Petition zur Weiterentwicklung von GW1

  • Jaja...Haters gonna hate, lovers gonna love....:angel:


    Also eine Erweiterung für GW1, z.B GW Beyond in Elona oder sogar (!) doch GW Utopia, der uns den Übergang zu dem anderen Spiel da, das den Namen Guild Wars ebenfalls trägt, aber ansonsten damit nichts zu tun hat, wäre natürlich der Wahnsinn, keine Diskussion.


    Aber ich bleibe bei meiner Meinung, daß das Spiel ersteinmal wieder ein sauberes,ordentliches und riesiges Balance Update braucht (mal abgesehen vom angekündigten aber dann gecancelten Paragon, Waldläufer und Peinigungsmönch Update). Denn das Balancing bzw. das komplexe Fertigkeitensystem sind immer noch das Herz und der Motor von GW1.


    Ich biete mich hiermit sogar offiziell an, um das Balancing ehrenamtlich zu übernehmen :wink: und bin mir sicher, dass es mehrere seriöse und erfahrene Spieler gibt, die sich mir anschließen bzw. mich unterstützen würden.


    Nichts desto trotz unterstütze ich diese Petition selbstverständlich.


    Gruß an alle Hater und alle Lovers out there! :nod:

    "Durch ihre Unglaubhaftigkeit, entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden" ~ Heraklit von Ephesos

  • Danke für die News! Wird zwar sicher nichts "bringen", aber egal. :D


    Ich biete mich hiermit sogar offiziell an, um das Balancing ehrenamtlich zu übernehmen :wink: und bin mir sicher, dass es mehrere seriöse und erfahrene Spieler gibt, die sich mir anschließen bzw. mich unterstützen würden.


    Ich glaube Leute, die das GW1 Balancing machen würden gibt es wohl einige 100. :D


    Es gibt ja auch schon Themen in verschiedenen Foren, wo Leute mal Skills/Klassen/etc. nach ihren Vorstellungen inklusive Erläuterungen "gebalanced" haben.

  • gehe auch davon aus, das sich bei anet deswegen nichts bewegt, trotzdem: SIGN


    sollte doch wieder erwarten, entgegen aller umstände was bewegen: YAY!


    aber bitte im still von gw1 ändern nicht hin zum gw2 ^^

  • In ein paar Jahren falls es ein GW3 geben sollte werden wir die gleiche Diskussion zu GW2 haben wenn das Spiel auch wieder anders ist :D. Man kann froh sein das wir aktuell in GW2 zumeist nur kosmetische Shop Sachen haben und eine relativ leichte Progression. Ich möchte gar nicht wissen was bei WoW los wäre wenn man sagen würde man entwickelt WoW 1 nicht weiter und bringt WoW 2... Ich glaub da würden einige ausrasten.


    Irgendwann muss man immer einen Cut machen spätestens dann wenn man die Zielgruppe nicht mehr erreicht die man erreichen will aus welchem Grund auch immer. Letztlich geht es heutzutage häufig nur ums Geld. Wahrscheinlich würde Cantha oder Elona in der heutigen Zeit aus jeweils 3 Add Ons bestehen.


    Übrigends bin ich mir zu 100% sicher das Anet niemals irgendwelche Rechte an GW1 abtreten wird auch nicht ans Balancing. Nichts wäre dümmer als zu riskieren dass auch nur 1 Spieler aus GW2 zu GW1 zurückkehrt und man Geld verliert. Oder das man sich einen eigenen Konkurrenten hochzüchtet. GW1 wird so bleiben wie es ist auch in den nächsten 10 Jahren. Sollte sich Anet entschließen das Franchise Guild Wars zu beenden (was ich mir nach GW2 sogar vorstellen könnte um einfach was ganz Neues zu starten) dann werden beide Games im Nirvana verschwinden.

  • Imo kamen die letzten Sachen die bei GW1 passiert sind, vor GW2, schon vom "neuen" Team, wie der Extremnerv bei den Fraktions-Titeln.


