Guild Wars 2: Immer Ärger im Ferienparadies

  • Das ist von Robert Hrouda? Er hat doch die Dungeon-Kämpfe designed. Ich befürchte schlimmes - die Dungeons sind ja nun wirklich schlimm und weitgehend spaßbefreit. Veröffentlicht am ersten Tag, sind sie designed für eine Spielerschaft mit einer Spielerfahrung von Jahren - völlig falsche Zielgruppe, weil bei Release auf Monate hinaus nichtexistent. Die meisten Spieler spielen nicht einmal so lange. Ich will nicht wissen, wieviele Spieler dadurch vergrault bzw. nicht im Spiel behalten wurden. Eine zusätzliche schwere Version der Dungeon-Durchgänge hätte 6 Monate nach Release per Update hinzugefügt sicherlich deutlich mehr Spieler insgesamt befriedigt.


    Ob die erweiterte Südlichtbucht ebenfalls keine real existierende Zielgruppe hat, naja, Ich erhoffe mittlerweile nichts, ich warte einfach ab was das Wetter... äh.. ich meine was das nächste Update denn so bringt. Das alles kommt mir so völlig uninspiriert, völlig unzusammenhängend vor. War nicht irgendwie das Erwachen der Drachen das Hauptthema in GW2? Aber stattdessen kommen erst Schaufler und Flammenlegion in einer total an den Haaren herangezogenen Allianz in zwei Anfängergebieten aus dem Boden und verschwinden umweltfreundlich und rückstandsfrei kurze Zeit später wieder, nachdem man ihnen aufs Maul gehauen hat, und jetzt wird ein Badestrand (mit Problemen) auf einer südlich gelegenen Insel eröffnet? :spec:

  • ...Das alles kommt mir so völlig uninspiriert, völlig unzusammenhängend vor. War nicht irgendwie das Erwachen der Drachen das Hauptthema in GW2? Aber stattdessen kommen erst Schaufler und Flammenlegion in einer total an den Haaren herangezogenen Allianz in zwei Anfängergebieten aus dem Boden und verschwinden umweltfreundlich und rückstandsfrei kurze Zeit später wieder, nachdem man ihnen aufs Maul gehauen hat, und jetzt wird ein Badestrand (mit Problemen) auf einer südlich gelegenen Insel eröffnet? :spec:


    Joa, willkommen im "neuen" Guildwars Zeitalter :|-|
    Zum Glück gibts ja noch das von "neuzeitlichem Kram" - freie WvW. Da werden Schlachten geschlagen, Burgen gestürmt, Lager eingenommen, usw. . So muss das! :D


    Irgendwie kommt mir die persönliche Geschichte ein wenig so vor wie die Befriedigung von Kinderbedürfnissen. Papi, ich will nen neuene Lolli, einen roten, keinen blauen. Und Kein Zitronengeschmack.
    Und Papi, wieso soll im Ritterzeitalter mein Darth Vadder, Obi Wan Kenobi und mein Lieblingsindianer Winnitatsch nicht mitspielen dürfen ?
    Hey, ist doch alles nur Software und Design, nichts ist unmöglich ... Man sieht in GW 2 ja leider deutlich, wo das hin führt. Von der eigentlichen Athmosphäre und dem entsprechenden Inhalt bleibt dann nicht mehr viel übrig. Aber wer zahlt, bestimmt nun mal den Inhalt. Und danach wird sich A-net Zielgruppenspezifisch halt auch ausrichten.
    Persönlich nehm ich den neuen Kontent gern mal mit und schau mal rein. Der Flamme und Frost Dungeon war ja auch ganz funny. :D

    "Leichtsinnig sind die meisten bei der Erforschung der Wahrheit und geben sich mit den ersten besten Nachrichten zufrieden."
    "So viele Jahre auch vergehen mögen, die Natur des Menschen ändert sich nicht." Thukydides (454 v. Chr.; † wohl zwischen 399 v. Chr. und 396 v. Chr.)
    Gilde: Soul of Angel http://www.wartower.de/forum/showthread.php?t=1146805

  • ...


    Wenn es dauernd nur um Weltuntergang, Tod und sonstiges geht, hätte ich mir als Bewohner von Tyria schon längst den strick gegeben. Man kann nicht immer nur riesen Oberbösewichten eins aufs Maul hauen.


