wo ist die liebe zum spiel hin?

  • ja ich weiß ja net genau ob ich hier richtig bin aber ich wollte nur mal wissen was ihr so denkt zum thema:


    ist die spieleindustrie in letzter zeit eigentlich nur noch auf kommerz aus?


    warum ich das frage? nun ich bin ein leidenschaftlicher Spieler und freue mich natürlich immer wenn ein neues spiel releast wird auf welches ich schon lange warte.


    naja aber irgendwie stellt sich schnell die ernüchterung ein wenn ich mir das spiel dann genauer anschaue.
    -hier und da fehler die die atmosphäre kaputtmachen
    -meist verschlechterungen zum vorteil
    -mieser support
    -dlc das eigentlich so aussähe als obs im spiel ein sollte aber dann rausgenommen wurde um noch mehr geld zu machen
    -erhöhte preise
    -zerlegung von spielen um noch mehr zu verkaufen (ich glaube starcraft 2 entspricht dem konzept)


    aber auch in letzter zeit sind mir vor allem casual games durch ihre witzigen ideen und vorallem durchdachten konzepte immer mehr ins auge gestochen.
    sie sind meist witzig , sehr unterhaltsam, man kann viel mehr zeit investieren als in so manches neuerschienenes spiel und vorallem merkt man auch wie viel liebe in einem solchen spiel steckt


    wie iss eure meinung zu dem thema? findet ihr ich spinne oder ich bin ein genie da ich das erkannt habe? :p

    Bei der Erstellung der Signatur und des Bildes ist leider ein Eichhörnchen verstorben.
    Daher gedenken wird Fluffy, welcher für immer in unseren Herzen sein wird.
    Möge der große Nussbaum im Jenseits immer Nüsse tragen.
    Und mögest du immer Wuschig unf Fluffig bleiben.
    Wir vermissen dich und Wünschen dir alles Gute. *heul

  • findet ihr ich spinne oder ich bin ein genie da ich das erkannt habe? :p


    Weder noch. :p


    Der Spielemarkt ist mittlerweile stark durchkommerzialisiert und da wunderts nicht, wenn der künstlerische Aspekt stark in den Hintergrund rückt.


    Vergleichs mit Popmusik, ist genau das gleiche.

  • Weder noch. :p


    Der Spielemarkt ist mittlerweile stark durchkommerzialisiert und da wunderts nicht, wenn der künstlerische Aspekt stark in den Hintergrund rückt.


    Vergleichs mit Popmusik, ist genau das gleiche.


    Ich könnte jetzt auch gute Bezüge zu Frauenarzt herstellen, aber da es hier um Spiele geht <.<


    Aber gutes Beispiel für die These des TE ist FarCry2

  • Das liegt einfach daran, dass die Produktion von Spielen, die technisch auf der Höhe der Zeit sind, ungeheuer kostenintensiv geworden ist. Die Spielehersteller laufen also eine enorme Gefahr bankrott zu gehen wenn ein Spiel floppt, daher bestehen die Investoren verständlicherweise darauf sowenig potentielle Risiken wie möglich einzugehen, sprich den gefühlten Massengeschmack anzusprechen.


    Früher konnte man mit einem relativ kleinen Team und nicht allzu horrenden Kosten konkurrenzfähige Spiele auf den Markt bringen. Ist klar, dass da mehr Leidenschaft und Experimentierfreude drinsteckte. Das ist auch der Grund warum du Casual Games teilweise gut findest.


    Wenn mehr Leute bereit wären Spiele mit veralteter Grafik etc. zu spielen, gäbe es auch wieder mehr von solchen Spielen. Ansonsten trennt die Spieleindustrie nicht mehr viel von der Filmindustrie.

  • Wenn man ein wenig sucht, findet man noch Spiele in denen man merkt, dass sie mit Liebe zum Detail entwickelt worden sind.
    Zum Beispiel "Braid" oder "World of Goo"...


    Der TE hat meiner Meinung nach schon recht. Es fehlt seid einiger Zeit bei den neuen Games das gewisse "Etwas".

