Ausblick auf das erste Quartal 2020

  • FFreak


    Ihr spielt einfach zu wenig GW2 um wirklich zu verstehen worum es überhaupt geht. Um mal beim Vergleich zwischen GW1 und GW2 zu bleiben. Der Aufwand für GW1 Beiträge zu schreiben war viel geringer als der Aufwand in GW2. Warum erklärt sich eigentlich von selbst. Bei GW1 hast du bei einer Erweiterung aktiv gespielt und einen Guide gemacht. Irgendwann warst du dann aber fertig. In GW2 musst du immer am Ball bleiben. Da gibt es nur kurze Phasen wo man mal nichts zu schreiben hätte wie jetzt über Weihnachten. Viele schauen sich auch über Youtube Guides an und so nötig sind sie nicht. Zu GW1 Zeiten war das Internet auch noch eine ganz andere Plattform. GW2 ist auch mehr ein internationales Game wie GW1. Man wird sehr häufig mit Spielern aus anderen Ländern auf eine Karte gesteckt und es gibt sehr viele Multi-Kulti Gilden gerade im WvW. Ich kenne einige deutsche Spieler die auch auf internationalen Servern spielen.

    Gefühlt sind 50% der Gilden Raid- oder WvW Gilden. Ein wichtiges Merkmal einer Community ist doch, dass es auch Bindungen untereinander gibt. Und z.b. wenn der Gildenleader ausfällt der Offi mit seinem Freundeskreis weiterhin aktiv bleibt.

    Bei uns wäre das geregelt. Die Frage ist aber was du unter Bindungen verstehst. Wenn du darunter die soziale Interaktion mit z. B. Voice Chat meinst dann möchte ich das verneinen. Wer seine Lebensgeschichte erzählen will kann dafür heute Facebook etc. nutzen. Das gilt aber nicht nur für GW2 sondern für alle MMOs. Die Zeiten haben sich geändert. Natürlich benutzen wir die Voice Funktion auch mal wenn wir was in der Gilde unternehmen aber auf privates BlaBla haben viele keine Lust mehr. Und trotzdem haben wir Member die schon ewig dabei sind und auch aktiv mitspielen. Trotzdem kennt man nicht viel von sich und das finden viele auch gut, dass man eine gewisse Distanz aufrecht erhält.

    Wo sind den die großen aktiven Foren und Communitys die man aus GW kannte? Du willst mir doch nicht ernsthaft weismachen in den heutigen GW2 Foren ginge es genauso aktiv zu? Mit Verlaub, das ist Bullsh... und du weißt das.

    Weniger Aktivität in Foren muss ja nicht bedeuten das etwas schlecht ist. Vielleicht gibt es einfach weniger zu kritisieren?! Ich weiß aber was du mir sagen möchtest. Wie oben schon erwähnt haben sich dahingehend die Zeiten geändert. Das ist aber kein GW2 only Phänomen sondern zieht sich durch alle möglichen Games. Die Leute posten heutzutage halt alles auf Social Media Kanälen und Foren sind auch eine langsam aussterbende Art. Ingame sieht das aber ganz anders aus. Da wird genauso interagiert miteinander wie früher auch. Nur der private Bereich hat sich da geändert.

    Die großen GW Foren wurden aktiv von Anet mit ihrem eigenen Forum ausgebremst und platt gemacht. Die GW2-Community ist ein reines Werbe-, News und Infoforum, da wird nicht viel diskutiert, im Verhältnis zu den Usernzahlen ist die Anzahl der Beiträge und Kommentare dort praktisch nicht existent.

    Naja, dass finde ich jetzt ziemlich überspitzt formuliert. Es hätte ja jeder beispielsweise zum Wartower zurückkommen können nachdem man festgestellt hat, dass einem das offizielle Forum nicht gefällt. Die Zahlen sind aber trotzdem hier immer weiter heruntergegangen obwohl man nicht schlechter gearbeitet hat als vorher auch. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass selbst ohne GW2 der Wartower untergegangen wäre, denn die Userzahlen waren schon nach Nightfall fallend. Das Internet verändert sich ständig und irgendwann werden auch Youtube und Facebook sterben. Und jetzt gerade ist überall das Forensterben dran. Deshalb kann ich nur sagen, dass ihr euch mal andere MMOs anschauen solltet. Dort werdet ihr ebenfalls merken, dass es ruhiger ist. Nur in Spielen mit monatlichen Gebühren ist es lauter wenn da mal was bei einem Update schiefgeht^^. Aber sonst ist es doch recht ähnlich zu GW2. Es wird nie wieder solch ein Punkt kommen wie zu GW1 Zeiten oder jetzt zu GW2 Zeiten.

  • Weniger schreiben über GW1 stimmt nicht. Schon alleine durch die monatlichen Balanceupdates, aber eben auch über den Content zwischendurch und die viel häufigeren Erweiterungen. In einem halben Jahr hat GW2 zwei ~ einstündige Contentbrocken geliefert, GW1 hingegen ein Nightfall.


