Politikthread

  • @ Alfredo
    weder kann ich deine Fragen beantworten, noch steht mir der Sinn danach, denn dann müßte ich mich ja mühsam in die Untiefen von gesetzestexten nebst ihrer adäquaten interpretation stürzen, was jedoch genau das ist, was ich für komplett überflüssig halte. Warum machst du dich zum hobbyistischen Rechtsexperten, Alfredo? das lenkt dich doch nur ab. Deswegen bekommen wir doch ständig so quatschige Themen serviert, für die es sowieso keinen Königsweg gibt... und die zumeist nicht viel mehr als Symbolwirkung haben bezogen auf die Anzahl der Betroffenen.
    bei dieser homo-Adoptionsgeschichte ist ein unveänderliches Element, die staatliche Kontrolle bezüglich des Kindswohls. Wer aktuell diesen Mechanismen vertraut, der kann das auch weiterhin machen. Deswegen erachte ich das Kindswohl als nicht anders gefährdet, als es ohnehin bereits durch die Umstände bestimmt wird.
    Die großflächige Symbolwirkung allerdings, die diese rechtliche Gleichstellung erzeugt, halte ich für einen wichtigen Fortschritt, von denen wir leider nicht viele zu verzeichnen haben.
    Wir haben ein Apartheids-System, welches D zu einem klassichen Unrechtsstaat wandelt, auch wenn Systemapologeten es mit aller Macht in Abrede stellen. Deswegen ist dieser kleine Schritt sowas wie ein Lichtfunken in der Dunkelheit.
    Du magst jetzt die Stammtischnähe rügen, aber vorher solltest du gründlich darüber nachdenken, ob die pauschalierte Diskreditierung des Stammtisches nicht auch eine enorm elitäre Geste darstellt, die innerhlb einer eigentlich egalitär konzpierten Demokratie regelrecht herrenmenschlich ins Gesicht spuckt. Immerhin sitzen normale Bürger an diesen Stamtischen, auch wenn die Metapher "Stammtisch" durch dekadenlangen medialen Mißbrauch inzwischen ziemlich zuverlässig mit Dummheit&Extremismus assoziiert wird.


    Meines Erachtens solltest du ruhig mal einen Blick über den Zaun riskieren, damit nicht ungünstige Umstände daz führen, daß du selber mal hinter diesem landest. Denn das kann jedem passieren, wenn sich ein paar widrige Umstände simulatn ereignen.
    Diese "höhere Macht", die ich unlängst erwähnte, hat sich als "das Amt" herausgestellt, dem ich das schuldig bin, was mir von der Antisozialbehörde vorenthalten wird, sodaß die mich jetzt gepfändet haben. Vollkommen irre, mit 525€ Rente "verdiene" ich zuviel, um Wohngeldberechtigung zu erlangen,, weshalb weder Versicherungen noch Schornsteinfeger oder Heizkosten unterstützt werden...und GEZ zahl ich auch noch ganz brav :)
    Nachdem das Familienzerschlagungsprogramm erfolgreich durchgezogen wurde, scheint jetzt das finale Ausrottungsprogrammm angelaufen zu sein, denn eigentlich dürfte ich weit unterhalb des Pfändungsfreibetrags liegen, was jedoch irgendwie galant wegignoriert wird von den Kapos da in der Fascho-Verwaltung.
    So mein lieber Kenner der gesetze, nun erkläre mir bitte mal, weshalb man D noch als Rechtsstaat bezeichnen sollte.


    @ Sanni
    den Beitrag habe ich bisher nur bis 1:30 gesehen, aber ich bin zutiefst beeindruckt von der Argumentationslogik, die dort an den Tag gelegt wird. Daß wir von der bunten Medienwelt gezielt desinformiert werden, ist schließlich eine meiner Behauptungen, mit denen ich hier ständig baden gehe :)
    "Blafasel" wird sowas genannt. Vermutlich, weil man sowas wder beim SPON noch bei der Bild findet, und dann kann's sowas wie absichtlich vermatschte Neuronen ja gar nicht geben ;)



    @ FFreak
    wenn du wirklich nicht begreifen kannst, daß auch Monsanto immer mit drin hängt, dann hast du noch einiges vor dir. Wenn 150 transnational tätige Konzerne, die auch noch untereinander durch Beteiligungen verbunden sind, das globale Wirtschaftsgeschehen entscheidend beeinflussen wenn nicht sogar beherrschen, dann mußt du davon ausgehen, daß alle diese Firmen ihre finger mit im spiel haben, wenn irgendwo ein konflikt zu kriegerischen Auseinandrsetzungen eskaliert, die besatzung durch fremdmächte mit beinhalten.
    Das mit den Ethnien und Religion steck dir mal getrost an den Hut. Das ist das Märchen für News-Konsumenten, die ja angeblich auf sowas stehen sollen.
    übe dich mal an dem gedankenspiel, daß die NATO die größte, skrupelloseste und erfolgreichste Terrororganisation auf dem Planeten ist. Davon ausgehend werden viele Phänomene deutlich plausibler. Da kommt man dann plötzlich völlig ohne Religion und Ethnie aus, die komischerweise hauptsächlich dort Probleme bereiten, wo simultan noch handfeste Gewinninteressen Dritter mit im Spiel sind. nur mal als Gedankenspiel, FFreak, auch wenn es im Morgenmagazin keinen Bericht dazu gab ;)


