Frage zum Selbstvertrauen

  • Hallo liebe Community,


    Ich habe eine wichtige Frage an euch..die begleitet mich schon sehr lange, habe mich schon öfters damit beschäftigt, die Antwort darauf bleibt mir allerdings ein Rätsel...


    Und zwar folgendes:
    Ich bin gerade in der Pupertät - männliches Wesen ;) - und fühle mich aber total anderst..


    Viele denken sich bestimmt nun: Warum? Denkt er, er ist ein Mädchen?
    Nein. Mir ist klar, dass ich ein Junge bin..die Sache ist die - ich zeige öfters meine Gefühle bei Freunden...und wenn ich mich darin mit anderen Jungs vergleiche...da fühle ich mich manchmal auch einsam und allein...


    Ich fühle manchmal als "Außenseiter" wegen dieser Sache..ich steiger mich vielleicht auch zu sehr hinein, allerdings geht mir das komische Gefühl nicht aus meinem Herzen, dass etwas nicht stimmt..


    Deshalb frage ich mich: Bin ich anderst als andere? Geht etwas in mir vor, dass sich nicht begreifen lässt?


    Hoffe, es kennt noch jemand dieses Problem oder kann mir dabei helfen!


    liebe Grüße,
    Fallen Angel

  • du solltest vielleicht mal so langsam deine mangas an die seite packen , und dir nen neues hobby suchen.(davon geh ich mal aus, wenn ich mir deine signatur/avatar anschaue...


    Und ja , du bist in der Pubertät , es wird schon wieder

  • Es gibt halt auch JUNGEN die ihre Gefühle gerne zeigen. Das heißt nicht gleich das Mann ein Mädchen ist oder gar schwul und du bist natürlich nicht der einzige der so ist.


    Das selbstvertrauen muss ich aber erlich sagen zerstört man sich mit so Gedanken recht massiv. Ich bin jetzt kein Moralapostell aber bevor man über andre nachdenkt sollte man lernen sich selbst zu akzeptieren. Man ist einzigartig und niemand brauch sich daran zu stören auch wenn du mal deine Gefühle zeigst.
    Ist doch sogar sehr positiv. Lass dich nicht von andren deswegen wie du meinst ausschließen. Gib dirn ruck und stell dich einfall mal zu den Jung mit mehr selbstvertrauen dazu. Und wenn das dir doch zu viel ist mal zu den Mädchen :D Ist ehh besser haha xD


    Also als erstes würd ich mal versuchen mit mir selbst klarzukommen. Wenn man sich selbst akzeptiert wächst das Selbstbewusstsein enorm. Weil man viel sicherer und besser für andre Menschen auftritt.


    MfG Bandit

  • du solltest vielleicht mal so langsam deine mangas an die seite packen , und dir nen neues hobby suchen.(davon geh ich mal aus, wenn ich mir deine signatur/avatar anschaue...


    Vorurteil lässt grüßen oder wie?
    Ich lese keine Mangas - ich mag sie auch nicht ;)
    Ich mag nur solche Avatare - wovon ich auch nicht viele besitze.
    Und hey - das ist ne ernste Frage - danke.
    Und nebenbei...Ich habe genug Hobbies,...


    Bandit Clone:
    Joa..mit Gedanken kann man sich schnell zerstören, stimmt schon..
    Ich versuch es auch zu akzeptieren..aber das ist manchmal nicht so einfach, wie es sich anfühlt...


    €dit:
    Eschirf:
    Ich such mir das ja nicht aus..ich bin, wie ich bin...das kam einfach so, ohne dass ich etwas gemacht habe...
    Und eben genau das ist es auch...die Norm der Jungs (Öffentlichkeit) ist eben gefühlslos..zumindest wird das oft gezeigt...


