Taugen die was? Media Markt Angebot Rechner

  • Quote

    allerdings rüstet sich ne SSD leichter 2 Monate nach Kauf nach als eine CPU.


    Quote

    Ich finde nur, dass man bei gewissen Budgets erstmal mit einer HDD genauso gut klar kommt und es sehr leicht nachrüsten kann. Das geht bei CPUs oder GPUs nicht so einfach.


    Ihr solltet "leichter" bzw. "sehr leicht" und "nicht so einfach" vielleicht durch "günstiger" und "nicht so billig" ersetzen. Denn eine System-HDD durch eine SSD zu ersetzen setzt ein paar Dinge voraus, die ich beim TE nicht gegeben sehe. Mit dem bloßen Austauschen von Hardware, wie bei Prozessor und Grafikkarte (wenn man das Mainboard entsprechend ausgewählt hat), ist es ja nicht getan. "Mal eben das System von HDD auf SSD klonen" gelingt nur mit geeigneter Hard- und Software so, dass dabei nicht der größte Vorteil einer SSD - die Geschwindigkeit - leiden muss. Und es gelingt überhaupt nur, wenn die auf der HDD befindliche Datenmenge auf die SSD passt. Wie wahrscheinlich ist das, wenn man erst mal nur eine HDD kauft?


    Für 50€, die man in bessere Komponenten steckt, bekommt man kein spürbar besseres System. Für 50€, die man in eine SSD steckt, bekommt man einen spürbaren Mehrwert. Meine Meinung.

    "Bildung" kommt von "Bildschirm", nicht von "Buch", sonst müsste es ja "Buchung" heißen.(Dieter Hildebrandt)


    Ich weiß, er funktioniert nicht richtig, aber schau doch, wie schnell er ist! (Übertakter)

  • Naja. Ich hatte damals n paar Monate nach Systemkauf die SSD geholt. Ich hatte nix geklont. Persönliche Daten und Zeug, das futsch wäre, wurde eben gesichert. Das System komplett neu aufzusetzemn, das hab ich halt an nem Wochenende nebenher gemacht.


    Geht schon. Und ich behaupte mal, im Bereich bis 600 Euro machen sich 50 Euro dann schon bemerkbar. Grade wenn man nicht im Netz bestellt und dann selbst zusammenbaut, soondern eben - wie in diesem Fall - das gerne vor Ort und aus der Hand gegeben hätte, da bekommt man fürs selbe Geld nunmal weniger Leistung als im Do-it-YOurself-Fall. Ob bspw die Grafikkarte nun 150 oder 200 oder 250 Euro kosten darf, das macht sich dann schon bemerkbar. Ebenso tendieren Leute dazu bei begrenztem Budget bei Komponenten zu sparen. Seien es Netzteile, seien es Dinge wie Gehäuse, oder halt ein weniger wertiges HDD-Fabrikat.


    Aber Du hast recht - man muss auch sehen, ob man das System neu rüberkriegt bzw sich das geben will.

  • Vom Preis her bekommst du den fast 150€ günstiger wenn du die Teile einzelnd bestellst. Außerdem kannst du dann das ganze eher an deinen Bedarf anpassen (braucht man wirklich eine 2 TB HDD und eine 500GB SSD Festplatte? Reichen nicht auch 1TB HDD und 250GB SSD? Zumindest ich habe damit keine Probleme (und ich habe insgesamt nur knapp 580 GB HDD Speicher und eine 240 GB SSD zur Verfügung). So kann man noch Geld sparen.


    Außerdem gibt evtl schon bessere Teile mit einem besseren Preis-Leistungsverhältnis. Ich rate vom Komplett-PC ab.

  • Ob es ok ist oder nicht, ist eine Frage des Anspruchs.
    Für die im Eröffnungspost genannten Spiele sollte es reichen, aber wie raubvogel schon sagte

    Wie bei den meisten Komplett-PCs ist dieser überteuert. Für das investierte Geld gibt es leistungsfähigere Komponenten.


    Letztendlich musst du es aber wissen, ob dir etwas "veraltete" Komponenten und der Zusammenbau als Dienstleistung 150€ mehr Wert sind oder nicht. (Fast jeder PC-Laden baut dir den für weniger Geld zusammen)

  • Ja für mich wären die 150€ fürs zusammenbauen ok, da mein/unser Anspruch einfach ist:


    - Laden vor Ort
    - PC ist fertig und man kann zuhause loslegen ( evtl noch Betriebssystem muß von uns installiert werden und natürlich alles angestöpselt)



    veraltet ist so eine Sache, das sollte eigentlich nicht so der Fall sein, da die Rechner auch wieder ein paar "Jahre" halten sollten.


    also lieber nach nen I7 Prozessor schauen?
    Was ist bei AMD das beste im Moment.

