Cash net hats wieder mal geschaft!!!! Bug im sw

  • Wir wissen nicht, wo die 2 Gold hergekommen sind, die es als Abschluss für 3 tägliche Belohnungen gibt. Ich vermute, dass sie nicht einfach zusätzlich ausgeschüttet werden, sondern dass an anderer Stelle an bestimmte Spielergruppen entsprechend weniger ausgeschüttet wird.


    Wo? Ein Kandidat für mich sind die baren Dungeonbelohnungen. Zum HoT Release sind sie ja zunächst stark erniedrigt worden, auf ca. ein Drittel. Ich vermute, dass in Folge weniger Gold generiert wurde als gedacht, und/oder dass die geringere Goldgenerierung an Stellen Probleme produziert hat, die nicht gewollt waren. Und so schüttet man das gekürzte Gold jetzt wieder aus, entweder teilweise oder sogar vollständig. Zum einen über den neuen Verlies-Stammgast mit seinen 5 Gold pro 8 Verliesen, also 62,5 Silber pro Verlies. Zum anderen mit den 35+26=61 Silber Direktbelohnung sind das zusammen 1 G 23 S 50 K pro Weg, also für die simplen Wege sogar mehr als vor HoT. Allerdings etwas weniger für die Katakomben und deutlich weniger für Arah - ich nehme an, das reißts raus, so dass das Gold letztlich von den Dungeon-Fließbandarbeitern zu den casual Einloggern umverteilt wurde. Und dann halt in Form der 2 Gold für 3 tägliche Erfolge. Eine Tat, die durchaus eines Robin Hood würdig ist ;)


    Allerdings kann man schon eine Preissteigerung beobachten. Man muss einen bestimmten Warenkorb beobachten, dann sieht man das. Z.B. einen gut gefüllten Account mit reichlich Materialienlager, mit dem nicht getradet wird. Dort wurde bestimmt seit Ende Februar nicht Zeug im Wert von 20000 Gold erspielt, sondern das kommt durch eine kontinuierliche Erhöhung der Preise. Man schaue sich alleine die Kurve des Materialienlagers an. Und das, obwohl in der Zeit Materialien für die Herstellung von 2 legendären Gegenständen entnommen wurden und ein Schreiber von 1 auf 400 gelevelt wurde.


  • Das Update mit den 2 Gold war am 18. April meine ich.
    Man sieht bei deinen Kurven schon vorher einen Aufwärtstrend.


    Grundsätzlich bräuchte man einen Warenkorb mit unbeeinflussten Items. Das ist natürlich sehr schwer zu erstellen, selbst die Berechnung der Inflation in der realen Welt ist nicht ganz unumstritten.
    Problematisch sind die seit HoT Release durcheinander geworfen Preise. So sind diverse Prestige-Skins deutlich im Wert abgestürzt.
    Imho ist die einzig logische Erklärung, dass die Spieler nach HoT anderes zu tun hatten. Gold wurde in die GH gesteckt, man ist die leg. waffensammlung angegangen etc. Gesunkene Nachfrage während zeitgleich Spieler versucht haben ihre Lagerbestände in Gold zu verwandeln.
    Dadurch dass die Skins aber nun weniger Wert sind, dürfte so manch ein Account an Wert verloren haben. Interessant wäre hier also ein accountwert der sich weiter zurückverfolgen lässt.


    Ähnliche Entwicklungen gab es bei manchen "normalen" Itempreisen. Man sieht ja in deiner Grafik deutlich den Sprung nach dem 18. April. In dem Update wurde auch der Schreiber billiger und diverse Items sind im Wert explodiert. Z.b.https://de.gw2tp.com/item/19702-platinerz oder https://de.gw2tp.com/item/19724-harter-holzblock.
    Wenn man aber diese Preissprünge mal ausklammert und selbst deren längerfristige Wirkung (es hat wohl noch nicht jeder den Schreiber auf max. Level) vernachlässigt: HoT hatte ja noch andere Auswirkungen.
    So haben Spieler massiv Exp. gefarmt. Da gabs ja wohl irgendeinen Spinnenfarm, bei dem Gift gedroppt ist.https://de.gw2tp.com/item/2428…tvoller-giftbeutel?full=1. Zu dem Zeitpunkt an dem deine Kurve startet, also Ende Februar, war T6 Gift deutlich unterbewertet verglichen mit Vor-HoT. Der Giftpreis war aber schon vor dem Update auf dem Weg sich zu erholen und hat sich von ~6 Silber wieder auf 10-11 Silber erholt gehabt. Soweit ich weiß sieht das bei den anderen T6 mats ähnlich aus.
    Soll heißen: dadurch das viele Materialien mit HoT erstmal deutlich an Wert verloren haben und sich danach erst langsam wieder erholt haben, sind die Accountwert/Lagerwerte aus der Zeit einfach "unterbewertet". Da haben gravierende Änderungen am Spielerverhalten (HoT Inhalte spielen statt XY spielen), Änderungen am Einkaufsverhalten (man braucht Gold für GH Ausbau usw.) reingespielt.
    Alleine durch die legendären Rücken/Rüstungen wird dein Account deutlich an Wert gewonnen haben. Einfach weil die Preise für manche Items angezogen haben.
    Ich denke es ist sehr schwierig all diese Einflüsse von HoT auszuklammern. Das aber müsste man, wenn man auf eine Inflation schließen wollte.
    Im Grunde müssten die Itempreise ja ab dem 18. April stärker gestiegen sein als vorher. Weil ja erst ab dann die 2G fürs daily ins Spiel kamen. Das sehe ich so aber nicht.
    Ebenso deine Werte: das Materiallager ist da etwas schwierig zu bewerten durch die Sprunge und den "geringeren" Wert der natürlich durchs spielen stärker beeinflusst wird als der größere Accountwert.
    Aber beim Accountwert: grob gepeilt ist der Wert vom 29feb -28 märz um ~5000 gestiegen. Vom 2. mai zum 30 mai auch ca. um 5000. Das ist jetzt natürlich nicht super genau, einfach eine grobe Schätzung. Würden die 2G aber tatsächlich eine deutliche auswirkung haben, so müsste da ja eigentlich schon eine nennenswerte Differenz zu erkennen sein.