    €dit²:
    Ja..stimmt..tschuldige..hatte mich verschrieben >.<

  • Es gibt keinerlei Beleg dafür oder dagegen, daß nicht auch andere so empfinden respektive sich so empfinden wie du.
    Es gibt allerdings so etwas wie ein öffentliches Bild, ein Image, eine Art Vorlage, ander man sich ausrichten kann. Man kann einerseits versuchen, dieser Vorlage nachzueifern, um sich mit ihr in weitgehende Übereinstimmung zu bringen. Das wäre dann aktive Normerfüllung.
    Man kann andererseits aber auch sich in ausgesuchten Punkten von dieser Vorlage zu unterscheiden versuchen. Das wäre dann eine Rebellion gegen die Norm.
    Kompliziert wird das Ganze dadurch, daß es weder ein fest definiertes Vorbild gibt, noch daß es irgendeine Anleitung gibt, inwieweit Normerfüllung und Rebellion dagegen vom Einzelnen zu leisten sind. All das ist Entscheidungsprozessen unterworfen, die komplett indivuduell zu fällen sind. Es bedarf also der individuellen Entscheidung, ob ich auf Individualität verzichte, indem ich eine Norm erfülle.
    Sehr kompliziert, sehr schwer, daran hat man wahrscheinlich sein Leben lang zu knasten.
    Somit stehst du wahrscheinlich nicht alleine da mit deinem Problem, sondern kannst dich der Tatsache erfreuen, daß jeder mit sich alleine ist.
    Als Richtschnur stehen so schwammige Gebilde wie Moral und die sogenannten guten Sitten zur Verfügung. Doch zeigt der aktuelle Zeitgeist, daß mein verwendeter Ausdruck 'schwammig' das ganze Ausmaß der Desorientierung gar nicht erfaßt. Es ist Alles noch viel schlimmer und komplizierter.
    Aber auch diese mißliche Lage wird von Allen geteilt ... mehr oder minder bewußt.



    edit:

    Quote

    Ich versuch es auch zu akzeptieren..aber das ist manchmal nicht so einfach, wie es sich anfühlt...

    Ist hier vielleicht gemeint:"...wie man es sich wünscht."?


  • €dit:
    Eschirf:
    Ich such mir das ja nicht aus..ich bin, wie ich bin...das kam einfach so, ohne dass ich etwas gemacht habe...
    Und eben genau das ist es auch...die Norm der Jungs (Öffentlichkeit) ist eben gefühlslos..zumindest wird das oft gezeigt...


    Die Norm der heutigen Jungen und auch schon immer war Gefühlslos weil wir als starke geschlecht durchgehen müssen. Das sagt uns das Naturgesetz.
    Aber nicht jeder muss so einen stuß glauben. Ich habe 2 Freunde die keineswegs anders als andere sind aber auch sehr gefühlsvoll sind.
    Sie sprechen aus wenn es ihnen schlecht geht etc. .
    Ich muss zugeben ich habe auch lange gedacht was sind das den für tukken. Aber sie haben mein Bild von unsrem Geschlecht komplett umgestellt. Und jetzt sind sie 2meiner engsten Freunde mit dennen man jede kacke amchen kann und über alles reden.


    Ich muss zugeben ich war auch recht lange ein Außenseiter. Das lag größtenteils auch an meinem Bild von mir. Ich weiß sich selbst zu akzeptieren ist sehr schwer. Ich weiß nicht ob du wirklich GUTE Freunde (ich rede von Freunden / Freundinen dennen du alles sagen kannst die immer zu dir halten etc.) hast. Diese sind wohl das stärkste Mittel das einem hilft einem selbst zu vertrauen.
    Ich rede da aus Erfahrung weil siehe oben^^. Ich war schüchtern hatte mein eigenen Stil nicht gefunden fühlte mich von allen verarscht. Dann hab ich irgendwann angefangen zu tanzen einfach am Rhein (mit besagten Freunden die mich überredet haben). Iwann konnt ichs halt so gut da sich sogar von den Passanten komplimente gekriegt hab wie toll ich doch sei xD. Tja und sowas baut das selbstvertrauen enorm auf.