  • Von den Komponenten her ist der Rechner prinzipiell nicht schlecht, aber viel zu teuer und das Budget ist schlecht verteilt.


    - Der Prozessor ist nur ein Haswell von 2013, nicht mal der Refresh (i5 4690)
    - Eine 960 ist keine besonders schnelle Karte und 2 GB VRam würde ich heute nicht mehr verbauen, das reicht einfach nicht mehr.
    - Das Netzteil ist a) überdimensioniert und b) kein besonders gutes.


    Hier ein System für 1000€ +100€ Zusammenbau bei Mindfactory, da hast Du mit Skylake, DDR4, einer vernünftigen Grafikkarte und einem anständigen Netzteil aktuelle Technik und kommst sogar günstiger weg als mit dem Fertig PC. Der wird fertig geliefert und brauchst nur noch das OS installieren und kannst loslegen. Der PC ist schnell genug für alle aktuell erhältlichen Spiele.


    Statt der 390 könntest Du auch eine GTX 970 nehmen.


    Edit: Bei Asus gibt es aktuell noch 25€ Cashback für das Mainboard.

  • Bei Intel hat der Prefix i5 oder i7 nichts mit dem Alter des Prozessors zu tun, sondern die Tausenderstelle der Nummer hintendran. i5/i7 ist ein Performance-Unterscheidungsmerkmal: Desktop-i5 Prozessoren haben 4 physikalische Cores ohne Hyperthreading, und Desktop-i7 Prozessoren haben 4 physikalische Cores plus 4 Hyperthreading-Cores, d.h. insgesamt 8 Cores. Ein i7 ist im Prinzip wie ein i5, nur mit aktiviertem Hyperthreading.
    Die Tausenderstelle sagt etwas über die Generation aus: aktuell ist bei Intel Generation 6, d.h. i5-6xxxx und i7-6xxxx. Der i5-4690 ist aus der vorletzten Generation. Das ist per se jetzt nicht schlecht, die 5xxx Generation gab es auf für den Desktop praktisch nicht, und die 6xxxx ist ganz neu und schlecht lieferbar.


    Aktuelle AMD Prozessoren sind im Vergleich zu Intel Prozessoren wegen der schlechten single-Thread-Performance und der hohen Energieaufnahme (und damit Wärmeproduktion) nicht konkurrrenzfähig. Sind nicht zu empfehlen. Die höherwertigen AMD Prozessoren sehen wegen ihrer 8 physikalischen Cores zwar ganz nett in Benchmarks aus, aber 8 Cores werden von heutigen Anwendungen und auch Spielen gar nicht ausgenutzt. Außerdem heizen sie sich und den Rechner wegen des hohen Stromverbrauchs total auf. Im Sommer ganz toll. Über 200 Watt, wo ein gleichwertiger Intel 80 Watt verbraucht.

  • Die traurige Wahrheit der CPUs


    Xmas 2009: i7-960 = 5924 CPUmarks (Vergleichbarer, aber zugegeben sehr theoretischer Wert wie sich im Verlauf herausstellen wird). Die Neuerung bei den i-CPUs war der eingebaute Speichercontroller und eingebaute Grafikkern. Also nie mehr Mainboard mit nVidia oder schlimmer Chip, oder extra Graka im Bürorechner. Will das ein Gamer? Eigentlich nicht. Hat er eine Wahl? Nein. Seit 2009 sind mindestens 25% des Chips den ihr bekommt nutzlose Grafikeinheit die nie benutzt wird.


    Jaunar 2011: i7-2600k = 8534 Punkte, die CPU allein satte 30% schneller, eingebaute Graka besser aber nutzlos für gamer. Marketing Push: Sandy Bridge. Nach vier Jahren immer noch schneller als alles was in Konsolen verbaut wird, von daher hat die CPU eine verdammt lange Lebenszeit. Das ist auch der Beginn warum man sagt ein 8-Kern rechnet sich, einfach weil er länger hält als die Generationen vorher. (Mal sehen ob das mit VR Bestand hat 2016, aber das könnte eher Grakas betreffen)


    Februar 2012: i7-3770k = 9590 Punkte, Marketing Name: Ivy Bridge. Von der Leistung her Mumpitz den zu holen, wenn man schon einen vorher hatte. Mit etwas mehr Takt haben die Benchmarks der Zeitungen besser ausgesehen als die CPU letztlich war. Intel konnte in erster Linie die 2000er Serie in Rente schicken, musste die Preise nicht senken und konnte den Eindruck erwecken man bekommt etwas neues, auch wenn es keinen Deut spürbar besser war als das alte.