  • Wie man an Aleccos Kurve sieht geht der Knick nach dem Rettungsupdate nach oben. Es geht eigentlich um alle Mats FFreak. Wenn wir mal bei den Ektos bleiben dann hätte normalerweise der Preis nach dem Rettungsupdate absinken müssen da vor allem im HoT Bereich viel mehr gelbe Items droppen. T6 Mats wie Blut müssten eigentlich auch tiefer stehen durch die Einführung der Mapbelohnungen. Ich kann nur nochmals sagen das die Höhe der Preise sich an der Reichweite von generiertem Gold messen lassen. Durch die Umverteilung des Goldes erreicht man mehr Spieler und somit wird mehr gehandelt und ausgegeben. Wobei es sogar eher mehr Gold gibt als vor HoT wenn man zb. noch die Fraktale mit einbezieht. Arah war jetzt nicht gerade der Magnet für Spieler deswegen macht die geringere Belohnung dort nicht viel.


    Den heftigsten Anstieg hat übrigends T6 Leder. Der Preis ist nicht mehr normal und an der Gildenhalle liegt es definitiv nicht das der Preis so durch die Decke gegangen ist denn so viele Flicken braucht man dort nicht. Auch da sieht man das es scheinbar genug Spieler gibt die bereit sind diese Preise zu zahlen.


    Edit: FFreak wie die Kurven sich davor und danach bewegen ist ja erstmal egal. Was man aber deutlich erkennt ist der starke Sprung um den 18.April. Wäre das nur eine Momentaufnahme wäre die Kurve wieder abgesunken. Unterbewertet war keines der Items auch nicht T6 Gift. Der Markt hatte sich den Goldverhältnissen angepasst und ich garantiere dir das dieser Zacken ohne das Daily Gold niemals so massiv ausgefallen wäre.

  • Ignoriert den Sprung am 19.4.-21.4. Dort hat gw2efficiency die Accountwert-Berechnung geändert. Das ist keine Auswirkung aus der GW2-Wirtschaft. Ich hoffe, ihr geht auch nicht davon aus, dass Bilanzen von Unternehmen in der echten Wirtschaft immer die volle und objektive Wahrheit sagen. Alles eine Frage der Berechnungsgrundlage.


    Ich hatte tatsächlich auf dem Tiefpunkt des T6 Giftpreises 2 Stacks davon gekauft. Die wurden allerdings am 14. März (erster Knick nach unten) und am 8. Mai (zweiter Knick nach unten) verbraucht, so dass die Steigerung ab Mitte Mai davon unberührt ist.


    Leider gibt es keine älteren Statistiken - gw2efficiency reicht nicht weiter zurück.


    Ich schätze aber, dass der Accountwert nicht ganz verkehrt ist was die Aussage der Preisentwicklung angeht. Es wurde kein Gold in Gems oder umgekehrt getauscht, nichts mit Gems gekauft, gedroppte bzw. wiederverwertete Materialien wurden alle eingelagert und nie verkauft, und es befinden sich nur 2 Schwarzlöwenskins im Besitz, und das schon länger als 1 Jahr.

  • Wenigstens wird hier jetzt mal wieder geschrieben. Wenn es also auch für die Betroffenen ingame mitunter ärgerlich sein mag, für der Rotemantel-Tower freut sich ;)

    Tunaep Rettup Yllej [emit]
    Not Tuck But Adonai


    And here I'm alive, and I dont have the right.
    He gave me the right costing him his life!
    New mercy's in the morning

    How to GvG!

  • Wenn wir mal bei den Ektos bleiben dann hätte normalerweise der Preis nach dem Rettungsupdate absinken müssen da vor allem im HoT Bereich viel mehr gelbe Items droppen. T6 Mats wie Blut müssten eigentlich auch tiefer stehen durch die Einführung der Mapbelohnungen.


    Beide Items sind bereits vorher im Wert gestiegen. Beide Items sind ganz stark von den legendären Items beeinflusst (PVP Rücken, Rüstung). Beide Items hängen zusammen (Ektos ->T6 Staub ->T5 Blut/gift zu T6 transmutieren, atm ~1Gold pro Geisterscherbe).


    Inflation durch die 2 G daily sollte keinen Sprung erzeugen, sondern langfristig eine Preissteigerung.
    Ich hab mal in Silmars Bild reingemalt:

    Da ich mir jetzt nicht so den riesen Aufwand machen wollte und wir hier eh nur über den groben Daumen peilen können:
    Ich hab mal professionell in Paint den Wertzuwachs in schwarz reingemalt. Die Steigung der Geraden wäre ein Hinweis auf die Inflation (wenn der Account nicht gespielt worden wäre und keinerlei Sondereffekte (updates z.b.) reinspielen würden).
    Ganz grob scheint die Steigung der Geraden vor und nach dem Update gleich zu sein. Beim Materiallager hat sie etwas zugenommen, aber nicht sehr. Das ließe sich aber z.b. auch durch gesteigerte Aktivität oder bessere Drops durch farmen der HoT Karten erklären. Ein inaktiver Account wäre hier aufschlussreicher.
    Jedenfalls ist die Steigung vor und nach dem Update ähnlich, die 2G daily scheinen keine/nahezu keine Auswirkungen zu haben.
    Hätten die 2G eine Auswirkung, dann müsste die Steigung eher wie die der roten Linien aussehen (nur beispielhaft reingekrakelt). Wir würden eine deutlich andere, höhere Steigung sehen. Diese Steigung würde sich auch langfristig fortsetzen und eben kein kurzer Sprung sein.


    Durch die Umverteilung des Goldes erreicht man mehr Spieler und somit wird mehr gehandelt und ausgegeben.


    Ja. Aber wo viel gehandelt und ausgegeben wird verschwindet auch viel Gold in Goldsinks wie der Handelsgebühr oder in den T1-T3 Rüstungen.
    Relevant ist hier auch: "Most wealth in the game is generated by people who are very proficient at generating wealth. They can bid a lot for what they want, because they have a lot of gold, and that process drives inflation. Meanwhile the broader player base is just getting by. So we keep a close eye on how much gold can be generated from extreme farming, but at the same time try to provide a decent income to normal players."
    https://www.reddit.com/r/Guild…_to_chat_with_you/d29j70x



    FFreak wie die Kurven sich davor und danach bewegen ist ja erstmal egal.


