Weitere Bonus-Wochen in GW2

  • -keine Itembelohnungen/Gold usw. mit reinzumischen

    Das ist mMn kontraproduktiv. Warum nicht zusätliche Anreize reinpacken? Mir pers. sind Erfoge sowas von Hupe, aber manche hab ich dann doch wegen der Belohnung gemacht. Irgendwann hat man dann 7 von 10 Teilerfolgen (paar wegen zusatzbelohnung, paar zufällig nebenher, etc.) und macht dann doch die anderen 3 auch noch obwohl man (ich) eigentlich kein Erfolgsjäger ist.


    Also Erfolge von Belohnungen trennen würde Erfolge für mich persönlich komplett sinnlos machen. Ich denk mal da stehe ich nicht ganz alleine da.

    Und ja ich ärgere mich wenn echt TOLLE Belohnungen an hirnrissige Erfolge gebunden sind (Kehrseite der Medallie) aber wenn Sie nicht an beknackten Erfolgen hängen schmeissen Sie es in irgendwelche WvW/PvP/Raid Endbelohnungen und dann sind sie NOCH unnereichbarer also besser an PvE-Erfolge knüpfen an an spezielle Spielmodi....

  • Damals als ich noch jung war, gabs hier mal eine ähnliche Diskusion mit GW(1). Schon da kam man auf keinen gemeinsammen Nenner. Für die einen war das Spiel langweilig geworden und nichts mehr zu tun und die anderen haben sich immer neue und verrücktere Möhren einfallen lassen denen sie nachlaufen können.

  • Also Erfolge von Belohnungen trennen würde Erfolge für mich persönlich komplett sinnlos machen. Ich denk mal da stehe ich nicht ganz alleine da.

    Und ja ich ärgere mich wenn echt TOLLE belohnungen an hirnrissige erfolge gebunden sind (Kehrseite der Medaillie) aber wenn Sie nicht an beknackten Erfolgen hängen schmeissen Sie es in irgendwelche WvW/PvP/Raid Endbelohnungen und dann sind sie NOCH unnereichbarer also besser an PvE-Erfolge knüpfen an an spezielle Spielmodi....

    Ich halte es für sinnvoll die Zielgruppen sauberer zu trennen und direkter anzusprechen statt so ein Mischmasch. Deswegen lag es durchaus in meiner Absicht, dass für manche Spieler die Erfolge dann uninteressant werden würden.


    Erfolge sollten sich an "Vervollständiger" richten. Aktuell ist es recht schwer aus den ganzen Wust an Erfolgen die "lukrativen" herauszusuchen. Die Belohnungen sind imho in einem Questsystem besser aufgehoben.

    Spieler, die die Erfolge ernsthaft angehen - und das dann auch wiederholt - sind idR hardcorespieler. Da reden wir über Spieler mit 35k AP und mehr. Was will so ein Spieler mit dem 5ten aufgestiegenen Rücken? Da besteht eher die Bereitschaft massiv Gold in die Erfolge hineinzustecken um sie abzuschließen (siehe u.a. die Schwarzlöwensammlungen).

    Der Spieler der hingegen den Rücken braucht kennt sich vermutlich nicht ausreichend in dem Achievement-Log aus. Ein Großteil der Erfolge interessiert ihn null.


    Man kann sicherlich Erfolge und Quests koppeln. Also beispielsweise "wenn du alle Quests in Gebiet X abgeschlossen hast, dann gibts ein 10 AP Achievement".

    Aber so wie es aktuell ist halte ich Achievements als sehr unzugänglich und daher ungeeignet für interessante Belohnungen - zumal ich auch nicht so die große Überschneidung zwischen "spielt für die Belohnungen" und "will die Erfolge" sehe. Da presst man eher zwei sehr verschiedene Einstellungen in einen "Content" der das gar nicht vernünftig unter einen Hut bringen kann.


    Ich denke Anets Gedanke ist klar: Durch solche Belohnungen soll auch der normalo anfangen Erfolge abzuschließen und als "Achievementhunter" rekrutiert werden. Ich persönlich halte es aber für sinnvoller eine Zielgruppe klar anzusprechen, statt "nichts halbes und nichts ganzes". Für Achievementhunter mag der aktuelle Status noch halbwegs gut sein - für "Questspieler" etc. ist es aber eher katastrophal. Dabei gibt es genau diese Inhalte sogar - nur leider eben sonstwo versteckt.

  • "Achievementhunter"

    Du gibst mir zu viel auf diese Achievements. Ich sehe es ziemlich genau wie Prinny. In meinen Augen hängst du mit deinen Gedanken zu sehr an klassischen MMOs mit Questlogs. Ich glaube auch nicht das Anet noch irgendwie Leute dazu animieren will APs zu farmen. Das würde dann ganz anders aussehen. Zudem finde ich das alles recht gut geordnet ist. Die Sammlungen bieten oft lukrative Belohnungen während man in den Gebietsreitern die Belohnungen für die jeweiligen Gebiete findet. Man könnte hier natürlich noch ein besseren Leitfaden einbauen aber grundsätzlich finde ich es nicht verkehrt. Sicherlich gibt es auch noch Achievementhunter aber das ist vielleicht eine Handvoll ähnlich wie Raidbegeisterte.

    Was will so ein Spieler mit dem 5ten aufgestiegenen Rücken?

    Der Spieler der hingegen den Rücken braucht kennt sich vermutlich nicht ausreichend in dem Achievement-Log aus. Ein Großteil der Erfolge interessiert ihn null.

    Und hier liegst du einfach völlig falsch. Denn genau dieser Punkt verbindet den Hardcore Spieler und den Spieler der nur ein Rücken will. Der Eine macht es wegen den Punkten oder wegen dem Skin, der Nächste weil er noch was Aufgestiegenes braucht usw. Man kriegt so gesehen 3 in 1 und die anderen 2 Dinge sind ein netter Nebeneffekt. Stell dich mal nach Löwenstein. Es gibt immernoch genug die da das Prinzessin Achievement machen. Die Spieler finden schon das was sie suchen. Oft werden sie auch neugierig wenn andere etwas erzählen und wissen wollen wo man es herbekommt. Es gibt genug Quellen um wichtige Sachen zu finden. Oder nimm mal den Jahrmarkt in der Glutbucht. Da gibt es ein Achievement für 1000g welches 5 AP und ein Titel gibt. Gekauft haben es trotzdem genug wobei man da eher 100 AP erwarten müsste. Oder nimm die Jahrmarkt Waffen dort. Die kosten extrem viel Gold und es gibt nichtmal eine Waffensammlung und trotzdem werden die gekauft von Skinjägern. Das hat schon alles seine Daseinsberechtigung. Davon mal ab würde ich in einem alten Spiel wie GW2 keine großen Änderungen mehr durchführen. Man sieht ja auch seit PoF, dass Anet eigentlich immer das gleiche Programm liefert. Neue Map, neue Legy, neues Fraktal/Raid, neues Mount usw. Ich finde das aktuell die Spieler in GW2 zufrieden sind so wie noch nie. Man hört auch Ingame recht wenig Verärgerung. Ich würde nichts mehr am Kurs im Spiel ändern, dass kann nur nach Hinten losgehen.

