Update zur Spielwirtschaft

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    <div style="font-size: 18px;"><strong>Update zur Spielwirtschaft</strong></div>
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    <div align="justify"><span class="news_text"> <img src="/news/images/strips/guild_wars_2_etracker.png" alt="Guild Wars 2 - Entwicklertracker" title="Guild Wars 2 - Entwicklertracker" width=690" height="30" style="margin-bottom: 5px"/>
    <p>Man m&ouml;chte weniger regulierend in die Marktwirtschaft angreifen.</p>
    <p>&nbsp;</p>
    <blockquote>
    <div class="message-content">
    <p>"Eine Nachricht von John Smith, dem Wirtschaftsexperten von:</p>
    <p>In letzter Zeit haben wir uns recht bedeckt gehalten, was die Spielwirtschaft angeht. Heute m&ouml;chte ich mich jedoch zu unserer aktuellen Strategie &auml;u&szlig;ern. <br /> <br /> Guild Wars 2 hat eine erstaunliche Spielwirtschaft. Sie ist eine der gr&ouml;&szlig;ten und aktivsten, die es je in einem Spiel gegeben hat. ArenaNet ist stolz, Spielern eine Welt steten Wandels bieten zu k&ouml;nnen, die sich zusammen mit ihnen weiterentwickelt. Die Spielwirtschaft muss sich gem&auml;&szlig; der Entwicklungen im Spiel ver&auml;ndern. Das ist einer der vielen Gr&uuml;nde, aus denen wir seit der Ver&ouml;ffentlichung des Spiels unz&auml;hlige Anpassungen an der Wirtschaft vorgenommen haben. <br /> <br /> Unsere fortw&auml;hrende Aufsicht und die n&ouml;tigen Anpassungen haben zu einer Wirtschaft von beachtlicher Stabilit&auml;t gef&uuml;hrt, die nachhaltig w&auml;chst, und deren Inflation sich auf einem sehr m&auml;&szlig;igen Niveau bewegt. Allerdings ist uns eine beunruhigende Nebenerscheinung aufgefallen, die mit den best&auml;ndigen Anpassungen einhergeht: In viele M&auml;rkte haben wir unbeabsichtigt eine Preisvorstellung eingebracht. Dies sollte eigentlich vom Markt selbst ausgehen. Lein ist ein gutes Beispiel f&uuml;r ein Produkt, dessen Preise auf dem Markt nicht Angebot oder Nachfrage widerspiegelten, sondern die Vorstellung eines Wertes. Irgendwann stellten die Spieler fest, dass es Leinen im &Uuml;berfluss gab. Der Preis entwickelte sich daraufhin in eine positive Richtung. Uns ist aufgefallen, dass eine gro&szlig;e Anzahl an M&auml;rkten dieses Verhalten in beide Richtungen zeigte, was zu Preisen unter und &uuml;ber dem Wert f&uuml;hrte. Die Preise spiegelten nicht mehr das Durchschnittsverm&ouml;gen oder -einkommen der Spieler wider. <br /> <br /> Um dies zu beheben, schr&auml;nken wir unsere Ma&szlig;nahmen zur Anpassung der Spielwirtschaft ein wenig ein. Genauer gesagt, haben wir damit bereits angefangen. Wir hoffen, dass sich die Preise vieler M&auml;rkte an den aktuellen Stand der Wirtschaft anpassen. Uns ist bewusst, dass einige M&auml;rkte sich in eine unerw&uuml;nschte Richtung entwickeln. Sobald wir entsprechende Entwicklungen der Wirtschaft feststellen, k&ouml;nnen wir die M&auml;rkte &uuml;berpr&uuml;fen und Verbesserungen vornehmen, wie wir es bereits in der Vergangenheit getan haben."</p>
    </div>
    </blockquote><p><strong>Quellen:</strong> <a href='https://forum-de.guildwars2.com/forum/game/gw2/Update-zur-Spielwirtschaft' target='_blank' title='offizielles GW2-Forum'>offizielles GW2-Forum</a></p> </span></div>

  • Ich warte immernoch darauf das sie mal was am T5 und vor allem T6 Leder machen. Die Preise sind defintiv zu hoch und da sollte Anet mal eingreifen. Außerdem verändern sie ständig den Markt schon alleine wenn sie Gildenhallen Updates bringen. Von daher ist das für mich wieder nur PR Geblubber.

  • Ich warte immernoch darauf das sie mal was am T5 und vor allem T6 Leder machen. Die Preise sind defintiv zu hoch und da sollte Anet mal eingreifen. Außerdem verändern sie ständig den Markt schon alleine wenn sie Gildenhallen Updates bringen. Von daher ist das für mich wieder nur PR Geblubber.


    sind denn nicht genauso solche Updates wie die der Gildenhalle oder neue Rezepte die Veränderungen und das Eingreifen, was gemeint ist?
    zusätzlich zu Veränderung von Drophäufigkeiten oder Häufigkeit von Ressourcen?


    ich glaub nun nicht, dass ANet einfach direkt aus dem Markt etwas entnommen oder zugefügt hat/hatte

  • Sie brauchen auch nichts direkt hinzufügen/entfernen. Wie schon vorher erwähnt, reicht es z.b. neue Rezepte einzufügen, Dropraten ganz leicht zu verändern o.Ä.. Der aktuelle t5 Holzpreis ist so aus dem Ruder geraten, als Heureka eingeführt wurde. Was auch ekin wunder ist, wenn man bedenkt, dass man zum Herstellen mal eben 26400 Holz braucht (~107 Stacks).

  • Es gab dazu eine heftige diskussion in diesem thread wo ich sogar fast als ketzter hingestellt wurde.


    http://www.wartower.de/forum/showthread.php?t=1156460


    jetzt gibts die offizielle bestätigung zu meinen theorien und ausführungen.


    Und der Markt wird teilweise freigegeben von der rigen kontrolle Anets.


    Wie extrem diese rige kontrolle läuft merkt man an der ecto salvage rate. Als es 50 s war war der ecto droprate um die 1.0. Jetzt wo es einen überfluss an ectos gibt und die preise immer weiter sinken ist der ecto salvage rate um die 0.5.