    Und die Allianz von Schauflern und Flammenlegion war gut durcht. Die Flammenlegion hat zwar ihre Magie, aber damit können sie auch nicht sehr viel reißen. Ohne die Maschinen der Eisenlegion hatten sie keinen "Schutz". Den Aspekt haben sie sich nun von den Schauflern geholt gehabt. Logisch finde ich. Die Schaufler haben einfach einen mächtigen Verbündeten gesehen. *schulterzuck*

  • Ich finde es eigentlich eher ärgerlich das man einem etwas bietet und dann macht es auch noch spass (super Adventure Box , F&F Dungeon).


    Und dann entfernen sie es wieder? Warum das? Ja wir haben diese Allianz besiegt aber doch nicht ausgerottet.


    Und nun zurück zum Thema.
    Hört sich zwar interessant aber da muss mehr kommen auf dieser Insel. Und was auch kommt hätte schon bei der Einführung der Insel da sein sollen.

  • Was mich wundert: dass nicht die bereits eingeführten Bösewichte bzw. bösen Fraktionen weiterentwickelt werden. Die kennen wir, die hassen oder lieben wir, von denen wollen wir mehr erfahren.


    - Söhne Svanirs (sind allerdings am plattesten von allen - keine Weiterentwicklung sinnvoll)
    - Albtraumhof (die könnten anfangen offensiv gegen die normalen Sylvari vorzugehen, die sich nicht unterwerfen lassen)
    - Flammenlegion (upps, die wurden ja genommen - aber ich meinte "weiterentwickelt", nicht "benutzt". Seien wir ehrlich: die Flammenlegion hat sich auf die Rolle als Kanonenfutter beschränkt. Warum die gekommen sind, weiß niemand und hat auch niemand auch nur einen Ansatz erfahren. Es gibt keinen feindlichen Kopf, der das gesteuert hat. Und sollte es aus irgendeiner Mission oder einem Dialog hervorgegangen sein: sorry, war zu unscheinbar, ich habs nicht mitbekommen. Oder war das etwa der Bosskampf mit den 2 Feurigen Kreaturen?)
    - Inquestur (die sind so herrlich böse und vollkommen chaotisch - daraus ließe soooviel an purer Zerstörungskraft entwickeln. Energie mit den alten Anlagen in Orr aus dem Land und aus den Untoten extrahieren und was weiß ich mit grausamen Experimenten daraus an chaotischen Vernichtungswaffen bauen)
    - Banditen/Separatisten (Königin Jennah kämpft doch schon gegen sie und gegen Intrigen der Minister - daran ließe sich so gut anknüpfen. Minister gibts viele, auch Caudecus sollte eigentlich im Kerker verschwinden wo er hingehört. Ein kleiner Aufstand gegen die Königin, ein kleiner Bürgerkrieg gegen die Separatisten - das wäre Stoff, der auch gut wieder verschwinden kann wenn er durchgespielt ist. Und Caudecus Anwesen kann man gut auch dann noch als Dungeon spielen, wenn Caudecus seiner Ämter enthoben im Kerker sitzt).


    Stattdessen gibts eine Allianz von Kanonenfutter (Flammenlegion) mit Kanonenfutter (Schaufler), also letztendlich nur Kanonenfutter ohne Charakter. Eine neue Fraktion wird zaghaft aufgebaut, von der man bisher noch nie gehört hat (das Konsortium) auf einer Insel mit hochgefährlichen Gegnern, von denen man bisher noch nie gehört hat (Karka), und das praktisch vor der Haustür Löwensteins, einer Stadt mit mehrhundertjähriger Geschichte, mittlerweile Sitz der Seefahrer Tyrias. Und die Karka erscheinen jetzt als völlig neu, völlig überraschend? Und erzählt mir nichts über den Tiefsee-Drachen - ein "Uralter Karka" kann nicht urplötzlich durch das Erwachen des Tiefsee-Drachen vor wenigen Jahren zu dem Giganten gemacht worden sein, der er im Event war. Vor allem da das alles noch im Meeresbereich von Orr ist - dem Einzugsgebiet von Zaithan und seinen untoten Piratenschiffen.


    Nee, also ich kann über das Story-Design nur den Kopf schütteln. Ich dachte, es gäbe mit Jeff Grubb und Ree Soesbee 2 hauptamtliche Story- und Welt-Designer - was machen die nur den ganzen Tag? NPC-Charakternamen auf Namensrichtlinien-Konformität überprüfen?