  • Ich denke nicht, dass ich zuviel auf AP gebe. Schau dir mal an was du im WvW, fraktalen usw. in der Gruppe hast. Da sind mit sehr schöner Regelmäßigkeit Spieler (weit) jenseits der 30k AP dabei. Im WvW ist das, je nach Uhrzeit, teils sogar die Mehrheit der Spieler im Squad. Sicherlich sind Achievementhunter aber keine Mehrheit der gesamten Spielerbasis. Wenn das der Punkt des Anstoßes ist, dann könnte man Achievements sicherlich auch ersatzlos streichen wenn dir das lieber ist.


    GW2 hat ein klassisches Questlog, es heißt bloß anders.


    Denn genau dieser Punkt verbindet den Hardcore Spieler und den Spieler der nur ein Rücken will. Der Eine macht es wegen den Punkten oder wegen dem Skin, der Nächste weil er noch was Aufgestiegenes braucht usw. [...] Davon mal ab würde ich in einem alten Spiel wie GW2 keine großen Änderungen mehr durchführen. Man sieht ja auch seit PoF, dass Anet eigentlich immer das gleiche Programm liefert. Neue Map, neue Legy, neues Fraktal/Raid, neues Mount usw. Ich finde das aktuell die Spieler in GW2 zufrieden sind so wie noch nie. Man hört auch Ingame recht wenig Verärgerung. Ich würde nichts mehr am Kurs im Spiel ändern, dass kann nur nach Hinten losgehen.


    Nur weil der Hardcorespieler und der "Casual" gezwungen werden denselben Krams zu machen - mit unterschiedlichen Zielen. Natürlich kannst du auch z.b. neue Mounts hinter Raids verstecken, um Casuals und Raidspieler zu "verbinden". Wäre dennoch Murks. Es macht keinen Sinn einen Spieler der null Interesse an Achievements an sich hat dazu zu zwingen, Achievements zu machen, nur weil er die Belohnung will. Siehe u.a. die komischen HoT Abenteuer, wo man Silber (?) für den Masterydingenspunkt braucht. Das stört eine ganze Reihe an Spielern. Regt sie auf. Frustriert sie. Diese ganzen klassischen "Erfolge" wie "töte den Gegner 5000 mal" "töte den Gegner ohne zu sterben/getroffen zu werden" sind unspaßig, grind, frustrierend. Andere Achievements wie eben die Zinns Aufnahmen Sammlung usw. sind "questartig". Es wird eine Story erzählt, sie sind nett und liebevoll gemacht. Und nein, derartige Inhalte finden eben nicht alle Spieler. Das verpassen viele. Du musst dafür ggf. irgendeinen 35k AP Freund haben der dich drauf hinweist. Selbst hier im Thread wurde ja nicht nur von mir die Unübersichtlichkeit der Achievements kritisiert. Liest du genauso immer mal wieder auf reddit usw. Du kannst davon ausgehen, dass sich auf Webseiten zum Spiel eher die "versierteren" Spieler herumtreiben, die das AP Log gut genug kennnen.


    Quests haben irgendwo den Zweck Spieler mit "einfachen" Inhalten zu beschäftigen. Storyinhalte sind viel aufwendiger. Der Casual in GW2 hat aber keine Questinhalte. Einmal Story durch, Map erkunden, was nun? Mesmer in 20 verschiedenen Farben erstellen, aus langeweile?


    Ins Achievementsystem muss man sich einarbeiten. Man muss ggf. guides lesen um die "einfachen" oder "questartigen" Erfolge zu finden. Man wird von den 5000 Untermenüs erschlagen. Man hat keinen Ordner "nette Quests" sondern einen Misch aus "töte den Boss ohne getroffen zu werden" und direkt daneben steht "spiele die "versteckte" trahearne "endstory"". Das ist Murks. Ich habe mehrere "Questspielern" in meiner Gilde/FL. Die laufen normalerweise jeden Storyfetzen, Erkundungsgedöns usw. hinterher. Achievements interessieren die null. Die gucken da garnicht erst rein. Die fehlenden Beherrschungspunkte sind übrigens auch ein Problem. Aber wenn ich da irgendeinen "schönen" questartigen Erfolg ausgebuddelt habe heißt es nachher immer "ja, der war toll, sowas können wir mal wieder machen".

    Liegt sicherlich auch ein bisschen dadran, dass ein Spielhersteller eine Chance hat - und keine zweite. Wenn die Spieler das erste mal ins Achievement-Log gucken und lauter "töte 5000 Trolle" "Spiele 5000 PVP Spiele" sehen, dann ist der Zug abgefahren.


    Aber ja, du hast Recht. Für GW2 ist es zu spät. Das sind eher Punkte für GW3. Bei GW2 lohnt es sich imho ohnehin nicht mehr überhaupt noch irgendwas zu überarbeiten. Lieber 100% auf Content (maps, LS) konzentrieren, statt zuviel Arbeitskraft auf balancing, neue Systeme etc. zu verschwenden. Bei so einem alten Spiel sollten die Systeme eigentlich stehen und keine Überarbeitung mehr nötig haben - bzw. man muss eben mit dem, was Anet da hinverbrochen hat leben. Die Arbeitszeit für ein durchdachtes System ist in einem GW3 besser investiert.

  • Schau dir mal an was du im WvW, fraktalen usw. in der Gruppe hast. Da sind mit sehr schöner Regelmäßigkeit Spieler (weit) jenseits der 30k AP dabei.

    WvW treibe ich mich nicht rum, da kann ich nichts zu sagen. In den Fraktalen habe ich aber recht wenig Spieler die jenseits der 30k sind. Oft sind es sogar Spieler mit weniger als 10k.

