Kaufempfehlung/Beratung Grafikkarte

  • Irgend ein Noname Dingens. Das hab ich mal als Ersatz für mein Enermax fix kaufen müssen, weil das von gleich auf jetzt den Geist aufgegeben hat. Wollte das damals schon eigentlich nur als Überbrückung (hat glaub ich damals um die 30 Euro gekostet im nächst gelegenen PC-Laden gekauft. Wer mag schon Tage ohne Rechner rumhucken). Glaub eines von LC-Power und dafür ist es "uralt".


    kay kay :)


    hier mal ein paar potentielle Kandidaten:


    beQuiet E9
    Cougar SX 460 PCGH-Edition
    FSP Fortron/Source Aurum Gold


    Falls du Enermax nochmal nehmen möchtest: Pro87+ oder Revolution87.

  • Soooooo. Bestellung ist endlich raus. :vibes:


    Ist ne Radeon 7850 geworden von Club 3D (ist jetzt meine 3. von denen und die anderen waren immer so schön leise...hoffe das das bei der auch der Fall ist)


    Ich hoffe jetzt sagt mir keiner ich muss unbedingt Win neu installieren, weil ich die Plattform wechsele (neues Board und CPU sind ja von Intel...juhu mein erster Intel seit seeligen Celeron 466er Zeiten). Neu aktivieren meinetwegen, aber den ganzen Rödel neu machen inkl. der ganzen Updates. :ill:


  • Ich hoffe jetzt sagt mir keiner ich muss unbedingt Win neu installieren, weil ich die Plattform wechsele (neues Board und CPU sind ja von Intel...juhu mein erster Intel seit seeligen Celeron 466er Zeiten). Neu aktivieren meinetwegen, aber den ganzen Rödel neu machen inkl. der ganzen Updates. :ill:


    Du solltest mMn in jedem Fall Windows neu installieren.


    Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob Windows überhaupt sauber booten würde, wenn man einfach nur stumpf Mainboard tauscht.


    Man kann wohl versuchen, via Recovery und Neu-Aktivierung um eine komplette Neuinstallation herum zu kommen. Ich selbst hab das aber noch nie ausprobiert und werde es wohl auch nie. Dank SSD geht so eine Installation auch recht fix. ;)

  • Ab Vista kann man Windows problemlos das Mainboard und auch alle andere Hardware unter dem Hintern wegwechseln. Bei XP war das nicht unterstützt und funktionierte auch nicht immer.


    Sinnvollerweise sollte man aber vor dem letzten runterfahren auf dem alten Board über die Systemsteuerung möglichst alle Treiberpakete deinstallieren. Damit meine ich nicht im Gerätemanager von allen installierten Geräten die Treiber entfernen, sondern sofern man zusätzliche Treiber von Mainboard-CD oder aus dem Internet installiert hat, und sofern man von denen einen Uninstaller findet, sollte man diese damit deinstallieren.

  • Ab Vista kann man Windows problemlos das Mainboard und auch alle andere Hardware unter dem Hintern wegwechseln. Bei XP war das nicht unterstützt und funktionierte auch nicht immer.


    Sinnvollerweise sollte man aber vor dem letzten runterfahren auf dem alten Board über die Systemsteuerung möglichst alle Treiberpakete deinstallieren. Damit meine ich nicht im Gerätemanager von allen installierten Geräten die Treiber entfernen, sondern sofern man zusätzliche Treiber von Mainboard-CD oder aus dem Internet installiert hat, und sofern man von denen einen Uninstaller findet, sollte man diese damit deinstallieren.


    Solche Tips haben sehr oft Begleiterscheinungen. Bei einem Mainboard-/Plattformwechsel sollte man in jedem Fall das Betriebssystem neu aufsetzen. Bei Linux kann man das sicherlich lassen, bei Windows ist es jedoch unerlässlich. Es sind einfach zu viele starre Treiber von sämtlichen Controllern und co. Eine wunderbar fragmentierte Registry gibts gratis dazu.
    Bevor man sich mit weiteren Problem rumschlagen muss hat man 3x schneller neu aufgesetzt.