  • Ich weiß, dass die Gesellschaft in der man auswächst einen sozialisiert. Ich bin jeden Tag mit Ausländern aus verschiedenen Kulturkreisen zusammen und weiß, dass der Begriff normal in einem westlich-deutschen Sinne wenig Nutzen hat, weil in anderen Kulturkreisen andere Dinge normal sind. Dass insofern in anderen Ländern wie z.B. Syrien die Menschen anders ticken als wir, hätte mich überhaupt nicht verwundert, ich hätte es eher erwartet - bis dato hatte ich es entweder mit integrierten Ausländern zu tun oder mit Auslandsstudenten und die sorgen immer wieder für - nicht böse gemeint! - Belustigung, weil eben die Frage nach normal/unnormal zum Gutteil eine Frage der Erziehung ist. Dass es in Syrien aber tatsächlich eine Jugend gibt die in einem liberal-westlichen Verständnis normal ist hat mich tatsächlich gewundert, eben weil es in den Medien auch nie einen Gegenpol gibt zu dem "Muslim-Terrorist-Extremist-Krieg"-Einheitsbrei.


    Ich weiß zwar die Berichterstattung funktioniert, ich weiß auch was Stereotype und Klischees sind aber etwas zu wissen, scheint mir, bewahrt einem am Ende doch nicht davor selber davon vereinnahmt zu werden. Bin irgendwie richtig froh, auch wenn es makaber klingen mag, dass hier ein Asylantenheim in der Gegend ist; ansonsten kommt man im Alltag wohl einfach kaum mit leibhaftigen Menschen aus diesen Regionen jemals in face-to-face Kontakt.


    Hätte doch nicht gedacht, dass die mediale Berichterstattung meinen Kopf bereits so sehr gefickt hat, dass ich von einem syrischen Dio-Fan überrascht wurde. Es wäre wirklich schön würden derartige Facetten auch ihren Weg in die Medien schaffen, anstatt stets nur Krawalle zu zeigen; eben zeigen, dass es auch anders geht. Doch das würde dann manch einer wohl, in Anlehnung an so manch deutsche Debatte, als Verharmlosung bezeichnen oder als den vergeblichen Versuch die Probleme unter den Teppich zu kehren. Arte versucht es ja dann und wann, aber das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich würde gerne mal ein Ägypten, Syrien oder aktuell auch Mali sehen abseits von Tätern und Opfern.


    Wieso sollte man über solche Leute berichten? Wenn sich Partei A und B bekriegen und Partei C deswegen flieht, ist Partei C zwangsläufig anders als A und B... Nebenbei galt Syrien ja als moderat, nur die importierten Jihadisten sind die Extremisten, über die man liest (Die komischerweise vom Westen unterstützt werden, nur um sie in Mali zu bekämpfen).


    Ich dachte das ganze fing mit friedlichen massenprotesten an, von daher verwunderts mich nicht.


    Ja, die Ursprungsbewegung war laizistisch und hatte den Westen als Vorbild. Sieht man ja besonders gut in Ägypten.



    Und Umweltkatastrophen sind bewusst verursacht von der Elite, die längst die Raumfahrttechnik auf den Stand von Star Wars brachte und ein intergalaktisches Imperium aufbaut? Versteh ich das so richtig?

  • ... Wieso sollte man über solche Leute berichten? Wenn sich Partei A und B bekriegen und Partei C deswegen flieht, ist Partei C zwangsläufig anders als A und B... Nebenbei galt Syrien ja als moderat, nur die importierten Jihadisten sind die Extremisten, über die man liest (Die komischerweise vom Westen unterstützt werden, nur um sie in Mali zu bekämpfen). ...


    @Urx, da widersprichst Du Dir ja schon selbst.
    In deinem vorletzten Post "konnte ich den Typen nicht mehr ernst nehmen", und jetzt zitierst Du ihn fast wörtlich. Nur findest Du das "komisch". An dieser Stelle hat Eschirf mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Das ist aber nicht komisch und auch nicht mal verwunderlich.


    Auch wenns über deinem letzten Threat an FFreak von Eschirf schon steht, erlaube ich mir mal das noch einmal zu zitieren, da man selten viele Probleme unserer Zeit so treffend auf den Punkt gebracht zu lesen bekommt.