    Nein. Wie sich die Kurven davor und danach bewegen ist das einzig relevante. Die 2G daily sind ja nicht auf einen Schlag am ersten für die nächsten 10 Jahre im vorraus ausgezahlt worden. Sondern die kommen erst seit dem Update am 18 langsam Tag für Tag ins Spiel.
    Es handelte sich ja ein großes Update. Mit dem Update wurde der Schreiber deutlich billiger und einige dazugehörige Materialien die etwas knapper sind wie T4 Holz oder T4 Erz sind im Preis deutlich gestiegen. Ebenso wird Spekulation Auswirkungen haben (viele Spieler kaufen nach bekanntwerden derartiger Updateinhalte schnell noch Items um zu spekulieren und treiben so Preise manchmal blasenartig hoch).
    Sollte die gestiegene Goldmenge durch das Update also tatsächlich einen Einfluss haben, dann würdest du das an der langfristigen Entwicklung sehen, nicht an der kurzfristigen.


    Ignoriert den Sprung am 19.4.-21.4.


    Der Sprung findet sich allerdings auch bei diversen anderen Seiten wie GW2tp oder GWspidy. Da sieht man zwar nur einzelne Items, aber diverse Items die vom Update betroffen waren und nicht "stabil genug" waren sind im Preis sprungartig gestiegen (sand, platin, holz).


    Ich schätze aber, dass der Accountwert nicht ganz verkehrt ist was die Aussage der Preisentwicklung angeht.


    Ja. Eine gewisse Steigerung wirst du drin haben durch erspieltes Gold, aber soviel erspielt man nicht zwangsläufig (hardcorefarmer/TP Spieler außenvor).
    Allerdings ist die Frage, ob die Preisentwicklung auf eine größere Goldmenge zurückzuführen ist. Grundsätzlich sehe ich jedenfalls keine größe Änderung bei der Entwicklung des Accountwerts vor dem 2G Daily Update zu nach dem 2G daily update. Das spricht ganz stark gegen eine dadurch verursachte Inflation.

  • Du unterschätzt eine Sache FFreak. Die Leute reagieren wenn es eine gravierende Änderung gibt. Dieser deutliche Knick nach oben entsteht durch das Wissen der Spieler dass ihr Gold nun viel weniger Wert ist als vorher. Dementsprechend werden die Mats aus dem AH rausgeholt. Wie ich schon sagte, wäre das eine Eintagsfliege hätte sich der Preis wieder nach unten kalkuliert. Da aber jeder mehr Gold zur Verfügung hat wird das Gold auch ausgegeben. Würdest du morgen das Daily auf 3g erhöhen gäbe es wieder einen größeren Sprung danach gehen die Preise wieder langsam aufwärts. Du darfst nicht so denken wie 1 Spieler sondern musst die Masse verstehen. In nächster Zeit werden die Preise noch weiter steigen weil sich langsam die xxxxxg pro Tag ausm Daily real bemerkbar machen. Mich würde es nicht wundern wenn der Gempreis bald bei 150g pro 400 Gems liegt und T6 Blut erstmals die 1g Marke berührt.


    Das liegt sicher nicht an der Einführung von dem neuen Legy Kurzbogen oder dem Rücken denn dann hätte es zu HoT Release schon deutliche Preisschübe geben müssen allein schon wegen der Pre Hunt.


    Und egal was nun die Gründe sind. Die Preisexplosion nach dem Rettungsupdate ist da und die spürt jeder.

  • Hi liebe Tower Gemeinde,


    durch das GW2 Forum bin ich auf diesen Beitrag aufmerksam geworden. Ich habe dort eine Diskussion gestartet über eine Inflation in GW2.
    Leider ist das Niveau bzw. der Horizont in dem Forum sehr begrenzt so dass ich erfreut bin zu lesen das einige die gleiche These vertreten wie ich.


    Phoenixfighter hat absolut recht mit seinem letzten Post. Diese Veränderungen die wir aktuell erleben, sind nicht zurückzuführen auf neue Itemes, Events oder kurzfristige Veränderungen am Markt.


    Nach meiner Auffassung und aktuellen Recherchen vertrete ich zwei Theorien die eine Inflation betreffen:


    1) Schon vor der Einführung der 2G Daily hat eine stille Inflation statt gefunden. Das würde erklären, warum der Entwickler Gold ins Spiel pumpt. Das im Spiel vorhandene Gold deckt nicht die Preise am Markt bzw. das Niveau der vorhandenen Materialien. Darauß könnte die Idee enstanden sein, den Spielern mehr Gold zur Verfügung zu tellen, damit Sie sich das alles auch leisten können.
    Also kurz gesagt eine Goldentwertung. Je mehr von etwas da ist, umso weniger ist es wert :rolleyes:


    2) Durch den kontinuierlichen Zufluss von Gold steigen automatisch alle Preise von Waren die einen kurzen Umlauf haben. All das, was schnell über den Tisch geht, ist teurer geworden und wird es weiterhin tun. Das ist nach Definition eine klassische Inflation.


    Was der Auslöser für diese Inflation war, werden wir wohl nur schwer ergründen können. Auch das der Entwickler das offiziell zu gibt, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Denn wie erklärt man dem Spieler ohne Hintergrundwissen, dass 1 Gold im Zeitraum von 2-3 Jahren nicht mehr 1 Gold ist.


    Also ich gehe absolut konform mit den Meinungen hier im Theard das eine Inflation statt findet. Ich lade morgen mal meine Liste von ca. 500 Items hoch, für die ich eine Inflation berechnet habe.


    LG


  • Schon vor der Einführung der 2G Daily hat eine stille Inflation statt gefunden.


    Wenn man von Silmars Kurven ausgeht: schon vorher hat sich der Wert des Accounts gesteigert. Ca. auf dem gleichen Niveau wie nach dem Update.
    Ich vermute (!), dass die Ursache dadrin liegt, dass vorher reihenweise Items deutlich an Wert verloren hatten (mit Einführung von HoT). Aber ich weiß es nicht.
    Denkbar ist auch, dass es diese Steigung schon seit langem gibt.