  • Sofern der Chipsatz identisch oder wenigstens vom selben Hersteller ist, muss man nicht zwingend neu installieren. Beim Wechsel von AMD auf Intel wird das aber eher nicht der Fall sein.


    Windows - ab 2000 egal welches - wird den Chipsatz-Wechsel (Festplattencontroller!) mit einem Bluescreen beim Booten quittieren, wenn der installierte Chipsatztreiber nicht mit dem vorgefundenen Chipsatz kompatibel ist. Jedenfalls dann, wenn im BIOS alles korrekt eingestellt ist.
    Wenn dort alles auf Kompatibilitätsmodus eingestellt ist, könnte es zwar klappen, besonders wenn das alte Board auch schon in diesem Modus lief, ist dann aber unnötig lahm.


    Es gibt verschiedene Tricks, Windows auf ein neues Mainboard/Festplattencontroller vorzubereiten bzw. Backups/Images auf PCs mit anderer Hardware laufen zu lassen (Stichwort z.B. sysprep), aber bei einem so massiven Wechsel und einer einmaligen Aktion würde ich wohl auch neu installieren.
    Vielleicht solltest du dir die SSD gleich dazu kaufen, sonst stehst du schnell wieder vor dem Problem, wie du das System nun auf die SSD bekommst ;)

    "Bildung" kommt von "Bildschirm", nicht von "Buch", sonst müsste es ja "Buchung" heißen.(Dieter Hildebrandt)


    Ich weiß, er funktioniert nicht richtig, aber schau doch, wie schnell er ist! (Übertakter)

  • Ich werde es einfach erstmal probieren. Im Netz findet man dazu die unterschliedlichsten Aussagen von: Klappt ohne Probleme bis Rechner startet gar nicht erst. Wobei ich seiner Zeit meines Wissens nach gar keine Chipsatztreiber für das AMD-Board installieren musste, denn die wurden von Windows 7 mitgeliefert. Vielleicht kann Windows 7 sie dann auch einfach "entliefern" sozusagen. :D


    Sicherheitshalber deinstalliere ich alles was nicht niet- und nagelfest ist (selbst die Grafikkarte, obwohl ich da ja bei AMD bleibe und noch einen Catalyst für meine 4870 installiert habe, die für alle Radeon HD Grakas verwendet wurde). Soundtreiber (wobei das neue Board auch Realtek Onboard Sound hat und ich glaub sogar der NIC ist wieder einer von Realtek).


    Das Problem ist ja immer das es mit einer Windows-Installation allein nicht getan ist. Die jetzige Installation ist 4 Jahre alt. Wisst ihr was das fürn Akt ist den Rechner wieder genau so einzurichten wie er jetzt ist? :eek:


    PS: Zum Festplattencontroller: Öh...nunja....bei mir benutzt Win7 den Standard IDE Controller und alle Treiber sind von Microsoft. Hab meine Festplatte im Bios im IDE-Modus laufen. Hat bislang nix geschadet warum ist das langsam? Mein Win7 braucht exakt 36 Sekunden zum booten. Ginge das noch schneller?

  • Ja, das ginge wahrscheinlich schneller. Schaden tut der IDE-Modus nicht, aber bestimmte effizientere Zugriffsmodi stehen für SATA-Festplatten nur im AHCI-Modus zur Verfügung. Spätestens für die SSD solltest du unbedingt auf den AHCI-Modus umschalten. Du vergeudest sonst wirklich unnötig Leistung, die dein System bereitstellen könnte, und bestimmte Funktionen von SSDs stehen im IDE-Modus gar nicht zur Verfügung.