    "... Wenn 150 transnational tätige Konzerne, die auch noch untereinander durch Beteiligungen verbunden sind, das globale Wirtschaftsgeschehen entscheidend beeinflussen wenn nicht sogar beherrschen, dann mußt du davon ausgehen, daß alle diese Firmen ihre finger mit im spiel haben, wenn irgendwo ein konflikt zu kriegerischen Auseinandrsetzungen eskaliert, die besatzung durch fremdmächte mit beinhalten.
    Das mit den Ethnien und Religion steck dir mal getrost an den Hut. Das ist das Märchen für News-Konsumenten, die ja angeblich auf sowas stehen sollen.
    übe dich mal an dem gedankenspiel, daß die NATO die größte, skrupelloseste und erfolgreichste Terrororganisation auf dem Planeten ist. Davon ausgehend werden viele Phänomene deutlich plausibler. Da kommt man dann plötzlich völlig ohne Religion und Ethnie aus, die komischerweise hauptsächlich dort Probleme bereiten, wo simultan noch handfeste Gewinninteressen Dritter mit im Spiel sind."


    Danke Eschirf!


    Und mal unter uns: wer sich ein wenig mit der jüngeren Geschichte und dem aktuellen Geschehen ehrlich auseinandersetzt, wird das irgendwann nicht mehr verdrängen können. Auch wenn gerade (über den Daumen) der Zielgruppe unter 30 offiziell ein ganz anderes Bild vermittelt wird.


    Zynisch könnte ich noch ergänzen, dass sich (wie ja vor Kurzem veröffentlicht wurde) die Todesursache Krebs trotz moderner, toller Medizin (ein Schelm ist, wer hier Ironie sucht) mehr als deutlich immer weiter durch die Gesellschaft frißt und für immer kürzere Zeitspannen auf den Grabsteinen sorgt. Ev klappts dann ja doch mit dem Verdrängen, bis das letzte Hemd genäht wird. Ist das dann für unsere Gesellschaft eine win-win Situation ? :spec:

    "Leichtsinnig sind die meisten bei der Erforschung der Wahrheit und geben sich mit den ersten besten Nachrichten zufrieden."
    "So viele Jahre auch vergehen mögen, die Natur des Menschen ändert sich nicht." Thukydides (454 v. Chr.; † wohl zwischen 399 v. Chr. und 396 v. Chr.)
    Gilde: Soul of Angel http://www.wartower.de/forum/showthread.php?t=1146805

  • Nun, den Rest des Videos tat ich mir nicht an, da seine Aussagen zu Beginn einfach lächerlich waren. Sehe den Widerspruch dennoch nicht...


    Ab wann ist jüngere Geschichte? Ich denke, ab 1. WK reicht, oder? Natürlich gab es in jedem Krieg (juristische) Personen, die ökonomische Interessen daran hatten. Allerdings ist das nicht immer ganz so einfach, festzustellen, wer das ist.
    Bsp. Naher Osten: Die USA will Öl und marschiert dort unter Vorwänden ein. Ist das nun die Schuld des Staates oder der Öl-Industrie? Selbiges mit der Waffenlobby: Die Waffenlobby freut sich natürlich über eine höhere Nachfrage. Bricht der Umsatz ein, stehen die Arbeiter auf der Strasse, schlecht für alle. Staat oder Industrie? Das Konzerne jedoch gezielt Konflikte anheizen bezweilfe ich stark.


    Vielleicht lässt mich sowas auch einfach kalt, weil es für mich völlig logisch und offensichtlich ist. Wieso also das ganze Theater mit Verschwörungstheorien (= das offensichtliche + wilde Fantasie)? So nebenbei: Finazielle Interessen Dritter finden sich überall auf der Welt. Somit ist klar, dass man bei Konfliktherden immer welche findet.

  • Ohne wirkliche Insiderinfos die man direkt und nicht mediengefiltert erhält ist es in beide Richtungen blahblah.


    Die einen können paranoid sein und verkünden die Paranoia sei keine, denn es ist "offensichtlich" und die anderen können naiv sein und appelieren an die Vernunft obwohl sie selbst falsch liegen.


    Sprich, keiner weiß was wirklich Sache ist, genausogut kann man 911-VTs diskutieren. Es gibt immer viele Meinungen und meist wird irgendeine populäre Meinung zur öffentlichen Meinung.


  • Ganz ehrlich - so inflationär, wie du das Wort Faschismus ins Feld führst, fällt es schwer, dein Gepolter, was für meinen Geschmack auch regelmässig zu viel Polemik beinhaltet dann noch komplett zu lesen.


    Versuch bitte künftig, die Kirche im Dorf zu belassen und deinen Groll ob deiner persönlichen Lebenssituation nicht ständig miteinfließen zu lassen und fahr dieses Gehetze zurück.


