Politikthread

  • Wir sind bei ~56 Milliarden Einnahmen durch KFZ-Steuer+ Mineralölsteuer+ Mauteinnahmen im Vergleich zu 17 Milliarden Investition in das Straßennetz. Polizei und Feuerwehr da rein zu rechnen ist imo nicht sinnvoll, die haben ja nun wirklich auch andere Aufgaben. Genau genommen profitieren Polizei und Feuerwehr sogar von dem Ausbau. Auf Ampeln und Winterdienst können wir uns ja von mir aus noch einigen. Keine Ahnung was das jetzt kostet, aber ich bin mir immer noch ziemlich sicher, dass wir da deutlich unter 56 Mrd. bleiben... Aber ja, das kann man natürlich nicht genau in Zahlen fassen. Trotzdem ist die Aussage, dass das Geld für Straßen und Brückensanierung aus dem allgemeinen Steuertopf kommt und dadurch kein Geld mehr für "dringendere" Sachen da ist, völliger Quatsch.

  • Wir sind bei ~56 Milliarden Einnahmen durch KFZ-Steuer+ Mineralölsteuer+ Mauteinnahmen im Vergleich zu 17 Milliarden Investition in das Straßennetz.


    Alleine die Kosten für Unfälle liegen wohl bei grob 30 Milliarden. Die Kosten lassen sich schwierig richtig ermitteln, daher gibts da keine seriöse Rechnung. Durch Lärm/Abgase wird ja z.b. auch die Gesundheit angegriffen. Wieviel Prozent der Bevölkerung sterben dadurch früher an einem Herzinfarkt oder bekommen Krebs? Schwer das seriös in Zahlen auszudrücken - und ein Toter kostet ja auch nichts. Teuer wären dann nur die entgangegen Steuereinnahmen oder höheren Gesundheitskosten, wenn derjenige nicht stirbt sondern behandelt wird oder ein Pflegefall ist. Ein Rentner der stirbt würde sich wohl sogar positiv auf die Kosten auswirken.:D



    Polizei und Feuerwehr da rein zu rechnen ist imo nicht sinnvoll, die haben ja nun wirklich auch andere Aufgaben.


    Joa, nur könnte man dann vermutlich einen großeren Anteil an Personal abbauen und damit die Ausgaben für die Polizei kräftig senken.
    Ich bin mir sehr sicher, dass viele Stellen bei der Polizei nur durch den hohen Betreuungsaufwand im Straßenverkehr existieren. Es gibt ja sogar mancherorts eine Autobahnpolizei. Klingt jetzt nicht so, als würden die sich nur um Fahrraddiebstahl kümmern und einmal im Jahr investieren die mal ihre Frühstückspause um einen Unfall abzusichern.;)


    Eigentlich hab4n wir aktuell mehr als genug Geld. Der Wirtschaft geht es relativ gut. Jetzt müsste man eigentlich die Steuern erhöhen um deutliche Überschüsse zu erwirtschaften. Z.b. könnte man zusätzlich eine Maut einführen ;)
    Mit den zusätzlichen Einnahmen kann man dann Schulden abbauen, modernisieren (straßen, schulen, etc.), Rücklagen bilden, etc.. Denn eigentlich gehts uns gerade super, wir haben relativ wenig Arbeitslosigkeit usw. Das kann in 10 Jahren ganz anders aussehen und dann haben wir eine marode Infrastruktur und auch kein Geld mehr.

  • Alleine die Kosten für Unfälle liegen wohl bei grob 30 Milliarden. Die Kosten lassen sich schwierig richtig ermitteln, daher gibts da keine seriöse Rechnung. Durch Lärm/Abgase wird ja z.b. auch die Gesundheit angegriffen. Wieviel Prozent der Bevölkerung sterben dadurch früher an einem Herzinfarkt oder bekommen Krebs? Schwer das seriös in Zahlen auszudrücken - und ein Toter kostet ja auch nichts. Teuer wären dann nur die entgangegen Steuereinnahmen oder höheren Gesundheitskosten, wenn derjenige nicht stirbt sondern behandelt wird oder ein Pflegefall ist. Ein Rentner der stirbt würde sich wohl sogar positiv auf die Kosten auswirken.:D


    Mag ja sein, aber dadurch wird die Staatskasse ja nicht belastet. Die 30 Milliarden da einzurechnen, ist doch völliger Unsinn. Genau deshalb zahlt man ja monatlich in die Haftpflichtversicherung ein. Behandlungskosten sind auch durch die Krankenkassenbeiträge abgedeckt, damit kannst du doch nicht argumentieren wenn es um Steuern geht...

