Lapans Geschichte [nicht GW bezogen]

  • Kapitel 1
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    "Lapan, wach auf!“


    Lapan war eine mit ihren 60 Jahren, noch eine jugendliche Elfe, jedoch bereits bezaubernd in ihrer Erscheinung. Sie trug schulterlanges, rotblondes Haar, welches jedoch die unangenehme Eigenschaft hatte, andauernd aus der Form zu geraten, egal wie oft sie es kämmte. Wie alle aus ihren Stamm besaß sie Schlitzaugen und trug aus Blättern selbst geflochtene Kleidung, sie war mit ihren 1,60m die kleinste des Dorfes.
    Lapan öffnete langsam ihre Augen, und sah ihre kleinere Halbschwester Lamarron mit schreckensbleichem Gesicht vor ihr stehen.
    Lamarron wiederum war 10 Jahre jünger als ihre Halbschwester, jedoch mit ihren 1,90m um einiges größer. Ihr rabenschwarzes Haar reichte ihr bis zur Taille und war zu einem Zopf geflochten. Sie hatte jedoch nur ein spitzes Elfenohr, da sie aus einer Verbindung zwischen Lapans Mutter und einen Menschen hervorgegangen war, weshalb sie von manchen Elfen verachtet wurde. Ihre Kleidung war im Gegensatz zu der Lapans aus Rinde gefertigt.
    Von außerhalb ihrer Hütte, welche hoch im Wipfel eines Baumes gebaut worden war hörte sie Kampfeslärm und es lag ein beißender Geruch in der Luft.


    "Was weckst du mich so früh?"


    "Feuer, überall! Und unten lauern Bestien!"


    "Oh nein, lass uns schnell von hier verschwinden."


    Lapan sah sich um und sprang dann durch das einzige Fenster der Hütte direkt auf einen Ast, ihre Schwester war ihr dicht auf den Fersen. Mit einer Geschicklichkeit, die jedem Elfen von Geburt an eigen war, liefen sie durch das Geäst, wobei sie durch ihre Kleidung gut getarnt waren. Unter ihnen konnten sie Morlons Bestien sehen, eine abscheulicher als die andere. Sie sahen auch fünf andere Elfen, welche die letzten Überlebenden. Als ihnen die Entfernung groß genug erschien, kletterten sie langsam von den Bäumen herab, um noch schneller rennen zu können.
    Plötzlich hörte Lapan ein raschelndes Geräusch, es war jedoch bereits zu spät um die anderen zu warnen, den fast augenblicklich löste sich ein Mechanismus aus, und die Elfen waren in einem sehr großen Netz gefangen.


    "Oh nein, wir sind gefangen", rief eine der Elfen in Panik.


    "Nun, da hast du wohl Recht."


    Aus einem kleinen Gebüsch trat mehrere Dutzend Männer hervor, allesamt sehr muskulös und in exotisch anmutende Rüstungen gehüllt.


    "So eine große Beute hatten wir lang nicht mehr, es hat sich wahrlich gelohnt das Feuer zu legen und Morlons Bestien hier herzulocken."


    "Wie könnt Ihr nur? Die armen Bäume und unsere Brüder und Schwestern zu töten, nur des Geldes wegen?"


    "Nun, wir können alles wonach uns der Sinn steht, ihr könnt uns wohl kaum daran hindern."


    Nach diesen Worten begannen die Sklavenjäger mehrere Seile hervorzuholen und die Elfen damit zu fesseln und befreiten sie anschließend aus der Falle. Danach holten sie mehrere Käfige hervor, sperrten die Elfen darin ein und luden diese jeweils zu viert auf ihre Schultern. Dann zogen sie los, in Richtung Salvenia, der Hauptstadt des Sklavenhändlertums.


    Kapitel 2
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    Salvenia war eine große Wüstenstadt, in der die Nomaden Gondals sich niederließen und seit mehr als einen Jahrhundert Sklavenhandel betrieben. Durch ihre Geschäfte hatten sie mittlerweile sogar eine Armee aufstellen können, die der Armee der Herrscher Gondals um keinen Deut nachstand. Die Gebäude waren meterhohe Sandsteinbauten, mit deren Höhe keine andere Stadt Gondals konkurrieren konnte, was der Stadt einen imposanten Eindruck verlieh.