  • Eine Beobachtung die ich seit (genau datieren kann ich es nicht...) einigen Jahren teile.


    Innovative Spielkonzepte und selbst vormals gängige Genres (z.B. Weltraumshooter, Echtzeitstrategie) werder immer weniger oder verschwinden gänzlich.
    Auch dass man als Releasekäufer "heimlich" zum Betatester gemacht wird, finde ich unmöglich, insbesondere bei den aktuellen Preisen eigentlich ein Unding.


    Warum Spielereihen wie beispielsweise Wing Commander, Freelancer, Freespace oder Age of Empires nicht weitergeführt werden oder wurden kann ich im Einzelnen nicht beurteilen, Ursachen sind da sicher vielzählige vorhanden - aber schade ist es allemal (wie ich finde).


    Allerdings, und da bin ich mir relativ sicher, trägt die Konsumentenseite sicher auch ihren Teil dazu bei, dass Vielfalt und Qualität zusehens auf der Strecke bleiben...


    Gutes Gegenbeispiel: World of Goo (http://de.wikipedia.org/wiki/World_of_Goo)


    Edit: jaa Doppelnennung des Spiels...egal

    der alfredo



    Artikel 22a der Berliner Landesverfassung:
    "Wer aus einer Sektlaune heraus oder wegen einer verlorenen Wette das Brandenburger Tor in die Luft sprengt, geht dann straffrei aus, wenn er die Sehenswürdigkeit originalgetreu wieder aufbaut sowie der Stadt den durch die entgangene Nutzung entstandenen Schaden ersetzt."

  • wing commander , freelancer und freespace sollen angeblich wirklich gute spiele gewesen sein (nur freelancer gezockt aber das war auch sehr gut muss ich sagen). leider haben sich diese spiele angbelich (irgendwo mal gelesen) sich nicht wirklich gut verkauft also max die produktionskosten wieder eingespielt


    world of goo zähle ich wie braid , plants vs zombies eher zu den casual games die wirklich genial sind.


    PS: mein liebstes beispiel welches schlamperei zeigt ist zur zeit Dragon Age.
    ich meine das spiel hat nicht die beste grafik sieht aber eigentlich ganz gut aus und die unterhaltungen spielen auch ein große rollen, aber wenn du dich mit leute unterhälst und dann ständig nen clipping fehler vor augen hast weil einer der Grafiker nicht erkannt hat das da teile von rüstungen ineinander überlappen könnte ich mich regelmäßig ärgern bis der tag schwarz wird

    Bei der Erstellung der Signatur und des Bildes ist leider ein Eichhörnchen verstorben.
    Daher gedenken wird Fluffy, welcher für immer in unseren Herzen sein wird.
    Möge der große Nussbaum im Jenseits immer Nüsse tragen.
    Und mögest du immer Wuschig unf Fluffig bleiben.
    Wir vermissen dich und Wünschen dir alles Gute. *heul


  • Allerdings, und da bin ich mir relativ sicher, trägt die Konsumentenseite sicher auch ihren Teil dazu bei, dass Vielfalt und Qualität zusehens auf der Strecke bleiben...


    Ich hätte jetzt noch Modern Warfare 2 genannt, um die Beteiligung der Konsumenten an der Entwicklung daran deutlich zu machen.
    Statt kurze Spielzeit, überzogenen Preis und kastrierten Multiplayer zu bestrafen, ging das Spiel weg wie geschnitten Brot.


    Die Leute kaufen halt jeden Scheiß, wenn sie nur lange genug mit Werbung zugebombt wurden.

  • Sowas beobachte ich schon seit Jahren, ganz ehrlich.


    Gut, ich hab in seliger 8-/16-Bit-Zeit angefangen.
    Damals war die Sieleindustrie ehr noch (bzw wieder, nach dem Niedergang von Atari und dem Boom der frühen 80er) was belächeltes (gut, Nintendo war auch damals gut dabei).


