Zinsen - Wo gibt es die meisten?

  • Servus Leute, ich suche einen Anbieter, wo ich die meisten Zinsen rausholen kann, logisch.
    Mir würde auch nur eine Seite zum aktuellen vergleichen reichen, wer also zurzeut wieviel zinsen bei welchen konditionen gibt.


    Jemand vorschläge??


    Danke

  • Anbieter wovon?


    Wenn du Tagesgeld meinst, dann findest du per Google mindestens 9001 Vergleichsseiten, die i.d.R. auch immer dasselbe/aktuelle gelistet haben.

  • Langzeitig, Aktien. Aber nur Geld, das du nicht brauchst.


    Bundesschatzbriefe solltest du dir auch mal ansehen.


    Aktien sind so gar nicht empfehlenswert, wenn man sich nicht auskennt. Dann eher Fonds.

    Ich bin der Geist der stets verneint,
    Der Böses will und Gutes meint.
    Und das mit Recht, denn alles was entsteht
    Ist wert, dass es zugrunde geht
    Denn besser wär's, dass nichts entstünde,
    So ist denn alles was Ihr Sünde,
    Zerstörung, kurz das Böse nennt,
    Mein eigentliches Element.

  • wie lang möchtest du dein geld anlegen und willst du jederzeit drüber verfügen?

  • bank of scotland hatte glaube ich das was die meisten zinsen bringt wobei der nachteil iss das du die zinsen nur 1 mal im jahr bekommst


    sowas?

    Bei der Erstellung der Signatur und des Bildes ist leider ein Eichhörnchen verstorben.
    Daher gedenken wird Fluffy, welcher für immer in unseren Herzen sein wird.
    Möge der große Nussbaum im Jenseits immer Nüsse tragen.
    Und mögest du immer Wuschig unf Fluffig bleiben.
    Wir vermissen dich und Wünschen dir alles Gute. *heul

  • Oder die Postbank Sparcard 3000 direkt! mit einer Basisverzinsung von 1,8 % ab dem ersten Euro.
    Lohnt sich meiner Meinung nach für unregelmäßigem Sparen bei niedrigeren Beträgen.
    Anleihen machen meiner Meinung nach erst nach mehreren Tausend Euro Sinn, genauso wie Fonds.

  • Die höchsten Zinsen werden regelmässig dort versprochen, wo die Wahrscheinlichkeit höher als gewöhnlich ist, dass du weder dein Geld noch die Zinsen je wieder zu Gesicht bekommst.
    Die Verzinsung spiegelt das Risiko der Anlageform wieder - wer hohe Zinsen erwirtschaften will, kann dies kaum mit grundsoliden Anlageformen erreichen, je höher aber die Zinsen, desto größer die Gefahr, dass das Ganze zur Luftblase wird, am Ende platzt sie und man guckt dumm.


    Derzeit ist die allgemeine Situation so, dass du froh sein kannst, wenn du über der Inflationsrate abschließt (wie ja bei Gehaltsverhandlungen leider auch), von daher denkt ja derzeit jeder vierte Deutsche auf drüber nach, in Immobilien zu investieren - wurde zumindest berichtet, so von wegen dem schwächelnden Euro begegnen. Vorteile davon wären: Wenn es genug wollen, steigen die Preise, sprich der Wert der Anlage (zumindest theoretisch, praktisch muß man immer auch 'nen Käufer finden, kommt also auch schwer drauf an, was man sich da dann kauft). Ein weiterer Vorteil: Die niedrigen Zinsen bei vergleichsweise hoher Infaltion sind fies für eigene Guthaben, aber umso schicker, wenn man Schulden hat - die werden ja auch abgeschmolzen / aufgezehrt.
    Nachteile wären: Eine Immobilie kostet Geld (Grundsteuer, Werterhaltende Aufwendungen, Reparaturen etc.) und um die rein zu holen müßte man vermieten, Vermieter sein hingegen ist eklig und riskant, die Bank will monatlich ihr Geld, alle anderen Gläubiger auch, aber wenn es dumm läuft und der Mieter nicht zahlt und bei dem auch nix zu holen ist und der die Bude evt. noch verwahrlost bzw. beschädigt, biste am Ende der Gekniffene (bei dir ist immer zumindest das erforderliche Eigenkapital zu holen, was in der dann weg gepfändeten Immobilie steckt zu holen, sprich ggf. dein ganzes Geld) - sollte man sich mithin leisten bzw. verschmerzen können.