    GW2 hat ein klassisches Questlog, es heißt bloß anders.

    Definitiv nein. Manche Erfolge sind questlogartig und dann auch eher moderner aber der Großteil nicht. Die Erfolge in GW2 haben für mich fast gar nichts von einem klassischen Questlog. Das Einzige im Spiel was diese Variante noch halbwegs ausfüllt sind die Storyabschnitte.

    Natürlich kannst du auch z.b. neue Mounts hinter Raids verstecken, um Casuals und Raidspieler zu "verbinden". Wäre dennoch Murks.

    Das kannst du nicht weil es da einen großen Unterschied in der Schwierigkeit gibt. Davon mal ab gibt es schon die Legy Rüstung. Das kommt bis heute nicht gut an, dass die in speziellen Modis versteckt wird. Auf die Kriegsklaue haben auch viele verzichtet weil sie kein Bock auf WvW haben. Das kommt aber genauso wenig an.

    Siehe u.a. die komischen HoT Abenteuer, wo man Silber (?) für den Masterydingenspunkt braucht. Das stört eine ganze Reihe an Spielern.

    Dann mach ich halt was anderes oder verzichte auf die ein oder andere Beherrschung. Man braucht die Punkte noch nicht einmal zur Vervollständigung der Beherrschungen. Das sind wieder persönliche Probleme. Wer sich da mal 15 Minuten hinterklemmt kriegt Silber mindestens hin.

    Diese ganzen klassischen "Erfolge" wie "töte den Gegner 5000 mal" "töte den Gegner ohne zu sterben/getroffen zu werden" sind unspaßig, grind, frustrierend.

    Für wen ist das Bitte Grind? Du gewichtest Achievements einfach zu hoch. 95% aller Spieler jucken diese Erfolge überhaupt nicht aber das verstehst du irgendwie nicht.

    Andere Achievements wie eben die Zinns Aufnahmen Sammlung usw. sind "questartig". Es wird eine Story erzählt, sie sind nett und liebevoll gemacht. Und nein, derartige Inhalte finden eben nicht alle Spieler.

    Auch hier klassisch nach dem Motto "was ich nicht weiß macht mich nicht heiß". Solange es keine wichtige Lore ist, ist es egal. Das ist so als würdest du verlangen das Anet Nebengeschichten die sie nur auf ihrer Homepage veröffentlichen auch im Spiel erzählen. Dieses "Problem" hat übrigens jedes MMO. Wenn ich Quest A in Hinterhof B bei NPC C platziere finde ich die auch nicht.

    Quests haben irgendwo den Zweck Spieler mit "einfachen" Inhalten zu beschäftigen. Storyinhalte sind viel aufwendiger. Der Casual in GW2 hat aber keine Questinhalte.

    Auch hier: Du klammerst dich viel zu sehr an klassische Questlogs und glaubst das der Spieler damit nicht klarkommt oder der Spieler zu blöd ist sich Ziele zu setzen. Auch mit deinen weiteren Aussagen steigerst du dich da rein. Deshalb gehe ich da nicht weiter drauf ein. GW2 war nie ein klassisches MMO und wird es auch nie werden. Wobei man ja in den Raids schon eine Rolle rückwärts gemacht hat und zum Teil wieder klassische Rollenverteilung eingebracht hat weil die (Core-)Spieler rumgeheult haben. Das gefällt aber den Meisten überhaupt nicht und das war ein Grund warum HoT auch ein Desaster wurde. Stupides Auswendig lernen seiner Klasse gepaart mit Bossherausforderungen. Langweilig und nicht innovativ dazu zeitraubend. Man möchte entspannt ne Runde zocken und nicht das Gefühl haben in einem Spiel zu arbeiten. Das ist das einzige was mich stört, dass man immernoch Gruppencontent für maximal 5% aller Spieler entwickelt statt der breiten Masse mal was anzubieten. Die Fraktale sind mittlerweile ja auch sehr raidähnlich. Da fehlt halt einfach der Dungeon der die breite Masse anzieht. Selbst heute zocken immernoch unglaublich viele Spieler Verliese. Da kann man entspannt was in der Gruppe machen.

  • Du findest es also nicht gut Inhalte in bestimmten Modi zu verstecken, findest es aber gut Inhalte hinter Achievements zu verstecken? Letztlich dasselbe. Auch bei Achievements gibt es schwere Erfolge. Legendäre Rüstung ist hinter Erfolgen versteckt. Es macht Sinn Erfolge in schweren Spielinhalte zu stopfen. Quests muss man in solche Inhalte nicht packen - oder man macht es wie im GW1 Riss.


    Questlog ist eine to-do Liste, Achievement-Log ist eine to-do Liste. Da gibt es null Unterschied - außer evtl. ein weiteres Fenster mit Hintergrundinfo/Questtext/Lore.


    Ich verstehe sehr wohl, dass Achievements nicht für 95% der Spieler gedacht sind. Das ist doch genau meine Rede. Ich finde es blödsinnig "hardcorespielerinhalte" für alle zwingend erforderlich zu machen. Deswegen haben Belohnungen außer AP in Erfolgen nichts zu suche, AP sind bereits eine exklusive Belohnung.


    Schau dir doch mal die GW2 Achievements an, viele sind grindlastig. Töte 250.000 WvW Spieler. Töte 5000 Riesen. Wiederhole das Wintertagsjumping Puzzle 300 mal oder so. Das spricht eine andere Zielgruppe an als Story oder Questinhalte.


    Es ist nicht egal, wenn Spieler "questähnliche" Inhalte in GW2 nicht finden. Das bedeutet nämlich, dass Spieler mit einer neuen LS Episode nur 2 Stunden beschäftigt sind, statt vielleicht 4 oder mehr. Die Spieler langweilen sich, fangen ein anderes Spiel an - und spielen immer weniger, bis sie wegbleiben. Weil man mit 2 Stunden Content niemanden 3 Monate lang beschäftigt. Wenn sich Spieler im Spiel langweilen oder nichts zu tun finden, dann ist das Anets Problem. Nicht das der Spieler. Die finden schon was, z.b. WoW.


    Ja, Spieler sind "zu blöd" sich Ziele zu setzen. Lösch gedanklich mal alle Erfolge aus GW2, alle exklusiven Skins und andere Ziele und überleg dir wieviele dann noch GW2 spielen würden. Sicherlich setzen sich einige eigene Ziele, erstellen einen Wächter für jeden Rüstungsskin und parken einen Mesmer in jedem Jumpingpuzzle. Die Masse braucht aber von Anet irgendwelche "vorgegebenen" Spielziele wie legendäre Items, exklusive Skins, AP usw. Wäre das alles nicht vorhanden wäre die Spielmotivation dahin.