    Jetzt bin ich recht stabil tanze immernoch sehr gerne habe meinen Freundeskreis von 5 auf mehr als genug ausgebaut.Hab ne echt tolle Freundin.Habe glaube ich meinen Stil gefunden der mal gar nicht an der Norm hängt. (Ich will nicht angeben nur sagen das es geht). Ein großer Schritt war auch Gw bei Seite zu legen als kleiner Tip :D. (steinigt mich xD)


    Ich glaub man versteh mein Text schwer oder?^^

  • Mh, wichtig ist - auch und grad in der Adoleszenz - auch, sich irgendwo bestätigt zu fühlen. Klar, das Ideal sagt "Man gibt es sich selbst" - Aber das ist idR deutlich an der Realität vorbei.


    Im Idealfall hast halt doch irgendwen, wo de dich "richtig" (also nich in dem sinn, dass de dich "Falsch" fühlst sonst, sondern einfach "nicht anders"... wobei - Jeder is anders, blablubb... aber sagen wir: Wo diese Andersartigkeit auch ok ist). Ansonsten wirst früher oder später an den Punkt kommen, wo de deine Nische hast, dass es so wies is, richtig is. Die Nische kann auch was nicht-personales sein.



    Aber Hand aufs Herz: Kuck mal obs halt nich doch wen gibt, bei dem de so "Ich" sein kannst, wies fürDch passt. Dass ist halt dann die persönliche, intime Nische. Da draussen entsprichste halt irgendwelchen Rollen - Dieses Rollenverhaltens-Schauspiel macht jeder zumindest zu nem gewissen Grad mit, bis man eben wieder seinen Rückzug hat.


    Eben lernen wie man mit Umgeht, ohne dauerhaft zu unterdrücken.


    Ganz so dramatisch wie Eschirf würd ichs nicht formulieren - sein "Leben lang zu knasten" hat man nicht zwingend dran. Kuck halt wie Dus einbauen kannnst. Du entwickelst Dich ja noch weiter, Entwicklung mit nem vorhanden Konflikt kann uncool werden, drum ist halt auch wichtig n Weg zur Selbstakzeptanz zu finden (errrm - Und dabei trotzdem noch irgendwo Sozialwesen zu bleiben).

  • Danke erstmal an dieser Stelle für die Auseinandersetzung mit diesem Thema von euch! =)


    1. an True.:
    Ja,..ich habe gute Freunde, bei denen ich selbst sein kann..sie nehmen mich auch so, wie ich bin und nicht anderst (okay..das vielleicht schon, aber egal).
    Sie geben mir auch einen "Halt", wenn ich wieder in dieses Loch falle...weil ich einfach weiss, dass sie trotzdem zu mir stehen..egal, wie ich bin.
    Ganz genau das "lernen"..das ist das, was mir so schwer fällt...ich kann damit leben, ja. Aber es begreifen? Das fällt mir z.Z. noch schwer...aber das bildet sich gerade mehr und mehr...gerade weil ich hier (und bei Freunden) von Leuten Hilfe suche, die auch wirklich helfen können und nicht einfach nur ein wirres Zeugs von sich geben - nur um mal klug zu klingen :boggled:.



    2. an Bandit Clone:
    Dein Text is nicht schwer zu verstehen...finde ich zumindest nicht^^
    Meinen Stil hab ich schon gefunden..aber das ist so das letzte, was wirklich an mir zehrt...und das muss auch vorübergehen...geht echt auf die Nerven das ganze (wörtlicher Sinn).
    Und ob ich cool / uncool bin, is mir total egal...wer nich mit mir klar kommt, der kann sich von mir fern halten...hauptsache ich komme mit mir klar.
    Edit: Natührlich auch hier an dich - ja, ich habe gute Freunde (siehe oben^^)!

  • Ich würd mir keinen Kopf machen. Es gehört leider Gottes zum Erwachsen werden dazu, dass Gefühle und Eindrücke entstehen die man nicht auf Anhieb deuten kann. Manche ignorieren das und überspielen ihre Unsicherheit mit übertriebenem Machtoum oder Stumpfsinn, andere (in diesem Fall du) hinterfragen das ganze.