  • Die Situation bei der Post ist ziemlich fatal,
    da werden andere Unternehmer mit genutzt als Filiale
    (was von den Öffnungszeiten oftmals besser ist), aber zu miesen Konditionen.
    Massig Stellen werden geschlossen / abgebaut. Bahn ja ähnlich, auch da werden zu viele Strecken still gelegt, zu wenige Wagen eingesetzt, Leute zusammen gepfercht, am falschen Ende gespart.
    Die Bahn gehört subventioniert um die Straßen zu entlasten, gerade auch in Sachen Güterverkehr,
    statt dessen privatisiert man munter. Bloß investieren private Investoren bloß in die Bereiche,
    die Gewinn versprechen, womit man dann als Staat halt auf den negativen Aspekten sitzen bleibt.
    Besonders gruselig finde ich den Trend, staatliche Gebäude an private Investoren zu verhökern (oder selber Firmen dafür zu gründen), sie dann zurück zu mieten / pachten und am Ende mit Garantiesumme zurück zu übernehmen. Logischerweise so, dass der Investor dabei verdient, womit der Staat dann folgerichtig drauf legt. Aber man hat halt in der eigenen Legislaturperiode dann Veräußerungsgewinne,
    eine schön lange Laufzeit und die Zeche zahlen später andere. Prima, ganz großes Kino.


    Siehe auch die derzeitige Lage der Post:
    Die Zusteller sind unterbesetzt, überarbeitet, unterbezahlt (selbst wenn sie noch die besten Löhne bekommen sollten, die Touren werden ständig größer und länger, die packen das in der vorgegebenen Zeit nicht und investieren entweder zusätzlich Freizeit oder tragen nur noch alle zwei Tage aus) und teilweise nicht mal mehr
    unserer Sprache mächtig - während der Streikzeit haben wir Pakete zugestellt bekommen
    von jemandem, der nicht mal unseren Namen vom Schild abschreiben konnte.
    Bestimmt war das Paket btw. für die Eisdiele in der Straße einige Häuser weiter,
    die waren durchaus daheim und hätten das selber annehmen können, hat er aber wohl nicht gefunden.


    Der hatte zwar einen Bekannten dabei, der ihm helfen sollte, aber so kann das nichts werden.
    Dem Zusteller mache ich keinen Vorwurf, ich könnte auch keinen Namen in einer mir unbekannten
    Schrift anständig abmalen - aber wie kann ich so jemanden mit einer solchen Aufgabe betrauen?


    Und die Telekom ist doch privatisiert ebenfalls eine einzige Katastrophe.
    Und das, obwohl sowohl die Telekom, als auch die Post durchaus anständige Gewinne machen.
    Aber bei den Mitarbeitern wirkt sich das leider nicht aus, der Kunde bekommt auch wenig davon ab - das Geld geht an die Anleger und damit ins In- und Ausland. Zwar wird es dann wohl erneut investiert, aber eben nicht verkonsumiert.


    Wir haben immer mehr Niedriglohnarbeitsplätze, wo kaum genug übrig bleibt, um sie zu besteuern.
    Dadurch steigt der Anteil der indirekten Steuern ja auch ständig. Sprich Umsatzsteuer und Co. gegenüber Lohn- bzw. Einkommensteuer (neuere Zahlen wären schick, Trend 2015).
    Allerdings werden wir nie einen Mindestlohnwettbewerb gegen die dritte Welt gewinnen können,
    es wäre also mal an der Zeit, dass wir wieder mehr in Bildung und qualifizierte Arbeitnehmer investieren.
    Blöderweise gucken alle bloß noch auf Quartalsberichte -.-

    "Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur." Oscar Wilde


    "Millionen Menschen sehnen sich nach Unsterblichkeit - und wissen an einem verregneten Sonntag Nachmittag doch nichts mit sich anzufangen." Susan Erks


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  • Genau deshalb zahlt man ja monatlich in die Haftpflichtversicherung ein. Behandlungskosten sind auch durch die Krankenkassenbeiträge abgedeckt, damit kannst du doch nicht argumentieren wenn es um Steuern geht...


    Die Haftpflicht deckt afaik nur Schäden an anderen, nicht an dir. Das zahlt dann die Krankenversicherung. Meiner Erfahrung nach sind "selbstunfälle" nichtmal selten - in den Graben gefahren/Baum getroffen etc. Bei einer Berufsunfähigkeit entstehen ja auch eine ganze Reihe an Schäden für den Staat. Sei es dauerhaft H4, entgangene Steuereinnahmen usw. Da stellen sich afaik auch die Haftpflichtversicherungen gerne mal an statt vernünftig zu zahlen.


    Die Krankenkassen erheben keine Extra-Gebühren, wenn du ein PKW-Fahrer bist. D.h. hier wird der PKW Verkehr von den Krankenkassen subventioniert. Alle müssen höhere Beiträge zählen. Also ist es nur fair, wenn man diese Milliarden dem PKW-Verkehr an anderer Stelle wieder abnimmt.
    Die groben 40 Mrd. die übrig sind, sind nicht viel. Der Straßenverkehr hat ja gewaltige Auswirkungen. Ist vllt ganz gut vergleichbar mit einem großen Unternehmen: erhöht es den Mitarbeitern das Gehalt um kleine Summen entstehen trotzdem gewaltige Kosten. Alleine hinter Posten wie Abgasschäden an Gebäuden (nicht an Personen, das dürfte teurer sein) würde ich Milliarden vermuten. Nur zahlt eben Köln die paar Millionen für die Sanierung des Doms - und nicht der Verkehrsminister.