    Wer Geld hat, findet auch gute Anlageformen, wer vergleichsweise wenig Geld hat finanziert damit über die eher bescheidenen Angebote die vergleichsweise besseren Anlageformen derer die mehr Geld haben ;)
    Es lebe die Marktwirtschaft...


    Zum Vergleich: Inflationsrate Europa im Januar 2,4 %, in Deutschland 1,9 % (Quelle)- finde mal eine Verzinsung, die drüber liegt und wo du keine erheblichen Abstriche hinsichtlich Verfügbarkeit des angelegten Kapitals bzw. dessen Sicherheit machen mußt. Faktisch legst du dein Geld an und es wird meist weniger, nämlich immer dann, wenn die Inflation über der Verzinsung liegt (wie auch das Realeinkommen sinkt, wenn man weniger Erhöhung bekommt als die Infaltionsrate, was für die meisten von uns die letzten Jahre zutreffend gewesen sein dürfte - gab da in anderen Diskussionen Schaubilder)


    Immobilien sind die eine Sache - nur brauchste dafür viel Geld (Eigenkapital um eine Finanzierung zu bekommen, meist mind. 30 % des Wertes der Immobilie, damit die Bank, wenn die es dann irgendwann mal zwangsversteigern muß wenig Ausfallrisiko hat) und mußt es dir leisten können, wenn es mal schlecht läuft (sprich Monate ohne Mieteinnahmen überbrücken können). Und Wertpapiere wären die andere Anlageform, für die aber das selbe gilt. Auch da mußt du es dir leisten können, einen langen Atem zu haben, dass die eine oder andere Anlage völlig an Wert verliert etc., denn all das wird passieren ;)


    Wer nicht genug Geld für diese beiden Anlagenformen hat und damit weder zum Miethai noch zur Heuschrecke taugt, der muß sein Vermögen für vergleichsweise lächerlich geringe Verzinsung dann denen leihen, die damit die wirkliche Kohle machen :D
    Und so wird reicher, wer schon reich ist und ärmer, wer nicht reich genug ist, sich Anlageformen der Reichen zu leisten.


    Und für deren Gewinne bluteste dann wieder, die Mißlage in der Wirtschaft wird ja nicht zuletzt auch dadurch bedingt, dass die Firmen immer mehr auf Quartalsabschlüsse schauen wegen der Aktionäre und dem Börsenkurs als langfristig solide planen zu können.
    Und Vermieter sind schon aus Selbstschutz dann (siehe Risiken weiter oben) auch selten naive Gutmenschen (die sind dann meist nur kurz Vermieter und danach pleite). Und die Banken verdienen immer, bis sie mal zu gierig dann Anlageformen wählen, die zu Kapitalausfällen führen und vom Steuerzahler gestützt werden müssen (die Manager verdienen ihr Geld dann halt anschließend woanders).


    Willkommen im Laufrad

    "Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur." Oscar Wilde


    "Millionen Menschen sehnen sich nach Unsterblichkeit - und wissen an einem verregneten Sonntag Nachmittag doch nichts mit sich anzufangen." Susan Erks


    Trollchen auf youtube und trollchen.com

  • Aktien sind so gar nicht empfehlenswert, wenn man sich nicht auskennt. Dann eher Fonds.


    Das würde ich so pauschal nicht sagen.
    Klassische Aktien, also Unternehmensanteile an eine Firma mit "tatsächlichem" Wert, sind nach wie vor nicht so schlecht. Natürlich, und da hast du insofern Recht, sollte man sich vorher das oder die Unternehmen angucken in die man investieren will.