    Wenn du ein bisschen älter bist dann siehst du das auch etwas entspannter. Für den Moment musst du dir einfach ein dickes Fell zulegen und schauen, dass du Leute findest die mit dir auf einer Wellenlänge sind.

  • be your self, und wenn die andren selbstsüchtige, machoartige "schweine" werden, freu dich, dass du normal geblieben bist


    gefühle zeigen ist - gerade als Mann - mehr privileg und gewinn, als Grund zu schämen.
    Freunde die das nicht akzeptieren sind keine freunde - such dir neue; es ist schon nciht so, dass das keinem menschen der welt sonst so geht :D


    €dit: ich hab grad nur den eröffnungspost lesen können, weil ich in der mathevorlesung sitz.
    Also falls es komplett offtopic ist, bitte ich, es nicht weiter zu beachten^^


    im dem fall: sorry

  • 1. an True.:
    Ja,..ich habe gute Freunde, bei denen ich selbst sein kann..sie nehmen mich auch so, wie ich bin und nicht anderst (okay..das vielleicht schon, aber egal).
    Sie geben mir auch einen "Halt", wenn ich wieder in dieses Loch falle...weil ich einfach weiss, dass sie trotzdem zu mir stehen..egal, wie ich bin.
    Ganz genau das "lernen"..das ist das, was mir so schwer fällt...ich kann damit leben, ja. Aber es begreifen? Das fällt mir z.Z. noch schwer...aber das bildet sich gerade mehr und mehr...gerade weil ich hier (und bei Freunden) von Leuten Hilfe suche, die auch wirklich helfen können und nicht einfach nur ein wirres Zeugs von sich geben - nur um mal klug zu klingen :boggled:.


    Mh, is halt immer die Frage: Warum ists ein Problem - Fühlst Du Dich damit nicht wohl weil Dus wirklich als schlecht empfindest, oder deswegen, weil die (Um-)Welt dir irgendwo suggeriert (bzw Du den EIndruck hast . man kanns drehen und wenden wie man will), dass das Ganze halt "falsch" ist.


    Punkt ist einfach der: Das eigene emotionale Leben gehört nunmal zu einem. Das irgendwie als "schlecht" oder fehlerhaft anzusehen ist halt der falsche Weg (gut, blablubb, vielleicht regelts sich in ein paar Jahren von selbst, aber... naja). Der Trick am Selbstvertrauen ist vor allem der, sowohl das eigene Zeugs als gut anzusehen und gleichzeitig das irgendwie in kompatibilität mit der restlichen Welt zu bringen, sprich: Akzeptanz (wobei das imo zu milde ausgedrückt ist - Akzeptanz hat auch immer den Nachgeschmack von "schlucken" - Bedingungslose akzeptanz bzw komplettes dahinterstehen wäre sinniger) bei gleichzeitigem Verzicht auf nen narzistischen Ego-Film gegenüber der Umwelt (leute mit mangelndem Selbstbewusstsein "lösen" das auch ganz gern mal, indem sie zum narzisstischen Egomanen werden. Aber das löst nix.).

  • Hier wurde ja schon vieles gesagt.
    Was ich als wichtig empfinde, man sollte sich nicht von diesen Rollenbildern, "der Mann als starkes geschlecht" zu sehr einschüchtern lassen. (Menschen die so einfach gestrickt sind, sollten einem eher Leid tun, als sie zu bewundern.


    Wenn du deine Gefühle mitteilen möchtest, such dir dazu die richtigen Leute, den man sich anvertraun kann. Die meisten werde dir sagen, das sie ähnliche Gefühle haben.


    Sei so wie es dir spaß macht und gib nicht zuviel auf irgendwelche Rollenbilder.

    Ing Gw2: Amok


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  • Quote


    Ganz so dramatisch wie Eschirf würd ichs nicht formulieren - sein "Leben lang zu knasten" hat man nicht zwingend dran.