    Danke

    "Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur." Oscar Wilde


    "Millionen Menschen sehnen sich nach Unsterblichkeit - und wissen an einem verregneten Sonntag Nachmittag doch nichts mit sich anzufangen." Susan Erks


    Trollchen auf youtube und trollchen.com


  • Zynisch könnte ich noch ergänzen, dass sich (wie ja vor Kurzem veröffentlicht wurde) die Todesursache Krebs trotz moderner, toller Medizin (ein Schelm ist, wer hier Ironie sucht) mehr als deutlich immer weiter durch die Gesellschaft frißt und für immer kürzere Zeitspannen auf den Grabsteinen sorgt. Ev klappts dann ja doch mit dem Verdrängen, bis das letzte Hemd genäht wird. Ist das dann für unsere Gesellschaft eine win-win Situation ? :spec:


    Sorry, das ich den Thread kurz kapere. Aber hier würde mich doch eine Quelle interessieren.


    Die Anzahl der Krebserkrankungen steigt, das stimmt. Zumindest bei über 80 Jährigen, und wegen der steigenden Lebenserwartung steigt natürlich auch die Quote.
    Aber das immer mehr daran (frühzeitig-)sterben halte ich ohne Quellenangabe für ein gerücht.


    Berücksichtigt man, dass die Menschen heute im Durchschnitt viel älter als noch vor 20 Jahren werden, so geht die Krebssterblichkeit in Deutschland seit Jahren zurück.

    Korrekte Rechtschreibung ist der Healmonk des Forums. Tut niemanden weh, ist aber ungemein nützlich.


    Das schlimme an Technik -die so alltäglich geworden ist, dass man ihre Wunder kaum noch wahrnimmt- ist das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn sie plötzlich nicht mehr verfügbar ist.

  • Stellt sich dann ja zusätzlich noch die Frage, ob die Zahl der Erkrankten oder nur die Zahl der zutreffenden Diagnosen zugenommen hat. Ich vermute mal schon, dass es so einige Krebsfördernde Umweltverwutzungen gibt, aber die gibt es in der einen oder anderen Art ja auch schon länger.

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  • Stellt sich dann ja zusätzlich noch die Frage, ob die Zahl der Erkrankten oder nur die Zahl der zutreffenden Diagnosen zugenommen hat. Ich vermute mal schon, dass es so einige Krebsfördernde Umweltverwutzungen gibt, aber die gibt es in der einen oder anderen Art ja auch schon länger.


    Lässt sich so pauschal nicht sagen. Während die Zahl der Erkrankten ab einem Lebensalter von 80 Jahren wohl schon zugenommen hat, hat sich bei den Frauen wiederum aufgrund des immer präziseren Mammographie-Screening lediglich die Zahl der zutreffenden Diagnosen kurzfristig erhöt.

    Korrekte Rechtschreibung ist der Healmonk des Forums. Tut niemanden weh, ist aber ungemein nützlich.


    Das schlimme an Technik -die so alltäglich geworden ist, dass man ihre Wunder kaum noch wahrnimmt- ist das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn sie plötzlich nicht mehr verfügbar ist.

  • Sorry, das ich den Thread kurz kapere. Aber hier würde mich doch eine Quelle interessieren. ...


    Bitte überfliege den betroffenen Satz noch einmal und sehe Ihn im Zusammenhang mit dem restlichen Post.


    Bzgl meiner Aussage hier ein Zitat aus dem örtlichen Branchenprimus (Märkische Allgemeine Zeitung) vom 04.02.2013:
    "...Jeder vierte Todesfall aus dem Jahr 2011 geht in Deutschland auf Krebs zurück. Der Anteil der bösartigen Tumorerkrankungen unter den Gestorbenen sei in den vergangenen 30 Jahren um fast 25 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden zum Weltkrebstag am Montag mit...." Meine Quelle (die ich allerdings weiter nicht überprüft habe) ist das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

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  • Einige Krebsarten haben wohl (deutlich) zugenommen. Ursachen unbekannt (umweltverschmutzung, plastik/weichmacher, Pille-trinkwasser, ernährung, rauchen, ...).
    Allerdings sagt der Quote von Sanni wenig aus. Wenn weniger Leute an anderen Sachen sterben, sterben wohl mehr Leute an Krebs.
    (wer mit 20 überfahren wird stirbt nicht mit 58 an Krebs)



    wenn du wirklich nicht begreifen kannst, daß auch Monsanto immer mit drin hängt, dann hast du noch einiges vor dir.


    Wenn du deinen Sohn nach den Schulnoten gefragt hast und er fängt an dir vom Fußball am nachmittag zu erzählen...wieviel hat das miteinander zu tun?
    Wenn du mich fragst weiß der ken ziemlich genau über inhaltliche Schwächen bescheid und lenkt ganz bewusst durch das einflechten von Randthemen ab.



    Das mit den Ethnien und Religion steck dir mal getrost an den Hut. Das ist das Märchen für News-Konsumenten, die ja angeblich auf sowas stehen sollen.