    Das Balancing von Spielern machen zu lassen wäre generell eine Superidee und auch sehr vielen anderen Spielen zu empfehlen. Eigentlich reichen dafür 10min pro Woche an Aufwand solange man das Spiel selbst aktiv spielt, da man eigentlich immer nur sehr wenige Main Skills anfassen muss. Von Herstellern wird da mE immer ein ziemlicher Tohuwabohu veranstaltet, weil man a) viel zu selten balanced, dadurch dann b) überbalanced c) wieder zurückbalancen muss und sich d) immer vertut weil man selbst das Spiel nicht aktiv spielt oder wenn dann nur auf Casual Level.

  • Der Einzige, den man zu GW1 überhaupt noch anschreiben konnte war "John Stumme‎‎" im offiziellen Wiki, inzwischen ist er ja auch raus aus ANet. Zumindest hat er auf Fragen dort geantwortet, vonwegen neue Items oder Balance... Aussagen waren immer nur "Kein Personal, zu viel Aufwand"... Jetzt liest vlt maximal noch "Joe Kimmes" wenn überhaupt das wiki... Der Ranger, Paragon und Smite balance war seinerzeit schon ein Witz... über 2 Jahre überfällig bis man die Entwicklung von GW1 komplett eingestellt hat. :D

  • Darf man mal fragen welches der alten ArenaNet Teams ihr zurückhaben möchtet?
    Das aus Prophecies, welches gefühlt Jahre für Bugfixes und Balance Updates gebraucht hat?
    Oder das welches mit Factions die Community gespalten hat?
    Vllt. diejenigen die mit Nightfall und seinen Helden ein Singleplayerspiel aus GW machen wollten?
    Oder das Team aus EotN, die irgendwann Casuals dazu getrieben haben sich in Forengruppen über den Schwierigkeitsgrad auszuheulen?


    Bei den ganzen Nostalgiegefühlen und dem hippen nach-GW1-Anet gebashe sollte man ab und zu nicht vergessen welche Hasstriaden sich das "alte" Team immer mal wieder anhören durfte.

    Korrekte Rechtschreibung ist der Healmonk des Forums. Tut niemanden weh, ist aber ungemein nützlich.


    Das schlimme an Technik -die so alltäglich geworden ist, dass man ihre Wunder kaum noch wahrnimmt- ist das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn sie plötzlich nicht mehr verfügbar ist.

  • Ich bin ja wirklich der erste, der meckert, wenn ihm ein Spiel zu schwer ist. Aber GW1 zu schwer? Schon relativ bald nach EOTN Release sind extrem leicht auszurüstende Helden-Teams aufgekommen, die so leistungsfähig waren, dass man im normalen Modus völlig ohne selbst eine Fertigkeit zu benutzen durch alle Inhalte hindurch kam. Einfach nur laufen, und wenn Gegner ankamen warten bis die Helden sie erledigt haben. Das geht doch wohl nicht einfacher.


    Das pikante ist ja an der Sache, dass derjenige, der die Gruppe aufgemacht hat, heute der deutsche Community-Manager von GW2 ist ;) Und GW2 ist im Gegensatz zu GW1 ein Spiel, das ich persönlich schon seit Release definitiv für zu schwer halte. (bevor hier das übliche "waaaaaas? Es ist vielmehr viel zu leicht!" kommt: mit geeignetem Build und geeigneter Ausrüstung ist GW2 leicht, aber der gewöhnliche Spieler ist nicht in der Lage sowohl eine geeignete Ausrüstung zu beschaffen, als auch sich ein geeignetes Build auszurüsten und das dann auch noch ordentlich zu spielen. Bei GW2 muss man, auch durch die Abwesenheit von NPC-Helfern, erheblich mehr spielerische Leistung aufbieten, um weiterzukommen).

  • mit geeignetem Build und geeigneter Ausrüstung ist GW2 leicht, aber der gewöhnliche Spieler ist nicht in der Lage sowohl eine geeignete Ausrüstung zu beschaffen, als auch sich ein geeignetes Build auszurüsten.