  • deine ausführen im ersten post waren ziehmlich verworren und im zweiten post persönliche ansichtssache (vorallem bezüglich gemstore skins...wenn man sich mal anschaut wie viele bl-skins einfach kaum was wert sind und sich im 50 -200g bereich wiederfinden).


    das anet den markt reguliert ist nichts neues und auch keine theorie von dir. john smith schreibt oft genug auf reddit dazu, wenn es veränderungen gibt oder spielern auffällt, das irgendetwas mit salvage raten nicht stimmt (was in der vergangenheit vorgekommen ist) und er daher eine anpassung vornimmt.

  • Imho ist das pure PR Geblubber. Im Grunde sagt er nur, dass sie sich von der Vorstellung getrennt haben, dass ein Gildenhallenupgrade genau 250G kosten soll. Das haben sie aber bereits in der Vergangenheit nicht getan. Und dann sagt er, dass sie aber in Zukunft auch weiterhin eingreifen werden wenn Preise zu sehr eskalieren.
    Also alles in allem bleibt alles so wie es ist.


    Interessant ist in dem Kontext auch die Formulierung "Genauer gesagt, haben wir damit bereits angefangen.". Nun, die letzten paar Updates haben massiv in die Wirtschaft eingegriffen. Legendäre Waffe, plötzlich droppen Gegner Pakete mit allen Leder und Stoff, Karma wird mehr und mehr als Währung eingeführt, neue Farmknoten für leder und stoff in der Gildenhalle und im WvW, Seetangfarmspot, ...


    Den Sinn den ich hinter der Äußerung sehe ist:
    -"ich lebe noch und es kümmert sich noch wer um GW2"
    -"jammert nicht dauernd wegen irgendwelcher Preise rum"


    sind denn nicht genauso solche Updates wie die der Gildenhalle oder neue Rezepte die Veränderungen und das Eingreifen, was gemeint ist?


    Eigentlich schon. Anet greift ja nur über solche "Nachfragesteuerung" ein bzw. eben indem sie mal einen neuen Farmspot wie das Seetangfeld einbauen.
    Daher ist die Aussage inhaltlich ziemlicher Nonsense. Entweder Anet veröffentlicht ab jetzt keinerlei Content mehr in dem man irgendwas gedroppt bekommt, keine neuen Rezepte, Gildenhallenupgrades usw. - oder sie werden auch weiterhin die Werte künstlich sonstwohin verschieben. Oftmals sicher mit unbeabsichtigten Auswirkungen.



    Wie extrem diese rige kontrolle läuft merkt man an der ecto salvage rate. Als es 50 s war war der ecto droprate um die 1.0. Jetzt wo es einen überfluss an ectos gibt und die preise immer weiter sinken ist der ecto salvage rate um die 0.5.


    Quelle mit vernünftiger Datenlage?


    Edit:


    -->

    Quote

    [–]ProbablyJohnSmith


    I'm going to hire you as a translator.


  • Bitte Quelle und Datenlage.


    Als Quelle biete ich dir https://gw2efficiency.com/ wo droprate der ectos dargestellt werden.

  • Wie es einem Spieler beim Handel gehen kann:


    (1) Jedem Spieler dropt genug, aber nicht so wie er es braucht. Manche Sachen sind im Überfluss vorhanden, von anderen Sachen hat man zu wenig. Das Spiel diktiert was man braucht, wenn das also breit genug gestreut ist, gib es einen Anreiz zu Handeln. Was nichts anderes ist als den Mangel an einer Sache mit dem Überfluss einer anderen Sache auszugleichen. Wenn das schief läuft, dann hat man so eine Situation wie anfangs im Spiel, wo jeder Orr farmte und damit so viel Knochen auf dem Markt waren, dass die gar nix wert sind. Trotzdem, dieser Punkt muss erfüllt sein, sonst braucht man keinen Handelsposten.


    (2) Der Durchschnittsspieler hat weniger als er gern hätte. Auch hier, weil das Spiel es geschafft hat den Spieler zu dem Glauben zu bringen er bräuchte etwas. Das ist ein Anreiz weiterzuspielen, oder im Gemshop zu monetarisieren. Aufgestiegene Ausrüstung fällt in diese Kategorie und ist gleich so strukturiert, dass Punk (1) mit abgedeckt wird.


    (3) Jedem Spieler dropt genug, damit er nix kaufen müsste. Wenn der Spieler doch mal feststellt, dass ihm etwas fehlt, ist es schneller einen Farmspot aufzusuchen, als dass man handelt. Grund ist, dass man beim Handeln ja eine Steuer zahlt. Der Anreiz ist also nicht die 100 überflüssigen Erz in 100 Leder zu verwandeln, sondern die 100 Erz zu behalten und 100 Leder zu farmen. Das wird besonders relevant wenn der Spieler jetzt schon weiß, dass er die 100 Erz die jetzt noch Überflüss wären später doch vielleicht wieder braucht. Nachdem eine Zeit lang Punkt (1) und (2) gültigkeit hatten, ist GW2 in dieses Loch (3) gefallen und die Leute verkaufen ungern Mats, weil es keinne gefühlten Überschuss mehr gibt, sondern nur Sachen die man entweder sofort oder ganz bestimmt später braucht.


    (4) Das Spiel dropt definitiv zu viel. In dem Fall will der Spieler den Wert seiner Spielzeit effektiv speichern. Dann kommen wertstabile Items ins Spiel, oder die Konvertierung zu Gems. So oder so braucht der Spieler das was ihn dropt eigentlich nicht. In diese Phase kommen die Spieler die jetzt nicht auf den legendary Hypetrain oder andere Endgame Grinding Geschichten aufspringen und trotzdem effiziente Vielspieler sind.