    Warum sollte das plötzlich vorbei sein?
    Wenn du dich unter Zwanzigjährigen bewegst, existiert hier eine Norm, der ich mich annähern kann oder eben nicht.
    Als Dreißigjähriger hat man dann andere Belange, die das Leben bestimmen, aber immer noch zwischen Normerfüllung und Rebellion dagegen abzuwägen. Wer beispielsweise länger 'jugendlich bleiben' möchte oder unreflektiert 'länger jufendlich ist', der könnte aus Sicht der dreißigjährigen Normerfüller als 'zurücvkgebliebener Spacken' eingestuft werden, um es mal ganz krass auszuformulieren.
    Für Vierzigjährige lassen sich ähnliche Umstände identifizieren. Nicht umsonst 'drehen Viele durch' an den (vollkommen künstlichen) Altersgrenzen. Ich kanbbere gerade am letzten Prozent meines ersten halben Jahrhunderts. Die Ansprüche an meine Altersklasse bilden eine Norm, der ich mich mehr oder minder fügen kann, oder aber ich rebelliere dagegen mit den entsprechenden Konsequenzen.
    Bei 60 oder 70jährigen usw sehe ich ähnliche Elemente, wobei hier die Grenzen dadurch verwischt werden, daß unterschiedliche Gesundheitszustände sehr viel nivellieren.
    Und das in jedem Alter unterschiedlich ausgeprägtes Selbstbewußtsein im Sinne von Selbstsicherheit anzutreffen ist, erlebe ich in jeglicher Umgebung. Es gibt (sogar erstuanlich/erschreckend) viele Erwachsene bis Senioren mit mangeldem Selbstwertgefühl.

  • Warum sollte das plötzlich vorbei sein?
    Wenn du dich unter Zwanzigjährigen bewegst, existiert hier eine Norm, der ich mich annähern kann oder eben nicht.


    Weil eine Entwicklung von genug Selbstvertrauen bzw AKzeptanz seiner Selbst ncht unbedingt der allerseltenste Fall ist, und weil Gefühle kontrollierbarer werden - Und weil die Adoleszenz in hiesigen Gesellschaften meist krisenhaft verläuft, diese Krisen können (!) bewältigt werden bzw wird n passiger Umgang mit sich selbst gefunden werden.


    Nicht jeder hat als Erwachsener n stabiles, zuträgliches Selbstbild - Und nicht jeder hats nicht.


    Zum Einlesen in die Materie empfehl ich Herrn Erikson sowie das generelle Stchwort "Identitätsbildung".



    Nur weil da jetzt ein - natürliches bis zwangsläufiges) inneres Chaos ist, heisst das nicht zwingend, dass das bis in alle Ewigkeit bleiben muss (und jaaaa... es KANN auch anders laufen, aber ich will hier nur mal solche Pauschalaussagen zerschlagen)

  • im endeffekt bestimmst du selbst was du bist und was du willst.


    jedoch ist die frage ob du dich ändern willst und wenn ja wie stark über sich hinausgehen oder sich und sein handeln zu ändern muss man wirklich wollen und es ist wohl auch nicht einfach weil das leichteste ist zu sagen:


    warum eigendlich so ists doch auch ok.


    und von heut auf morgen kann man sich auch wohl nicht ändern und hürden und rückschläge wird es immer geben.


    oftmals wird das:
    http://www.amazon.de/Wie-man-F…oks&qid=1271683908&sr=1-1
    empfohlen, aber echte freundschaften bietet so etwas nicht, wobei die leute die die "freunde" nur so um sich scharen auch in der regel viele "nutzfreundschaften" pflegen.
    in diese richtung geht das buch wohl dann auch, es ist einfach eine bestimmte lebensweiße sehr viele leute um sich zu haben oder nicht.
    ich habe mir jedenfalls wenn ich wieder zeit zum lesen habe da mal reinzusehn. interessant wird das allemal.