    GW2 hatte schon immer eine Rollenverteilung.

  • Du findest es also nicht gut Inhalte in bestimmten Modi zu verstecken, findest es aber gut Inhalte hinter Achievements zu verstecken? Letztlich dasselbe.

    Nö, denn letztlich sollte der Hauptcontent da stattfinden wofür auch das Spiel steht: PvE. Wenn ich dort alles verstecke weil ich es auch hauptsächlich fürs PvE brauche ist das ok. Man sollte allerdings keine exklusiven Dinge in Spielmodis verstecken die nur einen Teil der Spieler anspricht und auch für das PvE wichtig ist. Die Kriegsklaue kann man beispielsweise im PvE benutzen ist dort aber deutlich schwächer als alle anderen Mounts weshalb man es nicht zwingend braucht. Das ist ok es im WvW als Belohnung zu stellen. Bei der legendären Rüstung sieht das anders aus. Das ist quasi das Endgear des Spiels. Das dann hinter einem wenig gespielten Modi zu verstecken ist sinnfrei. Das "wie" ist die Frage. Ob Belohnungen nun an Achievements gebunden sind oder nicht ist völlig egal. Am Ende kommt es aufs Selbe hinaus. Es gibt ja sogar versteckte Erfolge von denen man nie etwas ohne Guides oder Zufall erfahren würde. Manchmal versteckt Anet aber versteckte Hinweise dazu wenn man mit NPCs redet. Das gibt es seit Release von GW2 und hat sich nie geändert. Es kann also nur gewollt sein. Man muss halt auch mal ein bisschen denken statt immer nur 111 und Skip zu spielen.

    oder man macht es wie im GW1 Riss.

    Das ist doch in GW2 in den Instanzen nicht viel anders.

    Questlog ist eine to-do Liste, Achievement-Log ist eine to-do Liste. Da gibt es null Unterschied - außer evtl. ein weiteres Fenster mit Hintergrundinfo/Questtext/Lore.

    Also FFreak du kriegst jetzt eine Hausaufgabe von mir: Schau dir bitte in diversen MMOs auch Alten mal die Questlogs an. Der Klassiker eines Questlogs ist: Sprich mit NPC - gibt dir Aufgabe mit Geschichte - Punkt wird auf Karte markiert - Aufgabe am Punkt erledigen - Belohnung beim NPC abholen - daraus resultiert evtl. eine Folgequest. Als Belohnung bekommst du XP und Geld oder andere Währungen.


    Und jetzt vergleich mal die Abläufe mit den Erfolgen in GW2. Das ist maximal questlogähnlich aber weit weg von einem klassischen Questlog.

    Deswegen haben Belohnungen außer AP in Erfolgen nichts zu suche, AP sind bereits eine exklusive Belohnung.

    Falsch. AP gibt es für alle. Die Belohnungen daraus eben nicht was auch richtig ist. Jeder Modus soll schon bestimmte Belohnungen haben. Jedoch dürfen diese nicht so gut sein das man im Hauptspielmodus damit einen Vorteil hätte. Siehe Absatz 1 dieser Antwort.

    Schau dir doch mal die GW2 Achievements an, viele sind grindlastig. Töte 250.000 WvW Spieler. Töte 5000 Riesen. Wiederhole das Wintertagsjumping Puzzle 300 mal oder so. Das spricht eine andere Zielgruppe an als Story oder Questinhalte.

    Es gibt im WvW sicher 3 gestörte Spieler die 250000 Spieler grinden wollen und im PvE 5000 Riesen töten. Das ist aber eine absolute Minderheit. Die meisten lassen diese Erfolge einfach nebenbei laufen. Das ist kein Ziel auf das man hinarbeitet sondern das einfach irgendwann mal erreicht wird. Das ist absolut kein grind. Du kriegst ja auch keine legendäre Waffe dafür.

    Die Spieler langweilen sich, fangen ein anderes Spiel an - und spielen immer weniger, bis sie wegbleiben. Weil man mit 2 Stunden Content niemanden 3 Monate lang beschäftigt. Wenn sich Spieler im Spiel langweilen oder nichts zu tun finden, dann ist das Anets Problem. Nicht das der Spieler. Die finden schon was, z.b. WoW.

    Und das versuche ich dir die ganze Zeit zu vermitteln. Diese Spieler interessieren Anet nicht mehr. Anet möchte die Spieler bei Stange halten die eigene Ziele haben. Die sagen: ich will das neue Legy Großschwert, Mount, Kartenwährungsbelohnungen oder einfach die stupiden Farmer. Deswegen macht Anet mit jeder neuen Karte doch alles gleich und mal gibts noch ein Fraktal oder Raid. Die Content Spieler sind die Teuersten. Die hätten gerne jede Woche ne neue Map ohne monatliche Gebühren. Die sind dann aber wie schon erwähnt bei GW2 falsch. Dann müssen sie Spiele mit monatlichen Gebühren zocken.

    Die Masse braucht aber von Anet irgendwelche "vorgegebenen" Spielziele wie legendäre Items, exklusive Skins, AP usw.

    Die gibt es doch mit jeder neuen LS Episode und das gar nicht mal wenig.

    Wäre das alles nicht vorhanden wäre die Spielmotivation dahin.

    Also selbst GW1 spielen noch Spieler obwohl das Spiel jetzt schon jahrelang nicht mehr supportet wird. Ich glaube, würde GW2 beendet werden würde dort auch Jahre später immernoch Spieler zu finden sein. Glaub mir die richtigen Leute haben auch die richtige Motivation.

    GW2 hatte schon immer eine Rollenverteilung.

    Das muss ich sehr stark verneinen. Ohne Spezialisierungen musste in GW2 jeder alles können und dafür sorgen, dass man stabil mit seiner Klasse spielt. Da konnte man ziemlich frei spielen und man war keinem extremen Zwang ausgesetzt. Sprich die Rolle war recht egal. Seit es Spezialisierungen gibt ist alles nur noch geordnet und krass. Entweder Hardcore DPS oder Heal. Du musst nur noch deine Rota auswendig lernen und die Mechaniken der Bosse. Jeder spielt seine Rolle und drückt immer fröhlich seine Rota durch bis man irgendwann gewonnen hat. Wer sowas nicht kann scheitert mit Pauken und Trompeten. Wenn ich heute meinen Krieger nehme und durch die Fluchküste laufe One Hite ich die Gegner. In einem Gebiet welches mal das Letzte war. Das ist das gleiche Problem wie in GW1. Es muss immer alles krasser sein. Die Rollenverteilung in GW2 ist aktuell vielleicht sogar krasser als die in GW1.