    Computerspiele... naja. Die wurden damals oft von Einzelpersonen oder kleinen Teams geschaffen, die das teils nebenher, neben ihren eigentlichen Jobs machten.


    Gameplay zählte da auch mehr als Grafik. Gut, Grafikqualität wurde damals nicht einfach durch höhere Hardware-Anforderungen geschaffen... die Programmierer mussten damals noch wirklich die Hardware ausreizen und einiges an Kreativität reinstecken, wenn man mit der Grafik sich von anderen Spielen abheben wollte.



    Die Spiele waren oft verhältnismässig simpel - Aber sie hatten Spielwitz und waren originell.



    Aber irgendwie... Computerspiele sind heute ein riesiger Markt, da muss Leistung und oberflächliche Qualität her. Und es muss Gewinn erwirtschaften. Ordentlichen Gewinn.



    Klar, ich ahb auch noch oft Spass mit neueren Sachen. Aber so dieses grosse Ding... diese Begeisterung... die kommt nicht mehr auf. Kenn ich einfach nur zuviel, oder gibts die grosse Innovation einfach nicht mehr? Who Knows. Grafikpower zählt einfach zuviel, Realismus willl man ja auch. Aber wo bei allem optischen Blendwerk ist der Spielwitz hin?
    Wo ist das Gefühl hin, die Programmierer haben Bock auf das, was sie da machen?
    Vergleich ich mir ne 2D-Ballerei wie seinerzeit Turrican mit was von heute, fehlt mir oft das besondere. Der schiere Irrwitz im Design, den psychopathisch grinsenden Programmierer vor Augen, der teuflisch lacht und sagt "Und ihr glaubtet wirklich, soetwas ist nicht möglich?".
    Was Leute wie Factor 5, Manfrend Trenz, Chris Roberts, Richard Garriot, Sid Meier und was weissichernochalles damals gebaut hatten war das, was sie selber spielen wollten. Das Gefühl fehlt mir heute zu oft.



    Gut, GW war auch nochmal so n Fall - Es machte nunmal vieles sehr anders und brachte genau dieses Gefühl zurück. Aber GW iz ja Dead und Anet gleichte auch zunehmend mehr an die Konkurrenz an.
    Mir fehlt da halt auch ein Stück das Rebellische.


    Die alten Spiele von damals würd ich durchaus als "Kunst" bezeichnen. Seien es die diversen Rainbow Arts-Spiele, seien es die frühen Final Fantasy-Teile. Sei es meinetwegen auch ein Dune 2 oder ein Street Fighter, ein Ultima oder ein Wing Comamnder.




    Heute hast halt immer wieder mal ein paar Sachen, die gegen den Strom gehen. World of Goo ist da ein Beispiel. Oder Braid oder diverse andere Indie-Spiele. Aber da muss man erstmal danach suchen.


    Stattdessen hast Du halt den X-ten Egoshooter. Die Grafik wird zwar immer besser. Aber vom Hocker reissen, sowie damals die gute alte Pixelkunst, das tuts ein einfach nicht mehr.
    Selbiges mit den SOundtracks. Klar, realistische Geräuschkulissen, Atmo-Sounds, Orchester-Arrangements. Aber wo ist die Faszination und Energie der frühen Composer hin. Hülsbeck, Hippel, Hubbard, Tel. Wo man n Spiel, das eigentlich scheisse war, nur deswegen immer wieder spielte, weils so wahnsinnig geniale Melodien hatte? Stattdessen nur diese zunehmend seelenloseren Orchestersoundtracks. Go away.


    Aber gut - Vielleicht bin ich auch einfach alt geworden, meine begeisterungsfähigkeit durch Reizüberflutung und Übersättigung dahingerafft, und ich hänge auf ner miesepetrigen "Früher war alles besser"-Schiene.


    Seis drum, warten wir ab, was die Zukunft noch bringt, ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben.