    All das, was schnell über den Tisch geht, ist teurer geworden und wird es weiterhin tun.


    Dann würden wir die deutlichsten Preissteigerungen bei schnell gehandelten Gegenständen wie Erzen etc. sehen. In Videospielen gibt es allerdings auch eine "Iteminflation".
    Diese kann eine echte Inflation in manchen Bereichen des Spiels überdecken. Wenn beispielsweise alle Spieler Mithril farmen kann Mithril ein derartiges Überangebot haben, dass es im Wert sinkt - obwohl alle anderen Items im Spiel immer teurer werden.
    Auf der anderen Seite sammelt sich in Spielen wie GW2 das Gold meist bei ein paar wenigen Spielern (siehe auch das Zitat von mike o'brian). Diese Spieler verfügen dann über eine massive "Feuerkraft" und können bei Updates beispielsweise "mal eben" die Materialien für einen neuen Skin zusammenkaufen. Wodurch sie alleine die Preise nach oben treiben, während "normale" Spieler die Items erfarmen. Ein weiteres Beispiel wäre der Pre-Markt. Anfangs waren Pres sehr günstig, an Wert haben sie nur gewonnen, weil immer mehr Spieler mit genug Gold für sie immer mehr geboten haben. Die Masse der Spieler hatte damit nichts zu tun, ein paar wenige wohlhabene Spieler haben Pres gekauft, nicht die Masse der Spieler.
    Letztlich kann es also durchaus darauf hinauslaufen, dass einiges Items stark im Wert verlieren weil sie einfach "zu oft" ins Spiel kommen, während andere Items an Wert gewinnen, weil ein paar wenige immer reicher werden und immer größere Summen bieten können. Letzteres könnte gerade bei den Gems passieren.


    Was man aber auch sehen muss: GW2 ist, zumindest in der Theorie, sehr stabil aufgebaut. Einmal sammelt der Gold-Gemtausch bei steigenden Angebot von Gold immer mehr Gold aus dem Spiel (und vernichtet einen Teil davon als Steuer). Aber auch der Handelsposten funktioniert so. Ist ein Gegenstand 1G wert werden 15 Silber davon vernichtet. Ist er 2G werden hingegen schon 30 Silber vernichtet.
    Bei steigenden Preisen werden also automatisch immer größere Goldmengen vernichtet, in der Theorie müsste sich das also irgendwann in ein Gleichgewicht mit der Golderzeugung einpendeln.
    Genauso kann Anet auch sehr leicht eine starke Nachfrage nach irgendeinem Item erzeugen. Wenn die Handelspostenaktivität steigt weil mehr Spieler einen Gegenstand kaufen und verkaufen wird auch mehr Gold vernichtet. Ein anschauliches Beispiel wäre hier T6 Gift: wird relativ schnell gehandelt, angenommen es dauert 5 Min 250 Stück zu verkaufen: das sind 10 Gold die aus dem Spiel verschwinden, alle 5 Minuten. Während manche Skins nur einmal am Tag für 100 Gold oder so verkauft werden und dementsprechend dann am Tag auch nur 15 Gold vernichten. Die Frequenz des TP Handels spielt also eine große Rolle bei dessen Einfluss als Goldsink.

  • Letztlich ist es so, dass es durch den Handelsposten mit seinen flexiblen Preisen immer ein Gleichgewicht von Gold und Waren gibt: die Dinge sind immer genau so teuer, wie es gerade der Liquidität der Leute entspricht. Wenn die Preise steigen, dann kommt das neben einer erhöhten Nachfrage auch dadurch, dass die Leute mehr Gold zur Verfügung haben und mehr ausgeben wollen. Wirklich mehr kaufen können sie sich mit mehr Geld allerdings nicht: dadurch, dass die Preise ebenfalls gestiegen sind, kann man nur dieselbe Menge wie zuvor kaufen. Der Vorteil der Preissteigerung ist, dass die Leute zum Geldausgeben angeregt werden, und nur Umsatz läßt die ingame-Wirtschaft leben.


    Ein weiterer, richtig guter Nebeneffekt ist, dass hohe fixe Preise bei NPCs ihre Bedeutung verlieren. 10 Gold für eine Rune der Lagerung für eine 20er Tasche war bei Release unerschwinglich. Jetzt ist es ein Betrag, den man nach 5 Tagen über die daily Belohnung drinnen hat. Man merkt z.B., dass Arenanet da nachlegt mit neuen statischen Goldsinks: bei neuen Händlern werden höhere Fixpreise gefordert als es zu Release vor 3.5 Jahren noch statthaft war. 5, 10, 15 Gold sind da Standardpreise für teilweise lächerliche Sachen.

  • Hallöchen,


    Ja das ist vollkommen richtig das es unterschiede in der Entwicklung von Itmes/Skins/Mats oder anderem gibt. Leider haben wir in GW2 im Vergleich zum echten Leben keine Grundnahrungsmittel wie; Milch, Butter, Brot ect. woran man eine Inflation gut messen könnte.


    Ich habe in meinem GW2 Forum Beitrag bemängelt, das es in GW2 leider kein Mittelmaß gibt. Es gibt nur billig und teuer, schrott und wertvoll. Meiner Ansicht nach ist das Gift für eine Wirtschaft. Aus dem Grund habe ich auch NPC`s vorgeschlagen die wirklich gute Sachen anbieten für teuer Gold. Wo einfach das Gold aus dem Spiel entfernt wird. Apropos Gold,- Gold-Gem-Tausch & Handelsposten sind die größten Goldvernichter. Ich habe eine banale Rechnung aufgestellt; ob sie stimmt, kann ich leider nicht sagen - aber denkbar wäre es:


    Beispiel:


    7 Mio Accounts in GW2
    2 Mio machen im Schnitt jeden Tag die Daily über 1 Jahr


    2 Mio * 2G = 4 Mio
    4 Mio * 365 Tage = 1 460 000000 (1 Mrd 460 mio)


    Nunmal angenommen diese 1,46 Mrd wandern komplett einmal durchs Handelshaus!