  • Ich denke du hast etwas den Faden verloren und sollstest lieber den Beitrag im ganzen lesen, statt ihn Satz für Satz zu kommentieren. In deinem letzten Beitrag hast du dich imho etwas verrannt. Ganz grundlegend:


    • es ist eigentlich egal wodran man Belohnungen bindet.
    • PVE ist erstmal nur eine Welt, mit ein paar Gegnern, ohne Quest, Story, Loot, Skins usw.
    • Spieler brauchen eine Motivation, ein Ziel. Das können Skins, Gold, AP, Titel usw. sein. Silberwüste ohne Loot wäre leer. Siehe auch das "Dungeonsterben" nachdem die Belohnungen schlechter wurden.
    • Herausforderungen brauchen exklusive Belohnungen

    Das erstmal vorweg. Demnach hast du also durchaus Recht, dass es egal ist, ob Belohnungen an AP gebunden sind oder nicht. Nur hast du dann die Situation, dass die Belohnungen zwischen lauter "Erfolgen" wie "töte 5000 Riesen" untergehen. Das war bereits von mir oben beschrieben. Natürlich kannst du alles, inklusive Herzchenquests, Goldbelohnungen aus Dungeons, Endtruhen usw. über Achievements lösen. Klug ist es dennoch nicht. Es wird unübersichtlich. Es ist sinnvoller ein Spiel in "Modi" bzw. Zielgruppen einzuteilen und die Inhalte maßzuschneidern.

    Schau dir bitte in diversen MMOs auch Alten mal die Questlogs an. Der Klassiker eines Questlogs ist: Sprich mit NPC - gibt dir Aufgabe mit Geschichte - Punkt wird auf Karte markiert - Aufgabe am Punkt erledigen - Belohnung beim NPC abholen - daraus resultiert evtl. eine Folgequest. Als Belohnung bekommst du XP und Geld oder andere Währungen.

    Du verrennst dich in Details. Wie ein Questlog genau gestaltet ist variiert teils erheblich zwischen Spielen. Beispielsweise ist eine Hauptquest oft aktiv ohne mit einem NPC sprechen zu müssen. NPCs sind kein "Markenkern" von Quests. Früher hatten Quests auch oft keine Richtungsangaben. In Spielen wie Morrowind hieß es "nordwest von Balmora". So ganz ohne Sternchen auf der Karte. Sind nun Quests mit Sternchen deswegen keine Quests?

    Du siehst, du verrennst dich. Eine Quest ist eine Aufgabe, die dir das Spiel stellt. Nicht mehr, nicht weniger.


    Mein Ansatz ist es eine Unterteilung zu schaffen: "Achivement-Quests" für AP Hunter und Hardcorespieler. "Story-Quests" für Storyspieler, Erkunder und eher casuals. Das ginge übrigens bereits im aktuellen Achievement-Log: ein Reiter "story" - und dahinter dann alles was irgendwo ministories usw. erzählt. Aus Übersichtlichkeitsgründen würde ich das aber lieber in ein separates Questlog auslagern. Es macht auch Sinn. ähnlich wie in GW1, einen Textinhalt für solche Storyquests zu haben. Das brauchen Achievements hingegen nicht.


    AP gibt es nicht für alle. AP gibt es ganz exklusiv und nur (!) für das Abschließen von Erfolgen. AP sind eine ganz exklusive Belohnung. Wenn jemand viele AP hat, dann weißt du, dass er viele Erfolge abgeschlossen hat. Dadurch haben AP auch ein gewisses "Prestige". Du kannst AP nicht im Handelsposten kaufen, du kannst sie nicht von Gegnern farmen etc.


    Quote

    Und das versuche ich dir die ganze Zeit zu vermitteln. Diese Spieler interessieren Anet nicht mehr. Anet möchte die Spieler bei Stange halten die eigene Ziele haben. Die sagen: ich will das neue Legy Großschwert, Mount, Kartenwährungsbelohnungen oder einfach die stupiden Farmer. Deswegen macht Anet mit jeder neuen Karte doch alles gleich und mal gibts noch ein Fraktal oder Raid. Die Content Spieler sind die Teuersten.

    Da widersprichst du dir selber. Anet versucht Spieler zum spielen zu bringen, eben u.a. mit den von dir erwähnten neuen legendaries, Mounts, Kartenbelohnungen, usw. Das sind keine eigenen Ziele.

    Spieler die eigene Ziele haben brauchen keinen Loot, keine Erfolge usw. Das sind wirklich die Spieler, die sich 50 Mesmer erstellen und am Ende eines JPs jeweils einen parken um Gildenmitglieder jederzeit porten zu können. Oder Spieler die mit Char no. 50 die Welt erkunden, weil sie Spaß dadran haben - und die es auch ohne Belohnungen tun würden. Oder Spieler die einen Boss solo töten, weil sie es können. Dabei ginge es im Team schneller und einfacher. Diese Spieler gibts auch, nur weitaus seltener. Deswegen: Was du eigentlich meinst ist: Anet will, dass sich Spieler aus der Vielzahl an angebotenen Zielen eigene herauspicken. Das funktioniert aber nur, wenn Spieler interessante Ziele finden. Wo wir wieder beim Thema wären.


    Du sagst richtigerweise, dass Contentspieler teuer sind. Inhalte wie die Hauptstory sind teuer, man braucht Synchronsprecher, Videoszenen, einen langen und durchdachten Storyfaden usw. Deswegen wurde ca. im Jahre 1850 die Quest erfunden. Das sind vereinfachte Inhalte, die sich mit viel weniger Entwicklungsaufwand erstellen lassen als echter "Hauptstorycontent", aber Spieler lange beschäftigen sollen. Quests sind also "Fillerinhalte". In manchen MMOs steht einfach irgendwo ein NPC "bring mir 10 Wolfsschnauzen", du tötest dafür 100 Wölfe und bekommst ein paar Gold Questbelohnung. Das hat GW2 auch, siehe Herzchenquests. Das ist super-simpel "Questinhalt", schlecht gemacht, erfordert null Aufwand. Questinhalte können aber auch besser gemacht sein und nebenbei noch eine kleine Story erzählen: "bring mit 10 Wolfsschnauzen, damit ich die Medizin für Oma herstellen kann". Es gibt einen fließenden Übergang von diesen beiden super einfachen Beispielen bis hin zu Elder Scrolls Gildenquestsreihen, die teilweise die GW2 Hauptstory in den Schatten stellen.