    Das alles ist überhaupt nicht ambitioniert. Ich will Gegner, die ambitioniert sind - die die Herrschaft an sich reißen wollen und gegen deren Pläne ich kämpfen kann. Aber es gibt in GW2 keine ambitionierten Gegner. Alles nur geistige Weicheier, alles nur Kanonenfutter zum weghauen, wobei (in den Dungeons) nicht einmal das mit dem weghauen funktioniert.


    Der Lich in GW1, der war ambitioniert. Der Weisse Mantel war ambitioniert. Die Mursaat waren ambitioniert. Die Luxon und die Kurzick waren ambitioniert. Die Seherin mit Shiro - ambitioniert. Varesh - aber hallo, die war ambitioniert. Der Seitenwechsel von General Morgahn, Respekt. Aber in GW2 - alles nur Kanonenfutter zum umhauen. Selbst Zaithan war am Ende im wahrsten Sinne des Wortes nur ... Kanonenfutter!

  • Das alles ist überhaupt nicht ambitioniert. Ich will Gegner, die ambitioniert sind - die die Herrschaft an sich reißen wollen und gegen deren Pläne ich kämpfen kann. Aber es gibt in GW2 keine ambitionierten Gegner. Alles nur geistige Weicheier, alles nur Kanonenfutter zum weghauen, wobei (in den Dungeons) nicht einmal das mit dem weghauen funktioniert.


    Der Lich in GW1, der war ambitioniert. Der Weisse Mantel war ambitioniert. Die Mursaat waren ambitioniert. Die Luxon und die Kurzick waren ambitioniert. Die Seherin mit Shiro - ambitioniert. Varesh - aber hallo, die war ambitioniert. Der Seitenwechsel von General Morgahn, Respekt. Aber in GW2 - alles nur Kanonenfutter zum umhauen. Selbst Zaithan war am Ende im wahrsten Sinne des Wortes nur ... Kanonenfutter!


    <3 das hast du wirklich sehr schön geschrieben. Und gut auf den Punkt gebracht!


    Wie bereits im anderen Thread geschrieben, hatten sie sogar eine perfekte Ausgangslage im Dungeon: die beiden Bosse! Die geben was her. Die könnte man ratzfatz mit ganz wenigen kniffen richtig pimpen. Man hätte da ein richtig geiles Finale hinbekommen können.
    Und bevor jetzt Leute rumschreien bzgl. Aufwand -> Ne packende Story um die beiden drumherum, kotzt ein durchschnittlicher Schreiberling in maximal nem halben Arbeitstag aus. Ich lebe seit über 10 Jahren vom Schreiben und mit täglichen Deadlines. Das bissl Text/Story was hier nötig gewesen wär, ist wirklich einfach und schnell geschrieben. Ich musste schon viel mehr in kürzerer Zeit hinklatschen und habs auch geschafft.
    Bringt uns halt zu der Frage - wieso wurde das nicht gemacht. Da gibt's 2 Möglichkeiten:
    -> Es fehlt an guten, speditiven Schreibkräften + ner gescheiten Leitung (Das gesamte Schreib-Team ist ja ein riesen Chaos und die einfachsten Dinge funktionieren nicht - wie sie damals an dieser Tagung in der USA selbst zugegeben haben)
    -> Es war nicht genug Zeit/Manpower vorhanden den Text/die Story reinzustopfen/umzusetzen. Man musste das ganze extrem kürzen.
    Möglichkeit 2 finde ich ehrlich gesagt gar nicht mal so abwegig. Erinnert euch an die Zwischensequenz für die 2 Bosse und all die massenhaft fehlenden Dinge wie z.B.: woher kennen sich Rox und die Triefnase auf einmal? Eigentlich waren wir ja mit Rox und Triefnase so verblieben, dass die jeweils den Spuren folgen und uns dann benachrichtigen. usw. Die Zwischensequenz für die beiden Bosse, schaut eigentlich so aus, als ob wir die beiden kennen müssten.

  • Auch wenn ich verstehe, worauf du hinaus willst, sind deine Vergleiche nicht komplett stimmig.