    Wenn Spieler nicht in der Lage sind sich ein geeignetes Build auszurüsten, ist das nicht die Schuld des Spieles. Man bekommt alle Fertigkeiten kostenlos während des Spielens. Man muss also keine schwierigen Aufgaben meistern oder Gold ausgeben um sie zu erhalten. Mehr kann man vom Spiel nicht erwarten.


    Und zum Teil mit der ungeeigneten Ausrüstung: Durch die täglichen Belohnungen werden Spieler mit Gold und Materialien überhäuft, mit denen man sich schnell zumindest eine exotische Ausrüstung zulegen kann, ohne überhaupt irgendetwas gemacht zu haben. Wenn man zudem noch auf einem Farmserver die täglichen PvP-Erfolge erledigt (~5-10 Minuten Zeitaufwand) kann man sich schnell gut ausrüsten. Was der Spieler daraus macht, ist ihm überlassen. Wenn er aber genauso schlau seinen GW2-Charakter ausrüstet, wie er es mit seinen Helden in GW1 getan hat, ist GW2 nicht schwerer als sein Vorgänger.


    (Bezogen auf normales Spielen; PvE + Zerg-WvW)

  • Es ist die Schuld des Spiels. Die Mechaniken sind zu undurchsichtig, zu wenig Spieler beschäftigen sich ausreichend damit. Anders ist es nicht zu erklären, dass Gruppenevents fehlschlagen. Gruppenevents schlagen fehl. Schau auf die Praxis. Schau darauf, wie die Realität im Spiel aussieht. Die Theorie ist hübsch, aber schau auf den Alltag im Spiel. Der ist relevant für mein Spielerlebnis, nicht die Theorie.


    Weswegen das in GW2 überhaupt ein Problem darstellt: der Unterschied in der Leistungsfähigkeit eines schlechten Build gegenüber einem richtig guten Build ist dermaßen hoch, dass es kein akzeptables Balancing für die meisten Spieler geben kann. Der Inhalt richtet sich beim Balancing nach den Top-Builds, d.h. Leute, die nicht die Top-Builds verwenden, sind ohne jegliche Chance von jeglichem danach gebalancten Inhalt abgeschnitten. Bei GW1 war die Schere dort nicht so groß, was unter anderem an den Helden gelegen hat, mit denen man die Gruppen auf 8 Leute auffüllen konnte.

  • Die Mechaniken werden ausreichend gut erklärt. Man darf als Spieler auch mal die Birne einschalten und muss nicht immer von ANet mit dem Löffel gefüttert werden. Viele Spieler lesen sich Eventtexte, Fertigkeitstexte usw. nicht durch, hören NPCs nicht zu, überspringen Filsequenzen, lesen den Chat nicht, und wollen auch nicht auf Ratschläge hören und sie stellen keine Fragen. Da kann ANet auch noch so viel erklären, nützen wird das nichts. Sie können durchaus erwarten, dass der Spieler 1 und 1 zusammenzählen kann, auch wenn es anscheinend viele nicht können.
    Sicher ist das Spiel nicht perfekt in dieser Hinsicht, aber durchaus vergleichbar mit anderen Spielen. Auch sind die ersten Maps einfach und groß genug, dass der Spieler sich mit den Grundmechaniken auseinandersetzen kann.


    Helden in GW1 brauchten auch gute Builds und ein wenig lernfähigkeit, sonst überzaubert sich Vekk stark oder Ogden hat nach 10 Sekunden Kampf keine Energie mehr oder die 6 Nahkampfhelden erweisen sich als keine gute Idee. Desweiteren wurden Helden in GW1 erst spät eingeführt und vor Nightfall haben Spieler auch gelernt wie man spielt.


    Die Theorie ist also: Spieler können einfache Zusammenhänge selbstständig erkennen, entsprechende Schlüsse daraus ziehen und lernen so nach und nach wie man spielt.
    Die Praxis ist eher so: Der Spieler weiß alles besser, ist sowie so besser als alle anderen und Erklärungen sind unter seiner Würde.
    (Achtung Übertreibung)



    Du sagst es doch selbst

    Quote

    zu wenig Spieler beschäftigen sich ausreichend damit.