    Und wenns ganz arg wird, kann ich ja beim nächsten Besuch bei meiner Mutter mal den C64 vom Speicher holen und schauen, ob nicht doch ein paar der alten Disketten noch funktionieren.
    Und geniesse die Blicke meines Umfelds, die mich für blöde halten, weil ich mich bei Pixelbrei, quäkendem Sound und Ein-Knopf-Joystick wirke wie ein kleines Kind, das grad seine erste Modelleisenbahn zu Weihnachten bekam.

  • True, das stimmt schon was du sagst, ein Punkt fehlt allerdings noch: Nostalgie.


    Die Eindrücke in der Kindheit/Jugend sind nunmal stärker, vieles Erfahrungen macht man zum allerersten mal. Wenn man die alten Spiele mal objektiv von heute aus betrachtet, dann sind die auch nicht so unglaublich überlegen.


    Auf der anderen Seite macht ein Spiel wie z.B. Halo 3 (mal stellvertretend für Kommerz) auf einen 13-jährigen einen Rieseneindruck, so wie auf uns damals die ersten Videospiele. Je nach Generation ist dann halt Pong, Pac Man, Super Mario, Final Fantasy 7, Gran Tourismo, GTA, Zelda, Halo usw. usf. das nonplusultra Spiel.


    Ja, die spiele sind komerzieller und technisch ausgereifter geworden. Ob schlechter oder besser ist subjektiv. Weniger künstlerisch, wie Cyphestro meint, aber sicherlich nicht. Künstlerisch kann ein Doom/Super Mario nicht gegen ein Bioshock anstinken, dass hat auch aber nicht nur mit der Technik zu tun. Heute werden eigens professionelle Künstler eingestellt, früher hat einer aus dem Team halt die Sprites gemacht und animiert.

  • Imo sind Spiele das Medium, das von seinem Erfolg am meisten "kaputt gemacht" wurde. Noch vor Musik und Filmen.
    Als Spieler fühlt man sich einfach nur verarscht, wenn EA jedes Jahr nen neues NFS, Fifa usw. rauskloppt nur um fett Kohle zu kassieren, anstatt dass sie mal wirklich nen richtig gutes NFS machen lassen, worauf man halt nen paar Jahre warten muss, welches dann allerdings verdammt gut ist und mit Herzblut entwickelt wurde.


    Außerdem wird man dann noch Opfer von Spielen wie ModernWarfare2 oder GTA4, die entweder noch nicht mal halbfertig sind oder mit unsinnigen Kopierschutzmaßnahmen nerven. Aber egal, der typische "Gamer" kauft ja eh jeden scheiss, egal wie gut das Spiel ist. Hauptsache Werbung, Hype, Grafik.


    Was mir auch fehlt sind innovative Szenarien. Man kann in heutigen Spielen gar nicht mehr "in fremde Welten eintauchen". Fußball, Straßenrennen, WW2- oder Weltraumshooter. LANGWEILIG!
    Da üben Spiele wie Far Cry, Red Dead Redemption, Assassins Creed oder Prince of Persia schon mehr Faszination aus.
    Natürlich ist das Spielprinzip, nichts neues, weltbewegendes. Aber das Szenario.


    Das beste Spiel ever (neben den typischen Klassiker ala OoT) ist für mich sowieso San Andreas.
    Hier spürt man echt das Herzblut der Entwickler und die Atmospäre ist unglaublich.


  • Ja, die spiele sind komerzieller und technisch ausgereifter geworden. Ob schlechter oder besser ist subjektiv. Weniger künstlerisch, wie Cyphestro meint, aber sicherlich nicht. Künstlerisch kann ein Doom/Super Mario nicht gegen ein Bioshock anstinken, dass hat auch aber nicht nur mit der Technik zu tun.


    Zum ersten Teil deines Posts stimme ich dir zu, nur hier widerspreche ich mal.
    Technisch ausgreift ist für mich kein Spiel, dass nach offiziellem Verkaufsstart erstmal xy Wochen braucht um nötige Patches zu entwickeln um es lauffähig und halbwegs stabil zu kriegen.