    GW2 ist internationaler, weil die Community kleiner ist. Das war am Ende der Lebensphase von GW1 auch so, als sich immer mehr in internationalen/englischen/ami distrikten abspielte und man im deutschen Distrikt Schwierigkeiten hatte Gruppenmitglieder zu finden. Das ist also nichts tolles, sondern weist eher darauf hin, dass GW2 am Ende seiner Lebensphase ist.


    Das man in GW2 wenig Guides braucht ist richtig, u.a. deswegen gibt es ja keine Community. Das ist nichts gutes.


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    Wer seine Lebensgeschichte erzählen will kann dafür heute Facebook etc. nutzen. Das gilt aber nicht nur für GW2 sondern für alle MMOs.

    Ich formuliere es mal so: ich wurde in eine Gilde eingeladen mit den Worten: "wir sind nicht in der Gilde, weil wir uns so gerne haben. Bei uns kommen nur gute Spieler in die Gilde." . Da brauchte ich nicht lange überlegen und habe dankend abgelehnt.

    Sicherlich gibt es leistungsorientierte Gilden, denen es egal ist, ob die Gildenmitglieder einander hassen oder nicht. Das ist dann keine Community. Du wirst dann immer Drama haben. Irgendwer ist nicht (mehr) gut genug? Kick. Irgendwer hat den wöchentlichen Termin verpasst, weil seine Frau gestorben ist? Kick. Übrigens hatte besagte Gilde Probleme mit Drama, ein Bekannter von mir war da längere Zeit Offi.


    Andererseits gibt es Gilden, in denen ein paar Raid-Oberpro ihre casual Gildenmitglieder durch den Raid carrien - und ihnen danach helfen, das Vista XY zu erreichen. Sowas macht man eher bei gegenseitiger Sympathie. Ansonsten macht das gemeinsame spielen keinen Spaß. Typisch ist es auch, dass sich irgendwann erfahrenere Spieler nur noch einloggen um anderen zu helfen. Weil sie selber im Spiel alles erreicht haben, was sie erreichen wollten. Ohne Community sind solche Spieler weg. Fangen WoW oder was auch immer an. Und die nächste GW2 Contenterweiterung bekommen sie dann garnicht mehr mit. Gleiches für die casuals, die so durch erfahrene Spieler tiefer ins Spiel gezogen werden - und sich ggf. zu Hardcorespielern entwickeln.


    Oder als Beispiel: wir hatten (und haben) bei uns noch ein paar Spieler, die nur GW und GW2 spielen. Die spielen keine Videospiele. Die spielen GW nur, weil sie da ein paar nette Leute kennen. Gibt es nicht genug Gruppeninhalte, dann spielen die Tennis/Volleyball. Witcher? Nie gehört.

    Voice chat ist wichtig fürs bessere kennenlernen neben dem spielen. Ich hab bisher keine Gilde kennengelernt, die keinen Voicechat nutzte und was taugte. Natürlich kann man auch viel mit chatten lösen, aber dann hast du nach 1 Stunde spielen 4 DIN A4 Seiten geschrieben.


    Die Kommunikation ingame sieht in GW2 völlig anders aus als früher. In Gruppen wird doch maximal "hi" und "ty, bb" kommuniziert - von den höflicheren Gruppenmitgliedern. Die meisten machen nichtmal das. Hab gestern noch die Schneeballschlacht der Götter in GW1 gefarmt - da wurde, obwohl "effizenzorientierte Farmgruppe" erheblich mehr kommunziert. In jeder ZM wird mehr kommuniziert. Angefangen bei Fragen/Hinweisen zum Build/Content, smalltalk, Kommentare zu eigenem Versagen "ups, hab da noch eine zweite Gegnergruppe gefunden" "kannst behalten".


    Das liegt u.a. dadran, dass GW1 strategischer ist. D..h.: du kannst jemanden bitten z.b. Splitterwaffe einzupacken oder einen bestimmten Skill des Gegners zu unterbrechen. Aber du kannst in GW2 kaum erklären, wie man dodged. Genauso wie du im Shooter niemanden erklären kannst, wie man zielt. Aber du kannst einem GW1 Heiler erklären, dass sein Skill zuviel mana frisst und er ihn besser nicht mitbringt/nutzt. Oder ihm erklären wo er stehen soll - oder wo getankt, gepullt wird, wer zuerst getargeted wird usw.

    Solche Tipps kann man auch in Foren geben. "Aktion-Tipps" kann man in Foren schwer/kaum geben.

