Schulverweis über längere Zeit

  • Wir wissen beispielsweise immer noch nicht wieso er einen Monat gefehlt hat.
    War das vor oder nach dem Erteilen des Schulverweises?


    Gab es Vorfälle vorher?



    Es gab keine Fehlzeiten bis zum Schulverweis.
    Ich weiß auch nicht wer diese Behauptung erwähnt hat.


    Nein gab es zuvor noch nicht mit ihm. (Sofern er es mir geschildert hat.)


    Wenn es vorfälle ggb. hätte,von denen ich weiß, hätte ich sie euch längst mitgeteilt.


    Er schilderte mir es so, dass es weder Fehlzeiten noch unangemessenes Verhalten gegeben habe.

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  • Bitte keine Inhalte auf zwei direkt aufeinander folgende Beiträge verteilen, du kannst das sicher auch in einem Beitrag unterbringen, die bisherigen habe ich zusammen geführt.


    Auch und gerade in einer Sonderschule haben die anderen Mitschüler wohl ebenfalls ein Anrecht darauf sinnvoll unterrichtet zu werden, da kann man Mitmenschen, die während des Unterrichtes Musik hören und belehrungsresistent sind nicht gebrauchen. Wegen dieses einen Vorfalles, der wohl eher die Spitze des Eisberges gewesen sein dürfte, wurde er wohl kaum der Schule verwiesen.


    Schulrecht ist Ländersache, daher werden die hier Auskünfte von Leuten, die ein andres Recht kennen wenig helfen.
    Grundsätzlich sollte ein Verwaltungsakt, zu dem auch besagter Schulverweis zählen dürfte, sowas wie eine Rechtsbehelfsbelehrung beinhalten, da kann man dann wohl Widerspruch einlegen. Der Verweis sollte auch begründet sein, diese Begründung wird aber wohl kaum so gelautet haben, wie du das hier darstellst - kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Zeit wird aber drängen, da der Normalfall der Rechtsbehelfsfrist ein Monat sein dürfte.
    Letztlich wäre der Gang zu einem Anwalt sinnvoll, wenn aber weder die Eltern deines Freundes noch er dazu Lust haben, bleibt er wohl außen vor. Sollten sie sich das lediglich nicht leisten können, gibt es bestimmt auch irgendwelche Hilfsmaßnahmen, beim Amtsgericht fragen könnte helfen.


    Ansonsten kann man sich wohl auch ohne den zur Verfügung gestellten Lehrstoff selber fort bilden, glaube aber wenn die Versetzung ohnehin schon gefährdet war, dürfte da wenig Motivation bestehen ? Mit 15 in der achten Klasse ist er ja wohl noch nicht allzu oft sitzen geblieben, um ungebildet oder auf einer Sonderschule zu sein, muß man nicht behindert sein. Den Unterricht zu stören ist nicht nett.


    Und für deine Meinungsmache hier kann sich niemand was kaufen.

    "Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur." Oscar Wilde


    "Millionen Menschen sehnen sich nach Unsterblichkeit - und wissen an einem verregneten Sonntag Nachmittag doch nichts mit sich anzufangen." Susan Erks


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  • Schulrecht ist Ländersache, daher werden die hier Auskünfte von Leuten, die ein andres Recht kennen wenig helfen.


    Richtig!



    Grundsätzlich sollte ein Verwaltungsakt, zu dem auch besagter Schulverweis zählen dürfte, sowas wie eine Rechtsbehelfsbelehrung beinhalten, da kann man dann wohl Widerspruch einlegen.


    Nein! Für einen VA fehlt es an der Außenwirkung. Verweise sind rein pädagogischer Natur. Hier kommt jedoch der mit dem Verweis verbundene Ausschluss vom Unterricht von länger als 4 Wochen dazu; DAS hat Außenwirkung und ist als VA zu betrachten.


    Widerspruch: ist in einigen Bundesländern abgeschafft worden, sodass z.B. in NRW nur direkt vor dem zuständigen Verwaltungsgericht geklagt werden kann.


    Rechtsbehelfsbelehrung: Wenn es schriftlich zugestellt wurde, 1 Monat ab Zugang. Wenn schriftlich zugestellt und nicht vorhanden, 1 Jahr ab Kenntnis der maßgeblichen, zum Widerspruch bzw. zur Klage berechtigenden Umstände. Wenn das ganze nicht schriftlich zugestellt wurde, gab es die nicht (= 1 Jahr).


    Allgemein zu dem Ausschluss vom Unterricht länger als 4 Wochen: in vielen Bundesländern garnicht statthaft und daher nichtig.


    Anlaufstelle für eine Aufsichtsbeschwerde: Obere Schulaufsichtsbehörde; in NRW ist das z.B. die Bezirksregierung.