    Damit ist die Sache gut zusammengefasst.

  • "Ausreichend befassen" heißt aber Metabattle und Co. dreimal täglich zu überfliegen, die jeweiligen Foren/reddit zu verfolgen etc.
    Das ist ein unterschied zu "ich spiele das Spiel und denke ein bisschen mit". Das reicht aber in GW2 nicht.


    Mechaniken werden halt im Spiel nicht erklärt. Woher soll man denn bitteschön wissen, dass ein Nahkampfboss wie Mossman Geschossangriffe hat? Woher soll man wissen, dass man manche Geschossen reflektieren kann und andere nicht?
    Das wird im Spiel nicht erklärt. Das geht oftmals sogar im allgemeinen Gemetzel unter, weil einem 500000 Geschosse etc. um die Ohren fliegen und es eben schwerer ist sowas zu sehen, statt das irgendwo als Skillbeschreibung lesen zu können.
    Dafür fehlen einfach die Castbalken, die vieles erklärt haben. Oder einheitliche Skills, siehe die ganzen Geschossarten (nicht reflektierbar, reflektierbar, nicht reflektierbar aber blockbar?).


    Es hat ja seinen Grund, dass gefühlte 80% der Spieler die man in Level 50-75 Fraktalen bekommt ihre Klasse nicht spielen können und die relevanten Skills nicht benutzen.
    Es hat ja seinen Grund, dass diverse Waldis nach wie vor Gegner auseinanderschießen.
    Oder wenn man die Zähigkeit abfragt: "1000" "1000" "1800" "ummm...."


    In anderen Spielen wird man viel mehr zu einer "richtigen" Spielweise erzogen. Spiel in GW1 ohne Heiler: viel Spaß. Spiel in GW2 ohne "machtstacker": kein Problem. Hast zwar keine Macht, schaffst trotzdem (außer raids) alles. Die so entstehenden Unterschiede zwischen den (team)builds sind aber dramatisch. Zehnfacher Schaden oder so gegenüber irgendeinen fullcleric wasauchimmer zeugs?
    Andere Spiele haben geringere Unterschiede, wodurch "nicht optimale" Builds nicht zwangsläufig ein absolutes No-Go sind. Und man bekommt eben vom Spiel mitgeteilt wenn man Mist baut.
    Weswegen in GW1 die Leute irgendwann kurz nach dem Tutorial Heiler eingepackt haben - während man in GW2 die Rollen erst irgendwann am Ende vom Endgame mal überdenkt.
    Du stirbst in GW2 nicht, nur weil deine Gruppe keine Macht, Wut oder Verwundbarkeit hat.


    GW2 ist einfach in weiten Teilen völlig "PHIW". Dementsprechend lernt man auch nicht das Spiel zu spielen. Das liegt nicht am Spieler, das liegt am Spiel.
    Wäre ja auch sehr verwunderlich, wenn die Spieler schlagartig alle saublöd geworden wären. Der GW2 Spieler mag zwar schon weitaus mehr casual sein als GW1 Spieler, aber sabbernde Volltrottel sind die GW2 Spieler auch nicht.

  • Darf man mal fragen welches der alten ArenaNet Teams ihr zurückhaben möchtet?
    Das aus Prophecies, welches gefühlt Jahre für Bugfixes und Balance Updates gebraucht hat?
    Oder das welches mit Factions die Community gespalten hat?
    Vllt. diejenigen die mit Nightfall und seinen Helden ein Singleplayerspiel aus GW machen wollten?
    Oder das Team aus EotN, die irgendwann Casuals dazu getrieben haben sich in Forengruppen über den Schwierigkeitsgrad auszuheulen?


    Bei den ganzen Nostalgiegefühlen und dem hippen nach-GW1-Anet gebashe sollte man ab und zu nicht vergessen welche Hasstriaden sich das "alte" Team immer mal wieder anhören durfte.