    Spieler suchen in GW2 durchaus Guides: für Erfolge. Wo ist was. Aber kaum für "wie besiege ich Gegner XY". Und das sorgt dafür, dass jeder auf sich allein gestellt ist - und niemand in der Gilde fragt "storyboss XY ist schwer. Gibts da einen Trick?". Siehe die Dürre aus Nightfall (boss). Benommenheit drauf und gg. "Trick? Bring Stahlspitzenpfei mit." -> Erfolgserlebnis beim Spieler, die "Gilde" hat ihm geholfen und ihren Wert bewiesen. Mit minimalem Aufwand. In GW2 musst du schon mitkommen, tötest den Boss solo während er tot in der Ecke liegt - was kein schönes Erlebnis für beide Seiten ist. Frustiert verlässt er dann GW2 und widmet sich wieder dem Volleyball.

  • Naja, dass finde ich jetzt ziemlich überspitzt formuliert. Es hätte ja jeder beispielsweise zum Wartower zurückkommen können nachdem man festgestellt hat, dass einem das offizielle Forum nicht gefällt. Die Zahlen sind aber trotzdem hier immer weiter heruntergegangen obwohl man nicht schlechter gearbeitet hat als vorher auch. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass selbst ohne GW2 der Wartower untergegangen wäre, denn die Userzahlen waren schon nach Nightfall fallend.

    Ich klinke mich hier mal ein. Die Entwicklung des WTs, bzw. dessen "Niedergang" hat meiner Beobachtung nach besonders 3 Gründe gehabt - 1) Niedergang der Foren allgemein (bzw. WT spezifisch: Wegfall der Laufkundschaft aus dem Handel + Existenz eines offiziellen Forums), 2) interne Streitigkeiten, 3) ein Großteil des Teams hat GW2 nicht so ... enthusiastisch gespielt, wie die Leute mal GW1 gespielt haben - was sicherlich am Spiel selbst, aber auch am üblichen "Älterwerden" der Personen liegt. Wir haben also definitiv schlechter gearbeitet als zu GW1 Zeiten. Ein enthusiastischeres Team hätte das "Sterben" aber natürlich nur verzögert, nicht aufgehalten.

  • Weniger schreiben über GW1 stimmt nicht. Schon alleine durch die monatlichen Balanceupdates, aber eben auch über den Content zwischendurch und die viel häufigeren Erweiterungen. In einem halben Jahr hat GW2 zwei ~ einstündige Contentbrocken geliefert, GW1 hingegen ein Nightfall.

    Was war denn eine Erweiterung in GW1? Es gab da ebenfalls mehr als genug Spieler die nach ein paar Stunden durch waren und alles gerusht haben. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass nach 24 Stunden schon Leute in Kamadan standen und gefragt haben was sie jetzt machen sollen... Auch GW1 Vanilla konnte man hart abkürzen. Die Spielwelt wirkte vielleicht für damalige Zeiten groß aber heute ist sind die Maps dagegen recht klein. Merkt man ja auch am Maßstab zu den GW2 Gebieten, dass alte Gebiete hier deutlich größer sind.

    GW2 ist internationaler, weil die Community kleiner ist.

    Nein GW2 ist einfach ein internationaleres Spiel. Dort wird man auch im Chat öfters darauf verwiesen in Englisch in den Kartenchannel zu schreiben. Wie schon gesagt sind die internationalen Server auch viel voller weil man dort auch andere Aspekte kennenlernt als die Deutschen. Das ist übrigens auch kein GW2 only Phänomen sondern liegt einfach daran, dass immer mehr Englisch gesprochen und gelernt wird. So eine harte Wand wie früher gibt es nicht mehr wo nicht so viele Menschen Englisch konnten.

    Das man in GW2 wenig Guides braucht ist richtig, u.a. deswegen gibt es ja keine Community. Das ist nichts gutes.

    Ich finde schon. Wenn ein Spiel sich von selbst erklärt ist das definitiv besser als wenn man einem das ganze Spiel umständlich erklären muss. Davon mal ab haben Neulinge bei uns immer sehr viele Fragen gerade was Spezialisierungen, Mounts oder auch Berufe angeht. Ich glaube das geht da ein bisschen an dir vorbei.

    Voice chat ist wichtig fürs bessere kennenlernen neben dem spielen. Ich hab bisher keine Gilde kennengelernt, die keinen Voicechat nutzte und was taugte. Natürlich kann man auch viel mit chatten lösen, aber dann hast du nach 1 Stunde spielen 4 DIN A4 Seiten geschrieben.

    Dann komm zu uns dann wirst du genau dieses Beispiel treffen. Wir kennen uns fast gar nicht maximal das Alter und den Real Life Vornamen aber das wars dann auch. Wir spielen das Spiel, weil wir uns vom Alltag ein bisschen Entspannung gönnen möchten. Da hat keiner Lust darauf, dass einem das Ohr mit privaten Problemen abgeknabbert wird. Dafür ist ein Game die falsche Plattform oder man muss sich eben Gleichgesinnte suchen. Klar unterhält man sich auch mal bei einer Aktivität aber wer bei uns in die Gilde kommen will um andere privater kennenzulernen ist da definitiv falsch. Dafür gibt es wie gesagt heutzutage genug Sozial Media Plattformen.