    Nun, da alle Nachrichten ja deiner Meinung nach Verschwörung sind können wir hier das Thema ja beenden. Es gibt nämlich garkeinen Einsatz in Mali. Schließlich hat die Newsindustrie ein großes Interesse an Aufregern und erfindet dann regelmäßig was.
    Das mit den Ethnien und Religionen beschreibt Herr Ken btw. Ich hab mich nur darauf bezogen, dass er die Probleme zwar richtig benennt - aber keine Konsequenz daraus zieht, zumindest in der ersten Häfte.
    Er argumentiert, wenn ichs richtig in Erinnerung habe, dass man dort nur aufgrund von bla Interessen ist. Das mag richtig sein und das gehört auch kritisiert. Aber man kann daraus nicht den Schluss ziehen, dass es falsch ist dort zu sein.
    Ums grob runterzubrechen: wenn mein Nachbar böse verprügelt wird und ich helfe ihm im Rahmen den Nothilfe ists ein gutes Verhalten. Wenn ich ihm nur helfe, weil ich ihm Werkzeug geliehen habe was ich wiederhaben will ists kein sonderlich nettes Verhalten - aber dennoch ein richtiges Verhalten, immerhin helfe ich ihm.;)
    Ken hätte denselben Inhalt locker in 10 min unterbringen können. Aber statt über Noten zu reden spricht er über Fußball, ziehts dadurch in die Länge und bringt ggf erst später (oder garnicht) wesentliche infos.
    Afangs ist er z.b. garnicht auf den Konflikt mit den Tuareg eingegangen und es klang so, als würde jeder Tuareg ein Terrorist/Rebell sein - später dreht ers aber so, dass die Tuareg eben gespalten sind, islamisten aufgesprungen usw usf.
    Wenn du mich fragst: positiv gewertet verschachtelt er infos mit diversen eher unrelevanten Nebeninfos. Da ich aber nur diesen Text von ihm kenne und den nichtmal ganz mags auch einfach Stammtischgefasel, wenn auch gut unformiertes, im intellektuellen Gewand sein (sowas gibts in der "linken Ecke" gerne). Ich tendiere zur letzteren Annahme.

  • Die Bildungsministerin ist fort, lang wirke die Bildungsministerin!


    Bei diesen ganzen Fällen (sind ja nicht nur Schavan und Gutti) fragt es sich am Schluss: wer leidet eig. mehr darunter? Der/die Politiker/in (und ihre Glaubwürdigkeit als Ganzes, die ja eh schon genug angekratzt ist), oder die (jeweilige) Universität als Institution? MMn sollte man die Verantwortlichen dort nämlich auch mal in die Pflicht nehmen.

    "Life is not an easy matter... You cannot live through it without falling into frustration and cynicism unless you have before you a great idea which raises you above personal misery, above weakness, above all kinds of perfidy and baseness." - Leo Trotzki

  • Das war damals aber auch eine andere Zeit. Da konnte man die Arbeit nicht durch ein Programm laufen lassen und das hat dann genau ausgespuckt, was woher kommt. Es war damals schwierig, Plagiate zu finden. Da musste ja händisch durch diverse Literatur geschaut werden.


    Das sehe ich ähnlich. Jetzt im Copy/Paste-Zeitalter ist es ohne Frage weit aus leichter Plagiate zu finden, doch davon ab sehe ich auch die Professoren kaum in der Pflicht ihre Lebenszeit daran zu verschwenden Plagiate aufzudecken. Ohnehin sich Professoren in der Regel durch diverse Verpflichtungen eingespannt, sodass sie sich selten ausschließlich der Lehre und auch vor allem der Forschugn widmen können - Dissertationen, Hausarbeiten und etwaiges säuberlich auf Plagiate zu untersuchen dauert selbst mit Internet elendig lange, denn die entsprechenden Passagen muss man schließlich immer noch anhand der Sekundärliteratur nachvollziehen. Es mag zur Aufgabe der Universitäten gehören Plagiate aufzudecken doch ehrlich gesagt kann ich das nicht als direkte Verpflichtung erkennen; es ist ein Bestandteil der Arbeit doch durch derartige Banalitäten wird eine Menge an Arbeitszeit verschwendet die man sinnvoller nutzen könnte. Die Schuld trägt wenn dann der bzw. die Betrügerin und nicht der, der es nicht gesehen hat.