    Quote

    Das aus Prophecies, welches gefühlt Jahre für Bugfixes und Balance Updates gebraucht hat?


    Nehm ich. In GW2 war die finale Mission 2 Wochen nach Release wegen nem Bug unspielbar. Von GW2 Content patches will ich garnicht erst anfangen.


    Quote

    Oder das welches mit Factions die Community gespalten hat?


    Nehm ich. Lieber ne gespaltene Community, als eine die nur außerhalb des Spiels oder in WvW-Teamspeaks stattfindet.


    Quote

    Vllt. diejenigen die mit Nightfall und seinen Helden ein Singleplayerspiel aus GW machen wollten?


    Nehm ich. GW2 ist mehr Singleplayer als GW es je sein könnte.


    Quote

    Oder das Team aus EotN


    Okay nö lieber nicht

  • Das letzte Update, das in Richtung PvE erfolgt ist, war für mich ein deutliches Zeichen, dass Guild Wars besser keine Änderungen durch dieses Team erfahren sollte. Waffen, die

    • praktisch bedingungslos mehr Schaden zufügen als andere, ein harter Bruch mit den festen, über die Jahre nicht erhöhten und erreichbaren Maximalwerten, die Guild Wars mit ausmachen und
    • nervige optische Unnötigkeiten aufweisen.


    zeigen mir, dass neue Spielinhalte wohl auch im selben Geist erstellt werden würden. Entwertung des Alten durch Einführung einer Progression, vermutlich noch mehr unsinnig starke PvE-Fertigkeiten, nervige Designs und vermutlich eine aggressivere Shop-Einbindung. Es reicht jetzt schon, welche Spielvorteile man sich über den Shop verschaffen kann (Stichwort Söldnerhelden).


    Was ich mir wünschen würde:

    • Wiederholbarkeit von Quests im schweren Modus: Galrath, Titanenquests, Wind des Wandels. Belohnung muss es da auch keine große geben.
    • Fortführung von GW:Beyond im Stile vom Wind des Wandels (Akt 2/3, Nebenquests) abzüglich neuer Verbrauchsgüter. Denn ich weiß, ANet würde es schaffen, die schon absurden (und erbotbaren) Tengu-Unterstützungsleuchtfeuer zu übertreffen.
      [indent]Rufe für fünf Minuten Abaddons Heerführer Shiro Tagachi und den Untoten Lich als deine Verbündeten auf das Schlachtfeld.[/indent]
    • Sehr vorsichtige Anfänge von Balance-Änderungen. Schaden von Blitzwelle um 5% verringern, Brenndauer von geistige Verbrennung um eine Sekunde verringern, Schildwächter mit zwei Sekunden Wirkzeit oder 2-3 Lebenspunkten weniger Heilung je Auslösung. Derlei Geschichten. Denn für größere Sachen bräuchte man dann auch eine Qualitätssicherung, die das Spiel spielt.
    • Im Aufstieg der Helden kann es auf einer Karte nur noch zwei Teams geben ODER bei drei Teams müssen alle Teams aus je acht Spielern bestehen.
    • Bannen von Bottern. Allen. PvE, PvP. Ihr bottet für "Eigenbedarf"? Ist mir scheißegal, ihr gehört gebannt.
    • Einführung eines dritten Mesmer- und Ritualistenhelden. Jeweils (!) so schwierig und aufwendig zu erspielen wie Zei Ri. Razah zähle ich hierbei, da er ein Klassenwandler ist, nicht als Ritualisten.
    • Diverses.


    Aber das wird nie geschehen.


  • Nein.
    Der Durchschnittsspieler ist schlecht, das ist in jedem Gott verdammten Spiel so. GW2 macht es einem wirklich einfach genug.
    Auch in GW1 war der Durchschnittsspieler Murks und hat totalen Quark als Build gespielt.


  • [*]Bannen von Bottern. Allen. PvE, PvP. Ihr bottet für "Eigenbedarf"? Ist mir scheißegal, ihr gehört gebannt.