    Das selbe gilt übrigens für die von Windows bereitgestellten Treiber. Mit denen funktionieren die Komponenten zwar, aber ihr gesamtes Potential nutzen sie nur mit den passenden Treibern vom Hersteller.
    Für Intel und nVidia und ein paar andere Hersteller bekommst du für ein paar Geräte Treiber über (optionale) Windows-Updates. Für alles andere solltest/musst du selbst sorgen.


    Wie gesagt:
    Ob Windows mit einem neuen Mainboard noch startet, hängt von mehreren Faktoren ab. Daher auch die unterschiedlichen Aussagen.
    Hauptsächlich davon, ob sich der Festplattencontroller unterscheidet. Im IDE-Modus ist es relativ egal (sofern nie ein spezieller Treiber installiert wurde). Aber da brauchst du keine tolle Hardware zu kaufen.
    Im nativen SATA-Modus (AHCI) muss der von Windows geladene Treiber mit dem (neuen) Festplattencontroller kompatibel sein - sonst findet Windows nach dem Laden des Treibers seine eigene Festplatte nicht mehr. -> Bluescreen. Automatisch kann Windows zu diesem Zeitpunkt noch nix erkennen und installieren.


    Wenn du direkt vor der Umstellung auf AHCI in der Registry den Wert HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Msahci auf 0 änderst, erkennt Windows (Vista und 7) beim nächsten Neustart automatisch einen AHCI-kompatiblen Festplattencontroller und versucht, mit seinem Standardtreiber dafür zu starten. Bei vielen Festplattencontrollern klappt das - aber nicht bei allen. Klappt es bei dir nicht, müsstest du vor der Umstellung auch noch passende Treiber installieren, und dafür sorgen, dass Windows nach der Umstellung damit startet. Bei Chipsätzen, die nicht von Intel sind, ist das Risiko leider hoch, dass der Registry-Trick nicht ausreicht.
    (Hinweis: Nach der Umstellung des Betriebsmodus für den Festplattencontroller, egal in welche Richtung, immer noch mal ins BIOS und Bootreihenfolge checken!)


    Den oben genannten Trick kannst du auch versuchen, bevor du das neue Mainboard einbaust. Er erhöht die Chancen, dass Windows startet - sofern du nicht weiterhin im IDE-Modus rumeiern willst.


    Falls du noch eine IDE-Platte hast, solltest du sie ersetzen. Neue Mainboards haben keinen IDE-Anschluss mehr.


    Noch ein Tipp, falls du neu installieren willst/musst:
    Schau dir mal Start -> Alle Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Windows-EasyTransfer an. ;)

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  • Erstmal danke für die ausführlichen Antworten.


    anpera: Ein spezieller Festplattentreiber wurde nie installiert. Irgendwie hab ich damals Windows 7 im IDE-Modus installiert und es nie umgestellt im Bios. Sah irgendwie keine Veranlassung da alles funktionierte. Hab auch kein Raid oder ähnliches mal ansatzweise laufen gehabt. Unterstützt mein altes AMD-Board soweit ich weiss gar nicht. Die aktuelle HD ist eine SATA Festplatte, sollte also keine Anschlussprobleme geben. Hab zwar noch ein IDE-DVD/RW Laufwerk, aber ich hab gleich ein neues SATA mitbestellt. Das billigste vom billigen (15 Euro brauche das vielleicht 2x im Jahr), aber falls ich doch Windows neu installieren müsste wäre so ganz ohne Laufwerk ungünstig, da meine USB-Sticks grad anderweitig belegt sind. :D


    Zur Datensicherung vor Neuinstallation: Meine Daten sind eh auf einer separaten Partition abgelegt und E-Mails hab ich gar keine. Was interessant wäre, wenn man eine Windows iso inkl. der ganzen Updates erstellen könnte, weil davor graut es mir. Es kam nämlich schon ein paar mal vor, daß der Updateserver von Microsoft vor sich hin kröxelte und das wäre natürlich extrem ärgerlich, wenn man grad Massen an Daten runterladen muss. :boggled: Wer da irgendeine Idee hat...immer her damit. Wenns geht nicht nur mit Servicepack 1 (kann man ja mittlerweile downloaden), sondern mit allen Updates bis einschliesslich jetzt.