    (5) Handel als soziale Leistung. Wer viel spielt, erzeugt viel und kreiert auf dem Markt einen Überfluss, sofern (4) mehr greift als (3) [was es scheinbar nicht tut, daher ds Update]. Wegen des Überflusses der durch supereffiziente Spieler erzeugt wird, haben Neulinge Zugriff auf Sachen die wesentlich günstiger sind, als das von ArenaNet gedacht war. Davor schützt sich GW2 mit einer Reihe von Tricks wie Dimishing Returns, direkte Eingriffe in den Handelsposten durch Fake-Trades und Trader, Tiemgating, Levelgating, etc. Das muss rein, weil sonst die Vielspieler so viel Material erzeugen, dass Punkt 2 hinfällig wird. GW2 lässt aber auch genug Raum, dass man Leute in der Gilde und Friendslist trotzdem von 1-80 mit Equip und Resourcen bewerfen kann. Das ist ein interessanter Split von GW2. Dort wo echte soziale Kontakte da sind ist mal eben einen Full-Exo 80er hinstellen kein Thema, aber dort wo Spieler ohne diese Kontakte das Spiel betreten können sie nur mit einem Handelsposten interagieren, der die Vorteile echter Vielspielerkontakte nicht anonym nach unten durchreichen kann oder will.



    Meine Meinung ist, dass der GW2 Handel seinen Zweck etwas verfehlt. Übertragen gesagt, wenn man sich einen Film ansieht der einen Vampir beinhaltet, dann hat der einen Zweck, zum Beispiel, dass sich der Zuschauer davor fürchtet. Das bedeutet aber nicht, dass man in Hollywood einen echten Vampir finden oder im Genlabor züchten muss. Ein Cape und ein Plastikgebiss reichen auch um den gleichen Effekt zu erzielen. Man schummelt sich augenzwinkernd zum richtigen Resultat, anstatt 100% Realismus zu simulieren. Für ein Entertainmentprodukt ist sowas normal. Bei GW2 fragt man sich manchmal welchen Zweck der Handel (außer Punkt (2) natürlich) haben soll, außer wanhsinnig komplex, super fake-pseudo-realistisch und ohne eigentliche Auswirkung auf das Gameplay zu sein. Ich hab jetzt auch den Handelsposten benutzt, aber wenn es ab morgen nur noch Karma und Dungeonmarken Händler gäbe und Monster keine Loot mehr droppen, wäre der Unterschied für mich 0,0. Diese riesige Crafting und Handels-Maschine die ArenaNet in Gw2 eingebaut haben mag vielleicht beeindruckend sein, ob sie letztlich was zum Spielspaß beiträgt darf bezweifelt werden. In den Punkten oben sieht man ja, dass der Handel nur deshalb beim Spieler als notwendig betrachtet wird, weil ArenaNet vorher eine Entscheidung getroffen hat, was sie an den Spieler herausrücken und in welchem Umfang. Gibt ebenso 1000 Spiele, da fordert kein einziger Spieler, dass es einen Handel geben sollte und wenn doch, dann wird eine Spielmechanik und/oder Klasse draus (Magazine "handeln" in Battlefield) und kein Handelspostenmoster.

  • Ich glaub da nichts von.. Wenn ArenaNet nicht aktiv in die Wirtschaft eingreift, werden einige Items übermäßig teurer oder bleiben für immer Crap. Aus Sicht eines Traders freue ich mich, aber irgendwie ist da was faul.

  • entschuldigung 4th aber die vorlage ist wieder zu gut und ich kann nicht anderst
    auch wenn das bsp ja aus der luft gegriffen ist ^^


    also leute ihr habts hier zuerst gehört vampir kostüm für halloween bestätigt im eintausch gegen plastik zähne :D
    geleakte insider info von ka ramon xd
    4th war somit sicher auch beteiligt am 6.5mio plastik zähne aufkauf im wert von ca 20000g am letzten wochenende :P
    *gerüchte streu*


    und bevor da jetzt wieder wer kommt und das für voll nimmt DAS IST ALLES FREI ERFUNDEN
    ok der buy out von plastic zähnen ist real und es gibt nur 2möglichkeiten
    1wilde spekulation
    2insider info
    aber jeder der den handelsposten im auge hat konnte das letztes wochenende sehn und trading seiten gibt es ja auch zur genüge
    wäre schon ziemlich lustig wen anet direct nach der stabilisierten matrix nr mit der nexten um die ecke kommt
    popkorn cheked
    getränk cheked
    froum und redit checked
    2wochen warten und lets go :D

  • Ich denke die Meldung (wie auch von FFreak verlinkt) ist eher eine antwort auf dieses ganze geheule im Forum/Reddit über bestimmte Items wie z.B. Leder. Wenn man sich den Text in diesem Kontext durchließt, wird es auch ganz klar, dass sich eigentlich nichts ändert. Wie anet es schon öfter sagte ist die Leder Droprate absolut ok. Das Problem ist, dass Spekulanten und auch viele der casuals das Leder schlichtweg behalten, weil es könnte ja mal für ne weitere Aufgestiegene Rüstung gebraucht werden. Ich selbst hab 100 von den Elonischen Lederflicken in meiner Bank und werde die auch weiterhin wenn möglich craften und nicht verkaufen. Warum heute für xx Gold verkaufen (die die meisten Spieler schlicht nicht mehr dringend brauchen), wenn ich ggf. morgen für rüssi oder Legy's direkt 20-50 Stück für nen höheren Preis kaufen muss?


    Da ist es natürlich auch komplett richtig dass anet nicht eingreift. Wenn Sie dort jetzt eingreifen würden, würde der Preis sehr wahrscheinlich wie bei den Spänen (oder wie die blauen teile für die GH heißen) ebenfalls durch Massenverkäufe ins Bodenlose fallen. Das will natürlich keiner denn soetwas würde eben den Preis von Legy's oder Aufgestiegenen Items zu stark verringern.


    Andererseits hat anet (und das oft erfolgreich) bei echten Preisproblemen eingegriffen. Beispiele gibts dafür genug, eines der erfolgreichsten in letzter Zeit war "Amalgamated Gemstone". Dort gab es wirklich schlichtweg ein "Angebotsproblem" welches sinnvoll durch neue dropchancen gelöst wurde und den Preis auf einen nachvollziehbaren, fairen und sinnvollen Wert eingependelt hat. Laut dieser Meldung wird anet solche sinnvollen Eingriffe ja auch weiterhin machen.
    Ein Kandidat dafür wären z.B. die Mystischen Münzen. Diese waren laut anets Meinung ja zu günstig (ich erinner mich noch drann dort dutzende stacks für 1g jeweils gekauft zu haben) und wurden durch Eingriffe (Menge für HoT Legy's) sinnvoll auf höhere Preise gepusht. Dort stellt sich derzeit nur die Frage ob von denen ebenfalls millionen wie beim Leder einfach bei den Spielern rumliegen (falls ne neue Legy gefällt und man die will) oder ob dort eben auch ein "Angebotsproblem" existiert. Wobei John ja hier auch schon gesagt hat, dass die mystischen Münzen unter Beobachtung sind und ich bin sicher dass dort falls irgendwann nötig eben auch wieder eingegriffen wir.