    April 2013: i7-4770k = 10170 Punkte, Marketing Code: Haswell. Diesmal war die CPU wieder nur 5% besser, also schraubte man erneut am Takt. Statt 8 Kerne mit 3.5 GhZ zu takten, konnte man vier Kerne auf 4 GhZ laufen lassen. So kommen die Benchmarks die nur vier Kerne unterstützen auf 12% bessere Ergebnisse. Wer beim Zocken den Unterschied zu einem 2600k feststellen kann, könnte mit der Nummer im TV auftreten.


    September 2014: i7-5820k = 12997 Punkte Haswell-E (6 Kerne 12 Threads). Dabei war der noch nicht einmal teurer als die vorher und billiger als die nachher. Das Problem ist jedoch, mit 6 Kernen und 12 Threads verpulvert man ordentlich Hitzebudget. Da kann man den Takt nicht auf 4GhZ setzen, sondern hat sein Limit bei 3.5. Das sieht in den Benchmarks ganz schlecht aus, weil Anzahl der Spiele die 12 Kerne unterstützen und oder benötigen = 0. Auf dem Papier ist er satte 20% schneller, aber das kommt nicht beim Spieler an. Kaum ein Jahr später muss man lesen "5000er Serie für den Desktop gab es nicht". Theoretisch falsch, gefühlt jedoch leider richtig.


    November 2015: i7-6700k = 11003 Punkte. Keinen Deut besser als der 4770 wenn man so will, die 7% sind für den Arsch. Dazu kommt, dass die CPU teurer ist als der 12 Kern aus dem letzten Jahr. Dafür wieder mehr Takt und mit ein wenig tricksen bei den Benchmarks klappt das dann schon. Besonders frustrierend ist, dass zwischen 2011 und 2015 nur 22% Leistungsunterschied liegen. Zum Vergleich zwischen 2009 und 2011 waren es deren 30%. Intel hat was die CPU Leistung angeht 4 Jahre auf der Stelle getreten. Das Moor'sche Gesetz wurde trotzdem gejagt, nur hat man die zusätzliche Leistung halt immer voll in die Grafikkarte gepackt. Keine Sorge, die ist immer noch so scheiße, dass jede 50€ nVidia oder ATI Karte besser ist und nimmt inzwischen 50% der Chip Oberfläche ein. Man stelle sich vor man hätte 16 Kerne 32 Threads anstattdessen und vielleicht mal ein Spiel das sowas unterstützt. Immerhin hat man jetzt DDR4 Speicher und M.2 SSD Slots. Da kann man Performance rausholen, ob es den Aufpreis rechtfertigt muss jeder selbst wissen. Ich fühle mich jetzt nicht genötigt meinen i7-2600k auszutauschen. DDR4 ist nich so der Boost und eine M.2 Karte kann man auch per Adapter in einen PCIe Slot stecken, denn M.2 ist nix anderes als ein komisch ausgeführter PCIe Slot mit PR-Name.


    Klar als Spieler fühlt man sich verarscht, richtig falsch gemacht hat Intel damit nix. Der Markt ging Richtung Laptop und jetzt Tablet, da hat Intel CPUs gebraucht und was Leistung pro verbrauchter Anzahl von Watt angeht ist Intel top. AMD war auch aus Spielersicht eine Enttäuschung. Beste Intentionen sind knallhart an der Realität gescheitert. Letztlich verbaut AMD weniger Speicher in der CPU selbst, das stellt höhere Anforderungen an den Programmcode. Abseits von weniger Hitze und Stromverbrauch punktet der Intel mit den Cache-Größen und schon allein deswegen sieht das in den Benchmarks oft besser für Intel aus. Richtig gut ist AMD bei CPUs mit eingebauter Grafikkarte. Aber auf dem PC gibt es nur das Einsteigersegment, die guten Chips bekommen nur die Konsolen, deren Hersteller dafür Exklusiv bezahlen und High End verkauft man doch lieber wieder CPU und Graka getrennt ebi AMD. Im Hinblick auf die Stromversorgung ist das denke ich auch besser.