    Klingt soweit alles gut, außer dem da. War zwar ewig nicht mehr JQ, aber ohne Bots wäre da wohl nichts los gewesen. Hier wären NPCs als Ersatz ganz sinnvoll. Solange es das nichts gibt sind mir "spielererzeugte NPCs" immer noch lieber als garkein JQ.


    Der Durchschnittsspieler ist schlecht, das ist in jedem Gott verdammten Spiel so.


    Das was du unter schlecht verstehst ist aber vermutlich eher "kann Lupi und Co. nicht solo". Ja, richtig.
    Aber in GW haben die allermeisten Krieger irgendwann im Verlauf der Story mal gemerkt, dass es blöd ist Krieger, Heiler und Tank in einem spielen zu wollen. Sicher gabs auch da immer ein paar Ausnahmen. Aber in GW2 ists ja eher so, dass ein paar Ausnahmen fullzerk usw. spielen.
    Es muss dabei auch nicht das 100% perfekte Build rauskommen, solange die grobe Richtung stimmt. Es ist in GW2 ja auch nicht so dramatisch ist, wenn der Wächter nun Hammer statt GS spielt. Aber in GW2 spielen eben viele noch lange nach durchspielen der Story ihren Char als Tank, Heiler und Condi und direkt-dmg in einem. Die sind teilweise supertoll exotisch blabla ausgerüstet und laufen seit zwei Jahren so rum.
    In GW1 hätte dir das Spiel schon lange mitgeteilt, dass das Mist ist. Ich hab 2005 meinen Mönch auch anfangs auf Schwertkampf, Peinigung und Heilung gespielt. Aber als ich aus dem Tutorial raus war habe ich recht schnell Peinigung sein gelassen, weil mir das mana ausging. Und als ich den Gegnern irgendwann keinen Schaden mehr gemacht habe, habe ich mich komplett aufs Heilen beschränkt (und eine defensive Haltung beibehalten um ein bisschen was auszuhalten wenn ich aggro habe).
    In Factions gab es ein Gejammer, dass der Vizunahplatz zu schwer sei. Ist halt eine der ersten "richtigen" Storymissionen, Factions hat einen schnell steigenden Schwierigkeitsgrad - und man sollte in der Mission dann schon was halbwegs sinnvolles spielen.
    GW2 kannst mit dem fullsoldier stabwächter komplett durchspielen, außer eben Raids. Deswegen haben sich auch sehr wenige Spieler beim "normalen" Spielen so stark Richtung dps entwickelt. Das kommt ja im wesentlichen durch "Dungeonfarmer", die möglichst effizient Gold farmen wollten und keine Lust hatten dreimal so lange für einen Dungeon zu brauchen. Das kommt nichtmal aus der SC Ecke, außer vllt als Vordenker für die Dungeonfarmer. SCs interessieren einfach zu wenige Spieler, SCs laufen ja auch abweichende Teambuilds ohne dass das großen Einfluss auf das "PUG-Meta" hätte.
    Dieses "besser werden" was man in GW1 im normalen Spiel hat, kommt in GW2 wenn man dungeons farmt. Macht man sie nur einmal reicht eben auch der Stabwächter. Es farmt aber nicht jeder Dungeons. (bzw. "hat gefarmt").

  • Dann sind wir wieder bei dem Argument von Silmar Alech, das die Diskussion ausgelöst hat, nämlich dass GW2 zu schwer sei. Wenn man mit einem schlechten Build und schlechter Ausrüstung die meisten Spielinhalte ohne Probleme schafft (also nicht mal die Ausweichrolle erlernen muss), dann ist das Spiel nicht zu schwer, sondern sogar eher zu leicht. Egal wie man es dreht und wendet GW2 ist also nicht schwerer als GW1.


