Wiederverwert-o-Mat des Runenschöpfers

  • Dieses Item kostet 600 Edelsteine. Es zerlegt zu 100% Runen und Sigille in der Ausrüstung. Hinzu kommt eine 20%-ige Chance auf seltene Materialien. Eine Wiederverwertung kostet 30 Kupfer.


    Auf reddit gibt es auch schon Feldversuche zur Effizienz des Wiederverwerters. Das neue Gerät eignet sich danach besonders für grüne Ausrüstung mit Runen und Sigillen. Die Datenaufzeichnung dauert noch an. So sind noch Verschiebungen möglich.

  • Äh was? Also das Teil kostet 600 Edelsteine das sind etwa 225 Gold (~7,50 EUR) und wenn ich was damit zerlege kostet das pro zerlegten Teil nochmal 30 Kupfer?


    Na auf das Ergebins des Feldversuchs bin ich ja mal gespannt.

  • Luxusartikel eben. Wann rentieren die sich schon? 😅

    Aber 30 Kupfer für eine Zerlegung empfinde ich auch als happig. Auf die Statistiken bin ich auch gespannt.

    Jenny Schokokeks (Mö) ~ Göttin unter Sterblichen ♥
    Ab und an auf dem Weg zur 2. Göttin: Chaian Aurais (W)


    Die Sonnenlichter [Suns] R.I.P.


    GW2 - inaktiv

  • In der Theorie müsste man mehr Symbole und Talismane beim Wiederverwerten erhalten. Ob sich das irgendwann lohnt sei dahingestellt.

    Ein Problem bei vielen dieser Gemshop Items ist, dass sie sich bei gelegentlicher Nutzung niemals rechnen werden - bei tagtäglicher Nutzung über Jahre hinweg teils schon. Einige der Upgrades sind ~1G+ wert.

  • Der silberbetriebene Wiederverwerter verlangt sogar 60 Kupfer pro Anwendung. Mit dem kupferbetriebenen Wiederverwerter und der Runenschöpfer-Version ist man nun für alle Eventualitäten gerüstet. Etliche Spieler wollen den Luxus nur noch zwei plätze belegtg zu haben anstatt das Inventar mit anderen Wiederverwertungskit zu verstopfen. wie oft hat man sich schon geärgert, wenn man keinen Wiederverwerter zur Hand hat und das Inventar voll ist. Da muss man dann die Teleportkosten und das subjektive Ausmaß an Ärger/Unbehagen in Rechnung stellen. Da amortisieren sich die vermeintlich teuren Wiederverwerter recht schnell.

  • ... amortisieren sich die ... Wiederverwerter recht schnell - das ist so eine Sache, denn in der Diskusion oben von deinem Link hat jemand etwas von über 35.000 Wiederverwertungen errechnet bis der Break even erreicht wäre.


    Wo wir schon beim Luxusgütern sind, für Leute mit mehr als einem aktiv gespielten Char wäre es toll das account Bound Item auch auf jedem Char nutzen zu können. Wie praktisch, dass es auch gemeinschaftliche Inventarplätze gibt, gleich hier im Shop für nur weitere 700 Edelsteine pro Platz. Ja natürlich, braucht man nicht ... zwingt einem keiner dazu, usw. da sind ja noch so einige Items die schiere Massen an Material, Gold und Zeit verschlingen. Ab und an umschleicht mich der Gedanke, GW2 entwickelt sich schleichend Richtung Chinafarmergame. Wie gesagt, man braucht sich dieser Mühle nicht hinzugeben aber die Verlockungen sind schon geschickt gestreut worden.

  • GW2 ist halt von den Sucht- und Kaufmechaniken mittlerweile wie jedes f2p Game. 😔 Schon klar Anet und Co. leben nicht von Luft und Liebe, aber dieses möglichst jeden Cent aus den Spielern quetschen, den man bekommen kann... Ich hab nichts gegen unendliche Abbauwerkzeuge oder die Wiederverwerter im Shop. Oder das ganze Skinzeugs. Aber mehr wie nur einen Gleiterskin (Standardedition) im Spiel außerhalb des Shops wäre halt schon ne geile Sache gewesen. Bei anderen Sachen ists ja nicht anders. Aber ins Spiel werden ja nur so viele Gegenstände bzw Skins ins Spiel gebracht wie nötig, am besten über Sammlungen, damit der Spieler noch lange erhalten bleibt. Oder man iwelche Timegates 😩.

    Klar nichts davon muss man kaufen, erspielen, aber mich stört sowas.

    Man muss sagen Anet hat viel falsch gemacht in GW2, aber hier halten sie ihre Spieler ganz gut an der Stange und Kasse. 😉

    Am Ende ist GW2 ja auch kein schlechtes Spiel, aber GW1 zu schätzen gelernt hat, da waren die Zeiten halt noch andere. :angel:

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    GW2 - inaktiv

  • Man muss das ein bisschen in Relation setzen. 35000 Nutzungen klingt erstmal nach sehr viel, aber wenn man ~350 Tage im Jahr spielt, dann sind das 100 Nutzungen pro Tag. Spielt man zwei Jahre sind es nur noch 50. Ein sehr aktiver PVE-Spieler mag tatsächlich auf ~50 Nutzungen am Tag kommen. Der Vergleich war auch zum Silberwiederverwerter. Verglichen mit dem Kupferwiederverwerter mag die Zahl der Nutzungen nochmal geringer ausfallen.