    @4th:


    Deine 5 Punkte sind zwar irgendwo richtig, aber dein Ergebnis (also zumindest so wie ich den letzten Absatz verstehe) nicht. Ganz klar die masse der Spieler dürfte sich so verhalten bzw. auch nur diesen nutzen aus dem Handelsposten ziehen. Andererseits darf man nicht vergessen, dass das gesamte Handelspostensystem an sich auch durchaus für Spieler ein (spaßiges) Kernelement von gw2 sein kann.


    Ich handel zwar nicht jeden Tag, aber ich hab auch immer wieder Phasen wo einfach der Spielspaß in gw2 nur darin besteht, dass ich längere Zeit Preisentwicklungen anschaue und entsprechend Gegenstände zur Spekulation lagere oder flippe oder Kaufe/Verkaufe sonstige Dinge dort. Einfach aus dem Spaß heraus dadurch "gewinne" zu machen (selbst wenn es nur kupferbeträge sind oder eben auch mal legy's mit hunderten gold Gewinn).


    Und das macht mir oftmals DEUTLICH mehr Spaß als Dungeons/Fraktale/Story/sonstwas in gw2 zu spielen. Komplett unabhängig von der Droprate, sozialem interagieren oder dem "Wert/Nutzen" des Items.



    Deaths:


    Dein -------- aus dem anderen Thread hat nichts mit der Nachricht von Anet zu tun und ist auch weiterhin reiner -------- da du schlichtweg (immernoch) nicht verstehst wie das Handelsystem in gw2 und generell Nachfrage und Angebot funktionieren.



    Ich glaub da nichts von.. Wenn ArenaNet nicht aktiv in die Wirtschaft eingreift, werden einige Items übermäßig teurer oder bleiben für immer Crap. Aus Sicht eines Traders freue ich mich, aber irgendwie ist da was faul.


    Du hast schon auch den letzten Absatz gelesen oder? Arenanet wird weiterhin in nötigen Fällen in die Wirtschaft eingreifen. Ich schätze mal eben darüber, dass es entweder neuen Nutzen für günstige Items gibt oder überteuerte eben einfach zusätzlich durch neues erhältlich sind. Letztendlich nicht viel anders bisher und um einiges besser wenn anet die "Drophäufigkeit" stellschraube weniger bzw. gar nicht mehr benutzt.

  • Bitte Quelle und Datenlage.


    Als Quelle biete ich dir https://gw2efficiency.com/ wo droprate der ectos dargestellt werden.



    wo werden auf gw2 efficiency bitteschön dropraten dargestellt, geschweige denn salvage daten?
    ich kann dir sagen das sich nichts an der salvage rate geändert hat, es kommt immernoch genau so viel raus wie vorher auch...ich nutze / salavge die täglich in größeren mengen und habe 0 veränderungen bemerkt.


    das einzige warum die im trading post runter gehen ohne ende ist weil ohne ende spieler tarir multimappen und daher ohne ende mehr ectos ins spiel gespült werden werden.
    multiloot von tarir ist aber nichts, was anet irgendwie eingebaut hat damit ectos billig werden. würde mich nicht wundern wenn sie es sogar irgendwann sperren damit eben sowas nicht passiert.
    wobei die ectos momentan den ganzen tag zwischen 27 und 30 silber schwanken und sich sonst auch nicht mehr groß ändern.


  • direkte Eingriffe in den Handelsposten durch Fake-Trades und Trader


    Das hätte man mitbekommen.


    In GW2 gibt es auch eine ganze Menge Handel von "unten nach oben". Das ist ein sehr wichtiger Umverteilungsmechanismus. Der casual findet seinen Magnetstein und verkauft ihn. Der Hardcorespieler kauft ihn für einen prestige Skin. Man kann derartige Items schwer in ausreichender Zahl selber auftreiben.


    Ein wichtiger Aspekt vom GW2 Handel ist, neben der Goldsink, dass der Spieler seinen gefundenen Plunder loswird und sich belohnt fühlt. Das würde über feste NPC Preise funktionieren, aber eine gewaltige Inflation erzeugen die wiederum den casual von prestige Items völlig ausschließen würde. Gegen den 24/7 Farmer kann er nicht gegenhalten.
    Ohne feste Preise und rein vom Spieler erzeugte, wie eben im Handelsposten, dürfen viele Items nicht wertlos werden. Weil sonst die Spielbelohnungen wertlos werden. Womit die Motivation der Spieler sinkt manche Inhalte überhaupt zu spielen, geschweige denn mehrfach. Es ist ja kein Geheimnis, dass Tarir gerade sehr stark besucht ist, während TD ziemlich leer ist.
    Der Spieler will einen Fortschritt beim Spielen sehen und nicht nachher genauso arm sein wie vorher. Sind die drops wertlos hat Anet ein Problem.
    D.h.: Der Ingamehandel ist in GW2 das Belohnungssystem des Spiels. Man erhält eine goldene Waffe und die ist 30 Silber wert. Deswegen ist der Handel so wichtig und deswegen ist ein stabiles System auch so wichtig.
    Der gewaltige Vorteil dadran: wenn irgendwas aus dem Ruder läuft und ein Farm zu lukrativ ist, dann sinken die dort gefarmten Items im Wert und der Farm verliert an Anreiz, andere Farmmöglichkeiten werden interessanter.
    Das ist für Anet relativ komfortabel. Der Schaden bei sowas hält sich in Grenzen, überflüssige Items sind relativ leicht abzufischen und es korrigiert sich ggf. sogar von selber.
    Gold direkt auzuschütten ist da weitaus problematischer. Selbst wenn man mal "Katastrophenszenarien" ausblendet: Questbelohnungen etc. müssten ständig angepasst werden. Items die nicht mehr gefarmt werden steigen hingegen im Preis, wodurch sich die Questbelohnung quasi selber erhöht.