    Der Wagenkonvoi der Sklavenhändler befand sich nun in der Nähe Salvenias, denn Lapan konnte am Horizont die 20 Meter hohe Stadtmauer erkennen. Die Zeit wurde langsam jedoch knapp, da ein trockener Wind aufzog, was ein sicheres Vorzeichen eines Wüstensturms war, den die Elfen in ihrer, durch die Hitze, geschwächten Verfassung wahrscheinlich nicht überstehen würden. Eine Stunde später erreichten sie schließlich das Haupttor. Neben dem Haupttor standen Zollbeamte die die Aufgabe hatten, allen Besuchern von außerhalb eine Gebühr von 10 Silberlingen zu verlangen, wer diese nicht leisten konnte, wurde selbst als Sklave verkauft. Die Sklavenjäger jedoch trugen auf ihren rechten Unterarm eine Tätowierung in Form eines Falken, des Wappentieres Salvenias, welche ihnen freien Durchgang garantierte.
    Nachdem sie die Zollkontrolle passiert hatten fuhren sie weiter, über die vor Trockenheit rissig gewordene Straße, zu ihrem eigentlichen Ziel: Salvenias Gladiatorenarena, ein Ort, der sowohl für freie Kämpfe als auch das vorführen der Sklaven verwendet wurde.


    Rund um die Arena wuchsen Palmen und Kakteen, die letzten Überreste der Oase, an welcher sich die Nomaden vor langer Zeit angesiedelt hatten. Trotz der Fremdartigkeit dieser exotischen Gewächse empfanden die Elfen eine gewisse Vertrautheit bei diesem Anblick, und ein kleiner Hoffnungsfunke flackerte wieder in ihnen auf. Endlich wurde der Wagen geöffnet und die Fesseln entfernt, doch warnte sie der Anführer:


    "Sollte auch nur einer von euch eine Dummheit begehen, so werde ich ihn töten und einen Baum fällen, ihr liebt doch Bäume, oder nicht?", meinte er mit einen hämischen Grinsen.


    "Ich werde nun eure Namen protokollieren, in derselben Reihenfolge werdet ihr gleich kämpfen, da wir das ganze angesichts des drohenden Sturmes schnell hinter uns bringen sollten, du hier mit dem sandfarbenen Haar zuerst." Er zeigte auf Lapan.


    Nach der Reihe schrieb er folgende Namen nieder: Lapan Naxela, Myrre, Aboras, Xintar, Sinthoras, Fidur und Lamarron Naxela.


    Kapitel 3
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    Lapan betrat die Arena zögerlich und sah sich dabei genau um.
    Das Kampffeld war trotz des Wüstenklimas mit Bäumen und Gras bepflanzt worden, Lapan konnte den Schmerz der sterbenden Pflanzen förmlich spüren.
    Rund um den ellipsenförmigen Platz waren steinerne Tribünen gebaut. Diese waren voll mit Zuschauern die aus allen Teilen der Welt stammten, man konnte sogar einen Riesen hinter der Tribüne hocken sehen.
    Am anderen Ende des Gebäudes sah sie einen zeternden Zwerg stehen.


    Willkommen, verehrte Zuseher und Kunden. Wieder einmal veranstalten wir unser jährliches Turnier. Ein Kampf zwischen Sklaven, die nichts mehr zu verlieren haben und zu allem bereit sind.
    Hier sehen sie zwei besonders wertvolle Exemplare: Eine Elfin, ihr Haar wie der Sand, ihre Haut wie der Wald und ihre Augen wie der Ozean. Außerdem einen Zwerg, gefangen auf dem Schlachtfeld um die letzte große Mine in den Tevionklüften.


    Nach dieser Ansprache wurde Lapan nach vorne geschubst und hinter ihr rasselte ein Gitter herab. Sie fasste mit beiden Händen um ihren Stab, den sie beim Eingang der Arena wiederbekommen hatte und bewegte sich bedächtig auf den Zwerg zu. Als die beiden schließlich aufeinander trafen, begann dieser gleich loszuprusten:


    Sieh mal einer an, ein kleines Elfenmädchen.... So jemanden als Gegner zu haben ist doch glatt eine Beleidigung für meine Fertigkeiten!