  • Alles klar..vielen Dank ihrs! Das hilft mir echt weiter hier! :)


    Ich hab auf jeden Fall mal herauslesen können, dass ich einer unter vielen bin - und auch so akzeptiert werde, was mir natührlich Selbstvertauen gibt...
    Und ist auch schon einmal gut zu hören, dass ich nicht paranoid bin oder ähnliches :nod:


    Nochmals..Vielen vielen Dank an alle, die mir helfen wollten und dies auch getan haben!


    Vielleicht klappts ja jetzt doch...wäre natührlich toll! =)


    viele liebe Grüße,
    Fallen Angel


  • kleiner tip wenn du was haben willst lass das "vielleicht" weg^^


    echt ich kenne das ich bau sau gerne eigendlich, normalerweiße, vielleicht usw ein und bescheiß mich da auf gut deutsch selbst.


    vielleicht lern ich nacher noch (ratet mal natürlich lern ich nichts mehr).
    eigendlich wollte ich nacher... pustekuchen da denkt man dann maximal im kopf drüber nach was wäre wenn ichs... hätte.

  • Quote

    Weil eine Entwicklung von genug Selbstvertrauen bzw AKzeptanz seiner Selbst ncht unbedingt der allerseltenste Fall ist, und weil Gefühle kontrollierbarer werden

    Hier verwechselst du möglicherweise stures Verharren in einem beliebigen Entwicklungsstadium. Immerhin jeißt es, man lerne nie aus, was ich bisher vom Leben als Faktum untermauert bekam. Wahrscheinlich wird es auch so weitergehen.
    Eine überzeugend gespielte Egalhaltung nach außen hin sollte nicht mit entwickeltem Selbstbewußtsein verwechselt werden.
    Ebenfalls halte ich deine Einstellung zu Gefühlen bezüglich ihrer Kontrollierbarkeit für ziemlich fragwürdig. Es ist doch durchaus bekannt und anerkannt, daß kontrollierte Gefühle sich somatisieren, wenn der Zustand zu lange und/oder zu heftig aufrecht erhalten wird.

    Quote

    - Und weil die Adoleszenz in hiesigen Gesellschaften meist krisenhaft verläuft, diese Krisen können (!) bewältigt werden bzw wird n passiger Umgang mit sich selbst gefunden werden.

    Sicherlich kann es gut gehen und geht es auch gut ... naja, so gut es eben geht.
    Auch hier gibt es ja die konkrete Kritik (inklusive Lösungsansatz), daß die fehlenden Initiationsriten die um sich greifende Krisenhaftigkeit schwer befördert. Die Konfirmation, die ich als letzte okzidentalische Initiation anerkenne, obwohl sie bereits arge Schwächen durch die unreflektierte Institutionalisierung erfuhr, ist komplett aus dem Rennen, was den Stellenwert als offizieller Schritt in die erwachsenenwelt betrifft.
    Andere Intitiationen erkenne ich kaum. Der amerikanische Debutantinnenball wäre vielleicht als moderne Ausformung zu nennen.
    Ansonsten sind die fast Erwachsenen ziemlich alleine gelassen mit diesem Schritt.
    Inzwischen setzt die Jugendforschung den Betrachtungszeitraum ja auch auf bis zu Mittzwanzigern an. Ein Freund von mir hatte in dem Lebensabschnitt bereits eine Tochter im Grundschulalter. Und wenn derlei Verantwortung ins Leben tritt, sollte man idealtypischerweise bereits über einen gewissen Reifungsstand verfügen.
    Doch die Beobachtung zeigt, daß heute sogar deutlich ältere Ersteltern erstaunlich/erschreckend kopflos werden durch die Fragen der Nachwuchsversorgung. Und auch diese Kopflosigkeit gründet sich hauptsächlich aus den Unsicherheiten beim Normerfüllen oder eben nicht.

    Quote

    Nicht jeder hat als Erwachsener n stabiles, zuträgliches Selbstbild - Und nicht jeder hats nicht.