    Das Problem ist, dass Spekulanten und auch viele der casuals das Leder schlichtweg behalten, weil es könnte ja mal für ne weitere Aufgestiegene Rüstung gebraucht werden.


    Nicht nur die. Meine Stoff- und Ledervorräte sind knapp. Bevor ich nicht genug Reserven angelegt habe verkaufe ich nichts. Wäre vermutlich schlauer jetzt zu verkaufen und wenn ichs brauche später billiger einzukaufen. Aber was man hat, hat man.



    das einzige warum die im trading post runter gehen ohne ende ist weil ohne ende spieler tarir multimappen und daher ohne ende mehr ectos ins spiel gespült werden werden.


    Seiner Theorie nach (weniger Ektos für verwerten) müssten die Ektos im Preis steigen.
    Gründsätzlich sind mir auch nicht weniger Ektos aufgefallen. Ich verwerte auch viel wieder, aber der subjektive Eindruck mag natürlich täuschen. Wenn er also Daten von ein paar tausend wiederverwerteten goldenen Items hätte...
    Aber der Link auf die Haupseite von GWeff ohne da auch nur spezifischer zu verlinken hilft mir da nun auch kein Stück weiter.:D

  • Stimmt ich verstehe den Handel in GW2 nicht. Ihr aber genau so wenig.Weil alles was ihr und ich erzähle nur spekulationen über das wie es funtionieren könnte sind. Ich sehe der ganzen Sache mistrauisch. Weshalb meine Ausführungen von euch abgelehnt werden. Im Endeffekt sind eure Ausführungen genau so humbuk wie meine, weil sie eben nicht auf fakten beruhen.


    Ich würde gerne mal Zahlen von Anet sehen wie sie Ihre Statistiken von reichtum berechnen. Ob sie inaktive spieler rausnehmen. Ob sie Causual spieler mit einkalkulieren. Ob sie einkalkulieren das ein spieler nach 4 Jahren eben eine andere spielweise hat als ein spieler nach einem 1 Jahr. Ob insider wissen mit einkalkuliert wird. Wieviel maipulation der Märkte sich Anet erlaubt. Im Endeffekt weis keiner von uns ob Anet nicht einfach Items generiert und diese auf den Markt schmeist ohne es dem spieler in die Hand zu geben oder ob Anet bewust Items aufkauft um sie zu vernichten. Ihr wisst es nicht ich weis es nicht.


    Ich weis was ich an ektos bekomme. Und ich habe euch die ekto rate genannt. Und ich zerstöre täglich über 500 rares für ektos.


    Riesty hat es sehr schön auf den Punkt gebracht. Nur Ihr geht davon aus das spieler insider wissen haben. Ich geh davon aus das Anet vor einem Patch bewust den Markt aufkauft oder verkauft.


    Ob Ihr mir glaubt oder nicht ist mir wuscht. Und verworren ist die ganze Geschichte weil ich aus einem anderen Blickwinkel betrachte die Ihr nicht akzeptieren wollt.

  • deaths, es gibt soetwas, das nennt sich api oder auch application programming interface.
    in gw2 ist dies eine schnittstelle, die es erlaubt daten aus dem spiel / vom server abzurufen und auszulesen...ergo: harte fakten und nicht "oh ich hab hier 500 rares verwertet".


    auf seiten wie https://www.gw2spidy.com/ oder auch https://www.gw2bltc.com/ kann man sich die daten ansehen...wie viele dinge pro tag gekauft oder verkauft werden.


    anet manipuliert den markt nicht indem sie neue items dort zu einem preis reinsetzen oder welche aufkaufen.
    sie manipulieren den mark indem sie an drop raten herum spielen, irgendwo neue drops einfügen oder auch verringern.


    500 rares sind nicht gerade eine menge, bei der man sagen könnte, das sie statistisch wertvoll sind, da gerade in gw2 auch viel über rng passiert.
    wenn du nunmal den graph (btlc / spidy ...unten den balken bis juli groß ziehen damit du einen größeren überblick hast) zu den ectos anschaust, wirst du feststellen das sich der kauf / verkauf fast immer im gleichen rahmen befunden hat...heißt es wurden immer gleich viele ectos ins spiel eingeführt, generell hat sich der demand nicht sehr groß verändert...seit multiloot ist der supply (= anzahl der ectos auf dem markt) allerdings in die höhe gegangen wie nichts (von ~200.000 ectos auf teilweiße 700.000 ectos...jap, das sind harte fakten und keine zahlen die aus der luft gegriffen wurden)....hätte anet daran geschraut um den markt ordentlich zu kontrollieren wäre dies nicht so stark der fall gewesen.


    egal aus welchen blickwinkel du etwas betrachtest...die zahlen sagen etwas anderes.
    was aber nicht heißt, das anet niemals etwas dagegen machen wird. multiloot nerfen wäre z.b. ein schritt den anet unternehmen könnte damit sich der markt wieder etwas einpendelt.
    ja, soetwas wäre ein direkter eingriff in die wirtschaft ohne groß irgendwelche items zu kaufen oder dropraten zu nerfen, da in dem moment einfach nur der belohnungshahn, den multiloot darstellt, abgedreht wird.


    inaktive spieler, casuals, hardcore 24/7 spieler interessieren nicht. das einzige was interessiert ist, wie viel gold ein spieler im durchschnitt hat (einfach für anet herauszufinden) und wie viel ein bestimmte mat wert sein sollte (einfach von anet zu bestimmten indem sie sich den "markt" aka handelsposten ansehen) und entsprechend lootquellen einführt / sie nerft, bestimmte rezepte ändert damit man mehr mats braucht etc.


    btw. wenn anet items generieren würde oder mengen aufkaufen würde, dann würde man das im graph sehen.
    so wie man z.b. den "bayleaf" spike gesehen hat, als mighty teapot mit seinem stream angefangen hat die dinger als clou aufzukaufen.


    wir spieler generieren mats & gold, niemand sonst.