    Die Flammenlegion hatte Baelfeuer als Anführer, den man in der Flammenzitadelle besiegt. Auch ihre Geschichte ist erläutert: Durch die Revolution der Charr gegen ihre langjährigen Feuerdiktatoren spaltete sie sich als die Legion ab, die an den alten Idealen und Glaubensrichtungen festhielt, während sich die drei anderen Legionen anderweitig entfalteten und nun mehr oder weniger gemeinsam gegen die immer noch imperialistische Flammenlegion (um Land und Rohstoffe) ankämpft.
    Die Schaufler waren nach der Versteinerung der Steingipfelzwerge ein freies Volk, welches sich sozialisitsch organisierte, von einigen höheren Ämtern jedoch ausgebeutet wird. Sie Übernahmen die alten Einrichtungen der Zwerge und entwickelten deren Technologien weiter, werden aber nach wie vor von konkurrierenden Völkern unterdrückt oder bekämpft und suchen nach wie vor einen Weg, ein Territorium zu besetzen und eine Herrschaft zu errichten.


    Beide benachbarten Gruppierungen waren in ihrem Vorhaben aber nicht erfolgreich, sodass sie sich zusammenschlossen, um a) die anderen Charrlegionen zu besiegen und b) in den Zittergipfeln Land für die Schaufler zu erobern. Dass dies in den niedrigstufigen Gebieten abgehalten wurde, finde ich persönlich ganz gut; so hat man einen Anreiz, auch mal die Gebiete wiederzusehen, für deren Besuche man sonst keine Motivation hätte.


    Mit den übrigen Feindverbänden sieht es ähnlich aus- alle haben bestimmte Eigenarten, Herkünfte, Absichten, Ziele, Einflüsse etc.


    Was jedoch das Spielgefühl beeinträchtigt ist die Tatsache, dass diese in der direkten Konfrontation so stark austauschbar sind. An jeder Ecke in der Welt hängt eine andere Gruppierung herum, die mir Böses will, aber außer in den Dungeons merke ich die Unterschiede nicht; es sind alles unpersönliche Gegner. Kudu, Faloain, Baelfeuer oder Caudecus waren Charaktere, die ein Gesicht hatten- leider nur einmal in einer kurzen Storymission, danach wird ihre Anhängerschaft zu einem unpersönlichen Haufen aus Bösewichten mit x-Zielen, die ich alle verhindern muss. In der Tat könnte man deren Geschichten ausbauen, bevor man neue Gegnerfraktionen erschafft.


    Bei den Drachen und ihr Gefolge ist es ein ähnliches Problem: Ein Drache (und so ist es in der Storyline auch dargestellt), ist kein Gegner, den ich irgendwelche bösartigen Absichten oder Charakterzüge unterstelle. Er handelt eher instinktiv, wie ein Tier.
    Dazu kommt noch erschwerend, dass das Schema des Gefolges von Zhaitan, Jormag und Kralkatorrik exakt indentisch ist, nur dass es ein wenig anders aussieht.


    GW1 war aber im ersten Teil nicht besser, auch hier findet man einen Haufen willkürlich zusammengewürfelter Gegner: Erst kloppt man Charr, die zweifelsfrei noch eine Geschichte hatten, dann auf einmal Zwerge, einfach weil sie im Weg sind. Untote sind böse= tot machen. Die typische Intrige des weißen Mantels, der ganz plötzlich unerklärlich erschienende übermächtige Mitstreiter hat. Huch, da mixen wieder die Zwerge mit, aber wenigstens treffen wir an einem Lagerfeuer im Berg ein unbekanntes glibbriges Wesen, welches die Mursaat nicht abkann und uns unterstützt, super!
    Oh nein, unser ehemaliger beser Kumpel ist auf einmal der untote Lich, aber die Untoten selbst sind auf einmal gar nicht mehr relevant, weil der Lich irgendwelche komischen Titanen beschwört, von denen auch keiner weiß, wo sie eigentlich herkommen. Und dann war die Story auch schon durch.
    Die richtigen Verknüpfungen dieser Gegner unterneinander und gegeneinander, deren Herkunft, Absichten und Entwicklung kam auch erst im Spielverlauf dazu.


    Bei Factions und erst recht Nightfall war es deutlich besser: Weniger Gegnergruppierungen, deutlich ausgeprägtere Geschichten. Shiro ist schon ein eher alternativer Bösewicht, handelt jedoch nach dem uns bekannten Mustern. Die Art seines Gefolges ist ungewöhnlich, wo auf einmal aber die Shiroken herkamen weiß ich bis heute nicht.
    Varesh und Abaddons Dämonenhierachie war jedoch uneingeschränkt Spitze.


    Ich denke mir jedoch, dass sich Anet die epischen Schlachten mit dem übrigen Drachengefolge für etwaige Addons vorbehält. Bis dahin pflegt man die Randgeschichte des Kontinents- ist doch auch nicht schlecht?!