    Allerdings werden wir nie einen Mindestlohnwettbewerb gegen die dritte Welt gewinnen können


    Wir müssen uns nur weit genug herabwirtschaften, dann geht das.:D

  • Der PKW-Verkehr wird von den Krankenkassen subventioniert? Naja, man kann es sich auch schön rechnen. Die Kernaussage war doch nach wie vor, dass durch die Straßensanierungen kein Geld für Investitionen in die Bildung da ist. Immerhin sind wir davon jetzt weg, das ist ja schon ein Fortschritt.


    Du willst also, dass PKW-Fahrer mehr bezahlen, weil sie ein höheres Risiko haben, einen Unfall zu haben? Wenn du den Gedanken weiter führst, müsste man auch Raucher, Extremsportler und Menschen, die Alkohol trinken, höher belasten. Und dann natürlich noch die Menschen, die keinen Sport treiben und übergewichtig sind. Das kann nicht wirklich das Ziel sein, die Krankenversicherung ist nicht ohne Grund eine Solidargemeinschaft.


    Übrigens sind 40 Milliarden glaube ich deutlich mehr als du denkst. Das sind ~500€ pro Jahr und Bürger in Deutschland. Über Steuererhöhungen kann man von mir aus reden, aber nicht bei den PKW-Fahrern. Die zahlen jetzt schon mehr als genug.

  • Mag ja sein, aber dadurch wird die Staatskasse ja nicht belastet. Die 30 Milliarden da einzurechnen, ist doch völliger Unsinn. Genau deshalb zahlt man ja monatlich in die Haftpflichtversicherung ein. Behandlungskosten sind auch durch die Krankenkassenbeiträge abgedeckt, damit kannst du doch nicht argumentieren wenn es um Steuern geht...


    Die sogenannten externen Kosten des Straßenverkehrs muss man, sofern man es vollständig betrachten möchte, mit einberechnen. Das ist kein Unsinn sondern volkswirtschaftlich präzise. Jeder Verkehrsunfall erzeugt externe kosten, z.B.: Produktionsverluste (Nettoproduktionsverluste durch Arbeitszeitverluste und Kosten der Stellenwiderbesetzung (beispielsweise bei Todesfällen)), Hilfsmittelkosten (Kosten der medizinischen Behandlung, die nicht durch Versicherungen abgedeckt sind), Verwaltungskosten (Kosten von Polizei, Justiz und Versicherungsunternehmen)


    Hinzu kommen noch die humanitären Unfallkosten (Fachbegriff ist Risk-Value). Dabei wird versucht einen Wert für beispielsweise Leid, Trauer und Schmerz von Verletzten und Hinterbliebenen usw. zu ermitteln. Wie die anderen bereits schrieben ist das natürlich schwierig. Aktuell wird ein Verkehrstoter mit 1,5 - 1,7 Millionen Euro als volkswirtschaftlicher Kostenpunkt angesetzt, ein Schwerverletzter mit 13% davon und ein Leichtverletzter mit 1%. Man kann natürlich ethisch/ moralisch darüber streiten...


    Weitere externer Kostenpunkte des Straßenverkehrs sind Subventionen, Natur und Landschaft, Klimakosten, Luftverschmutzung und Lärmkosten.


    In Summe sagt man (Quelle: INFRAS), dass die externen Kosten (zwischen 2005 und heute) so bei etwa 80-120 Mrd. Euro pro Jahr für den gesamten Straßenverkehr in Deutschland liegen.
    Dabei bildet der Individualverkehr mit dem PKW den größten Posten (ca. 65%), im Durschnitt kosten 1.000 gefahrene PKW-Kilometer die Staatskasse bzw. den Steuerzahler 61,50€. Ums zu verdeutlichen, diese Kosten werden alleinig durch die öffentliche Hand, als durch uns alle getragen.


    Ergänzender Link dazu: http://www.bpb.de/gesellschaft…welt/61374/externe-kosten


    Der PKW-Verkehr wird von den Krankenkassen subventioniert? Naja, man kann es sich auch schön rechnen.


    Aber selbstverständlich. Solidargemeinschaften/-kassen dieser Art subventionieren immer die sogenannten Risikogruppen, das ist quasi ihr Markenkern. Die Beitragszahler mit einer positiven Versicherungsbilanz zahlen für diejenigen mit, die eine negative Bilanz haben. Ansonsten würde ja jedes dieser Systeme kollabieren.

    der alfredo



    Artikel 22a der Berliner Landesverfassung:
    "Wer aus einer Sektlaune heraus oder wegen einer verlorenen Wette das Brandenburger Tor in die Luft sprengt, geht dann straffrei aus, wenn er die Sehenswürdigkeit originalgetreu wieder aufbaut sowie der Stadt den durch die entgangene Nutzung entstandenen Schaden ersetzt."