  • Du hast schon auch den letzten Absatz gelesen oder? Arenanet wird weiterhin in nötigen Fällen in die Wirtschaft eingreifen. Ich schätze mal eben darüber, dass es entweder neuen Nutzen für günstige Items gibt oder überteuerte eben einfach zusätzlich durch neues erhältlich sind. Letztendlich nicht viel anders bisher und um einiges besser wenn anet die "Drophäufigkeit" stellschraube weniger bzw. gar nicht mehr benutzt.


    Doch, ich habe den letzten Absatz gelesen, aber ich störe mich sehr am Begriff "nötigen Fällen". Ich zitiere einfach nochmal zur Veranschaulichung John Smith:

    Quote

    Uns ist bewusst, dass einige Märkte sich in eine unerwünschte Richtung entwickeln. Sobald wir entsprechende Entwicklungen der Wirtschaft feststellen, können wir die Märkte überprüfen und Verbesserungen vornehmen, wie wir es bereits in der Vergangenheit getan haben.


    Die Definition einer unerwünschten Richtung (oder auch wie o.g. nötigen Fälle) bleibt im Endeffekt den Entwicklern überlassen; diese kann auch durchaus anders sein als die der normalen Community, bzw. dem Part der Community, der aktiv mimimi macht (Hot wäre zu belächeln :wink:).



    Dieser Text beinhaltet wirklich viel PR-BlaBla. Trotzdem erweckt es bei mir den Eindruck, als wäre es eine Entschuldigung für alle zukünftigen Geschehnisse die so passieren werden. Ob begründet mit "wir wollten ja weniger regulieren" oder mit "das ist so gewollt".. mal gucken.


    Ich tippe auf allgemeine Preissteigerungen.

    Quote

    In viele Märkte haben wir unbeabsichtigt eine Preisvorstellung eingebracht. Dies sollte eigentlich vom Markt selbst ausgehen. Lein ist ein gutes Beispiel für ein Produkt, dessen Preise auf dem Markt nicht Angebot oder Nachfrage widerspiegelten, sondern die Vorstellung eines Wertes. Irgendwann stellten die Spieler fest, dass es Leinen im Überfluss gab.


    In einem Markt eine Preisvorstellung einzubringen kann meines Wissens nach nur über 2 Möglichkeiten erfolgen: a) Gerüchte und b) Überangebot (=einfach zu günstig um nicht zuzuschlagen).
    Interessanterweise ist das Beispiel von Smith auch ein Überangebot gewesen. Die Trader, die nach dem "value investing" Prinzip handeln, haben die Chance erkannt und genutzt. Im Gegensatz zu Leerverkäufen an der Börse sind es sozusagen "Leerkäufe" von einigen wenigen Personen, die gerne mal für 5stellige Goldsummen Materialien kaufen. Das funktioniert bei wirklich sehr vielen Items und das ist ja der Knackpunkt an dem die Entwickler sich schwer tun. Items werden über- oder unterbewertet verkauft und bieten daher massiven Raum für Spekulationen.


    Die Herausforderung für die Entwickler besteht jetzt darin, ebendiesen entgegen zu wirken. Meiner Erfahrung nach gibt es auf dem Markt mehr unterbewertete Items als Überbewertete ("Ich-farme-X-lange-um-Y-Materialien-zu-bekommen-die-Z-Wert-sind-Rechnung"). Beispiele wären ein Großteil der Kochmaterialien, Seidenreste, Gazereste, Juweliermaterialien, T2-T4 Leder, sowie mehrere seltene Materialien wie u.a. Riesen-Augen oder Kerne / Magnetsteine und außerdem auch neu eingeführte Materialien aus Hot. Klar gibt's noch mehr, aber hoffentlich reicht das zur Veranschaulichung. Von all diesen Items sind unheimlich große Mengen eingelagert worden, daher wäre es relativ wirkungslos, einen Preisverfall, herbeigeführt durch Angebotsüberschuss, mit Kappung der Angebotsmöglichkeiten entgegen zu wirken... Und mal ganz pragmatisch gedacht.. wenn man den Lootdrop ernsthaft nerfen würde, dann sägen die doch an dem Ast auf dem die sitzen :spec::D
    Eine Erhöhung der Nachfrage bleibt doch die einzige Konsequenz, oder irre ich mich da?


    Ob jetzt überbewertete Items im Preis sinken halte ich für fragwürdig. Die Meldung war ja weniger Regulierung, außerdem ist ja auch noch nichts bei Leder, Myst. Münzen usw. passiert. Ob die warten wollen bis die "Lagerbestände" weg sind? Kann gut sein. Ob die teure Preise einfach gut finden? Trau ich denen auch zu. Erhöht schließlich das Erfolgserlebnis beim looten, was die Kundenbindung erhöht. Ast auf dem ich saß undso..


    Die armen Spieler müssen mehr für ihre Items bezahlen, erhalten aber auch mehr für Items. Aktives spielen wird stärker belohnt. Die Spieler bis so ein paar tausend Gold sind die großen Verlierer wenn sie nicht aktiv am Umbruch mitwirken. Reiche, die sich eh schon alles leisten konnten, werden halt Superreich und können sich wie vorher auch alles leisten.


    Ist doch alles cool :cheers:


    Edit: Ich möchte noch auf den Post von Deaths eingehen

    Stimmt ich verstehe den Handel in GW2 nicht. Ihr aber genau so wenig.Weil alles was ihr und ich erzähle nur spekulationen über das wie es funtionieren könnte sind. Ich sehe der ganzen Sache mistrauisch. Weshalb meine Ausführungen von euch abgelehnt werden. Im Endeffekt sind eure Ausführungen genau so humbuk wie meine, weil sie eben nicht auf fakten beruhen.


    Trade seit etwa 6 Jahren in GW, GW2 seit release. Der einzige Grund warum ich mich täglich seit Jahren in GW2 einlogge ist um zu traden. Ansonsten bockt mir das Spiel gar nicht so, PvE hab ich grob durch und PvP technisch gibt's viel bessere ligabasierte Alternativspiele. Worauf ich hinaus will: Nur weil du unwissend bist, sind es nicht auch alle anderen.