    1,46 Mrd / 100 * 15 = 219 000 000
    1,46 Mrd - 219 Mio = 1 241 000 000


    Da bleiben dann noch 1 Mrd 241 Millionen über :coffee:. Gut, es ist nur eine Theorie und ein Beispiel aber ich bezweifle wirklich, dass das Spiel soviel Gold entfernen kann. Vorallem müsste man sich bei Anet darauf verlassen das jeder Spieler Gold-Gems Tauscht. Ich habe das z.B noch nie gemacht und kenne einige die sich ebenfalls lieber Gems für echtes Geld kaufen.


    Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass man sich bei Anet, wirtschaftlich ordentlich in die Nesseln gesetzt hat. Zuerst einmal ist ein krasses Überangebot an diversen Materialien da. Eben so Gelbe Items, die angeblich "selten" sein sollen :goggle: Dann wurde die Schmiede integriert. Hier denke ich wollte man bewusst Items vernichten da zu viele im Spiel waren/sind. Die Mats wie Mithrill, die unteren Erze, Holz ect. das wird alles stabil bleiben da man das auf jeder Map hinterher geworfen bekommt und sogar in seiner Heimatinstanz implementieren und abernten kann. Never Ending Story so zu sagen. Deshalb auch die neuen Leggys, wo man eben diese Mats braucht.


    Was ich genau meine: Alles was Anet neu ins Spiel bringt, hat den Anschein als würde sie versuchen etwas anderes aufzufangen was drauf und dran ist in die Hose zu gehen. In GW1 gab es eine stabile Wirtschaft und ich bin der Meinung das lag daran, dass es ein Mittelmaß gab. Man war zufrieden und wurde nicht verleitet auf die Legendäre hinzuarbeiten.


    Ich wollte für meine Ele gestern einen Stab kaufen. Tjoa, da gibts Bifröst, dann 2-3 andere und dann Schrott - also werde ich wohl auf Bifröst hinarbeiten (gibt atm leider keinen zum kaufen :guilty: ) denn das andere Zeug kann man vergessen (!) und das kann eben nicht der Anspruch eines Spiels sein. Es musst gute und ordentliche Items für die Mittelschicht geben...

  • Quote

    Ich habe in meinem GW2 Forum Beitrag bemängelt, das es in GW2 leider kein Mittelmaß gibt. Es gibt nur billig und teuer, schrott und wertvoll.

    es gibt auch mittelmaß. diese items werden nur nicht oft gehandelt oder für den neuesten shit gebraucht. da gibts schon ein paar nischen.



    7 Mio Accounts in GW2
    2 Mio machen im Schnitt jeden Tag die Daily über 1 Jahr


    das ist....sehr optimistisch. teil die 2 mio nochmal durch 10 und du hast da einen weitaus realistischeren wert.

    Thorin And Company [TAC][LARE][LSS][Polo][hKo][SAC][Skrt]
    Gandara [EU] x2 - Sea of Sorrows [NA] - Seafarer's Rest [EU] - Kodash [GER] - Fort Aspenwood [NA] - Desolation [EU] - Fissure of Woe [EU] - Drakkar Lake [GER] - Stormbluff Isle [NA]
    25x Human | 18x Sylvari | 19x Norn | 19x Charr | 19x Asura
    11x Ranger | 12x Guardian | 11x Elementalist | 13x Warrior | 11x Engineer | 12x Thief | 10x Mesmer | 10x Necromancer | 10x Revenant
    76x Level 80





  • Nunja wo habe ich den ein Mittelmaß an Items ? Schau ich mir z.B Langbögen an:


    Kudzu = 4600
    Azurblaue Flamme = 959
    Blatt des Kudzu = 949
    Schwingen der Dwayna = 749
    Winterbiss = 298


    Das ist vom Winterbiss bis zu den Schwingen d. D. eine Differenz von 451 Gold,- das ist für mich kein Mittelmaß. Ebenso verhält es sich bei anderen Waffen. Mittelmaß wäre


    Kudzu = 4600
    Flamme = 959
    Blatt = 949
    Schwingen = 749
    Item X = 550
    Item Y = 450
    Item Z = 350
    Winterbiss = 298


    ....

  • Vorallem müsste man sich bei Anet darauf verlassen das jeder Spieler Gold-Gems Tauscht. Ich habe das z.B noch nie gemacht und kenne einige die sich ebenfalls lieber Gems für echtes Geld kaufen.


    Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass man sich bei Anet, wirtschaftlich ordentlich in die Nesseln gesetzt hat. Zuerst einmal ist ein krasses Überangebot an diversen Materialien da. Eben so Gelbe Items, die angeblich "selten" sein sollen :goggle: Dann wurde die Schmiede integriert. Hier denke ich wollte man bewusst Items vernichten da zu viele im Spiel waren/sind. Die Mats wie Mithrill, die unteren Erze, Holz ect. das wird alles stabil bleiben da man das auf jeder Map hinterher geworfen bekommt und sogar in seiner Heimatinstanz implementieren und abernten kann. Never Ending Story so zu sagen. Deshalb auch die neuen Leggys, wo man eben diese Mats braucht.


    Ich habe den Eindruck, dass du noch nicht so richtig verstanden hast, auf welchen und wievielen Säulen die ingame Wirtschaft basiert, und was die relevanten Waren- und Geldströme sind. Du siehst das einzelne, aber nicht das ganze.


    Du siehst z.B. das Gold-zu-Gem tauschen als Goldsink an. Ich hatte das im offiziellen Forum erklärt: das Gold, was man da für Gems bezahlt, wird nicht vernichtet. Es ist per se kein Goldsink, denn das, was hier jemand einzahlt, wird jemand anderem gleich wieder ausbezahlt, wenn er Gems in Gold tauscht. Und das tun die Leute, sonst würden die Gem-Preise sofort ins unermessliche steigen. Der einzige Goldsink sind die 27,75% Transaktionsgebühr - nur soviel wird vernichtet, keine 100%.