    Ist Skylake stylish? Ja, aber ehrlich gesagt, der Unterschied zwischen DDR3 und DDR4 ist jetzt nicht so wahnsinnig, die Unterstützung für 64GB statt 32GB werden jetzt auch die wenigsten brauchen. Wer also einen 4770k oder 5820k billig abstaubt der macht nix grundsätzlich falsch. Wie gesagt, eine M.2 SSD wie die Samsung 950Pro mit ihren 2.5GB pro Sekunde kann man auch per PCIe Slot Adapter in jeden anderen i-Serie Rechner einbauen. Lädt man jede GW2 Map in einer Sekunde in den Speicher und merkt erst was das Spiel sonst so alles außer Daten nachladen macht während es im Ladebildschirm ist.

  • Ich glaube, du schießt hier etwas übers Ziel hinaus. Pin möchte einfach nur einen Rechner kaufen.


    Simpel ausgedrückt, sollte man sagen: "Kaufe einen i5-6xxx, das ist die aktuelle Intel Reihe. Ein i5-4xxx geht auch, wenn der Preis gut ist. Einen i7-xxxx dann, wenn du Geld übrig hast, streamen willst oder Videobearbeitung machst".


    Inwiefern man dann eine CPU mit oder ohne K am Ende der 4-stelligen Nummer nimmt, also ob man eine übertaktungsfähige (K) oder nicht übertaktungsfähige (ohne K) CPU nimmt, hängt von der persönlichen Bastelfreudigkeit ab. Davon hängt das Mainboard ab. Abzuprüfen ist in dem Fall, dass man das zu einer K CPU ein Mainboard mit einem Chipsatz bekommt, das die CPU auch übertakten kann, bzw. zu einer nicht-K CPU kein Mainboard, dass übertakten kann - das wäre dann nämlich Geldverschwendung. Auch Fertigrechner machen hier manchmal Fehler.

  • Ein i7 Prozessor mit dem Zusatz K hat fast immer auch einen Basistakt, der um 15% erhöht ist. In einem Benchmark kann sich das mit 10% mehr Leistung bemerkbar machen, je nachdem wie stark das Programm nach Takt skaliert. Gerade am generationsübergreifenden Vergleich sieht man wie knapp die CPUs zusammenliegen. Eine 6000er Serie ist nicht von Haus aus besser als eine 4000er Serie, da liegt wenig dazwischen. Der Takt der CPU kann da größere Auswirkungen haben. Eine 4000er Serie CPU mit 4GhZ hängt eine 6000er CPU mit 3.5GhZ durchaus mit bis zu 12% ab.


    Für Mainboard, Gehäuse, etc. gibt man ja eh immer in etwa den gleichen Betrag aus, egal welche CPU man jetzt kauft.


    i7-6700k kostet 70€ mehr als der i7-4790k und hat dazu noch 2% weniger Leistung. Dazu kommt der Aufpreis den man für Board und RAM zahlt. Kauft man den i7 6700 ohne k, dann ist der Takt nur 3.5 GhZ und die CPU 11% langsamer. Das ist imo im Moment kein sinnvoll angelegtes Geld. Nicht 4000er oder 6000er Serie machen den Unterschied, sondern der Takt. Ganz als wäre es 1999 sucht man sich lieber die CPU mit mehr Takt. Klar gilt das nur mit Einschränkung, weil wer von vornherein nicht von einem i7 abgeschreckt war, den wird der Skylake Aufpreis jetzt auch nicht abschrecken. Daher wäre es umso fataler sich mit einem 3,5 GhZ i7 ohne k selber ins Bein zu schießen. Ein nicht übertakteter k macht da noch mehr Sinn.


    Soll es in den Bereich i5 geben, dann zeigt sich schnell, dass es zwischen 4000er und 6000er Serie keinen Preisunterschied gibt so wie bei den i7. Ein i5-6600k mit 3,5GhZ kostet das gleiche wie ein i5-4690k mit 3,5GhZ. CPU Leistung absolut identisch, nur der 6600 hat mehr Speicherbandbreite.

  • Das ist Intel's Tick-Tock Politik. Man kann sich darüber dumm und dämlich streiten. Es ist einfach dämlich.
    Nächstes Jahr kommt schon die "nächste" Generation, mit noch weniger Unterschiede zur aktuellen.

  • Intel hat die Tick-Tock Vorgabe mittlerweile aufgegeben. Aktuell orientieren sie sich an einem Tick-Tock-Tock System. Letztes Jahr kam Broadwell (Tick), dieses Jahr Skylake (Tock), nächstes Jahr Kaby Lake (Tock) und 2017 Cannonlake (Tick).


    Prinzipiell würde ich kein Geld mehr in einen toten und veralteten Sockel (Haswell, Devil's Canyon) investieren, sondern in die aktuellste Architektur (Skylake). Damit kann man dann auch DDR4 Speicher nutzen statt DDR3, der kaum teurer ist.