    Quote

    Ich würde gerne mal Zahlen von Anet sehen wie sie Ihre Statistiken von reichtum berechnen. Ob sie inaktive spieler rausnehmen. Ob sie Causual spieler mit einkalkulieren. Ob sie einkalkulieren das ein spieler nach 4 Jahren eben eine andere spielweise hat als ein spieler nach einem 1 Jahr. Ob insider wissen mit einkalkuliert wird. Wieviel maipulation der Märkte sich Anet erlaubt. Im Endeffekt weis keiner von uns ob Anet nicht einfach Items generiert und diese auf den Markt schmeist ohne es dem spieler in die Hand zu geben oder ob Anet bewust Items aufkauft um sie zu vernichten. Ihr wisst es nicht ich weis es nicht.


    Google ist dein Freund

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    [–]Sjaakdelul vor 3 Tagen


    I have maybe a weird question, regarding the players that hoard/keep materials out of the market. Do you also consider that some accounts may be inactive for months and do not influence the market directly. My brother for example probably has a lot of mystic coins lying around but he hasn't touched the game anymore since 2 years. I wonder if those kinds of accounts are also considered to be 'part of the market' since technically they are but in reality they aren't.


    Mehr wird's wohl nicht an Infos geben.


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    Nur Ihr geht davon aus das spieler insider wissen haben. Ich geh davon aus das Anet vor einem Patch bewust den Markt aufkauft oder verkauft.


    Ob Ihr mir glaubt oder nicht ist mir wuscht. Und verworren ist die ganze Geschichte weil ich aus einem anderen Blickwinkel betrachte die Ihr nicht akzeptieren wollt.


    So ist das halt mit öffentlichen Foren. Hier darf jeder seine Meinung kundtun, egal wie kompetent oder auch nicht. Ist wie das erste mal ohne Stützräder Rad fahren. Ab und zu geht's gut und ab und zu nicht :D
    Die Theorie, dass ArenaNet aktiv mithandelt, halt ich für Humbug.

  • Im Endeffekt sind eure Ausführungen genau so humbuk wie meine, weil sie eben nicht auf fakten beruhen.


    Es gibt durchaus Fakten. Z.b. kann man die Ekto-Rate recht genau ermitteln durch ausprobieren. Jetzt weiß ich nicht woher du die 500 Items hast. Deine Angaben sind extrem ungenau, daher vertraue ich ihnen nicht.
    Ein Multiloot ergibt afaik ~40 goldene Items. Wenn du 500 am Tag wiederverwertest machst du also ~12 Multiloots am Tag. Oder du tradest irgendwo mit goldenen Items/ektos, aber dann wirst du genauere Zahlen in irgendeinem excel Dokument haben.
    Ich habe jedenfalls nachdem du dich hier beschwert hattest mal testweise goldene Items gekauft und wiederverwertet. Ich hab zweimal exakt 100 Stück gekauft und beim ersten mal 85 Ektos erhalten, beim zweiten mal 90. Die Wiederverwertungsrate beträgt seit Ewigkeiten in GW2 0,9 Ektos pro goldenes Item. Mein, zugegebenermaßen kleiner, Test bestätigt diese Rate. Ich kann keinerlei Veränderung zu früher feststellen. Aussagekräftiger wären hier sicher Tests mit 1000-100.000 goldenen Items. Aber da man aktuell dabei Verlust macht ist es mir das schlicht nicht wert. Insbesondere weil ich deiner Angabe nicht traue.



    Im Endeffekt weis keiner von uns ob Anet nicht einfach Items generiert und diese auf den Markt schmeist ohne es dem spieler in die Hand zu geben oder ob Anet bewust Items aufkauft um sie zu vernichten. Ihr wisst es nicht ich weis es nicht.


    Das ist zwar durchaus korrekt, aber Anet hätte es enorm schwer Items unauffällig ins Spiel zu bringen.
    Ich habe vor ein paar Jahren mal ein Handwerksmaterial mehr oder weniger alleine kontrolliert. Ich wusste wieviele Items an welchen Tag verkauft werden und wieviele ich kaufen kann.
    War ich ein paar Tage nicht da habe ich buyorder gesetzt die dann gerade so nicht vollständig erfüllt waren wenn ich wieder da war. Hätte Anet da nennenswert eingegriffen hätte ich es bemerkt. Jeglichen Eingriff hätte ich nicht bemerkt, z.b. wenn Anet jeden Tag 100 Stück gekauft hätte. Einfach weil da pro Tag ~20.000 Stück über den Tisch gingen. Wären aber konstant einfach mal 5.000 Stück pro Tag mehr verkauft worden hätte ich das bemerkt und versucht herauszufinden wieso.
    Gerade bei Handwerksmaterialien bemerkt man auch sehr genau was gerade gespielt wird. Karkapanzer sind gerade billiger, weil die nun in dem neuen Gebiet droppen. Mag sein dass Anet da klever eingesprungen ist und ein paar künstlich generiert. Aber das wäre ein Irrsinns Aufwand.


    Ich hab auch vor einiger Zeit mal größere Mengen Quarz verkauft. Da sah ich auch, dass die Masse der Verkäufe einzeln reintickerten und dann in ~25 Stück pro Transaktion. Also vermutlich fürs tägliche umwandeln. Wenn jemand jetzt einfach mal 10.000 Stück gekauft hätte, hätte ich das bemerkt.
    Ein Buffood was ich vor einiger Zeit als so ziemlich einziger gehandelt hatte: ich hatte mangels Lagerplatz ~20.000 Stück im Handelsposten. Die waren ein paar Tage später auf einen Schlag aufgekauft worden. Und die sind dann, als die Preise gestiegen waren, auch vollständig wieder aufgetaucht. Also sowas bemerkt man halt schon.
    Wenn Anet natürlich jeden Tag 10 Stück aufgkauft bemerkt man es nicht. Aber bis dann eine Wirkung auf die Preise einsetzt vergeht schonmal ein Jahr oder so. Das wäre einfach ein riesen Aufwand. Einfacher ist es direkt das Item als Eventbelohnung oder sonstwas ins Spiel zu bringen, oder es für ein GH Update einzusetzen.