  • Du willst also, dass PKW-Fahrer mehr bezahlen, weil sie ein höheres Risiko haben, einen Unfall zu haben?


    Im Endeffekt ja, allerdings nicht bei den Krankenkassen. Raucher zahlen z.b. auch sehr hohe Tabaksteuern und spülen so grob 14 mrd jährlich in die Kassen. Ob das ihre höheren Gesundheitskosten deckt: keine Ahnung. Zumal sie ja meistens jünger sterben, daher mag man ihnen die niedrigeren Rentenkosten noch positiv anrechnen können.:D
    Bei den Rauchern argumentiert ja auch niemand, dass die 14 mrd für bessere Raucherinfrastruktur (überdachte beheizte Raucherplätze oder so) ausgegeben werden müssen. Das geld landet dann halt z.b. in Schulen und der Nachwuchs zahlt dann irgendwann hoffentlich in die Krankenkassen ein - und gibt das Geld so wieder zurück an den Raucher.
    Wenn im PKW-Verkehr Milliarden abgezapft werden: ebenso.


    Der Staat sollte im Endeffekt zusehen, dass für ihn am Ende eine null bei rauskommt. Für Deutschland gibts Einschätzungen, dass der Straßenverkehr ein deutliches Defizit erzeugt. Siehe Alfredos 80-120 mrd. TU-Dresden spricht von 90 mrd. Ob das nun in dieser Höhe so hinhaut seit dahingestellt, aber ich denke, dass man eine zusätzliche Maut durchaus einführen sollte. Man muss ja nicht auf exakt plus minus null kommen, aber etwas stärker darf man durchaus zulangen.


    Über Steuererhöhungen kann man von mir aus reden, aber nicht bei den PKW-Fahrern. Die zahlen jetzt schon mehr als genug.


    Das sagen dummerweise alle Seiten.


  • Der Staat sollte im Endeffekt zusehen, dass für ihn am Ende eine null bei rauskommt. Für Deutschland gibts Einschätzungen, dass der Straßenverkehr ein deutliches Defizit erzeugt. Siehe Alfredos 80-120 mrd. TU-Dresden spricht von 90 mrd. Ob das nun in dieser Höhe so hinhaut seit dahingestellt, aber ich denke, dass man eine zusätzliche Maut durchaus einführen sollte. Man muss ja nicht auf exakt plus minus null kommen, aber etwas stärker darf man durchaus zulangen.


    Auf der anderen Seite darf man auch nicht vergessen welche enormen öffentlichen Einnahmen aus dem ganzen volkswirtschaftlichen Umfeld des Straßenverkehrs, der heimischen Autoindustrie usw. entstehen. Ich finde wenn man über die Kostenseite diskutiert, muss man auch die Einnahmenseite betrachten insbesondere wenn es sich um einen so wichtigen (Produktions)Faktor wie die Infrastruktur dreht. Allein die ganzen Einkommenssteuern (zumindest anteilig) aus den branchenspezifischen Beschäftigungsverhältnissen gehören für mich in diese Bilanz.


    Ich persönlich lehne eine PKW-Maut (die bis dato diskutierten Formen) ab, nicht zuletzt da sie nicht ansatzweise nach dem Verursacherprinzip differenziert. Warum soll ein Wenig Fahrer mit beispielsweise 10.000km pro Jahr, der sich 1 mal pro Monat auf der Autobahn bewegt denselben Anteil an der Straßennetzfinanzierung leisten wie der Viel Fahrer, der 100.000 km pro Jahr abreist und regelmäßig die Highways der Republik nutzt?

    der alfredo



    Artikel 22a der Berliner Landesverfassung:
    "Wer aus einer Sektlaune heraus oder wegen einer verlorenen Wette das Brandenburger Tor in die Luft sprengt, geht dann straffrei aus, wenn er die Sehenswürdigkeit originalgetreu wieder aufbaut sowie der Stadt den durch die entgangene Nutzung entstandenen Schaden ersetzt."

  • Auf der anderen Seite darf man auch nicht vergessen welche enormen öffentlichen Einnahmen aus dem ganzen volkswirtschaftlichen Umfeld des Straßenverkehrs, der heimischen Autoindustrie usw. entstehen. Ich finde wenn man über die Kostenseite diskutiert, muss man auch die Einnahmenseite betrachten insbesondere wenn es sich um einen so wichtigen (Produktions)Faktor wie die Infrastruktur dreht. Allein die ganzen Einkommenssteuern (zumindest anteilig) aus den branchenspezifischen Beschäftigungsverhältnissen gehören für mich in diese Bilanz.