    Bei diesen Worten spuckte er aus, was sich Lapan gleich wieder aus dem Gesicht wischte. Statt lange herumzureden bewegte sie sich in eine Kampfstellung, denn sie wusste dass sie ihre Schwester nur beschützen konnte wenn sie diesen Kampf hier hinter sich brachte.
    Auch der Zwerg zog nun seine Axt und holte noch im gleichen Schwung zu einem Schlag aus. Lapan lenkte den plumpen Schlag mithilfe ihres Stabes beiseite, sprach einige Worte in der alten Elfensprache: L' Olvan zhal grow obok, sila elghinn whol l' hargluk, worauf sich das Gras langsam um die Beine des Zwerges schlängelte und ihn an Ort und Stelle festhielt.
    Langsam und mühevoll riss sich der Zwerg los, jedoch hatte Lapan genug Zeit um drei Symbole in den Boden zu zeichnen. Augenblicklich stürmte der Zwerg wieder los, setzte seine Axtstöße diesmal jedoch bedächtlicher ein was ihr viele Schnittwunden einbrachte. Langsam wichen die beiden in Östliche Richtung weiter, dabei stetig auf einen Fehler des Gegners achtend.


    Als der nächste Axthieb ausgeführt wurde ergriff Lapan ihre Wasserflasche mit ihrer linken Hand worauf de Zwerg die Flasche spaltete und das Wasser sich über den Boden ergoss. Jedoch führ die Axt tief in Lapans Hüfte, welche stöhnend in die Knie sank. Jetzt jedoch hatte sie ihre Gelegenheit, und nutzte sie. Wieder begann sie Worte der alten Sprache zu intonieren: Jhunai d' Xar'zith, l' nuijen dos zhal vil'zra'quath
    Die Runen in deren Zentrum der Zwerg nun stand begannen blau zu leuchten und nur einen Augenblick später wurde dieser von Eisspeeren durchbohrt, was Lapan jedoch nicht mehr mitbekam, denn sie war bereits in tiefe Bewusstlosigkeit gefallen.


    Kapitel 4
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    Langsam öffnete Lapan ihre Augen. Ihr Blickfeld war sehr verschwommen, und doch konnte sie eine starke Veränderung der Umgebung feststellen. Dann auf einmal spürte sie eine gewaltige Kraft sie sie nach oben hob.


    Sieh mal einer an, eine kleine, halbtote Elfe... Ich hatte schon ewig keinen Besuch mehr....


    Langsam wurde Lapans Blick wieder klarer und sie konnte ein riesiges, unmenschliches Gesicht erkennen. Die Gegend in der sie sich befand war eine riesige, graue Ödniss, nur bewachsen von verdorrten Pflanzen und Dornen.


    Wer, oder was genau bist du?


    Mein Name ist Errdegahr d'wylthen. Und wie du unschwer erkennen solltest bin ich ein Dämon.


    Errdegahr begann schallend zu lachen, ein Lachen das wie ein Messer durch Lapans Körper fuhr.


    Das du hier in meiner Domäne gelandet bist heißt, das dein Körper im sterben liegt. Und in dir muss ein unvorstellbar großer Hass lauern, denn sonst wärst du nicht hierher gekommen....
    Wirklich außergewöhnlich, das muss man dir schon sagen, du hast mich neugierig gemacht, ich werde dir wieder Kraft verleihen.

    Nach diesen Worten begann sich Lapan immer näher an den Dämon zu bewegen, bis sie schließlich eins wurden und Lapan mit einem Schrei wieder erwachte.


    Sie befand sich nicht länger in der Domäne des Dämons, sondern wieder zurück in dem Gefängnis der Arena, in den Armen ihrer Schwester. Ebenso begann sie wieder den grauenhaften Schmerz in ihrer hüfte spüren, jedoch hatte die wunde zu bluten aufgehört und war von Lamarron mit einem Fetzen Kleidung notdürftig verbunden worden. Durch ein kleines vergittertes Fenster konnte Lapan erkennen das es bereits später Abend geworden wahr und der Sandsturm welchen sie herannahen gespürt hatten nun Salvenia erreicht hatte. Lamarron, die durch den Schrei ihrer Schwester geweckt worden war, sagte mit glücklichem Gesichtsausdruck:


    Ein Glück, du bist endlich wieder bei Bewusstsein. du hast so stark geblutet das ich schon befürchtete du würdest gar nicht mehr erwachen... Es ist schrecklich was hier in der Arena passiert ist, Myrre ist außer uns beiden der einzige unseres Stammes der noch am Leben ist.


