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  • Auf der einen Seite liesst man von vielen Spielern man sollte härter durchgreifen, wovor ich immer gewarnt habe, wenns einen dann aber selbst trifft ist das Geschrei gross.


    BTW: finde das Design hübsch aber recht platzfressend

  • Ich bin gespalten in meiner Meinung. Einerseits ist das Prinzip "Der Zweck heiligt die Mittel" nicht akzeptabel, andererseits hat Arenanet durch die Ermittlung von laufenden Prozessen und die deshalb möglichen Bans im Interesse der Spieler gehandelt. Angesichts der Nutzungsbedingungen, die wir abgenickt haben und angesichts dessen, dass die Daten nur zur Ermittlung von Cheats verwendet wurden (letzteres unterstelle ich jetzt, ohne es explizit zu wissen), kann ich mich über die Sache nicht empören. Das Ergebnis dämpft das etwas ungute Gefühl, dass da jemand mal kurz unter die Decke meines Rechners geschaut hat: Cheater wurden gebannt. Das ist ein gutes Ergebnis, ohne jeden Zweifel.

  • Ich denke man sollte Cheater auch ohne Spionage erkennen können. Es ist ja, auch im WvW, nichts neues das Spieler fliegen. Das sollte erkennbar und schnell bestraftbar sein. Gleiches für teleports.

    Ausgefeiltere Bots (farmbots usw.) wird man wohl nur mit mehr Aufwand erwischen. Aber zumindest einige davon sind ja öffentlich erhältlich. Demnach kann man sie im Detail analysieren und sich überlegen wie man die erkennt.


    Sollte man die Computer der Spieler übwachen wollen, so sollte man imho dadrauf deutlich hinweisen. Früher gab es ja mal Punkbuster, dass den eigenen PC auch überwacht hat. Allerdings wusste man als Spieler, wodrauf man sich einlässt. Während Anet hier den Spielern still und heimlich was untergeschoben hat.

    Auf der einen Seite liesst man von vielen Spielern man sollte härter durchgreifen, wovor ich immer gewarnt habe, wenns einen dann aber selbst trifft ist das Geschrei gross.

    Es kommt auf das "wie" an. Das war in diesem Fall Mist.


    Anet lässt aber leider auch immer viel zu viel zu lange durchgehen. D.h. mehr und mehr Spieler nutzen es, die Nutzung wird von den Spielern mehr und mehr akzeptiert. Am Ende ist dann das Geschrei natürlich größer, als wenn man früher reagiert hätte.

    Makros waren in GW1 ja eine zeitlang ein heißes Thema, in GW2 mehr oder weniger vollständig verboten, da gibt es keine Diskussionen oder Geschrei.

    Wenn die roten Linien klar sind dann können sich beide Seiten drauf einstellen.

  • /agree

  • Ich denke man sollte Cheater auch ohne Spionage erkennen können.

    Sollte man. Und das ist das zweite ungute Gefühl meinerseits bei dieser Sache: Arenanet kann es anscheinend nicht. Sie bannen nicht, weil Cheats benutzt werden, sondern sie bannen, weil Cheatsoftware erkannt wurde. Ich habe die Vermutung, dass weder im Spieleclient noch im Server Analysetools enthalten sind, die eine Verhaltensanalyse durchführen und "unmögliche" Operationen erkennen können. Der Server scheint bedingungslos den Anweisungen der Clients zu folgen, sieht man z.B. beim Wallhack oder Speedhack.


    Zum einen haben wir natürlich eine für ein Onlinespiel einzigartige Dynamik und auch Präzision dadurch gewonnen, dass erhebliche Teile der Spielelogik auf dem Client ablaufen. Sprungrätsel beispielsweise wären niemals möglich ohne dass der Client die Bewegungen komplett autark durchführt und nur an den Server meldet, wo sich der Charakter gerade befindet - und der Server das widerspruchslos akzeptiert. Wenn man das visualisieren würde, was der Server von der Welt "weiß", würde man vermutlich erstaunt sein, wie wenig das ist.


    Zum anderen hat Arenanet aber offenbar versäumt, Konsistenzbedingungen und -validierungen einzubauen, die "unmögliche" Operationen ausschließen.

    In dem Sinne kann ich nur sagen: happy hacking. Es wird weiter gehackt werden. Es wird neue bzw. modifizierte Hacker-Tools geben, und das ganze wird weiter gehen.

  • Da alle Software-Hersteller der USA (einschließlich Microsoft und Apple) eine Backdoor extra für die NSA vorhalten müssen, kommt letztere bei jedem Windows- und MAC-System auch problemlos ohne ArenaNet an jegliche Daten.

    Aluhut glüht.

  • Ich sag dazu nur DoublePulsar und das ist bei Weitem nicht das einzige Beispiel.


    Aber so lange das Interesse an den gesammelten Daten größer als an den Bürgerrechten ist, wird sich daran auch nichts ändern, siehe Generalbundesanwalt verschleppt Ermittlungen wegen NSA-Massenüberwachung.


    Edit: wenn dir dein Alu-Hut zu heiß wird kann ich übrigens die Oz Orgonite Akasha Säule wärmstens empfehlen, dann ist man auch gleich diese lästigen Chemtrails los.