    Wenn der gefühlte 1.000ste Egoshooter als Einheitsbrei empfunden wird, ist dies nicht nur subjektiv zu sehen. Und wenn durch den schieren Wahn von (mal ehrlich) nicht wirklich funktionierenden Kopierschutzmechanismen, dem Spieler das installieren und gamen zur Tortur gemacht wird, kann man durchaus von einer objektiven Verschlechterung reden - wo sind die Zeiten hin mit: Datenträger einlegen -> Installieren -> läuft -> Spass haben!?


    Etwas als künstlerisch zu beurteilen blende ich für mich mal aus, da ich denke dies führt zu nix. :D

    der alfredo



    Artikel 22a der Berliner Landesverfassung:
    "Wer aus einer Sektlaune heraus oder wegen einer verlorenen Wette das Brandenburger Tor in die Luft sprengt, geht dann straffrei aus, wenn er die Sehenswürdigkeit originalgetreu wieder aufbaut sowie der Stadt den durch die entgangene Nutzung entstandenen Schaden ersetzt."

  • True, das stimmt schon was du sagst, ein Punkt fehlt allerdings noch: Nostalgie.


    Die Eindrücke in der Kindheit/Jugend sind nunmal stärker, vieles Erfahrungen macht man zum allerersten mal. Wenn man die alten Spiele mal objektiv von heute aus betrachtet, dann sind die auch so unglaublich überlegen.



    Naja. Mag stimmen, anderersiets auch irgendwo nicht - Ich kann mich noch gut erinnern, welche Begeisterung mir die Sachen brachten.
    Das geht ja selbst noch ins Erwachsenenalter rien bei mir - Half-Life 1 riss mich auch nochmal aufs böseste vom Hocker. Oder eben GW.



    Man kennt halt zuvieles. Dann läuft einem mal ein World of Goo über den Weg. Oder Braid. Und das Feeling ist wieder da.



    Nicht ganz der Standard. Endlich wieder was, das aus der Maschinerie ausbricht. Wo man das Gefühl hat, da steckt auch Herzblut der Macher drin - "Not just a job". Selbst einzelne Flashgames erwecken dieses feeling bei mir ab und an wieder - Shift und Karoshi Suicide Salary Man sollten bekannt sein.


    Die neuen Spielideen - oder zumindest die frisch wirkenden - gibt es noch. Auch und gerade solche, die abseits von High-End-Grafik funktionieren.
    Aber die Wirtschaft sieht sowas halt nicht als gewinnbringend.
    Gut, NDS bliebe da ne Hoffnung. Da gibts wohl scheins sehr viel kram in der Richtung die ich gerne hätte.
    Mal sehen.


    Ansonsten sind heut leider zuviele Spiele, die erscheinen, zu sehr Berieselung, es ist fast wie im kommerziellen Fernsehen. Das stimuliert allenfalls und bietet Reizüberflutung.


    Mehr aber auch nicht.




    Aber wie gesagt, vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt und kenne zuviel und kann da eh nicht mitreden. Was meinen 12jährigen Neffen begeistert, ist für mich halt einfach lahm. Da ändert auch die flashige Grafik und der Realismus nix mehr dran. Mich langweilt dieser Technikwahn, der die spielerische Substanz vermissen lässt. Was bringt mir der tausendste Ego-Shooter, und wenn die Grafik noch so fotorealistisch ist, aber das ganze schon tausendmal gesehen wurde... richtig - Nüx.

  • Seh das eigentlich ähnlich wie du. Das Problem ist leider, dass der PC Spielemarkt sich, auch wenn das viele nicht hören wollen, seit der Dämmerung der Raubkopien und des Filesharing nie wieder richtig erholt hat und es dort schlicht keinen Platz mehr für eine grpße Breite von Entwicklern auf zeitgemäßen Niveau gibt. Ein paar Indiegames hier und da, aber das rentiert sich auch nur, weil sies nebenbei noch als dlc für die Konsolen anbieten können.