  • Der Wechsel von meinem P35 auf mein Z77 Chipsatz ging damals ohne Probleme (unter Windows 7). Habe halt vorher sämtliche Chipsatztreiber und Festplattencontroller (Intel) deinstalliert. Anschließend den ganzen Kram umgebaut und den neuen Chipsatztreiber installiert. Nach einem halben Jahr zwar das System platt gemacht, wegen Win8, allerdings lief in dem halben Jahr alles ohne Probleme. Die sauberste Methode ist es natürlich nicht.

  • So, melde "Vollzug". Alle neuen Komponenten eingebaut (Mainboard, CPU, Graka, DVD-Brenner, Netzteil) + alte Komponenten (Gehäuse, RAM, HDD), Windows 7 gestartet...Treiber installiert. Funktioniert. Ein kleines Problem gibts noch. Der Intel HD Grafikkartentreiber lässt sich nicht installieren. Er "moppert" was mit "nicht genügend Ressourcen vorhanden" an und trägt ein munteres gelbes Ausrufezeichen in der Systemsteuerung. Hab den jetzt in der Systemsteuerung deaktiviert. Vielleicht hat einer ja nen Tip(p).


    Irritiert bin ich auch von den 3 verschiedenen Audiotreibern, die jetzt in der Systemsteuerung prangen. Einer davon ist über die Catalyst-Installation von AMD für die Grafikkarte mit installiert worden. Grafikkarte? Sound? Hö :spec: Seit wann bringen Grafikkarten auch Soundchips mit.


    Wir haben das ganze Prozedere übrigens 2x erfolgreich (mein Mann hat gleich mit aufgerüstet) durchgeführt. Scheint unter Windows 7 tatsächlich kein großartiges Problem zu sein, einen kompletten Plattformwechsel ohne Neuinstallation zu machen.


    Falls ich mir dann doch mal eine SSD zulegen sollte, installiere ich eh neu.

  • Irritiert bin ich auch von den 3 verschiedenen Audiotreibern, die jetzt in der Systemsteuerung prangen. Einer davon ist über die Catalyst-Installation von AMD für die Grafikkarte mit installiert worden. Grafikkarte? Sound? Hö :spec: Seit wann bringen Grafikkarten auch Soundchips mit.


    Ist schon eine Weile her. Ist halt praktisch bei Anschluss über HDMI wird halt der Ton mit übertragen.

  • Ein kleines Problem gibts noch. Der Intel HD Grafikkartentreiber lässt sich nicht installieren. Er "moppert" was mit "nicht genügend Ressourcen vorhanden" an und trägt ein munteres gelbes Ausrufezeichen in der Systemsteuerung. Hab den jetzt in der Systemsteuerung deaktiviert. Vielleicht hat einer ja nen Tip(p).


    Mal Windows-Reparatur durchgeführt?


    Sound via HDMI gibt es bei AMD schon etwas länger. Nvidia hat mit der letzten Generation nachgezogen.

  • So, jetzt ist alles schick. Beide Grafikkarten laufen, SATA Modus nun ACHI. Rechner bootet noch ein tacken schneller, so daß meine Ambitionen eine SSD einzubauen erstmal deutlich gesunken sind. Die Gebietswechsel in GW 2 gingen schon immer recht flott (ka warum. Während mein Mann immer noch im Ladescreen hängt hab ich immer schon die ersten Gegner geplättet). Sein Win 7 start dauert auch ungelogen 10x so lange. Aber das ist eine andere Baustelle.


    Nochmal vielen Dank für die Tip(p)s und die Beratung.


    Bis zum "nächsten" Thread.


    Grüße Kassiopeia


    PS: GW 2 macht jetzt doppelt so viel Spaß, zumal ich bei Großevents endlich mal agieren und nicht nur reagieren kann. :)