    @TE
    Hast du mal über "spießige" Anlageformen nachgedacht, die dir beispielsweise später eigenes Wohneigentum mitfinanzieren können (z.B. Bauspargeschichten)? Das ein oder andere Fördermittel und Steuerbegünstigungen existieren hier ja noch. (z.B. Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage, etc.)
    Ist zwar etwas altbacken, aber ich finde selbstgenutztes Wohneigentum immer noch eine der besten Anlageformen auch in Hinblick auf die Alterssicherung.

    der alfredo



    Artikel 22a der Berliner Landesverfassung:
    "Wer aus einer Sektlaune heraus oder wegen einer verlorenen Wette das Brandenburger Tor in die Luft sprengt, geht dann straffrei aus, wenn er die Sehenswürdigkeit originalgetreu wieder aufbaut sowie der Stadt den durch die entgangene Nutzung entstandenen Schaden ersetzt."


  • Klassische Aktien, also Unternehmensanteile an eine Firma mit "tatsächlichem" Wert, sind nach wie vor nicht so schlecht. Natürlich, und da hast du insofern Recht, sollte man sich vorher das oder die Unternehmen angucken in die man investieren will.


    Ich hab da halt persönlich Negativerfahrungen gemacht, man sollte keine Aktien von Firmen kaufen, welche nicht täglich massig an der Börse umgesetzt werden, die wird man nämlich nur noch schwer los sonst.


    Selbstgenutztes Wohneigentum ist halt auch insofern toll, dass man dann irgendwann mal mietfrei wohnt, braucht aber halt Startkapital, man muß die monatliche Belastung stemmen können und wenn man doch mal umziehen will oder gar muß, darf man erst mal einen Käufer suchen.


    Dazu kommt halt das Risiko, dass man Reparaturen, für die ansonsten der Vermieter blutet dann selber stemmen muß, auch dafür sollte man Rücklagen haben.

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  • Ich hab mit Aktien eher gute Erfahrungen gemacht, hab mich als ich 16 war ziemlich für Aktien interessiert und dann mit 18 für 100€ Aktien gekauft, nach nem halben Jahr war ich bei 140€ und hab se abgestoßen, da ich immer weniger interesse hatte alle 30-60 minuten im Inet nach den Kursen meiner Anlagen zu schauen, aber ich würds, wenn ich mal wieder Geld übrig habe, denke ich nochmal versuchen, jez wo ich die Kurse unterwegs nachschauen kann ^^


    MfG
    Stefan91


    EDIT:
    Aber wenn du dich nicht damit auskennst, lass es lieber bleiben, dann können innerhalb von 2 Wochen aus 100€ 1€ werden, hat nen Kumpel von mir gehabt, der zur gleichen Zeit angefangen hat wie ich.

    Wer Reschtschreib und Grammatikfehler findet darf sie küssen und zur Frau nehmen, auf dass sie für immer Ihm gehören.


    IG Vanessa La Troit

  • Servus Leute, ich suche einen Anbieter, wo ich die meisten Zinsen rausholen kann, logisch.


    Suchen wir den, ähnlich wie den Sinn des Lebens, nicht alle?



    Mir würde auch nur eine Seite zum aktuellen vergleichen reichen, wer also zurzeut wieviel zinsen bei welchen konditionen gibt.
    Jemand vorschläge??


    Danke


    Und wenn Du, wie von dir geschrieben, nur dein "Erspartes" irgendwo hinschippen willst, kannst du im Grunde genommen nichts erwarten.


    Aktien sind spekulativ....
    Schatzbriefe und Anlagen i.d.R. langfristig....
    u.s.w....


    Für mich klingt das hier ehr so wie: Ich hab hier 1000 Euro und da will ich schnell ganz viel Geld draus machen :wink:


    Meine Empfehlung: Träumen einstellen :D

  • Ich hab da halt persönlich Negativerfahrungen gemacht, man sollte keine Aktien von Firmen kaufen, welche nicht täglich massig an der Börse umgesetzt werden, die wird man nämlich nur noch schwer los sonst.


    Natürlich.
    Ich sehe aber eine Sparanlage in unternehmerische Aktien als längerfristigere Geschichte, also so ab mind. 10 Jahren Laufzeit.