    Zum einen allein der Teil. Dann musst du bedenken, dass Millionen Pendler das Straßennetz nutzen, um zu Ihrer Arbeit zu gelangen. Dadurch werden vermutliche auch Milliarden erwirtschaftet. Dann der Teil, der durch Lieferungen über die Straße erwirtschaftet wird. Ohne diese Lieferungen würde doch kein Unternehmen mehr funktionieren. Also wenn man schon den Teil der Umweltfaktoren rein rechnet, dann gehört der Teil auf jeden Fall auch mit rein. Externe Einnahmen des Straßenverkehrs hat wohl noch keiner berechnet, aber stell dir einfach Deutschland mal ohne Autobahnen vor. Der Volkswirtschaftliche Schaden dürfte deutlich höher liegen als die externen Kosten.

    Quote

    Aber selbstverständlich. Solidargemeinschaften/-kassen dieser Art subventionieren immer die sogenannten Risikogruppen, das ist quasi ihr Markenkern. Die Beitragszahler mit einer positiven Versicherungsbilanz zahlen für diejenigen mit, die eine negative Bilanz haben. Ansonsten würde ja jedes dieser Systeme kollabieren.


    Mir ist durchaus klar, wie so ein System funktioniert. Aber ob Autofahrer jetzt wirklich als Risikogruppe zählen? Ich habe jetzt keine Lust, irgendwelche Zahlen raus zu suchen, aber ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass das nicht so ist. Vor allem, weil ~95% in Deutschland zu dieser Gruppe zählen werden.


    Nebenbei bemerkt sind die Zusatzeinnahmen durch die Maut im Vergleich zu den restlichen Einnahmen sowieso ein Witz. Wir reden hier von ~500 Millionen, die spielen nun wirklich keine Rolle.

  • Warum soll ein Wenig Fahrer mit beispielsweise 10.000km pro Jahr, der sich 1 mal pro Monat auf der Autobahn bewegt denselben Anteil an der Straßennetzfinanzierung leisten wie der Viel Fahrer, der 100.000 km pro Jahr abreist und regelmäßig die Highways der Republik nutzt?


    Am sinnigsten ist eine Steuer auf den Gebrauch. Dem kommt wohl die Mineralölsteuer am nächsten, die hat aber Nachteile (im Ausland tanken z.b.).


    Dann musst du bedenken, dass Millionen Pendler das Straßennetz nutzen, um zu Ihrer Arbeit zu gelangen.


    Man braucht aber nicht alle Straßen in ihrem derzeitigem Ausbauzustand. Vieles ist irgendwo eher unserem Wohlstand/Bequemlichkeit geschuldet als "werterzeugend". Der LKW-Lieferverkehr geht z.b. normalerweise nicht durch die kleinen Nebenstraßen.
    Es gibt auch den Vorschlag Pendler stärker zu besteuern und die Pendlerpauschale quasi umzudrehen. Teils hat eine gewisse Flucht vom Arbeitsplatz eingesetzt und Leute sind weiter nach draußen ins Umland gezogen. So ein Pendeln erzeugt also eigentlich nur Kosten - verglichen damit, dass man früher dichter am arbeitsplatz gewohnt hätte. Jemand der vor Ort pendelt (oft noch mit rad/bus/bahn) belastet Straßen usw. weniger, als jemand der täglich größere Strecken zurücklegt.
    Imho hat man damit einen Fehlanreiz gesetzt. Wenn weniger Menschen vom Umland zur arbeit pendeln müssen die Straßen seltener repariert werden, teilweise können sie weniger Spuren haben - und es kommt zu weniger Unfällen, Staus, Luftverschmutzung usw. Es ist eben nicht jede Fahrt "wertschöpfend" sondern vieles einfach Bequemlichkeit, Luxus, man hats ja. Und genau da müsste man eigentlich mehr Geld abschöpfen. Beim knapp über H4 Pendler der keine andere Wahl hat sicher nicht. Das machts so kompliziert.


    Im Endeffekt landet man dann wieder beim Verkehrsministerium, dass im Grunde eine Lobby für den Straßenverkehr ist. Güter verstärkt auf die Schiene/Wasser zu bringen? Öhmm...eher nicht so. Alternativen zum PKW zu fördern (ÖPNV/Rad)? ...

  • FFreak
    Wobei ich da tatsächlich einwerfen muss, Wohnraum in vielen Ballungsgebieten ist doch recht knapp und da stellt man automatisch die Rechnung auf, 1-2 Autos + pendeln und Haus im Grünen mit etwas mehr Platz für die Kinder gegen Stadtwohnung, die zumindest hier in München mittlerweile ziemlich unbezahlbar geworden ist. Würde man in München eine 4-5 Zimmerwohnung finden, für um die 500.000,00-600.000,00 Euro würde ich mir die Frage nicht stellen, aber die findet man einfach nicht. Für was "vernünftiges", wohlbemerkt kein Luxus legt man derzeit eher so 800.000,00 Euro hin. Für eine Wohnung, keine besondere Lage, keine besondere Ausstattung, nicht übermäßig groß. Dafür kaufe ich an anderer Stelle 2 Häuser!
    Und Stadtbezirke wie den Hamburger Süden mit dessen Mieten, gibt es in München schlicht weg nicht mehr!