  • Also Dein "Freund" hat eigentlich nichts gemacht, außer im Unterricht Musik auf dem Handy abgespielt und dieses Handy dann nicht hergegeben.


    Keine Vorstrafen? Kein ähnlich gelagerten Vorfälle? Nichts? Vergisst man gerne sowas aber wirklich sonst nichts?


    Also wenn der Sachverhalt wirklich so gewesen ist:


    Eine absolute Frechheit der Schule und da sollte man dringend ein Exempel statuieren. Daher sofort zum Rechtsanwalt und Klage vor dem Verwaltungsgericht einreichen lassen. Das kostet zwar ne Kleinigkeit aber da bei dem Sachverhalt Dein Freund wirklich unschuldig ist, wird sein Anwalt die Klage dann mit Pauken und Trompeten gewinnen und er bekommt zumindest die gesetzlichen Gebühren zurückerstattet. Da wird dann ein wenig was an den Eltern Deines Freundes hängen bleiben aber das sollte ihm der rechtmäßige Zugang zur Schule doch wert sein.
    Dieser Lehrer wird mit Sicherheit seinen Hut nehmen müssen.


    Also wie gesagt das gilt nur von den von Dir geschilderten Sachverhalt.

  • Die Schule hat völlig richtig gehandelt!

    der alfredo



    Artikel 22a der Berliner Landesverfassung:
    "Wer aus einer Sektlaune heraus oder wegen einer verlorenen Wette das Brandenburger Tor in die Luft sprengt, geht dann straffrei aus, wenn er die Sehenswürdigkeit originalgetreu wieder aufbaut sowie der Stadt den durch die entgangene Nutzung entstandenen Schaden ersetzt."


  • Er schilderte mir es so, dass es weder Fehlzeiten noch unangemessenes Verhalten gegeben habe.


    Da liegt der Hase doch im Pfeffer. Kein Mensch auf der Welt kann sein eigenes Fehlverhalten objektiv, für sich selbst nicht mildernd und ungeschönt wiedergeben.
    Ich zum Beispiel lege sehr viel Wert auf Anstand, Ehrlichkeit, Ehre, Disziplin usw.
    Wenn ich nun was verbockt habe, dann stehe ich dafür auch gerade, da gibt es überhaupt kein Zweifel daran, ob man sich davor auch irgendwie hätte drücken können. Und obwohl ich weiß, dass es eigentlich nicht ehrvoll ist, ertappe ich mich selbst (manchmal auch erst später beim darüber Nachdenken) dabei, wie ich zum Beispiel beim wiedergeben der Geschichte für unbeteiligte Dritte kleine Ecken oder Kanten zu meinen Gunsten abrunde oder die Geschichte im Kontext mit anderen Taten meinerseits erzähle, um meine fiktive Schuld etwas amzumildern.


    Nun sind es bekanntlich wenige Menschen, die wirklich so ehrlich sind. Der Rest dreht sich selbst Stricke aus seinen Stories, belügt andere oder teilweise auch sich selbst, um dann doch unschuldig und besser darzustehen. Das geht bei einigen sogar so weit, dass sie selbst von ihren Lügen überzeugt sind.


    Inwiefern das jetzt mit dem Grad der Bildung zusammenhängt, kann ich nicht beurteilen. Ich würde aber eher auf der Seite der Kläger stehen als auf der des Angeklagten- immerhin sind diese nicht behindert, haben keine Lernschwächen, waren nicht auf der Sonderschule und haben sich diesen Beruf auch ausgesucht, während dein Kumpel all dies nicht hat und auch noch gezwungen wird, zur Schule zu gehen. Schlechte Ausgangslage um zu behaupten, man würde unrechtmäßig behandelt werden.

  • Es gab keine Fehlzeiten bis zum Schulverweis.
    Ich weiß auch nicht wer diese Behauptung erwähnt hat.


    Du selbst.



    Ich glaube aus dem Thema wird hier keiner schlau, aber es war amüsant. Es mögen doch bitte die Eltern deines "Freundes" ihren Job tun und ihren Arsch in Bewegung setzen um die Situation zu klären, ich glaube Amnesty ist nicht interessiert und für SONDERSCHULE 2012 reicht das Budget nicht.


  • ehrlich gesagt sind die informationen für diesen fall so nichtig, wie ein umgefallener sack reis in china.


    vielleicht hat er nur dir nicht gesagt, dass noch andere sachen vorgefallen sind, weil er da null unrechtsbewusstsein hat(was oftmals in der pupertät vorkommt und nix mit fehlender intelligenz/ lernschwäche zu tun hat). da seine eltern ja auch zwangsläufig davon wissen, werden sie, falls sie denken, es wurde zu unrecht dieser verweis verhängt, gewiss auch eingreifen und direkt mit der schule/dem rektor reden.