    Ob Schavan nun allerdings eine gleichwertige oder gar bessere Nachfolgerin hat? Immerhin muss man Frau Wanka zu gute halten, dass sie selber aus dem Wissenschaftsbetrieb kommt. Als ich dann allerdings las, dass sie dieser dümmlichen Idee der Elitenförderung und dem Erhalt der Studiengebühren zugeneigt ist, weiß ich nicht, was davon zu halten sei. Die Elitenförderung dient in der Regel der Stärkung der Forschung, was sicherlich begrüßenswert ist, doch diese Gelder gehen meines Wissens nicht in das eigentliche Budget der Institute ein, die dringend notwendig wären. Ich studiere an einer Eliteuniversität und genieße die Architektur eines Fliegerbunkers und höre Diskussionen darüber ob man marode Tische ersetzen sollte oder nicht eher kleben, anschließende Fachdiskussionen was in der Endabrechnung günstiger wäre (O-Ton). Überlege ich mir dann, dass ich dank der Studiengebühren in NRW mit einer netten Dreingabe - ca. 3.000€ alleine Studiengebühren - in die Zukunft starte und sehr gut weiß, dass viele Sozialschwächere diese Hürde nicht auf sich nehmen wollen, so weiß ich nicht was von der Frau Wanka zu halten sei. Gerade die Fortführung der Elitenförderung und der Beibehalt der Studiengebühren finde ich grenzwertig; das Geld der Elitenförderung könnte lieber gleich dem Budget der Hochschulen zugeführt werden damit dringend notwendige Renovierungen durchgeführt werden können, denn an deutschen Universitäten sieht es teilweise nicht besser aus als an deutschen Schulen. Die Studiengebühren in der Form beizubehalten ohne ein anständiges Konzept zur Finanzierung für Sozialschwächere anzubieten ist dreist. Ich bin per se nicht dagegen, dass Genießer der Bildungssystems später wenn sie guten Lohn verdienen auch finanziell stärker belastet werden sollten, gemessen an ihrem Gehalt - etwa einen späteren Aufschlag auf die Einkommenssteuer. Die Umsetzung in Deutschland allerdings dafür einen echten Kredit aufnehmen zu müssen inkl. Zinsen ist nicht tragbar um als ernsthafte Option durchgehen zu können. Grundsätzlich sei da überhaupt zu fragen welches Bild von Bildung die aktuelle Bildungsminsterin hat: von der Vorstellung, dass Bildung ein freies Gut, scheint sie jedenfalls wenig zu halten.


    Das Schöne, allerdings: auf Grund des förderativen Charakters in der BRD kann die Bundesbildungsminsterin ohnehin nur sehr eingeschränkt tätig werden. Wie man es auch sehen mag, bin ich in der Hinsicht froh, dass die aktuelle Regierung nicht für die Bildung der einzelnen Länder verantwortlich ist. So wenig ich von der SPD halten mag so viel weniger halte ich von der CDU/CSU und die hat - zum Glück! - in NRW immer noch ein schweres Standbein. Das mag nicht immer perfekt sein, aber dort scheint nocht die Idee zu herrschen, dass Bildung ein freies Gut wie Luft ist, eben wert, von der Gesellschaft für die Gesellschaft bezahlt werden. Es profitieren im Endeffekt alle davon, wenn die Mehrheit eine gute Bildung genossen hat und genießen kann denn nichts schadet der Dummheit mehr.

  • Für eine Ausbildung an der Universität dürften die Wohnungspreise an den Studienorten ohnehin die größere Hürde sein als etwaige Studiengebühren. Wer nicht ohnehin im Umland lebt und pendeln kann hat da nämlich auch ein echtes Kostenproblem.
    Die verlangen da ja für marode Buden, die als WG genutzt werden echte Mondpreise. Dazu dann noch Lebenshaltungskosten und das Geld, was man trotz angestrebter Lernmittelfreiheit für Fachliteratur und ähnliches aufwenden muß. Studieren ist nicht billig, die Studiengebühren sind da bloß ein Aspekt.
    studis online


    Gerade aus finanzschwächeren Großfamilien ziehen wohl viele schon vorher die Notbremse und machen lieber was duales, wo es Geld gibt bzw. suchen sich eine Lehrstelle um die Familienkasse zu entlasten.

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    "Millionen Menschen sehnen sich nach Unsterblichkeit - und wissen an einem verregneten Sonntag Nachmittag doch nichts mit sich anzufangen." Susan Erks


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  • Ich frag mich schon seit längerem, wieso man eigentlich in einer Dr Arbeit plagiieren kann. Eigentlich sollte man ja selbständig neues erarbeiten, kann also nicht kopieren. Die tralala-Lyrik außenrum zu kopieren finde ich dann zwar nicht sonderlich schön, aber auch nicht riesig dramatisch.
    Im Endeffekt ists eine Formalität. Viel interessanter finde ich dann doch, warum soviele mit Dr. Titel rumrennen, die nicht unbedingt zu den Leistungsträgern in ihrer Abteilung gehören. Irgendwie frage ich mich nämlich schon, ob die Arbeiten überhaupt inhaltlich den Anspruch erfüllen, den sie erfüllen sollten.


    Ohnehin sich Professoren in der Regel durch diverse Verpflichtungen eingespannt, sodass sie sich selten ausschließlich der Lehre und auch vor allem der Forschugn widmen können - Dissertationen, Hausarbeiten und etwaiges säuberlich auf Plagiate zu untersuchen dauert selbst mit Internet elendig lange, denn die entsprechenden Passagen muss man schließlich immer noch anhand der Sekundärliteratur nachvollziehen.