    Mit Luxus hat das ganze in meinen Augen wenig zu tun. Luxus habe ich derzeit ich schwing mich aufs Rad und bin in 15 Minuten in der Arbeit. Aber so definiert das eben jeder für sich unterschiedlich!^^


    Wenn jemand mal langeweile hat, Michael Sandel - Die Grenzen des Marktes:

    Ing Gw2: Amok


    Für ein höheres Marketing Budget bei Anet, unterschreibe noch heute unsere Petition!!!

  • Zum einen allein der Teil. Dann musst du bedenken, dass Millionen Pendler das Straßennetz nutzen, um zu Ihrer Arbeit zu gelangen. Dadurch werden vermutliche auch Milliarden erwirtschaftet.


    Das greift für mich nur als Argument, wenn die Mobilität mit dem eigenen Pkw, in dem die meisten ja alleine sitzen, alternativlos ist. Das ist aber in den wenigsten Fällen so, da häufig (Ausnahmen gibt es natürlich) zahlreiche Alternativen bestehen, beispielsweise ÖPNV, Fahrgemeinschaften, Fahrrad etc.


    Quote

    Dann der Teil, der durch Lieferungen über die Straße erwirtschaftet wird. Ohne diese Lieferungen würde doch kein Unternehmen mehr funktionieren.


    Haken an er Sache ist nur, dass viele Unternehmen, die direkt oder indirekt massiven Güterverkehr in Deutschland erzeugen, ihre Einnahmen zum großen Teil im Ausland versteuern und auch die externen Einnahmen dort auflaufen, z.B. Amazon.


    Quote

    Externe Einnahmen des Straßenverkehrs hat wohl noch keiner berechnet, aber stell dir einfach Deutschland mal ohne Autobahnen vor. Der Volkswirtschaftliche Schaden dürfte deutlich höher liegen als die externen Kosten.


    Muss ich nicht, da ich bereits schrieb wie wichtig der Produktionsfaktor Infrastruktur ist. Aber auch hier ist der aktuelle Istzustand nicht komplett alternativlos.


    Quote

    Aber ob Autofahrer jetzt wirklich als Risikogruppe zählen? Ich habe jetzt keine Lust, irgendwelche Zahlen raus zu suchen, aber ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass das nicht so ist. Vor allem, weil ~95% in Deutschland zu dieser Gruppe zählen werden.


    Nein.
    Natürlich sind Autofahrer eine Risikogruppe (aktiv wie passiv), sie verursachen und/oder werden Opfer von Verkehrsunfällen. Durch die Herstellung, den Betrieb und die Entsorgung von Fahrzeugen entstehen nachweislich Belastungen des menschlichen Lebensraumes. So hat beispielsweise das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz dieses Jahr eine Studie veröffentlicht die besagt, dass pro Jahr in Deutschland ca. 7.000 Menschen an der Luftverschmutzung durch Verkehrsabgase sterben (gut doppelt so viele wie direkte Verkehrstote). Die Zahl der Erkrankten und er daraus resultierenden Gesundheitskosten sind leider nicht beziffert, liegen aber sicher bei Faktor xy.
    Europaweit sterben jährlich 310.000 Menschen vorzeitig an Herz- und Kreislauferkrankungen, die durch entsprechende Emissionen (vorwiegend Feinstäube resultierend aus Dieselabgasen) sterben. Ein kleiner Gruß aus Wolfsburg...

    der alfredo



    Artikel 22a der Berliner Landesverfassung:
    "Wer aus einer Sektlaune heraus oder wegen einer verlorenen Wette das Brandenburger Tor in die Luft sprengt, geht dann straffrei aus, wenn er die Sehenswürdigkeit originalgetreu wieder aufbaut sowie der Stadt den durch die entgangene Nutzung entstandenen Schaden ersetzt."


  • Wobei ich da tatsächlich einwerfen muss, Wohnraum in vielen Ballungsgebieten ist doch recht knapp und da stellt man automatisch die Rechnung auf, 1-2 Autos + pendeln und Haus im Grünen mit etwas mehr Platz für die Kinder gegen Stadtwohnung, die zumindest hier in München mittlerweile ziemlich unbezahlbar geworden ist.