    Das Drama hat man übrigens gerade bei solchen Gilden die sehr viel Privates schreiben. Da werden dann gerade die Frauen auch mal stärker von den Jungs bedrängt. In meiner allerersten GW1 Gilde gab es da so ein Drama wo sich die beiden Gildenanführer gestritten haben privat und dann die Frau die Gilde aufgelöst hat. Das war ein Mist. Danach hab ich dann meine eigene GW1 Gilde eröffnet die bis heute in GW2 überdauert.

    Die Kommunikation ingame sieht in GW2 völlig anders aus als früher. In Gruppen wird doch maximal "hi" und "ty, bb" kommuniziert - von den höflicheren Gruppenmitgliedern. Die meisten machen nichtmal das. Hab gestern noch die Schneeballschlacht der Götter in GW1 gefarmt - da wurde, obwohl "effizenzorientierte Farmgruppe" erheblich mehr kommunziert. In jeder ZM wird mehr kommuniziert. Angefangen bei Fragen/Hinweisen zum Build/Content, smalltalk, Kommentare zu eigenem Versagen "ups, hab da noch eine zweite Gegnergruppe gefunden" "kannst behalten".

    Auch das ist ein "Problem" der heutigen Zeit und kein GW2 Problem. Ich behaupte mal, dass in GW1 größtenteils nur noch Leute unterwegs sind die mindestens 30+ sind wenn nicht sogar 40+ Jahre alt sind. Die sind da halt alle noch ein bisschen anders als die heutigen Communitys.

    Das liegt u.a. dadran, dass GW1 strategischer ist. D..h.: du kannst jemanden bitten z.b. Splitterwaffe einzupacken oder einen bestimmten Skill des Gegners zu unterbrechen. Aber du kannst in GW2 kaum erklären, wie man dodged. Genauso wie du im Shooter niemanden erklären kannst, wie man zielt. Aber du kannst einem GW1 Heiler erklären, dass sein Skill zuviel mana frisst und er ihn besser nicht mitbringt/nutzt. Oder ihm erklären wo er stehen soll - oder wo getankt, gepullt wird, wer zuerst getargeted wird usw.

    In meinen Augen ist das nicht strategischer sondern einfach ein oldschool Kampfsystem welches sehr steife Mechaniken benutzt. Das benutzen heute nur noch sehr wenige Spiele und die sind meist nicht wirklich erfolgreich. Manche Spiele haben auch eine Mischung aus oldschool und Movement. In einem Shooter schreibst du auch nur noch Kürzel oder kurze Erklärungen weil sich der Rest von selbst erklärt.

    In GW2 musst du schon mitkommen, tötest den Boss solo während er tot in der Ecke liegt

    Dann reicht das Können des Spielers eben nicht aus. Liegt dann vielleicht auch am Alter. Dafür hat GW2 genug anderen einfache Gruppencontent. In GW1 spielt man stumpf seine Skills runter. Wenn ich da an Rissruns denke hat sich jeder Run einfach gleich angefühlt. Da hatte man tatsächlich Zeit für Smalltalk untereinander weil man beim farmen fast eingeschlafen ist. Da war man schon fast dankbar dafür, wenn man einen richtig schlechten Spieler dabei hatte der auch mal 2 Gegnergruppen gezogen hat. Das war dann auch mal Action ohne Dodge oder großen Ausweichmöglichkeiten. Aber ansonsten war das null fordernd immer nur seine Skills durchzudrücken. In GW2 braucht man immer Bewegung selbst für einen einfachen Champ. Da muss man genaustens aufpassen was für Animationen der Gegner macht und zum richtigen Zeitpunkt reagieren. Wenn man das nicht kann braucht man natürlich eine Gruppe und da hilft unsere Gilde immer.

  • Verglichen mit ~4 Stunden Content in einem Jahr sind die GW1 Erweiterungen ein vielfaches an Umfang.
    Und über was willst denn in GW2 groß schreiben? "Neue LS veröffentlich: bossguide: 11111"?


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    Da hat keiner Lust darauf, dass einem das Ohr mit privaten Problemen abgeknabbert wird.

    Davon war nicht die Rede.

    Spielt sich schlicht spaßiger, wenn man sich nebenbei unterhalten kann. Man kann sich durchaus nur übers Spiel unterhalten. Spielt man aber länger zusammen, ändert sich das dann auch im Laufe der Zeit. Gerade in Gilden spielt man ja durchaus mal 5-10 Jahre und mehr zusammen. Die Leute, die nur einen Monat mal dabei sind will man ja eigentlich garnicht erst in der Gilde haben - dafür reicht dann in der Tat der Chat.


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    Dann reicht das Können des Spielers eben nicht aus.

    Zu der Erkenntnis sind ja die meisten Spieler gekommen. Deswegen spielt niemand Raids oder ähnliche Inhalte. Deswegen ist die GW2 Population nach Release so dramatisch schnell wieder kollabiert. Denn: was willst denn spielen, wenn dein Können für GW2 nicht ausreicht? Also schnell wieder zurück zu anderen Spielen.