    Die, die es haben, müßten jedoch allein um dem Prozess der Aufklärung genüge zu tun, hin und wieder ihre gewonne Festigkeit hinterfragen, was dann zu einer selbstverursachten Verunsicherung führt, aus dem man (hoffentlich) gestärkt hervorgeht, weil man wieder einmal die Entscheidungen bezüglich seiner persönlichen Normerfüllung und seines persönlichen Rebellentums gefällt hat.
    Verweigert man sich solchen Überleghungen, zB aus Furcht vor der Verunsicherung, landet man wahrscheinlich in einem Phänomen, welches unter 'midlife crisis' bekannt wurde. Und da wird dann plötzlich Alles in Frage gestellt. In den 70ern gab es das Phänomen der sogenannten 'Aussteiger'. Diese Menschen haben ihr altes Leben dann völlig über Bord geworfen und etwas komplett anderes gemacht.
    Heutzutage muß man sich diese Art der Freiheit leisten können, was nur für die Wenigsten gilt. Jetzt hängt der Traum vom Aussteigen als eine Art virtueller Möhre vor den Meisten, wobei diese Art des Traums sogar schon von so jungen Leuten geträumt wird, die noch nicht einmal ansatzweise im Erwerbsleben stehen. Äußerst krude diese Situation.
    Und diese Träume heißen heute 'Freiheit'.

  • Hier verwechselst du möglicherweise stures Verharren in einem beliebigen Entwicklungsstadium. Immerhin jeißt es, man lerne nie aus, was ich bisher vom Leben als Faktum untermauert bekam. Wahrscheinlich wird es auch so weitergehen.


    Hast mich völlig falsch verstanden - Ich bezog mich darauf, dass es letztendlich glatter wird. Gefühle scheinen nicht mehr so überwältigend und unbewältigbar, die eigene Weltsicht ändert sich bzw bleibt, aber hat nicht mehr diese extremen Spitzen. Ebenso lernt man den Umgang mit den eigenen Gefühlen (oder sollte dies zumindest tun).
    Auch dies ist eine Begleiterscheinung der Adoleszenz - Die eben auch in der Veränderung der eigenen Welt mitbegründet sein mag.


    So oder so - Quintessenz der ganzen Geschichte ist, einen Umgang damit zu finden.


    Im Falle der Adoleszenzkrise hängt halt auch Identitätsfindung mit drin - Und das ist ne essentielle Geschichte.


    Quote


    Eine überzeugend gespielte Egalhaltung nach außen hin sollte nicht mit entwickeltem Selbstbewußtsein verwechselt werden.



    Errm? Hab ich *wo* gesagt?



    Quote


    Ebenfalls halte ich deine Einstellung zu Gefühlen bezüglich ihrer Kontrollierbarkeit für ziemlich fragwürdig. Es ist doch durchaus bekannt und anerkannt, daß kontrollierte Gefühle sich somatisieren, wenn der Zustand zu lange und/oder zu heftig aufrecht erhalten wird.



    AUch da hast Du mich wohl falsch verstanden - Zumal ich mich in nem Post weiter oben explizit gegen komplette Unterdrückung ausgesprochen habe.



    "Kontrollieren" heisst beispielsweise auch, sich nicht so weit in was reinzusteigern, dass man dem Gegenüber nicht an die Gurgel springt und auf ihn einschlägt.


    Emotionale Kontrolle vollzieht eigentlich jeder auf die ein oder andere Weise.- Emotionale Kontrolle heisst auch, mit seinen Fefühlen umzugehen anstatt sie zu Deckeln.
    Emotionale Kontrolle bedeutet auch, ein Gefühl zuzulassen, aber es eben nicht in aller Drastizität auszulassen, sondern ihm eben anderweitig seinen Freiraum zu lassen.





    Ansonsten seien hier noch die Studien Margaret Meads genannt - Die Dame ist zwar auch kritikwürdig, aber zeigt relativ gut auf, inwieweit die Krisenhafttigkeit dieser Lebensphase Umwelt- und kulturabhängig ist...