    Lapan drehte ihren Kopf in die andere Richtung, wo sie einen Elfen mittleren Alters sah, der geistesabwesend an einem alten Ast schnitzte. Lapan hatte ihn schon öfters bei den Dorfversammlungen gesehen, bei denen er sich immer aktiv beteiligt hatte.


    Sie haben gesagt, morgen werden wir alle an den meißbietensten Zuseher versteigert... Ich kann nur hoffen dass sie uns dabei nicht trennen, ich will nicht alleine sein.


    Ruhe dich aber lieber jetzt erstmal aus, du bist sicher immer noch sehr geschwächt von deiner Verletzung.


    Damit hatte Lamarron sehr recht, denn innerhalb von kurzer Zeit fiel Lapan wieder in einen Schlaf, gefüllt von wirren, unheimlichen Fieberträumen.


    Kapitel 5
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    Als der nächste Morgen anbrach, wurden die drei Elfen von den Zellenwärtern unsanft geweckt. Zusammen mit einem Ork, der langes schlohweißes Haar trug und dessen Rüstung sichtbar mit Staub von alchemistischen Essenzen bedeckt war, und einem Menschen, der dreckige Kleidung und ein braunes Stirnband um sein lockiges schwarzes Haar trug, wurden sie durch einen langen modrigen Gang geführt, an dessen Ende ein rostiges Eisentor den Zugang zur Arena versperrte.


    Einer der Wärter löste einen großen Schlüsselbund von seiner Gürtelschlaufe und sperrte das Schloss des Tores auf, welches sich dann unter ohrenbetäubendem Quietschen öffnen ließ. Anders als am Vortag waren die Tribünen diesmal vollkommen leer, dafür hatten sich viele Menschen innerhalb des Kampfbereiches, in dem eine kleine Bühne aufgebaut worden war, versammelt. Nachdem die 5 Kämpfer auf der Bühne angelangt waren gingen alle Wärter bis auf einen wieder zurück Richtung Kerker. Dieser eine Wärter begann jetzt zu den versammelten Leuten mit lauter, deutlicher Stimme, zu sprechen.


    Nach den gestrigen Kämpfen ist es nun wieder einmal so weit, wir beginnen unsere allmonatliche Sklavenversteigerung. Diese 5 Kämpfer hier haben sich aus den Kämpfen besonders hervorgetan und ihre Gegner besiegen können. Wie ihr ja wisst könnt ihr diese Sklaven zu allem verwenden was ihr wollt, sei es Hausarbeit, als Leibwächter, oder als Kämpfer, die euren Ruhm in der Arena mehren. außerdem hat Lord Morlon verlautbart das er euch für jeden Kampf den eure Sklaven in der Arena gewinnen einen Teil eurer Steuern erlässt.

    Kommen wir nun zu diesen 5 vorzüglichen Kämpfern. Als erstes haben wir hier diese 2 Geschwister aus dem Stamm der Elfen, Lapan und Lamarron, beide gewitzt im Umgang mit der Magie und gesegnet mit weiblicher Anmut. Außerdem noch Myrre, der außer den beiden Schwestern der einzige Überlebende seines Stammes ist. Da diesen Menschen namens Dargo, der ein guter Buchhalter und Schriftkundiger ist.
    Dann hier zu guter letzt zu meiner linken, den Ork Schnitter, gesegnet mit mächtigen Muskeln die wohl jede schwierige Arbeit für euch verrichten können. Trotz seiner orkischen Dummheit scheint er doch ein Talent für die Alchemie entwickelt zu haben, ein echtes Schnäppchen, wenn ihr mich fragt.


    Die Auktion kann hiermit beginnen!



    Als der Wärter mit seiner Rede geendet hatte begannen die Zuschauer auch schon damit sich gegenseitig zu überbieten, bis ein menschlicher Ritter in stattlicher, pechschwarzer Rüstung aus der Menge hervortrat und sagte:


    Ich biete euch diesen Beutel voller Mithrilstücke, wenn ihr mir alle fünf dafür gebt


    Daraufhin verstummten alle anderen, denn soviel Geld besaß keiner von ihnen.