    GW2 hat halt null Gruppencontent. Ein Fraktal in einem Jahr, so 15 min Content pro Jahr? Damit beschäftigst du keine Gilde.

    Mit der Bewegung hast in GW2 durchaus Recht. Nur die Skills sollte Anet mal ganz aus dem Spiel entfernen, die braucht keine Sau. Ob man nun die Skills in der immergleichen Rotaition drückt, oder ein Macro das macht, ist doch völlig egal. Alleine das es Rotationen gibt sagt schon genug aus, braindead immer die gleichen Skills in der gleichen Reihenfolge. GW2s Skillsystem versagt leider völlig. Lediglich im (ranked) PVP und small-scale WvW kann man erahnen, was in der Theorie machbar wäre.

  • Die GW2 Roadmap 2020 ist ein Witz in meinen Augen.
    Hauptsache ein paar Punkte mit in die Auflistung gesetzt, damit es gefüllt aussieht.
    Dass die LS stetig fortgesetzt wird, ist nun keine nennenswerte Erweiterung. Eine Story gibt's in jedem MMO. ANet zieht dies bei GW2 nur in die Länge, um einige Interessierte bei Laune zu halten. Große Updates sind es mitnichten.

    Da bietet GW1 am allgemeinen mehr Inhalt, dort gibt's immer was zu tun - außer man hat keine Lust, dann macht jedoch auch alles spielerische keinen Sinn. ^^ Jeder Mensch setzt seine Prioritäten eben anders.

    Was die Foren etc. betrifft, so ist bei zB GW Legacy mehr Aktivität zu verzeichnen, als bei der GW2Com. :/

    Schade, dass es keine GW1-Chars Seite mehr gibt. :boggled:

  • Ich klinke mich hier mal ein. Die Entwicklung des WTs, bzw. dessen "Niedergang" hat meiner Beobachtung nach besonders 3 Gründe gehabt - 1) Niedergang der Foren allgemein (bzw. WT spezifisch: Wegfall der Laufkundschaft aus dem Handel + Existenz eines offiziellen Forums), 2) interne Streitigkeiten, 3) ein Großteil des Teams hat GW2 nicht so ... enthusiastisch gespielt, wie die Leute mal GW1 gespielt haben - was sicherlich am Spiel selbst, aber auch am üblichen "Älterwerden" der Personen liegt. Wir haben also definitiv schlechter gearbeitet als zu GW1 Zeiten. Ein enthusiastischeres Team hätte das "Sterben" aber natürlich nur verzögert, nicht aufgehalten.

    4) GW2 Fans, die hier einen Hobbyhafen suchten, indem sie sich als Fans unter Fans, von Fans, für Fans über ihr geliebtes Spiel austauschen konnten, wurden von enttäuschten GW1-Veteranen und GW2-Hatern aufgezogen, verächtlich gemacht und mit Spott und Häme überzogen. Darunter auch einige kreative Köpfe (Content-Ersteller, YouTuber usw.), die dann einfach kein Bock mehr hatten und fortblieben. Damit war der Wartower kein gemütlicher Hobbyhafen mehr, sondern ein Haifischbecken, an dem man für seine Leidenschaft gegenüber dem Hobby Guild Wars 2 verächtlich gemacht wurde und "das Team", wie es Model oben richtig erwähnt, dieses toxische Verhalten nicht geahndet, sondern sogar mittelbar gefördert hat.

    Ich stelle fest: GW2 wurde in diesem Forum 2014/2015 bereits tot geschrieben. Und immer noch erscheint weiterhin Content, der in der aktiven Fanszene angeregt erörtert wird. Die aktive Fanszene ist aber an Orten, wo ihre Rolle als Fan nicht in Frage gestellt oder sogar offen attackiert wird. ;)


    Damit hier mal was positives steht: Ich spiele jetzt seit 14 Jahren GW1 und seit sechseinhalb Jahren GW2 und bin nach wie vor ein sehr zufriedener Fan. ;)

  • Wartower spezifisches mal ausgeklammert:

    Ehrlich gesagt sind mir kaum Foren bekannt, in denen das Spiel wirklich lebendig diskutiert wird. Da bleibt eigentlich nur Reddit und das offizielle Forum - und in beiden wird GW2 ziemlich runtergeputzt.


    Eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Spiel findet imho nicht statt. Schlicht weil sie nicht erforderlich ist. Wer braucht schon einen Guide für Storyabschnitt X? Da wo Guides nötig sind braucht es meist exakt einen Guide ("suche Münzen" usw. -> Dulfy, done). Auch da wird es keine 50 seitige Forendiskussion geben, welche Münzen man nun in welcher Reihenfolge einsammeln sollte. Dementsprechend besteht kein Bedarf für GW2 spezifische Diskussionsplattformen - und dementsprechend gibt es auch keine.