    Die Rechnung kann aber nicht jeder aufstellen. Zwei PKW sind nicht für jeden bezahlbar. Es gibt natürlich Übergangsbereiche, zb. jemand der irgendwo vor die Stadt zieht und mit der Bahn reinpendelt, während der Partner den PKW nutzt. Ichs kenns aber teils so, dass da manche Dörfer stark gewachsen sind. Orte in denen der nächste Supermarkt mehrere Kilometer weit weg liegt. Wo es keine Arbeitsplätze gibt und die Hälfte der alten Einwohner Bauern sind. Das ist schon für die Kinder problematisch, wenn die zum Sport wollen oder mal ausgehen. Lokal gibts da wenig, d.h. viele bekommen mit 18 einen PKW geschenkt.
    Das können sich aber nur Besserverdienende leisten, dementsprechend sind das auch alles Ingenieure aufwärts. Den Fliesenleger usw. wirst du da eher nicht finden.
    Im Endeffekt teilt sich die Bevölkerung zwischen "kann sichs leisten" und "wohnt in der Hochhaussiedlung". Derartiges pendeln sollte eigentlich sanktioniert werden. Wer es sich leisten kann: ok. Aber der Staat sollte keine Anreize setzen um das noch zu fördern. Es erzeugt eine soziale Schieflage - auch auf den Dörfern.
    Natürlich muss der Staat auch dafür sorgen, dass die Wohnungen im städtischen Raum bezahlbar sind und vernünftigen Standards entsprechen. Ich denke man muss z.b. mal drüber reden, Unternehmen (Büros) in manchen Bereichen einzuschränken. Ich sehe wenig gute Gründe, außer der prestigeträchtigen Lage, warum ein Unternehmen nun zentral liegen muss. Die Mitarbeiter pendeln von sonstwo ran und nur deshalb kann man es sich leisten das Büro mitten in der Stadt zu betreiben. Eigentlich müssten sich Arbeitgeber da ansiedeln wo Arbeitnehmer sind. Eigentlich müssen Unternehmen zusehen, dass ihr Standort für Arbeitnehmer attraktiv ist. Im ländlicheren Raum sind z.b. viele lokale Unternehmen sehr engagiert dadrin den Ort zu fördern. Im Grunde muss man schon Städte wie Lübeck dazu zählen...
    In Großstädten wird sich da oft vornehm zurückgehalten.
    Wenn man Mitarbeiter sucht ist es eben ein Standortvorteil einen lokalen attraktiven Sportverein zu haben - also bekommt der Unterstützung. Oder die Schule. Oder der lokale Spielplatz. Das Unternehmen gibt also viel mehr zurück an die Gesellschaft, als manches anonymes Unternehmen in einer Großstadt.
    Ein gewisses pendeln kann man mit ÖPNV sicher auch vernünftig gestalten. In Hamburg kann man ja z.b. von Stade/Pinneberg/Norderstedt aus noch sehr gut aus reinpendeln, einfach weil da alle 10-20 Min eine Bahn fährt und die Fahrtzeiten auch ok sind. Wenn jetzt aber jemand irgendwohin zieht wo er wirklich nur mit dem PKW wegkommt läuft was verkehrt. Da wird dann die schöne Wohnlage gegen Umweltverschmutzung, größere Straßenbelastung, mehr Unfälle, Stau, etc. getauscht. Die Anwohner an den jeweiligen Einfallsstraßen bedanken sich dann, die dürfen mit einer hoheren Verkehrsbelastung den Luxus anderer ausbaden. Ich halte das aus Sicht der Gesellschaft für ökonomischen und ökologischen Unfug.



    Und Stadtbezirke wie den Hamburger Süden mit dessen Mieten, gibt es in München schlicht weg nicht mehr!


    Kenn München echt schlecht. Es ist aber nicht unbedingt zwingend notwendig "in" München zu wohnen. Ich glaube von Fürstenfeldbruck pendelt man auch nicht soooo lange mit der Bahn rein?
    Soweit ich weiß hat München aber echt miese Bahnverbindungen...
    Die Frage ist aber auch: Woher kommen die Mitarbeiter für die Münchener Unternehmen? Wenn die Mitarbeiter Schwierigkeiten haben zu einem zu kommen wird man als Arbeitgeber unattraktiv. Und überlegt sich, ob man nicht doch einen Standortwechsel vorzieht - oder sich garnicht erst dort ansiedelt. Dauert Jahrzehnte, wird nicht von heute auf morgen passieren.
    Für Polizisten mit ihren 2000€ oder so sollen Städte wie München/Hamburg z.b. sehr problematisch sein. Im Grunde können Unternehmen die ihren Angestellten keine 5000€ im Schnitt zahlen nicht nur ein "luxus Einzugsgebiet" haben. Der Arbeitnehmer schaut doch auch wieviel er verdient und wieviel ihn der arbeitsweg/wohnlage kostet. Andere Unternehmen mit billigeren Einzugsgebieten haben dann einen Standortvorteil.
    Durch das billige pendeln befreit man Unternehmen teilweise von ihrer Pflicht sich (sozial) zu engagieren.http://www.zeit.de/2015/37/mit…ehmen-grundschule-provinz
    Gibt viele derartige Beispiele. Gängig sind ja Werksbusse die die Mitarbeiter am Bahnhof einsammeln. Im Büro das man mal das Kind da parken kann und niemand rumjammert.
    Z.b. fände ich es in HH sinnvoll, wenn sich Unternehmen verstärkt im Süden ansiedeln würden. Vielfach liegen Unternehmen ja auch außerhalb. Denke man sollte das stärker fördern - und eben über unattraktiveres pendeln auch teils erzwingen. Wenn man dann die Infrastruktur noch etwas ausbaut...siehe Lübeck: haben eigentlich keine schlechte Lage. Man könnte sicher noch ein bisschen die Bahnanbindung verbessern. Aber im Grunde liegen sie nichtmal schlecht. Sind trotzdem pleite und haben afaik nur einen großen Arbeitgeber (dräger) an dem alles hängt.
    Läuft im Endeffekt also auf ein paar große Städte in die alle zur arbeit reinpendeln hinaus. Oder man schaffts mehr Arbeitsplätze in der Fläche zu verteilen wodurch man es sich eher leisten kann dichter am Arbeitsplatz zu wohnen.