  • Die Auslagerung der Flüchtlinge auf die Insel finde ich gut und selbst wenn ich nur eine Woche einen Anreiz habe dort mal wieder rumzulaufen, finde ich es besser, als wenn garnichts passiert.
    Ich erwarte mir von den kostenfreien Inhalten nur ein bisschen Kram für zwischendurch, keine bahnbrechenden Story-Erweiterungen.
    Die Lebendige Geschichte ist für mich ein Versuch über die dünne persönliche Geschichte hinaus Tyria und die Feinde, die man von der Erkundung der Länder kennt, in den Mittelpunkt zu rücken.
    Man darf ja nicht vergessen, dass dies ein Mmorpg ist wo es einfach kein endgültigen Sieg geben sollte, nur Etappenziele, wie in einer Daylie-Soap wo immer irgendwer Ärger macht.
    Und in diesem Sinne war F&F, sowie Karka stimmig und der übergeordnete Zusammenhang bleiben die Drachen, die für Alle Lebewesen eine Bedrohung darstellen und die Alle aus Ihren Terretorien vertreiben.
    Wie Der von Eben schon schrieb, die Drachen sind einfach nur die unkontrollierte Bedrohung, keine charakteristischen Herrscher mit Gefolgsleuten, deshalb konzentriert man sich auf die unmittelbaren Feinde in der Nähe, um weitere Abenteuer aufkeimen zu lassen.


    Ich finde es jedenfalls gut, dass Anet neue Sachen ausprobiert, um eine lebendige, sich verändernde Welt zu schaffen und eben nicht nur instanzierte Ereignisse, auch wenn mich die bisherigen Versuche nicht sehr begeistern konnten, weil auch mir die Informationsarmut missfällt. Dafür ist halt noch luft nach oben was weitere Handlungsstränge angeht, mal schauen ob es auch umgesetzt wird.
    Solange ich für das rumprobieren nix zahlen muss, juckt es mich nicht, wenn so ein Sidestory Strang und/oder die Inhalte nicht ganz nach meinem Geschmack sind, vielleicht ist das nächste ja genau mein Ding.

  • Was mich wundert: dass nicht die bereits eingeführten Bösewichte bzw. bösen Fraktionen weiterentwickelt werden. Die kennen wir, die hassen oder lieben wir, von denen wollen wir mehr erfahren.


    <respectful snip>


    Der Lich in GW1, der war ambitioniert. Der Weisse Mantel war ambitioniert. Die Mursaat waren ambitioniert. Die Luxon und die Kurzick waren ambitioniert. Die Seherin mit Shiro - ambitioniert. Varesh - aber hallo, die war ambitioniert. Der Seitenwechsel von General Morgahn, Respekt. Aber in GW2 - alles nur Kanonenfutter zum umhauen. Selbst Zaithan war am Ende im wahrsten Sinne des Wortes nur ... Kanonenfutter!


    Großartiges Posting. Alles haargenau auf den Punkt gebraucht. Da kann ich Dir nur vollumfänglich zustimmen! :thumb:

  • Das ist von Robert Hrouda? Er hat doch die Dungeon-Kämpfe designed. Ich befürchte schlimmes - die Dungeons sind ja nun wirklich schlimm und weitgehend spaßbefreit. Veröffentlicht am ersten Tag, sind sie designed für eine Spielerschaft mit einer Spielerfahrung von Jahren - völlig falsche Zielgruppe, weil bei Release auf Monate hinaus nichtexistent. Die meisten Spieler spielen nicht einmal so lange. Ich will nicht wissen, wieviele Spieler dadurch vergrault bzw. nicht im Spiel behalten wurden. Eine zusätzliche schwere Version der Dungeon-Durchgänge hätte 6 Monate nach Release per Update hinzugefügt sicherlich deutlich mehr Spieler insgesamt befriedigt.


    Nö. Die Masse der normalen Spieler ist mit dem Story Mode bedient. Ich hab jetzt 500 Stunden auf der Uhr und muss noch zwei Story Mode Dungeons machen. Die ersten Core Gamer waren innerhalb kürzester Zeit mit den Explorables befasst und haben sich nach zwei Monaten schon beschwert dass es langweilig wird. Man kann es nicht jedem Recht machen. Die Dungeons sind eh nur Beiwerk - das Gros des eigentlichen Spiels findet in der offenen Welt statt. Ist ja auch ein MMO.