    Das ist generell ein Problem actionorientierter Spiele. Du wirst zu taktischen Spielen (z.b. MTG Arena) diverse Diskussionen zu einzelnen Karten, ganzen Decks, deren Stärken und Schwächen usw finden. Taktik kann man in Foren besprechen. In Actionspielen hingegen? Was willst da besprechen? Wenn der Gegner im Fadenkreuz ist: drück ab?


    Fakt ist, dass GW2 viele Spieler sehr anspricht - im wesentlichen open world Spieler. Aber für diese Spieler besteht kaum Bedarf sich irgendwo in Foren auszutauschen. Die Communities die Taktiken, Builds usw. diskutieren (WvW, PvP, Fraktale, Dungeons, Raids) sind alles Communities die "GW2 haten". Und auch das sind Fans von GW2. Die Spieler die schon 2012, 2013, 2014 wirklich wirklich unzufrienden waren, die sind schon lange weg. Die allermeisten dürften sang- und klanglos das Spiel verlassen haben.

    Nur mal so als Beispiel: die Spieler in meiner Gilde die echt begeistert von PoF waren loggen sich meist so alle 2 Monate mal für 3-4 Stunden ein. Die sind auch weitgehend happy mit GW2. Aber natürlich auch nicht forumsaktiv. Wollen die auch garnicht sein. Die wollen sich einloggen, eine Stunde Spaß haben, fertig. Ohne Guides, Builds oder irgendwas.

    Die Community die sich meist in den Foren trifft sucht eher andere Spielerlebnisse - und die sind in GW2 eher schwach entwickelt.


    Daher eben auch das Gejaule auf reddit, wenn alle 3 Monate "nur" 1 Stunde Content kommt. Die oben erwähnten Spieler aus meine Gilde sind hingegen zufrienden und haben teils sogar Schwierigkeiten mit den Releases Schritt zu halten. So unterschiedlich ist halt die Wahrnehmung - weil die Spielprofile eben auch sehr unterschiedlich sind.

  • Ehrlich gesagt sind mir kaum Foren bekannt, in denen das Spiel wirklich lebendig diskutiert wird. Da bleibt eigentlich nur Reddit und das offizielle Forum - und in beiden wird GW2 ziemlich runtergeputzt.

    Diese Diskussion hatten wir beide schon 2015. Die machen wir jetzt nicht wieder auf. ;) Da ich in vielen verschiedenen Foren unterwegs bin (u.a. Pen and Paper, Larp, Tabletop), wo es überall genauso aussieht, bleibt festzustellen: Foren sind ein Relikt, für das sich insbesondere jüngere Fans nicht mehr begeistern können. Die große Zeit von Foren lag zwischen 1999 und 2009; viele der heutigen Ü30, Ü40, Ü50-Fraktion sind da hängen geblieben. Spieler unter 30 gibt es in Foren so gut wie gar nicht mehr. Insofern ist das kein GW-spezifisches Problem.

    Eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Spiel findet imho nicht statt. Schlicht weil sie nicht erforderlich ist. Wer braucht schon einen Guide für Storyabschnitt X? Da wo Guides nötig sind braucht es meist exakt einen Guide ("suche Münzen" usw. -> Dulfy, done). Auch da wird es keine 50 seitige Forendiskussion geben, welche Münzen man nun in welcher Reihenfolge einsammeln sollte. Dementsprechend besteht kein Bedarf für GW2 spezifische Diskussionsplattformen - und dementsprechend gibt es auch keine.

    Interessant, dass du lediglich Diskussionsbedarf beim ergebnisorientierten Spielertypus siehst, der Guides und Strategien für - im weitesten Sinne - Erfolg sucht. Und da gebe ich dir Recht: GW2 braucht an dieser Stelle keinen Diskussionsbedarf, da der Content sich so gut wie gar nicht (mehr) an diesen Spielertypus orientiert; anders als GW1. Aber was ist mit Konversationsbedarf?

    Dass aber durchaus viel über GW2 geredet wird, zeigen Discordchannels, Facebookgruppen (die größte deutsche FB-Gruppe wächst seit 7 Jahren immer noch dreistellig, jeden Monat!), YouTube-Kommentare, Twitch-Chats und Co., wo es so wuselig wie eh und je zugeht. Nur dass da vor allem Erfahrungen, Charabildchen, Memes, Stories oder Storyideen ausgetauscht werden, bzw. ein fröhlicher Kaffeeplausch über das Spiel stattfindet. Eben Fan-Zeug.
    Für all diese Sachen braucht man kein Forum, da es für diese Art von Kommunikation viel zu träge und veraltet ist, bzw. durch eine nicht vorhandene Community auch nicht attraktiv ist.

