da wir euch bald die neuen Waffen zeigen können, die unsere fantastischen Grafiker entworfen haben. Vor ungefähr drei Jahren begannen wir uns Gedanken darüber zu machen, wie die Herstellung von legendären Waffen aussehen soll, wenn wir irgendwann einmal neue Waffen einführen wollen. Dabei ging es nicht nur um legendäre Waffen – wir wollten eine Basis für die Herstellung von legendären Waffen, Rüstungen und Schmuckstücken finden. Die Gegenstandssammlungen waren der erste Schritt, da wir bei diesem System insgeheim bereits an die Herstellung legendärer Gegenstände gedacht haben. Uns war klar, dass wir dieses System eines Tages als Gerüst für die legendären Reisen verwenden werden.


    Quelle


    Angekündigt ist es.. Naja abwarten und Tee trinken.