    Quote

    Selbstgenutztes Wohneigentum ist halt auch insofern toll, dass man dann irgendwann mal mietfrei wohnt, braucht aber halt Startkapital, man muß die monatliche Belastung stemmen können und wenn man doch mal umziehen will oder gar muß, darf man erst mal einen Käufer suchen.


    Ein komplett nachteilfreie Anlageform ist mir auch nicht bekannt. :wink:
    Aber gerade der Aufbau von Eigenkapital in jungen Jahren erleichtert den Schritt zum Wohneigentum enorm. Wenn man z.B. mit 20 einen Bauparvertrag (oder ähnliches) abschließt, dann wird die Möglichkeit auf eine eigene Wohnimmobile mit 30 oder 35 Jahren schneller bezahlbar. Wenn man das Ganze denn möchte.


    Mir ist natürlich bewusst, dass in Zeiten von breit gestreuten prekären Beschäftigungsverhältnissen, Wohneigentum nicht ganz einfach zu händeln ist.


    P.S.


    Für mich klingt das hier ehr so wie: Ich hab hier 1000 Euro und da will ich schnell ganz viel Geld draus machen :wink:


    Wenns tatsächlich nur um diesen Betrag geht, dann ist der Thread komplett sinnfrei...

    der alfredo



    Artikel 22a der Berliner Landesverfassung:
    "Wer aus einer Sektlaune heraus oder wegen einer verlorenen Wette das Brandenburger Tor in die Luft sprengt, geht dann straffrei aus, wenn er die Sehenswürdigkeit originalgetreu wieder aufbaut sowie der Stadt den durch die entgangene Nutzung entstandenen Schaden ersetzt."


  • Wenns tatsächlich nur um diesen Betrag geht, dann ist der Thread komplett sinnfrei...


    Genau das ist der punkt.^^ Man müsste schon wissen in welcher größen Ordnung es etwa geht. 100€ 1000€ 10000€


    Wohneigentum zu schaffen ist sicherlich ne schöne Sache aber ich bezweifel mal ganz stark, das es dem Threadersteller darum ging, denn:

    es soll einfach ein konto sein, wo ich mein gespartes draufschippen will, da kommt dann wohl alle 1-2 monate immer neues geld drauf.


    Wenn es um ein stink normales Konto geht schau mal hier:
    Zinsübersicht von verschiedenen Banken


    Von dem Vorschlag Bundesstaatsanleihen oder deutsche Bundesschatzbriefe würde ich mal stark abraten, gibt derzeit nicht mehr her als ein stink normales Tagesgeldkonto und dazu kommt, das wir von Deflation, meiner Meinung nach, weit entfernt sind. Dazu kommt nicht frei verfügbar!


    Sprich besorg dir ein Tagesgeldkonto und finde dich einfach damit ab, dass du quasi Null Zinsen bekommst.


    Wenn du deine Rendite etwas steigern möchtest, wäre es ratsam einen Teil des Geldes längerfristig anzulegen. Der Vorschlag von Alfredo "Bausparvertrag" wäre recht sinnvoll, wenn du dich eigentlich nicht drum kümmern möchtest.


    Wenn du noch ein bißchen mehr rausholen möchtest, sind Fonds und Aktien eine gute Möglichkeit. Dann muss man sich aber auch etwas darüber informieren. Bei Fonds nicht ganz so sehr wie bei Aktien. Aber wenn man schon dabei ist würde ich eher zu Aktien tendieren, bei den meisten Fonds verdient die Bank daran mehr als du.
    Für einen konservativen Anleger der auf Aktien setzen möchte, ist der Dax genau das richtige. Am besten Titel mit einer hohen und konstanten Dividende. Beispiel Metro, Eon, Daimler etc.
    Die kann man durchaus als stabiles und längerfristiges Investment ansehen.
    (Dividende + Kursentwicklung)
    Ansonsten, wenn man unbehagen hat vor dem nächsten Crash. Zyklisch kaufen und verkaufen. Das bedarf dann aber schon etwas mehr Information.

    Ing Gw2: Amok


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