    Mit einem breiten Grinsen im Gesicht schlug der Wärter ein und die nun versklavten Kämpfer wurden aus der Arena herausgeführt und mussten sich in einen großen, hölzernen, Karren setzen, der an einer Kutsche befestigt worden war. Der Ritter setzte sich in die Kutsche, welche sich in Bewegung setzte, in Richtung der Heimat ihres Besitzers.


    Kapitel 6
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    Unter knallenden Peitschengeräuschen führ die Kutsche los. Eng aneinander gepresst mussten die 5 auf einer harten Holzpritsche sitzen, bewacht von einem schwer bewaffneten Krieger der ihnen gegenüber saß. Lapan wusste das die Fahrt lange dauern würde, aber das verschaffte ihr Zeit zum nachdenken. sie hatte noch nie jemanden töten müssen, jemanden zu töten ist einer Elfe nicht bestimmt. Und doch waren sie alle dazu gezwungen worden, was tief in ihrem innersten schmerzte. Zumindest war Lamarron nichts passiert außer ein paar kleinen Schnittwunden, welche auch schon sehr gut verheilt waren. Die Wunden von Lapans Schwester waren immer schon schnell verheilt, lag wohl am Menschenblut das sie in sich hatte. Wobei...Lapans Hüftwunde war auch vollkommen verheilt, und das innerhalb eines Tages. Ob das Wohl mit dem Traum vom Dämon zusammenhing, den sie im Fieber hatte?
    Myrre war indes völlig unverletzt davon gekommen...Er hatte ein Grinsen im Gesicht das Lapan erschaudern lies, zumindest er schien den Kampf genossen zu haben. Dargo wiederum konnte sie nicht sehen, da dieser völlig von Schnitter verdeckt wurde, dessen Schulter verbunden und Blutverschmiert war.

    Hier, nehmt das. Ich denke ihr müsst mittlerweile hungrig sein


    Ihr Wächter reichte ihnen jeweils eine Scheibe Brot und Wasser das bestimmt auch schon mal reiner gewesen war. Besser als gar nichts, dachten die Gefangenen sich und schlangen es herunter. In der Zwischenzeit war die Kutsche auch schon ein hübsches Stück weiter gekommen und man konnte am Horizont ein riesiges Portal sehen. Die Kutsche beschleunigte, dies schien wohl das Ziel zu sein. Lapan versuchte das Portal genauer anzuschauen, aber ihr Blick schien irgendwie abzurutschen und keine Details wahrnehmen zu können.


    Schließlich dort angekommen wurden sie unsanft nach draußen gestoßen. Es trat ihnen jemand in einem weiten Mantel entgegen, und sagte:


    Ha, hast dir mal wieder ein paar nette Sklaven geangelt Brolly. Meister Morlon wird sehr erfreut sein. Und dann auch noch so hübsche Dinger...

    Er sah sich die 5 noch mal genauer an und stoppte als er Lapan sah.


    Was. Bist du? Du siehst aus wie eine Elfe, aber du riechst nach Dämon...


    Etwas blitzte kurz in Lapans Augen, doch als sie nicht antwortete meinte der Diener Morlons.


    Nun, nicht das es mich etwas angeht. Macht das ganze nur interessanter. Willkommen im Reich des Meisters!


    Er schritt durch das Portal, und Lapan, Myrre, Schnitter, Dargo und Brolly folgten ihm...



    ,..---(Fortsetzung folgt)---..,

  • Interesannte geschichte aber 2 dinge sind mri ganz besonders aufgefallen:
    1) du Verwendest keine anführungszeichen und auch nur seten einen Doppelpunkt was es oft schwer macht deine direkten reden vom rest des textes zu unterscheiden.
    2) die Geschichte ist teilweise wunderbar umschrieben und teilweise eher schauderhaft.... Will heißen dass dein schreibstil sich alle 5 zeilen ändert.


    dennoch eine interesannte geschichte und ich frue mich schon auf eine fortsetzung.


    (zumindest machst du keine rechtschreibfehler *sich diese fähigkeit auch wünsch*)


    edit: na jetz sieht die geschichte doch schon viel verständlicher aus =)


    viel spaß noch weiterhin