    Für die Konsolen gibt es auch einige richtig gute, originelle Games. Speziell aus Japan kommt in der Richtung viel. Wenn du das nötige Kleingeld hast, empfehle ich dir ne PS3 zu kaufen und so Spiele wie Demons Souls zuzulegen. Nintendo bringt auch noch Neuauflagen der "guten alten" raus.

  • ich bin ein pc-spieler
    d.h das ich gerne am pc mit maus und tastatur spiele , ich zocke zwar auch hin und wieder bei einem freund ps3 oder xbox 360 aber so umhauen tun mich die spiele da nicht , vorallem egoshooter kannst du das feeling von pc und konsole miteinander überhaupst net vergleichen


    außerdem kannst du auf der xbox genauso raubkopien spielen du darfst halt mit der xbox nicht online gehen was aber kein problem darstellt weil du dir durch das ersparte geld locker eine 2te kaufen kannst auf der du online spiele spielen kannst


    außerdem kannst du nicht sagen das jeder der sich ein spiel raubkopiert es sich auch garantiert gekauft hätte

    Bei der Erstellung der Signatur und des Bildes ist leider ein Eichhörnchen verstorben.
    Daher gedenken wird Fluffy, welcher für immer in unseren Herzen sein wird.
    Möge der große Nussbaum im Jenseits immer Nüsse tragen.
    Und mögest du immer Wuschig unf Fluffig bleiben.
    Wir vermissen dich und Wünschen dir alles Gute. *heul


  • außerdem kannst du nicht sagen das jeder der sich ein spiel raubkopiert es sich auch garantiert gekauft hätte


    Ändert aber nichts an der Tatsache, die Grünweg anspricht, dass das "Raubkopieren"/Fileshariung etc. einen großen Teil des Problems darstellt, warum der aktuelle Spielemarkt so ist, wie er ist!


    Das von mir empfunde Selbstverständnis, mit dem heute Spiele an den offiziellen Wegen vorbei organisiert werden, ist nunmal destruktiv für den Spielemarkt, speziell für Innovationen, neue Ideen, Qualität und kleinere Entwickler.
    Und dies stößt mir zunehmend übel auf...


    Schau mal, du hast quasi ne "Kurzanleitung" gegeben, welche Möglichkeiten es u.a. bei der X-Box gibt. Also bist du ebenfalls auf der Verursacherseite des Problems (natürlich einer von vielen).
    Nicht falsch verstehen, ich will dich damit nicht attackieren, nur es mal vor Augen führen.

    der alfredo



    Artikel 22a der Berliner Landesverfassung:
    "Wer aus einer Sektlaune heraus oder wegen einer verlorenen Wette das Brandenburger Tor in die Luft sprengt, geht dann straffrei aus, wenn er die Sehenswürdigkeit originalgetreu wieder aufbaut sowie der Stadt den durch die entgangene Nutzung entstandenen Schaden ersetzt."


  • PS: mein liebstes beispiel welches schlamperei zeigt ist zur zeit Dragon Age.
    ich meine das spiel hat nicht die beste grafik sieht aber eigentlich ganz gut aus und die unterhaltungen spielen auch ein große rollen, aber wenn du dich mit leute unterhälst und dann ständig nen clipping fehler vor augen hast weil einer der Grafiker nicht erkannt hat das da teile von rüstungen ineinander überlappen könnte ich mich regelmäßig ärgern bis der tag schwarz wird


    Da muss man aber auch die Hersteller etwas in Schutz nehmen. Schließlich gibt es je nach Ausreifung der Grafik mehr Komplexität und dementsprechend mehr Möglichkeiten Fehler einzubauen.


    Es ist klar, dass bei einem Spiel wie StarCraft optisch (da 2D Grafik) nicht so viel Katastrophales passieren kann wie bei Fallout 3, auch heute herrschen Zeitlimits und Quantität arbeitet bekanntlich gegen die Qualität.



    ..Das heißt im übrigen nicht, dass ich euch nicht recht gebe, vielen Spielen von heute fehlt "das gewisse etwas".