  • Die Dungeons sind eh nur Beiwerk - das Gros des eigentlichen Spiels findet in der offenen Welt statt. Ist ja auch ein MMO.


    Sehe ich anders. Die offene Welt ist viel zu einfach geraten, was mich im Spiel hält sind die Verliese und die Gilde. Für mich ist die Levelphase nur Beiwerk, das Spiel beginnt erst wirklich mit Level 8o, und das hat nix mit verschiedenen Definitionen von "MMO" zu tun.

  • Auch wenn ich verstehe, worauf du hinaus willst, sind deine Vergleiche nicht komplett stimmig.


    Die Flammenlegion hatte Baelfeuer als Anführer, den man in der Flammenzitadelle besiegt.


    Stimmt, jetzt wo du es sagst fällt es mir auch wieder ein. Da sieht man es aber: Baelfeuer hat man sich nicht wirklich eingeprägt. Der Fehler ist, dass Baelfeuer nicht als Bösewicht entwickelt worden ist, sondern als ... Kanonenfutter! Man sieht ihn einmal ganz kurz im Storymode-Dungeon und haut ihn platt. Emotionell gesehen ist er nur ein Bossgegner mit riesig vielen Lebenspunkten, und danach ist der Dungeon geschafft.


    Wäre er jedoch die permanente graue Eminenz hinter der Flammenlegion, den man immer nur mehr oder weniger von ferne sieht wie er eingreift und Ärger macht, gegen den man vielleicht auch mal kurz persönlich kämpft (wo er sich zurückzieht ohne zu sterben), der dann stattdessen seine Diener zum sterben vorschickt, dann hätte man alle Zeit der Welt ihn zu hassen und eine emotionelle Einstellung zu dem Gebilde "Flammenlegion und ihr Anführer" aufzubauen.


    Denselben Fehler hat man bei allen Dungeon-Storylines gemacht. Sie sind sowohl Öffner als auch gleichzeitig emotioneller Abschluss der feindlichen Rassen-Fraktionen. Aber während des erstmaligen Spielens beschäftigt man sich nicht mit der Story - man beschäftigt sich mit dem Überleben und Durchkommen durch den Dungeon! Und den Storymodus spielt man genau einmal, weil nochmal spielen im Gegensatz zum Erforschungsmodus nichts bringt. Was sehr schade ist, denn die Storymodus-Dungeons sind spielerisch gesehen zum einen zugänglicher, weil einfacher, und zum anderen viel abwechslungsreicher und interessanter als die Erkundungsmodus-Wege.

  • Sagt mal kann es sein, dass sie die Siegesfeuer schon wieder rausgepatcht haben? Was soll denn bitte all das Gelaber von wegen "jeder soll die lebendige Geschichte erleben können und darum machen wir das in langsamen Schritten" und dann kann man den Abschlusserfolg nur innerhalb von 1,5 Tagen machen? Also bitte ArenaNet. Sagt mir, dass die Feuer aus Versehen rausgepatched wurden und noch einmal für den Rest der Woche wiederkommen. Sonst komme ich mir hochgradig verarscht vor. :|-|


    (Anmerkung des Verfassers: Natürlich bin ich auch sauer auf mich, denn ich war durchaus online gestern. Ich war nur müde und habs daher vergessen, zu einem der Feuer zu rennen. Aber wer ahnt denn auch sowas?)

    Neu in der Welt von Tyria? Ständig volle Taschen und ohne Moos grade nix los? Dann schaut mal in meinen GW2-Einsteiger-Guide, erstellt und gehostet in Zusammenarbeit mit der Wartower-Community.


    Kodasch: Shylana (Sylvari Waldläuferin), Shyli (Norn, Wächterin), Shyleen (Mensch, Kriegerin), Shylea (Asura, Elementarmagierin), Shyleena (Mensch, Diebin)

  • Nicht dein Fehler, würd ich sagen, das steht grade mal seit gestern im Forum:

    Quote

    Correction: The original given date for the end of the Flame and Frost epilogue was incorrect. The epilogue will actually conclude on Tuesday May 14 with the release of the Secret of Southsun update.


    Quelle


    :/

  • Der Erfolg "Eine Flamme der Zusammenkunft" kann nun doch noch bis zum 28. Mai abgeschlossen werden. Die Siegesfeuer wurden mit dem letzten Patch wieder aufgestellt.