    Mein Ansatz war nun, diese beiden Fillerinhalte (storyquests und achievements) sauber zu trennen. Alles was ein bisschen story erzählt ("bring mir 10 Wolfsschnauzen für Oma") in ein Storylog. Es braucht keine NPCs zum ansprechen (die sind btw. nur deswegen so beliebt, weil Laufwege = mehr Spielzeit). Die Zielgruppe dieses Questslogs wären Storyspieler, Welterkunder, Casuals. Diese Spieler kennen sich in GW2 oft schlecht aus, aktuell finden sie diese Inhalte im unübersichtlichem AP-Log nicht oder nur schwer. Da die Zielgruppe eher casual ist, sollten diese Quests auch nicht super hart sein. Sie sollten nicht raid-artig oder ähnlich schwer sein. Sie sollten auch keinen wochenlangen Grind erfordern, keine "gewinne 500 Fasskeilerein" Inhalte sein.

    Weil diese Inhalte "zugänglich" und "machbar" sind, sollte es auch nur für sie Belohnungen geben wie z.b. einen asc. Rücken.


    Achievements hingegen richten sich an Vervollständiger, 100% Spieler, Hardcorespieler. Für diese Zielgruppe sind Erfolge wie die Fasskeilerei Erfolge gedacht. Für diese Spieler gibt es eine ganz exklusive Belohnung, die es nirgends anders im Spiel gibt: AP. Gold, Items oder Skins sind nicht nötig als weiteren Anreiz denke ich. Ähnlich wie Spieler früher AdH in GW1 gespielt haben um Ruhm/Rang zu erhalten. Wenn man Belohnungen exklusiv hält, dann sind sie attraktiv. Verwässert man sie, dann nicht mehr. Siehe z.b. die PVP Finisher, die als Belohnung entwertet wurden, weil sie zu einfach zu maxen sind - und weil es 5000 noch spektakulärere Shop-Finisher gibt. Der GW1 AdH Emote hatte Prestige, weil er Aufwand erforderte - GW2 Finisher haben kein Prestige, weil sie keinen Aufwand erfordern.



    btw.: bevor es Spezialisierungen gab, gab es schon lange Rollenverteilungen. Aber ja, es war immer krasser als in GW1. Du hast in GW2 schon immer den Dieb fürs stealth stacken (caudecus mansion, arah) mitgenommen. Oder den Wächter für stabi und reflek. Ursprünglich hat man einen Ele im Team gehabt, damit der mit blasts might stackt (zepter irgendwas mit lightning hammer usw). Oder z.b. damals für den FGS-Rush in die Wand für irren dps. Später konnte der Krieger komfortabler macht stacken (PS-warrior) und der feuerfeld Ele wurde überflüssig. GW2 Klassen haben exklusive Fähigkeiten, wie z.b. die Krieger-Banner. Ein Wächter kann keine Krieger-Banner stellen. Dadurch ergibt sich eine sehr starre Rollenverteilung. Was sich geändert hat ist, dass man früher in schlechten Teamzusammenstellungen Inhalte (eher) schaffen konnte und man nur "weniger effizient" also langsamer war. Aktuell sind z.b. die neueren Fraktale für den normalo nicht schaffbar ohne eine halbwegs solide Teamzusammenstellung. Das ist in der Tat anders, früher waren es nur die "effizienzorientierten" Gruppen die Wert auf eine gute Teamzusammenstellung gelegt haben - nun muss das jeder.

  • Du verrennst dich in Details. Wie ein Questlog genau gestaltet ist variiert teils erheblich zwischen Spielen. Beispielsweise ist eine Hauptquest oft aktiv ohne mit einem NPC sprechen zu müssen. NPCs sind kein "Markenkern" von Quests. Früher hatten Quests auch oft keine Richtungsangaben. In Spielen wie Morrowind hieß es "nordwest von Balmora". So ganz ohne Sternchen auf der Karte. Sind nun Quests mit Sternchen deswegen keine Quests?

    Du siehst, du verrennst dich. Eine Quest ist eine Aufgabe, die dir das Spiel stellt. Nicht mehr, nicht weniger.

    Natürlich gibt es da auch feine Unterschiede. Trotzdem entspricht dies einem klassischem Questlog. Das hat nichts mit verrennen zu tun. Und das ist das was ich dir auch schon gesagt habe. Das Einzige was in GW2 am ehesten noch einem klassischem Questlog entspricht sind die Storyabschnitte.

    Mein Ansatz ist es eine Unterteilung zu schaffen: "Achivement-Quests" für AP Hunter und Hardcorespieler. "Story-Quests" für Storyspieler, Erkunder und eher casuals. Das ginge übrigens bereits im aktuellen Achievement-Log: ein Reiter "story" - und dahinter dann alles was irgendwo ministories usw. erzählt. Aus Übersichtlichkeitsgründen würde ich das aber lieber in ein separates Questlog auslagern. Es macht auch Sinn. ähnlich wie in GW1, einen Textinhalt für solche Storyquests zu haben. Das brauchen Achievements hingegen nicht.

    Unnötig. Da kann man echt denken du hälst die GW2 Community für die größten Vollpfosten. In GW1 musstest du beispielsweise auch oft suchen weil manche Quests auch irgendwo tief in Gebieten versteckt war. Durch viele Gebiete ist man auch einfach durchgerusht. Trotzdem wurden die Aufgaben gefunden. Und auch diese hatten teilweise echt interessante Belohnungen. Wer was haben will wirds finden. Und wenn du immer nur Aufgaben angenommen hast aber nichts abgeschlossen hast wurde es auch irgendwann unübersichtlich.

    AP gibt es nicht für alle. AP gibt es ganz exklusiv und nur (!) für das Abschließen von Erfolgen. AP sind eine ganz exklusive Belohnung. Wenn jemand viele AP hat, dann weißt du, dass er viele Erfolge abgeschlossen hat. Dadurch haben AP auch ein gewisses "Prestige". Du kannst AP nicht im Handelsposten kaufen, du kannst sie nicht von Gegnern farmen etc.