    Und diejenigen, die hier tatsächlich damals zu den Zufriedenen zählten, die einfach über kommende Storyentwicklungen philosophierten, sich zu aktuellen Ereignissen innerhalb des Spiels (und nicht den Aktienkurs von NC Soft) austauschten, die wurden damals hier weggebissen mit "GW2 is dead!"-Gekreische "Maintenance mode inc!" oder der Prophezeiung, dass von GW2 sowieso kein Content mehr zu erwarten sei. Ironischerweise war das alles sogar noch vor der PoF-Ankündigung, was die Sache noch absurder macht. ;)

    Das zu leugnen wäre quatsch. Ich bin seit 2007 hier live dabei und habe es direkt miterlebt, wie positive oder neutrale Threads hier von enttäuschten Ex-Spielern zertrampelt wurden; im Tower Talk Podcast über das Game hergezogen wurde und die wenigen positiv gestimmten Aktiven danach nicht zurück gekommen sind und sich anderswo (siehe obige Beispiele) über die hier herrschende toxische Atmosphäre ausgelassen haben. Traurig, aber wahr. ;)

  • Aber was ist mit Konversationsbedarf?

    [.....]

    der Prophezeiung, dass von GW2 sowieso kein Content mehr zu erwarten sei. Ironischerweise war das alles sogar noch vor der PoF-Ankündigung, was die Sache noch absurder macht. ;)

    Das ist ein guter Punkt. Für mich sind solche Konversationen nicht relevant, aber das sehen andere - zu Recht - anders. Früher gabs dafür auf Webseiten übrigens Chatboxen und ICQ.

    Foren "sammeln" Wissen, z.b. "User-Guides". Man kann ein Problem googlen und findet noch 10 Jahre später die Tipps, die jemand anderes in einem Forum erhalten hat. Das ist für mich persönlich wichtig. Die Konversation an sich (siehe plauderstübchen usw) finde ich wenig relevant, daher habe ich das auch nicht auf dem Schirm. Ist aber ein guter Punkt und natürlich haben Spieler durchaus den Wunsch einfach ein "GW2 ist so toll:love:" auszudrücken - oder eben das Gegenstück "alles scheiße". Beides liefert aber keine echte Diskussionsgrundlage, beides liefert keine Argumente und ist daher für mich Spam - und wird in den meisten Foren auch als solcher gehandhabt. Aber der Konversationsbedarf ist natürlich nicht abstreitbar.


    Viele von den Spielern, die 2012-2013 usw. über Contentmangel klagten sind schon lange weg - und PoF hätte für sie auch keinen/kaum Content geboten, da PoF eben nur die verbliebenen Spieler addressiert aber keine "Contentlücken" schließt.


    Mal so als Beispiel: eine befreundete Fraktalgilde hat damals sehr aktiv Fraktale gespielt, nur kam eben kein Content mehr. Die sind natürlich lange weg und von denen hat auch keiner GW2 mehr auf dem Schirm. Niemand guckt 2 Jahre lang in seiner Freizeit eine weiße Wand an, während er auf neuen Content wartet. Spieler suchen sich andere Freizeitbeschäftigungen, sei es ein neues Spiel oder ein Sportverein. Den neuen Content Jahre später bekommen die garnicht mehr mit. (zumal damals unter einer Erweiterung auch eher was mit 20+ Karten und 10 neuen Dungeons erwartet wurde). Mit dem einen neuen Fraktal pro Jahr wären die aber auch nicht zufrieden, selbst wenn sie zurückkämen. Da wären eher so 10 neue Fraktale im Jahr nötig.


    GW2 ist als sehr großes Spiel was verschiedene Geschmäcker bedient angelegt worden - zu groß, im nachhinein. Imho wäre es klüger gewesen, von anfang an ein ~50-100 Mann Team an einem reinem open-world Spiel entwickeln zu lassen. WvW, PvP, Raids, Dungeons, Fraktale hätte man weglassen können. Anet hat einen faulen Kompromiss versucht, statt von anfang an eine klare Linie ("nur open world, kein Coop Content") zu fahren. Das, in Kombination mit teils arg vollmundigen schwammigen Versprechen (unter denen jeder etwas anderes verstand) hat dann zu Enttäuschungen und eben den entsprechenden Kommentaren geführt. Siehe WvW, PvP, Raid, Dungeon, Fraktal Community. Die sind doch alle nur am kotzen - und zu Recht. Anet hat nicht die Manpower, um für all diese unterschiedlichen Zielgruppen ausreichend Inhalte zu liefern. Das sieht jemand der nur open World spielt zwar nicht - und er mag sich ggf. über die negativen Kommentare wundern/ärgern. Falsch sind diese Sichtweisen aber eben nicht. Genauso wie seine positive Sicht nicht falsch ist, denn GW2 ist sicherlich ein gutes open World Spiel.

  • Hat ja niemand behauptet dass das Spiel komplett tot ist. Selbst GW1 ist noch lebendig.


    Allerdings wird das wohl vor 2021-2022 nichts mit dem Addon nehme ich an, Und soviel Lebendigkeit hat auch PoF nicht gebracht. Wie gesagt, richtet sich an "die falsche" Zielgruppe - die eben nie sonderlich viel Foren/Community/contenterschaffend aktiv war.