    Dann haben wir die gelben Gegenstände. Das sind zum einen billige Erstausrüstungen für neue Spieler. Die müssen so billig sein. Und dann sind es vor allem Ektoplasmakugel- und Kristalliner Staub-Lieferanten. Ein gelbes Teil zerlegen bringt durchschnittlich 0.9 Ektos, und 1 Ekto zerlegen bringt durchschnittlich 1.84 Kristalliner Staub. Und von diesen beiden Materialien benötigt das Handwerk- und Skin-Endgame stackweise. Das ist der übliche Weg der gelben Gegenstände.


    So hat jeder Gegenstand seinen nicht immer geraden Weg durch die Wirtschaft - und je nachdem, welches Endprodukt jeweils hip, neu, wichtig ist, verschieben sich die Preise entsprechend. Es gibt nicht einen oder zwei einzige Gründe, wieso Preise sich so und so entwickeln - die ganze Wirtschaft ist ein sorgfältig ausbalanciertes System, das auf unzähligen filigranen Säulen steht, und mal neigt es sich ein wenig zur einen Seite, und mal ein wenig zur anderen.


    Aktuell würde ich sagen ist die ingame-Wirtschaft in Ordnung und hat keine besondere Schieflage. Es wird für die üblichen Bedürfnisse ausreichend Gold und Material generiert, so dass man sich ordentlich ausrüsten kann. Eingeschlossen aufgestiegene Ausrüstung und erforderliche Sigille und Runen. Das wichtige sind zunächst einmal die Attributwerte und Wirkungen im Kampf. Skins kommen erst weit dahinter von der Wichtigkeit her.


    Inwiefern mehr Mittelmaß nötig ist, und wo der Mittelmaß anzusiedeln ist, ist schwer zu sagen. Die mittelteuren Waffen aus der mystischen Schmiede würde ich schon als dieses Mittelmaß ansehen: zwischen den unter 10 Gold verfügbaren Handwerksskins, den unter 100 Gold verfügbaren drop-baren Skins und den legendären Waffen. Nur interessiert diese Gegenstände bzw. Skins meiner Beobachtung nach keine Sau. Lieber werden Schwarzlöwenskins gekauft. Das heißt aber nicht, dass sie als Mittelmaß nicht zur Verfügung stehen.


  • ich rede nicht von einzigartigen waffen die mehrere hundert gold kosten. ich rede von ALLEN sachen im TP. und mit "mittelmäßig" meine ich items, die zwischen 20s und ca. 2g liegen. ich hab damals z.b. mit unidentifizierten lila farben ein kleines vermögen gemacht. das "kleinvieh" im TP ist das, was wirklich entscheidend ist.

    Thorin And Company [TAC][LARE][LSS][Polo][hKo][SAC][Skrt]
    Gandara [EU] x2 - Sea of Sorrows [NA] - Seafarer's Rest [EU] - Kodash [GER] - Fort Aspenwood [NA] - Desolation [EU] - Fissure of Woe [EU] - Drakkar Lake [GER] - Stormbluff Isle [NA]
    25x Human | 18x Sylvari | 19x Norn | 19x Charr | 19x Asura
    11x Ranger | 12x Guardian | 11x Elementalist | 13x Warrior | 11x Engineer | 12x Thief | 10x Mesmer | 10x Necromancer | 10x Revenant
    76x Level 80



  • Leider haben wir in GW2 im Vergleich zum echten Leben keine Grundnahrungsmittel wie; Milch, Butter, Brot ect. woran man eine Inflation gut messen könnte.


    Es gibt aber Items die eine sehr zentrale Bedeutung für die meisten Spieler haben und Items die eher Luxus sind.
    Ein Pre oder ein BL Skin etc. ist eher der Ferrari unter den Items. Also kein so guter Indikator für eine Preissteigerung. Milch, Brot und Butter sind eher Items wie Ektos, Mithril, altes Holz, Phiolen mit Blut, aber auch normale exotische Items die man nur für die Stats kauft oder z.b. Runen und Sigil.
    Das ist Zeugs was von "der Masse" benötigt und gekauft wird.



    2 Mio machen im Schnitt jeden Tag die Daily über 1 Jahr


    Die exakten Zahlen sind uns natürlich unbekannt. Aber zu HoT release hieß es mal, dass GW2 irgendwas bei ~1 Million (oder 1,5?) aktive Accounts hat. Dabei wurden afaik Accounts als aktiv gewertet die sich in dem Monat eingeloggt haben. Und das war zu einem Zeitpunkt, an dem man ein Aktivitätshoch vermuten wurde (kurz vor HoT release). Die Zahl der Spieler die jetzt noch aktiv spielen wird also eher geringer sein. Und davon spielen wenige wirklich täglich. Ich persönlich würde daher maximal auf 100.000 dailies/Tag schließen, aber das ist pures rumgerate.



    Gut, es ist nur eine Theorie und ein Beispiel aber ich bezweifle wirklich, dass das Spiel soviel Gold entfernen kann.