  • Der Artikel könnte ruhig etwas kritischer sein, auch wenn man bei einem Nachruf immer ein bisschen vorsichtiger ist.
    Definitiv einer der wenigen ganz großen dt. Politiker und jemand mit sehr klugen Meinungsäußerungen. Sehr schade um ihn.


    http://www.zeit.de/politik/aus…dukte-israel-eu-beschluss
    Sehr schön. Finde es zwar durchaus fragwürdig derartige Artikel überhaupt zu importieren, aber immerhin.

  • Wer das kaufen will, solls kaufen können und wer was dagegen hat, lässt es halt. Ich persönlich hätte da kein Problem mit, die Leute da müssen ja auch von irgendwas leben ;)

  • Irgendwovon leben will jeder, auch Nordkorea. Siedlungen/Kolonien sind aber jetzt nicht die feine englische Art und sollten eigentlich mit strikten Sanktionen belegt werden.
    Soweit ich weiß werden z.b. russische Produkte aus der Krim auch mit einem Importverbot belegt.


    Das Hauptproblem ist imho, dass beide Seiten mit dem aktuellen Stand hochzufrieden sind. Die israelische Seite muss sich nicht mit einem echten Nachbarland auf Augenhöhe herumschlagen - oder in einer ein-Staaten Lösung die Palestinenser in ihr Land integrieren, ihnen Wahlrecht zugestehen etc.
    Die palestinensische Seite hat radikale Spinner am Steuer (hamas), die vom Konflikt leben. Wäre Friede Freude Eierkuchen würden die ihres "Existenzssinns" (wenn man da von Sinn sprechen mag...) beraubt werden. Im Endeffekt sind also beide Seiten mit dem aktuellen Konflikt hochzufrieden. Die Bevölkerung nun aber nicht unbedingt. Beide Seiten der Bevölkerung würden wohl lieber in Sicherheit und Frieden leben.
    Da nun aber beide Seiten in einem Dauerkrieg leben, beide Seiten dafür persönliche Abstriche machen müssen, in lebensgefahr leben, etc. gewinnen die rechtsextremen immer mehr an Einfluss. Die dann die andere Seite deportieren (Lieberman) wollen, sich gegenseitig hochsprengen oder sonstwas. Soll heißen: desto länger der Konflikt läuft, umso verhärteter werden die Fronten. Man sieht ja aktuell, dass die Bevölkerung mit Messern aufeinander losgeht - und es sind ja nicht nur die Palestiner. Israelis haben ja auch schon ausversehen mal den falschen gelyncht, weil sie ihn für einen araber hielten. Oder Anschläge verübt. Das wird von beiden Seiten auf Dauer nur heftiger und heftiger werden. Es sei denn man bricht aus diesem Schwebezustand aus, löst irgendwie die Länderfrage und verbessert die Lebenssituation.
    Auf Dauer befürchte ich nämlich, dass sich Israel so in gewaltigere Probleme begibt. Aber wer weiß wie es mit Ägypten und den anderen Ländern der Region weitergeht. Da kann Israel nicht noch eine starke Hamas an der Backe gebrauchen, wenn sie ggf. den Sinai besetzen müssen oder was weiß ich. In Jordanien stammen wohl ~50% von Palästinensern ab, auch da mag es mal zu Unruhen kommen. Beides vllt nicht innerhalb von zwei Jahren, aber innerhalb von zwei Jahren hat man die Probleme mit den Palästinensern sicher auch nicht gelöst. Andererseits sieht man ja an Deutschland und Frankreich, dass man sich durchaus friedlich einigen kann - nach Napoleon, WW1+WW2 und was weiß ich nicht noch allem. Braucht halt Zeit. Wäre schön, wenn die beiden da unten sich auch irgendwann ähnlich zusammenraufen könnten.

  • Wer es kaufen will, soll... scheitert halt an anständigen Kennzeichungspflichten, Transparenz und fehlendem Verbraucherschutz

    "Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur." Oscar Wilde


    "Millionen Menschen sehnen sich nach Unsterblichkeit - und wissen an einem verregneten Sonntag Nachmittag doch nichts mit sich anzufangen." Susan Erks


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