    Und auch das habe ich dir schon erklärt. APs interessieren null außer die Möchtegern AP Sammler. Weder kommst du bei Fraktalen und Raids mit 35k Accountpunkten weit noch hilft es dir irgendwo anders. Genauso wenig hilft es dir wenn du wie ein Weihnachtsbaum blinkst weil du Legys, Infusionen etc. hast.

    Das funktioniert aber nur, wenn Spieler interessante Ziele finden.

    Auch hier: Du hälst scheinbar die Spieler für zu blöd. Wenn man nachdem gehen würde was du willst könnte man das fast als Feature Update bezeichnen weil das eine große Veränderung im Spiel bewirken würde und viel Arbeit kostet. Du willst Spieler halten die Anet vielleicht gar nicht halten will.

    "bring mit 10 Wolfsschnauzen, damit ich die Medizin für Oma herstellen kann". Es gibt einen fließenden Übergang von diesen beiden super einfachen Beispielen bis hin zu Elder Scrolls Gildenquestsreihen, die teilweise die GW2 Hauptstory in den Schatten stellen.

    Wo wir wieder bei dem Thema wären "Skip Story, gib Belohnung". Viele Spieler klicken selbst die Hauptstory durch weil sie sowas nicht interessiert. Bei Nebenquests sind es noch einmal mehr Spieler. Damit machst du dir nur mehr Arbeit für eine Handvoll Spieler die es interessiert. Zudem hat GW2 nach wie vor keine monatlichen Gebühren.

    Mein Ansatz war nun, diese beiden Fillerinhalte (storyquests und achievements) sauber zu trennen. Alles was ein bisschen story erzählt ("bring mir 10 Wolfsschnauzen für Oma") in ein Storylog. Es braucht keine NPCs zum ansprechen (die sind btw. nur deswegen so beliebt, weil Laufwege = mehr Spielzeit). Die Zielgruppe dieses Questslogs wären Storyspieler, Welterkunder, Casuals. Diese Spieler kennen sich in GW2 oft schlecht aus, aktuell finden sie diese Inhalte im unübersichtlichem AP-Log nicht oder nur schwer. Da die Zielgruppe eher casual ist, sollten diese Quests auch nicht super hart sein. Sie sollten nicht raid-artig oder ähnlich schwer sein. Sie sollten auch keinen wochenlangen Grind erfordern, keine "gewinne 500 Fasskeilerein" Inhalte sein.

    Weil diese Inhalte "zugänglich" und "machbar" sind, sollte es auch nur für sie Belohnungen geben wie z.b. einen asc. Rücken.

    Eigentlich habe ich das mit den oberen Antworten schon beantwortet aber eine Sache noch dazu. Die Spieler die meckern wollen wöchentlichen Storycontent und keine Nebenquests. Die möchten wöchentlich eine LS. Ob Oma Hilfe braucht oder nicht juckt die herzlich wenig. Diese Zwischenevents wie jetzt mit den Risspirschern juckt doch auch keinen. Und noch einmal: Weißt du was das für eine Arbeit wäre sowas umzusetzen? Ich glaube Anet ist froh mit dem bestehendem Team das Aktuelle zu schaffen. Ich stelle mich zwar nicht komplett dagegen halte die Umsetzung aber für unnötig.

    btw.: bevor es Spezialisierungen gab, gab es schon lange Rollenverteilungen. Aber ja, es war immer krasser als in GW1. Du hast in GW2 schon immer den Dieb fürs stealth stacken (caudecus mansion, arah) mitgenommen. Oder den Wächter für stabi und reflek. Ursprünglich hat man einen Ele im Team gehabt, damit der mit blasts might stackt (zepter irgendwas mit lightning hammer usw). Oder z.b. damals für den FGS-Rush in die Wand für irren dps. Später konnte der Krieger komfortabler macht stacken (PS-warrior) und der feuerfeld Ele wurde überflüssig. GW2 Klassen haben exklusive Fähigkeiten, wie z.b. die Krieger-Banner. Ein Wächter kann keine Krieger-Banner stellen. Dadurch ergibt sich eine sehr starre Rollenverteilung.

    Natürlich kann jede Klasse was anderes wäre auch bescheuert wenn nicht aber du brauchtest eben keine starre Zusammenstellung was bedeutet, dass bestimmte Klassen Vorteile hatten aber diese trotzdem nicht unermesslich wichtig waren. Deshalb war es eben kein klassisches Klassensystem wie man es eben kennt.

    Aktuell sind z.b. die neueren Fraktale für den normalo nicht schaffbar ohne eine halbwegs solide Teamzusammenstellung. Das ist in der Tat anders, früher waren es nur die "effizienzorientierten" Gruppen die Wert auf eine gute Teamzusammenstellung gelegt haben - nun muss das jeder.

    Und genau das trifft wieder sehr stark auf eine klassische Rollenverteilung zu sobald du gezwungen bist mit bestimmten Klassen zu spielen da man ansonsten den Content nicht schafft. Zudem muss man ein bestimmtes Build und eine bestimmte Rota spielen. Das ist schon sehr harte Rollenverteilung. Ein Waldläufer ist ja beispielsweise auch kein Waldläufer mehr. Entweder bist ein Druide als Heiler oder ein Seelenwandler als DPS Monster. Eigentlich hat man mehr Klassen im Spiel als es eigentlich sind und das Geforderte muss da sein. Da wir übrigens bei Casuals sind. Auch hier könnte man sagen, dass die Casuals mit der Zeit den Überblick verlieren. Welche Klasse ist nun gut? Welche Spezialisierungen gibt es? Bis auf die Hardcore Spieler kennen die Casuals wahrscheinlich nichtmal alle Elite Spezialisierungen namentlich. Aber auch hier hört man immer wieder die gleichen Sätze: "Man muss sich damit auseinandersetzen". Will der Casual das? Meistens nicht. Von daher halte ich Casuals als die unwichtigste Gruppe in GW2. Der Content wird für diese Gruppe kaum noch entwickelt. das war eben mit GW2 Vanilla anders. Deshalb gab es dann auch die große Zäsur mit HoT weil man den Kurs weg vom Casual entwickelt hat. Und deshalb glaube ich, dass ein klassischer Questlog fehlinvestierte Arbeit wäre genauso wie jetzt noch einmal anderen Gruppencontent zu bringen.


    Wie gesagt, wenn du dir die Meinungen hier im Forum auch noch einmal durchliest wirst du merken, dass du ziemlich alleine mit deinem Wunsch dastehst. Den wird Anet auch nie mehr erfüllen außer GW3 wird wieder ein anderes Game.