    Eine Erhöhung der Nachfrage bleibt doch die einzige Konsequenz, oder irre ich mich da?


    Man kann die Nachfrage auch in sehr kleinem Stil steigern, so dass es keine große Preissteigerung gibt sondern nur eine kleine. Dann lohnt sich spekulieren kaum. Aktuell scheint das der Weg von Anet zu sein.
    Man kann auch das Angebot reduzieren, z.b. indem man Loot durch anderen ersetzt, ohne dass es den normalen Spieler negativ betrifft. Wenn Anet jetzt z.b. in den Beuteln die billigen T5 Mats z.b. durch Quarz oder mystische Münzen ersetzt sinkt deren Wert, während der Wert der T5 Items wohl langsam steigen dürfte. Für den normalen Spieler kann das besserer Loot sein.


  • Man kann die Nachfrage auch in sehr kleinem Stil steigern, so dass es keine große Preissteigerung gibt sondern nur eine kleine. Dann lohnt sich spekulieren kaum. Aktuell scheint das der Weg von Anet zu sein.


    Nein, genau das klappt ja momentan nicht. Schauen wir uns ein Beispiel an: Beim Update vom 26.07, welches u.a. die Infusionen betraf, hat ein Trader 1,7 Millionen +1Infusionen gekauft.
    Dieses Update hat die Nachfrage nach Infusionen nicht wirklich erhöht, sondern nur der ganzen Geschichte einen neuen Schliff gegeben inkl. neues Fraktal. Trotzdem wurde unbeabsichtigt eine Preisvorstellung eingebracht.


    Der Preis ist von 40Kupfer auf ca 2-2,8Silber gesprungen. Das ist zwar keine große Preissteigerung und hat den "normalen Spieler" auch nicht gejuckt. Ihm ist es relativ egal ob er jetzt 0,4s oder 2s erhält, ist ihm nämlich beides zu wenig für den eigentlichen Aufwand. Einmal von Rata Sum nach Hoelbrak reisen und weg ist's wieder. Für hohe Beträge die man investiert hat, hatte man jedoch eine erfreuliche Hebelwirkung, da man bei diesem Markt in der Lage ist jeden Lagerbestand früher oder später zu verkaufen.


    In meinen Augen lag das nicht nur an der Änderung allein, sondern auch an der Tatsache, dass Infusionen einfach komplett unterbewertet verkauft wurden und einem Trader das in Kombination mit dem Update ausreichte, um über 7000x auf kaufen zu klicken. Ich habe selber ein bisschen an dem Update mitverdient und möchte mich daher nicht beklagen, halte sogar Infusionen immer noch für zu günstig, aber wenn die Entwickler sowas als Problem sehen, muss man das Problem an der Wurzel anpacken. Wo die Wurzel steckt lässt sich natürlich drüber streiten, aber ich bin davon überzeugt, dass es zuviele Items in Guild Wars 2 gibt.



    Man kann auch das Angebot reduzieren, z.b. indem man Loot durch anderen ersetzt, ohne dass es den normalen Spieler negativ betrifft. Wenn Anet jetzt z.b. in den Beuteln die billigen T5 Mats z.b. durch Quarz oder mystische Münzen ersetzt sinkt deren Wert, während der Wert der T5 Items wohl langsam steigen dürfte. Für den normalen Spieler kann das besserer Loot sein.


    Ja, kann man machen. Behebt aber nicht das Kernproblem, da bei solchen Preisänderungen früher oder später Lagerbestände reaktiviert werden. Die Preise, die gestiegen sind, würden früher oder später stagnieren / fallen, da Trader Gewinne realisieren. Die Preise die sinken, würden je nach Itemart mehr oder weniger stark fallen, da plötzlich eine Flut an Items aus vergangenen Tagen auftauchen könnte. Also bei mir ist es schon vorgekommen, dass ich über ein halbes Jahr gebraucht habe um eine million Items der gleichen Art abzusetzen, da ich gerne mal eine Art Mauer baue. Ich hab aber ein Großteil meiner Items in meinen Gildenbanken eingelagert, die ich so auf dem Markt werfen könnte wenn dies erfoderlich ist. Bin da bestimmt nicht der Einzige.


    Ich schätze aber schon, dass im Hinblick auf neue Erweiterungen, Updates ect. schon Abhilfe geschaffen wird.


  • In meinen Augen lag das nicht nur an der Änderung allein, sondern auch an der Tatsache, dass Infusionen einfach komplett unterbewertet verkauft wurden und einem Trader das in Kombination mit dem Update ausreichte, um über 7000x auf kaufen zu klicken.


    Allerdings ist der Aufwand enorm. Anet wird es vermutlich auch nicht sonderlich stören wenn einzelne Spieler zu Reichtum kommen. Das ist ja grundsätzlich erstmal nicht wirklich problematisch.
    Würden aber einzelne Items nun wie früher stark schwanken würden mehr Spieler noch mehr Gold rauschlagen. So gesehen sind moderate langsame Steigerungen schon ein Fortschritt.
    "Volumentrader" sind im Grunde sogar gut für Anet, weil sie Preisausreißer nach oben verhindern. Oftmals werden die Items direkt im TP gelagert und nicht im Pickup auf einem weiteren Account. In Gildenlager kann man auch nur begrenzt Items lagern. Es weiß auch niemand welche Items teurer werden, ggf. setzt man ja auch aufs falsche Pferd und hat dann sogar noch die Einstellgebühr verspielt.


    Selbst wenn du deine ganze Gildenlager füllst: pro Gilde sind das 250 Slots meine ich. Also 250 (lager)*250(stack)*2(gewinn)=125.000 Silber. 1250 Gold. Das ist nicht so gewaltig viel, als dass das Anet stören würde. Stärkere Steigerungen natürlich irgendwann schon. Aber das kann man grundsätzlich ja auch schrittweise über Jahre strecken. Das lohnt dann immer weniger für Trader, da die "Verzinsung" immer schlechter wird.
    Irgendwer hat wohl bei den +16er Infusionen Volltreffer gelandet. Die sind ein paar hundert Gold im Wert gestiegen. Da hast dann in einem einzelnen Itemslot mehr Gewinn.