    Der Handelsposten ist eine sehr mächtige Goldsink, den sollte man nicht unterschätzen. Oftmals wandern Artikel auch zwei dreimal durch den Handelsposten (z.b. jemand kauft seide, erzeugt eine Rüstung und verkauft sie wieder). Du kannst hier eine ganz grobe Schätzunghttps://www.gw2bltc.com/de/tp/…=bought-day&ipg=25&page=1 der Transaktionen sehen. Da die Seite nur alle X Zeiteinheiten loggt werden die tatsächlichen umgesetzten Items nochmal mehr sein.
    Jetzt gibt es "normale" Items die eine starke Goldsink sind (z.b. altes holz - grob 1500 Gold pro Tag die die Holzblöcke am Tag entfernen), aber auch seltene sehr teure Items wie z.b. Ewigkeit. Gestern wurden wohl 7 Stück verkauft, haben aber durch den hohen Wert ~5000 Gold aus dem Spiel genommen. Es gibt eine ganze Reihe an sehr teuren Items. Wenn ich mich nicht verzählt habe sind ca. 120 Items mit einem Wert von mindestens 3k Gold gehandelt worden. Alleine diese "ultra-Luxusitems" nehmen also am Tag mindestens 54.000 Gold aus dem Spiel. Dabei fehlen dann aber noch ein paar legendäre Waffen. Und Pres werden afaik deutlich häufiger gehandelt, sind aber nicht wesentlich viel weniger wert - dürften also ähnliche Mengen aus an Gold aus dem Spiel nehmen. Oder die ganzen BL-Skins, von denen es bekanntlich sehr viele gibt.
    Es würde mich nicht wundern, wenn 200.000 Gold alleine durch Skins aus dem Spiel genommen wird, wenn alleine legendäre Waffen und Pres wohl schon bei grob 100.000 Gold sind.
    Dann kommen aber noch die ganzen "mittelteuren" "mittelhäufig" gehandelten Items dazu, wie die ganzen T6 Mats (z.b. blut 2,5k gold - sind also grob geschätzt zusammen auch 20k Gold), mystische Münzen (2,5)k oder ektos (5k). Dazu kämen dann noch Sigil und Runen, Farben, Buffood,...
    Selbst wenn das teils eher kleine Summen sind und z.b. "nur" 500 Gold Steuern anfallen: es gibt tausende an Items. Ich hab hier auch nur "bought" berücksichtigt. Vermutlich sind das die reinen "erfüllten buyorders", die sellorders dürften unter "sold" stecken - und die habe ich nicht berücksichtigt, kannst also vermutlich die hier genannten Summen also nochmal alle verdoppeln.
    Der Handelsposten entfernt jedenfalls gewaltige Goldmengen am Tag aus dem Spiel. Und es gibt ja noch weitere Goldsinks.



    In GW1 gab es eine stabile Wirtschaft und ich bin der Meinung das lag daran, dass es ein Mittelmaß gab.


    In GW1 sind viele Items aber auch sehr zügig im Wert abgeschmiert. Z.b. die grünen Waffen. Was man auch nicht vergessen darf ist, dass in GW2 ein Verkauf arbeit war. Man musste persönlich einen Käufer suchen. Dadurch sind viele Items erst garnicht in den Spieler-zu-Spieler handel gekommen. In GW2 verkauft jeder auch kleinste Mengen an andere Spieler.

  • Das Grundlegende problem ist, das wir absolut kiene Idee davon haben wie die preise bemessen werde. Das einzige was wir wissen das es ein angebot Nachfrage prinzip ist. Welche formeln dazu verwendet werden ist uns unbekannt.


    Das ist im tp so aber auch im Gold gem handel.


    Ich geb wieder mal ein Blizzard beispiel. In d3 hat Blizzard die droprate eines Items ingame an den Auctionhaus verkauf gekopplet gehabt. Gab es das item im Auctionhouse, ist es einfach ingame seltener gedropt. Wir wissen das es ein rng gibt manchmal auch einen doppelten und dreifachen rng. Ein einfacher rng wäre einfach durchschaubar. Weshalb die spiele in d3 ziemlich schnell dahintergekommen sind das Blizzard den drop mit dem auctionhouse gekoppelt hat. Ein doppelter rng wäre duch die koppelung zum angebot und nachfrage nicht mehr so durchschaubar. Weshalb Anet den doppelten oder dreifachen rng wählt.


    Ob so eine Formel in GW2 auch verwendet wird wissen wir nicht. Und ich vermute stark das sowas ähnliches angewandt wird. Ich weis das manuelle adjustments durchgeführt wurden um die droprate zu steigern oder zu senken. Mitlerweile haben sich die drop prinzipien soweit geändert das es einem automatismus entspricht. Mobs droppen gar nix mehr. Champbags droppen nur noch. Als ein beispiel.


    In Ncsofts Balde and Soul das ich aktuell spiele sind die Preise wesentlich transparenter.


    Insgesamt ist Blade and Soul wesentlich Transparenter als GW2 in allen aspekten des spiels.


    Einfacher ist es mit dem Gem Gold trade zu erklären.


    In Blade and soul ist dieser Trade manuell. Man gibt die Zahl selber ein wieviel man sein gem verkaufen will. Dadurch merkt man auch einen nennenswerte fluktuation. Gibt mal ein Gutes itemsinkt der gem preis extrem. Gibts kein gutes item seigt der gem preis.


    In GW2 gibt es ein ähnliches prinzip aber die fluktuation ist nicht nennenswert. Es gibt zwar einen stetigen gem preis erhöhung. Die allerdings definitiv nicht nur mit angebot und nachfrage begründet sein kann.


    Ich vermute einfach das Anet die Gesamt Menge an ingame gold und die gesamt menge an ingame gem in relation sezt einen preis aufwirft und an diesem preis einen geringen wert an angebot und nachfrage relation setzt.

  • Das Grundlegende problem ist, das wir absolut kiene Idee davon haben wie die preise bemessen werde. Das einzige was wir wissen das es ein angebot Nachfrage prinzip ist. Welche formeln dazu verwendet werden ist uns unbekannt.


    Das ist im tp so ...


    Habe ich das richtig verstanden, dass dir unbekannt ist, wie im Handelsposten die Preise entstehen? Also wenn du einen Stab dort kaufst, wie sich der Preis gebildet hat, den du bezahlst?
    Wenn ich das korrekt verstanden habe, dann würde das bedeuten, dass jeglicher Beitrag, den du über den Handelsposten abgegeben hast, ungültig wäre. Dann wäre auch verständlich, wieso du diesen Thread überhaupt aufgemacht hast: in völliger Unkenntnis der Dinge. Weshalb mich das so schockiert, ist die Tatsache, dass es so einfach verständlich ist, wie die Preise im Handelsposten funktionieren.


    Die Mechanik ist denkbar einfach.