    - P.

  • Naja. Mag stimmen, anderersiets auch irgendwo nicht - Ich kann mich noch gut erinnern, welche Begeisterung mir die Sachen brachten.
    Das geht ja selbst noch ins Erwachsenenalter rien bei mir - Half-Life 1 riss mich auch nochmal aufs böseste vom Hocker. Oder eben GW.


    Aye, aber ich denke auch, dass es daran liegt. Ich spiele mittlerweile kaum mehr ein Spiel zu Ende und ich denke nicht, dass es wirklich am Spiel liegt: Crysis hinterließ bei mir auch einen Eindruck, weil's optisch n' Hit ist. Spielerisch? Es is'n gutes Spiel - Aber mir machte es nach'n paar Stunden schon keinen spass mehr, weil man alles x-mal gemacht hat. Das ist aber kein Fehler des Spiels sondern womöglich eher eine Übersättigung des Spielers. Mein erster Shooter war StarWars - Jedi Knight und wie man's auch dreht und wendet: So sonderlich anders war Crysis nach etlichen Jahren auch nicht, dass es mich irgendwie groß überraschte.


    Läuft so bei wohl fast allen festgefahrenen Genres ab. Ausnahme wäre da die Final Fantasy-Serie, die ich immer arg gerne spielt(e) - Naja, zumindest die Teile welche ich auf'n SNES-Emulator spielen kann und die beiden welche welchen ihren Weg auf den PC fanden. Und wäre ich nicht so ein PC-Liebhaber bzw. Anti-Konsolero, hätte ich mir wohl auch mehr Nintendo-Spiele angeschaut: Meine erste, beste und vorletzte Konsole war'n Super Nintendo (Terranigma, wohooo!) und was Nintendo entwickelte, das war an sich immer sehr, sehr schön spielbar. Aber weder Platz noch Geld dafür, mh.


    Hänge im Moment drum auch eher diversen Indie-Spielen hinterher.
    Heroes of Newerth
    Trine
    Braid
    Defense Grid:Awakening


    Größere Titel hatten mich bislang eher enttäuscht, sogar BioShock legte ich nach ein paar Tagen weg. Irgendwie wollte bei mir nicht mehr's selbe Gefühl aufkommen wie damals bei SystemShock². Ich denke aber nicht, dass es am Spiel liegt. Oder es wäre vielleicht doch mal Zeit für'n neuen Nintendo - Zelda und Mario, mmmmmh. Oder mal wieder'n gutes Rollenspiel für den Computer. Man mag ja über DragonAge sagen was man will, aber mir hängen diese Mittelalter-Fantasy-RPGs langsam einfach zum Halse raus, mit oder ohne Blut. Da ist MassEffects seit langem mal wieder ein Lichtblick.
    Die Spielmechanik ist mir da fast wurscht, hauptsache, dass Ding ist atmosphärisch und liebevoll umgesetzt.
    Outcast, ha! Das Ding hatte'n tolles Szenario, von der Atmosphäre ganz zu schweig'n. Ich meine, es macht mir ja nichts aus irgendwelche Gegnerscharen zu Hunderten umzuboxen. Aber bitte: Ich kann einfach keine Elfen, Zwerge und Orks mehr sehen, genauso wenig wie Untote, Mutanten und äh, Nazis (Ja, die passen perfekt in diese Aufzählung!). Outcast war da im Rückblick ne' echte Perle. Und die Musik, mmmh. Zu schade, dass SquareEnix fast ausschließlich für Konsolen entwickelt.

  • Naja ich weiß nicht was ihr alle habt.. Ich hab immer genügend Spiele weswegen mir auch nicht langweilig wird und ehe man ein Spiel durch gezockt hat, kommt schon das nächste Spiel zum durchzocken dran [Blocked Image: http://smilies-smilies.de/smilies/lustige_smilies/win.gif]


    Komm erst mal in unser Alter!


    Ha, ich konnte es auch endlich mal sagen. Wohoooo!
    :p