    Das gute an der News ist, dass dann PoF wohl früher oder später kostenlos wird - und dann brauch ich mir das auch nicht mehr kaufen XD

  • Selbst GW1 ist noch lebendig.

    Der ist gut. Wenn du 1500 Spieler zwischen 1500 Bots lebendig findest dann ist gar kein Spiel tot. Selbst Kamadan Ami Dis gleicht mittlerweile einem Friedhof statt einem florierenden Spiel. In meiner Gilde war der letzte Spieler vor 7 Monaten online und da sind immernoch 120 Mitglieder drin xD. Sorry aber GW1 ist definitiv ein totes Spiel mehr Tod geht kaum.

  • GW1 tot kann ich jetzt nicht behaupten. Man darf natürlich nicht in verlassenen Gilden bleiben, auch wenn es die ist, die man aus nostalgischen Gründen niemals verlassen will. Es gibt weiterhin große aktive Gilden, auch deutsche, und ein aktives Gildenleben.


    Es ist überhaupt nicht schwer es zu finden. Ich war eine zeitlang mit meinem gildenlosen Lageraccount unterwegs, und irgendwann war ich es leid die netten Nachfragen nach Gildenmitgliedschaft auszuschlagen, und so bin ich in eine aktive deutsche Gilde mit echt aktivem deutschen Bündnis gekommen. Es gibt ein aktiv genutztes Teamspeak oder auch Discord fürs ganze Bündnis, jede Gilde ihren Channel, zusätzlich übergeordnete Channel, und da ist wirklich Leben drin ganz wie man es von früher gewohnt ist. Und soweit ich das mitbekommen habe, gibts selbst jetzt noch den einen oder anderen ganz neuen Spieler, den man gern mit seinem angesammelten Krempel überhäuft.


    Das Bündnis insgesamt ist sogar so aktiv, dass immer wenn ich nachschaue, irgendeine Stadt in Factions gehalten wird, so dass ich das erste Mal in meinem GW1-Leben direkten Zugang zu billigen Dietrichen habe... Nicht dass ich das noch bräuchte, aber man sieht daran, dass da schon noch was läuft.


    In Außenposten ist natürlich weitgehend tote Hose, das ist nicht zu beschönigen. Die meisten Tätigkeiten wirst du mit deinen Helden alleine machen oder mit vielleicht einem Mitspieler aus dem Bündnis.


    Aber am Wochenende abends das Gekloppe in Fort Espenwald macht echt Spaß. Das ist beliebt, und das läuft noch. Sogar die Flames und Schmähungen sind dieselben wie seit Urzeiten.



    Die Art der Ankündigung des dritten GW2-Addon zeigt aber auch den desolaten Zustand von Arenanet und GW2. Eigentlich muss sowas zelebriert werden und groß rauskommen. Jetzt ist die Bekanntmachung, dass da was kommen soll, unter "ferner liefen" am Ende des Ausblicks gerade mal erwähnt worden. Die Ankündigung fühlt sich kühl und sachlich an wie von den Entwicklern selbst gemacht, nicht von einem kraftstrotzendem funktionierenden Marketing.


    Das zeigt, wie ausgezehrt Arenanet ist und händeringend versucht, die Spieler bei der Stange zu halten. Die Art der Ankündigung sagt mir, dass man sich erst jetzt gerade fest dazu entschlossen hat, tatsächlich doch noch ein Addon herzustellen. So eine Ankündigung verpflichtet ja: ab jetzt müssen sie es bringen und können dieses Vorhaben nicht rückgängig machen. Wäre Arenanet sich des Spiels und der Spieler sicherer, hätten sie die Ankündigung verschoben und dann mit mehr Inhalts-Teasern bringen können. Der einzige Teaser ist ein Konzept-Artwork, das so sicherlich schon seit Jahr und Tag in den Mappen herumdümpelt. So dürfte das Addon vielleicht so um Weihnachten nächstes Jahr zu erwarten sein, und das ist schon verdammt lange weit hin.

  • Wenn du 1500 Spieler zwischen 1500 Bots lebendig findest dann ist gar kein Spiel tot.

    Das war der Punkt meines Kommentares. GW2 hat einen starken Spielerschwund ~2013 erlebt, vermutlich spielen noch ein zweihundertausend Spieler oder so. Wie in anderen "lebendigen" Spielen eben auch. Also z.b. SWTOR, Lotro usw. GW2 ist so oder so keines der Spiele, die 5 Millionen aktive Spieler haben.

    Was man nun als tot ansieht ist subjektiv.


    Objektiv betrachtet sind GW1 und GW2 beide lebendig. GW2 vielleicht "etwas lebendiger", aber das ist so wie "etwas schwanger". Tot sind eigentlich nur Spiele, bei denen die Server abgestellt wurden - und auch dann nur, wenn es keine Fans etc. gibt, die vlllt noch irgendwo eine Raubmordkopie hosten.