    Sie ist dort nicht versteckt, sondern weggeschlossen.

    So kann man es auch nennen^^.

  • Wenn du darauf bestehst, dann verwende ich den Begriff "ein Log für questartige Achievements". Besser?


    Übrigens werden die sogenannten "Zaishen Challenge Quests" auch nicht von einem NPC vergeben, sondern von einem Brett. Da hat Anet also einen dicken Fehler gemacht, als sie das ins selbe Log wie Quests gepackt haben. Es hätte wohl ein eigenes Log für "questartige Inhalte, aber von einem Brett" geben müssen. Manche Quests bekam man glaub ich auch vollautomatisch, z.b. wenn man ein Gebiet betritt. Dafür hätte es dann wohl noch ein Achievement-Log geben müssen....


    GW2 hat eine sehr casualige Spielergemeinschaft. Unwissen hat nichts mit Dummheit zu tun, wie du unterstellst. Selbst in Raidgruppen muss Raidanfängern, die sicherlich schon zu den "guten" und "erfahrenen" GW2 Spielern gehören, viel zu oft erklärt werden, welche Skills ihrer Hauptklasse CC sind. Und da erwartest du, dass jemand der sich einmal im Monat für eine Stunde einloggt sämtliche Achievements von A-Z im Wiki nachliest um die rauszusuchen, die ihn interessieren? Anet hat sogar einen "Contentguide" ins Spiel einfügen müssen, einen Pfeil der auf nahegelegene Events etc. hinweist...


    Quote

    Und auch das habe ich dir schon erklärt. APs interessieren null außer die Möchtegern AP Sammler.

    Hättest du meine Beiträge aufmerksam gelesen wüsstest du, dass auf dieser Annahme mein ganzer Ansatz beruht. Ein Log mit Achievements für die, die es interessiert (Möchtegern AP Sammler) und ein Log für den normalo, die Massen.

    Quote

    Weißt du was das für eine Arbeit wäre sowas umzusetzen? Ich glaube Anet ist froh mit dem bestehendem Team das Aktuelle zu schaffen. Ich stelle mich zwar nicht komplett dagegen halte die Umsetzung aber für unnötig.

    Nein, da ich Anets Tools nicht kenne. GW2 scheint ein bugverseuchtes, überkompliziertes Spiel voller Spaghetti-Code zu sein. Daher mag schon alleine die Einführung eines neuen Kochrezepts mit 500 Mitarbeitern 10 Jahre dauern.


    Ich gehe davon aus, dass GW3 in der Tat sehr anders wird - falls es überhaupt nochmal ein MMO von Anet geben wird. Aktuell ist ja nichtmal sicher, ob Anet überhaupt nochmal ein weiteres Spiel erstellen wird - oder nicht einfach in zwei Jahren dicht macht und die Marke Guildwars samt Spielen an Gameforge etc.

    verkauft wird. Ich denke Anet wird nicht nochmal ein Spiel ohne Rollen und ohne Quests erstellen. In GW2 haben sie beides im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten nachgereicht. Siehe Spezialisierungen, "Heilerzwang" und eben die mittlerweile ziemlich anderen Achievements als noch im Urspiel.

  • Ich denke Anet wird nicht nochmal ein Spiel ohne Rollen und ohne Quests erstellen. In GW2 haben sie beides im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten nachgereicht. Siehe Spezialisierungen, "Heilerzwang" und eben die mittlerweile ziemlich anderen Achievements als noch im Urspiel.

    Nur noch dazu. Die Spielewelt hat sich sehr verändert und zwar zu dem was GW2 am Anfang war. Deshalb war GW2 anfangs auch sehr erfolgreich. Das Problem war das die dicken Fische von GW1 sich in GW2 nicht wiedergefunden haben und täglich ihren Miesmut darüber ausgelassen haben wie scheiße doch GW2 ist. Darauf hat der ehemalige Anet Chef gehört und mit HoT alles umgestellt hin zu schwerem Content und wenig Loot. Die casuallastigen Dungeons wurden zusätzlich auch noch eingestellt. Kein Wunder, dass HoT ein Flop wurde wenn ich mein ganzes Konzept über den Haufen werfe. Die klassischen Rollenspiele kannst du heute noch den älteren Gamern vorsetzen aber nicht mehr der jungen Generation. In Zeiten von Fortnite und Co. haben diese ausgedient. Würde man ein GW3 im Stile eines GW1 entwickeln, glaube ich, würde da kein großer Erfolg mehr bei rum kommen. Aber ich denke eh, dass es so laufen wird wie du sagst. GW2 wird noch eine ganze Weile laufen mindestens 2 Drachen stehen ja noch an und dann wird NCSoft irgendwann den Laden dicht machen wenn das GW Franchise zu wenig abwirft. An GW3 glaube ich absolut nicht mehr.


    Übrigens finde ich es ironisch, dass Anet mit dem neuen Gebiet genau die Art von Erfolgen wieder ins Spiel gebracht hat die du so kritisierst^^. Und das sogar mit hohen Bedingungen. Aber da kann man ja im anderen Newsthread weiter drüber reden.

  • Ich habe kein PoF. Was für Erfolge?


    Die GW1 Spielerschaft spielt, was GW2 angeht, nur im WT eine Rolle. Auf Reddit usw. ist das keine wirklich wahrnehmbare Gruppe. HoT ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der "Massenevent-Spieler". Die meisten GW1 Spieler die ich kenne wollten lieber instanzierte casual Gruppeninhalte, also sowas wie Dungeons oder einfacher. Bei HoT hat sich Anet hingegen mit riesen Zeitfresserevents Marke Tarir oder DS den 24/7 Silberwüstenfarmzerg angesprochen. Seit PoF jammern diese "open world communities" über Contentmangel, weil denen scheinbar der "koordinierte open world 200 Spieler Content" ausgeht.

  • Ich habe kein PoF. Was für Erfolge?

    Das neue Gebiet ist in 3 Zonen unterteilt. Und für jede Zone gibt es die gleichen Erfolge u.a. sowas wie töte 1000 Gegner, schließe 50x Meta Event ab oder nimm an 500 Events teil. Es sind recht wenige Erfolge aber dafür langwierige. Das neue Mount bekommt man auch erst nach der Hauptstory. Dafür ist das Meta des neuen Gebiets sehr lang. Ungefähr so wie bei Widerstand des Drachen.