    Der Prof hat einen ordentlich zu betreuen. Wenn er dafür die Zeit nicht hat, darf er keine Betreung anbieten.
    Ich versteht auch nicht, wieso mancherorts irgendein Hiwi die Vorlesung für den Prof hält. Den Prof kann man doch eigentlich komplett aus der Lehre rauswerfen und das den Hiwi machen lassen - die Kompetenz dazu hat er ja offenbar.

  • Das sehe ich ähnlich. Jetzt im Copy/Paste-Zeitalter ist es ohne Frage weit aus leichter Plagiate zu finden, doch davon ab sehe ich auch die Professoren kaum in der Pflicht ihre Lebenszeit daran zu verschwenden Plagiate aufzudecken. Ohnehin sich Professoren in der Regel durch diverse Verpflichtungen eingespannt, sodass sie sich selten ausschließlich der Lehre und auch vor allem der Forschugn widmen können - Dissertationen, Hausarbeiten und etwaiges säuberlich auf Plagiate zu untersuchen dauert selbst mit Internet elendig lange, denn die entsprechenden Passagen muss man schließlich immer noch anhand der Sekundärliteratur nachvollziehen. Es mag zur Aufgabe der Universitäten gehören Plagiate aufzudecken doch ehrlich gesagt kann ich das nicht als direkte Verpflichtung erkennen; es ist ein Bestandteil der Arbeit doch durch derartige Banalitäten wird eine Menge an Arbeitszeit verschwendet die man sinnvoller nutzen könnte. Die Schuld trägt wenn dann der bzw. die Betrügerin und nicht der, der es nicht gesehen hat.


    Da bin ich massiv anderer Meinung.


    Das Argument von wegen "Früher gabs die tollen Möglichkeiten noch nicht, um einfach Plagiate zu erkennen" lass ich gelten. Aber wozu führt das eigentlich im Endeffekt? Praktisch stellts doch alle mit Dr. - Titel (vor 30+ Jahren) unter Generalverdacht (zumindest diejenigen wo man nicht pers. kennt und demnach selbst beurteilen kann, wie gut es im Oberstübchen von demjenigen wohl aussieht...).


    Die Aufgabe eines Doktorvaters muss es mMn sein, einwandfrei zu überprüfen, ob diese Arbeit nach sämtlichen wissenschaftlichen Standards erarbeitet wurde, oder nicht. Hat er dazu keine Zeit, oder fühlt sich nicht in der Lage, dann soll er es bitte unterlassen. Falls strukturelle Probleme wie zu wenig Professoren, die dazu bereit sind, usw. vorhanden sind, müssen die Universitäten und der Staat eingreifen. Weil die Situation jetzt, das sage ich als Student, ist doch absolut inakzeptabel und lächerlich. Die Universitäten demontieren sich als Institution selbst. Die Titel sind sonst nichts mehr wert (jetzt keine philosophische Diskussion, ob sie es jemals waren ...) und in Zukunft muss man sich eines Dr. - Titels noch fast schämen, oder Spott und Häme aussetzen. Das kanns nicht sein.


    Das Vertrauen muss wiederhergestellt werden.


    Und nat. ist derjenige, der bescheisst, der Hauptverantwortliche, aber eine Teilverantwortung bei Universität und Doktorvater darf keinesfalls geleugnet werden, und zwar zum Wohle der Zunft.


    €: Im Spiegel steht, dass in GB ein Prof. ein - zwei Studenten bei so einer Arbeit betreut, während in D ein Prof. auf bis zu 20 Studis kommt ...

    "Life is not an easy matter... You cannot live through it without falling into frustration and cynicism unless you have before you a great idea which raises you above personal misery, above weakness, above all kinds of perfidy and baseness." - Leo Trotzki

  • Ich frag mich schon seit längerem, wieso man eigentlich in einer Dr Arbeit plagiieren kann. Eigentlich sollte man ja selbständig neues erarbeiten, kann also nicht kopieren.


    Man greift in dem Groß der schriftlichen Fächer auf Sekundärliteratur zurück und die Erarbeitung neuer Ideen fußt somit zu einem Gutteil auf der Vorarbeit älterer Autoren. Dass man in diesem Zuge fremde Gedanken als die eigenen ausgibt ist relativ einfach. In Forschungsarbeiten wird selten etwas maßgeblich Neues entdeckt, quasi alles baut ja schließlich auf der Vorarbeit vorheriger Forschung auf. Um Neues erarbeiten zu können muss man ja wissen was es bereits gibt und wie der derzeitige Stand der Forschung ist, nach dem Motto: "Literaturkenntnis schützt vor Neuentdeckungen". ;)



    Der Prof hat einen ordentlich zu betreuen. Wenn er dafür die Zeit nicht hat, darf er keine Betreung anbieten.