    Hier nochmal das Zitat:

    Quote

    GW2 ist im Gegensatz zu GW1 ein Spiel, das ich persönlich schon seit Release definitiv für zu schwer halte. (bevor hier das übliche "waaaaaas? Es ist vielmehr viel zu leicht!" kommt: mit geeignetem Build und geeigneter Ausrüstung ist GW2 leicht, aber der gewöhnliche Spieler ist nicht in der Lage sowohl eine geeignete Ausrüstung zu beschaffen, als auch sich ein geeignetes Build auszurüsten und das dann auch noch ordentlich zu spielen. Bei GW2 muss man, auch durch die Abwesenheit von NPC-Helfern, erheblich mehr spielerische Leistung aufbieten, um weiterzukommen).


    Vielmehr ist in GW2 der Schritt zwischen normalem Spielen und "Endgame" (Verliese, Fraktale, Raids, Weltbosse) nicht gut gemacht. Die Progression in der persönlichen Geschichte/ während des Levelns ist viel zu flach. Deswegen schalten viele Leute ihr Gehirn nicht ein und wollen es auch nicht mehr einschalten (und merken sich nicht, was sie während der ersten paar Level gelernt haben)

  • Klingt soweit alles gut, außer dem da. War zwar ewig nicht mehr JQ, aber ohne Bots wäre da wohl nichts los gewesen. Hier wären NPCs als Ersatz ganz sinnvoll. Solange es das nichts gibt sind mir "spielererzeugte NPCs" immer noch lieber als garkein JQ.


    Fort Espenwald, das nun schon deutlich länger tot war, ist auch wieder spielbar. Für die, die sich nicht erinnern: 8v8 hotjoin, asymmetrisches Spiel: Luxon greifen an, Kurzick verteidigen. Es gibt zwei Tage in der Woche, an denen sich Spieler treffen, um Fort Espenwald zu starten. Und weil das regelmäßig stattfndet und klappt kommen mehr Spieler dazu und damit in den Genuss von Fort Espenwald – mit echten Matches, ganz ohne Bots. Das würde beim Jadesteinbruch ebenso funktionieren. Ich behaupte, dass sogar mehr echte Spieler Jadesteinbruch spielen würden, wenn er nur 1-2 Mal die Woche im Rahmen eines solchen "Community-Events" spielbar wäre, als jetzt, wo man genau so gut PvE spielen kann, da man mit 15 Bots und einem Haufen NPCs auf einer Karte ist. Je nachdem, welchen Aspekt man am Jadesteinbruch mag, kann man also Auriosminen (Cappen) oder Amatzbecken (Träger verteidigen) spielen. Dann hat man statt sieben Bots im Team sieben Helden, denen man noch Befehle geben kann und die man selber aussucht.


    Aber das Schöne an Meinungen ist, dass es ihrer viele gibt und auch einander entgegenstehende für sich durchaus Berechtigung haben. Insofern stimme ich dir durchaus zu: Besser Bot-Jadesteinbruch als dass der Modus aus dem Spiel entfernt wird. Jadesteinbruch mit vollen Spielerteams auf beiden Seiten, organisiert von der Community wie bei Fort Espenwald wäre trotzdem in jeder Hinsicht schöner. Aber ich glaube, dass die große Präsenz von Jadesteinbruch-Bots eine solche Initiative der Schrumpfspielerschaft unmöglich macht, da die Teams dann eben noch zur Hälfte aus Bots bestünden und das nicht das ist, was die Leute wollen.


    :cheers:

  • In jedem Spiel ist die breite Masse nicht Fähig richtig zu spielen... Tanks die keine Aggro halten, Heiler die nach 10% Bosskampf schon OOM sind und DD's die absolut überhaupt kein Interesse an Split DMG haben weil das ja die Statistik runter zieht. Genau das ist die Mehrheit der Spieler in anderen MMO's. Ob du nun WoW, Final Fantasy XIV, AION oder was weiss ich auch immer anschaust.


    In GW2 outen sich besagte Spieler einfach schneller, weil es keinen Tank oder Heiler gibt der ihre Fehler ausbügeln kann. Jetzt mal abgesehen vom Raid, aber den Inhalt kann man kaum auf "die Allgemeinheit" anwenden.