    Das Problem mit sämtlichen dieser Gemshop-Items ist imho: sobald sie sich amortisiert haben verdient man mehr. Wo wir dann bei der alten P2W Debatte wären. Ein Gemshop-Schwert mit "Gegner droppen mit 20% Wahrscheinlichkeit ein Exo" verdeutlicht das etwas mehr. So extrem macht GW2 das natürlich nicht, aber hier ein paar Kupfer, da ein paar Silber ...

    Siehe die Uhrwerkhacke. Seinerzeit gingen die Zahnräder für ~3 Silber weg. Da kann man dann auch ausrechnen ab wann sie sich lohnt. Irgendwann ist die Hacke "abbezahlt" - und atm verdiene ich mehr an den Zahnrädern, als am abgebauten Silbererz. Für den gleichen Spielvorgang erhalte ich ein Vielfaches an Loot als jemand ohne die Hacke. Das ist imho nicht ok.


    Allerdings scheint Anet auch erheblich mehr Geld mit dem Gemshop als mit Erweiterungen zu verdienen. So gesehen ist der Vergleich mit einem F2P wohl angemessen. Es stellt sich eher die Frage warum GW2 weiterhin B2P ist, statt vollständig auf F2P umzustellen und so weitere Kunden für den Gemshop zu generieren. Ich vermute der Hauptgrund an B2P festzuhalten ist der erschwerte Zugang für Bots, Spammer und Flamer, die einen größeren moderativen Aufwand bedeuten würden.


    Etliche Spieler wollen den Luxus nur noch zwei plätze belegtg zu haben anstatt das Inventar mit anderen Wiederverwertungskit zu verstopfen. wie oft hat man sich schon geärgert, wenn man keinen Wiederverwerter zur Hand hat und das Inventar voll ist.

    Wobei man fairerweise sagen muss, dass das eine Nische ist. Die Masse der Spieler hat entweder das billigste Wiederverwertungskit oder den kupfernen Wiederverwerter und jagt da alles durch und gut ist.

  • Aber mehr wie nur einen Gleiterskin (Standardedition) im Spiel außerhalb des Shops wäre halt schon ne geile Sache gewesen.

    Gibt es doch O.o. beispielsweise den Fraktal Rücken.

    Aber ins Spiel werden ja nur so viele Gegenstände bzw Skins ins Spiel gebracht wie nötig, am besten über Sammlungen, damit der Spieler noch lange erhalten bleibt. Oder man iwelche Timegates 😩.

    Wobei Anet dies schon nach unten geschraubt hat. Dafür hat man dann halt 250g die man für einen Greifen ausgeben muss oder eben ein Rollkäfer der längere Zeit zum freispielen braucht. Glaub mir, egal wie Anet es gestaltet es würde immer zu Unzufriedenheit führen.

    Am Ende ist GW2 ja auch kein schlechtes Spiel, aber GW1 zu schätzen gelernt hat, da waren die Zeiten halt noch andere.

    Naja. Von der Shopseite sicherlich richtig allerdings sollte man auch hier nochmal genauer hinschauen. Mit Nightfall fing der Prozess eigentlich an, dass Anet Kostüme eingeführt hatte und mit Gwen wurde das noch einmal ausgebaut mit Charplätzen usw. oder wer erinnert sich noch an das ominöse Bonusmissionspack? Ich bin mir ziemlich sicher das wenn man nicht auf GW2 umgestiegen wäre GW1 einen Shop+Auktionshaus bekommen hätte. Und auch da wären die Zeiten dann vorbei gewesen. Man muss heutzutage halt leider mitziehen ansonsten fährt der Zug ganz schnell ohne einen ab. Ich dachte z.B. vor 2 Jahren auch noch das wir irgendwann GW3 bekommen. Mittlerweile glaube ich das diese Pläne auch existierten aber man durch den momentan schnelllebigen Markt man diese Idee erst einmal auf Eis gelegt hat. Wäre PoF die letzte Erweiterung gewesen hätte man keine Mounts mehr eingeführt und die Wüste wesentlich kleiner gestaltet und wahrscheinlich die Story auch anders geschrieben. Ich habe momentan nicht den Eindruck als würde GW2 in den nächsten 2-3 Jahren enden.

    Allerdings scheint Anet auch erheblich mehr Geld mit dem Gemshop als mit Erweiterungen zu verdienen. So gesehen ist der Vergleich mit einem F2P wohl angemessen. Es stellt sich eher die Frage warum GW2 weiterhin B2P ist, statt vollständig auf F2P umzustellen und so weitere Kunden für den Gemshop zu generieren. Ich vermute der Hauptgrund an B2P festzuhalten ist der erschwerte Zugang für Bots, Spammer und Flamer, die einen größeren moderativen Aufwand bedeuten würden.

    So siehts aus im Schneckenhaus. Ich hätte keine Lust auf ein LoL 2.0.