    Die Aufgabe eines Doktorvaters besteht in der Betreuung und Anleitung des Anwärters aber nicht darin jeden Verweis des Anwärters von Hand nachzuverfolgen. Der Doktorvater ist Mentor. Wenn man mag, kann man den Prüfungskomitees vorwerfen ein Plagiat nicht erkannt zu haben, aber da würde ich sagen, ist es zu menschlich etwas zu übersehen. Immerhin waren bisher alle Plagiatsfälle mit politischen Persönlichkeiten verbunden, und das hat wohl ein Grund. Ob ein Dr. jr. Herr Anwalt womöglich auch seine Arbeit gefälscht hat wird im Einzefall wohl selten rauskommen da Privatpersonen nicht im Blickfang der Öffentlichkeit steht und seine Arbeit wohl kaum aus Privatinitiative heraus überprüft wird wie es bei Guttenberg oder Schavan der Fall ist. Dass bisher lediglich öffentlichkeitswirksame Personen abgesägt wurden ist insofern kaum ein Zufall. Die Dunkelziffern dürften aber wohl hoch höher liegen, aber es ist kaum praktikabel im Nachhinein noch einmal alle Doktoren abzuklopfen, zumal es gerade bei Privatpersonen im Regelfall wohl ohnehin kaum jemanden interessiert. Zukünftig, denke ich, sollten die Prüfungskomitees die Doktorarbeiten genauer überprüfen und damit sollte man es belassen.


    Dass allerdings im jetzigen Wahljahr 2013 noch weitere Plagiate aufgedeckt werden - natürlich nur bei Politikern - halte ich für wahrscheinlich. Es ist, mal nüchtern gesagt, eine bequeme Möglichkeit Personal abzusägen und Stimmungspolitik zu betreiben. Bis die ersten SPDler, Grünen und Co ihre ersten Kandidaten verlieren, sofern sie nicht bereits jetzt schon Inquisitionsverfahren fahren, halte ich nur für eine Frage der Zeit. Den Doktorvätern von Guttenberg oder Schavan würde ich aber keine Vorwürfe machen, denn es ist nicht ihre Aufgabe Plagiate aufzudecken sondern sie sind Mentoren; wenn, sollte man sich die damaligen Prüfungskomitees zur Brust nehmen.


    Die Aufgabe eines Doktorvaters muss es mMn sein, einwandfrei zu überprüfen, ob diese Arbeit nach sämtlichen wissenschaftlichen Standards erarbeitet wurde, oder nicht. Hat er dazu keine Zeit, oder fühlt sich nicht in der Lage, dann soll er es bitte unterlassen. Falls strukturelle Probleme wie zu wenig Professoren, die dazu bereit sind, usw. vorhanden sind, müssen die Universitäten und der Staat eingreifen.


    Das ist ja gut gemeint, aber derzeit nicht praktikabel. Je nach Fach sind die Institute völlig überlaufen, gerade Institute wie Wirtschaftswissenschaft, Geschichte oder Jura sind geradezu überlaufen und es ist mit der momentanen Ausstattung kaum praktikabel die notwendige Betreuung zu liefern die eigentlich wünschenswert wäre. Trodzdem müssen die Professoren natürlich eine Betreuung anbieten, man muss mit dem arbeiten was man hat und kann nicht auf Grund der schlechten Ausstattung einfach sagen, "Nö, dann lass ichs halt ganz". Dass der Staat stärker in Bildung investieren müsste ist selbstverständlich, doch bis er das irgendwann mal tut, müssen die Professoren mit dem status quo irgendwie umgehen und da ist es leider so, dass auf einen Professor pro Fach sehr viele Anwärter kommen können, gerade in den großen Fächern oder jenen Fächern wo es zum guten Ton gehört einen Dr. zu haben.

  • Dass man in diesem Zuge fremde Gedanken als die eigenen ausgibt ist relativ einfach. In Forschungsarbeiten wird selten etwas maßgeblich Neues entdeckt, quasi alles baut ja schließlich auf der Vorarbeit vorheriger Forschung auf.


    Wobei man da ja dann die Frage stellen muss, inwiefern sich sowas mit einem Dr vereinbaren lässt. Quellen lesen, den Inhalt verstehen und in eigenen Worten wiedergeben lernt man irgendwann in der 7. Klasse. Gutenberg war ja nur zu faul die Inhalte in wirklich eigenen Worten wiederzugeben. Wenns nicht nur das äußere Tralala war sondern auch den Kern der Arbeit betraf...nunja, hätte er umformuliert wäre seine Leistung nicht viel größer und alles wäre gut? Wenn dem so wäre könnte jeder 7. Klässer eine Doktorarbeit schreiben.
    Das ist der Punkt an dem ich mich störe. Wenns ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sein soll "hat nicht ausreichend umformuliert"...nunja...hat der Doktor überhaupt noch einen Existenzgrund?