    Wenn du einen Stab in den Handelsposten setzt, dann kannst du einen beliebigen Preis dafür ansetzen. Mit diesem Preis wird der Stab im Handelsposten gelistet. Verlangst du 1 Gold 55 Silber 31 Kupfer, dann wird er mit diesem Preis dort gelistet.
    Leute, die so einen Stab kaufen wollen, sehen diesen Eintrag. Sie denken sich, dass der Preis zu hoch ist und ignorieren den Eintrag.
    Nun kommt noch jemand mit demselben Stab an und will ihn verkaufen. Er setzt ihn für 1 Gold rein, weil er denkt dass er dann schneller verkauft wird. Jetzt hast du schon 2 Listings. Den Leuten ist das immer noch zu teuer.
    Es kommt noch einer mit so einem Stab an. Er will nur 50 Silber. Jetzt gibts 3 Listings.
    Dafür schlägt ein Käufer zu: er zahlt die 50 Silber und erhält den Stab. Der Verkäufer erhält 50*0,85=42,5 Silber.
    Da wird nichts reguliert. Der Handelsposten ist nichts anderes als eine riesige lange Liste von Angeboten, die die Spieler aufgegeben habe. Sortiert nach Preis, damit man das billigste am einfachsten findet. Die Preise, die dort draufstehen, sind die Preise, die die Spieler gesetzt haben.


    Das gleiche gilt für die Gesuche-Mechanik. Ein Spieler will den Stab, findet aber nur noch die 2 Angebote zu 1 Gold und 1 Gold 55 Silber 32 Kupfer. Das ist ihm zu teuer. Er setzt ein Gesuch hinein und bietet 20 Silber für den Stab. Ein Verkäufer sieht dieses Kaufgesuch, findet es aber zu billig. Er setzt lieber den Stab für 45 Silber rein. Ein zweiter Spieler will den Stab und bietet 40 Silber.


    Jetzt hast du 5 Einträge für den Stab:
    1 Kaufgesuch für 20 Silber
    1 Kaufgesuch für 40 Silber
    1 Angebot für 45 Silber
    1 Angebot für 1 Gold
    1 Angebot für 1 Gold 55 Silber 31 Kupfer


    Nun kommt ein weiterer Spieler und schaut sich das ganze an. Wenn er den Stab sofort haben will, zahlt er 45 Silber und hat den Stab sofort. Wenn er Zeit hat, bietet er etwas mehr als die 40 Silber, damit er schneller bedient wird. Oder wenn jemand einen Stab hat und ihn loswerden will: Will er ihn sofort loswerden, gibt er ihn für das Gesuch von 40 Silber und hat das Gold sofort. Will er mehr, bietet er für ihn für mehr als 40 Silber an, was einen weiteren Eintrag auf der Angebotsseite bedeutet.
    Das sind die beiden Seiten im Handelsposten: linke Seite für Sofortverkauf oder Gesuch, rechte Seite für Sofortverkauf oder Angebot.


    Das ist auch schon das ganze Prinzip!
    Da ist absolut nichts unbekannt. Alle Angaben sind 100% nachvollziehbar und nicht von Arenanet modifiziert.


    ... aber auch im Gold gem handel.


    Wie der Gem Exchange funktioniert, siehe hier: https://forum-de.guildwars2.co…lte-man-nachdenken/500771
    Das ist ebensowenig ein Mysterium wie der Handelsposten.


    Deine Referenz auf Blizzard ist nicht anwendbar, GW2 ist ein anderes Spiel von einem anderen Hersteller. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Preisbildung von Arenanet innerhalb des Handelspostens oder des Gem-Exchange modifiziert wird - das geht im übrigen auch gar nicht, weil ja Waren an den Preisen hängen - Waren, die Spieler eingestellt haben. Die Spieler erwarten, diese Preise bei einem Verkauf auch zu erhalten bzw. bei einem Kauf auch zu zahlen. Da kann man nicht einfach mir nichts dir nichts etwas hinzu- oder wegnehmen ohne dass es jemand merkt.


    Was du mit einem "doppelten und dreifachen rng" meinst, ist nicht nachvollziehbar und liegt im Bereich der Mythen.


    Dropraten bestimmter Dinge werden von Arenanet manchmal erhöht oder erniedrigt, um zu hohe oder zu niedrige Preise in Richtungen zu verschieben, die sinnvoll sind. Oder Rezepte werden modifiziert, so dass manchmal 2, manchmal 3 oder manchmal gar 4 Teile zu einem höherwertigen Teil veredelt werden: T2 Holz brauchte zu Release mal 2 Stück, dann 4 Stück, jetzt 3 Stück bei der Veredelung. Das reguliert den Bedarf und die Vernichtung der Ausgangsstoffe. Das ist aber keine hinterhältige Manipulation - das sind Maßnahmen, die dazu dienen, dass alle Dinge zu angemessenen Preisen - nicht zu hoch und nicht zu niedrig - gehandelt werden. Und diese Dinge treffen sämtliche Spieler gleichermaßen, sind also fair.


    Ich verstehe jetzt nur nicht, wieso du deshalb so ein Fass aufmachen willst. Was willst du uns eigentlich sagen? Das einzige, was ich aus deinen Posts herauslesen kann, ist völlige Unkenntnis über das Wirtschaftssystem. Entschuldige die klaren Worte.

  • Das sind deine Theorien, es gibt allerdings keine offizielle Formel. Im endeffekt habe ich meine Meinung und erfahrung und du deine Meinung und erfahrung. Wobei ich eine relation zu etlichen anderen spielen nehme und du nur in deinem Sandbox GW2 bleibst. Und du berücksichtigst in deinen Theorien eine Sache nicht. In erster linie will Anet Gewinn maximieren. Und das ganze spiel ist darauf ausgestellt den Gewinn von Anet zu maximieren. In keiner deiner Therorien ist dies eingeflossen. Anet ist nicht samariter.

  • Habe ich das richtig verstanden, dass dir unbekannt ist, wie im Handelsposten die Preise entstehen?


    Ich denke was Deaths meinte war dass die Preise nicht im AH entstehen bzw nur zu einem kleinen Teil. Entscheidend sind bekanntlich die Dropraten/Nachfragen aufgrund der verfügbaren Items(Rezepte)/Goldausschüttungen/Keyfarming. Wie schon hier erwähnt gibt es ja dabei auch Änderungen. Insofern kann man davon ausgehen das Anet die Entwicklung im Auge behält und da auch eingreift. Das Ziel wird sein da eine gewisse Balance herzustellen mit gewisser Bevorzugung des Gembereichs. Wobei man sich als Spieler generell nicht beklagen kann. Nachwievor kann man immer noch alles auch ingame erwirtschaften.